TOTUS TUUS, MARIA !

DAS MARIA DOMINA ANIMARUM WERK


Wichtiges zur Einführung

Privatoffenbarung von der Herrin aller Seelen an Myriam

während des Betrachtungsgebets am 17. August 2015

HEILIGSTE JUNGFRAU MARIA: "Nur die wenigsten Seelen haben durch die Jahre den wahren Grund und den wahren Zweck der Berufung Meiner Myriam begriffen.

Deine Berufung ist die Frucht eines Mysteriums, das engstens mit dieser Zeit zusammenhängt, welche die Zeit der Vollendung von Gottes Heilsplan ist. Kraft der Gnaden, die diesen besonderen Tagen Meiner Verherrlichung bei Gott(*) vorbehalten sind, lasse Ich dich nunmehr den wahren Grund und den wahren Zweck der Berufung Meiner Myriam in genau Meinen Worten bekanntgeben:

Die Berufung Meiner Myriam bezieht sich in keinerlei Weise auf individuelle Seelen und deren Bedürfnisse, sie zielt unmittelbar darauf ab, die Vollendung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung voranbringen zu helfen, und ist deswegen vollkommen und ganz an der Verkündigung des Grundgesetzes der Schöpfung orientiert: des Gesetzes der Wahren Liebe in der Fülle ihrer Komponenten, Eigenschaften und Geheimnisse.

Der Gegner des Lichtes von Gottes Wahrheit hat nichts unversucht gelassen um das Werk, das Ich durch Meine Myriam vollbringen will und soll, zu hemmen und dieses Himmlische Verkündigungswerk in Bahnen zu lenken, die nicht von Mir beabsichtigt waren. Deine Berufung ist somit von vielen falsch verstanden und hin und wieder missbraucht worden.

Aus diesem Grunde habe Ich Meine Myriam zwischen der Osterzeit 2012 und der Osterzeit 2013 Schritt für Schritt endgültig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, denn diese Berufung kann ausschlieβlich in der Berührung zwischen Meinem und deinem Herzen gestaltet werden, im Verborgenen deiner Seele, in welche Ich die Saat gestreut habe, und nach wie vor streue, die nur dann aufblühen kann, wenn sich keine weltlichen Wolken zwischen die Strahlen aus Meinem Herzen und dein Herz schieben können.

Ebenfalls aus diesem Grunde habe Ich die Zeit vor dem Punkt, an dem Ich dich vollkommen zurückziehen sollte, im Jahre 2012 mit der einzigartigen Inspiration der  Bächlein des Heils abgeschlossen, denn siehe:

Die Berufung Meiner Myriam ist vollkommen und ganz an der Verkündigung der Wahren Liebe und dem Unterricht mit Bezug auf die Anwendungswege derselben orientiert, welche die Menschenseelen zur wahren Ähnlichkeit mit dem Bild führen sollen, das ihr Schöpfer von Anfang an bezüglich der Menschenseele gehegt hat. Gottes Heilsplan kann nur in dem Maβe vollendet werden, wie die Menschenseelen die Wahre Liebe bewusst, spontan und bedingungslos jeder Komponente der Schöpfung gegenüber – Mitmenschen, Tieren und sogar der Umwelt – in Anwendung bringen.

Deine vollkommene Zurückgezogenheit hat Mich in den Stand versetzt, den letztendlichen Zweck dieses Werkes zu seiner Krönung zu führen, die mit den Bächlein des Heils begonnen hat und die sich seitdem voll und ganz in den einzigartigen Inspirationen auswirkt, die Ich in dieser Zeit in dich eingieβe, und die Ich zu Gottes Zeit an die Seelen freigeben soll.

Verkündige diese Worte als Zeichen Meiner Macht über die Finsternis".

(*) Die Herrin aller Seelen verwies einst in einer Offenbarung auf die Tage zwischen Ihren Festen vom 15. bzw. vom 22. August als 'die Tage Meiner Verherrlichung'.

(Ende der Offenbarung vom 17. August 2015)

Für die Seele, die sich bezüglich des Maria Domina Animarum Werkes informieren möchte, ist es angebracht und nützlich, sich ebenfalls die Menüpunkte bzw. Rubriken Myriam und Ewiger Frühling anzuschauen, in denen jeweils Informationen enthalten sind, welche die Hintergründe und das Wesen dieses Werkes weiter erläutern können.
Grundlegendes zum Apostolat und zu den Gründen und dem Wesen vieler Gegenwinde gegen das Apostolat hat die Herrin aller Seelen unter anderem in den Antwortbriefen 369, 524 und 299 ebenso wie in der besonders aussagekräftigen Darlegung in der Rubrik Weihe und Jesus (im Menüpunkt Weihe an Maria) vorbringen lassen. Die Lektüre der in jenen Briefen enthaltenen Antworten der Himmelskönigin Selbst auf die Kritiken gegen das Apostolat dürfte manches erklären, was in der vorliegenden Rubrik dargeboten wird.
Im Übrigen sollte die Sonderinspiration Wer sind wir (im Infobereich unten auf der Begrüßungsseite) diesbezüglich sehr aufschlussreich sein.

Inhalt

Einführung
1. Sinn und Zweck des MDA-Werkes
2. Näheres zum Hintergrund des MDA-Werkes
3. Aufgaben und Zielsetzungen des MDA-Werkes
4. Verkündigung der Herrin aller Seelen
5. Die Herrin aller Seelen als einzigartiges Himmlisches Geschenk
6. Das MDA-Werk als Hüterin einer einmaligen Fundgrube
7. Einmaligkeit des MDA-Werkes
8. Dringlichkeit des Apostolats
9. Auf ausdrückliche Anordnung der Himmelskönigin nimmt das MDA Werk
eindeutig Abstand von Drohbotschaften und Endzeitprophezeiungen
Erwägungen zum Schluss

Einführung

In diesen Letzten Zeiten wird MARIA von Gott den Seelen als die Herrin aller Seelen vorgestellt, mit der Berufung, die Seelen von innen heraus dermaßen zu heiligen, dass sie in den Stand versetzt werden, die Werke Jesu Christi in sich selbst zu vollenden und mit Maria und unter Ihrer Führung die Gründung von Gottes Reich auf Erden verwirklichen zu helfen. Maria will dies durch die Bekämpfung der Unwissenheit in den Seelen über sämtliche Elemente von Gottes Heilsplan tun, ebenso wie durch Belehrung der Seelen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Weihen Sie sich deswegen vollkommen, bedingungslos und lebenslänglich Maria in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen.

Im Antwortbrief 68 lieβ mich die Herrin aller Seelen Worte schreiben, die als sehr kurze Zusammenfassung von demjenigen gelten könnten, worum es im Maria Domina Animarum Werk eigentlich geht. Diese Worte werde ich nachher durch diesen ganzen Text näher erörtern. Was im vorliegenden Menüpunkt nicht ausgedrückt werden kann – weil sich eine Frucht aus Himmlischer Quelle nicht leicht in Worten beschreiben lässt – wird Ihnen die Gesamtheit der Schriften auf dieser Webseite ins Herz schreiben.

"Der Existenzgrund unseres Maria Domina Animarum Apostolates ist lediglich dieser: dem Aufruf Gottes durch Maria als Herrin aller Seelen dadurch Folge zu leisten, dass wir Marias umfangreiche und tiefe Belehrungen an Myriam zu den Seelen bringen, um diese für den Kampf unter Marias Führung zu rüsten, denn es handelt sich jetzt um nichts weniger als um die Befreiung der Seelen aus den verheerenden Wirkungen der Erbsünde, die ja die Macht Satans über die Menschenseelen gestaltet hat. Maria hat eine Macht, die unendlich größer ist als jene des Bösen, aber jede Seele muss sich individuell zu Ihr bekennen, damit die letzte Phase der Erschließung der Erlösungswerke Christi vollendet werden kann. Die Begründung dieser Zielsetzung und die Belehrung über die Wege, dieses Ziel zu erreichen, bilden der wahre Existenzgrund dieses Werkes". (aus Antwortbrief 68)

Das Maria Domina Animarum Werk wurde von der Gottesmutter ins Leben gerufen als Apostolat der Verkündigung, um die Fülle der Wahrheit zu verkündigen und den Seelen dabei zu helfen, die unzähligen getarnten Listen der Finsternis und seine Strategien zur Verblendung von Seelen zu entlarven. Dieses Apostolat verzichtet ausdrücklich darauf, 'maβgeschneiderte Wahrheiten' anzubieten, die sich an den Ansichten von Menschenseelen orientieren bzw. die auf solchen Ansichten basieren. Aus diesem Grunde sind dieses Werk und Myriam seit einigen Jahren Zielscheiben schwerster Angriffe, Verleumdungen und sogar Bedrohungen. Die Finsternis verträgt weder die Wahrheit noch die Entlarvung von menschlichem, weltlichem Denken und Handeln. Dies alles wird uns nicht daran hindern, dem Auftrag, den Myriam von Seiten der Himmelskönigin erhalten hat, unentwegt nachzugehen. Wäre dies ein Werk von Menschen, so hätte es sich selbst vor dem Hintergrund dieser enttäuschenden Finsternis – enttäuschend, weil sie von Seelen ausgeht, die sich für Christen halten – wahrscheinlich bereits aufgelöst. Es handelt sich jedoch um ein Werk der Gottesmutter. Maria gibt Sich dem Bösen nicht geschlagen. Letzten Endes kann Sie ja gar nicht von ihm besiegt werden, allerdings ist Gott geduldig. Maria kämpft für das Glück der Seelen, auch dann, wenn viele Seelen es nicht annehmen. Sie könnte gar nicht anders, wo Sie doch die Mutter der Wahren Liebe ist.  

Der Existenzgrund unseres Werkes ist weitgehend im Boden des Christentums verwurzelt, wie es in dieser Zeit von sehr vielen Christen angewandt wird: Das Christentum geht an menschlichem, weltlichem Denken zugrunde. Aus diesem Grunde hat dieses Werk von der Gottesmutter die Aufgabe erhalten, in den Seelen das Denken nach den Gesetzen Gottes (und vollkommen an Gott, nicht an den Menschen orientiert) anzukurbeln, das leider sogar in den meisten spirituellen Werken weitgehend fehlt. Dies gehört zu den Gründen, weshalb Myriam und das Maria Domina Animarum Werk von vielen so falsch bzw. gar nicht verstanden werden, und in manchen Kreisen sogar als eine Bedrohung betrachtet werden, die mit allen Mitteln bekämpft werden sollte. Alles Denken, Fühlen, Betrachten und Anstreben in unserer modernen Welt sind leider weitgehend der Finsternis anheimgefallen. Der Christ, der sich dadurch führen lässt, verliert den Kontakt mit den wahren Absichten, die Gott für alle Seelen hegt. Das Maria Domina Animarum Werk warnt unaufhörlich davor, erntet dafür allerdings aus manchen Kreisen sehr harte Feindseligkeit.

Bei jeder individuellen Seele liegt die Wahl: Entweder entscheidet sie sich für Gott und die Förderung Seiner Werke für die Seelen, oder sie entscheidet sich für die Welt, das weltliche Denken und Wollen, und leistet dadurch den Werken der Finsternis Vorschub. Myriam hat sich für ein Leben im Dienst der Himmelskönigin entschieden. Da kann es keine Kompromisse geben, wenn es um das Heil der Seelen geht.

Zahlreich sind die Werke bzw. Apostolate, die bereits an menschlichem Denken oder an menschlicher bzw. weltlicher Beeinflussung gescheitert sind. Umso mehr gilt dies für ein Werk, dessen Wurzeln vollkommen in der Mystik liegen: Da sind menschliche Ansichten und menschlich-weltliche Einmischungen wie pures Gift. Wer die Früchte eines mystischen Werkes nach menschlichen bzw. weltlichen Ansichten auszulegen versucht, hüllt dieses Werk und seine Früchte in eine Atmosphäre der Unreinheit und regt Seelen dazu an, an der Echtheit dieses Werkes und dessen Quellen zu zweifeln. Eine solche Seele tut nicht Gottes Werke.

Im Frühling des Jahres 1997 rief die Gottesmutter eine Seele, der sie bald Ihren eigenen aramäischen Namen Myriam gab, in Flandern (dem niederländischsprachigen Teil Belgiens) zu einem Leben in Ihrem ausschließlichen Dienst. Ab dem Tag ihrer Berufung wurde Myriam von der Heiligen Jungfrau intensiv als mystischer Kanal ausgebildet. Näheres über Myriam van Nazareth als Werkzeug der Herrin aller Seelen können Sie in der Rubrik Myriam in diesem selben Menüpunkt vorfinden.

Das Apostolat, das anfangs als 'Myriam van Nazareth Apostolat' bekannt war, um Ostern 2012 herum allerdings auf ausdrücklichen Wunsch der Herrin aller Seelen endgültig in Maria Domina Animarum Werk umgetauft wurde, entstand fast gleich, entwickelte sich jedoch während langer Zeit eher im Verborgenen, wobei sich auch der Akzent der Aufgaben, welche die Himmelskönigin ihrer Myriam anvertraute, im Laufe der Zeit verlagerte.

Vor allem nach dem Jahre 2005, als sich die Heilige Jungfrau zum ersten Male als Herrin aller Seelen (Domina Animarum bzw. Domina Animarum Omnium) bekannt gab, wurde das Apostolat hauptsächlich zu einem Apostolat der Verkündigung. Ab der Fastenzeit 2011 fing die Herrin aller Seelen damit an, das Apostolat in mehreren Phasen völlig neu zu strukturieren, so dass dessen Organisation nach einigen grundlegenden Änderungen ab den Ostertagen 2012 die Form annehmen konnte, welche die Himmelskönigin von Anfang an für das Werk vorhergesehen hatte. Zu jenem Zeitpunkt schrieb die Herrin aller Seelen Ihrem Werk mithin auch verwaltungsmäβig formell die Struktur und Organisation vor, welche Sie Sich von Anfang an für Ihr Werk gewünscht hatte, und die Sie nun völlig und ganz in Anwendung zu bringen begann. Es ergaben sich dabei sowohl für Myriam persönlich als auch für das ganze MDA-Werk völlig neue Regeln bzw. eine Wiedergeburt der ursprünglichen Regeln aus den Anfangsjahren, welche nunmehr auf Anweisung der Gottesmutter strikt in Anwendung gebracht wurden. Auch dies wurde bzw. wird von manchen Seelen nicht verstanden, weil der Geist der Welt den Geist Gottes und dessen Absichten nie wirklich verstehen wird.

Die Verkündigung, welche die Himmelskönigin durch Ihre Myriam vornimmt, hat die Unterrichtung in der von Ihr so bezeichneten Wissenschaft des Göttlichen Lebens zum Mittelpunkt, ebenso wie die Vertiefung des Wissens über das wahre Wesen, die wahre Herrlichkeit und die weitgehend unbekannte Macht der Himmelskönigin, dies alles vor dem Hintergrund der Vermittlung tiefer Erkenntnisse von Gottes Heilsplan für die Seelen zur Vorbereitung der Gründung von Gottes Reich auf Erden.

Die Herrin aller Seelen bringt Ihren Willen, sehr eng mit den Seelen in Berührung zu bleiben, vor allem in Ihren Aufrufen zur Bildung einer Lichtkette, zur Gründung von strikt traditionell marianischen Gebetstreffen, und ganz besonders in den Antwortbriefen zum Ausdruck. Betont bittet Sie allerdings darum, dass sich die Seelen in sämtliche Bereiche der gebotenen Schriften vertiefen, weil in diesen alles engstens miteinander und untereinander verknüpft ist, wie ein vollkommen schlüssiges System. Liest man nur irgendeinen Auszug, so kann man diesen sehr leicht falsch verstehen bzw. falsch auslegen. In dieser Verkündigung wird alles erst richtig von allem anderen erklärt und muss daher im Kontext des ganzen Systems betrachtet werden. Diese Verkündigung ist gerade deswegen so umfangreich, weil Gottes Wahrheit und die Mysterien des Göttlichen Lebens sich aus sehr vielen Elementen zusammensetzen.

Betrachten wir nun einige Wesenspunkte dieses Werkes der Himmelskönigin, damit es im richtigen Kontext verstanden werden kann.

1. Sinn und Zweck des MDA-Werkes

Das Maria Domina Animarum Werk verdankt seine Existenz ausschlieβlich der Berufung Myriams durch die Himmelskönigin. Maria hat es dazu bestimmt, das Werk schlechthin der Verkündigung der Letzten Zeiten zu sein, und bediente Sich von Anfang an Ihres Werkzeugs Myriam um an Seelen Ihre für die Ausbildung der Seelen in den Letzten Zeiten überaus wichtigen Belehrungen weiterzuleiten. Dieses Werk der Verkündigung basiert somit völlig und ganz auf mystischen Übermittlungen, nicht auf irgendwelcher menschlichen Argumentierung. Das Maria Domina Animarum Werk ist aus diesen Gründen auch nicht als ein menschliches Werk, sondern im wahrsten Sinne des Wortes als ein Himmlisches Werk zu betrachten, das Besitz und Eigentum der Heiligsten Jungfrau Maria ist, vollkommen von Ihr inspiriert und nicht von irgendeinem Menschenverstand ausgeklügelt. Maria ist die wahre Urheberin der Verkündigung ebenso wie aller Regeln und Vorschriften, nach welchen dieses Werk funktioniert. Ich habe dies unter anderem im Antwortbrief 493 nachweisen dürfen. Myriam und sämtliche Mitarbeiter des Maria Domina Animarum Werkes werden in ihrem Verhalten, in allen Verkündigungen und hinsichtlich des Zeitpunktes und jeglicher Beschränkungen derselben, ausschlieβlich von Maria Selbst geführt.

Maria wird durch dieses Werk als die Herrin aller Seelen vorgestellt, die Eigenschaft in welcher Sie von Gott für diese Letzten Zeiten vorgesehen worden ist.

Die Himmlische Herrin sieht es als Ihre Aufgabe, die Seelen von innen heraus so weit zu heiligen, dass es ihnen möglich wird, die Werke Jesu Christi in sich zu vollenden und unter Marias Führung die Gründung von Gottes Reich auf Erden zu verwirklichen. Maria will dies erreichen durch Beseitigung der Unkenntnis über alle Elemente von Gottes Heilsplan und durch Belehrung der Seelen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Darüber hinaus ruft die Himmelskönigin die Seelen unermüdlich dazu auf, sich vollkommen, bedingungslos und ewig dauernd Ihr zu weihen, damit Sie das ganze Wesen und sämtliche Einzelheiten des Lebens möglichst vieler Seelen uneingeschränkt in die Verwirklichung von Gottes Heilsplan einschalten und die betreffenden Seelen vollkommen zur Heiligung führen kann.

Zu welchem Zweck hat Sich Gott durch Maria dieses Ziel gesetzt, bzw. welche Aufgabe hat das Maria Domina Animarum Werk zu erfüllen?

Betrachten wir dazu die grundlegende Frage: Wozu lebt eigentlich der Mensch?

Jede Seele hat für Gott hier auf Erden im Grunde genommen nur die nachfolgenden zwei Ziele zu verwirklichen:

  1. durch die Nachfolge Christi die wahre Heiligkeit in sich selbst zu verwirklichen;

  2. zur Gründung von Gottes Reich auf Erden beizutragen.

Diese beiden Zielsetzungen hängen engstens miteinander zusammen und bestimmen gemeinsam die Verwirklichung des Heilsplanes, den Gott für die Gesamtheit der Menschenseelen vorgesehen hat.

Das Ausmaß, in dem es einer Seele gelingt, sich zu heiligen, bestimmt ihren 'Wert' innerhalb des Göttlichen Heilsplanes, denn in dem Maße, wie eine Seele an Heiligkeit wächst, wird sie ein reinerer Spiegel der Eigenschaften Gottes und steht ihr Wille mehr im Einklang mit dem Willen Gottes. Dadurch werden ihre Absichten, ihre Wünsche und Bestrebungen und ihr ganzes Tun und Lassen so sehr mit dem Willen Gottes bekleidet, dass all dasjenige, was von dieser Seele ausgeht, von Gott Selbst auszugehen scheint. Deswegen entwickelt die heilige Seele eine so große Kraft innerhalb der Werke Gottes. In einem absolut vollkommenen Grad trifft dies auf Maria zu, die Mutter Christi und Königin des Himmels und der Erde. Aus diesem Grunde wurde Sie von Gott zur Herrin aller Seelen erhoben, in welcher Eigenschaft Sie Sich durch Myriam van Nazareth im November 2005 zum ersten Male den Seelen offenbarte.

Maria ist wie ein Spiegel Gottes. In Ihr hat die Heiligkeit den absolut höchsten Gipfel erreicht, der für eine erschaffene Seele erreichbar ist. Aus diesem Grunde ist Sie für die Seelen der Goldene Weg in das Herz Gottes. Gott hat in Seinem Heilsplan die Möglichkeit vorgesehen, dass Seelen sich vollkommen an Maria weihen. Durch vollkommene Weihe an Maria gibt die Seele sich selbst, alle ihre Gesinnungen, all dasjenige, was sie tut, und ihr ganzes Leben mit allem, was ihr zustößt, in Marias Hände, damit Sie das alles 'bearbeiten' und mit der unendlichen erlösenden und heiligenden Kraft Ihrer vollendeten Liebe bereichern kann. Das heißt, dass Gott Ihr eine außergewöhnliche Macht geschenkt hat, über die Seelen zu verfügen. So kann Maria uneingeschränkt in den Seelen herrschen, die sich Ihr vollkommen weihen und die diese Weihe in ihrem Alltag aktiv leben (wirkliche Weihe an Maria ist ja nicht lediglich das Aussprechen eines Weihegebets, sondern die ständige Anwendung eines Bundes mit der Gottesmutter aufgrund einer ununterbrochenen Herzensverfassung). Die beiden einzigen Beschränkungen, die sich der konkreten Ausübung der Macht der Herrin aller Seelen stellen, liegen:

  • im eventuellen Unwillen der Seele, sich vollkommen den Werken Gottes hinzugeben. Der freie Wille der Menschenseele ist bekanntlich unverletzlich;
  • in den Beschränkungen, die gegebenenfalls von Seiten des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit auferlegt werden können.

Die an Maria geweihte Seele wird mit ihrem ganzen Wesen und ihrem ganzen Leben zum Grundstoff für das Erwirken von Gnaden für die ganze Menschheit zur Verwirklichung von Gottes Heilsplan. Maria vollzieht diese 'Umwandlung' durch die Vermittlung von Gnaden, durch Fürsprache bei der Gerechtigkeit Gottes und durch gründliche Umgestaltung von Seelen, das alles unter der Voraussetzung der freiwilligen Mitwirkung von Seiten der jeweiligen Seele.

Gottes Heilsplan hat es so vorgesehen, dass Maria als Herrin aller Seelen in den Letzten Zeiten eine unumschränkte Macht ausüben sollte, als Führerin der Engel und der Menschenseelen im Kampf des Göttlichen Lichtes gegen die Finsternis (die Kräfte des Bösen). In Ihren Offenbarungen und Belehrungen an Myriam van Nazareth erläutert Maria, wieso Ihre Eigenschaft als die Herrin aller Seelen erst in dieser Zeit der Menschheit bekannt gegeben wird.

In Ihrer Eigenschaft als die Herrin aller Seelen hat Maria letztendlich die Aufgabe, in den letzten Zeiten die Erlösung der Menschheit, die von Jesus Christus aufgeschlossen wurde, in jeder einzelnen Seele zu vollenden, in dem Maße, wie eine Seele ihren freien Willen Maria als Zeichen dafür hingibt, dass sie sich danach sehnt, bei diesen Himmlischen Werken ihre volle Mitwirkung anzubieten.

Am 11. Oktober 2008 definierte Maria durch Myriam van Nazareth die Heiligkeit folgendermaßen:

"Seelen Meines Herzens. Ich werde von Gott zu euch gesandt, um euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens zu unterrichten. Das Göttliche Leben ist das Leben in vollkommener Einhaltung des Göttlichen Gesetzes, das Leben in wahrer Heiligkeit. 'Heiligkeit' ist der Zustand der Seele, die dazu imstande ist, durch all dasjenige, was sie tut und sagt, und sogar durch ihre verborgensten Gedanken, Gefühle und Wünsche, 'Heil' über die Schöpfung zu bringen".

Am 12. August 2006 sagte die Herrin aller Seelen bereits:

"Eine heilige Seele ist eine Seele, die Gottes Wahrheit in sich aufgenommen hat und diese in sich, im Mittelpunkt ihres Wesens, empfindet und lebt. Sie entdeckt die Ewige Wahrheit, und fängt an, diese zu durchschauen, so wie man zum Mittelpunkt einer Blume vordringen würde, indem man Blättchen um Blättchen zur Seite legt, so dass der Mittelpunkt der Blume immer besser sichtbar wird. Die Blumenblättchen sind dabei die Elemente der Wahrheit, die Elemente, aus denen sich die Heiligkeit zusammensetzt, die Tugenden sind die Baustoffe der wahren Liebe, ja, die Baustoffe des Wesens von Gott Selbst".

Maria nennt die Heiligung eine Entdeckungsreise zum Wesen Gottes, das sich zwar nie völlig durchschauen lässt, allerdings während dieser Reise eine Quelle endloser Herrlichkeiten aufschließt. Auf dieser Entdeckungsreise lernt die Seele immer besser, sich selbst so zu sehen, wie sie wirklich ist, also eigentlich so, wie Gott Selbst die Seele sieht. Sie entdeckt die Gefahren, die den Heiligungsprozess bedrohen, die Ursachen und die Art der Sünde, die eigenen Schwächen der Seele, die Erwartungen, die Gott an die Seele stellt (sowohl im Allgemeinen als auch an jede individuelle Seele, je nach deren spezifischen Berufung), und die Wege zur Befreiung der Seele. Genau das alles gehört zum 'Lehrstoff' der Wissenschaft des Göttlichen Lebens.

Wahre Heiligkeit ist vollkommene Freiheit der Seele, Loslösung von den unterschiedlichsten Bindungen außer einer einzigen: der Bindung an GOTT. Genau die Empfindung, dass man völlig im Herzen Gottes geborgen ist, befreit die Seele aus ihren Gefühlen der Angst und Hilflosigkeit. Sie kann die Einswerdung mit dem Herzen Gottes durch die Vervollkommnung in sämtlichen Tugenden anstreben.

Je größer die Einheit zwischen der Seele und dem Herzen Gottes, umso mehr wird sie aus dem (meist unbewussten) Gefühl befreit, dass sie die Gefangene des Lebens ist. Dieses Gefühl wird durch die Bindungen an die weltlichen Dinge hervorgerufen: Bedürfnisse, denen sich die Seele kaum oder gar nicht zu widersetzen vermag, aber auch – unter anderen – Neugier und sämtliche Erinnerungen an die eigene Vergangenheit, kurzum, all dasjenige, was die Seele in Taten, Gedanken und Gefühlen an dem Materiellen festhalten lässt, nämlich die Signale, die ihr eigener Körper ihr vermittelt, alle sinnlichen Wahrnehmungen in Bezug auf ihre Lebenswelt und sämtliche Ereignisse aus ihrem ganzen Leben. Die Seele kann nicht zur gleichen Zeit mit dem Materiellen UND dem Nichtmateriellen, nämlich mit der Spiritualität, mit allem, was mit Gott und Seinen Werken und mit der Entwicklung des geistigen Lebens im Zusammenhang steht, beschäftigt sein. Es gehört zu den Zielsetzungen der Herrin aller Seelen, in jeder Seele die Bewusstwerdung und das Sehnen danach zu wecken, sich voll und ganz zu einem Leben zu Diensten des Nichtmateriellen zu bekennen (das heißt: Gott zu dienen, nicht dem Mammon). Dieser Vorgang wird als Vergeistigung bezeichnet.

Genau die anwachsenden Kenntnisse der Wahrheit Gottes verschaffen der Seele Schritt für Schritt ihre Befreiung. Die Kenntnisse der christlichen Seelen über ihren wunderbaren Glauben – die Lehre Christi als die einzige Grundlage von Gottes Wahrheit – sind jedoch nebelhaft geworden. Somit fühlen sich die meisten Seelen nicht frei, sondern verwirrt und beladen. Es gelingt ihnen nicht, sich aus ihrer Gefangenschaft gegenüber dem Materiellen zu befreien.

Gott verkündet deswegen Maria als die Herrin aller Seelen, um die Seelen die Wissenschaft des Göttlichen Lebens, die Wege zur völligen inneren Freiheit und unzählige unbekannte oder vergessene Elemente der Wahrheit Gottes zu unterrichten und sie unter Marias bisher kaum bekannter, unumschränkter Macht von innen heraus vollkommen zu verwandeln. Maria, die Herrin aller Seelen, wird uns von Gott als die Führerin des inneren Wandels und als die Lehrerin auf dem Weg zur wahren Heiligkeit und somit zur völligen Erfüllung der Berufung einer jeden Seele gegeben. Diese Berufung besteht darin, ein für Gottes Werke und Pläne fruchtbares Leben zu führen, wodurch sie das Erlösungswerk Christi in sich vollendet. So wird das wahre Glück für die Seele erschlossen – bereits schrittweise auf Erden. Nehmen wir die Hand, die Gott uns dazu in der Herrin aller Seelen reicht, denn Sie ist die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden und die Wegbereiterin des vollkommenen inneren Friedens und des unverwelkbaren Glückes.

Im Jahre 1997 rief Maria Myriam van Nazareth dazu auf, über einen Weg mystischer Ausbildung letztendlich den Dienst als 'Apostel der Herrin aller Seelen' anzutreten (obgleich Sie Sich erst 2005 unter dieser Bezeichnung bekanntgab). Durch dieses Werkzeug unterrichtet Maria die Seelen seitdem in den mystischen Kenntnissen, die Sie 2007 zum ersten Male als die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bezeichnete, 'die Wissenschaft der Seele und ihrer Fähigkeiten, nach dem Bilde ihres Schöpfers zu leben'. Sie tut dies durch ein umfangreiches Volumen von Schriften: Bücher, kürzere Belehrungen, Betrachtungstexte, Gebete, Antwortbriefe und sehr viele Offenbarungen, in denen Maria die Tiefen des Seelenlebens aufschließt, in der Absicht, die Seelen zur Verwirklichung ihrer Berufung als Kinder Gottes zu führen. Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens unterrichtet die Seelen über sehr vieles, was ihnen im Alltag als Christen von Nutzen sein kann:

  • was geht in Seelen um, und wieso;
  • was erwartet Gott konkret von den Seelen;
  • wie kann jede Seele ihr 'Reisegepäck' (Talente, aber auch Prüfungen usw.) auf ihrem Lebensweg voll nutzen, damit sie ihre wahre Berufung verwirklichen und somit ein für Gott fruchtbares Leben führen kann;
  • was verspricht vollkommene Weihe an Maria den Seelen, und aus welchen Gründen ist diese Weihe der goldene Weg der Nachfolge Christi;

und sehr vieles mehr.

Ein immer breiterer Fächer von Elementen der Göttlichen Wahrheit wird den Seelen Schritt für Schritt näher gebracht. Deshalb lässt sich sagen, dass die Belehrungen und Offenbarungen der Herrin aller Seelen den Seelen die Frühlingssonne bringen. Sie beabsichtigen, in jeder Seele den ewigen Frühling zu gründen. Sie bringen den Seelen:

  • das Licht der wahren Hoffnung;
  • die Wärme von Marias vollkommener, Himmlischer Liebe;
  • die Schönheit neuer Blüten in der eigenen Seele;
  • neue Fruchtbarkeit des seelischen Lebens.

Aus diesen Gründen könnten die Belehrungen und Offenbarungen, und sogar die inspirierten Gebete, der Herrin aller Seelen als Wegweiser zu einem völlig neuen Leben bezeichnet werden: einem Leben in wahrer Hoffnung, in wahrer Liebe, im wahren Glauben, in Zuversicht, im wahren Herzensfrieden und somit im Glück. Die Seele, die sich die Belehrungen der Herrin aller Seelen zu Eigen macht, kommt wahrhaftig heim in den Hafen der inneren Ruhe, den Jesus für die Seelen eröffnet hat, die guten Willens sind. Eine Seele, die guten Willens ist, ist eine Seele, die anstrebt, dass ihr Wille sich dem Willen Gottes angleicht. Der Wille Gottes ist die Quelle allen Lebens.

Als die Herrin aller Seelen ist Maria der Wegweiser zu dieser Quelle, weil Sie Jesus Christus, die Mittagssonne, für ewig in Sich trägt. Somit ist Maria die Morgendämmerung und die Verheißung des ewigen Frühlings. Sie will jede Seele an Ihrer eigenen ewigen Frühlingssonne teilhaben lassen, durch die Belehrungen, Offenbarungen und Gebete, die Sie als die Herrin aller Seelen an Myriam van Nazareth inspiriert.

In Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen wird Maria deshalb jetzt den Seelen als letztes Rettungsmittel für die Menschheit gegeben, die unter der Bürde des Bösen, des Unglaubens und des Modernismus dahinsiecht. In Ihr antwortet Gott mit den mächtigen Waffen:

  • der Bewusstmachung der Seelen über sich selbst, über die Strategien des Bösen, über die Wege der Sünde und die unzähligen Versuchungen des weltlichen Lebens;
  • der immensen Vertiefung der Kenntnisse der Göttlichen Wahrheit (der Wissenschaft des Göttlichen Lebens);
  • der Wiederkehr zu den traditionellen Wurzeln des Göttlichen Gesetzes.

Der einmalige Sinn und Zweck des Maria Domina Animarum Werkes besteht darin, dass es von Maria Selbst ins Leben gerufen worden ist, um diese Göttlichen Waffen unter den Seelen zu verbreiten und einzusetzen, damit das Reich Gottes auf Erden gegründet werden kann.

2. Näheres zum Hintergrund des MDA-Werkes

Im Jahre 2011 inspirierte die Gottesmutter Myriam die nachfolgende Kurzbelehrung, durch welche Sie beabsichtigte, etwas Näheres zum Hintergrund Ihres Werkes zu erläutern. Ich führe diese Kurzbelehrung in diesem zweiten Punkt in ihrer Gesamtheit auf:

Ut adveniat Regnum Dei, adveniat Regnum Mariae

(damit Gottes Reich komme, möge Marias Reich kommen)

KEINE NACHT OHNE MORGENDÄMMERUNG

Das Apostolat Myriam van Nazareth (*) –
Ein Weg Gottes ins Paradies der Ewigen Hoffnung

(*) seit Ostern 2012 von Maria zum
Maria Domina Animarum Werk umbenannt

In diesen Letzten Zeiten lässt Gott Maria, die Gottesmutter und Königin des Himmels und der Erde, durch Myriam van Nazareth verkünden als die Herrin aller Seelen.

Dieses Apostolat ist durch eine Berufung von Seiten der Himmelskönigin gegründet worden. Seine Werke basieren ausschlieβlich auf mystischen Inspirationen.

Die letztendliche Zielsetzung dieses Apostolats ist die Beschleunigung der Gründung von Gottes Reich auf Erden.

Gottes Reich auf Erden ist das Reich der vollendeten Liebe, des vollendeten Friedens und der vollendeten Heiligkeit der Seelen, in welchem die Schöpfung in seinen ursprünglichen Stand der vollkommenen Heiligkeit und der vollkommenen Harmonie zwischen allen Geschöpfen wiederhergestellt wird. Diese Harmonie ist durch die Erbsünde der ersten Menschenseelen verlorengegangen, und ist durch die Sünden aller Jahrhunderte immer weiter verzerrt worden. Die Gründung von Gottes Reich auf Erden heiβt die Thronbesteigung Gottes in den Menschenseelen, durch eine Umgestaltung der Gesinnungen in Richtung der wahren Liebe zur Fülle von Gottes Wahrheit und des Verzichtes auf alle Werke der Finsternis.

Wie kann Gottes Reich auf Erden gegründet werden? Gott lässt Maria durch Myriam aufrufen zur vollkommenen, gewissenhaft gelebten Weihe an Maria und Nachfolge Mariä in Ihrer höchsten, alles umfassenden, nunmehr von Gott verkündeten Eigenschaft als Herrin aller Seelen (Domina animarum omnium). In dieser Eigenschaft erwirkt Maria jetzt in den Seelen, die sich Ihr vollkommen hinzugeben bereit sind, eine tiefgreifende Umgestaltung hin zur höchst möglichen Fruchtbarkeit zu Diensten von Gottes Heilsplan, dessen Zweck und Vollendung in der Gründung von Gottes Reich auf Erden liegen soll.

Wie geht die Herrin aller Seelen vor? Sie bedient Sich in Ihrem Wirken durch dieses Apostolat, das Sie als "Mein Apostolat der Letzten Zeiten, Apostolat der wahren Liebe, der wahren Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit" bezeichnet, hauptsächlich dreier Wege:

  • der inneren Neugestaltung von Seelen. Die Herrin aller Seelen bezweckt in jeder Seele die Vollendung der Werke Christi, indem Sie die unermesslichen Verdienste dieser Erlösungswerke in der individuellen Seele zu erschlieβen und befruchten sucht. Dazu ist die völlige Hingabe des freien Willens der Seele an Maria erforderlich. Diese völlige Hingabe ist die schmale Brücke hin zur vollkommenen Weihe an Maria.

  • der Unterrichtung in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Mit diesem Begriff bezeichnet die Herrin aller Seelen das umfangreiche Ganze der von Ihr an Myriam inspirierten Schriften, Offenbarungen, Gebete, Briefe, Anweisungen, usw. Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens unterrichtet über die Mysterien des seelischen Lebens und der Seele Mariä, vermittelt Wissenselemente über Gottes Heilsplan und Seine Werke, und lehrt die goldenen Wege zur Heiligkeit.

  • der Gründung und Beseelung der Lichtkette. Unter 'Lichtkette' versteht die Himmelskönigin die harmonische Verkettung von Seelen, die sich im Gebet und im Austausch über die Wissenschaft des Göttlichen Lebens im Geiste des Dienstes an Gottes Heilsplan zusammenfinden. Dieses 'Zusammenfinden' ist nicht an erster Stelle im Sinne einer physischen Nähe zu verstehen, sondern im Sinne der Verbundenheit im Herzen und in den Zielsetzungen. Maria bezweckt durch die Lichtkette ebenfalls eine Wiedergeburt der vollkommenen Solidarität unter den Seelen, wie es diese in der Zeit der Apostelgeschichte gab. Damals wurden die Wurzeln des christlichen Lebens durch die junge Christengemeinschaft gefestigt. Die Herrin sehnt Sich durch die Lichtkette nach einer Wiederbelebung jenes Fundamentes. Über Ihre Lichtkette lieβ die Himmelskönigin mich die Seelen durch den Menüpunkt Marias Lichtkette ausführlich informieren.

Was ist das Maria Domina Animarum Werk bzw. was ist die Wissenschaft des Göttlichen Lebens NICHT?  Über das durch dieses Apostolat verbreitete Werk werden hin und wieder Unsinnigkeiten verbreitet. Die Herrin aller Seelen und die von Ihr inspirierte Lehre haben ganz und gar nichts mit dem Nachfolgenden zu tun:

  • Wir verbreiten keine Esoterik Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens und die Verkündigung der Himmelskönigin als Herrin aller Seelen ist keine Esoterik, sondern Frucht reiner katholischer Mystik. Die Herrin Selbst lässt, ganz im Gegenteil, an vielen Stellen der Schriften jegliche Äuβerung der Esoterik scharf verurteilen und als Falle der Finsternis und Werk der Verblendung an den Pranger stellen. Durch die ganzen Schriften hindurch werden alle Werke der Finsternis aufgedeckt und Strategien zur Bekämpfung derselben ausgeführt. Die von Myriam verbreiteten Thesen basieren auf reinem christlichem Wissen, das aufgrund der Gnade Gottes durch die Himmelskönigin vertieft wird;

  • Wir verbreiten keine Ketzereien Die Herrin aller Seelen lässt an mehreren Stellen der Schriften ausführen, dass dieses Werk vollkommen auf Mystik basiert und somit sehr viele Vertiefungen bzw. ergänzende Perspektiven in Bezug auf das christliche Gedankengut bietet. Die Mystik wird geradezu dadurch gekennzeichnet, dass sie auch Vertiefungen, Erweiterungen und Perspektiven vermittelt, die zum Zeitpunkt ihrer Verkündigung noch nicht Teil des allgemein gehandhabten Denkens sind. Dies rührt daher, dass Gottes Geist in jeder Ära genau dasjenige verkünden lässt, was in jener Ära der Verwirklichung von Gottes Heilsplan förderlich ist. Es handelt sich deshalb nicht um die Verbreitung ketzerischen Gedankenguts, sondern um Wissen und Denkperspektiven, die erst jetzt als Himmlische Saat den Seelen freigegeben werden.

    Gegenstand des Unverständnisses ist öfters die Art und Weise, wie Maria den Seelen dargeboten wird, in Ihrer einmaligen Erhabenheit und Herrlichkeit als Herrin aller Seelen. Wir weisen darauf hin, dass es viele Heilige gegeben hat, die Maria in einer Erhabenheit beschrieben haben, die weit über das biblische Bild der Mutter Christi hinaussteigt. Es handelt sich dabei um alles andere als Aussagen, die im Gegensatz zur Bibel stehen, sondern im Gegenteil, um eine Himmlische Verkündigung, die jetzt, in unserer Zeit, von Gott als absolut unentbehrlich und dringend betrachtet wird.

  • Wir betreiben keine marianische Schwärmerei. Schwärmerei ist eine Scheinverherrlichung, die auf eingebildeter Liebe basiert. Dieses Werk verbreitet dahingegen Belehrungen im goldenen Weg zur Heiligkeit. Dieser Weg ist jener der vollendeten Nachfolge Mariä, und deshalb der vollkommenen Nachfolge Christi, denn Maria ist der Spiegel der vollendeten Liebe, die Verkörperung der vollendeten Erlösung und Heiligung und die Braut des Heiligen Geistes, und als vollendetes Bild und Gleichnis Gottes das Groβe Zeichen der von Gott gewollten Verschmelzung mit dem Herzen Christi. Nur Ihre Fülle der Gnade hat Ihre Göttliche Mutterschaft ermöglicht. Die Schwärmerei geht dort zu Ende, wo die Prüfungen sich kundtun. Die Seele, die nicht über die Ebene der Schwärmerei hinaussteigen kann, nimmt die Prüfungen des Lebens nicht von Herzen an, weil sie nicht die dazu erforderliche selbstlose Liebe aufbringen kann. Die durch das Maria Domina Animarum Werk verbreiteten Schriften lehren genau das: Wahre Liebe, Annahme und Weihe aller Prüfungen als Geschenke Gottes.

  • Das Maria Domina Animarum Werk ist keine Sekte, ganz im Gegenteil, es handelt sich in diesem Apostolat um ein unmittelbar von der Mutter Christi ins Leben gerufenes Werk, das gerade die Vertiefung des Verständnisses und der Erkenntnisse von der Lehre Christi bezweckt. Im Antwortbrief 330 habe ich mich näher zu diesem Thema äuβern dürfen.

Das Maria Domina Animarum Apostolat ist bemüht, die Fülle von Gottes Wahrheit zu verbreiten, nichts mehr und nichts weniger. Jedes Wort in den Schriften wird durch die Herrin aller Seelen vermittelt, was die Verbreitung von Finsternis gleich  ausschlieβt. Aus diesem Grunde sagt die Himmelskönigin Selbst, dass in jeder beabsichtigten Falschinterpretation dieses Apostolats in Wirklichkeit nicht 'nur' das Apostolat bzw. Myriam angegriffen wird, sondern Sie Selber, Maria. Die Lebensregeln, denen die Herrin aller Seelen Ihr Werkzeug unterzogen hat, waren von Anfang an das Fundament, auf welchem das ganze Werk seit dem Jahre 1997 erbaut worden ist.

Unser Werk richtet sich an jede einzelne Seele, weil Gott jede einzelne Seele an Seinem Reich will teilhaben lassen. Es ist aus der Fülle Seiner Liebe heraus, dass Gott den Seelen in dieser gottlosen und finsteren Zeit dieses unabschätzbare Geschenk bereitet. Es ist jeder Seele unbenommen, dieses Geschenk nicht anzunehmen bzw. es als 'nicht aus Himmlischer Quelle stammend' zu verleumden. Wir richten niemanden. Allerdings soll jeder seine Entscheidung und sein daraus hervorgehendes Verhalten vor Gott Selbst verantworten. Eins nur möchten wir zur Erwägung geben: Ein Werk Gottes ist zu groβ und zu erhaben um es unbeachtet zu lassen, geschweige denn, um es als lügenhaft darzustellen, und erst recht wenn man nicht wenigstens einen repräsentativen Querschnitt der Schriften mit dem Herzen in sich aufgenommen hat.

Die Sünde hat die Nacht allen Elends über die Schöpfung herabgerufen. Gott ist Licht. In der Herrin aller Seelen führt Er den Seelen die Morgendämmerung, den Sonnenaufgang der völligen Wiedergeburt in der Schöpfung als Ganzem und in sich selbst vor. Das Maria Domina Animarum Apostolat hat als einzigen Daseinsgrund, diese Morgendämmerung und die Wege dorthin zu verkünden. Deshalb verkündet und gestaltet die Herrin aller Seelen in diesem Werk die Ära der wahren Hoffnung.

3. Aufgaben und Zielsetzungen des MDA-Werkes

Um die Aufgaben, die Zielsetzungen und das Wesen des Maria Domina Animarum Werkes richtig zu verstehen, ist es empfehlenswert und zweckdienlich, die nachfolgenden Informationen zu berücksichtigen:

    1. Bei der Berufung im Jahre 1997 erhielt Myriam von der Himmelskönigin diesen Auftrag: mit Einsatz des ganzen eigenen Lebens und des ganzen eigenen Wesens Marias Anweisungen und Belehrungen an die Seelen weiterleiten, und diese Aufgabe der Verkündigung durch ein zurückgezogenes Leben von Gebet, Aufopferungen und täglicher Betrachtung im innigsten Kontakt mit der Himmelskönigin unterstützen. Die Gottesmutter erklärte immer schon eindeutig, Myriam brauche sich im ganzen Werk im Kontext ihrer Berufung einzig und allein vor Gott zu verantworten, nicht vor Menschen. Die Aufgabe des Maria Domina Animarum Werkes liegt darin, die an Myriam erteilten Inspirationen, Belehrungen und Anweisungen seitens der Himmelskönigin in Marias genauen Worten unter den Seelen guten Willens zu verbreiten, und Myriams Berufung durch Gebet, Aufopferungen und sämtliche Tätigkeiten, wozu Maria Selbst aufruft, zu unterstützen, dies alles genauestens nach den Anordnungen der Gottesmutter und zu Ihrer Zeit.

    2. Die Gottesmutter bildete Myriam von Anfang an nach Ihrem eigenen Muster der Gesinnungen und Verfassungen und gemäβ dem Muster Ihres eigenen inneren Lebens aus. Das ganze Maria Domina Animarum Werk hat von Maria den Auftrag erhalten, den Seelen gegenüber ebenfalls dieses Muster zu vertreten, damit die Seelen dieses Muster auf ihre eigene seelische Ausbildung in Anwendung bringen können. Die Himmelskönigin erteilte Ihrem MDA-Werk diese Aufgabe mit gröβter Betonung zu Beginn der völligen Umgestaltung des Werkes um Ostern 2012 herum, als Sie Myriam Ihre Absicht bekanntgab, Sie wolle Ihr Werk wieder restlos zu den Wurzeln aus dessen Anfangszeit gegen Ende der neunziger Jahre zurückführen. Um die vollkommene Neustrukturierung des MDA-Werkes handelte es sich unter anderem im Offenen Brief von der Himmelskönigin an die Seelen.

    3. Das ganze Maria Domina Animarum Werk ist eine Frucht, die durch die Himmelskönigin zur Welt gebracht worden ist, ausschlieβlich von Ihr genährt wird, und somit ausschlieβlich durch Sie geführt werden soll. Letzteres war in den Anfangsjahren voll und ganz der Fall, wurde in gewissen Phasen der Entwicklung dieses Werkes gefährdet, wurde allerdings um Ostern 2012 herum von Maria endgültig in Regeln festgelegt. Das Werk basiert vollkommen auf den Schriften, die von der Gottesmutter durch Myriam den Seelen geschenkt werden. Von Myriam wurde von Anfang an viel verlangt: der Begriff 'vollkommene und bedingungslose Weihe an Maria' wurde von der Gottesmutter gleich in seinen äuβersten Konsequenzen in Myriams Leben in Anwendung gebracht. Maria bestimmte Myriam dazu – wie Sie dies Selbst bezeichnete – Ihre 'Abtei' zu sein, d.h. in vollkommener Zurückgezogenheit und äuβerstem Gehorsam, und in vollkommener Hingabe an die Herrin aller Seelen die Aufgaben zu vollbringen, die Maria von ihr verlangt, und von denen nur ein kleiner Teil in den Apostolatsarbeiten zutage tritt. Maria machte von Anfang an keinen Hehl daraus, von Myriams Gehorsam würde die Fruchtbarkeit des Apostolates maβgeblich mit bestimmt werden, eine Fruchtbarkeit die nur im Verborgenen der inneren Verfassungen einer jeden Seele zutage tritt und die letzten Endes auf dem festen Willen einer jeden Seele basiert, die Belehrungen tatsächlich im eigenen Leben in die Praxis umzusetzen.

      Aufgrund der mystischen Ausbildung ist Myriam für ein Leben in besinnlicher Einheit mit dem Herzen der Himmelskönigin 'vorprogrammiert' worden. Maria sagte Selber wiederholt, Sie wolle Myriam 'wie einen unbeschriebenen Papierbogen' haben, möglichst fern von äuβeren Eindrücken, damit die Inspirationen von Seiten der Gottesmutter in möglichst groβer Reinheit empfangen und möglichst treu wiedergegeben werden können. Auf dem Weg der Mystik erhaltene Inspirationen sind auβerordentlich empfindlich gegen weltliche Einflüsse, und werden zum Beispiel bei deren Übersetzung sehr leicht ungenau wiedergegeben, gerade weil die mystische Sprache im Grunde genommen überirdische Phänomene in irdischen Wörtern zu fassen versucht, was die ursprünglichen Belehrungen sehr leicht verzerren kann. Eine weitgehende Berührung mit äuβeren Einflüssen wird daher von Myriam wie Gift empfunden – weil die Gottesmutter Selbst dies so will: Sie hat Myriams Herz von Anfang an nach dem Muster Ihres eigenen Herzens umgestaltet, und setzt alles daran, damit sich diese Einheit ständig weiter vertieft. Nur so kann Myriam selbst jegliche Abweichung gleich im eigenen Herzen nachempfinden.

      Aus diesem Grunde, und auβerdem weil Myriams Aufgaben für die Herrin aller Seelen sehr viel umfangreicher sind als es die Seelen ahnen können, teilte Maria Ihrer Myriam im Laufe des Jahres 2012 mit, Sie habe vor, Myriam wieder in zunehmendem Maβe aus jeglicher Berührung mit der Auβenwelt zurückzuziehen, und zum Beispiel das System der öffentlichen Antwortbriefe und die Kontakte zu Myriam durch Briefe und Mails überhaupt allmählich abzubauen. Myriam erhielt sehr viele Briefe und Mails, durfte in zunehmendem Maße einen Groβteil von diesen allerdings von Seiten der Gottesmutter gar nicht, einen anderen Teil nur privat beantworten (aus Gründen die besonders in Wichtiges zum Briefapostolat erläutert werden). Die veröffentlichten Antwortbriefe bilden somit nur einen Bruchteil von allem Briefwechsel, mit dem sich Myriam in den Jahren zwischen 2008 und 2013 beschäftigen musste. Obgleich aus den Antwortbriefen ein richtiger Goldschatz an Belehrungen hervorgekommen ist, ist Maria der Ansicht, der Briefwechsel und die Verfassung der Antworten habe die Erledigung mancher Aufgaben durch Myriam sehr erschwert und habe Ihr MDA-Werk gewissermaβen zu einer Kursänderung gezwungen, die Sie nun allmählich wieder berichtigen möchte. Seit 2012 galten mit Bezug auf den Briefwechsel mit Myriam und von Myriam aus auf jeden Fall strikte Regeln und Einschränkungen, die ebenfalls in Wichtiges zum Briefapostolat aufgeführt werden. 2013 wurde die Möglichkeit, Myriam zu erreichen, endgültig eingestellt, zwecks radikaler Beschützung der Wurzeln und Kanäle dieses Himmlischen Werkes.

Näheres zu den Zielsetzungen des Werkes

  1. Maria bezeichnet das Maria Domina Animarum Werk als Mein Apostolat der wahren Liebe, der unerschütterlichen Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit. Für die Tätigkeiten und Zielsetzungen des MDA-Werkes heiβt dies im Klartext:
    • wahre Liebe: Sämtliche Schriften bezeugen die unvorstellbare Liebe Gottes und zielen darauf ab, in allen Seelen diese wahre, selbstlose, reine Liebe zu Gott, zur Gottesmutter, zu allen Werken und Plänen Gottes und zu allen Mitgeschöpfen zum Blühen zu bringen und ständig anzufachen, ebenso wie in jeder Seele sämtliche Wege aufzuschlieβen, über welche die Seele diese Liebe entdecken, empfinden, voll verwerten und weiterleiten lernen kann;

    • wahre Hoffnung und Ermutigung: Sämtliche Schriften weisen nach, dass nichts verloren geht, vorausgesetzt, es wird durch inständige Weihe dem Herzen der Himmelskönigin zugeführt, und dass Seelen um sich herum nur die Scheinwirklichkeit der Werke der Finsternis wahrnehmen, die sie glauben lassen möchte, dass für sie alles verloren ist. Myriams Schriften weisen auf die Tatsache hin, dass in der vollendeten Wirklichkeit Gottes alle Finsternis bereits von Gott durch Maria, der Frau mit der Schlange unter den Füβen, besiegt ist;

    • die Fülle der Wahrheit: Die Schriften Myriams lehren die Wahrheit über Gottes Mysterien, über die wahre Natur der Gottesmutter in der Fülle Ihrer Herrlichkeit, und entschleiern alle möglichen Formen der Täuschung, der Verirrung, der Verblendung, ebenso wie die unzähligen verlogenen Strategien des Bösen, und vieles andere. Durch diese Wissenselemente, die in einzigartiger Tiefe den Seelen erläutert werden, bezweckt die Herrin aller Seelen die Erschlieβung vieler Seelen für Gottes Werke der Letzten Zeiten, nicht nur damit sie diese besser verstehen können, sondern vor allem damit sie sich aktiv an deren Verwirklichung beteiligen können.

      Die Bezeichnung des Maria Domina Animarum Werkes als Apostolat der wahren Liebe, der unerschütterlichen Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit lieβ die Herrin aller Seelen im Antwortbrief 502 in einem auβerordentlichen Gleichnis ausarbeiten, worauf ich hiermit gerne verweise.

  2. In den Myriam-Schriften ist hin und wieder die Rede vom Dreieck der seelischen Fruchtbarkeit: Liebe – Leiden – Gehorsam. Das MDA-Werk hat zur Aufgabe, den Seelen zu helfen, die Wirkungen dieses Dreiecks in sich zu verstärken:
    • Liebe: Wie oben angedeutet, ist die wahre Liebe letztendlich das Thema der ganzen Schriften der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Die wahre Liebe ist ja die Essenz Gottes und somit die Essenz aller Seiner Werke. Somit basieren alle Göttlichen Mysterien und alle Geheimnisse des seelischen Lebens letzten Endes auf der Liebe. Aus diesem Grunde ist die Wissenschaft des Göttlichen Lebens wesentlich ein Belehrungssystem über das tiefe Wesen der Liebe und deren Anwendung im Leben der Seele.

    • Leiden: In den Schriften wird ständig der unübertreffbare erlösende und heiligende Wert der Weihe aller Prüfungen und Leiden an die Herrin aller Seelen ins Licht gestellt;

    • Gehorsam: Das Maria Domina Animarum Werk selbst funktioniert völlig und ganz nach der Regel eines strikten Gehorsams der Himmlischen Herrin, der Urheberin dieses Werkes, gegenüber. Im strikten Gehorsam trägt die Seele dazu bei, das 'non serviam' ('ich werde nicht dienen') der gefallenen Engel auszugleichen. Aus diesem Grunde bildet der strikte Gehorsam ein mächtiges Gegengewicht für jegliche Versuchung, der auf dieser Welt nachgegeben wird. Über den Wert des Gehorsams ist in den Myriam-Schriften hin und wieder die Rede.

  3. Das MDA-Werk ist dazu berufen worden, Seelen dabei zu helfen, 'umdenken zu lernen', damit sie von weltlichem Denken und Fühlen Abstand nehmen und sich das Denken und Fühlen in der Nachfolge Jesu und Mariä angewöhnen. Dies ist der Weg zur Vergeistigung. Die Tatsache, dass die Himmelskönigin dies für auβerordentlich wichtig hält, erklärt unter anderem die entschiedene Einstellung Myriams gegen jeglichen Modernismus: Der Modernismus in allen seinen Äuβerungen wird von der Gottesmutter sehr bedauert, unter anderem deswegen, weil er Seelen auf getarnte Weisen von Gott wegführt um den Menschen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen, und weil er Gottes Barmherzigkeit in jenem Sinne sehr viel abverlangt, dass viele Gnaden freigesetzt werden müssen um den Gnadenverlust durch modernistische Einstellungen und Messefeiern für die Seelen auszugleichen. Die Gründe finden die Seelen an mehreren Stellen in den Myriam-Schriften eindeutig erläutert.

  4. Das MDA-Werk hat die Aufgabe, die Gefühle der Verantwortung von Seelen Gott gegenüber anzufachen und ausbilden zu helfen. Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bietet den Seelen die äuβerste Ausbildung in der Heiligung. Die Gottesmutter erwartet von jeder Seele, die mit diesen Schriften in Berührung kommt, dass sie die in diesen Texten angebotenen Thesen in ihrem Leben in Anwendung zu bringen versucht. Eine Seele, die mit diesen Schriften in Berührung kommt, und diesen trotzdem den Rücken kehrt um sich wieder auf oberflächlichere Formen der Spiritualität einzulassen – dies geschieht recht oft, durchwegs weil sich die Seele den ihr in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens gesetzten Aufgaben nicht gewachsen fühlt bzw. sie nicht die Anstrengung aufzubringen bereit ist, sich einem Leben beharrlicher Heiligung zu widmen – hat dafür Gott gegenüber eine Verantwortung zu tragen. Schlieβlich hat Gott Selbst ihr diese einzigartigen Geschenke zur Vollendung ihrer Erlösung zukommen lassen.

  5. Myriam erhielt erst nach einigen Jahren von der Himmelskönigin den Auftrag, die Inspirationen, die zunächst in einem engen Kreis benutzt worden waren, zu verbreiten. Der Verbreitung der Schriften in gedruckter Form hat Maria erst nach langer Zeit zugestimmt. In schlichter Form und striktestens zum Selbstkostenpreis wird ab dem Frühling 2012, anlässlich der völligen Neustrukturierung der Apostolatsverwaltung – die vollkommen auf Anordnung der Himmelskönigin stufenweise erfolgte – gedruckt. Dem Maria Domina Animarum Werk obliegt seitens der Himmelskönigin, der einzigen Herrin dieses Werkes, keineswegs eine Verpflichtung zu einer Verbreitung in der Druckform, da unsere Hauptaufgaben ganz anderswo liegen. Gerade aus diesem Grunde hat die Gottesmutter die Anfertigung von gedruckten Schriften ebenfalls allmählich auf ein absolutes Mindestmaß beschränken lassen. Übrigens hat sich herausgestellt, dass die Verbreitung gedruckter sogenannter 'Myriam'-Schriften durch Kanäle, die nicht von der einzigen wahren Apostolatsverwaltung (jener in Belgien) ausgehen, den wahren Absichten der Herrin aller Seelen seit Jahren Schaden zufügt.

    Das Maria Domina Animarum Werk und Myriam haften ausschlieβlich für die Schriften, die auf dieser Webseite aufrufbar sind bzw. die seitens des belgischen Apostolats seit dem Frühjahr 2012 verbreitet werden und mit unseren heutigen Angaben versehen sind. Für Näheres in diesem Zusammenhang verweise ich auf die wichtige Ausführung im Menüpunkt Copyright.

4. Verkündigung der Herrin aller Seelen

Am Samstag 26. November 2005 gab Sich die Heilige Jungfrau Maria durch Myriam van Nazareth zum ersten Male als die Herrin aller Seelen bekannt, mit den Worten:

"Es ist Gottes Wille, dass Ich in dieser Stunde der Menschheit offenbart werde als die Herrin aller Seelen. (...) Als Herrin aller Seelen will Ich die Herzen für das Reich vorbereiten, das Mein Sohn auf Erden gepredigt hat und dessen Standarte Er in Form Seines Kreuzes in die Erde gepflanzt hat. So will Ich das wirkliche Göttliche Leben in die Seelen bringen. Meine Macht wird neu gestalten, was in Trümmern liegt, denn Ich bin die Brücke zwischen Himmel und Erden. (…)".

In dieser 'Eigenschaft der Eigenschaften' (jener als Herrin aller Seelen) ist Maria dazu berufen, in diesen Letzten Zeiten den endgültigen Sieg Gottes über die Finsternis zu gestalten, wie Sie es in Ihrer Offenbarung vom Dienstag 30. Mai 2006 erläutert:

"Gott (...) hat Mir alle Macht gegeben, um Satan, die Quelle jeglichen Verderbens für die Seelen, vollkommen und endgültig zu demütigen und zu besiegen. Er hat Mich dazu auserwählt, die Herrin aller Seelen zu sein, damit Ich in diesen letzten Zeiten die letzte Phase der Vorbereitung für die Gründung des Reiches Christi auf Erden gestalten kann. Das alles ist das Werk von Gott Selbst”.

Um dieses Werk zu vollenden, lädt die Herrin aller Seelen jetzt die Seelen dazu ein, ihr ganzes Wesen und ihren ganzen Lebensweg vollkommen und bedingungslos Ihr zu weihen, und sich von Ihr in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens belehren und bilden zu lassen. Maria versucht, dies alles in einem Werk zu vollbringen, durch welches Sie alle Seelen auf einer Grundlage vollkommener Solidarität, wahrer Liebe und unerschütterlicher Hoffnung und Ermutigung in eine Lichtkette zusammenbringt.

Zu den Grundlagen und dem Wesen Ihrer allumfassenden Eigenschaft als Herrin aller Seelen sprach Sich Maria ausführlich in der Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden aus.

Gerade weil die Eigenschaft der Gottesmutter als Herrin aller Seelen erst in dieser Zeit bekanntgegeben wird, löst sie hin und wieder Kritiken aus. Diese Kritiken sind ausnahmslos auf ein mangelhaftes Verständnis von der Himmlischen Logik der Schriften zurückzuführen. Maria hat Sich mit diesen Kritiken an mehreren Stellen in den Schriften auf eine vollkommen schlüssige Weise auseinandergesetzt. Unter anderem im Menüpunkt Ewiger Frühling wird die Echtheit der durch dieses Werk verkündeten Thesen eindeutig nachgewiesen. Einst, noch bevor dieses Apostolat international wurde, sagte die Herrin aller Seelen privat zu Myriam:

"Manche Seelen werden von den Belehrungen, die Ich ihnen durch dich zukommen lassen will, anfangs abgeschreckt werden. Von dem gewöhnlichen Stand der Kenntnisse und Erkenntnisse von Gottes Wahrheit heraus wird ihnen die zu überschreitende Schwelle manchmal sehr hoch vorkommen".

Sie hat Recht gehabt. Es hat sich herausgestellt, dass es Seelen gibt, die nicht von ihren langjährigen Ansichten über Gottes Heilswerke und über vieles in Bezug auf die Heilsmysterien, unter anderem (oder besonders) auf jene über Maria, loskommen können bzw. sich nicht trauen, von diesen loszukommen. Es fällt Seelen manchmal schwer, beim Besteigen dieser langen Treppe zu der Fülle der Wahrheit über gewisse Stiegen hinauszugehen. Die Heilsgeschichte hat nachgewiesen, wie lange es oft dauert, bevor Wissen, das den Seelen von oben durch den mystischen Weg geschenkt wird, allgemein angenommen wird. Das Apostolat der Herrin aller Seelen ist der Kanal der Verkündigung der höchsten Eigenschaft der Himmelskönigin, einer Eigenschaft, die erst jetzt, zwanzig Jahrhunderte nach Christo, von Gott bekanntgegeben wird.

Der Widerstand mancher Seelen gegen den Inhalt dieser Verkündigung geht aus einer Kombination von Faktoren hervor:

  1. aus der Tatsache, dass dieses Wissen erst jetzt, nach so langer Zeit christlicher Evangelisierung, verkündet wird. Manche Seelen bezweifeln deswegen, ob diese Verkündigung überhaupt von Gott kommen kann. Wieso würde Gott dieses Wissen den Seelen denn so lange vorenthalten, wenn es aus der Wahrheit ist? Die Antwort liegt im Ganzen der Texte geborgen, welche die Himmlische Logik hinter Marias Eigenschaft als Herrin aller Seelen und hinter dem ganzen System der Wissenschaft des Göttlichen Lebens eindeutig nachweisen.

  2. aus der Tatsache, dass Maria durch diesen Kanal das Bild, das die Seelen bisher von Ihrer Figur und Ihrer Rolle innerhalb der Heilsgeschichte und der Heilsmysterien hatten, aus einer vollkommen neuen Ecke beleuchtet. Dieses 'neue' Wissen ist nicht 'neu', es wird nur erst jetzt für die Seelen in der Fülle ihrer Komponenten entschleiert, weil diese Entschleierung jetzt Gottes Plänen und Werken dient. Der Ausdruck 'in der Fülle ihrer Komponenten' ist dabei außerdem als ein 'Werk im Aufbau' zu betrachten: Es handelt sich da um eine sich allmählich entfaltende Rose mit sehr vielen Blättern.

Es ist in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen (also auch als Herrin über die Werke Satans und seines Gefolges), dass Maria den Kopf der Schlange zertreten soll, d.h. die Werke der Finsternis endgültig unwirksam machen und den Herrn der Lüge, der Finsternis und des Elends zu Ihren Füßen demütigen soll. Dieser Akt soll die Krönung der Erlösungswerke Christi werden. Er muss jedoch dadurch vorbereitet werden, dass die Menschenseelen zunächst Maria so kennenlernen sollen, wie Sie wirklich ist, in der Fülle Ihres Wesens, Ihrer Eigenschaften und Ihrer Werke innerhalb des Heilsplanes. Gott erschafft alles, will aber Seine Werke immer wieder durch den freiwilligen Einsatz von Menschenseelen 'ergänzt' werden sehen. Aus diesem Grunde soll jede Seele die Erlösungswerke Christi in sich vollenden. Aus demselben Grunde sollte Maria die Gottesgebärerin und Miterlöserin werden. Aus demselben Grunde auch sollen die Seelen jetzt Maria so kennen und annehmen lernen, wie Sie in der Fülle Ihrer Herrlichkeit und Macht ist, weil:

  • Gottes Heilsplan jetzt die letzte Phase seiner Entfaltung erreicht hat;
  • Maria als Herrin aller Seelen jetzt die Fülle Ihrer Macht ausüben muss, weil Sie Führerin im Kampf gegen die Finsternis ist;
  • die Seelen in diesem Kampf voll mitwirken müssen, dazu aber tiefere Erkenntnisse vom Göttlichen Leben und von der Wahrheit und der immensen Wichtigkeit der Eigenschaft Mariä als Herrin aller Seelen brauchen.

Jetzt kommt die Herrin aller Seelen, dies alles zu lehren, weil Gott Sie zu uns sendet und die Seelen ohne diese zusätzlichen Kenntnisse den letzten Schlachten mit der immer listiger werdenden Finsternis gar nicht gewachsen sein können. Weil mich der heftige Widerstand mancher Seelen gegen diese Verkündigungen (trotz der Tatsache, dass es sich da um ein vollkommen in sich schlüssiges System handelt) anfangs inneren Kampf kostete, befragte ich damals die Herrin darüber. Sie antwortete:

"Diese Seelen sind weder von ihrem Gewissen noch vom Heiligen Geist davor gewarnt worden, dass es sich in dieser Verkündigung um irgendwelche Unwahrheit handeln würde, sondern sie sind vom Bösen zu dieser Auflehnung verführt worden, weil die Verkündigung der Herrin aller Seelen und der Wissenschaft des Göttlichen Lebens Satan sehr viel kosten wird, da sie als die letzte Vorbereitung auf den endgültigen Sieg der Frau über die Schlange gilt".

Hin und wieder wies die Herrin aller Seelen darauf hin, dass sich der Böse der Offenbarung Mariä als Herrin aller Seelen ebenso wie dem als Wissenschaft des Göttlichen Lebens bekannt gegebenen Wissen mit tobender Gewalt aus dem Grunde widersetzt, weil er darin eine riesige Gefahr für die Instandhaltung seines Reiches von Finsternis auf Erden spürt. Die Myriam-Schriften greifen in unzähligen Textstellen die Täuschungen von Seiten der Finsternis an, entlarven diese vollkommen und zeigen Wege, diese zu erkennen. Aus diesem Grunde zählt die Wissenschaft des Göttlichen Lebens ohne jeden Zweifel – so bestätigt es übrigens die Himmelskönigin Selbst immer wieder – zu den Waffen, die den Bösen am meisten kosten. Es sollte deshalb keine Seele wundern, dass das Maria Domina Animarum Werk unter Dauerbeschuss liegt. Der Böse kann es sich nicht leisten, dass dieses Werk seine von der Himmelskönigin beabsichtigte Fruchtbarkeit entwickelt, und findet leicht Seelen, die sich für seine Inspirationen gegen dieses Apostolat gewinnen lassen.

Ich führe übrigens gerne Folgendes aus Antwortbrief 337 auf:

"Hin und wieder kommt es vor, dass sich in den Schriften Thesen vorfinden lassen, die von dem abweichen, was an üblichem Wissen bekannt ist. Das kann eine der nachfolgenden Gründe haben, zuweilen auch auf eine Kombination dieser Gründe zurückzuführen sein:

    • Gott verkündet die Komponenten Seiner Wahrheit nicht auf einmal. Dies würde Seinem Heilsplan nicht dienlich sein. Aus diesem Grunde werden die Elemente des Wissens vom Göttlichen Leben und von den Mysterien Schritt für Schritt verkündigt. Jede dieser Erweiterungen des 'üblichen' Wissens muss immer wieder durch die Schranke der Annahme hindurch, weil sich in der Anfangsphase nach einer Kenntnisvermittlung immer viele Seelen nicht trauen, die 'neuen' Elemente als authentisch Himmlisch anzunehmen bzw. sehr viele (noch) nicht zur Erkenntnis kommen, dass es sich um Wissen aus der Quelle der Ewigen Liebe handelt. Da jetzt die Herrin aller Seelen von Gott damit beauftragt worden ist, viele Vertiefungen des spirituellen Wissens als ein umfassendes, schlüssiges System (die Wissenschaft des Göttlichen Lebens) in relativ kurzer Zeit den Seelen zu vermitteln, kann dieses Problem sich diesem Apostolat gegenüber öfters bzw. leichter stellen.

    • Da es sich in diesem Apostolat strikt um die Verkündigung dieser umfassenden, vertieften Wahrheit handelt, werden durch die Herrin aller Seelen sehr viele Irrgedanken, weltliche Beimischungen und Abweichungen von der Fülle der Wahrheit an den Pranger gestellt. Da zahlreiche Seelen diese weltlichen Beimischungen und Abweichungen gar nicht mehr als solche erkennen, kann der Böse immer wieder den Verdacht einflüstern, es handele sich bei Myriam van Nazareth um Unwahrheit, Übertreibung oder sogar Ketzerei. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass, wie es die Herrin einst ausdrückte, dieses Apostolat vom Bösen sowohl sehr gehasst als auch sehr gefürchtet wird, da es seine Pläne und Strategien Schritt für Schritt entlarvt und ständig vor den Auswirkungen seiner vielen Werke im weltlichen Leben warnt.

    • Maria lehrt durch dieses Apostolat mit Anwendung einer einmaligen Methode: Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens, dieses Ganze der Lehren, die Maria den Seelen vermitteln lässt, wird nicht nur theoretisch als System vorgebracht, in den Briefen wird sie außerdem auf die seelischen Probleme und Fragen von Seelen guten Willens angewandt. Sie hilft dadurch sehr vielen, den Alltag und den ganzen Lebensweg wirklich so zu gestalten, dass die Fruchtbarkeit der Seele gesteigert wird und die Seele sich viel besser im Sinne Gottes entfalten kann. Auch dieses einmalige Verfahren kann bei mancher Seele Fragen aufrufen, weil die vielen Fragen seelischer Natur, welche die Seelen beschäftigen, aufgrund dieses erweiterten bzw. vertieften Wissenssystems oft ganz anders betrachtet und gelöst werden, als es die Seelen gewohnt sind. Das kann gar nicht anders sein, da in den Briefen an die ganzen Lebensprobleme aus der Perspektive der Wissenschaft des Göttlichen Lebens heraus herangetreten wird und viele Komponenten dieser Wissenschaft noch nicht Teil der heutzutage üblichen Auffassung von Maria und vom seelischen Leben sind.

Das alles führt dazu, dass dieses Apostolat bei der Betrachtung des Lebens  kaum auf den ausgetretenen Pfaden bleibt und deswegen von mancher Seele entweder nicht verstanden oder verdächtigt wird, nicht die Thesen des Himmels zu vertreten. (...)"

Im Brief 43 durfte ich die nachfolgende Argumentation vorbringen:

"Das Myriam van Nazareth Apostolat wurde von der Allerheiligsten Jungfrau Maria als lebendiges Zeichen der Liebe, der Hoffnung und der Ermutigung den Seelen gegenüber ins Leben gerufen, weil genau diese drei Kräfte das wahre Leben in den Seelen aufblühen lassen können. Die Liebe ist wie die Wärme der Sonne, die Hoffnung ist wie das Licht der Sonne, die Ermutigung ist wie die Brise des Heiligen Geistes. Wenn diese drei Elemente von Gott durch die sanften Tropfen der Gnade besiegelt werden, kann der Seelengarten zur Blüte des Ewigen Frühlings gebracht werden. Gott hat den Seelen in diesen Letzten Zeiten das größte Geschenk nach der Erlösung durch den Lebensbaum Jesus Christus gebracht: Maria als die Herrin aller Seelen, denn in dieser Eigenschaft ist Sie die Gärtnerin jedes Seelengartens, der sich Ihr vollkommen hingibt.

Myriam ist von Maria dazu berufen worden, diese Botschaft zu den Seelen zu bringen und ihnen Marias Belehrungen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens zu übermitteln. Es freut mich sehr, dass so viele Seelen international den Weg zu diesem außergewöhnlichen Geschenk aus Gottes Hand gefunden haben. Jedes Herz, das sich ganz zu öffnen versteht, kann in unserem Apostolat den Herzschlag der Königin des Himmels und der Erde spüren und hören, Ihr Himmlisches Parfüm riechen und Ihre einmalige Schönheit wahrnehmen lernen, in den Worten, die Sie wie Blumen in Ihre Myriam sät, um diese mit den Seelen zu teilen.

Maria hat dieses Apostolat jahrelang vorbereitet, um es zu Gottes Zeit wie Himmlisches Parfüm in die Herzen zu gießen, damit diese einen Vorgeschmack des Himmels erfahren dürfen und solchermaßen aufblühen, dass sie gemeinsam das Reich Gottes auf Erden ausbauen können. Helfen Sie uns, dies zu verwirklichen, indem Sie die Belehrungen Mariä studieren und diese Werke Seelen guten Willens bekannt zu machen, denn jedes dieser Werke ist ein Himmlisches Geschenk, und Maria hat betont (unter anderem in Die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden), dass Ihre Eigenschaft als Herrin aller Seelen und die Belehrungen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens die absolute Krönung Ihrer einmaligen Berufung zur Heiligung der Seelen in diesen Letzten Zeiten bilden (...)".

5. Die Herrin aller Seelen als einzigartiges Himmlisches Geschenk

Das Maria Domina Animarum Werk war von Anfang an dadurch gekennzeichnet, dass es die Gesinnung vieler Herzen ersichtlich macht und Zeichen des Widerspruchs ist. Es hatte immer bereits überzeugte Gegner ebenso wie brennende Befürworter.

In Bezug auf die Frage, ob die durch das Maria Domina Animarum Werk verbreiteten Schriften wirklich hundertprozentig aus Himmlischer Quelle stammen, dürfte unter anderen die Lektüre der Ausführungen im Antwortbrief 499 sehr aufschlussreich sein.

Leider haben manche Seelen, die sich dennoch für Christen halten, nicht erkannt, dass in diesen Verkündigungen die Stimme ihrer Himmlischen Mutter klingt. Die Himmelskönigin Selbst bezeichnet die Verkündigung Mariä als Herrin aller Seelen als Himmlisches Geschenk. In Ihrer Offenbarung vom 2. August 2007 heiβt es:

"(...) Erinnere die Seelen daran, dass Gott Mich ihnen als Herrin und als Führerin gegeben hat. Ich bin das höchste Geschenk Gottes an die Seelen, Ich diene ihnen als Vorbild für ihr Leben als Mensch und Ich bin die Königin, welche die ausführende Macht in Gottes Reich in Händen bekommen hat. Dies bedeutet, dass Ich die Seelen zu einem vollkommenen Verständnis von Gottes Gesetz und einer vollkommen Nachfolge desselben führen muss. Dazu bin Ich von Gott als die Herrin aller Seelen berufen worden.

Ich habe die Macht, Seelen zur vollkommenen Nachfolge von Gottes Gesetz zu kneten und zu formen, damit das Ewige Reich der Liebe in den Seelen gegründet wird. Ich brauche die volle Mitwirkung und Offenheit von Seelen. (…)

Von der Stunde deiner Geburt an habe Ich niemals aufgehört, Meine Saat in dich auszustreuen, denn Ich habe dich zu Meinem Dienst bestimmt. Seit zehn Jahren habe Ich Mich in der Fülle Meines Wesens in dich ausgegossen und habe Ich Meine Welt in ihrer ganzen Schönheit vor dir entfaltet.

In sämtlichen Schriften, die Ich in dein Herz gesät habe, habe Ich Gottes Wahrheit aufgeschlossen, das Gesetz von Gottes Reich, so viele Mysterien, die nie zuvor Menschenseelen bekannt gegeben worden sind. Diese Samen besitzen eine Keimkraft, die nicht von dieser Welt ist. Gerade deshalb sind sie den Kräften der Finsternis ein Anstoß.

Aus diesem Grunde erlebst du einen heftigen Gegenwind. Die Gnaden der Heiligung und Erlösung, die von Meiner Saat ausgehen, sind so unschätzbar, dass sie den Zorn des Drachen in ungesehenem Maße geweckt haben. Weil Meine Himmlische Saat, die aus deinem Herzen den Seelengärten anvertraut wird, so einzigartig ist und also niemals verloren gehen darf, treibe Ich dich bis zu der Grenze deiner Kräfte, um für alle Seelen, die mit den Schriften und Offenbarungen in Berührung gebracht werden, die Gnaden der Erkenntnis, der Standfestigkeit, des Durchsetzungsvermögens und der Selbstüberwindung zu erwirken (…), damit in immer mehr Seelen das Bewusstsein Wurzeln schlagen möge, dass diese Worte einmalig in der Heilsgeschichte sind. Auf jene gelten die Worte Jesu: Viele Propheten haben verlangt, diese Dinge zu hören und zu sehen, aber sie haben sie nicht gehört und nicht gesehen.

Für die Seelen ist nun eine einmalige Epoche in der Heilsgeschichte eröffnet worden, denn die Schriften und Offenbarungen, die Ich dir inspiriere, enthalten nie zuvor bekannt gegebene Wahrheiten, die beabsichtigen, die Fülle der Wahrheit über Mich, Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Vollmacht, zu offenbaren. Dadurch hat der Allerhöchste die letzte Phase der Erschließung von Gottes Reich für die Seelen eingeläutet. (…)

Ich bin die Herrin der Göttlichen Vorsehung. Die Seelen, die sich Mir völlig hingegeben haben und ihre Weihe unter Berücksichtigung sämtlicher Regeln und Belehrungen leben, die Ich ihnen gegeben habe, erschließen sich selbst die Schatzkammer des Glücks auf Erden in dem Ausmaß, in dem sie Mir völlige Herrschaft über ihr Leben gewähren. Ich setze Mir die Aufgabe, für jede Seele das Lebenskleid zu weben, das am besten zu ihrer Berufung und ihrer Lebensaufgabe passt. Ich bin die Weberin, die Seele liefert Mir die Wolle durch die Weihe ihrer Handlungen, Gedanken, Gefühle, Worte, Wünsche und ihres freien Willens, und durch den entschlossenen Kampf gegen ihre eigenen Schwächen, Untugenden und seelenschädigenden Gewohnheiten.

Es ist notwendig, dass Ich nach Meinen Auffassungen weben kann, denn die Seele kennt nicht das Muster des Kleides, das Ich für sie vorgesehen habe. Es ist ebenfalls notwendig, dass Mir die Seele kein einziges Büschel Wolle vorenthält, denn in jenem Falle kann Ich Meine Aufgabe nicht vollenden. Mit anderen Worten: Ich will alles, jede Einzelheit der alltäglichen Erfahrungen der Seele, zu Meinen Füßen niedergelegt wissen. Selig die Seele, die sich nach der Aufopferung von allen diesen Dingen nicht mehr nach denselben umschaut, im Bewusstsein, dass die Herrin dabei ist, ihr ein Wunderwerk zu bereiten".

Maria hat es schon viele Male betont: In Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen ist Sie ein Gottesgeschenk an die Seelen, im Hinblick auf deren ewige Glückseligkeit, wegen der Tatsache, dass Gott Sie mit allem ausgerüstet hat, was es Ihr ermöglicht, in Seelen die Fruchtbarkeit für Gottes Heilsplan vollkommen zu erschließen. In diesem Sinne ist es zu verstehen, wenn Maria Sich als 'das höchste Geschenk Gottes an die Seelen' bezeichnet. Diese Aussage ist auf keinen Fall als eine Herabwürdigung des von Jesus bereiteten Geschenkes der Erlösung zu verstehen, ganz im Gegenteil. Maria ist Maria, in gleich welcher Eigenschaft man Sie betrachtet, aber in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen verkörpert die Gottesmutter die Fülle von all dem, was Gott jemals an seelischen Vollkommenheiten erschaffen hat. In dieser Eigenschaft ist Sie deswegen so sehr Spiegel Gottes, weil die Einheit des Herzens mit Jesus in ihr vollkommen zum Ausdruck kommen kann. Als die Herrin aller Seelen ist Maria gerade die Krone auf die Werke Jesu.

Gott liebt die Menschenseelen so sehr, dass für Ihn Seine Göttlichen – und somit vollendeten – Werke erst als vollkommen gelten, wenn sie von Menschenseelen dadurch die Krone aufgesetzt bekommen, dass sie von einer oder mehreren Menschenseelen 'bestätigt' oder 'ergänzt' werden. Sagte nicht bereits der Heilige Apostel Paulus, dass der Mensch zu ergänzen habe, was noch an den Leiden Jesu 'fehlt'? Göttliche Werke sind an sich vollkommen. Was trotzdem tatsächlich an ihnen 'fehlt' (kraft Göttlichen Gesetzes), ist die Bestätigung oder 'Ergänzung' von Seiten der Menschenseele. In Maria, als Herrin aller Seelen, betont Gott besonders kräftig Seinen Wunsch, die Göttlichen Werke mögen von einer Menschenseele dadurch 'ergänzt' werden, dass diese Menschenseele ihren freien Willen völlig mit dem Göttlichen Willen eins macht und so die Auswirkungen Seiner Werke fördert. Gott Selbst hat Maria in den höchst möglichen Stand erhoben, die eine erschaffene Seele je erreichen könnte, und hat Ihr die Macht geschenkt, die Saat der Erlösungswerke Gottes in jeder Seele zum Blühen zu bringen. In diesem Sinne ist Sie "das höchste Geschenk Gottes an die Seelen".

Maria weist darauf hin, dass Gott Ihr die ausführende Macht gewährt hat. In gewissem Sinne erinnert dieser Begriff an eine Staatsbehörde. Die ausführende Macht in einem Staat wird von der Regierung, d.h. im Großen und Ganzen von der Gesamtheit der Minister ausgeübt. In Gottes Reich könnte man es so betrachten, dass Gott Selbst die gesetzgebende und die richterliche Macht ausübt. Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass die ausführende Macht in den Händen Jesu ruht. Trotzdem sind diese Worte der Herrin aller Seelen keineswegs als abwegig zu betrachten. Allerdings kann man sie nur richtig verstehen, wenn man sie vor dem Hintergrund der Gesamtheit der Wissenschaft des Göttlichen Lebens betrachtet, in der die Herrin aller Seelen als der Gipfel, die letztendliche Krönung, der mystischen Einheit zwischen den Herzen Jesu und Mariä dargestellt und nachgewiesen wird. Ich brauche nur auf den vorigen Absatz zu verweisen, in dem auf die Herrin aller Seelen in Ihrer Funktion als Krone auf die Erlösungswerke Jesu hingewiesen wird.

Maria weist darauf hin, dass die Myriam-Schriften der Finsternis ein Anstoß sind, weil sie mit Himmlischer Keimkraft geladen sind. Die Finsternis bedient sich übrigens leicht der Gegebenheit, dass die in diesen Schriften entfaltete Lehre (die Wissenschaft des Göttlichen Lebens) öfters Elemente bzw. Perspektiven aufführt, die zurzeit noch neu oder noch nicht allgemein gängig sind und somit leicht als Grund zur Kritik aufgegriffen werden.

Maria bezeichnet Sich in der obenerwähnten Offenbarung als die Herrin der Göttlichen Vorsehung. Auch dieser Begriff kann, wenn vor dem Hintergrund der Gesamtheit der Schriften betrachtet, gar nicht falsch verstanden werden. Obgleich Gott Herr der Vorsehung ist, hat Er Maria mit der Fähigkeit bekleidet, die Wirkungen Seiner Vorsehung uneingeschränkt zu lenken. Oder... fast uneingeschränkt: Maria weist in den Schriften mehrmals darauf hin, dass Ihrem Handeln eigentlich nur zwei Einschränkungen gesetzt sind:

  1. Das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit, die es in bestimmten Fällen nicht rechtfertigen ließe, dass Maria (ja, sogar Gott Selbst) manchen Schritt zugunsten einer oder mehrerer Seelen unternimmt. Ein Beispiel: Eine Seele kann mit mehreren nicht gebeichteten und nicht bereuten Todsünden ihrem Lebensurteil entgegentreten. Maria hat eine uneingeschränkte Macht der Fürsprache (d.h., Gott verweigert Ihr im Grunde genommen nichts, weil Marias Wille und Ihre Liebe vollkommen eins mit dem Willen und der Liebe Gottes sind), aber trotzdem erfordert die Göttliche Gerechtigkeit eine Wiedergutmachung, einen Ausgleich für jede Sünde. Somit kann es die Gerechtigkeit nicht zulassen, dass diese Seele von diesen Sünden ohne weiteres freigesprochen wird. Die Macht von Marias Liebe ist zwar so groß, dass Sie diese Liebe als teilweise Wiedergutmachung und Ausgleich anbieten kann, aber der vollkommene Freispruch dieser Seele lässt sich nicht verantworten: Sollte dies erfolgen, so würde das Gleichgewicht innerhalb der Schöpfung völlig verzerrt, weil der Anteil an Leben, der durch die Sünde verloren geht, in Ermangelung eines Ausgleichs niemals wieder hereingebracht würde. Etwas vereinfacht lieβe sich sagen, dass dies dauernd die Göttliche Barmherzigkeit erschöpfen würde, die diesen Verlust unaufhörlich würde ausgleichen müssen.

  2. Der freie Wille der Seelen. Eine Seele muss die Wirkung der Macht Mariä in ihrem Leben wollen, diese annehmen, sonst bleibt Marias Macht wirkungslos, wegen der Unverletzbarkeit des freien Menschenwillens.

Maria 'webt jeder Seele das zu ihr passende Lebenskleid'. Dazu muss Sie allerdings Ihre eigenen Absichten verfolgen können (die jene von Gott Selber sind).

Ob Maria Ihre uneingeschränkte Macht über und in einer Seele voll auswirken kann, ist alles eine Sache des Vertrauens zu Ihr, die Sie von Gott für unser Wohl vorgesehen worden ist, denn Sie ist es, die die Saat der Erlösungswerke Jesu in jeder Seele zum Blühen bringen soll. Dies ist Ihre Aufgabe für die Letzten Zeiten, in denen sich die Seelen zurzeit befinden. Es hat eine außerordentlich tiefe Bedeutung, wenn Maria so oft betont, dass die Seele, die sich Ihr weiht, Sie uneingeschränkt gewähren lassen sollte, und dass sie, wenn sie dies durch vollkommen gelebte Weihe tatsächlich tut, von Maria so weitgehend umgestaltet wird, dass in ihr tatsächlich die Saat der Erlösung zu einer Himmlischen Blume wird.

Unsere Welt ist so kompliziert geworden, dass keine Seele mehr den wahren Frühling in sich zustandebringen kann, wenn sie nicht die Strahlen der Sonne Christi dadurch in angemessenen Dosen in sich aufnehmen kann, dass diese durch den Spiegel Gottes (Maria, die Herrin aller Seelen) auf ihren Boden widerspiegelt werden können. Die Herrin aller Seelen tut dies am Liebsten durch viele kleine Spiegel, die Sie in der Gesamtheit der Myriam-Schriften verbirgt. Selig die Seele, die diese Spiegel in sich aufzunehmen gewillt ist.

Maria hat Sich übrigens in noch weiteren Offenbarungen zu Ihrer Eigenschaft als Himmlisches Geschenk an die Seelen geäuβert. So zum Beispiel in den Offenbarungen vom 20. Mai 2006, vom 29. März 2007, und durch die H. Maria Magdalena in einer Offenbarung vom 14. April 2007, die alle in der Rubrik Das MDA-Werk > Myriam vorzufinden sind.

6. Das MDA-Werk als Hüterin einer einmaligen Fundgrube

Die Herrin aller Seelen stellte Myriam gegenüber von Anfang an klar, Sie habe Groβes mit ihr vor. Nach ein paar Jahren mystischer Ausbildung, während welcher schon Gebetsblumen inspiriert wurden, fing die Himmelskönigin damit an, Erkenntnisse, Thesen, Inspirationen vorzubringen, von denen sich sehr bald herausstellte, dass es sich da nicht um separate Eingebungen sondern um ein auβergewöhnliches, schlüssiges System spirituellen Wissens handelt. Diese Inspirationen wurden eines Tages in ihrer Gesamtheit von der Himmlischen Herrin Selbst als die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bezeichnet. Für jede Seele, die bestrebt ist, sich in die Geheimnisse des seelischen Lebens und der Heiligung, und in jene von Gottes Werken, Plänen und Mysterien zu vertiefen, bilden die durch das Maria Domina Animarum Werk verbreiteten Schriften eine einmalige Fundgrube. Bemerkenswert ist allerdings, dass dies nur von Seelen erkannt wird, die sich wirklich bemühen, über das Weltliche hinauszusteigen, sich zu vergeistigen, und in ihrem seelischen Leben tief unter der Oberfläche zu graben, anders ausgedrückt: von solchen, die verstanden haben, dass die echte Spiritualität nicht ohne das Kreuz kommt, und dass nur Gott und Seine Interessen die ganzen Regungen von Herzen und Seele bestimmen sollten.

Der Wille, so zu leben und zu empfinden, ist der wahre Schlüssel zur Heiligung und somit zu einem Leben, das in Gottes Augen wahrhaftig fruchtbar ist. Der beste Reiseführer durch das Land, das man zu Sicht bekommen kann sobald man diesen Schlüssel wirklich benutzt, wird der Seele in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens geboten. Keine Seele, die wirklich die Heiligung und die wahre seelische Fruchtbarkeit für Gottes Heilsplan anstrebt, kann somit mit dem Maria Domina Animarum Werk in Berührung kommen und in ihm nicht den Duft der Himmlischen Blume aller Blumen wittern.

Bemerkenswert in dieser Beziehung sind die nachfolgenden Worte der Himmelskönigin in Ihrer Offenbarung vom 30. Januar 2008:

"(...) Deine Lebensaufgabe besteht aus dem Ausgraben vieler unbekannter Schätze: aufeinander folgender Elemente von der Fülle der Wahrheit über Maria. Diese Schätze sind für diese letzten Zeiten vorbehalten, wie Ich dich durch Die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden habe offenbaren lassen. Mein Herz führt dich zu allen diesen Schätzen. Du siehst sie mit den Augen deiner Seele. Du kannst sie in diesem mystischen Niemandsland nur während der Phasen der vollkommenen Einheit zwischen deinem Herzen und dem Meinen finden.

Viele zweifeln an der Echtheit dieser Schätze und werden daran zweifeln, weil deren Existenz bislang für die Menschenseelen verborgen geblieben war. Wenn du die Schätze eine Truhe nach der anderen ausgräbst und zu den Seelen bringst, werden viele ihren Wert nicht erkennen und sie denn auch verschmähen. Andere werden die Truhen an der Außenseite untersuchen und die Verheißungen des Inhalts der Truhen nach dem Wenigen beurteilen, was sie an der Außenseite feststellen können. Dies sind die Seelen, die an alles mit dem Menschenverstand herangehen. Ihr Interesse wird bald verfliegen, wie der Duft von Parfüm aus einem leeren Fläschchen.

Noch andere werden die Truhen öffnen, aber aufgrund eines Mangels an wahrer Liebe für Mich und an Erkenntnis von Meiner Einheit mit dem Göttlichen Herzen werden sie die Truhen zum Meer der Welt tragen und sie dort hineinwerfen. So werden viele die unendlichen und einzigartigen Geschenke aus Gottes Herzen verleugnen. Ich weine um sie, so wie Jesus im Olivengarten weinte, als Judas Ihn zum Abschied küsste, nachdem er drei Jahre lang den Inhalt der Schatztruhe der Wahrheit hatte schauen dürfen, diesen Reichtum allerdings aus Mangel an wahrer Liebe zu Gott verleugnete.

Dein Ja-Wort an Mich hat deine Seele in Wahrheit zu Meiner Sklavin gemacht: Du gräbst Schatztruhe für Schatztruhe aus dem außerordentlichen Boden deines Lebensweges aus, zur Verherrlichung deiner Himmlischen Herrin, weil du Sie gesehen hast, wie Sie wirklich ist. Der Wert dieser Schätze wird nur von ganz wenigen erkannt und verstanden. Selig, o selig die kleinen Lämmer, die den öden Pfaden getrotzt haben, um das junge Gras zu finden, denn sie werden wahrlich gesättigt werden.

Ich weine über jene, die, nachdem sie das junge Gras gekostet haben, dennoch Heimweh nach der Steppe bekommen, aus der Gottes Liebe sie weggezogen hatte. Ich bitte die Lämmchen, die Mir gegeben worden sind, dass sie weiterhin beten, damit sie die Schatztruhen nicht nach ihrer Außenseite beurteilen, sondern deren Inhalt für immer in den Boden ihres Herzens begraben mögen. Es geht um das ewige Heil von vielen. Mögen sie niemals im Glauben wanken, dass Ich wirklich die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden bin und sie die Strahlen der jungen Morgensonne benötigen, um den ewigen Frühling in ihrer Seele erfahren zu können".

Nach einer Frage über diesen letzten Satz antwortet Maria:

"Ja, du hast verstanden: Die Strahlen der jungen Morgensonne sind Meine Belehrungen durch alle deine Schriften hindurch. Ich liebe euch. Bete für die Lämmer, die irren. Wer nicht an die Morgendämmerung glaubt, wird auch den Frühlingstag nicht erkennen".

Am nächsten Tag, dem 31. Januar 2008 fuhr die Herrin aller Seelen zum selben Thema fort:

"(...) Genau dies war das Leiden Jesu im Garten Gethsemani: Jesus fühlte Sich aufgrund der Betrachtung der Sünde und der Nichtannahme der Wahrheit durch alle Jahrhunderte hindurch, an Seele und Körper krank. Er schwitzte darüber hinaus Blut als ein Symbol für die Tatsache, dass unzählige Seelen das Göttliche Leben abstoßen werden.

(…) Satan widersetzt sich in dem Maβe umso heftiger, wie Meinen Werken gedient wird. Sage den Lämmern Christi, dass sie sich die nachfolgende Regel vor Augen halten: Jede Kraft, die sich gegen die Verkündigung der vollen Wahrheit über Maria widersetzt, wird von Meinem Widersacher gesteuert und ist also gegenüber Gottes Geist feindselig. Haltet durch, Gottes Zeit wird euch Recht geben. Wanket nicht, weil der Feind brüllt; er brüllt, weil er die zerschmetternde Macht Meines Fußes fürchtet. Haltet euch dieses Bild vor Augen: Maria hat den Mond unter Ihren Füßen. Der Mond ist der Spiegel von Gottes Licht in der Finsternis. Ich bin Königin und Herrin über die Finsternis.

Ich bin eure Herrin. Jede Seele, die diese Wahrheit in sich aufnimmt, wird von Satan schwer angegriffen werden, denn wenn eine Seele Meine unbegrenzte Macht über die Seelen annimmt, wird Satan fuchsteufelswild. Er wird nie ruhen, bis er diese Seele davon überzeugt hat, dass sie sich im Irrtum befindet und dabei ist, sich selbst zu verdammen.

Habe Ich in der Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden nicht davor warnen lassen, dass Mein Feind die unverschämten Lügen verbreiten wird, dass die volle Wahrheit über Maria eine Irrlehre sei? So wird er bestimmte Seelen davon überzeugen, dass Meine Eigenschaft als Herrin aller Seelen eine Gegenbewegung gegen die Kirche Christi sei. Mögen die Seelen diesen Gedankengang als den allerletzten Fallstrick der Finsternis sehen, die dadurch versucht, Seelen vor der Annahme von Gottes allerletztem Geschenk der Liebe an die Menschheit abzuschrecken".

Die Herrin aller Seelen vergleicht also die vielen neuen Wissenselemente und Erweiterungen und Vertiefungen der Erkenntnisse, die Sie bringt, mit Schatztruhen, die ausgegraben werden. In einer privaten Offenbarung vertraute Sie mir einst an, Sie habe die mystische Vermählung zwischen Sich und Ihrer Myriam so gestaltet, dass die Schätze an Kenntnissen über die Mysterien des Göttlichen Lebens, die Sie in der Fülle in Ihrem Herzen trägt, zur Verfügung Ihrer Myriam stehen, es gäbe allerdings zwei Voraussetzungen, unter denen diese Kenntnisse zu den Seelen gebracht werden können:

  1. Für jedes Wissenselement gilt, dass es nur, und erst, zu Gottes Zeit freigegeben werden darf.

  2. Myriam kann jeden dieser Schätze nur in der tiefsten mystischen Einheit mit Marias Herzen erschließen. Dazu sei es notwendig, dass sich Myriam so tief in das Herz der Herrin hinüberfließen lässt, dass sich der betreffende Schatz dem inneren Auge Myriams zeigen kann. Dieser Vorgang lässt sich kaum beschreiben, weil an ihm nichts Irdisches ist. Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall diese: Myriam muss einen inbrünstiges Wunsch hegen, sich mit Marias Herzen eins werden zu lassen. Auf diesen Wunsch hin — was an sich schon eine Verschließung gegenüber allem Denken und allen sinnlichen Vorgängen voraussetzt — antwortet die Herrin aller Seelen auf dem Wege, der Ihr zum betreffenden Zeitpunkt gefällt und Ihr am meisten dienlich ist.

Das heißt, dass eine Übertragung von Kenntnissen unter sehr verschiedenen Formen in die Wege geleitet werden kann und zuweilen auch ganz unerwartete mystische Vorgänge von Ihr vollzogen werden, ganz wie Sie es will. Dieser Gnadenweg wird aufgrund eines Liebesgeschenkes so lange offen gehalten, wie dies Marias Plänen dienlich ist. Das Liebesgeschenk besteht daraus, dass jede neue Schrift im Rahmen dieses Apostolates nur aufgrund mystischer Kenntnisübertragung zustande kommt und somit nur in einer Verfassung inbrünstiger Liebe geschrieben werden kann: Nur eine Verfassung tiefster Liebe im Herzen Myriams kann den mystischen Kontakt überhaupt offen halten und Maria dazu veranlassen, den Seelen immer neue Schätze zur Verfügung zu stellen. Dies gehört zu den Grundvoraussetzungen für dieses Apostolat.

Wie bereits erwähnt, bezeichnet die Herrin aller Seelen Ihr Maria Domina Animarum Apostolat als das Apostolat der Hoffnung, der Ermutigung, der Liebe und der uneingeschränkten Wahrheit. Bei diesen vier Grundelementen handelt es sich jeweils um Springbrunnen des Lichtes und somit um Träger des wahren Göttlichen Lebens für die Seelen. Wo das Licht hervorquillt, wird auch die Finsternis geweckt, weil sich Satan geschworen hat, er werde Gott keine einzige Menschenseele lassen. In der Herrin aller Seelen erkennt auch er die Fülle der Macht seiner verherrlichten Feindin, der auserwählten Tochter Gottes, vor Der er sich außerordentlich fürchtet, weil Sie ihn von Anfang an immer schon restlos besiegt hat und weil in Ihr der Wille Gottes ruht wie in einem Tabernakel der Göttlichen Geheimnisse.

Dem Bösen ist nur zu gut bekannt, dass Gott ihm in der Herrin aller Seelen eine Antwort bereitet hat, die ihn sehr viele Seelen kosten kann, zumal da das Maria Domina Animarum Apostolat die Seelen ermutigt, ihnen die wahre Hoffnung bietet, sie die uneingeschränkte Wahrheit lehrt und jede Menge von Unwahrheiten, Lügen und Täuschungen, die vom Bösen in die Welt gebracht werden, entlarvt. Es braucht somit niemanden zu wundern, dass die Inspirationen Satans zum Widerstand gegen das Maria Domina Animarum Apostolat außerordentlich intensiv und listig sind. Maria hat Myriam vor Jahren bereits davor gewarnt, hat aber auch eine wahre Lichtexplosion durch dieses Werk vorausgesagt. Diese Lichtexplosion wird nicht gleich für menschliche Augen sichtbar werden, noch wird sie in irgendwelcher weltlichen Weise nachweisbar bzw. messbar sein: Wie es für jedes Phänomen gilt, wird nur Gottes Herz die Lichtstärke dieser Explosion wahrnehmen.

Maria zeigt Sich in Ihrer 'Eigenschaft der Eigenschaften', jener als Herrin aller Seelen, den Seelen als die Morgendämmerung nach der Nacht der Finsternis, die auf der Erde liegt, und als die Morgensonne, welche die Seelen sanft, mild aber uneingeschränkt wahrhaftig auf die Fülle des Lichtes der Mittagssonne vorbereitet. Die Finsternis wird jede Menge von Seelen dazu aufzuhetzen versuchen, die Strahlen, welche die Herrin durch unser das Maria Domina Animarum Apostolat zu den Seelen schicken will, zu verfinstern (als unglaubwürdig darzustellen), und scheint dazu über eine sehr geeignete Trumpfkarte zu verfügen: die Unkenntnis vieler Seelen in Bezug auf Gottes Pläne und Werke, über die Art und Weise, wie Gott den Seelen in diesen Letzten Zeiten die Vollendung des Heils bereiten möchte, und die Blindheit der Seelen, die so viele unfähig macht, die Himmlische Herkunft und die wundervolle Wahrheit zu erkennen, die in den durch dieses Apostolat verbreiteten Schriften verkündet wird.

Die größte Botschaft der Hoffnung jedoch, ist das Versprechen der Herrin aller Seelen, dass Sie letzten Endes, zu Gottes Zeit, in dieser Eigenschaft anerkannt werden wird und dass dies das Ende des Elends auf dieser Welt bedeuten wird. Diese Gnade muss jedoch verdient werden, durch den harten Kampf gegen Verunglimpfung und Verdächtigung und für die Aufschließung der Seelen, die sich selbst zurzeit noch am Ufer des Baches verdursten lassen.

7. Einmaligkeit des MDA-Werkes

Myriam ist von Maria dazu berufen worden, die Seelen auf den entzückenden Gedanken vorzubereiten, dass auch sie aus dem Teich dieser Verzückungen trinken dürfen, die in Maria versammelt sind. Tropfen für Tropfen soll Myriam Marias hoffnungsvolle Worte in die Herzen hineintröpfeln, und während Myriam dies tut, erlebt sie auch selber wieder die Entzückungen der unaussprechbaren Berührung mit dieser reinsten aller Seelen.

Die Offenbarungen, die Maria durch Myriam in Worten und Bildern vermittelt, enthalten nichts weniger als den Schlüssel zum Reich Gottes, der in den Herzen das wahre Glück erschließen kann, nicht wie es die Welt gibt, sondern wie Gott es gibt, in aller Vollkommenheit. Jede Seele, die den Schlüssel im eigenen Herzen gefunden hat, soll ihn auch verwenden, denn Gottes Geschenke dienen nur der Vervollkommnung der Seele für Sein Reich, das uns nun durch Maria und mit Ihr verkündet wird.

Am 5. Dezember 2007 sprach die Gottesmutter die nachfolgenden Worte:

"(...) Seelen von Maria, freut euch endlos, denn das Vorrecht, das euch in allen Worten und Belehrungen, die Ich seit einigen Jahren durch diesen Kanal an euch richte, geschenkt wird, ist einzigartig in der Heilsgeschichte. Niemals früher ist für die Seelen das Buch der Göttlichen Wahrheit mit dem Wissen von dem Göttlichen Leben so weit geöffnet worden. Niemals früher haben die Seelen die Gnade einer so tiefgehenden Ausbildung in den Wegen zu Gottes Herz erhalten (...)".

Unter anderen in der Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erde hat die Herrin aller Seelen nachweisen lassen, dass Ihre Belehrungen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens einzigartig und einmalig sind. Es handelt sich hier um ein Werk, das von Gott aus durch die Gottesmutter für diese Letzten Zeiten zu dem Zweck bestimmt worden ist, möglichst viele Seelen durch innere Umgestaltung kraft vollkommener Weihe und durch intensive tiefe Belehrung in den zweckmäβigsten Wegen der Heiligung für das Licht zu gewinnen, d.h. diese Seelen aus den verheerenden Einflüssen der Finsternis wegzureiβen. Dieses Werk ist aus mehreren Gründen einmalig:

  • Es darf sich umfangreicher und einzigartig tiefer Belehrungen bedienen, welche ausschlieβlich aus mystischer Quelle geschöpft und genau zu Marias Zeit zu den Seelen geführt werden;
  • Es handelt sich um ein Werk, das eigens für diese Letzten Zeiten gedacht worden ist;
  • Es handelt sich nicht um die Früchte menschlichen Denkens oder Wollens, sondern ausschlieβlich um die Verbreitung Himmlischer Unterrichtungen.

In Ihrer Offenbarung vom 8. Januar 2007 sagt die Herrin aller Seelen:

"Seelen erkennen selten die Zeichen der eigenen Epoche, so wie sie auch selten den tatsächlichen Aktionsbereich und die wahre Tiefe der von Gott in ihren eigenen Tagen an die Menschheit offenbarten Werke begreifen. Als die Herrin aller Seelen habe Ich dich zur Kronzeugin der Auswirkungen einer außerordentlichen Phase in der Heilsgeschichte der Menschheit gemacht. Ich offenbare nunmehr durch dich Wahrheiten, Mysterien und Pläne, die der Allerhöchste für diese Zeit aufbewahrt hat. Kein Heiliger, kein Prophet hat diese Dinge je in der Weise gesehen, in der Ich sie vor deinem inneren Auge entfalte, weil Gottes Stunde dazu noch nicht gekommen war.

Dies ist die Zeit der großen Offenbarungen über Maria und Ihr wahres Wesen, eine Zeit, die zusammenfällt mit den letzten Vorbereitungen der endgültigen Niederlage Satans in Gottes Schöpfung. Keine Seele begreift zu diesem Zeitpunkt die Tragweite der Dinge, die Ich in diesen Tagen in dir zu ihrer Vollendung führe. Diese Werke sind einmalig in der Heilsgeschichte. Unergründlich ist diese Gnade.

Bete zum Heiligen Geist um Licht für die Seelen, die Ich zu den Quellen führe, deren Wasser Ich durch den Garten deines Herzens fließen lasse, denn die Seelen haben noch nicht verstanden, dass sie Zeugen außerordentlich großer Dinge sind. Ich bin das Große Zeichen, die Frau, die die Morgendämmerung am Ende der Nacht der Seelen aufleuchten lässt. In Mir sind unermessliche Reichtümer gesammelt, Schätze von Göttlichen Mysterien, Ozeane von Herrlichkeit, die sich unaufhörlich vermehren.

Und durch dich, Apostel der Herrin aller Seelen und der Macht von Gottes Auserwählten [d.h. Maria] für alle Zeiten, habe Ich die Vollendung der letzten Phase der Göttlichen Offenbarung zur vollständigen Befreiung der Menschheit aus dem erstickenden Griff der Nacht begonnen: die Offenbarung der wahren Eigenschaften, Herrlichkeit und Macht Mariä, der Herrin aller Seelen. Durch dich offenbare Ich den Seelen die Verkehrsordnung für ihre Navigation durch die Wildnis der Verwirrungen, der Irreführungen und der Unwissenheit der Seelen. Ich gebe ihnen den sicheren Reiseweg zu der wahren Heiligkeit, die Gott für alle Zeiten für die Seelen bestimmt hatte, die jedoch infolge der Erbsünde unerreichbar geworden war.

Nun vollendet der Schöpfer den Kreis Seiner Werke: Er schuf Meine Seele mit der einmaligen Unbefleckten Empfängnis, Er schickte Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt, um die Erlösung zu vollziehen, Er goss den Heiligen Geist über die Kirche aus, und nunmehr zeigt Er den Seelen den Weg zu den Füßen der Unbefleckten, deren wahre Größe Er bis zu diesen allerletzten Zeiten verschleiert gehalten hat, weil die Erfüllung der Zeit für die Offenbarung der Offenbarungen noch nicht angebrochen war.

Nun hat Er verfügt, dass die Stunde für die Offenbarung der Fülle Seiner Pläne geschlagen hat. Und Er offenbart den Seelen ihre wahre Herrin, die infolge Ihrer ewig dauernden Verdienste und kraft Ihrer Unbefleckten Empfängnis und der Ihr bei Ihrer Krönung geschenkten Fülle der Macht nunmehr aufsteht als die Herrscherin, die die Seelen zu der Vollendung der Heiligung, Weisheit und Kenntnis Seiner großen Werke und Pläne führen soll, damit sie durch ihr Fiat zu Füßen der Herrin aller Seelen im Glanz ihrer Übergabe Ihre Macht strahlen lassen zu Ihrem endgültigen Sieg über den Fürsten der Lüge, des Betruges und der Irreführung.

Volk von Christus, steh auf und erwache für die Größe der Dinge, die Ich in und für euch vollziehe. Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen”.

Wegen der Einmaligkeit des Maria Domina Animarum Werkes fragte einst eine Seele Myriam, was es mit der Parallele zwischen den Verkündigungen der Herrin aller Seelen einerseits und dem Werk des Heiligen Grignion de Montfort um das Jahr 1700 herum andererseits auf sich hat. Im Antwortbrief 217 durfte ich diese Frage folgendermaβen beantworten:

"Dieses Apostolat ist nicht im buchstäblichen Sinne eine Fortsetzung der Werke des Heiligen Grignion de Montfort: Jede Berufung ist einmalig, und das MDA Apostolat ist eigenständig und hat seinen eigenen spezifischen Sinn und Zweck. Trotzdem ist Ihre Bemerkung nicht ganz zu Unrecht. Seit mich Maria im Jahre 1997 in Ihren Dienst rief, hat Sie in mir sehr vieles ausgewirkt. Im Jahre 2005 vollzog Sie an mir die Himmlische Hochzeit, die Sie als die höchste mystische Vermählung bezeichnet. Sehr bald darauf verkündigte Sie Sich Selbst zum ersten Male als die Herrin aller Seelen, eine Eigenschaft, die Sie als die 'absolute Vollendung' Ihrer Eigenschaften umschrieb, die jedoch erst dann zum ersten Mal der Welt verkündigt wurde.

In dieser Eigenschaft hat Sie all dasjenige zusammengebracht, was Sie durch mich vor jener Zeit hat verkündigen lassen, und all dasjenige, was noch kommen sollte, und Sie bezeichnete dieses Ganze als die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. In dieser 'Wissenschaft' gibt Gott den Seelen Maria als den absoluten Gipfel der seelischen Vollendung bekannt und werden die Mysterien gelehrt, durch welche die Seelen das Göttliche Leben (den Gipfel der Heiligung) kennenlernen. Die Herrin aller Seelen ist dazu berufen, in diesen Letzten Zeiten die Seelen von innen aus zur Heiligkeit zu führen und auf diesem Weg die Gründung vom Reich Gottes auf Erden, von welchem Jesus Christus die Wurzeln eingesät hat, zu ihrer Vollendung zu führen.

Die Herrin aller Seelen versucht, dieses 'Werk der Werke' in dieser Zeit durch Myriam zu den Seelen zu bringen, und hat dieses Werk tatsächlich einmal als die vollkommene Ausarbeitung und Vertiefung der Ansätze bezeichnet, die Sie damals durch Ihren 'geliebten Sohn Grignion de Montfort' hat aufzeichnen lassen. Dieser Heilige schrieb einst, in den Letzten Zeiten würde die Fülle der Wahrheit über Marias Herrlichkeit und Rolle bekanntgegeben werden. Die Herrin bestätigte mir im Jahre 2005, dass Sie in dieser Eigenschaft und in der von Ihr gelehrten Wissenschaft des Göttlichen Lebens tatsächlich die Erfüllung bringt, die dieser große Heilige hat prophezeien dürfen.

So gut ist Gott, dass wir dieses Wunder in unseren finsteren Tagen bezeugen dürfen. Jede Finsternis wird mit Licht beantwortet. Das könnte das tiefe Wesen unseres Apostolates zusammenfassen, das von Maria das Apostolat der Hoffnung, der Ermutigung, der wahren Liebe und der Fülle der Wahrheit genannt wird”.

Einige Gedanken des Heiligen Grignion de Montfort finden sich tatsächlich in den Texten Myriams wieder, erhalten hier allerdings eine ungewöhnliche Vertiefung. Begriffe wie zum Beispiel 'Sklave der Liebe' und Verweis auf die Gottesmutter als 'Herrin' lassen sich bereits in den Schriften dieses großen Heiligen vorfinden, erhalten die Fülle ihrer Bedeutung jedoch in den Schriften, welche Maria durch Myriam den Seelen zuführt, gerade deswegen, weil Gottes Zeit für diese Vertiefung und für die völlige Aufschlieβung dieses Wissens erst jetzt gekommen ist.

8. Dringlichkeit des MDA-Werkes

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das Maria Domina Animarum Werk eigens für die letzte Phase des Kampfes gegen die Kräfte der Finsternis ins Leben gerufen worden ist, und dass die Himmelskönigin – die Führerin in diesem Kampf gegen den Bösen und seine Werke in den Seelen – durch dieses Werk bezweckt, dass noch möglichst viele Seelen den Weg in die wahre Heiligkeit finden, ist es gleich verständlich, dass es sich da um ein dringendes Werk handelt. In der Offenbarung vom 26. Dezember 2006 sagt Maria:

"Die Seelen erleben die allerletzten Zeiten. Dies ist keine Zeit mehr für Oberflächlichkeit. Ich habe dich als Apostel der Herrin aller Seelen berufen, um ein Instrument der Vertiefung zu sein. Ich habe dich dazu berufen, Meine Abtei zu sein, und habe dich in ein Zeichen gegen die Welt und seine Oberflächlichkeiten umgestaltet. Ich habe dich berufen, um Meine Macht vor den Seelen glänzen zu lassen.

Sage den Seelen, dass Ich für alle ihre täglichen Sorgen und Kümmernisse sorge, unter der Bedingung, dass sie sich Mir vollkommen hingeben und ein Leben der Vertiefung führen wollen. Ich sehne Mich danach, dass die Seelen Mein Herz suchen und dass sie alle ihre weltlichen Sorgen in Meinem Herzen begraben.

Von Meinem Apostel verlange Ich die Unterrichtung der Seelen über die Wege, auf denen die diese Tiefe in ihrem Leben finden können. Ich verlange, dass du dich nicht dazu überreden lässt, in jeglichem Kontakt mit den Seelen Wegen zu folgen, die Meine Pläne und Werke nicht fördern. Dies ist keine Zeit mehr für Plaudereien über tägliche Sorgen. Ich will in dir für die Seelen ein Zeichen für dasjenige setzen, was für Gott wichtig ist: den Kampf gegen den Feind der Seelen.

Dieser Kampf kann nur gewonnen werden, sobald die Seelen selbst die Gnade dazu erwerben, indem sie nach einer großen spirituellen Vertiefung streben, sich gegen alle Untugend und gegen alle möglichen weltlichen Verlockungen wappnen, und indem sie sich Mir vollkommen weihen. Ich verlange von den Seelen vollkommene Nachfolge Christi, indem sie ihre Kreuze mit Inbrunst auf ihre Schultern nehmen. (…) Dies ist nicht länger eine Zeit, die Seelen von ihren weltlichen Sorgen zu befreien; die Stunde hat geschlagen, sie zu der Tiefe in ihrem Leben zu begleiten, die Gott von ihnen erwartet“.

9. Auf ausdrückliche Anordnung der Himmelskönigin nimmt das MDA-Werk eindeutig Abstand von jeglichen Drohbotschaften und Endzeitprophezeiungen

Im Laufe der Jahre wurde Myriam öfters nach einer Stellungnahme in Bezug auf die vielen Drohbotschaften und Endzeitprophezeiung gefragt, die seit mehreren Jahrzehnten herumgeistern, und die besonders in letzter Zeit viele Seelen vollkommen beschäftigen. Eine solche Stellungnahme fällt dem Maria Domina Animarum Werk gar nicht schwer: Wir verkünden auch diesbezüglich, wie überhaupt, ausschlieβlich die Stellungnahme der Gottesmutter Selbst. Maria hat mir wiederholt ans Herz gelegt, ich sollte mich mit diesem Thema ganz und gar nicht beschäftigen, weil Sie dies nicht mag, und weil es der Vollendung von Gottes Heilsplan mächtig entgegenwirkt wenn Seelen ihre Zeit mit der Verbreitung und dem Studium solcher Botschaften verschwenden bzw. sich ständig in solche vertiefen.

Die Stellungnahme Myriams in dieser Beziehung ist eindeutig: Ich nehme entschieden Abstand von jenen Botschaften und Prophezeiungen, im Gehorsam der Himmelskönigin gegenüber, und weil Sie mir die Gnade vollkommen überzeugender Begründungen dafür geschenkt hat, dass jene Botschaften nicht aus Himmlischen Quellen entspringen. Ich betone mit voller Kraft: Es handelt sich in dieser Stellungnahme nicht um irgendeine persönliche Meinung, sondern um eine eindeutige und sehr betonte Anordnung von Seiten der Himmelskönigin, die mit ungeahnter Traurigkeit und mit voller Kraft vor jenen Botschaften warnt.

Mit dieser Stellungnahme, genauso wie überhaupt durch die Verteidigung der Fülle der Wahrheit und durch die Entlarvung vieler Täuschungen, haben sich Myriam und das Maria Domina Animarum Werk Feinde gemacht. Das Werk und die Person Myriams sind hin und wieder Verleumdungen, Anschwärzungen, Verdächtigungen und sogar Bedrohungen zum Opfer gefallen, dazu noch aus Kreisen, die sich für christlich halten. Ich bedaure dies, nicht wegen meiner Person, sondern weil ich mir ernsthaft Sorgen um die Unzähligen mache, die sich immer wieder von den Listen und dem besonders schlau getarnten Vorgehen der Finsternis verblenden lassen. Es kennzeichnet gerade das Maria Domina Animarum Werk, dass einer seiner Hauptzwecke daraus besteht, die Tarnungen und Listen des Bösen und seiner Werke in den Seelen zu entlarven, an den Pranger zu stellen, und gezielte Wege anzubieten, sich aus den verheerenden Wirkungen jener oft kaum wahrnehmbaren Fesseln zu befreien. Es hat sich leider herausgestellt, dass die Finsternis leicht Seelen findet, für welche das Christ-Sein offenbar keine Gewähr dafür bietet, dass sie ihrem Mitmenschen nicht bewusst und mit Absicht zu zerstören versuchen. Das enttäuscht uns sehr, zumal da nicht nur Menschenherzen darunter leiden, sondern an erster Stelle die Gottesmutter Selbst.

Es handelt sich in diesem Werk der Herrin aller Seelen letztendlich nur um eins: Aufklärung der Seelen, damit sie die Fülle ihrer Erlösung und Heiligung dadurch verwirklichen können, dass sie sämtliche Fallen der Finsternis auf ihrem Lebensweg, in ihrem Denken und Fühlen erkennen und deren Ursprung und Urheber aufdecken und entlarven lernen, und somit die ihnen von Gott gebotenen Fähigkeiten und Gnaden voll verwerten können; das alles zur Verwirklichung der beiden Lebensziele (Zweige der wahren Berufung) einer jeden Seele: der eigenen Heiligung, und der Leistung des von Gott von ihnen persönlich verlangten Beitrages zur Vollendung Seines Heilsplans und der Gründung von Gottes Reich auf Erden.

Nie hatten weder Myriam noch das Maria Domina Animarum Werk in seiner Gesamtheit je die Absicht, Seelen oder deren Standpunkte anzugreifen. Gerade deswegen lässt sich dieses Werk auf keine Polemiken ein; das darf es von der Gottesmutter übrigens gar nicht tun. Wir verkündigen und verbreiten im Gehorsam Maria gegenüber die Wahrheit, so wie Sie – die Mutter Christi, der Ewigen Weisheit! – uns diese lehrt, nichts weniger und nichts mehr als das. Maria sagte mir vor ein paar Jahren anlässlich einer unverschämten Angriffs- und Verleumdungswelle sehr treffend Folgendes:

"Deine Aufgabe ist es, dasjenige zu verkünden, was Ich dir ins Herz lege. Ich säe Himmlische Saat in dir und führe die Seelen zu den Blumen, die daraus entblühen. Von dir verlange ich, dass du nach vorne schaust (d.h. auf Mich und die Verwirklichung deiner Aufgabe), nicht nach hinten (d.h. auf die Vergangenheit) und auch nicht zur Seite (d.h. auf dasjenige, was egal welche Seele meint oder dir vorwirft), und zwar egal was kommt, denn es passt alles genau zu Meinem Plan. Du brauchst dich vor keiner sterblichen Seele zu verantworten, Ich Selber werde Zeugnis ablegen, zu Gottes Zeit".

Das Maria Domina Animarum Werk ist nicht im Geringsten daran interessiert, sich auf irgendwelche Diskussionen einzulassen. Verleumdungen und sogar Bedrohungen gibt es nach wie vor. Diesen mit weltlichen Waffen Kontra zu geben, ist nicht die Aufgabe eines Werkzeuges der Himmelskönigin. Der Böse weiβ das, und versucht deswegen immer wieder, Myriam Fallen zu stellen. Nichts Neues unter der Sonne, denn das erinnert vollkommen an dasjenige, was die Pharisäer unermüdlich Jesus gegenüber zu tun versuchten. Diskussionen sind etwas Weltliches, unser Werk stammt jedoch aus Himmlischer Quelle und vertritt somit keine menschlichen Thesen. Maria Domina Animarum ist kein Produkt des Verstandes, sondern eine Frucht aus dem Herzen der Gottesmutter. Die Finsternis nimmt an vielem Anstoβ, was von unserem Werk ausgeht. Sollten wir auf ihre Polemiken und Verleumdungen eingehen, so käme daraus nur ein einziges Ergebnis hervor: Wir würden die kostbare Zeit verschwenden, die wir auf die äuβerst wichtigen Verkündigungen im Dienste der Himmelskönigin verwenden sollen, und würden dadurch den Werken der Finsternis Vorschub leisten.

Jegliche negative Einstellung dem Maria Domina Animarum Werk gegenüber begraben wir deshalb im Herzen der Gottesmutter. Myriam richtet niemanden, sondern wünscht sich nur eins: der Berufung nachzugehen, die ihr zwecks Förderung des wahren Glücks der Seelen erteilt worden ist, und dies im vollkommenen Gehorsam der Himmelskönigin gegenüber und ausschlieβlich entsprechend Ihren Anweisungen und Inspirationen. Myriam lässt sich nicht von den Meinungen von Seelen beeinflussen, und darf dies auch nicht tun, es wird ausschlieβlich den Richtlinien der Gottesmutter gefolgt und es werden ausschlieβlich Ihre Thesen verkündigt. Aus diesem Grunde kommt jegliche Polemik einerseits einer Kritik an der Gottesmutter gleich, und wird andererseits  vollkommen überflüssig.

Spezifisch in Bezug auf die Drohbotschaften und Endzeitprophezeiungen führe ich nachfolgend einige Begründungen auf, welche mich Maria im Laufe der Zeit hat schreiben lassen. Zunächst einen Text, den mich Maria schreiben lieβ aus Anlass der Unruhe von welcher Seelen wegen solcher Botschaften befallen waren:

TOTUS TUUS, MARIA !

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus und Maria,

Anhand von eingegangenen Reaktionen hat sich herausgestellt, dass Seelen durch die Verbreitung von Warnungsbotschaften beunruhigt worden sind.

Ihr Myriam van Nazareth Apostolat betont ein für allemal, dass es sich entschieden und eindeutig von jeglicher Verlinkung mit solchen Botschaften und Apostolaten distanziert, weil Warnung und Drohung von der Herrin aller Seelen formell abgelehnt werden.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Herrin aller Seelen, wie aus mehreren der durch unser Apostolat verbreiteten Schriften eindeutig ersichtlich ist, bestätigt:

    • dass sich die Menschheit in den Letzten Zeiten befindet;
    • dass diese Letzten Zeiten mit der Gründung von Gottes Reich auf Erden gekrönt werden sollen;

Aber

  1. dass Gott nicht den Tod des Sünders wünscht, sondern dessen Bekehrung;

  2. dass gerade deswegen die Gottesmutter in der Eigenschaft, die alle Ihre Eigenschaften in sich sammelt und diese krönt, jener als Herrin aller Seelen, in dieser Zeit von Gott zu den Seelen gesandt worden ist um Seelen zu belehren, zu lenken, zu führen und sie innerlich so umzugestalten, dass sie die Erlösungswerke Christi durch eigene Hingabe und Weihe in sich vollenden und die für sie vorgesehene Heiligkeit verwirklichen können;

  3. dass alles Chaos, alle Beunruhigung, Drohung und Warnung nicht von Gott kommen, sondern dass Gott die Seelen auf Fehler und Sünden hinweist und ihnen gleichzeitig die Wege zeigt, diese durch innerliche Umgestaltung, durch Umdenken und durch Anwendung der von Ihm gelehrten Schlüssel zur Heiligung selber beseitigen zu helfen;

  4. dass beunruhigende Botschaften Mittel sind, durch welche der Böse bezweckt, Gott vor den Seelen als den Schuldigen hinzustellen, der alles Elend und Zerstörung auf der Welt verursacht;

  5. dass der Böse durch dieses Chaos und diese Angst bezweckt, Seelen jeden Halt zu rauben und sie völlig und ganz unproduktiv und unfruchtbar für Gottes Werke zu machen, sie zu sinnlosen, untugendhaften und zeitaufwendigen Spekulationen zu verführen, und sie im Denken, Sprechen und Handeln für seine eigenen Werke von Finsternis und Zerrüttung dienlich zu machen;

  6. dass der Böse durch diese Botschaften Seelen auf listig getarnte Weise dadurch über die finstere Quelle der Botschaften in die Irre führt, dass er sie scheinbar zum Gebet aufrufen lässt, in Wirklichkeit jedoch bezweckt, dass Unmengen von Gebeten als nicht mehr zweckdienlich verloren gehen, weil sie aus Angst und bzw. oder eigennützig vor Gott gebracht werden anstatt aus Liebe und zur Verwirklichung Seines Heilsplans;

  7. dass Gott Liebe, Hoffnung, Ermutigung und Wahrheit ist, statt Angst, Beunruhigung, Lähmung und Irreführung. Die Herrin aller Seelen betont eindeutig, dass es nicht Gottes Zwecken dient, Seelen innerlich durch Angst und Verunsicherung zu verunstalten und unwirksam zu machen, da Sein einziger Wunsch dieser ist, dass jede einzelne Seele auf den Wegen der wahren Liebe und durch tiefgreifende Selbstentfaltung für immer Gottes Gegenwart findet, in der Zeit genauso wie in der Ewigkeit.

Die Herrin aller Seelen gibt zu bedenken:

  1. Wieso könnte ein Gott – dessen Wesen aus reinster Liebe besteht, und dessen Werke und Pläne einzig und allein dazu dienen, in den Menschenseelen die von Ihm erhaltene Saat der Heiligung in sich voll zu entfalten – Botschaften in die Welt bringen, durch welche Er als drohender Gott unzählige Seelen genau von dieser Selbstentfaltung und von jedem Werk zugunsten Seiner Pläne fernhält?

  2. Wieso könnte ein Gott – dessen Interessen nur damit gedient ist, dass die Seelen Ihn als die Essenz der wahren Liebe erkennen – Botschaften verbreiten lassen, durch welche Er letztendlich als Quelle immer neuen Elends auf Erden dargestellt wird?

  3. Wieso könnte ein Gott – Der die Welt und die Seelen als die allumfassende Verkörperung Seiner Liebe geschaffen hat – Gefallen daran finden, Teile Seiner Schöpfung in Katastrophen zu vernichten? Unter anderem in den Sturmschriften 41 und 56 und in den Briefen 237 und 322 lässt die Herrin aller Seelen eindeutig auf die wahren Ursachen der rasch in Anzahl und in Heftigkeit anwachsenden Naturkatastrophen hinweisen.

  4. Wieso könnte ein Gott – Der jede einzelne Seele mit einem Keim der Heiligkeit versehen hat, welcher einen Samen Gottes in sich trägt – auch nur eine einzige Seele in von Ihm herbeigeführten Katastrophen ohne Weiteres Seinem Gegner ausliefern? Dies käme ein Geständnis gleich, durch welches Sich Gott dem Satan gegenüber geschlagen gibt. Gott liefert keine Werke aus Seinem allreinen Herzen den Krallen des Ungeheuers aus, das alle Finsternis, alle Unreinheit und allen Zerstörungsdrang in sich verkörpert. Lieβe Sich ein allmächtiger Gott, Der aus nichts anderem als aus wahrer Liebe besteht, die Werke Seiner Hände nehmen, dabei Sein Wesen der reinsten Liebe Selbst verleugnend, in der Erkenntnis, dass dies Ihn als Muster von Heiligkeit und vollendeter Liebe vollkommen unglaubwürdig macht?

  5. Kein Wort wurde von Jesus zu Seinen Lebzeiten als Messias auf Erden häufiger gesprochen als jenes: "Fürchtet euch nicht!" (Vgl. die Engel zu den Hirten in Bethlehem; der Erzengel Gabriel zu Maria in Nazareth; Jesus zu seinen Jüngern auf dem See von Genesareth und nach der Auferstehung usw...). Welche Seele kann sich noch als wahren Christ ernst nehmen und gleichzeitig Botschaften folgen, die Angst vor Zerstörung und Androhung mit derselben verbreiten? Eine solche Verleugnung des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung kann nur aus einem Geist entspringen, der sich zum Ziel gesetzt hat, Gottes Werke unwirksam zu machen.

Wer dies alles erwägt, und es vor dem Hintergrund der Lehren der Herrin aller Seelen betrachtet, die nichts als Hoffnung, Liebe und Ermutigung vermitteln, gegenüber jedem Verweis auf die Werke der Finsternis eine Lösung von Licht stellen und dem Bösen allen Wind aus den Segeln zu nehmen wissen, sieht ein für allemal ein, was es wirklich heiβt: "Gott ist Liebe", was wirklich Gottes Werke und Pläne sind, und aus welchen Gründen, mit welchen Methoden und zu welchem Zweck die Seelen in die Irre geführt werden.

Die Herrin aller Seelen ist zu den Seelen gesandt worden, um durch die Vertiefung des Wissens vom Göttlichen Leben alles Chaos zu beseitigen und die Seelen in den Zustand zu versetzen, in sich die Finsternis zu besiegen, die Quelle allen Elends auf Erden ist.

Worte, die:

  • eine Lösung vortäuschen, die nicht den beharrlichen Einsatz der Seelen zur Selbstentfaltung erforderlich macht (z.B. dadurch, dass sie Seelen zu der Annahme fuhren, sie hätten lediglich auf das Kommen Jesu zu warten, Der alles für sie reinigen wird);
  • nicht die Wege lehren, auf welchen die Seelen zur Heiligkeit gelangen sollen und können,

werden von der Herrin aller Seelen als unfruchtbar, unproduktiv und in den schlimmeren Fällen als gefährliche Täuschungen entlarvt.

Die Herrin aller Seelen weist darauf hin, dass Jesus nicht wiederkommt um die 'Guten' ohne Weiteres von den 'Schlechten' zu befreien, sondern um jede Seele zu ergründen und zu bewerten, in wie weit sie an der eigenen Heiligung gearbeitet hat und sie Gott und ihre Mitgeschöpfe wahrhaftig geliebt hat. In dem Maβe, in welchem die Seele den Wegen der Heiligung zu folgen versucht haben wird, soll das Kommen Jesu tatsächlich ein überaus erfreuliches Ereignis sein. Keine Seele darf sich allerdings in der Annahme einfangen lassen, sie selber wäre selbstverständlich für diese wundervolle Begegnung bereit, ihr Nachbar aber nicht. Möge jede Seele sich dadurch auf dieses Kommen vorbereiten, dass sie beharrlich die Geschenke in sich einbaut, die ihr die Herrin aller Seelen zu entfalten lehrt. Die Wiederkunft Jesu ist uns verheiβen worden. Bereiten wir unsere Seele dadurch auf dieses Fest vor, dass wir die Zeichen, die Gott uns schenkt, so erkennen wie sie wirklich sind:

  • die Katastrophen als Zeichen der Zerrüttung des Gleichgewichts in der Schöpfung infolge der Sündenbürde der Menschheit, und
  • das Wirken der Herrin aller Seelen als Gottes Antwort von vollendeter Liebe auf die Finsternis.

Der Böse hat sich zum Ziel gesetzt, Gottes Werke zu zerstören und Gott möglichst viele Seelen zu rauben. Einer der Wege, durch welche er diese Welt zu beherrschen versucht, ist jener des zügellosen Chaos, das er auf die listigsten Weisen in den Seelen aufzubauschen sucht. Seien wir nicht nur vernünftig, sondern seien wir vor allem unserer Berufung als Christen dadurch würdig, dass wir Gott gegenüber in der Praxis des Alltags den Nachweis einer wahren Liebe, eines wahren Glaubens und einer wahren Hoffnung liefern.

Aus allen diesen Gründen lässt die Herrin aller Seelen bitten, dass keine(r) von uns die Himmlischen Geschenke verleugnet, die Sie den Seelen in dieser Zeit in allen Schriften der Wissenschaft des Göttlichen Lebens zukommen lässt. Wer Gott wahrhaftig liebt, nimmt sich alle diese Hoffnung zu Herzen, und fällt nicht auf die Töne der als Nachtigall getarnten Schlange ein.

Ihr Maria Domina Animarum Apostolat wünscht Ihnen allen die Stärke und die Bereitschaft, das Geflüster des Heiligen Geistes in sich zu erkennen und sich nur von der Himmelskönigin führen zu lassen.

Gott ist Liebe. Gerade aus dieser Liebe heraus hat Er diese Schriften verfassen lassen, damit sich alle Seelen aus der Finsternis befreien und weitere Katastrophen abwenden helfen können. Lassen wir auch diese Geschenke nicht unbenutzt liegen, um uns von Angstpsychosen fesseln zu lassen. Angst passt nicht zu den Kindern Gottes. Wer Gott wahrhaftig liebt, weiβ, dass Er das letzte Wort hat, und dass die Herrin aller Seelen gerade zu den Seelen kommt um sie bereit zu machen, die Angst mit Ihr, die Sie von Anfang an die Quelle aller Angst (nämlich den Bösen und alle seine Werke) unter den Füβen gehalten hat, auszurotten, zunächst in sich selbst, und dadurch in der ganzen Schöpfung.

Es folgt ein Auszug aus Antwortbrief 46:

(...)

Seit vielen Jahren ist die Rede davon, dass Unheil von unterschiedlicher Art auf unsere Welt zukommt bzw. in der kommenden Zeit noch vermehrt zukommen wird. Als mich im Jahre 1997 die Allerheiligste Jungfrau zu Ihrem Dienst berief, befragte ich Sie deshalb diesbezüglich mehrmals. Manches hat Sie mir im Laufe der Jahre zu diesem Thema gesagt. Einiges (unter anderem in Bezug auf Katastrophen in der Natur) wurde zum Gegenstand von Belehrungen, die unter anderem in einigen der Sturmschriften verbreitet worden sind. Im Allgemeinen muss ich im Auftrag der Gottesmutter zu diesem Thema aber Folgendes aussagen:

Die Schöpfung sinkt seit langer Zeit in einen sich immer weiter vertiefenden Abgrund hinab, und zwar aufgrund der sich ständig vergrößernden Last der Sünden, welche die Menschheit begeht. Dadurch hat sich in der Schöpfung ein Ungleichgewicht gebildet, das darin besteht, dass sich die vielen Komponenten der Schöpfung gegenseitig nicht mehr so verhalten, wie Gott sie vorgesehen hat. Jede Sünde einer Menschenseele erweitert die Kluft zwischen dem Göttlichen Gesetz einerseits und dem wirklichen Zustand der Schöpfung andererseits.

Der Himmel hat tatsächlich bereits mehrere Male vor dieser Notlage gewarnt, aber es hat bald eine richtige Lawine von Botschaften und Warnungen eingesetzt, die (ich zitiere jetzt Maria):

"zu weit über neunzig Prozent von Meinem Gegner, dem Bösen, inspiriert worden sind und nur darauf abzielen, die Seelen in ein Netz von Panik und Verwirrung einzufangen, ihnen den Glauben zu nehmen und sie davon abzuhalten, an sich selbst zu arbeiten. Die Seele, die jenen Botschaften folgt oder diesen gar nachjagt, wird bald zur Gefangenen einer sinnlosen Spekulation und raubt Gottes Zeit. Seelen, vergeudet nicht die Zeit, die Gott euch gibt, um euren Weg in die Heiligkeit fruchtbar zu gestalten. Ihr seid auf Erden, um euren persönlichen Weg zu vollenden, nicht, um euch Spekulationen hinzugeben. Die Zukunft liegt im Herzen Gottes beschlossen. Betretet nicht einen Boden, der euch von Gottes Weisheit untersagt ist (Maria meint da die Kenntnis über die Zukunft). Bis auf einige ganz wenige sind diese Botschaften Inspirationen der Finsternis, die sehr viele Seelen davon überzeugen möchten, dass die Finsternis das letzte Wort haben wird. Schenkt diesen Botschaften keinen Glauben. Die Seelen, die dazu bereit sind, unter Meiner Führung liebevoll und vertrauensvoll an sich zu arbeiten, brauchen sich vor nichts zu fürchten".

Bei anderen Gelegenheiten versicherte mir Maria, dass Gott Sie deswegen gerade jetzt, in den Letzten Zeiten, als die Herrin aller Seelen verkündigen lässt, "damit möglichst viele Seelen sich von dem Krebs der Drohbotschaften abwenden und sich voll auf das eigene seelische Wachstum ausrichten", und dass der wichtigste Grund, weshalb Sie gerade jetzt in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen die Wissenschaft des Göttlichen Lebens lehrt, jener ist, dass Gott in diesen Letzten Zeiten heilige Seelen ausbilden will, damit die Finsternis auf der Grundlage von heiligen Seelen von der Erde vertrieben werden kann. Es ist die 'Armee der vollkommen und bedingungslos Maria geweihten Seelen', welche die Schöpfung auf ein neues Gleichgewicht zuführen soll. Gott will nicht, dass Seelen sterben (= verloren gehen), Er will, dass sie sich bekehren. Gott hat kein einziges Interesse daran, dass Seelen durch Katastrophen irgendwelcher Art physisch getötet werden. Dies würde die Schöpfung nicht reinigen, weil es nichts an der Grundlage der Entgleisung (nämlich der Unverfrorenheit, mit der sich die Menschheit versündigt) ändern würde. Das einzige, womit Gott und Seinem Heilsplan gedient ist, ist die Heiligung der Menschheit. Wieso denn, würde der Gott der vollendeten Liebe unzählige Seelen mit Tod und Elend bedrohen?

Liebe Seele, ich habe Ihnen gerade Marias Worte vermittelt. Fürchten Sie sich nicht, sondern nehmen Sie sich vor, ab sofort an der Heiligung Ihrer Seele zu arbeiten und anderen zu helfen, es ebenfalls zu tun. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir uns alle die Hände reichen, auf die uns von Gott geschenkte vollkommene Herrin schauen und mit dem Blick nach vorne auf das Licht Gottes zugehen. Der größte Sturm kann uns nichts anhaben, solange wir an Marias Macht glauben. Sie ist uns gerade deswegen geschenkt worden, damit wir mit Ihr gemeinsam uns selbst (unsere Schwächen) zu besiegen lernen und dadurch die Drohung der Finsternis zurückweisen.

Was kommt wirklich auf die Menschheit zu? Stürme, tatsächlich, aber es handelt sich da um die Stürme der inneren Umwälzung. Die Herrin aller Seelen lehrt die Wissenschaft des Göttlichen Lebens als die wahre Lebenskunst, die Kenntnis von den seelischen Vorgängen und von der Art und Weise, wie die Seele das Licht Gottes verinnerlichen und sich somit die Heiligkeit erwerben kann. So will Gott durch die Verkündigung Mariä in der Fülle Ihrer Macht und Erhabenheit als die Herrin aller Seelen die Menschheit durch die Stürme lenken, die von der Finsternis herbeigeführt und in den letzten Jahrzehnten (unter anderem durch die vielen Drohbotschaften) gewaltig angefacht worden sind.

Darum, nehmen Sie dieses Geschenk in Dankbarkeit an, folgen Sie den Anweisungen der Herrin aller Seelen und seien Sie sich dessen bewusst, dass dies der goldene Weg zum Himmelstor ist. Gerade durch unseren gemeinsamen Einsatz in der Nachfolge der Herrin aller Seelen können wir die Machtlosigkeit der Finsternis und die Unwahrheit ihrer Manipulationen beweisen helfen. Sie fragen, wie Sie helfen können, möglichst viele Seelen zu retten. Es gibt keinen besseren Weg als jenen, beharrlich und vertrauensvoll an sich zu arbeiten und ein Licht und ein Sonnenstrahl für jedes Geschöpf zu werden, das Ihnen auf den Weg kommt. Dieser Sonnenstrahl bezeugt Marias Herrschaft in der Seele, denn wie Maria, vermittelt er Jesus Christus an Ihre Umgebung.

Gott schaut auf Sie, auf mich, auf alle Seelen, die durch Maria zu diesem letzten Kampf gerufen werden. Von uns erwartet Er die Zeichen unserer Bereitschaft zu helfen, diese Welt in den heiligen Blumengarten zu verwandeln, den Er aus Liebe für uns vorgesehen hat. Maria hat die Macht, den Gartenzaun aufzuschließen. Es sind unsere Anstrengungen in der Tugendhaftigkeit, der wahren Liebe, des wahren Glaubens und der wahren Hoffnung, die den Weg vor Marias Füßen pflastern werden, damit Sie auf den Zaun zugehen kann. Nur Mut! Ihre Vorsätze gelten für Gott als Einladungen, Ihre Seele mit den befreienden Geschenken Seiner Gnade zu betreten. (...)

Im Antwortbrief 165 inspirierte mich Maria zu den nachfolgenden Erläuterungen:

(...)

Es ist im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr vieles an 'Prophezeiungen' verkündigt worden. Man könnte es so ausdrücken, dass es sich da um einen Urwald handelt, nicht nur, weil der Leser sich sehr leicht in den sich widersprechenden Inhalten derselben verirrt, sondern auch, weil die angeblichen Botschaften bzw. Prophezeiungen auffällig oft die Stimme eines alles andere als liebenden Gottes vertreten. Als meine Berufung von Seiten der Himmelskönigin noch in der Anfangsphase war musste ich mich öfters mit dieser Erfahrung auseinandersetzen. Sehr bald erlaubte mir Maria nicht mehr, noch irgendwelche (tatsächlichen oder angeblichen) 'Himmlischen' Worte 'zu mir zu nehmen' außer denjenigen, die Sie persönlich in mir sprechen sollte, da Sie mich 'von allem rein' haben wollte. Seitdem weiß ich gar nicht mehr, was alles verkündigt wird. Eins aber darf ich selber seit all den Jahren erfahren, und gerade das möchte ich jetzt betonen:

Ich habe Maria und Jesus als Wesen kennengelernt, deren Liebe sich die Seelen einfach nicht vorstellen können. Ich habe zwar:

  • aus diesen hochheiligen Mündern viele Worte gehört, die einen tiefen Kummer wegen des sündhaften und unmoralischen Verhaltens unzähliger Menschenseelen verraten (Ausdruck der sogenannten 'ewig dauernden Schmerzen');
  • in deren Herzen eine große Enttäuschung über die fast grenzenlose Verführbarkeit der Seelen 'gelesen';

aber...

ich habe weder von Maria noch von Jesus jemals drohende Worte zum Nachteil der Menschheit erfahren. In über neunzig Prozent der 'Kontakte' kommen mir die Worte, Visionen und andere mystische Übertragungen von Seiten der Gottesmutter zu, in den anderen Fällen ist, nicht ausschließlich, aber wohl vorwiegend Jesus der Urheber. Nun denn, in allen Fällen sind in diesen Übertragungen die nachfolgenden Elemente und Merkmale zugegen:

  • eine unvorstellbare, brennende Liebe;

  • im Falle des gesprochenen Wortes: eine unüberbietbar zärtliche, ausgewogene Weise des Sprechens, die jegliches Gefühl der Unsicherheit oder der Furcht gleich auslöscht und durch einen sehr tiefen, vollendeten Frieden ersetzt, so wie ihn keine Menschenseele übertragen könnte;

  • dem Inhalt nach: Übermittlung einer wirklich überirdischen Hoffnung, Ermutigung und eines felsenfesten Vertrauens angesichts der Zukunft, des Endsieges vom Licht über die Finsternis, des Wertes einer jeden Aufopferung und der vollendeten grenzenlosen Liebe Gottes, Jesu, Mariä.

Betrachten Sie die Belehrungen, Offenbarungen, Texte, Briefe, Anweisungen, usw., die Maria in Ihrer höchsten, erst seit wenigen Jahren offenbarten Eigenschaft als Herrin aller Seelen durch unser Apostolat schenkt, und urteilen Sie selber: Nirgendwo in den bisher etwa viertausend veröffentlichten Textseiten [inzwischen, Frühling 2013, sind es um die sechstausend herum] werden Sie eine Drohung an die Menschheit vorfinden. Wie vorhin angedeutet, heißt dies auf keinen Fall, dass der Himmel nicht bitter bedauert, was auf dieser Welt vorgeht. Meine eigene Erfahrung im Kontakt mit Maria und Jesus und den von Ihnen vermittelten Belehrungen hat mich allerdings gelehrt, dass der Himmel nicht wegen der Sünde und Untugend droht, sondern zur Tugend und Heiligkeit ermutigt. Ein riesiger Unterschied! Drohungen verbreiten keine Hoffnung (= Licht), sondern Angst und Unsicherheit (= Finsternis). Gott und Maria verbreiten ausschließlich Licht, Sie können gar keine Finsternis verbreiten, weil Ihre Liebe vollendet ist und Sie vollkommen eins mit Gottes Wahrheit sind.

Ich schreibe dies alles nicht aus mir selber heraus, sondern – wie überhaupt in jeglichem Text und Brief – im Auftrag der Himmelskönigin. Ich habe es bereits mehrere Male schreiben müssen: Gott will den Seelen keine Angst machen, Er will sie erziehen, in ihnen die Wissenschaft des Göttlichen Lebens reifen lassen, damit sie Seine Liebe und die Wunder Seiner Werke kennenlernen. Er sehnt Sich nur danach, dass die Seelen das Göttliche Leben in sich verwirklichen, und in unseren Tagen wird Maria in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen in der Absicht zu den Seelen abgeordnet, die Wissenschaft des Göttlichen Lebens zu lehren, in welcher die Seelen den Weg zur Heiligung finden können. In den durch dieses Apostolat verbreiteten Texten klopft Marias Herz, das gleichsam ständig das Wasser Göttlichen Lebens zu den Seelen hinströmen lässt. Marias Herz soll man sich dabei wie eine Himmlische Burg von Liebe und Hoffnung vorstellen. Nur durch die Erweckung einer vollendeten Hoffnung in den Seelen kann in diesen Letzteren die Saat der Heiligung wirklich zum Blühen gebracht werden.

Das ist es, was Gott in diesen Letzten Zeiten bezweckt: Er will in den Seelen den Rest der tauglichen Saat der Heiligung zum Blühen bringen, damit der Ewige Frühling Seines Reiches auf Erden kommen kann. Das kann Er durchaus dadurch tun, dass Er in den Seelen den Glauben daran weckt, dass sie selber noch völlig umkehren und die Schöpfung noch ganz umwandeln helfen können. Er kann dies jedoch nicht dadurch tun, dass Er durch Drohung in den Seelen die Hoffnung völlig lähmt und wegen Entmutigung aus ihnen die Lust zur seelischen Selbstentfaltung vertreibt.

Liebe Schwester, ich richte niemanden, ebenso wenig tut dies die Gottesmutter. In Beantwortung Ihrer Bitte um Rat schildere ich Ihnen lediglich meine eigenen Empfindungen aus meiner inzwischen langjährigen mystischen Erfahrung mit der Himmelskönigin und mit Jesus. Diese Quellen und Brücken der vollendeten Liebe und Hoffnung überbringen keine Angst, keine Gefühle der Unsicherheit und der Entmutigung, keine Verspannungen, die in den Seelen jegliche Entfaltung zur Vervollkommnung hin im Keim ersticken. Ich weiß und bezeuge mit absoluter Sicherheit, dass Jesus und Maria in allen Seelen all dasjenige hochzubringen versuchen, das noch irgendwie geheiligt werden kann, und dass Sie zu diesem Zweck alles daran setzen, in jeder Seele einen möglichst tiefen inneren Frieden zustande zu bringen.

Das ist der Weg, den Gott zwecks Verwirklichung Seines Heilsplans dabei ist, zu erbauen: einen Weg, der sich aus der versammelten Hoffnung von Seelen zusammensetzt, die mit Sicherheit erkennen, dass Er nur Gutes mit ihnen vorhat. Die Aufgabe von jedem und jeder von uns besteht jetzt darin, den in jeder Seele vorhandenen Keim der Heiligkeit dadurch voll zum Blühen zu bringen, dass wir die uns geschenkten Belehrungen in unserem Leben anwenden. Je mehr Seelen dies tun, statt die Zeit mit der Verbreitung und Lektüre von Drohbotschaften zu vergeuden, desto schneller, vollständiger und gründlicher wird sich der Göttliche Plan der vollendeten Liebe auf Erden verwirklichen. Vielleicht lässt sich mit diesen Worten der ganze Sinn und Zweck der Offenbarung der Herrin aller Seelen zusammenfassen. (...)

Auch im Antwortbrief 252 wurde Myriam nach dem Standpunkt der Himmelskönigin in Bezug auf das sogenannte Endzeitfieber gefragt. Maria lieβ antworten:

Die Herrin lehrt: Gott hat Satan die Erlaubnis erteilt, die Menschenseelen zu prüfen. Diese Erlaubnis passt in den Rahmen der vollkommenen Unverletzbarkeit des freien Willens der Seele. Diese Letztere soll sich freiwillig für das Gute bzw. das Böse entscheiden, für das Licht oder die Finsternis, für Gott oder Satan. Die Einzelheiten der Pläne Satans sind der Seele jedoch ebenso wenig bekannt wie die Einzelheiten der Pläne Gottes ihr bekannt sind. Dies gilt sowohl für deren Inhalt als auch für den Zeitpunkt, in dem diese Einzelheiten durchgeführt werden sollen. Diese Geheimhaltung ist eine Notwendigkeit, die auf dem Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit basiert. Keine Seele darf sich bis in die Einzelheiten auf die nächsten Schritte vorbereiten können, die Satan machen wird, ebenso wenig wie auf die nächsten Schritte, die Gott machen wird. Sollte die Seele dies dennoch können, so wäre sie in ihrem Handeln und Denken beeinflusst, was ihre Verdienste auf dem Weg zur Heiligung beeinträchtigen würde.

Gott sehnt Sich danach, dass die Seele die höchstmögliche Fruchtbarkeit auf ihrem Lebensweg erzielt. Deswegen wird Er niemals zulassen, dass eine Seele vorhersagen kann, was in diesem Kampf zwischen Licht und Finsternis geschehen wird, in welchem Jahr und an welchem Tag. Keiner Seele wird Er jemals verraten, wie Satan seine Strategien genau auswirken möchte, in welcher Reihenfolge und zu welchem Zeitpunkt, ebenso wenig wie Er einer Seele jemals die Einzelheiten und Zeitpunkte von dem verraten wird, was Er Selbst im Rahmen Seines Heilsplans vorhat. Die Herrin sagt mit größter Betonung: Jede Seele, die im Rahmen des Kampfes zwischen dem Licht und der Finsternis Ereignisse und Zeitpunkte prophezeit, bezieht dieses Wissen weder aus der Quelle der Ewigen Weisheit, noch aus dem Herzen von Gottes Vertreterin.

Im Antwortbrief 429 wurde abermals auf Fragen im Zusammenhang mit den Warnungsbotschaften und diesbezügliche Missverständnisse eingegangen:

(...) Deutlichkeitshalber möchte ich noch darauf hinweisen, dass es einen Grund gibt, weshalb Maria nicht zu den besagten Botschaften steht:

Die Offenbarung des H. Johannes ist selbstverständlich richtig. Die Gottesmutter behauptet auch nicht, dass Gott tatenlos zusieht, wie sich die Welt entwickelt. Worauf Sie allerdings mit gröβter Betonung immer wieder hinweist, ist die Tatsache, dass die Warnungsbotschaften vom Bösen ausgenutzt werden. In jenen Botschaften bespielt der Böse das angeborene Bedürfnis vieler Menschen, vom jedem Kreuz des Alltags befreit zu werden. Diese Botschaften haben somit zur Folge, dass die Seelen nicht mehr an sich arbeiten, sondern lediglich darauf warten, bis Jesus wiederkommt um sie aus ihrem Elend zu befreien. Der Mensch will also nicht mehr Gott dienen, sondern erwartet, dass Gott ihm dient. Zwar werden die Seelen dazu aufgerufen, zu beten, aber dieses Gebet orientiert sich dann an der Wiederkunft Jesu, nicht an der eigenen Heiligung, wobei diese Wiederkunft vor allem deswegen herbeigesehnt wird, weil dann endlich die Leiden des Lebens aufhören.

Gerade davor warnt die Gottesmutter: Der Groβteil der Seelen, die sich nach der Erfüllung jener Botschaften sehnen, tun dies aus einer völlig verzerrten Herzensverfassung heraus, indem sie nicht die Liebe aufbringen, Gottes Werke durch liebevoll aufgeopferte Leiden voranzubringen, wie es Sich Jesus so sehr wünschte und wie es der H. Apostel Paulus als die wahre christliche Einstellung lehrte: "um durch die eigenen Leiden dasjenige zu ergänzen, was noch an den Leiden Christi fehlt" (was noch an den an sich vollendeten Leiden Christi 'fehlt', ist die von jeder Seele bewusst und aus reiner Liebe gewollte Einheit des eigenen Alltagsleidens mit dem Kreuz Christi). Gott allein weiβ, was im Herzen einer jeden individuellen Seele vorgeht, nur regt die Gottesmutter jede Seele dazu an, das eigene Herz zu überprüfen und an erster Stelle dafür zu beten, dass die eigene Liebe ständig wachsen möge, weil nur ein Leben von ständig aus Liebe zu Gott und Seinen Werken geweihten Prüfungen in Gottes Augen ein fruchtbares Leben ist.

Letztendlich soll jede Seele nach dem Maβ ihrer Liebe gerichtet werden. Die Seelen sollten unter keiner Bedingung dafür beten bzw. darauf warten, dass Gott sie von ihren Kreuzen befreit, denn gerade die Kreuze des Lebens bringen die Vollendung der Erlösung und der Heiligung. Jesus sagte ja, dass wer Ihm folgt, sein Kreuz aufnehmen soll, Er hat nicht gesagt, dass Seine Nachfolger darauf warten sollen, bis Gott kommt um sie von ihren Kreuzen zu befreien bzw. dass sie dafür beten sollten, von Gott aus ihren Prüfungen befreit zu werden. Er hat Sich gerade zu dem Zweck der ganzen Passion unterzogen, damit die Seelen diesem Göttlichen Vorbild folgen. Die liebevoll aufgeopferten und geweihten Leiden, und nur diese, werden der Passion Christi hinzugefügt um als Akt der Miterlösung den Göttlichen Heilsplan zu vollenden und Gottes Reich auf Erden zu gründen. Da liegt es ja eben auch:

Die Seelen sollten nicht abwarten bis Jesus persönlich kommt, das Reich Gottes vor ihren Augen zu gründen, die 'Ungerechten' vom Erdboden zu entfernen und die anderen ohne Weiteres von allem Elend zu befreien, sondern sie sollen beten und opfern damit sie der Gnade würdiger werden, sich mit Gottes Richtlinien zur Heiligung in dem Maβe zu reinigen, dass das Reich Gottes in ihnen gegründet werden kann. Je gröβer die Zahl der Seelen wird, die sich durch liebevolle Anstrengungen darauf vorbereiten, dass in ihnen das Reich Gottes gegründet werden kann, desto baldiger wird sich die Menschheit als Ganze der Einheit mit Gottes Gesetzen nähern. Einheit der Menschheit mit Gottes Gesetzen, würde jegliche Katastrophe in der Schöpfung automatisch ausschlieβen, denn diese Einheit hieβe die Wiederherstellung des Gleichgewichtes innerhalb der Schöpfung und dadurch die Gründung von Gottes Reich auf Erden. Gott will gar nicht 'warnen', Er versucht zu lehren, in dieser Zeit durch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens.

Selbstverständlich warnt Gott die Seelen, aber nicht so, wie es uns manche glauben lassen möchten, sondern tief im individuellen Gewissen. Gerade dadurch handelt es sich im wahren Sinne nicht um Warnungen sondern um Belehrungen und innere Umgestaltung. Die Katastrophen in der Natur sind nicht auf die Hand Gottes sondern auf das von der schrecklichen Sündenbürde herbeigeführte Ungleichgewicht in der Schöpfung zurückzuführen, wie es die Herrin aller Seelen seit Jahren verkündigen und nachweisen lässt. Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dessen Bekehrung, und will zu dem Zweck das Gewissen einer jeden Seele wecken, und zwar auf eine solche Art und Weise, dass die Seelen instandgesetzt werden, aus freiem Willen jede Abweichung gegenüber Gottes Gesetz zu erkennen, nicht aus Angst vor irgendeiner Drohung. Ein Gebet, dass aus Angst vor Drohung und Strafe dargeboten wird, ist für Gott so gut wie wertlos, denn es entspringt nicht aus Liebe und freiem Willen. Die Himmelskönigin lässt nochmals wiederholen, damit niemand Unkenntnis darüber vortäuschen kann:

    • was Heiligung ist,
    • wie die Heiligung verwirklicht werden soll, und
    • wie die Schöpfung, die ja so programmiert ist, dass sie Gottes Gesetz, Intelligenz und Weisheit hundertprozentig nachzufolgen bestrebt ist, ins Ungleichgewicht gekommen ist und somit auch darauf reagiert.

Es ist jeder Seele unbenommen, die ihr von Gott geschenkten Lebensstunden darauf zu verwenden, abzuwarten bis Gott sie aus allem Elend befreit. Allerdings kommt dies für Gott einer Verschwendung Seines Geschenkes der Lebenszeit ebenso wie einem Mangel an wahrem christlichen Einsatz gleich: Dies ist ja nicht der Zweck, zu welchem jede Seele von Gott ein Leben auf Erden bekommen hat. Die beiden einzigen Zwecke des Lebens sind jene: die eigene Heiligung, und den persönlichen Beitrag zur Vollendung von Gottes Heilsplan. Keiner dieser beiden Zwecke wird dadurch verwirklicht, dass die Seele darauf wartet, dass Jesus kommt um sie von ihren Prüfungen zu befreien, bzw. gezielt dafür betet, ganz im Gegenteil. (...)

Wie ich auβerdem bereits wiederholt habe schreiben müssen, würde Gott niemals irgendwelchen Hinweis darüber geben, wann sich ein Ereignis vollziehen wird ('in jenem Jahr', 'an jenem Tag', 'innerhalb von ... Monaten bzw. Wochen...'), weil ein solcher Hinweis der Vollendung Seiner Pläne völlig entgegenwirken würde.

Dies musste ich Ihnen unbedingt mitteilen. Dadurch, dass ich nach wie vor formell von jenen Botschaften Abstand nehme, halte ich mein Gelübde des Gehorsams der Himmelskönigin gegenüber. Jede Seele, die sich dazu entscheidet, an jenen Botschaften ihr Leben zu orientieren, tut dies auf ihre eigene Verantwortung, vor allem dann, wenn es sich um eine Seele handelt, die das unermessliche Geschenk erhalten hat, von der Herrin aller Seelen die Wahrheit über das Ungleichgewicht in der Schöpfung wegen der Sünde, und über den Mechanismus der Vollendung ihrer Erlösung erfahren zu dürfen. Ich für mein Teil weiβ, dass ich niemals ein Wort verkündet habe, von welchem mir die Verbreitung nicht von der Himmelskönigin Selber beauftragt wurde. Somit bezeuge ich mit Betonung, dass ich immer nur die Wahrheit verkündet habe, so wie die Gottesmutter mich diese seit Jahren für das Heil der Seelen lehrt, und das werde ich nach wie vor tun, solange mich die Gottesmutter damit beauftragt, es zu tun.

Es wurde mir von Maria erlaubt, Ihnen auch diese Worte zu übermitteln als Worte der Gnade, damit Sie Wahrheit und Täuschung klar erkennen mögen. Es wird von der Entscheidung der Seelen selber abhängen, in wie weit Gott die Geschenke, die Er den Seelen bereiten möchte, tatsächlich bereiten kann.

Ich für mein Teil hoffe von ganzem Herzen, dass sich auch jetzt, durch die Herrin aller Seelen, nicht wieder herausstellen wird, dass Gott den Seelen die Saat der Erkenntnis ohne Erfolg hat schenken wollen. Erfolglos wird es dann wieder sein, wenn die Seelen nicht die Liebe aufbringen können, die Kreuze, in denen ja die Wurzeln des Kommens Jesu in der eigenen Seele und die Gründung von Gottes Reich auf Erden verborgen liegen, entschieden anzunehmen, durch inständige Weihe an die Himmelskönigin mit dem Kreuz Christi verschmelzen zu lassen, und sich dabei selber durch die Hände der Herrin aller Seelen in Spiegel Christi umwandeln zu lassen.

 

PS: Aus Briefen im Zusammenhang mit diesem Thema ergibt sich immer wieder, dass die meisten Seelen, die Warnungsbotschaften nachjagen bzw. sich intensiv mit solchen beschäftigen, durchwegs missvergnügt und mit ihrem Leben unzufrieden sind. Am Bedauerlichsten ist dabei jedoch die Feststellung, dass sich diese Seelen im wahren Sinne des Wortes durchwegs kaum noch als Gläubige betrachten lassen: Eine wirklich gläubige Seele hängt nicht an Erwartungen gegenüber diesem stofflichen Leben fest, sondern lebt für das Ewige Leben, für die eigene Heiligung und um innerhalb von Gottes Heilsplan fruchtbar zu sein. Aus der Perspektive des Christen, der für die Gründung von Gottes Reich auf Erden kämpft, ist diese Feststellung tragisch, denn die Einstellung durch welche man einen Gott erwartet, der zerstört und der die 'Würdigeren' bzw. die 'weniger Sündhaften' aus ihren Prüfungen befreien kommt, verstöβt gegen die ganze Gesinnung von Christus Selbst.

Manche Seelen meinen, sie hätten bereits genug gelitten, jetzt sollten auch andere mal dran sein, und sie sehnen sich aus diesem Grunde nach dem Kommen eines 'reinigenden' Christus. Diese Seelen erwarten allerdings keinen Gott, der innerlich reinigt, d.h. der Seelen auf die Wege zu ihrer Heiligung führt, sondern einen, der äuβerlich reinigt, d.h. der die 'unwürdigen Sünder' vom Erdboden verschwinden lässt, und zwar durch Katastrophen, die Er Selber in die Wege leitet bzw. durchführt, damit Seelen massenhaft dafür beten, dass Er aufhört, diese Katastrophen rüberzuschicken, und dass Er kommt, diejenigen zu befreien, die sich für gute Christen halten. Diese Einstellung birgt riesige Gefahren in sich, und bezeugt auch keinen richtigen Glauben an Gottes Liebe.

Manche Seelen meinen, die Gottesmutter habe doch Selber Katastrophen und anschlieβend das Kommen Christi vorhergesagt. Tatsächlich hat Sie dies. Die Herrin aller Seelen widerspricht dem ja auf gar keinen Fall. Niemals hat Sie Ihre Myriam das Gegenteil schreiben lassen. Aber... Maria hat nie behauptet, dass Gott höchstpersönlich diesen Katastrophen und Zerstörungen zugrunde liegen wird. In Ihrer Wissenschaft des Göttlichen Lebens lehrt Sie jetzt, wie die erschütternden Ereignisse in der Natur auf die seelischen Verfassungen und die Sündenbürde der Menschheit zurückzuführen sind, nicht auf irgendwelche Göttliche Rachsucht oder irgendwelches Einschreiten Gottes auf diesem Planeten.

Liebe Seelen, lasset uns aufmerksam und wachsam bleiben, und ständig unser Gewissen prüfen, ob wir uns noch allen Ernstes als Christen bezeichnen dürfen wenn wir nicht mehr die eigene Heiligung und die Verwirklichung von Gottes Heilsplan als Lebensziele anstreben, sondern lediglich die Befreiung aus unseren Prüfungen herbeisehnen. Wir sollen uns unbedingt nach dem Kommen Christi sehnen, weil die Seele, die sich nicht nach der Ewigen Liebe Selbst sehnt, das Göttliche Leben nicht in sich trägt. Wir sollen uns allerdings aus einer seelisch gesunden Verfassung heraus und vor dem Hintergrund gesunder Erwartungen nach Ihm sehnen, d.h. das Sehnen nach dem Kommen Christi soll von dem Willen angetrieben sein, dieses Kommen ganz im Sinne von Gottes Gesetzen durch eigenen Einsatz in der Nachfolge Christi (d.h. durch das Kreuz und die Anwendung der wahren Liebe in allen Einzelheiten unseres Alltags) ermöglichen zu helfen. Die Seele, die begonnen hat, den Nachlass Christi wirklich zu erkennen, weiβ, dass es von ihrem aktiven Einsatz im eigenen Leben abhängt, in welchem Ausmaβ Christus in sie hereinkommen kann.

Aktiven Einsatz in der Nachfolge der Wissenschaft des Göttlichen Lebens heiβt:

  1. die Erschlieβung der eigenen Heiligkeit und das Voranbringen der Vollendung von Gottes Heilsplan;
  2. dadurch automatisch, kraft Göttlichen Gesetzes, eine Verringerung der Katastrophen, da diese aus dem Ungleichgewicht in der Schöpfung infolge der Sündenbürde hervorkommen;
  3. ebenfalls dadurch die geeignete Vorbereitung auf das Kommen Christi in der eigenen Seele.

In dem Maβe, wie sich dieses Kommen in wachsenden Zahlen von Seelen vollzieht, wird Gottes Reich auf Erden gegründet. Die Herrin aller Seelen lässt seit mehreren Jahren verkünden, dass die vollkommene Weihe an Sie und die gewissenhafte und liebevolle Anwendung Ihrer Lehren in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens der goldene Weg zu diesem Ziel sind. Sie lehrt eben das wahre Christ-Sein, die Wege zur höchsten Fruchtbarkeit.

Welche Seele wäre somit in Gottes Augen die Fruchtbarere:

1) diejenige, die ihr ganzes Denken, Handeln und Erwarten auf Nachrichten und Prophezeiungen in Bezug auf Katastrophen und auf Spekulationen bezüglich des Zeitpunktes für das Kommen Christi verwendet?

oder aber

2) diejenige, die bedingungslos ihr ganzes Wesen und ihr ganzes Leben ihrer seelischen Entwicklung und dem Beitrag zur Vollendung von Gottes Werken hingibt?

Die Weisheit Gottes wird es jeder Seele ins Herz flüstern. Hören wird sie es, sobald sie dem Toben der Unheilspropheten nicht mehr über dem leisen Geflüster der Himmelskönigin erhebt.


Wichtig für eine richtige Perspektive auf dieses Werk

Das Maria Domina Animarum Werk findet seine Wurzeln ausschlieβlich in römisch-katholischer Mystik.

Durch dieses Werk bezweckt die Heiligste Jungfrau Maria einen Beitrag zur Vollendung der von Jesus Christus losgekauften Erlösung in jeder individuellen Seele, über den goldenen Weg der vollkommenen Weihe sämtlicher Lebenssituationen an Gott durch Maria, und der ständigen, spontanen und freiwilligen Anwendung dieser Weihe in der Alltagspraxis.

Wir nehmen betont Abstand von jeglicher Esoterik. Dieses Werk verbreitet keine 'kosmischen Botschaften', sondern Belehrungen seitens der Heiligsten Jungfrau Maria.
Jegliche Verlinkung zwischen dieser Webseite bzw. auf derselben dargebotenen Inhalten einerseits und Texten und Webseiten mit esoterischem Inhalt oder esoterischer Gestaltung andererseits, basiert weder auf Wahrheit noch auf dem Willen der Heiligen Jungfrau, noch wird jemals eine solche Verlinkung auf Anforderung oder mit Erlaubnis seitens des Maria Domina Animarum Werkes zustande kommen.

Wir warnen mithin betont vor Missbrauch des Namens unseres Werkes durch Kreisen, die mit diesem Werk überhaupt nichts zu tun haben, ebenso wie vor Fälschungen unserer Texte und Bilder, die durch solche Kreisen verbreitet werden. Es handelt sich um Verunstaltungen seitens der Finsternis in der Absicht, diesem Werk der Gottesmutter zu schaden und es zu verunglimpfen. Die einzige Wahrheit über Maria Domina Animarum, Myriam und die Belehrungen der Herrin aller Seelen finden Sie auf dieser Webseite.

Immer noch kreisen Texte herum, die angeblich von diesem Werk ausgehen, allerdings unter der früheren Bezeichnung desselben. Aus diesem Grund weisen wir darauf hin, dass sich im Jahre 2015 die von der Herrin aller Seelen seit einiger Zeit erwünschte Namensänderung unserer Webseite technisch hat verwirklichen lassen:

Unsere Webseite heiβt seitdem endgültig

www.maria-domina-animarum.net

Dadurch, dass die alte Bezeichnung ersetzt wurde, betonte die Himmelskönigin, dass die Verkündigung in Ihrer höchsten Eigenschaft, und nicht Myriams Name, in diesem Werk im Mittelpunkt steht, wodurch Ihre ursprüngliche Absicht jetzt ihre Vollendung findet: dass Myriam Ihr lebenslänglich im Verborgenen dienen soll. Maria Domina Animarum ist kein Werk von Menschen, sondern ausschlieβlich ein Werk der Gottesmutter. Texte, die nicht unter unserem endgültigen Namen verbreitet werden, sollen nicht als authentisch betrachtet werden. Wir haften keineswegs für den Inhalt derselben.

Es muss unbedingt davor gewarnt werden, dass von Schriften, Textauszügen und Bildern, welche die Gottesmutter durch Myriam hat schreiben lassen, sowohl im Internet als auch in Druckform auch Versionen im Umlauf sind, welche nicht vom einzigen wahren Maria Domina Animarum Werk mit Standort in Belgien ausgehen. In jenen Versionen sind nicht die genauen Inhalte und der genaue Wortlaut vertreten, welche die Heiligste Jungfrau Ihrer Myriam in den ursprünglichen Schriften (in niederländischer Sprache) vermittelt hat. In mystischen Texten hat jedes einzelne Wort einen sehr tiefen, ganz spezifischen Sinn, sodass jegliche Abweichung vom Original, wie gering diese mancher Seele auch zuscheinen möge, die Absichten, welche die Himmelskönigin mit Ihren Worten hegt, nicht mehr in Ihrem Sinne überbringt und somit nicht mehr Gottes Plan dient.

Jene Verzerrungen haben in manchen Kreisen zu völlig unbegründeten Verleumdungen Myriam und der Reinheit und Echtheit dieses Himmlischen Werkes gegenüber Anlass gegeben. Es muss aus diesem Grunde betont darauf hingewiesen werden, dass nur die unmittelbar durch das einzig wahre Maria Domina Animarum Werk in Belgien verbreiteten Schriften als authentisch betrachtet werden dürfen. Da die Korrekturarbeiten in den Übersetzungen vor dem Hintergrund des riesigen Textvolumens auβerordentlich zeitaufwendig sind und die Veröffentlichung der Übersetzungen nicht zu den ursprünglichen Aufgaben dieses Werkes gehört (siehe den Text unter Wer sind wir? in den Infobalken unten auf dieser Willkommensseite), gelten erst die ab 2016 verbreiteten deutschen Fassungen der Schriften als endgültig. Jede endgültige deutsche Fassung wird mit einer dahingehenden Bemerkung versehen. Dieses Werk hat sich voll und ganz dem Gelöbnis der Himmelskönigin gegenüber verschrieben, dass ab der vollkommenen Umstrukturierung des Werkes nach 2012 künftighin nur Schriften verbreitet werden, die dem Plan der Gottesmutter vollkommen dienen und Ihren Inspirationen wortwörtlich entsprechen.

Es soll in diesem Sinne ebenfalls vor angeblich durch das 'Myriam van Nazareth Apostolat' verbreiteten Schriften gewarnt werden, da die Gottesmutter Selbst unser Werk endgültig in Maria Domina Animarum Werk umbenannt hat und sämtliche von Ihr freigegebenen Schriften mit diesem Label hat versehen lassen. Nur die Verbreitung der hundertprozentig nicht entstellten Wahrheit aus diesen einzigartigen Belehrungen und Offenbarungen kann im Sinne der Gottesmutter sein, Die Sich zum Vorgehen der Finsternis bezüglich Ihres Werkes folgendermaβen äuβerte: "Der Gegner von Gottes Wahrheit wird seinen Untergang dadurch selbst besiegeln, dass er durch das Ausmaβ und die Unverschämtheit seiner Angriffe und irreführenden Einmischungen unverkennbar durchblicken lässt, welche Werke seinen Plänen am meisten schaden".

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Warnung ausschließlich aus unserer heiligen Pflicht hervorgeht, diese einzigartigen Himmlischen Belehrungen vor den verheerenden Einflüssen der unterschiedlichen Verdrehungen seitens der Finsternis zu schützen, denen sie hin und wieder anheimfallen. Vergessen wir nie, dass diese Belehrungen Geschenke Gottes sind, die als Beitrag zur Verwirklichung Seines Heilsplans des vollendeten Friedens und des wahren Glücks für die ganze Schöpfung gemeint sind. Es ist schon sehr bedauerlich wenn Menschenseelen - von Gott als Krone der Schöpfung und Umsetzer Seiner Pläne gemeint - Geschenke Göttlicher Liebe der Finsternis ausliefern. Genau dies versuchen wir durch diese Warnung zu verhindern. Im Übrigen haften diejenigen, die nicht authentische Versionen unserer Belehrungen, Gebete und Bilder verbreiten (helfen), persönlich unmittelbar vor Gott.

Das Maria Domina Animarum Werk nimmt auch ausdrücklich Abstand von jeglichem Verkauf von Schriften durch andere Quellen als das einzig wahre Maria Domina Animarum Werk mit Standort in Belgien. Die einzigen authentischen Myriam van Nazareth Schriften sind jene, welche mit der nachfolgenden Erwähnung versehen sind: "Diese Ausgabe geht vom Maria Domina Animarum Werk in Belgien, www.maria-domina-animarum.net, aus", und zwar vorausgesetzt, dass der Inhalt und Wortlaut derselben vollkommen jenen entsprechen, die Sie auf dieser Webseite vorfinden.


Erwägungen zum Schluss

Im Antwortbrief Nr. 9 lieβ die Herrin aller Seelen Myriam schreiben:

"Dieses Apostolat ist ein neuer Wendepunkt in der Heilsgeschichte, der durch eine 'mystische Explosion' herbeigeführt wird".

Ein Wendepunkt... Einst wurde Myriam gefragt: "Ich habe mich gefragt, ob Sie der letzte Apostel auf Erden sein werden? Sie verkünden ja die 'Offenbarung der Offenbarungen', das klingt so, als ob es nach Ihnen nichts Größeres mehr zu verkünden geben wird". Im Antwortbrief 271 lieβ die Herrin aller Seelen Myriam die nachfolgende Antwort vorbringen:

"Das liegt in Gottes Herzen beschlossen. Niemand sollte auf mich schauen. Nicht das Werkzeug ist wichtig, sondern die Hand, die es bewegt, und die Pläne, die durch diese Hand verwirklicht werden. Im Myriam-Apostolat [seit Ostern 2012 von der Himmelskönigin zu Maria Domina Animarum Werk umgetauft] geht es um Maria in Ihrer obersten Eigenschaft als Herrin aller Seelen und um die Werke, die Sie in dieser Eigenschaft zu vollbringen versucht. Tatsächlich, 'zu vollbringen versucht', denn das Ergebnis hängt von der Mitwirkung der Seelen ab. Der einmalige Charakter dieser Verkündigung wird an vielen Stellen in den Myriam-Schriften belegt. Ob es nach mir nichts Größeres mehr zu verkünden geben wird? In wenigen Worten: Ich weiß es nicht. Ich habe mein ganzes Wesen und Leben an die Himmlische Herrin übertragen. Ich tue und schreibe einfach dasjenige, was Sie will, ganz nach Ihrer Aufgabe innerhalb des Göttlichen Heilsplans. Sie weiß am Besten, was Sie mit mir vorhat, wozu, weshalb, wie lange, und ob noch etwas anderes folgt.

Das Maria Domina Animarum Apostolat ist von Maria ins Leben gerufen und vollbringt jetzt die Aufgaben, die ihm die Himmelskönigin erteilt. Dieses Apostolat hat seinen Platz in dem heutigen Abschnitt der Heilsgeschichte, weil es dort von Gott gewollt ist. Da Gott Seine Absichten und Strategien nicht in den Einzelheiten durchschauen lässt, kann keine Seele sagen, ob dieses Apostolat nach Gottes Plänen die Vollendung der Verkündigung zu bringen hat. Das einzig Wichtige ist, dass wir die uns erteilte Aufgabe genau nach den täglichen Vorschriften und Wünschen der Herrin vollbringen, damit die ganze uns anvertraute Saat ausgestreut und dieser Abschnitt in den Heilswerken Gottes zur beabsichtigten Blüte gebracht wird. Darin liegt für mich der ganze Sinn meiner Selbsthingabe an die Herrin. Alles andere bestimmt Sie. Den genauen Platz dieser Lebensaufgabe innerhalb von Gottes Werken wird mir nach diesem Leben offenbart werden. Das genügt mir durchaus".

Etwas von dem einmaligen Charakter dieses Werkes verriet die Gottesmutter auch in diesen Worten aus Brief 43:

"Maria hat dieses Apostolat jahrelang vorbereitet, um es zu Gottes Zeit wie Himmlisches Parfüm in die Herzen zu gießen, damit diese einen Vorgeschmack des Himmels erfahren dürfen und solchermaßen aufblühen, dass sie gemeinsam das Reich Gottes auf Erden ausbauen können".

Mit den nachfolgenden Denkanstöβen aus den Briefen 393 und 452 möchte die Herrin aller Seelen diesen Text beschlieβen lassen:

"Mir bringen die durch dieses Apostolat verkündeten Thesen somit weit mehr und teilweise ganz andere Folgen, als es die meisten Seelen glauben. Wäre ich mir der Wahrheit von all demjenigen, was ich verkündige, nicht hundertprozentig sicher, so hätte ich wahrscheinlich nicht bereits vierzehn Jahre lang die Kraft, den Mut und die Überzeugung, jeden Tag neu 'ja' zur Himmelskönigin zu sagen, wo Sie mich doch täglich fragt, ob ich immer noch voll in Ihrem Dienst zu bleiben bereit bin, was Sie auch immer von mir verlangt und egal was jede Verkündigung mir an Negativem einbringen kann, weil dieses Apostolat eben so einzigartig ist und die Verkündigungen deswegen oft die ausgetretenen Pfade verlassen müssen.

Letztendlich ist jede Veröffentlichung durch dieses Apostolat eine Frucht der Liebe, Liebe zu Gott, zu Maria, zur ganzen Schöpfung und allen Werken und Plänen Gottes, und insbesondere eine Frucht des sehnlichsten Wunsches, Seelen durch Erkenntnis der Göttlichen Wahrheit in ihren so weitgehend unbekannten und ungeahnten Aspekten zum wahren Glück zu verhelfen, alles durch Gottes Gnade. Gerade dies ist es, was die Kritiker dieses Apostolates zu allernächst übersehen: dass es sich hier um ein Werk der Liebe und des Aufbaus handelt, nicht um ein Abreißwerk. Nur wer den Wunsch nach dem wahren Glück aller Seelen nachempfinden kann, wird jemals die wahren Beweggründe dieses Apostolates verstehen können.

Sagte nicht Jesus bereits, Er wäre nicht gekommen, das Gesetz aufzuheben, sondern die Vollendung desselben zu bringen? Gerade das bezweckt der Himmel mit diesem Apostolat: Nicht abreißen, sondern, wenn notwendig, auf menschliche Fehler im Bauwerk hinweisen und Wege für den Neuaufbau zeigen, gerade aus dem Mund mit der Goldenen Stimme aus dem Paradies (Maria)".

"Mir tut es auβerordentlich Leid wenn Seelen aufgrund von Aussagen, die von Maria inspiriert sind – ich kann dies nicht genügend betonen – plötzlich sämtliche Belehrungen des Apostolates in Frage stellen, weil sie meinen, die betreffenden Aussagen seien nicht mit wahrem Christentum vereinbar und deshalb könne man der Seele, die sie schreibt, nicht als Kanal vom Himmel vertrauen. Wieso meinen sie das? Durchwegs weil sie einst Lügenkampagnen Glauben geschenkt haben (...) Solche Kampagnen sind halt sehr listig ausgeklügelt. Ich weiβ, dies ist die beliebte Strategie Satans um dasjenige, was ihm gefährlich ist, in den Seelen unwirksam zu machen. Glauben Sie mir, er versucht genau dasselbe mit dem Myriam-Apostolat. Leider gibt es Seelen, die sich ihm (dem Bösen) gerne hingeben um solche Lügen und Verleumdungen 'glaubhaft' darzustellen und dadurch einem Werk, das tatsächlich vom Himmel kommt, einen schlechten Namen anzuhängen. Maria sagt niemals so etwas nur so, sie belegt jedes Wort mit reiner Himmlischer Argumentation. Genau deshalb ist die Wissenschaft des Göttlichen Lebens ein so schlüssiges System. Nur... Wenn eine Seele diesen Worten nicht glauben will, so hilft es sogar nicht wenn der Ewige Vater Selber sie dieser Seele persönlich von Angesicht zu Angesicht mitteilen würde.

(...) Eins nur kann ich Ihnen feierlich versprechen: Sie werden im Myriam-Apostolat keine einzige Unwahrheit vorfinden. Sollte es in den Schriften (in gleich welchen, ob Belehrungen, Briefen usw...) dieses Apostolates auch nur die geringste Lüge geben, so wäre ich keine Dienerin der Himmelskönigin mehr, sondern der Finsternis. Dies würde mithin meine Verdammnis bedeuten, denn als Berufene der Gottesmutter kann ich mir keine Lüge leisten. Ich könnte es übrigens nie im Leben mit meiner Liebe zu Gott, zu Maria und zu den Seelen in Übereinstimmung bringen, auch nur die geringste Unwahrheit zu verbreiten".

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Myriam

 

Als Beispiel dafür, wie das MDA-Werk und seine Wirkung leicht missverstanden werden wenn man sie mit weltlichen Augen betrachtet, führe ich gerne den nachfolgenden Offenen Brief auf :

TOTUS TUUS, MARIA !

Offener Brief an eine Seele

anlässlich bestimmter Missverständnisse
bezüglich der Tätigkeit innerhalb des MDA-Werkes

Lieber Bruder in Jesus und Maria,

Uns tut Ihr Brief sehr leid, zumal da das MDA-Werk in letzter Zeit endlich die Gelegenheit bekommen hat, auf das ursprünglich von der Gottesmutter beabsichtigte Gleis zurückzukehren. Dieses Werk funktioniert endlich ausschlieβlich nach dem Rhythmus der Himmelskönigin.

Als Myriam vor siebzehn Jahren von der Gottesmutter als Ihr kleines Werkzeug gerufen wurde, lautete der wohlumrissene Auftrag (diese genauen Worte der Himmelskönigin waren bisher ausschlieβlich dem Seelenführer Myriams und den wenigen Seelen seines Gebetskreises bekannt, wir dürfen sie erst jetzt wegen des offensichtlichen Missverständnisses in Ihrem Brief wiederholen) : "Wenn du damit einverstanden bist, werde Ich die Saat Meiner Belehrungen in dich ausschütten, damit du es in die Seelen säst, die Ich dir dazu zeigen werde. Zu diesem Zweck werde Ich Mein Herz in dir klopfen lassen und dich auf dem mystischen Wege ausbilden, damit du mit deinen ganzen Verfassungen dieser Aufgabe gerecht werden kannst. Dich bitte Ich im Übrigen um dein Einverständnis, mit deinem ganzen Wesen an den ewigen Schmerzen Meines Herzens Anteil zu haben".

Die ursprüngliche Absicht der Gottesmutter war es, Myriam die Früchte Ihrer Inspirationen innerhalb eines engen Kreises von Seelen um einen Priester herum verbreiten zu lassen, zwecks Ausbildung dieser Seelen auf der höchsten Ebene der vollkommenen Weihe an Maria. Es war anfänglich nie die Absicht der Gottesmutter, die Schriften Myriams zu Myriams Lebzeiten auβerhalb des von dem Seelenführer gebildeten Kreises zu verbreiten! Mit dieser Mitteilung wäre mithin darauf hingewiesen, dass es eine besondere Gnade ist, dass sich das MDA-Werk überhaupt bemühen darf, die einzig richtigen Fassungen der Schriften in anderen Sprachen als der Muttersprache Myriams zu den Seelen zu bringen. Über die Gründe, weshalb die Gottesmutter die Politik der Veröffentlichungen weitgehend hat ändern lassen, ist unter 'Myriam-Veröffentlichungen' all dasjenige ausgeführt worden, das wir von der Herrin aller Seelen dazu schreiben dürfen.

Zu jenem Zweck verband die Gottesmutter Ihr Vorhaben mit Myriam bald mit der Bedingung, Myriam solle ein zurückgezogenes Leben führen, aus dem einfachen Grunde, dass die Welt und alle ihre Gesinnungen und Eindrücke pures Gift für eine mystische Berufung sind. Genau das hat die Himmelskönigin hinreichend in Ihrer Mitteilung unter Endgültige Zurückgezogenheit Myriams erläutern lassen.

Wegen Ereignissen, die sich vollkommen auβer dem Willen Myriams und schon überhaupt auβer dem Willen des Himmels vollzogen, wurde die ursprüngliche Absicht, die Schriften Myriams erst nach dem Tode Myriams in weitere Kreisen hineinzuführen, und dies dazu noch genau nach den spontanen Wirkungen der Göttlichen Vorsehung, notgedrungen auβer Kraft gesetzt, weil es da keinen Weg zurück mehr gab, ohne Seelen zu falschen Schlussfolgerungen zu führen. Der Weg ins Internet war unbeabsichtigt geöffnet worden. Myriam ist das gröβte Opfer dieser Entwicklungen geworden, und ist durch eine Vielfalt von Umständen dazu gezwungen worden, die eigene mystische Berufung Gefahren auszusetzen, die weit gröβer sind als es je eine Seele hat ahnen können. Eine der Folgen der Entwicklungen ist jene, dass Myriam die eigene Gesundheit hat aufs Spiel setzen müssen, weil sie Unmengen von Arbeit auf sich hat nehmen müssen, die gar nicht in ihrer Lebensaufgabe verzeichnet waren. Das alles sind Dinge, von denen keine Seele etwas ahnt, die trotzdem hin und wieder Seelen in die Versuchung führen, davon auszugehen, dass sich im MDA-Werk und bei Myriam gar nichts mehr tun würde und dieses Werk im Sterben liege... das alles nur deswegen, weil keiner hinter den Kulissen schauen kann um festzustellen, welche Schmerzen Myriam und die nächsten Mitarbeiter darüber haben erdulden müssen und immer noch erdulden, dass sehr vieles zu schaffen war und nach wie vor ist, um viele unbeabsichtigte Kurven auf dem Weg wieder gerade zu ziehen, damit endlich die Pläne der Gottesmutter mit Myriams Lebensberufung und dem Apostolat so erfüllt werden können, wie Sie diese entworfen hatte.

Die völlig neue Art und Weise, wie das MDA-Werk jetzt mit den Schätzen umzugehen versucht, die in Myriams Herzen hinterlegt worden sind und von denen sehr viele wegen dieser Umstände noch nicht einmal verwertet werden konnten, ist ein Himmlischer Segen. Tatsächlich, die Inspirationen von der Gottesmutter an Myriam haben nie aufgehört, allerdings haben sich sehr viele wegen Überlastung noch gar nicht ausarbeiten lassen. Leider sehen manche Seelen dies anders. Es sei ihnen verziehen, denn sie können ja nicht ahnen, welche Anstrengungen und welchen Kampf dieses Werk bereits hat leisten bzw. führen müssen, um die Saat der unterschiedlichsten Unkräuter aus dem Werk wegzuschaffen. Dem Bösen liegt offensichtlich unvorstellbar viel daran, Myriam die Erfüllung der Lebensaufgabe nach den einzig Himmlischen Regeln unmöglich zu machen, und immer wieder findet er sehr leicht Seelen, die er seinen Plänen dienlich machen kann.

Die Gottesmutter Selbst ist eingeschritten, vorsichtig seit 2011 und erst recht ab Ostern 2012, mit der vollkommenen und bedingungslosen Zurückziehung Myriams zu Pfingsten 2013 als Krönung. Die Bereinigung eines Vorganges, der aus mehreren Ecken vergiftet worden ist, braucht halt Zeit, und die Herrin aller Seelen reiβt bekanntlich erst dann eine brüchige Mauer vollkommen ab, wenn der Aufbau einer weit stärkeren Mauer fast vollkommen fertig ist. Die Änderungen, die sich seitdem aus den neuen Entwicklungen ergeben, sind nicht anders als Schritte zurück auf den eigentlichen Weg, den Sich die Himmelskönigin von Anfang an gewünscht hat.

Myriam hat seelisch unter jeder unbezweckten Kurve auf dem Weg des Werkes aufs Schwerste gelitten. Niemals mehr, soll sich das MDA-Werk Wege vorschreiben lassen, die denen der Anfangstage nicht haargenau entsprechen. Es tut uns sehr leid, dass es immer Seelen gibt, die kein Verständnis dafür zu haben scheinen, dass Myriam und das Werk nicht dazu berufen sind, den Auffassungen der Welt gerecht zu werden, sondern ausschlieβlich dazu, einen Himmlischen Plan zu erfüllen, dessen Wert nur die Wenigsten verstanden haben.

Eine starke geistige Bewegung, lieber Bruder, ist nicht eine, die sich nach einem von der Welt auferlegten und erwarteten Rhythmus entwickelt, sondern im Gegenteil eine, die sich bei ihrer Entwicklung ausschlieβlich von Gottes Inspirationen führen lässt und somit auch nur nach Gottes Zeit funktioniert. Wie dabei vorzugehen ist, darf sich das MDA-Werk gar nicht von welcher weltlichen Vorstellung oder Entwicklung auch immer vorschreiben lassen. Das ganze Tun und Lassen dieses Werkes funktioniert haargenau und ausschlieβlich nach den Inspirationen und Vorschriften der Gottesmutter Selbst, die diese Inspirationen und Vorschriften von Tag zu Tag in Myriams Herzen sät, und nicht, wie es sich die Welt manchmal vorstellt, in weit im Voraus ausgearbeiteten Plänen. Von Myriam wird vom Himmel aus eine geradezu heldenhafte Flexibilität verlangt, die sich mit einem tadellosen Gehorsam verbinden muss. Die Welt bzw. manche Seelen dürfen dabei denken und verlautbaren was sie wollen, Myriam darf sich davon nicht im Geringsten beeinflussen lassen. Keine Seele weiβ in allen Einzelheiten, wo die Gottesmutter mit Ihren Maβnahmen und Schritten in Bezug auf die Wirkungen dieses Werkes hingeht, und welchen Wegen entlang, gerade weil Sie Sich von der Göttlichen Intelligenz, Weisheit und Allwissenheit führen lässt, nicht von den Ansichten von Seelen.

Genau aus diesem Grunde, lieber Bruder, wird es die Gottesmutter niemals erlauben, dass sich das MDA-Werk auf ein Forum einlässt, in welchem darüber debattiert werden soll, 'wie es im MDA-Werk weitergehen soll'. Maria bezeichnete Myriam gegenüber vor einigen Jahren Foren ebenso wie Internetdebatten zu Ihrem Werk als 'Werkzeuge des Gegners'. Überlegen Sie sich dies mal richtig. Über tiefe seelische Themen wird tatsächlich nicht debattiert, die Seelen lassen diese im Herzen reifen. Foren und Debatten sind das reinste Gift wenn sie mystische Werke zu berühren und diese mit dem Verstand zu zergliedern versuchen. Es sind mit Bezug auf das MDA-Werk und Myriam bereits die wildesten Ansichten herumgegeistert. Keine von diesen ist aus der Saat des Heiligen Geistes gewachsen. Kein Werk, das wahrhaftig Himmlischen Ursprungs ist, wird sich auf Foren und Internetdebatten einlassen, denn der Himmel liefert Seine Werke nicht der Verunreinigung aus weltlichen Überlegungen aus. Gottes Wahrheit ist Gottes Wahrheit, darüber debattiert man nicht, man nimmt sie an und lebt entsprechend. Aus diesem Grunde hat die Himmelskönigin Ihrer Myriam bereits vor vielen Jahren sogar verboten, sich jemals Foren anzuschauen, geschweige denn, wir würden uns jemals daran beteiligen. Jegliche Seele, die sich auf Foren und bei Internetdebatten als Sprachrohr Myriams bzw. des MDA-Werkes aufspielt, ist nicht von uns dazu aufgefordert worden bzw. tut dies nicht in unserem Namen, da dies gar nicht dem Willen der Gottesmutter entspricht.

Lieber Bruder, fallen wir nie der Versuchung anheim, die Pläne der Himmelskönigin und die Art und Weise, wie Sie diese auszuführen versucht, ausbessern zu wollen. Das ist nicht nur verwegen, es ist sogar ein Beitrag zu den Schmerzen der Herzen Jesu und Mariä, eine Förderung der Macht des Bösen über diese Welt, und somit ein immer neues Hindernis für die Verwirklichung von Gottes Heilsplan. Myriam hat es bereits bis zum Überdruss zu betonen versucht: Dieses Werk ist einmalig, es hat keine menschlichen bzw. weltlichen Wurzeln und wird nicht von menschlichen Vorhaben und Ansichten gelenkt und geführt. Wahre Weihe an die Herrin aller Seelen, die Weihe, die Sie sich so tief ins Herz geschrieben haben, lässt sich nur auf vollkommener Hingabe und Annahme erbauen. Solange die Seele die Neigung verspürt, manches selber in die Hand zu nehmen bzw. abzuändern während sie weiβ, dass die Gottesmutter es Selbst erschaffen hat und nach Gottes Weisheit führt, ist das Fundament Ihrer Weihe brüchiger, als sie denkt, und somit wie ein offenes Tor für die böswilligen Einflüsse des Gegners. Die Himmelskönigin hat schon öfters davor gewarnt.

Wir hoffen, lieber Bruder, Ihnen mit diesen Worten einiges erläutert zu haben. Seien Sie davon überzeugt, dass die Dinge nicht unbedingt so sind, wie sie aussehen. Im MDA-Werk wird viel härter gearbeitet, als Sie meinen, und vor allem genauer als je zuvor in Übereinstimmung mit den Ansichten und Vorhaben der Herrin aller Seelen Selbst, die ja die wahre steuernde Kraft hinter diesem Werk ist. Die Berufung Myriams ist selten und nur von den Allerwenigsten so verstanden worden, wie sie wirklich ist. Lassen Sie die Himmelskönigin in vollkommener Annahme gewähren, und eines Tages werden Sie sehen und begreifen, was die Gottesmutter mit diesem einmaligen Werk wirklich bezweckt hat.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Ihr Maria Domina Animarum Werk – Anfang März 2014