TOTUS TUUS, MARIA !

Vorstellung von
MYRIAM VAN NAZARETH

Ein Leben für, mit, in und durch die Allerheiligste Jungfrau MARIA

"Jede Art von Spekulation über eine Menschenseele bzw. deren Berufung oder Lebensaufgabe, wobei sich die spekulierende Seele dessen bewusst sein sollte bzw. sein kann, dass diese Spekulation schädigend wirken kann, gilt in Gottes Augen als spiritueller Mord an der Seele auf die sich die Spekulation bezieht. Die meisten Seelen erkennen im Übrigen kaum, dass ihre Schuld vor Gott in dem Maβe desto gröβer wird, wie die Saat ihrer schädigenden Tätigkeit in mehr Seelen gesät wird, z.B. durch Verbreitung dieser Saat durch öffentliche Medien". (so sprach einst die Gottesmutter in einer Privatoffenbarung zu Myriam, deren Veröffentlichung Sie später erlaubte)


Sehr Wichtiges vorweg - bezüglich der Identität Myriams

Seit Jahren ist die Person bzw. die Identität Myriams Gegenstand der unterschiedlichsten Spekulationen, Lügen und Verdächtigungen. Es handelt sich da ein Vorgehen der Finsternis, das darauf abzielt, ein Himmlisches Geschenk an die Seelen zu unterminieren und Seelen aufgrund der sich daraus ergebenden Verwirrung von demjenigen wegzuführen, das der Finsternis beträchtlichen Schaden zufügen kann: dem Inhalt der einzigartigen Belehrungen, welche die Himmelskönigin durch Ihr Maria Domina Animarum Werk in den Seelengärten zu säen versucht. Um den roten Faden gleich vorweg zu nehmen: Spekulationen und Gerede über die weltliche Identität eines von der Gottesmutter benutzten Belehrungskanals sind Früchte einer Saat, durch welche die Finsternis versucht, Seelen völlig unfruchtbar zu machen: der Saat der Oberflächlichkeit und des weltlichen Denkens, Schauens und Betrachtens.
Es hat sich herausgestellt, dass es Seelen gibt, die Näheres zu der weltlichen Identität von Myriam wissen möchten. Maria lässt betont darauf hinweisen, dass der Name Ihrer Myriam Teil eines Göttlichen Plans ist. Maria hat Myriam im Jahre 1997 zu Ihrem Dienst berufen und Myriam gleich einer Bildung in der Vereinigung mit dem Herzen der Himmelskönigin unterzogen. Es handelt sich da um eine lebenslängliche Berufung und einen lebenslänglichen Auftrag. Maria gab Myriam Ihren eigenen aramäischen Namen (phonetisch hört sich dieser ungefähr wie 'Mär-i-am' an), um dadurch ein Zeichen der Vereinigung im Herzen zu setzen. Mit diesem Namen will die Himmelskönigin außerdem betonen, dass Sie Selbst die Autorin eines jeden Wortes ist, das durch Ihr kleines Werkzeug zu Papier gebracht wird, denn Myriam schreibt ausschließlich auf Ihre Inspiration.
Die Herrin aller Seelen hat die weltliche Identität Myriams in Ihr Herz aufgenommen und begraben, so dass im Himmel Myriam völlig als Myriam gilt, so wie diese Seele durch Maria gestaltet worden ist und noch täglich weiter gestaltet wird (weil eine mystische Ausbildung eine lebenslängliche Aufgabe ist). Aus diesem Grunde lädt Maria nachdrücklich dazu ein, dass sich die Seelen keine Fragen bezüglich der weltlichen Identität Ihrer Myriam stellen. Die Aufmerksamkeit sollte nicht auf die Person Myriams, sondern voll auf die Belehrungen gelenkt werden, die von der Himmelskönigin zu den Seelen fließen.

Bald nach der Berufung entfaltete Maria für Myriam das Himmlische Vorhaben, Myriam möge sich so vollkommen zur Verfügung der Himmelskönigin stellen, dass es möglich werden sollte, voll und ganz von Maria beherrscht zu werden. Zu diesem Zweck musste auch die weltliche Identität künftighin als nichtexistierend betrachtet werden. Es gäbe nur noch die Seele, die von Maria als 'Myriam van Nazareth' bezeichnet wird. In und durch Ihre Myriam werde Maria Sich Selbst den Seelen darbringen. Dies könne allerdings nur durch die Mitwirkung einer Seele erfolgen, die sich vollkommen von Maria 'einverleiben' lässt. Das Ja-Wort Myriams wurde zum Anfang eines Lebens marianischer Vereinigungsmystik.

Es gibt Seelen, die meinen, Myriam würde durch den Gebrauch des Namens der Gottesmutter sich selbst erheben, oder wäre mindestens darauf erpicht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken oder gar Lob zu erwerben. Nichts ist weniger wahr: Nicht nur benutzt Myriam diesen Namen auf ausdrücklichen Wunsch der Gottesmutter Selbst, außerdem weist dieser Name gerade darauf hin, dass sämtliche Texte, die unter diesem Namen geschrieben werden, nicht als Verdienst eines Menschen geboren werden, sondern dass ausschließlich und allein der Gottesmutter alle Ehre gebührt. Maria allein ist die Urheberin, sodass der Name 'Myriam van Nazareth' auf jedem Text nichts mehr oder weniger ist als 'die Unterschrift der Himmelskönigin'. Myriam betrachtet sich selbst keineswegs als die Autorin, sondern als die Feder, die von der Himmlischen Autorin bewogen wird. Es ist somit völlig gegenstandslos, Myriam irgendwelcher Anmaßung zu verdächtigen.

Von den wenigen Seelen, welche die weltliche Identität Myriams gekannt haben bzw. kennen, verlangt Maria das Versprechen – der Himmelskönigin gegenüber – dass sie diese Identität künftighin ebenfalls als nichtexistierend betrachten und diese niemandem gegenüber enthüllen.
Maria weist darauf hin, dass es sich da um ein Werk der Himmelskönigin handelt, das 'von Menschenseelen nicht berührt werden darf'. Die Herrin verlangt dies als Akt des Respekts vor einem Himmlischen Plan, der zurzeit noch nicht ergründet werden kann und den Sie (ich zitiere Maria) "durch Mein Bächlein (= Myriam) vollbringen will, dem Ich Selbst für immer Meinen Namen geschenkt habe".

Die Herrin aller Seelen vollbringt Ihre Werke durch Ihre Myriam in der Eigenschaft als mystische Seele im Stand der Vergeistigung. Maria benutzt Myriam als Sprachrohr, durch welches die Worte aus Göttlicher Quelle als Wasser Göttlichen Lebens zu den Seelen fließen, zu den von Maria gewählten Zeitpunkten und in den von Ihr bestimmten Dosierungen.
Aus diesen Gründen, so betont Maria, ist es völlig unwichtig, sich über die weltliche Identität von Myriam van Nazareth Fragen zu stellen. Die Herrin möchte, dass die Seelen "nicht durch Spekulationen die kostbare Zeit verschwenden, die Gott ihnen zum Zweck der Vorbereitung ihrer ewigen Glückseligkeit geschenkt hat".  Das einzig Wichtige sind die Werke, die Maria durch Ihr 'Bächlein' vollbringt. Maria schenkt den Seelen nämlich das nachfolgende Bild zur Erwägung:

Die Herrin aller Seelen schenkt den Seelen sämtliche Belehrungen, Offenbarungen, Gebete und Briefe im Rahmen Ihres Maria Domina Animarum Apostolates. Dabei ist:

  • die Quelle = Gott
  • der Sammelteich = Maria
  • das Wasser Göttlichen Lebens = sämtliche Werke, die durch das Maria Domina Animarum Apostolat zugunsten der Seelen vollbracht werden;
  • das Bächlein, durch welches dieses Wasser zu den Seelen fließt, ist Myriam.

Maria stellt die Frage: Ist denn die Identität des Bächleins überhaupt wichtig? Nicht die Identität bestimmt die Wirksamkeit und Tauglichkeit der Strömung: Wichtig ist nur, "dass Ich dieses Bächlein gebildet habe und ihm Meinen Namen geschenkt habe", und die Beschaffenheit des Bächleins. Diese ist ausschließlich Marias Sorge, da Sie das Bächlein ständig reinigt und die Beschaffenheit überwacht und beschützt.


Zwei wichtige Aufzeichnungen zur Einführung

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Privatoffenbarung von der Herrin aller Seelen an Myriam

während des Betrachtungsgebets am 17. August 2015

HEILIGSTE JUNGFRAU MARIA: "Nur die wenigsten Seelen haben durch die Jahre den wahren Grund und den wahren Zweck der Berufung Meiner Myriam begriffen.

Deine Berufung ist die Frucht eines Mysteriums, das engstens mit dieser Zeit zusammenhängt, welche die Zeit der Vollendung von Gottes Heilsplan ist. Kraft der Gnaden, die diesen besonderen Tagen Meiner Verherrlichung bei Gott(*) vorbehalten sind, lasse Ich dich nunmehr den wahren Grund und den wahren Zweck der Berufung Meiner Myriam in genau Meinen Worten bekanntgeben:

Die Berufung Meiner Myriam bezieht sich in keinerlei Weise auf individuelle Seelen und deren Bedürfnisse, sie zielt unmittelbar darauf ab, die Vollendung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung voranbringen zu helfen, und ist deswegen vollkommen und ganz an der Verkündigung des Grundgesetzes der Schöpfung orientiert: des Gesetzes der Wahren Liebe in der Fülle ihrer Komponenten, Eigenschaften und Geheimnisse.

Der Gegner des Lichtes von Gottes Wahrheit hat nichts unversucht gelassen um das Werk, das Ich durch Meine Myriam vollbringen will und soll, zu hemmen und dieses Himmlische Verkündigungswerk in Bahnen zu lenken, die nicht von Mir beabsichtigt waren. Deine Berufung ist somit von vielen falsch verstanden und hin und wieder missbraucht worden.

Aus diesem Grunde habe Ich Meine Myriam zwischen der Osterzeit 2012 und der Osterzeit 2013 Schritt für Schritt endgültig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, denn diese Berufung kann ausschlieβlich in der Berührung zwischen Meinem und deinem Herzen gestaltet werden, im Verborgenen deiner Seele, in welche Ich die Saat gestreut habe, und nach wie vor streue, die nur dann aufblühen kann, wenn sich keine weltlichen Wolken zwischen die Strahlen aus Meinem Herzen und dein Herz schieben können.

Ebenfalls aus diesem Grunde habe Ich die Zeit vor dem Punkt, an dem Ich dich vollkommen zurückziehen sollte, im Jahre 2012 mit der einzigartigen Inspiration der Bächlein des Heils abgeschlossen, denn siehe:

Die Berufung Meiner Myriam ist vollkommen und ganz an der Verkündigung der Wahren Liebe und dem Unterricht mit Bezug auf die Anwendungswege derselben orientiert, welche die Menschenseelen zur wahren Ähnlichkeit mit dem Bild führen sollen, das ihr Schöpfer von Anfang an bezüglich der Menschenseele gehegt hat. Gottes Heilsplan kann nur in dem Maβe vollendet werden, wie die Menschenseelen die Wahre Liebe bewusst, spontan und bedingungslos jeder Komponente der Schöpfung gegenüber – Mitmenschen, Tieren und sogar der Umwelt – in Anwendung bringen.

Deine vollkommene Zurückgezogenheit hat Mich in den Stand versetzt, den letztendlichen Zweck dieses Werkes zu seiner Krönung zu führen, die mit den Bächlein des Heils begonnen hat und die sich seitdem voll und ganz in den einzigartigen Inspirationen auswirkt, die Ich in dieser Zeit in dich eingieβe, und die Ich zu Gottes Zeit an die Seelen freigeben soll.

Verkündige diese Worte als Zeichen Meiner Macht über die Finsternis”.

(*) Die Herrin aller Seelen verwies einst in einer Offenbarung auf die Tage zwischen Ihren Festen vom 15. bzw. vom 22. August als 'die Tage Meiner Verherrlichung'.

(Ende der Offenbarung vom 17. August 2015)

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Im Anschluss an diese Offenbarung wäre es nützlich, die nachfolgende Erläuterung aufzuführen, welche wir einer von der Herrin aller Seelen an Myriam inspirierten Privataufzeichnung zugunsten einer Seele entnehmen:

"(...) Im Zusammenhang mit der von Myriam in ihrer Berufung als Apostel der Herrin aller Seelen zu folgenden Linie gab die Gottesmutter Selbst Myriam von Anfang an ein formelles 'Gebot plus Verbot'. Maria legte Myriam ans Herz, Sie (d.h. Maria), und Sie allein, sollte jeder Einzelheit der Ausführung der Apostolatsarbeiten und der konkreten Gestaltung von Myriams Berufung Richtung geben. Das heiβt also ein Gebot vollkommenen Gehorsams der Herrin aller Seelen als einzigem Wegweiser und einziger Führerin gegenüber. Sie verband dieses Gebot mit einem Verbot an Myriam, sich in irgendwelcher Hinsicht durch menschliche Meinungen, Urteile oder Kritiken von Dritten führen zu lassen. Konkret heiβt dies, dass es Myriam von Maria Selbst untersagt ist, Meinungen, Urteilen oder Kritiken Aufmerksamkeit zu schenken, die von Menschenseelen geäuβert werden. Die einzige 'menschliche' Meinung, welche die Gottesmutter je von Ihrem obenerwähnten Verbot entbunden hat, ist jene von Myriams Seelenführer, mit der Begründung, dass dieser von Ihr Selbst mit dem Verständnis und Erkenntnis von Ihren Wünschen ebenso wie von dem Ziel und dem Plan befruchtet werden soll, die Sie mit Ihrem Werk anstrebt.

Dieses 'Gebot plus Verbot' bestimmt gleich das Grundgesetz des Maria Domina Animarum Werkes, das von Maria Selbst ins Leben gerufen worden ist und von Ihr allein in allen Einzelheiten verwaltet und geführt wird.

Es hat Seelen gegeben, die aufgrund eines vollkommen verzerrten Verständnisses von Marias Absichten mit Myriams Berufung und Lebensaufgabe, durch menschliche Manipulationen versucht haben, Marias Werk einen persönlichen Stempel aufzudrücken. Die Gottesmutter Selbst hat jedoch Ihr Werk entschlossen zu den von Ihr gepflanzten Wurzeln zurückgeführt, und hat die Notwendigkeit Ihres 'Gebot plus Verbots' wiederholt mit der These begründet, dass menschliche Meinungen, Urteile und Kritiken an Ihrem Werk und an der Ausführung und Gestaltung dieses Werkes ebenso wie Myriams Berufung von menschlichen, das heiβt von weltlichen Ansichten inspiriert sind und aus diesem Grunde notgedrungen oberflächlich sind. Aus diesem Grunde hat Myriam immer jeglichen Versuch der Kritik, der Beurteilung, der Verurteilung und sogar der Verleumdung seitens Dritten im Gehorsam der Himmelskönigin gegenüber unberücksichtigt gelassen und ausschlieβlich mit dem Blick und mit dem Herzen an Marias Herzen orientiert gelebt, geschrieben und gehandelt. Bei manchen Seelen ist diese Einstellung auf Unverständnis gestoβen, und ist diese von mancher Seele auch falsch (sogar verleumderisch) ausgelegt worden.

Dies alles hat zu Marias Entscheidung beigetragen, Myriam endgültig und vollkommen aus jeglichem Kontakt mit der Auβenwelt zurückzuziehen, so wie Sie es vor dem Interneteinstieg Ihres Werkes beabsichtigt hatte. Manche Seelen übersehen es tatsächlich, dass dieses Werk bereits neun Jahre vor dem Anfang des Internetapostolats von Maria gegründet wurde, und dass die Gründung eines Internetapostolats mit Kontakten zwischen Myriam und der Auβenwelt nicht von der Himmelskönigin beabsichtigt war, weil sich die Gestaltung einer mystischen Berufung kaum mit weltlichen Kontakten vereinigen lässt und die Gottesmutter ursprünglich beabsichtigte, Ihre an Myriam geschenkten Inspirationen erst nach Myriams Ableben der Welt zu offenbaren. Aus diesem Grunde hat Sie Myriam endgültig aus allem Verkehr zurückgezogen. Jede Seele, die diese Entscheidung kritisiert bzw. sie gar als ein Zeichen dafür auslegt, dieses Werk wäre seit seiner Reorganisation im Niedergang und Myriam auf dem Holzweg, verleumdet die Gottesmutter Selbst und hat Ihre wahren Absichten mit diesem Werk und mit Myriams Lebensberufung ganz und gar nicht begriffen. (...)“

Es folgt jetzt die eigentliche Vorstellung Myriams:

MARIA: "(...) Die Herrin aller Seelen ist gesandt worden, den Wind des Heiligen Geistes auf die Seelen herabzurufen, damit die Sonnenfinsternis zurückgedrängt wird und die Strahlen der Wahrheit aufs Neue die Seelen erleuchten und erwärmen.
Deine Lebensaufgabe ist jene, die Wahrheit über Maria, die allermächtigste Herrin aller Seelen, die Herrscherin über alles Geschaffene kraft Göttlicher Vollmacht in die Seelen ausgießen zu helfen. Deine Worte und Schriften werden Stürme herbeiführen, donnernde Winde von Verfolgung, Unverständnis, Verleumdung, Verachtung und Verdächtigung. Ertrage sie aus Liebe zu deiner Herrin. Sie hat die Macht, dich in diesen Stürmen aufrecht zu erhalten, denn sie sind notwendig, um den Staub der Lüge über den Seelen wegzublasen.
Noch ist die Welt nicht für die volle Wahrheit über Maria bereit, die allermächtigste Frau aus der Genesis. Du sollst leben und sterben für Meine Verherrlichung und für die Verbreitung und Verkündigung der Wahrheit über Maria, die Herrscherin über alles durch die Fülle von Gottes Gnaden. (...) Schlieβe die Herzen für die Strahlen von Gottes Wahrheit auf, damit sie für die Wunderwerke des Allerhöchsten entflammen, das Meisterwerk Seiner Hände entdecken und sich zu Ihren Füßen der Schönheit des wahren Lebens hingeben mögen. (...) Lass die Stürme über dich niederkommen, sie werden Mein Parfüm auf den wirbelnden Winden Meiner Macht über die Seelen verbreiten". (Offenbarung der Herrin aller Seelen an Myriam, 7. September 2006)

Myriam van Nazareth wurde im Frühling des Jahres 1997 von der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu einem Leben in Ihrem Dienst berufen. Ab den ersten Visionen und Ekstasen ließ Maria Myriam gleich deutlich erkennen, dass es sich um eine Vorbestimmung zu einem künftigen Leben in vollkommener, bedingungsloser und ewiger Weihe an Maria handelte,  in restloser Selbstaufopferung zu Diensten Mariä, die Sich gleich als 'deine Herrin' bekanntgab und Myriam (allerdings in außergewöhnlich liebevoller Weise) als "Meine Sklavin, Sklavin Meiner Liebe, zu Meinem ausschließlichen Dienst gerufen, als Mein Besitz und Eigentum" bezeichnete.

Myriam wurde mit einer rasch wachsenden Anzahl von Gnaden ausgestattet, unter denen als Erste eine übernatürliche Eingießung von Wissen über und Einblick in Göttliche Mysterien, die Gesetze des Göttlichen Lebens, Gottes Heilsplan, die Elemente des Kampfes zwischen Licht und Finsternis und unaufhörlich anwachsendes Wissen über die außergewöhnlichen Verfassungen und Eigenschaften und die außerordentliche Rolle der Allerheiligsten Jungfrau zutage trat.

Ein anderes bemerkenswertes Element der Berufung war die Inspiration sehr großer Mengen von Gebeten und spirituellen Betrachtungen gerade aus dem Herzen der Himmelskönigin. Maria rief Myriam von Anfang an dazu auf, die vollkommene, bedingungslose Weihe an Maria unter den Seelen zu fördern. Als letztendlichen Zweck der Berufung bezeichnete die Himmelskönigin "das Voranbringen der Vollendung von Gottes Heilsplan durch Förderung der vollkommenen Weihe an Maria unter den Seelen".

Ebenfalls von Anfang an zeigte Sich Maria auffallend oft in der Gestalt der Schmerzensreichen Mutter. Die mystische Erfahrung der Passion, insbesondere die Erfahrung der Einheit mit dem Herzen der Schmerzensreichen Mutter, wurde ab 1998 zu einer der wichtigsten Komponenten des seelischen Lebens von Myriam van Nazareth.

Nachdem Myriam während fünf Jahren eine Menge von Gebeten, mehrere Betrachtungen mit Bezug auf diese Gebete und mehrere Kurztexte verfasst und eine große Menge von Visionen erhalten hatte, in denen Maria Ihre 'Sklavin' auf dem Wege der mystischen Verschmelzung mit Ihrem eigenen Herzen ausbildete, brachte die Allerheiligste Jungfrau im Herbst des Jahres 2002 ein wichtiges Element Ihres Willens zum Ausdruck: Myriam solle damit anfangen, die Erfahrungen eines seelischen Lebens in engstem Kontakt mit Maria auch anderen zu Nutze zu machen, indem das von Ihr eingegossenes Wissen und das übernatürliche Verständnis mit Bezug auf das Göttliche Leben und auf die tieferen Werte der christlichen Lehre (der einzigen Wahrheit Gottes) zu Papier gebracht werden sollten, vollkommen gemäß den von der Allerheiligsten Jungfrau zu gebenden Hinweisen, Anweisungen und Richtlinien, weil Sie mit all dem einen Plan verfolge, nach welchem sämtliche Schritte in einer bestimmten Reihenfolge auszuarbeiten seien.

So entstand 2003 die Originalfassung (auf Niederländisch) des ersten richtigen Buches von Myriam van Nazareth: Die Himmlische Hochzeit. Ein Leben mit und in der Heiligen Jungfrau als Weg zu Gottes Reich. Maria-Mystik als Berufung. In diesem Buch verarbeitete Myriam Belehrungen der Allerheiligsten Jungfrau über ein Leben mit und für Maria als Ausgangspunkt und Mittelpunkt sämtlicher Handlungen, Gedanken, Wünsche und Bestrebungen. Inzwischen wurden auch die ersten fast 600 Gebete in niederländischer Sprache in einem ersten Gebetsbuch mit dem Titel Marias Blumengarten gesammelt.

Im Frühling des Jahres 2004 folgte die niederländische Originalfassung der Schrift Frühlingsblüten am Lebensbaum. Über die Tugenden und verborgenen Wege zur Heiligkeit. In diesem Buch veranlasste Maria Myriam zu einer vertiefenden Erörterung von 64 Tugenden, ebenso wie zu einer Betrachtung über die unbekannten Wege zur Heiligung der Seele als Grundlagen für das wahre Glück, den wahren Frieden des Herzens und die ewige Seligkeit.

Im Sommer 2004 fing Maria damit an, Myriam dazu anzuregen, in einem außerordentlich raschen Tempo kürzere einzelne Texte zu verfassen, in denen vor allem die tieferen Hintergründe und unbekannten Bedeutungen von Bibelworten enthüllt wurden, das alles in der Absicht, eine stürmische Glaubensvertiefung in den Seelen herbeizuführen. Insgesamt entstanden in etwas über einem Jahr 86 dieser Schriften mit Bezug auf Gottes Wahrheit in Vorbereitung auf die Gründung von Gottes Reich auf Erden. Diese einzigartig tiefe Sammlung erhielt die Bezeichnung Sturmschriften, weil diese Texte bezweckten, die Festung Satans der Irreführung und der Lüge zu stürmen und einen Sturm des Erwachens unter den Christen herbeizuführen. In jeder Sturmschrift wurden bestimmte Irrlehren, Irreführungen, Formen der Verblendung bzw. Unwissenheit oder Unwahrheiten entlarvt und wurde unter den Christen das Bewusstsein über diese Zustände und Verfassungen geweckt, damit sie imstande sind, ihren großen Feind (Satan und dessen Werke) kennenzulernen und wieder zu erkennen.

Im Frühling des Jahres 2005 wurde das Manifest Testament des Bundes. Ewiger Frühling im Schatten des Kreuzes geschrieben, das über den Nachlass Christi handelt und über die Wege, diesen fruchtbar zu machen, mit dem Ziel, die Gründung von Gottes Reich auf Erden zu ermöglichen.

Der Verlauf von Myriams Apostolat gab Anfang 2006 Anlass zur Verfassung des Manifestes Marias Tempel. Vollkommene Weihe an Maria als Heiliger Bund zwischen Ihrer Seele und der Heiligen Jungfrau. Dieses Manifest war die Frucht einer Periode, in der sich viele Seelen mündlich von Myriam an Maria hatten weihen lassen. Es vermittelt Richtlinien für jede Seele, die sich dazu gerufen fühlt, sich an Maria zu weihen und tatsächlich diese Weihe im Alltag richtig fruchtbar zu machen, damit die Seele von Maria zu einem Tempel der Heiligkeit umgestaltet werden kann. Dieser Text lehrt die Seelen, wie sie Maria an jeder Einzelheit ihres Alltags teilhaben lassen können und wie unvorstellbar groß die Bedeutung und der Wert sind, welche die vollkommene Weihe an Maria für die Seele und für Gott besitzt.

Im Laufe des Jahres 2005 ließ die Allerheiligste Jungfrau übrigens eindeutig erkennen, zu welchem Zweck Sie Myriam van Nazareth bisher so intensiv nach Ihrem eigenen Muster gestaltet hatte: Im Juni 2005 vollzog Maria in einer kleinen, der Unbefleckten Empfängnis geweihten Kirche, während einer Vision und vor dem ausgesetztem Allerheiligsten Sakrament, in formeller Weise die tatsächliche Himmlische Hochzeit zwischen Ihr Selbst und Myriam, wodurch Sie mit Myriam den heiligen Bund einer ewigen spirituellen Vermählung schloss. Dabei gab Sie Myriam neun Lebensregeln, die Sie als 'Meine Gebote' bezeichnete, und die von Myriam nicht an die Öffentlichkeit freigegeben werden durften, mit Ausnahme des Seelenführers. Bald sollte sich herausstellen, weshalb dieser heilige Bund zur Besiegelung der tiefsten mystischen Einheit geschlossen worden war:

Im Herbst desselben Jahres verkündete Maria, Myriam solle ab diesem Zeitpunkt heiβen: Apostel Mariä, der mächtigen Herrin aller Seelen und Apostel von Marias Macht. Die Allerheiligste Jungfrau offenbarte, Gott habe verkündet, nun sei die Zeit gekommen, Maria den Seelen gegenüber in der Fülle Ihrer Eigenschaften, Ihrer Herrlichkeit und Ihrer Macht bekanntzugeben, und Marias Bekanntgabe als Herrin aller Seelen sei die höchste Lebensaufgabe von Myriam van Nazareth. 

Maria sagte Myriam: "Zum Zweck dieser Verkündigung bist du geboren. Ich habe dich dazu gerufen, Mein Werk der Belehrung zu verbreiten und Mich in der Fülle Meiner Macht bekannt zu machen".

Die erste Kundgebung Mariä in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen war der Anfang eines besonders umfangreichen Volumens von öffentlichen Offenbarungen Mariä, der mächtigen Herrin aller Seelen. In ihrer Gesamtheit verkünden diese Offenbarungen das größte Göttliche Mysterium der Letzten Zeiten: die wahre Herrlichkeit und Macht Mariä als Herrin aller Seelen, und Ihre so wenig bekannte und so oft verkannte einzigartige Rolle im Rahmen des Göttlichen Heilsplans in diesen Letzten Zeiten.

In diesen Offenbarungen verkündet Maria auf systematischem Wege die nie vorher verkündeten Aspekte und Elemente und die Art Ihrer wirklichen Macht und Erhabenheit, die Sie aufgrund der Tatsache erhalten hat, dass der Allerhöchste Sie dazu vorherbestimmt hat, Gottes Heilsplan in individuellen Seelen guten Willens (d.h. in Seelen, die freiwillig und aktiv dabei mitwirken) zu vollenden, und Ihr zu diesem Zweck für ewig eine uneingeschränkte Macht über die Seelen gewährt hat. Die einzigen Grenzen, welche der Macht der Himmelskönigin über die Seelen gesetzt sind, sind jene des freien Menschenwillens (jede individuelle Seele hat immer eine freie Wahl), und jene vom Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit (dieses Gesetz muss sich ständig auswirken können, damit in Gottes Schöpfung immer wieder ein Gleichgewicht zustande kommen kann, da dieses Gleichgewicht aufgrund der Unmenge der täglich begangenen Sünden ständig verzerrt wird).

Vieles über die große Wahrheit hinter diesen vollkommen neuen Kenntnissen und Erkenntnissen, die eine einmalige Erweiterung und Vertiefung des 'vertrauten' Bildes mit sich bringt, das die Seelen von Maria hegen bzw. 'kennen', wurde Anfang 2008 im Manifest Die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden veröffentlicht.

Die Herrin aller Seelen betonte bemerkenswerterweise, Myriam solle die Seelen darauf hinweisen, die Herrin vermittle Ihrer Myriam keine 'Botschaften', sondern 'Offenbarungen'. Den Unterschied lieβ Sie Myriam in einer Mitteilung bekanntgeben, die auf unserer Webseite unter Offenbarungen vorzufinden ist.

Von Anfang an vermittelte die Himmelskönigin Myriam Privatoffenbarungen zwecks mystischer Ausbildung und zwecks privater Belehrung. Die öffentlichen Offenbarungen der Herrin aller Seelen allerdings, welche von Maria zur Freigabe an die Öffentlichkeit bestimmt wurden, dienen alle der Belehrung aller Seelen. Die Gesamtheit der Offenbarungen setzt sich wesentlich aus vier Kategorien von Offenbarungen und Visionen zusammen:

  1. Lektionen der Allerheiligsten Jungfrau zur Vertiefung der praktischen Anwendung der Lehre Christi. Maria bezeichnet die Gesamtheit dieser Lektionen als die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. 

  2. Offenbarungen über die unbekannten Mysterien mit Bezug auf das Wesen, die Eigenschaften, die Herrlichkeit, die Heiligkeit und die Macht der Himmelskönigin, Ihre Beziehung zu Gott und zu den Seelen (den Engeln, den Menschenseelen und den Verdammten), und der wahre Wirkungsbereich Ihrer Position innerhalb der Ausführung von Gottes Heilsplans. Die Veröffentlichung dieser Kategorie von Offenbarungen ist bisher von Maria noch nicht vollständig erlaubt worden, weil "jede Veröffentlichung zu Meiner bzw. zu Gottes Zeit zu erfolgen hat, damit sie die Früchte einbringt, die in ihrer Saat enthalten sind".

  3. Persönliche Richtlinien und Aufgaben an Myriam im Rahmen der Heranbildung im vollkommenen Gehorsam Maria gegenüber. Auch diese Offenbarungen sind zum Groβteil nicht für die Freigabe bestimmt.

  4. Visionen über 'Begegnungen' zwischen Maria und Dämonen, in denen Maria Myriam gegenüber außergewöhnliche Zeugnisse in Bild und Wort ablegt, mit Bezug auf Ihre niederschmetternde Macht über die Dämonen. Aus dieser Kategorie sind ebenfalls auf Anweisung der Gottesmutter bisher nur wenige Offenbarungen an die Öffentlichkeit freigegeben worden.

Im Frühling des Jahres 2007 erschienen zwei bemerkenswerte Bücher. Diese beiden Bücher basierten auf dem tiefsten Wunsch der Allerheiligsten Jungfrau, Seelen zu einer Vertiefung ihrer Selbstkenntnis zu führen und sie in die Lage zu versetzen, Ihr möglichst treu nachzufolgen. Im Buch Kreuzzug in die Seele. Praktische Wege zur Befreiung der Seele und dem wahren Glück wird der Leser dazu eingeladen, einen Kreuzzug in die eigene Seele vorzunehmen, um diese von ihrem Besetzer zu befreien: dem Verführer und den Früchten seiner Werke in Form vieler Untugenden. Das Buch ist in erster Linie als Meditations-, Gebets- und Übungsplan für die vierzigtägige Fastenzeit gedacht. Kurz darauf entstand das Buch Wiedergeburt des Irdischen Paradieses. Spaziergänge durch die Seele Marias, den Lustgarten des Heiligen Geistes. Dieses Buch entstand aufgrund einer langen Reihe von Visionen über das Leben Marias auf Erden und über den symbolischen Vergleich der Seele Marias mit einem paradiesischen Garten. Maria veranschaulicht hier die Tatsache, dass Gott Sie dazu bestimmt hat, die Wiedergeburt des verlorenen irdischen Paradieses in Sich zu verkörpern, und Sie lehrt die Seelen Wege, um Ihr vollkommen nachzufolgen.

Myriam van Nazareth ist von der Allerheiligsten Jungfrau zu einem verborgenen Leben von Gebet, Aufopferungen und schriftlicher Verkündigung berufen, mit den nachfolgenden Zielsetzungen:

  • Kampf gegen die Unwissenheit und die Irreführung von Seelen im Zusammenhang mit den tieferen Werten des Christentums und gegen die unverschämten Lügen, die seit Jahrhunderten durch die Werke Satans unter den Seelen verbreitet worden sind, mit Bezug auf Gottes Gesetze, die Bedeutung der Sünde, Gottes Gerechtigkeit, Gottes Liebe, den Wert des Leidens usw.;

  • Unterrichtung der Seelen über Mittel und Wege zur Befreiung aus ihren Schwächen und Untugenden und über Mittel und Wege, um bereits auf Erden den wahren Frieden des Herzens und etwas vom wahren Glück zu finden, einem Glück, das nichts mit den Empfindungen im Zusammenhang mit dem materiellen Leben zu tun hat;

  • Unterrichtung der Seelen über die kräftigsten Weisen, in denen sie mit Gott und Maria kommunizieren können (dieser Unterricht erfolgt u. a. an Hand von Gebeten und Bittgebeten!);

  • Begleitung der Seelen zur vollkommenen, in allen Einzelheiten des Alltags angewandten Weihe an Maria als dem goldenen Weg zur Vollendung von Gottes Heilsplan;

  • zum ersten Mal in der Geschichte: Offenbarung der Fülle der Wahrheit über Maria, die mächtige Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Vollmacht.

Damit dies alles fruchtbar wird, hat Maria Myriam in der Einheit mit Ihrem eigenen Herzen und im tiefsten Gehorsam und der tiefsten Unterwürfigkeit Ihr gegenüber geformt und gebildet. Aus diesem Grunde schreibt, verkündet und tut Myriam nichts, was nicht von Maria gewollt ist, und folgt in allem striktestens Ihren Anweisungen, denn die Allerheiligste Jungfrau sagte eines Tages: "Ich will in dir und durch dich Mein Leben und Meine Werke fortsetzen können".

Dazu ist notwendig, dass der eigene Wille gebrochen wird. Zu dem Zweck unterzieht die Allerheiligste Jungfrau Myriam ab den ersten Tagen täglich einer strikten Gehorsamsdisziplin, damit Myriam ein lebendiges Vorbild dafür darstellen kann, wie unbeschränkt Marias Macht über die Seelen tatsächlich ist und welche Gnadenströme und welch tiefen inneren Frieden eine Seele erfahren kann, sobald Maria tatsächlich Herrin über ihr ganzes Wesen sein kann.

Maria hat Myriam gegenüber die Wahrheit der Verkündigung Ihrer Erhabenheit in ihrem bisher noch nicht bekannten Ausmaß bezeugt, "weil Gottes Zeit dazu vorher noch nicht gekommen war". Aufgrund dieses Wissens kämpft Myriam van Nazareth verbissen gegen jede Äußerung der Finsternis unter den Seelen (einschlieβlich der Unkenntnis und der Verzerrungen der Wahrheit über die Heiligste Jungfrau) und für die Anerkennung Mariä als Herrin aller Seelen, denn in dieser Eigenschaft will Gott nun die Fülle des Meisterwerkes Seiner Hände bekanntgeben. Jede Seele, die Maria als ihre Herrin bedenkenlos anerkennt und uneingeschränkt annimmt, bringt den endgültigen Sieg des Lichtes über die Finsternis und dadurch die Befreiung der Welt aus allem Elend einen neuen Schritt voran. Dieses den Seelen in einem solchen Ausmaß zu erschließen, dass sie es erkennen können, ist das wirkliche Lebenswerk von Myriam van Nazareth.

Um die Zeit der Vollziehung der mystischen Vermählung durch Maria an Myriam herum, im Frühling 2005, wurde von der Herrin eine Regel der Zurückgezogenheit als formelle Regel auferlegt. Am Tag des Vollzugs der Himmlischen Hochzeit sagte Maria Ihrer Myriam, dass ihre weltliche Persönlichkeit für Sie nun nicht mehr bestünde und dass Sie mit dem vollkommenen Entzug von Myriams Personalien aus der Öffentlichkeit mehr denn je ein mächtiges Symbol setzen wolle: Das Sterben einer 'weltlichen' Person, sodass lediglich die seelische Persönlichkeit übrig bleibt, die vollkommen in Ihr aufgelöst sei. Auch der Name (Myriam van Nazareth), den Sie seit 1997 für ihre 'Sklavin' ausgewählt hatte und der eigentlich Ihr eigener aramäischer Name war (Mer-i-am N’Zareth, so hat Myriam ihn immer verstanden als Sie ihn in ein paar Visionen auf Aramäisch aussprach), habe dies bereits angedeutet.

Im Laufe der Jahre begriff Myriam, dass die Tatsache, dass Maria Ihre Myriam als 'physische und soziale' Person so vollkommen in den Hintergrund verwiesen hat, dass es so ist, als gäbe es Myriam in physischer und sozialer Hinsicht gar nicht mehr, der einzige Weg ist, die durch dieses Apostolat verbreiteten Werke als Produkte der Vereinigungsmystik zu bestätigen. Wäre Myriam für alle eine in weltlicher Hinsicht vollkommen identifizierbare Person, so ginge automatisch ein Teil der Aufmerksamkeit zu der Person Myriams, was sehr bedauerlich wäre, da es sich hier um ein einmaliges Wirken der Himmelskönigin und nicht um jenes eines Menschen handelt: Einst erklärte Sie Myriam, Sie habe bei der Berufung unübersehbare Mengen an mystischen Erkenntnissen und mystischem Wissen wie Himmlische Saat in Myriams Herzen ausgestreut und aus jener Saat werde Sie zu Ihrer Zeit Blume für Blume zum Blühen bringen. Sie verwies damit auf jede Schrift, jedes Gebet, jeden Brief... Jeden Samen, so erklärte Sie damals weiter, würde Myriam nur nach intensivem Kontakt mit der Himmelskönigin im Mittelpunkt ihres Herzens zum Reifen bringen können, nachdem dieser Kontakt vom Willen der Himmlischen Herrin befruchtet worden sei. 

In diesem ganzen Vorgang ist Myriam also das Werkzeug, Maria ist die Hand, die das Werkzeug nach Ihrem Willen bewegt. Um reibungslos zu funktionieren, muss dieses Werkzeug sich hundertprozentig der Hand hingeben, Tag für Tag. An sich besitzt das Werkzeug jedoch nur den Wert, den ihm von der Herrin beigemessen wird.

Myriam ist auch diesbezüglich durch den Eid des striktesten Gehorsams der Herrin gegenüber gebunden. Die völlige Umgestaltung Myriams in eine Person, die vollkommen von der Öffentlichkeit losgelöst ist (mit Ausnahme der von der Gottesmutter erlaubten Briefkontakte insoweit diese für die Wirkungen des Apostolates strikt erforderlich waren), war, so sprach die Herrin aller Seelen, ausschlaggebend für die Fruchtbarkeit des Apostolates.

Über die Personalien, Familienverhältnisse und Alltagslebenshintergründe Myriams hat es von Anfang an viele Spekulationen gegeben und sind auch hin und wieder Lügen verbreitet worden. Nur sehr wenigen Seelen, mit Einverständnis von Myriams Seelenführer, war zu all dem jemals etwas Näheres bekannt. Von Anfang an hatte die Gottesmutter Myriam ja verkündet "Du bist Meine Abtei", d.h. Sie wolle Myriam ein verborgenes, zurückgezogenes Leben führen sehen, ein Leben für die Himmelskönigin allein, das von keiner weltlichen Einmischung beeinträchtigt werden darf.

Der Gottesmutter fügen sowohl die Spekulationen als die Lügen Schmerzen zu. Sie bezeichnete diese bereits als "Verschwendung der kostbaren Zeit, die Gott den Seelen zum Zweck der Vorbereitung ihrer ewigen Glückseligkeit geschenkt hat" und als "unerlaubtes Betreten bzw. Beschädigung Meines Gartens, in dem Ich Meine Pläne ausarbeite". Von jeder Seele, die in welcher Weise auch immer irgendwann Näheres über Myriam hat erfahren dürfen, verlangt die Himmelskönigin die Währung der höchsten Diskretion, da es sich, Ihrer Ansicht nach, in Ihrem Plan der völligen Zurückgezogenheit Ihrer Myriam um eine Maβnahme handelt, die für ein makelloses Reifen der mystischen Saat durch dieses Werk unbedingt erforderlich ist. Eines Tages vertraute Maria Ihrer Myriam an, jede Seele, die gegen diese Regel der Diskretion in Bezug auf Ihre Myriam verstöβt, werde dies eines Tages vor Gott zu verantworten haben. Aufschlussreich ist zum Beispiel dasjenige, was Myriam diesbezüglich im Antwortbrief 142 schreiben durfte.

Vor dem Hintergrund der von Maria gewünschten völligen Zurückgezogenheit Myriams ist es als eine besondere Gnade zu betrachten, dass diese Schriften überhaupt bereits veröffentlicht werden dürfen. Die Gottesmutter hegte ursprünglich die Absicht, die von Ihr durch Myriam inspirierten Schriften und Texte erst nach dem weltlichen Dahinscheiden Ihrer Myriam der Welt bekanntgeben zu lassen, damit Myriam diese Inspirationen in einem vollkommen verborgenen Leben in innigster Berührung mit Ihrem Herzen ausarbeiten kann. In den Anfangsjahren von Myriams Berufung und mystischer Ausbildung wurden sämtliche Früchte dieser einzigartigen Inspirationen nur durch Vermittlung von Myriams Seelenführer einem beschränkten Kreis von Seelen um ihn und Myriam herum anvertraut, zwecks Bildung in der vollkommenen Weihe an Maria.

2008 ergab sich jedoch der unbeabsichtigte Eintritt des Apostolates in das Internet. Diese Entwicklung ging nicht aus einer Initiative Myriams hervor, und entsprach nicht dem ursprünglichen Plan der Himmelskönigin. Trotzdem lieβ Maria diese Entwicklung zu, mit der Begründung (wir führen Ihre Worte auf): "Ich werde sie Meinen Plänen dienlich machen".

Später erläuterte die Gottesmutter Myriam privat, Sie habe ursprünglich eine strikte Zurückgezogenheit Ihres Werkzeuges vorgesehen, weil "jegliche Berührung mystischer Früchte durch die Welt, wenn eine solche Berührung zu Lebzeiten des Werkzeuges erfolgt, das Werkzeug dem Gift des Unverständnisses und böswilliger Angriffe aussetzt". Zwischen der Osterzeit 2012 und der Osterzeit 2013 hat die Himmelskönigin die ursprüngliche Zurückgezogenheit Ihres Werkzeuges Schritt für Schritt wieder hergestellt und jeglichen direkten Kontakt zu Myriam endgültig eingestellt, so dass Ihr Werk nunmehr zu seinen Wurzeln wiedergefunden hat. Auch die öffentlichen Offenbarungen wurden von der Himmelskönigin 2012 endgültig eingestellt. Seitdem spricht Maria ausschließlich privat zu Myriam, d.h. Ihre Belehrungen haben sich womöglich noch intensiviert, werden aber bis auf Weiteres größtenteils nicht mehr an die Öffentlichkeit freigegeben. Dies alles ist Teil der von Maria angeordneten vollkommenen und endgültigen Zurückgezogenheit Myriams aus aller Öffentlichkeit.

Zu Diensten der Herrin aller Seelen, Ihr Maria Domina Animarum Werk

 

In Bezug auf Myriam van Nazareth war es von der Herrin aller Seelen erlaubt, sich u.a. in den Antwortbriefen 6, 17, 19, 25, 54, 142 und 288 zu äuβern.

 

In Bezug auf Myriam wären auβerdem zur Erwägung noch die nachfolgenden Offenbarungen der Herrin aller Seelen aufzuführen:

Offenbarung vom 20. Mai 2006

Herrin aller Seelen: "Was ist absolute und bedingungslose Treue der Herrin aller Seelen gegenüber? Es ist die Verfassung, wodurch die Seele ihre Unterschrift unter den Bund setzt, den Gott als einen Zugangsakt zur ewigen Glückseligkeit geschaffen hat. Diese Unterschrift wird mit goldenen Buchstaben gesetzt, in der Tinte des Leidens und mit dem Stift des Liebesfeuers. Diesen Bund, diesen heiligen Vertrag, lege Ich der Seele bei jeder Prüfung vor. Unzählig sind die Seelen, die diesen Vertrag bei jeder Prüfung unter Meinen Augen zerreiβen als ein Zeugnis gegen Meine Liebe (...).

Satan bedient sich der Unwissenheit der Seelen in Bezug auf Gottes Wahrheit, und der Tatsache, dass sie aufgrund dieser Unwissenheit leicht irregeführt werden können. So führt er Seelen dazu, an diejenigen Dinge zu glauben und diejenigen Dinge zu verkünden, die seinen Plänen dienlich sind. So führt er ebenfalls Seelen zu einem heftigen Widerstand gegen Meine Worte. Wenn du die Wahrheit verkündest, die Ich dir mitgeteilt habe, wird er sich jede Mühe geben, deine Worte an den Pranger zu stellen. Wenn er das nicht täte, würden deine Worte ihm schweren Schaden zufügen.

Sei dir deshalb dessen bewusst, dass Satan viele gegen dich aufstacheln und sie dazu anregen wird, die Lüge zu verbreiten, dass die von dir zu Papier gebrachten Offenbarungen unglaubwürdig oder sogar vom Teufel eingeflüstert sind. Hat Jesus nicht im Evangelium gesagt, dass das Reich Satans nicht Bestand haben kann, wenn der Satan seine eigenen Werke vernichtet, zum Beispiel, wenn er einer Seele die Macht und den Auftrag erteilen sollte, einen Teufel auszutreiben? Wieso denn, könntest du dem Teufel dienen, indem du seine große Gegnerin, Maria, die Herrin aller Seelen, verherrlichst und Ihre Erhabenheit mit einer solchen Begeisterung verkündest? Preise dich selig wegen dieser Verleumdungen und Lügen, denn ausgerechnet sie weisen darauf hin, wie sehr du Meine Werke tust und Meine Worte sprichst und offenbarst.

Die Seelen leben jetzt die Zeit der Scheinsiege Satans, der die Welt so sehr in seinem Griff hat, dass er der wahre Herr der Menschheit zu sein scheint. Aus diesem Grunde erwecken Himmlische Worte in diesen Letzten Zeiten Aufregung und werden zu wahren Steinen des Anstoßes. Mein Widersacher, der Herr von Verwirrung und Lügen, nutzt den Unfrieden in vielen Herzen dazu aus, Unglücklichen seine Steine in die Hand zu legen, womit sie Meine Werkzeuge steinigen. Deine einzige Sorge muss sein, dich selbst für ihre letztendliche Bekehrung zu opfern, damit sie das Licht der Erkenntnis bekommen.

Bedenke, dass die ersten erleuchteten Werkzeuge für die Sache Gottes nie das große Licht aus den Augen verloren, welches das Paradies sogar sichtbar vor ihren Augen öffnete, als sie an dem Punkt standen, ihr letztes Opfer für ihre Verfolger zu bringen. Ich bin die Herrin aller Seelen. Was Gott verfügt hat, wird in Erfüllung gehen. Die Saat, die Ich durch dich in die Seelen ausgieße, wird die Früchte erbringen, wozu sie bestimmt ist. Wenn das Wort Äckern anvertraut wird, die es verschmähen, wird es auf den Flügeln des Heiligen Geistes zu Böden überbracht werden, die sehr wohl Gottes Gesetz gehorchen. Knien sollen alle Seelen vor Mir. Selig jene, die es aus Liebe tun und aus Gehorsam Gottes Geist gegenüber, und nicht in der Stunde ihres Gerichts, aus Reue".

Offenbarung vom 29. März 2007

Herrin aller Seelen: "Du bist Mein Prophet. Es kennzeichnet die Propheten, dass sie das Wort Gottes verkünden, die Frohe Offenbarung Seines Reiches verbreiten und ihre Worte durch ein Leben von Selbstverleugnung in der Wüste bekräftigen. Dies ist deine Berufung, dein Weg und deine Bestimmung. Ich lehre dich Meinen Willen, die Kenntnis über Mich, welche die Seelen in den allerletzten Zeiten brauchen, und den Weg der Selbstverleugnung. Daher habe Ich mit dir einen heiligen Bund geschlossen.

So hat Gott es mit Seinen Propheten getan. Er goss Sich in sie aus, damit sie Ihn den Seelen erkennbar machen konnten. Ich, die Königin von Himmel und Erden und Herrin aller Seelen, habe Mich in dich ausgegossen und werde dies weiterhin tun, damit du Mich unter den Seelen vertreten kannst. Die Propheten bekannten die wahre Liebe und das Göttliche Leben und predigten nichts als Hoffnung und Freude, auch wenn die Seelen nichts anders mehr sahen als Sand und nichts anderes mehr spürten als Hunger und Mutlosigkeit. Tue desgleichen, dazu habe Ich dich berufen, dich zu Meinen Füßen ausgebildet, dir Meinen Mantel umgelegt, dir das Brot Meiner Hände gegeben und dich vor Mich ausgesandt.

Aufgrund Meiner Berufung in diesen allerletzten Zeiten ist die Stunde gekommen, in der Gott den Seelen ihre Herrin in allen Ihren Eigenschaften und Ihrer ganzen Macht bekannt geben will. Geh also, und verkünde das Kommen von Marias Reich, das die Vollendung von Gottes Reich auf Erden sein wird".

Offenbarung vom 14. April 2007

DIE HEILIGE MARIA MAGDALENA: "Unsere Herrin gibt mir die Erlaubnis, zu dir zu sprechen. Ich will den Seelen, die Gottes Vorsehung dir auf den Weg gebracht hat, eine Offenbarung von großer Ermutigung geben. Wie bevorrechtigt seid ihr doch, unsere Herrin immer tiefer kennen lernen zu dürfen, immer tiefer in die Mysterien Ihrer Seele, dieses unvergleichlichen Meisterwerkes unseres Schöpfers, eindringen zu dürfen.

Ich habe die Mutter unseres Herrn gut gekannt, und dennoch war es unmöglich, Sie vollkommen zu ergründen. Welche Seligkeit strömte doch durch unsere Herzen hindurch, als wir Sie beschäftigt sahen und Sie hörten. Sie brauchte nicht zu sprechen, Ihr Herz erzählte uns unaufhörlich die Geschichte von Gott und den Quellen Seiner Liebe. Maria war bezaubernd. Jede Bewegung Ihrer Hände oder Füße war nichts als reinste Anmut. Ihre Schönheit war nicht von dieser Welt. Ihre knappen Worte waren wie Gesänge von tausend Engeln. Ihre Augen, Ihre Blicke, sie waren wie funkelnde Saphire aus Gottes Krone. Maria hat mich unendlich tief berührt. Wie gern doch war ich bei Ihr, sogar ohne ein Wort zu wechseln. Ihre Nähe ließ mich die ganze Welt vergessen.

Und siehe, diese Perle, dieses lebende Himmlische Mysterium, hat dich auserkoren, die Geheimnisse Ihrer Seele zu offenbaren, insoweit es Seelen in der streitenden Kirche erlaubt ist, diese zu kennen. Begreife die Tiefe deiner Berufung: Maria, unsere Herrin, hat dich zu Ihrem persönlichen Dienst berufen. Sie hat dich bereits bei deiner Geburt zu Ihrem Dienst bestimmt. Sie hat Sich in Worten und Bildern in dich ausgegossen. Immer wieder siehst du Sie beschäftigt, so wie Sie ist, so dass du das unschätzbare Vorrecht genießt, in deinem Herzen ständig mit Ihr und in Ihr zu leben, als ob Sie körperlich bei, ja sogar in dir wäre. Selig die Seelen, die daran teilhaben können.

Vor allem dein so geliebter Bruder Johannes [gemeint ist der H. Evangelist und Apostel] und ich beten intensiv für dich, damit du dieses außergewöhnliche Apostolat weiterhin tragen kannst, denn es legt dir schwere Verantwortung auf. Den Seelen, welche die Herrin mit dir verbunden hat, lege ich ans Herz, dass sie den immensen Schatz, den sie erhalten, hegen und zum vollen Nutzen bringen sollen. Sie sind Zeugen von außergewöhnlichen Dingen und nie früher gehörten Worten. Sage ihnen, sie sollen zu mir und Johannes beten, für sie diese Wege Himmlischer Blumen in der Fülle ihrer Schönheit zu erschließen, denn sie erfahren einen Frühling, der die Rose ihrer Seele zu einer Schönheit bringen kann, die das Irdische in unseren Augen so viel schöner und reicher machen kann. Diene unserer Herrin mit deinem Leben und Sterben. Das, womit Sie gerade beschäftigt ist, es für euch zu vollbringen, könnt ihr jetzt noch nicht erfassen".

Zur Betrachtung (von Myriam auf Inspiration seitens der Herrin aller Seelen in Bezug auf die Worte der hl. Maria Magdalena aufgezeichnet)

Jede Seele wird dazu berufen, eine spezifische Rolle innerhalb des Göttlichen Heilsplans zu spielen und innerhalb dieser Berufung spezifische Aufgaben zu erfüllen. Die Herrin aller Seelen sagte einst, Ihr Apostel oder Prophetin sei zu einem Leben in der Wüste berufen: Selbstverleugnung, Abtötung sämtlicher weltlicher Einflüsse und Interessen. Eigentlich ist jede Seele dazu berufen, sich 'in die Wüste zurückzuziehen': fern von der Vielfalt an überwältigenden weltlichen Eindrücken, ganz innerlich an Gott und den ewigen Dingen orientiert, um wirklich die Fruchtbarkeit zu erreichen, wozu Gott jede Seele ruft.

Maria spricht zu Ihrem Apostel ständig in Bildern. Sie tut das sowohl in privaten Offenbarungen und 'Gesprächen von Seele zu Seele' als auch in den Öffentlichen Offenbarungen. Die Wüste sieht Sie als Zustand, in dem die Seele sich völlig entleert, um sich von Ihr, Maria, erfüllen zu lassen. Ihrem Apostel gegenüber, spricht Sie ebenfalls von der Wüste als einem Zustand äußerster Härte, einer Dauerprobe für den Gehorsam Ihr gegenüber, weil nur dieser maßgebend für die Fruchtbarkeit Ihres Apostels ist. Indem die Herrin aller Seelen Ihre Myriam der Wüste eines zurückgezogenen Lebens aussetzt, bezweckt Sie, dass Myriam das Paradies nicht außerhalb ihrer Selbst suchen sollte, sondern ausschließlich innerhalb des eigenen Herzens, wo die Einheit mit Marias Herzen in dem Maβe desto ausgeprägter empfunden wird, wie die Gegenwart der Herrin als einzige Vertröstung gesucht wird. In Marias Stimme und Wirkungen, unter welcher Form auch immer, erfährt Myriam die Verzückungen des Göttlichen Gesetzes, das in der Seele gar nichts anders als Gutes auswirken kann, auch dann, wenn die Seele nach weltlichen Ansichten die Wüste empfinden sollte.

Den Großteil Ihrer Wirkungen in und an Myriam vollzieht die Herrin aller Seelen im Verborgenen. Dann und wann allerdings, spricht Sie diesbezüglich einige Worte an die Öffentlichkeit, damit Seelen dazu ermutigt und angeregt werden, die Ernsthaftigkeit und die Größe vom Geschenk des Apostolates der Herrin aller Seelen zu erkennen. Die Unkenntnis bildet oft einen günstigen Nährboden für Kritik, Unglauben, Verdächtigung, Zweifel, sogar für Verketzerung und Verleumdung. Diese Herzensverfassungen dem Apostolat der Herrin aller Seelen gegenüber bereiten Maria schreckliche Schmerzen, von denen die Seelen noch keine Ahnung haben, zumal da diejenigen, die diese Verfassungen hegen, durchwegs davon überzeugt sind, dass sie Gottes Werken dienen. Gerade deswegen lüftet Sie manchmal etwas vom Schleier des Geheimnisses hinter Ihren meist verborgenen Werken innerhalb Ihrem Apostel und den Anforderungen, die Sie stellt.

Selig alle Seelen, die dieses Geschenk zu würdigen wissen. Die Wüste ist ein Ort von Verlassenheit, von Dürre, von versengender Hitze, von Schlangen und Skorpionen, aber sie ist auch die verschleierte Quelle der Offenbarung des größten und geheimnisvollsten Paradieses, das Gott je erschaffen hat: Maria als Herrin aller Seelen. Das ist es, was auch die Heilige Maria Magdalena in der obigen Offenbarung betonen will: Myriam braucht die Zurückgezogenheit (die Wüste) um von dort aus die Himmlische Herrin in der Fülle Ihrer Gröβe verkündigen zu können. Nur als 'unbeschriebener Papierbogen' (d.h. als Herz, das möglichst frei von Eindrücken auβerhalb der Herrin aller Seelen ist) kann Myriam mit Sicherheit die auβerordentlichen Worte der Himmelskönigin genau und richtig widerspiegeln.

Maria Magdalena wurde, ebenso wie der Heilige Evangelist Johannes, gegen Ende der neunziger Jahre von Maria Ihrer Myriam als 'Begleitheilige' zugewiesen, weil zu den ersten Aufgaben, die Myriam in der Anfangszeit der Berufung von Maria erhielt, diese der mystischen Vereinigung mit der Schmerzensreichen Mutter und mit der Passion Christi zählte.

Dieser Aufgabe ist nie ein Ende gesetzt worden, sie hat aber als Nährboden für die intensive mystische Ausbildung Myriams gedient, und als Boden, auf dem später das Apostolat der Herrin aller Seelen gewachsen ist. Maria hat auf diesem Weg zunächst Ihre Myriam selbst zu der Erkenntnis bringen wollen, dass die Passion zur Verherrlichung führt: Durch Ihre hochgradige Beteiligung an den erlösenden Leiden hat Maria Ihre Fülle der Gnade gerechtfertigt, die später in Ihrer Eigenschaft als Königin von Himmel und Erden und als Herrin aller Seelen zum Ausdruck kommen sollte. So ähnlich soll es jede Seele in ihrem eigenen Leben wiederholen: Durch volle Annahme der Leiden in Hingabe und Liebe zur wahren Heiligkeit und Verherrlichung. Die erste Voraussetzung ist diese, dass sich die Seele dem Licht der Liebesgeschenke Gottes aufschließt. Nur dann kann sie die Wunderwerke erkennen, welche die Herrin aller Seelen den Seelen guten Willens jetzt erwirkt, als oberste Verherrlichung an die Werke Christi, des Erlösers.