Willkommen beim
MARIA DOMINA ANIMARUM WERK

dem Kanal der Verkündigung der Wissenschaft des Göttlichen Lebens
seitens der Heiligen Jungfrau Maria als Herrin aller Seelen

(die Gottesmutter lässt diese allumfassende marianische Eigenschaft
für die Allerletzten Zeiten
etwas weiter unten auf dieser Willkommensseite
ebenso wie im obersten Updatebalken
ganz unten ausführlich erläutern und rechtfertigen)

Diese Webseite ist die einzige authentische Quelle der
von der Himmelskönigin durch Myriam den Seelen dargebotenen
Inspirationen, Belehrungen und Gebete.

Von den Myriamgebeten und -Texten kursieren im Internet Versionen
die nicht von unserem heutigen Apostolat ausgehen, sondern vom damaligen
Myriam van Nazareth Apostolat. Diese Versionen dürfen nicht als
authentische Myriamtexte betrachtet werden, denn viele von ihnen
enthalten Übersetzungs- und Interpetationsfehler und sind somit keine
treuen Vermittler der Thesen der Himmelskönigin.
Mit diesen Texten ist Gottes Plan nicht gedient.

Die Königin von Himmel und Erden macht die Seelen darauf aufmerksam,
dass Ihr Maria Domina Animarum Werk von Ihr persönlich
gegründet worden ist und ausschließlich durch Sie geführt wird.
Dieses Werk findet seine Wurzeln ausschlieβlich in
römisch-katholischer marianischer Mystik.
Auf Marias Anordnung hin nimmt dieses Werk entschieden Abstand
von jeglicher Form der Esoterik
ebenso wie von jeglichen Drohbotschaften und Endzeitprophezeiungen.

Der neueste Himmlische Lichtblitz:
Die Himmelskönigin lässt an dieser Stelle
auf eine äußerst wichtige neue Belehrung verweisen,
die Sie unter
Belehrungen > Kurze Belehrungen > Das Sehnen der Ewigen Liebe
vorfinden können.
Besondere Aufmerksamkeit wäre einer neuen Ehrerbietung
an die Unbefleckte Empfängnis entgegenzubringen, unter

Gebete > Blumen 1251-1500 > Blume 1457.


 

Ad Sanctam Trinitatem per Mariam
(zu der Heiligen Dreifaltigkeit durch Maria)

Ut adveniat Regnum Deum, adveniat Regnum Mariae
(damit das Reich Gottes kommt, möge das Reich Mariä kommen)

ergo
(deshalb)

TOTUS TUUS ego sum, MARIA
(ich gehöre voll und ganz Dir, MARIA)

Bald nachdem die Gottesmutter – damals noch in ihrer Eigenschaft als Schmerzensreiche Mutter – Ihre Myriam im Jahre 1997 zum ersten Mal gerufen hatte, stellte Sie in einer Privatoffenbarung klar, dass Sie Myriam für eine Verkündigungsmission bestimmt hatte, die bezweckt, die ständig anwachsende Oberflächlichkeit im Denken und Handeln des modernen Christen umkehren zu helfen. Mit diesem Ziel vor Augen sollte Sie ein Werk gründen, das als Instrument für die praktische Auswirkung Ihrer eigenen Berufung für die Letzten Zeiten dienen sollte: Die Belehrung und innere Umgestaltung von Seelen guten Willens zur Vollendung bzw. Krönung der Erlösungswerke Christi in sich, damit diese Seelen zu einer optimalen Fruchtbarkeit für die Vollendung von Gottes Heilsplan mit der Schöpfung geführt werden. Aus diesem Grunde sollte Sie diesem Werk als Ausdruck Ihrer höchsten, alles umfassenden Eigenschaft den Namen Maria Domina Animarum (omnium) [Maria Herrin der/aller Seelen] Werk geben, und bezeichnete Sie dieses Werk bald als das Apostolat der wahren Liebe, der wahren Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit, was sogar konkret aus den Texten selbst ersichtlich ist: Sie bringen Licht, Wärme und Frieden in jedes Herz, das vollkommen für diese einzigartige Quelle Himmlischer Belehrung aufgeschlossen ist und sich entschieden von jeglichem finsteren Einfluss zu reinigen bestrebt ist.

In einer Sonderoffenbarung definierte die Herrin aller Seelen den Kern später Ihrer Mission folgendermaßen:

Die Mission Mariä als Herrin aller Seelen

"Die Ewige Liebe hat Mich gesandt um in diesen Letzten Zeiten die Seelen guten Willens (*) auf ihre höchst mögliche Fruchtbarkeit zur Erfüllung des Göttlichen Heilsplans für die ganze Schöpfung vorzubereiten, d.h. auf die letzte Phase der Gründung von Gottes Reich auf Erden.
(*) Die Herrin aller Seelen Selbst bezeichnet als 'Seele guten Willens' eine Seele, die dazu bereit ist, ihren freien Willen vollkommen mit Gottes Willen eins zu machen.

Die Heilsgeschichte des Menschengeschlechts vollzieht sich rundum den Kampf zwischen dem Licht Gottes und der Finsternis Satans, der sich zum Ziel gesetzt hat, sämtliche Werke und Pläne Gottes zu verunreinigen, zu zerrütten, ihre Vollendung bis zum Äuβersten abzubremsen, und alle Menschenseelen mit seinen eigenen Verfassungen anzustecken, damit sie nicht Gottes Werken und Plänen sondern seinen Werken und Plänen dienen. Aus diesem Grund ist es ausschlaggebend für die Verwirklichung von Gottes Sieg – den Er den Seelen verheiβen hat – dass die Seelen in diesen Letzten Zeiten im Wissen und in der Erkenntnis von den Mysterien gebildet werden, die sich unmittelbar auf diesen Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis beziehen.

Deswegen setzt sich Meine Mission an erster Stelle aus Belehrung und Ausbildung zur Vertiefung des Wissens in den nachfolgenden Bereichen zusammen:

  1. die Wege zur Gründung der wahren, selbstlosen Liebe in den Herzen und zu einer spontanen und beharrlichen Anwendung und Verbreitung derselben in sämtlichen Einzelheiten des stofflichen Lebens der Seele auf Erden allen ihren Mitgeschöpfen und der ganzen Umwelt gegenüber;
  2. das Wesen und die unzähligen Erscheinungsformen der Sünde. Ich definiere die Sünde ausdrücklich als jede Gelegenheit, bei welcher der freie Menschenwille dazu gebraucht wird, Inspirationen seitens der Finsternis in Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Bestrebungen und bzw. oder Herzensverfassungen umzusetzen, durch welche die Seele Werken oder Plänen der Finsternis dient und dadurch gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe verstöβt und die Verwirklichung von Gottes Werken und Plänen abbremsen hilft, da jede Menschenseele zu keinem anderen Zweck in die Welt gesandt wird als dazu, ein Leben zu führen als Werkzeug zur Vollendung der Werke und Pläne ihres Schöpfers;
  3. die Strategien durch welche die Finsternis versucht, die Menschenseele in die Irre zu führen, damit sich diese Letztgenannte dazu eignet, ein Werkzeug für die Verwirklichung der Werke und Pläne der Finsternis zu werden, die darauf abzielen, Gottes Werken zu schaden bzw. diese zu zerstören und Chaos, Elend und Leid in der ganzen Schöpfung zu säen, und das Netzwerk der Liebe, das Gott zwischen allen Geschöpfen zustande gebracht hat und dass Er ständig durch sämtliche Vermittlungen Seiner Liebe und Vorsehung zu nähren und aufrechtzuerhalten versucht, restlos zu zerrütten;
  4. Meine Rolle und Mein Wirken in Meiner von Gott vorgesehenen Eigenschaft als Herrin aller Seelen. In dieser allumfassenden Eigenschaft führe Ich kraft Göttlicher Vollmacht alle Seelen guten Willens zu ihrem Höchstbeitrag im Kampf des Lichts gegen die Finsternis, in dem Ich die Führung erhalten habe damit Ich die unendlichen Früchte der Erlösungswerke Jesu Christi in den einzelnen Seelen erschlieβen helfe, die zu jenem Zweck mit Mir mitzuwirken bereit sind;
  5. die fruchtbarsten Wege der Zusammenarbeit der Seelen mit der Begleitung Meinerseits, dadurch, dass sie den heiligen Bund der vollkommenen, bedingungslosen und lebenslänglichen Weihe an Mich eingehen. Die tatsächlich in jeder Einzelheit des Lebens und in sämtlichen inneren Verfassungen gelebte vollkommene Weihe an Mich, die Königin von Himmel und Erden und Brücke zwischen Gott und den Seelen, ist der von Jesus vom Kreuz der Erlösung herab zustande gebrachte goldene Weg als Ebenbild Gottes.

Selig die Seelen, die diese Belehrungen annehmen und in ihrem Herzen zur Blüte kommen lassen, denn Meine Worte tragen in sich die Blühkraft des Göttlichen Lebens und säen in der Seele guten Willens den Weg ins wahre Glück, den Weg in die wahre Heiligkeit der Seele, die Gottes Weisheit von ganzem Herzen benutzt um ihre Berufung im Dienst an der Gründung von Gottes Reich der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens zwischen allen Geschöpfen mit der höchst möglichen Fruchtbarkeit zu vollenden.

Ich bin gesandt um die Seelen guten Willens auf diesem Weg zu führen, der Mir in seiner Fülle bekannt ist und den Ich Selbst als Seele aufgrund der in Mir verwurzelten Fülle der Gnade in der Vollkommenheit vollendet habe.

Meine Mission für die Letzten Zeiten als die Herrin aller Seelen dient weder einem Ziel an und für sich, noch wäre sie auf Meine Person gerichtet. Meine Mission steht voll und ganz und ausschlieβlich im Zeichen der Vollendung vom Reich Jesu Christi in den Herzen. Diese Vollendung ist genau, was man als 'die Wiederkunft Christi' bezeichnet, und ist von Gott als Krönung der Werke Seines Messias gedacht. Das Reich Gottes auf Erden setzt sich aus einer Aneinanderreihung voll ausgewachsener Seelenäcker zusammen, welche das Göttliche Weizenkorn vollkommen in sich haben reifen lassen. Meine Mission ist es, dieses Weizenkorn in den Seelenäckern mit dem Wasser Göttlichen Lebens zu begieβen und Seelen die meist versprechenden Weisen zu lehren, ihren Acker zu bearbeiten, damit sich die Göttlichen Wachstumsgesetze in ihnen voll und ganz auswirken können. Die Empfänglichkeit einer jeden einzelnen Seele wird bestimmen, wie fruchtbar Meine Mission in ihr werden kann.

So ist die Herrin aller Seelen der von Gott für diese Zeiten vorgesehene Faktor, durch welchen Er die Seelen guten Willens in den unfehlbaren Wegen belehren möchte, die Saat der Erlösung tatsächlich in sich zu erschlieβen. Diese Mission versuche Ich dadurch zu vollbringen, dass Ich Seelen nach dem Muster Meiner eigenen Seele gestalte und in ihnen die Saat der Herzensverfassungen der wahren Liebe zu einer beispiellosen Reifung führe. Selig die Seelen, die sich diesem Vorgang voll aufschlieβen, denn aus diesen Seelen kann Ich Feuerfackeln und Speerspitzen im letzten Kampf machen, durch welchen Gottes Reich von der Finsternis zurückerobert werden soll, die seit der Erbsünde Gott die Herrschaft über die ganze Schöpfung dadurch streitig gemacht hat, dass sie Gottes Gesetz der Liebe in den Seelen gegen die Selbstsucht in ihren unzähligen Gestalten ausgetauscht hat.

Die Seele, die Meine Belehrungen in sich blühen lässt, geht den goldenen Weg, der im Herzen von Gott Selbst endet".

"Jede Seele ist eine Rose aus Gottes Hand. Ich bin die Himmlische Gärtnerin. Ich will mit jeder Seele einen heiligen Bund schließen, der daraus besteht, dass sich die Seele Mir VOLLKOMMEN hingibt: Herz, Geist, Körper und Wille, um Gottes Werke zu vollenden, und dass Ich Mich VOLLKOMMEN der Seele hingebe, damit sich die Rose vollständig entfalten kann und sie für den ewigen Frühling der Gründung von Gottes Reich auf Erden blüht". (Maria, 20. Mai 2008)

"Ich bin die unverwelkbare Blume Göttlichen Lebens, die Königin von Himmel und Erden. Alles Weltliche, alle Sünde und Versuchung sind Mir unter die Füβe gelegt. Ich bin die Braut des Heiligen Geistes, die Mutter Christi. In Mir ist die Fülle der Gnade. Deswegen bin Ich die Herrin aller Seelen, Gottes Führerin zum Weg, zur Wahrheit und zum Leben". (Pfingstoffenbarung 2016)

Bereits am 6. August 2005 umriss Maria unmissverständlich den wahren Zweck der Myriamschriften folgendermaβen:
MARIA: "Eine der wichtigsten Aufgaben im Rahmen der Berufung Meiner Myriam besteht darin, die Lehre Jesu Christi zu den Menschenherzen zu bringen und Menschen zu lehren, zu erkennen, wie sie diese Lehre in ihrem Alltag in die Praxis umsetzen können. Die Schriften wollen lehren:

  • die Thesen Christi in jeglicher Lage des Alltags wiederzuerkennen;
  • sämtliche Verhaltensweisen und inneren Verfassungen richtig und in ihrer vollen Tiefe zu ergründen und deren (Un)Tugendhaftigkeit auf der Grundlage der christlichen Lehre zu überprüfen;
  • aufgrund dieser Erkenntnisse an sich zu arbeiten um in vollkommener Anwendung und vollkommenem Empfinden der Tugenden zur wahren Heiligkeit hin zu wachsen.

Dies alles in vollkommener Einheit mit, und in vollkommener Weihe an, Maria".

Am 11. Dezember 2007 führte die Himmelskönigin weiter aus:
MARIA: "Durch die Schriften, welche Ich dir ins Herz säe, verkünde Ich die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Diese Wissenschaft bringt nichts weniger als eine systematische Entlarvung aller Finsternis und ihrer ganzen Strategien und Fallen. Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bezweckt, Seelen zu wecken:

  • für Gottes Gesetze,
  • für die Erwartungen, die Gott hinsichtlich aller Seelen hegt,
  • für den wahren Sinn und Zweck des Lebens,
  • für den ständigen Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis,
  • für Meine einzigartige Rolle innerhalb dieses Kampfes, und
  • für die ungekannten Tiefen ihres eigenen Wesens."

Neues und Wichtiges

Wieso 'Herrin aller Seelen'

www.maria-domina-animarum.net

TOTUS TUUS, MARIA!

WIESO 'HERRIN ALLER SEELEN'?

"Betrachtet Maria, den Unbefleckten Garten Unseres Wohlgefallens und Herrin aller Seelen. Zur Königin über alles haben Wir Sie bestimmt. Von den Früchten aus diesem Garten sollt ihr essen in Zeit und Ewigkeit, damit ihr wieder Uns zum Bilde werdet". (die Allerheiligste Dreifaltigkeit zu jeder Seele durch Myriam, im April 2007)

Der Titel 'Herrin aller Seelen' gehört noch nicht zu den 'üblichen' Bezeichnungen der Gottesmutter. Zunächst soll deshalb darauf hingewiesen werden, dass dieser Titel nicht aus einem denkenden Menschengeist hervorgekommen ist, sondern von Gott Selbst für diese Letzten Zeiten vorbehalten worden ist. Obgleich dieser Titel fest mit Myriam bzw. mit dem Maria Domina Animarum Werk verbunden ist, sind weder Myriam selbst noch das Werk Urheber(in) der Bezeichnung 'Maria, Herrin aller Seelen'. Maria Selbst bezeichnete Sich Myriam gegenüber am 26. November 2005 zum ersten Mal als 'Herrin aller Seelen', mit den Worten: "Es ist Gottes Wille, dass Ich in dieser Stunde der Menschheit offenbart werde als die Herrin aller Seelen".

Aus den diesbezüglichen Erläuterungen der Heiligsten Jungfrau Maria lässt sich schließen, dass Gott diesen Titel zwar für diese Letzten Zeiten vorbehalten hat, dass er allerdings bereits zum Zeitpunkt Ihrer Krönung nach Ihrer Aufnahme in den Himmel galt. Wir sollen somit davon ausgehen, wie es die Gottesmutter übrigens an mehreren Stellen in Ihren Inspirationen eindeutig zu erkennen gibt, dass der Titel 'Maria, Herrin aller Seelen' eine besondere Bedeutung im Rahmen dieser letzten Phase des Kampfes vom Licht gegen die Finsternis innehat und dass es nicht fehl am Platz ist, diesen Titel bzw. diese Eigenschaft als die Krönung von Marias außerordentlicher Rolle in der Vollendung der Vorbereitung der Gründung von Gottes Reich auf Erden zu betrachten. Es handelt sich da um ein Göttliches Mysterium, das, wie dies für alles gilt, was den Zerstörungswerken der Finsternis mächtig in die Quere kommen und dadurch die Vollendung von Gottes Heilsplan beträchtlich voranbringen kann, hin und wieder schwer angegriffen und angezweifelt wird und mit heftigem Widerstand zu kämpfen hat. Zu diesen Widerständen hat Sich die Heiligste Jungfrau Selbst mehrfach geäußert, wie wir an mehreren Stellen dieser Webseite auf Ihre Bitte hin haben aufführen dürfen bzw. in Ihrem Auftrag haben aufführen sollen.

Am 22. August 2006 offenbarte Maria an Myriam die nachfolgenden Worte von Seiten der Allerheiligsten Dreifaltigkeit bei Marias Krönung zur Königin und Herrin von allem Geschaffenen. Der Dreifaltige Gott verkündete diese Worte allen Glückseligen, die kniend zu Marias Füßen lagen:

"Es ist Unser Wille, dass ab dieser Stunde an sämtliche Bewohner dieser Himmlischen Regionen, der Erde, des Ortes der Läuterung und der Hölle, verkündet werde, dass diese Seele, MARIA, die Unbefleckte Mutter des Wortes, in Ausführung des seit Jahrhunderten feststehenden Beschlusses Unseres Willens, den Thron, die Krone und das Zepter der einmaligen Macht als Königin über alles Erschaffene erhält. Sie soll auf souveräne Weise über sämtliche Seelen sowie über alles Unbeseelte herrschen und regieren. Sie ist mit Unserem unbestreitbaren Willen und mit Unserer unantastbaren Macht ausgestattet und Sie soll in Unserem allerheiligsten Namen herrschen. Ihre Worte sollen wie Gesetze sein, die den Himmel, die Erde und alles unter der Erde binden. Ihre Macht ist in Unserer Gottheit begründet, und Sie soll frei und souverän über diese Macht verfügen, aufgrund Ihrer unvergleichbaren Verdienste, die Sie Sich in Ausführung Ihrer einmaligen von Uns erhaltenen Berufung gesammelt hat, und unter vollkommener Benutzung der Eigenschaften, der Gnaden und der Privilegien, die Sie aus der Quelle Unseres Göttlichen Lebens hat schöpfen können und mit denen Sie als einzige Seele ausgestattet ist.
Es ist Unser Wille, dass Ihr sämtliche Seelen für ewig dienen, Ihr gehorchen und Sie verherrlichen. Sie soll jegliche Macht besitzen, allen Engeln, allen glückseligen Seelen, allen Seelen auf Erden und allen verdammten Seelen zu befehlen und ihre vollkommene Unterwerfung und ihren absoluten Gehorsam zu genießen. Kein Element Unserer Schöpfung, sei es beseelt oder unbeseelte Materie, wird es vermögen, Ihrer Macht und Ihren Befehlen jeglicher Art oder jeglichen Inhalts zu widerstehen. Aus diesem Grund soll Sie 'Herrin von allem Geschaffenen' genannt werden, denn Wir legen Ihr alles unter die Füße. In Ihre Hände legen Wir die Vollendung Unseres Planes für das Heil der Seelen, dessen Früchte durch Gottes Sohn aufgeschlossen worden sind. Sie soll aufgrund Ihrer Fülle der Gnade mit unbeschränkter Macht und mit unfehlbarer Weisheit herrschen und regieren. Auβer Unserer Gottheit wird Ihr durch alle Jahrhunderte hindurch die größte Ehrerbietung zukommen.
Als Königin über alles Geschaffene und Herrin aller Seelen soll Sie eine vermittelnde sowie eine wiederherstellende und eine ergänzende Rolle bei der Befriedigung des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit erfüllen. Sie soll dazu ebenso frei und souverän über jegliche Mittel aus der Quelle des Göttlichen Lebens ebenso wie über sämtliche Seelen verfügen können. Sie soll jede Macht über die Auswirkungen und Gestaltungen Unserer Göttlichen Vorsehung besitzen. Jeder Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Ihr gegenüber soll als Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Unserer Gottheit gegenüber gelten, und alles, was Ihr vorenthalten wird, soll so gelten, als ob es Unserer Gottheit vorenthalten wird, denn diese Seele vertritt Uns sämtlichen Seelen gegenüber. In der Krönung dieser Seele ist die Grundlage der Vollendung Unseres Heilsplanes vollkommen geworden. Kein einziger Ihrer Wünsche soll unerfüllt bleiben, und alles, was ist und noch werden soll, soll Ihrer unwiderstehlichen Macht unterworfen sein. Also lautet der Erlass Unseres unbestreitbaren Göttlichen Willens".

Der Schlüssel zum richtigen Verständnis des für manche Seelen noch fremd wirkenden Titels 'Maria, Herrin aller Seelen' liegt unverkennbar im oben aufgeführten Wort der Gottheit geborgen: "Ihre Macht ist in Unserer Gottheit begründet". Am 22. Dezember 2006 sagte Maria zu Myriam:

"Meine Herrlichkeit und Macht sollten zum Zeitpunkt Meiner Krönung vollkommen sein und trotzdem sich ewig weiter vermehren. Gott verkündete den Engeln, dass Meine Macht ewig einzigartig unter allem Erschaffenen sein sollte. Er nannte Mich 'Königin über alles Erschaffene' und fertigte den Göttlichen Erlass aus, dies solle sämtlichen Bewohnern des Himmels, der Erde, des Ortes der Läuterung und der Hölle verkündet werden. Im Grunde genommen krönte Er dabei die Göttlichen Eigenschaften in einer Seele, als ein untrügliches Zeichen dafür, dass Er in dieser Frau ein Geschöpf verkörpert hatte, das die höchst erreichbare Verschmelzung mit der Gottheit verwirklicht hatte. 'Königin' war der Titel Meiner Herrlichkeit, 'Herrin' der Titel Meiner Macht. 'Herrin aller Seelen' ist die absolute Krönung Meiner Eigenschaft als Königin über alles Geschaffene. Ich bin Königin über alles (unter Gott) als Zeichen der vollkommenen Verwirklichung von Gottes Eigenschaften in Mir als Einzigem unter den Geschöpfen, und Ich bin Herrin über alles (unter Gott) als Ausdruck der obersten Macht, mit der Ich bekleidet bin".

Marias Macht, die Hauptbegründung für den Titel aller Titel, jenen als 'Herrin aller Seelen', basiert voll und ganz auf der vollkommenen Einheit zwischen Ihrem Willen und dem Willen GOTTES, und auf Ihrer vollendeten Anwendung der Liebe und somit Ihrer vollendeten Einhaltung von Gottes Gesetz während Ihres ganzen irdischen Lebens. Je makelloser eine Menschenseele die wahre selbstlose Liebe lebt, desto mehr ist sie Gott ebenbildlich. Gott kann einer Seele in jener allerreinsten Verfassung keinen einzigen Wunsch abschlagen, da alles, was eine solche Seele will, uneingeschränkt im Einklang mit demjenigen ist, was Er Selbst will. Aus diesem Grund kann Maria der ganzen Schöpfung gegenüber vollkommen ausnahmslos in allem den Willen Gottes vertreten, und kann Sie ebenfalls in Seelen Gottes Macht 'umsetzen', 'zur Wirkung bringen'. Deshalb sagt die Herrin aller Seelen mit Recht, Sie habe von Gott die Macht erhalten, Seelen völlig 'umzugestalten' bzw. 'neuzugestalten', allerdings mit einer einzigen Voraussetzung: jener der freiwilligen Mitwirkung der Seele selbst, da Gott bekanntlich nie gegen den freien Willen der Menschenseele verstöβt.

Der Grund und die Logik hinter dem Titel 'Herrin aller Seelen' wird in den Schriften eindeutig erläutert. Das Wesen dieser 'Eigenschaft aller Eigenschaften' basiert auf Marias Berufung als Führerin im Kampf des Lichtes gegen die Finsternis (aus diesem Grund ist Sie eben die Herrin der Engel), als innere Führerin in jedem aufgeschlossenen Herzen, und als Lehrerin der beispiellos tiefen Belehrungen, die Sie Selber als die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bezeichnet. Wie wir bereits betont haben, ist Marias Titel als 'Herrin aller Seelen nicht die Frucht eines denkenden Menschenverstandes ist, sondern von der Gottesmutter Selbst kraft einer Göttlichen Verfügung verlangt, als wichtiges Element im Kampf für die Gründung von Gottes Reich auf Erden, die Auferstehung Christi in jeder Seele, die sich unbeirrbar für die wahre Liebe entscheidet und diese Liebe in allen Einzelheiten ihres Lebens und ihrer inneren Verfassungen in Anwendung bringt. In einer Vision mit Begleitworten in der Osterzeit 2016 belehrte die Himmelskönigin Myriam folgendermaβen:

"Herrin aller Seelen, die Frau mit der höllischen Schlange unter den Füβen, bin Ich aus dem Grund, dass Gott Mich dazu berufen hat, in jeder Seele, die dazu bereit ist, aufrichtig und kompromisslos ihr irdisches Leben zugunsten der Verwirklichung Seines Heilsplans aufzuopfern, die ganze Finsternis unter Meinen Füβen zu bändigen, damit diese Seele für die Vollendung ihrer Berufung als Kind des Lichts, der Ewigen Liebe, ihrer Berufung als Werkzeug von Gottes Heilsplan erschlossen werden möge. Herrin einer Seele bin Ich in dem Maβe, wie Mich diese Seele in den Stand versetzt, in ihrem Leben die Finsternis, für welche sie durch die Erbsünde so anfällig ist, mit ihrer aktiven und gewollten Mitwirkung entwurzeln zu helfen. In einer solchen Seele sitze Ich auf dem Thron, den die Finsternis in den Seelen an sich gerissen hat; in jener Seele habe Ich die Fülle der Freiheit um die Erlösungswerke Christi wahrhaftig fruchtbar machen zu helfen. Deshalb ist die Herrin aller Seelen die Goldene Brücke zwischen der Seele und ihrem Gott".

Gott hat Maria die Macht geschenkt, Seelen intensiv zu führen, zu unterrichten, innerlich umzugestalten, zur höchsten Reifung und Fruchtbarkeit zu führen und alle Finsternis zu beschämen, zu demütigen und restlos zu besiegen. In Ihrer Darstellung der Frau mit dem Fuβ auf der Schlange ist Maria voll und ganz die Herrin, auch über Satan, über dessen Gefolge und dessen Werke. Maria ist gerufen, Seelen - unter Voraussetzung deren Mitwirkung - innerlich dermaβen umzuwandeln, zu führen und zu begleiten, dass sich dieser Vorgang optimal entfalten kann, d.h. mit möglichst groβer Gewährleistung einer vollen Fruchtbarkeit für die eigene seelische Entfaltung und für die Verwirklichung von Gottes Heilsplan. Um dies erwirken zu können, braucht Maria eine Macht, die Sie unmittelbar aus Gott Selber schöpfen kann. Diese Macht wird durch die Tatsache besiegelt, dass Marias Wille identisch mit dem Willen Gottes ist, wodurch Sie in Ihrer Fülle der Gnaden ausnahmslos alles erhalten kann, was Gottes Werken und Plänen dienlich sein kann. Dies ist es, was Maria zur Herrin aller Seelen gemacht hat: Sie besitzt die uneingeschränkte Macht der Führung, der Begleitung, der Umgestaltung, der seelischen Heilung, und keine Macht auβer Gott kann Ihr widerstehen, einschlieβlich der Mächte der Finsternis.

Der Titel der Himmelskönigin als 'Herrin aller Seelen' ist keineswegs lediglich eine theoretische Bezeichnung bzw. die Frucht einer theoretischen Argumentation. Seit dem Anfang Ihrer Offenbarung in dieser Eigenschaft hat die Herrin aller Seelen viele kurze Anrufungen inspiriert, die eine besondere Kraft in sich tragen. Einige davon hat Sie außerordentlich betont, weil sie in engstem Zusammenhang mit der Verwirklichung Ihrer Berufung (der Vollendung von Gottes Heilsplan in willigen Seelen) stehen. An erster Stelle gab Maria bekannt, welch große Macht sich in jeder Anrufung zu Ihr in Ihrem Titel als 'Maria, mächtiger Herrin aller Seelen' verbirgt. So sprach Sie am 11. Dezember 2005: "Sag den Seelen, dass, jedes Mal, wenn sie Mich mit Liebe und in tiefster Verehrung als die 'mächtige Herrin aller Seelen' anrufen, Ich dem Teufel befehle, sich zu Meinen Füßen niederzuwerfen".

Aus der Gesamtheit der Belehrungen, welche die Himmelskönigin nun bereits seit Jahren im Rahmen Ihrer Wissenschaft des Göttlichen Lebens vermittelt, wird ersichtlich, dass die 'Eigenschaft aller Eigenschaften', jene als 'Herrin aller Seelen', alles andere als eine nebensächliche Neuigkeit unter dem marianischen Himmel darstellt, sondern geradezu als Element eines sehr gezielten Zeichen Gottes gegen die Finsternis betrachtet werden soll, welche die Welt von Jahr zu Jahr eindeutiger erdrosselt. Der endgültige Sieg Gottes über die Mächte der Finsternis ist uns verheißen. Dieser Sieg soll auf der Grundlage der ewig währenden Verdiensten der Leiden, des Kreuzestodes und der Auferstehung Jesu Christi vollendet werden, und Maria soll dem Satan als eindeutiges Zeichen des Sieges der vollendeten Liebe und Heiligkeit über alle Finsternis vorgeführt werden, in der Gestalt der 'Frau mit dem Fuß auf der Schlange (= auf allen Werken der Finsternis). Diese Frau ist es, welche die Fähigkeit der erschaffenen Menschenseele zur vollkommenen Heiligkeit verkörpern soll und bereits zu Ihren Lebzeiten auf Erden durch eine absolute Unverführbarkeit für die Versuchungen eine uneingeschränkte Macht über den Bösen hat walten lassen. Die 'Frau', Maria, ist mit Recht die 'Herrin aller Seelen', und soll als solche das Tor zum Reich Gottes auf Erden in jeder Seele aufschließen helfen. Sie braucht dazu allerdings die vollkommene Hingabe möglichst vieler Seelen, durch den heiligen Bund der vollkommenen, bedingungslosen, lebenslänglichen Weihe an Sie, die jeder Einzelheit des Lebens aufrichtig und liebevoll gelebt wird, und zwar durch alles Tun und Lassen und in allen inneren Verfassungen. Eine solche Hingabe gestaltet voll und ganz die Nachfolge Christi und besiegelt die uneingeschränkte Macht Seiner Erlösungswerke in der Seele. Diese Macht ist es, welche die Finsternis endgültig aus der Welt vertreiben soll. Maria, die Herrin aller Seelen, ist uns als goldene Brücke über den tosenden Strom unserer Versuchungen geschenkt worden. Lassen wir Sie wahrhaftig unsere Herrin sein, damit Christus, und nicht der Bösen durch seine Täuschungen, im tiefsten Sinne des Wortes unser Herr sein kann.

Eine Erwägung zum Schluss:

In der Verkündigung seitens der Himmelskönigin durch dieses Werk liegt der Schwerpunkt auf der wahren Liebe als der wesentlihen Kraft innerhalb von Gottes Schöpfung und als Hauptkriterium nach welchem Gott die Fruchtbarkeit einer jeden Menschenseele und eines jeden Menschenlebens für die Verwirklichung Seiner Werke und Pläne bewertet. Die Herrin aller Seelen war und ist an allererster Stelle Herrin der höchsten Heiligkeit, die je von einer Menschenseele erreicht wurde.

Die wahre Hoffnung und Ermutigung kommen durch jedes Element dieser Verkündigung dadurch zum Ausdruck, dass die Herrin aller Seelen jede Seele bis zum Äuβersten zum persönlichen spontanen Einsatz zugunsten der Vollendung ihres eigenen Heils anregt, wobei Sie klarstellt, dass die Seele ihr eigenes Heil und ihre ewige Bestimmung selber in der Hand hat und dass sie diese selber durch das Maβ und durch die Herzensverfassung bestimmt, aus welcher sie ihr ganzes Tun und Lassen und ihre ganzen inneren Verfassungen makellos im Einklang mit jenen von Jesus Christus und der Königin von Himmel und Erden zu bringen vermag. Der goldene, äuβerst verheiβungsvolle Weg um dies zu erreichen ist jener der vollkommenen, bedingungslosen, lebenslänglichen und in sämtlichen Einzelheiten des Lebens gelebten Weihe an Maria. Hoffnung ist für die Gottesmutter somit keine Verfassung eines erwartungsvollen passiven Abwartens, sondern eine Verfassung vertrauensvollen aktiven Einsatzes im Bewusstsein dessen, dass dieser Letztere für Gott als offenes Zeugnis dafür gilt, dass die Seele den aufrichtigen Willen hegt, ein Leben im ausschlieβlichen Dienst an SEINEN Werken zu führen. Die Verheiβung Christi ist ein Zeichen der Hoffnung für die Seele, die diese in ihrem eigenen Leben dadurch zu verwirklichen bereit ist, dass sie in der Anwendung der wahren Liebe zu allen Mitgeschöpfen ausharrt.

Die Gottesmutter möchte durch diese Verkündigung Seelen so gestalten und ausbilden, dass diese imstande sind, die möglichst fruchtbare Mitirkung bei der Vollendung von Gottes Heilsplan und ihrer eigenen Heiligung zu leisten. Zu dem Zweck lehrt Sie durch dieses Werk Ihre Wissenschaft des Göttlichen Lebens, in der die Seele Schlüssel findet, mit welchen sie ungeahnte Tiefen in ihrem Verständnis der unterschiedlichsten Mysterien mit Bezug auf das seelische Leben und auf Gottes Gesetz aufschlieβen kann. Ein sehr wichtiges Element in diesen Belehrungen ist somit die Vertiefung des Wissens von den hoch erhabenen und oft segr wenig bekannten Eigenschaften Mariä, damit die Seele in diesem Wissen eine zusätzliche Anregung dafür finden möge, sich ungehemmt der Himmelskönigin hinzugeben, Die die Erschlieβung der von Jesus vollbrachten Erlösungswerke in der Seele ungemein voranbringen helfen kann, und zwar in dem Maβe, wie Sie in der Praxis des Alltags der Seele Gelegenheiten dazu bekommt, die inneren Verfassungen der Seele tatsächlich zu beeinflussen und erforderlichenfalls neu zu orientieren.

Wer sind wir

www.maria.domina-animarum.net

TOTUS TUUS, MARIA !

WER bzw. WAS IST DAS MARIA DOMINA ANIMARUM WERK?
Die Herrin aller Seelen lässt die nachfolgende Erläuterung bekannt geben

Um die wahre Natur und den Existenzgrund des Maria Domina Animarum Werkes verstehen zu können, und für ein besseres Verständnis davon, aus welchem Grunde dieses Werk aus manchen Ecken so heftig angegriffen wird und so oft Unverständnis anheimgefallen ist, ist es in erster Linie notwendig, dass Seelen sich vor Augen halten, zu welchem Zweck dieses Werk von der Gottesmutter ins Leben gerufen worden ist:

Das Maria Domina Animarum Werk ist von der Himmelskönigin als ein Werkzeug eines kompromisslosen Kampfes gegen die Finsternis gemeint, und als Kanal für die Verbreitung einer immensen Vertiefung vom Wissen der Seelen über den wahren Sinn des Lebens, über Gottes Absichten mit den Seelen und über Seine Werke, die durch aktive Mitwirkung der Seelen zu der Gründung von Gottes Reich auf Erden führen sollen. Viele der Thesen, welche die Gottesmutter durch dieses Werk verkündigt, obgleich diese von Anfang an Teil der Fülle von Gottes Wahrheit waren, klingen dem 'modernen' Christen nicht länger vertraut in den Ohren, und werden aus diesem Grunde zuweilen nicht angenommen, sogar mit Misstrauen betrachtet, und werden zum Anlass der Verleumdung des Kanals, der diese Thesen im Auftrag der Himmelskönigin verkündigt.

Ein Himmlisches Werk ist in dem Maβe desto mehr Zielscheibe von finsteren Angriffen, wie es die Finsternis mehr kostet. Wie es die Gottesmutter Selbst mit Bezug auf Ihr Werk, auf das Unverständnis bei manchen Seelen hinsichtlich dieses Werkes, und auf die Angriffe gegen das Werk, einst formulierte: "Wenn die Sonne aufgeht, verlassen die Vipern ihre Höhlen". Maria Domina Animarum ist aus Gottes Licht hervorgegangen, und ist dazu gemeint, Seelen zu diesem Licht (der Wahrheit der vollkommenen Heiligung) führen zu helfen. Dies ist unsere Lebensaufgabe, und der Gegenstand eines heiligen Gelübdes, das durch Myriam der Himmelskönigin gegenüber abgelegt wurde. Für die Erfüllung dieses Gelübdes wollen wir leben und sterben, denn wir wissen, dass es auf nichts anderem basiert als auf der Wahrheit.

Das Maria Domina Animarum Werk ist ein marianisches Werk der Verkündigung, das seine Herkunft ausschlieβlich den von der Heiligen Jungfrau geschenkten Belehrungen verdankt, und durch welches Maria Ihre Kinder eindringlich zur vollkommenen und bedingungslosen Weihe an Sie aufrufen will, zwecks Verwirklichung der Ihr von Gott anvertrauten Aufgabe: Seelen auf die fruchtbarste Weise in die Vollendung von Gottes Heilsplan für die Schöpfung einzuschalten.

Über dieses Werk, ebenso wie über Myriam selbst, gehen unterschiedliche bedauernswerte Spekulationen herum. Aus diesem Grunde lässt die Gottesmutter den nachfolgenden Lichtstrahl in diesen Nebel hinein leuchten, damit er aufzieht, denn er erschwert einem Himmlischen Werk die Vollendung seiner ihm von der Himmelskönigin erteilten Aufgabe, hindert die Himmlische Saat daran, sich in Früchte zu verwandeln, und lenkt Seelen von demjenigen ab, wozu unser Werk überhaupt dient: ihnen dabei zu helfen, als Kinder Gottes voll aufzublühen.

Das Maria Domina Animarum Werk ist aus der Berufung von Myriam van Nazareth seitens der Gottesmutter im Jahre 1997 hervorgegangen.

Ab der ersten Begegnung fing Maria damit an, Ihre Myriam auf dem Weg der mystischen Kenntnisübertragung auszubilden, und nahm Sie vollkommen Besitz von Myriams Herzen, in der letztendlichen Absicht, dass Myriam zu Gottes Zeit Ihre Lehren zu den Seelen bringt, zur gründlichen Vertiefung ihrer seelischen Erkenntnisse. Maria machte keinen Hehl daraus, dass Ihre letztendliche Mission für diese Letzten Zeiten daraus besteht, den Seelen als Führerin, Lehrerin und innere Umgestalterin zu dienen, damit sie in den Stand versetzt werden, ihr Christ-Sein immer tiefer zu leben und immer aktiver zu der Erschlieβung des Schatzes der Erlösung beizutragen, den Jesus Christus in ihnen hinterlassen hat.

Im Jahre 2005 verkündigte die Himmelskönigin zum ersten Mal Ihre Eigenschaft als Herrin aller Seelen. Die von Ihr geschenkten spirituellen Thesen und Erkenntnisse bezeichnete Sie künftighin mit dem Sammelbegriff Wissenschaft des Göttlichen Lebens.

Marias Belehrungen, angeboten unter der Bezeichnung Wissenschaft des Göttlichen Lebens, umfassen (teilweise nie vorher offenbarte) Wahrheiten in Bezug auf Göttliche Mysterien, Mysterien über das tiefe Wesen der Seele, über Marias einzigartige Natur, Erhabenheit und Macht, Erkenntnisse vom tiefen Wesen sämtlicher Tugenden und Untugenden, Wege zu einer tieferen Selbsterkenntnis und zur Entdeckung des tiefen Wesens und der tiefen Zielsetzungen von Gottes Heilsplan und der Strategien der Finsternis um den Göttlichen Heilsplan in und zwischen den Seelen zu unterminieren. Maria weist den Seelen den Weg zum wahren Glück, indem zahlreiche falsche Auffassungen und Irrlehren entlarvt und Belehrungen bezüglich zahlreicher Elemente von Gottes Wahrheit und der tiefen Bedeutung der Lehre Christi vermittelt werden. Als die Herrin aller Seelen besteht Marias Berufung darin, dass Sie die Seelen zum tiefen und richtigen Verständnis der wahren christlichen Empfindung ihres Lebensweges begleitet, dies alles im Hinblick auf die Verwirklichung der höchst möglichen Fruchtbarkeit ihres Lebens auf Erden im Rahmen der Vollendung von Gottes Heilsplan.

Im Jahre 2008 wurden zum ersten Mal Texte aus den Lehren der Herrin aller Seelen ins Internet gestellt. Dies war nicht von der Gottesmutter beabsichtigt, denn Ihr ursprünglicher Plan sah vor, dass Myriams Berufung im Verborgenen blühen sollte, und dass die Früchte von Myriams mystischer Bildung erst nach Myriams Dahinscheiden der Welt bekannt gegeben werden sollten. Am Anfang erlaubte Sie aus diesem Grunde nur, dass der Seelenführer Myriams und eine kleine Gruppe von Seelen mit ausreichender seelischer Tiefe um den Seelenführer herum, vom Dasein und den Werken Myriams erfahren.

Wieso hatte Maria nicht die Absicht, diese einmaligen Schätze spirituellen Wissens und spiritueller Erkenntnisse noch zu Myriams Lebzeiten in einem gröβeren Rahmen freizugeben? Weil, wie es Maria später noch erklären sollte "jeder weltliche Kontakt, und die Tatsache, dass die Welt um die Existenz und das Wirken eines mystischen Werkzeugs zu Lebzeiten dieses Werkzeugs weiβ, für das Letztgenannte wie pures Gift ist".

Dennoch erlaubte es Maria, trotz Myriams Zurückhaltung, dass sich die neue Entwicklung durchsetzt, mit den Worten "Ich werde dies zu Meinem Plan machen".

Sehr zu Myriams Leidwesen, besonders allerdings zum Leidwesen der Himmelskönigin, geht unter manchen Seelen die Überzeugung herum, Myriam und diesem Werk wäre dadurch ein groβer Dienst erwiesen worden, dass Myriam aus dem Verborgenen hervorgeholt worden ist. Diese Seelen werden erst nach ihrem irdischen Leben erkennen, welchen Schaden und Gegenwind diese Entwicklung Myriam und dem Werk eingebracht hat, weil dadurch ein von Gottes Vorsehung gezeichneter Weg eine nicht vorgesehene Kurve erhalten hat: ein Himmlisches Werk in voller Blüte ist den Nebeln der Welt und weltlichen Denkens und Betrachtens ausgesetzt worden.

Was lässt sich bei uns finden, und was nicht?

Durch diese Webseite wendet Sich die Königin von Himmel und Erden, die Mutter Christi, an alle Seelen, die durch eine aufrichtige Bereitschaft und ein inbrünstiges Sehnen danach beseelt sind, die Empfindung und praktische Anwendung ihres Christ-Seins zu vertiefen. Das Maria Domina Animarum Werk ist ein Werk marianischer Belehrung, das nicht aus einer menschlichen Entscheidung sondern aufgrund einer Einladung seitens der Himmelskönigin Selber geboren ist. Das Werk ist ausschlieβlich auf einem riesigen Volumen an Belehrungen gegründet und aufgebaut, welche Maria seit dem Jahre 1997 auf mystischem Wege Ihrer 'Apostelin der Herrin aller Seelen' schenkt. Diese Belehrungen, die von der Gottesmutter als ein vollkommen schlüssiges System unter der Bezeichnung Wissenschaft des Göttlichen Lebens dargeboten werden, bilden als Ganzes einen ernsthaften Aufruf zu, und Wegweiser nach, dem Eingehen eines kompromisslosen Bundes seitens der Seele mit der Gottesmutter, kraft dessen sich die Seele dazu bereit erklärt, unter einer äuβerst tiefgreifenden Führung und Begleitung von Seiten der Mutter der Ewigen Liebe ein heiliges Leben anzustreben in der Absicht, die Gründung von Gottes Reich auf Erden voranzubringen. Der Seele, die bereit ist, sich voll und ganz für die Vollendung von Gottes Werken und Plänen mit dieser Welt hinzugeben, hat Maria Domina Animarum eine spirituelle Goldgrube an Unterricht, Hoffnung und Ermutigung zu bieten. Die Seele, die zu diesem Einsatz und Kampf nicht bereit ist, weil sie einen möglichst groβen Beitrag zu Gottes Werken und Plänen und die Vollendung ihrer eigenen seelischen Fruchtbarkeit nicht als ihr wahres Lebensziel erkennt und betrachtet, wird bei uns nicht finden, was sie für die Verwirklichung von demjenigen sucht, was sie vom Leben erwartet.
Das Maria Domina Animarum Werk wendet sich an Seelen, welche die Arbeit an sich selbst auf dem Weg zur Vervollkommnung in der Heiligkeit sehr ernst nehmen. Die Vollendung von Gottes Heilsplan hat einen dringenden Bedarf an Seelen, die bereit sind, ihr ganzes Leben und ihr ganzes Wesen in den Dienst an Gottes Werken zu stellen, und die es für wichtiger halten, Gott zu geben als von Gott zu bekommen. Die ganze Wissenschaft des Göttlichen Lebens weist nach, dass dies die einzig richtige Wahl für die Seele ist, die wirklich begriffen hat, wozu die Menschenseele auf Erden ist.

Myriam, das Werk und der Inhalt der Verkündigungen wurden, und werden nach wie vor, in manchen Kreisen bekämpft, verleumdet und sogar verketzert. Das hat drei Gründe:

  1. Die mystische Natur der Quelle der Verkündigung, wodurch Seelen, einschlieβlich der Kirche, den Inhalt manchmal vorsichtig und sogar zurückhaltend betrachten, trotz der Tatsache, dass jedes Wort aus dem Herzen der Gottesmutter Selbst hervor kommt. Dieses Werk ist dazu berufen worden, ohne jeglichen weltlichen Kompromiss und ohne Menschenfurcht die Fülle der Wahrheit zu verkündigen, so wie diese für alle Zeiten in Gottes Gesetz verzeichnet ist. Es kennzeichnete bereits in allen Jahrhunderten die Mystik, dass sie Thesen verkündigen lässt, für welche viele Seelen anfangs offensichtlich nicht bereit sind. Außerdem werden diesem Werk sogar hin und wieder antichristliche Absichten unterstellt, die Lästerzungen manchen Worten und sogar Bildern auf unserer Webseite entnehmen wollen. Manche schrecken sogar nicht davor zurück, darin 'verborgene Zeichen zu entdecken', durch welche Myriam angeblich 'nachweist, eine falsche Seherin und ein Werkzeug der Finsternis zu sein'. Die auf dieser Webseite dargebotenen Schriften nehmen in jedem Satz entschieden Stellung gegen alles, was Finsternis und Täuschung ist, und für die wahre Liebe. Es ist schon sehr bedauernswert, und darüber hinaus kennzeichnend für die listigen Verleumdungsstrategien Satans, dass sogar Seelen, die sich augenscheinlich als 'Verteidiger' des christlichen Denkens aufspielen, nicht einmal dazu imstande sind, die wahre Liebe zu erkennen, und diese von der wahren Finsternis zu unterscheiden. Es stellt sich heraus, dass sich der Böse nach wie vor derselben Strategie bedient, durch welche er einst Seelen einflüsterte, Jesus Selber wäre ein Werkzeug des Teufels. Wie schmerzhaft ist es für den Himmel, wenn Christen damit anfangen, sich gegenseitig davon zu überzeugen, dass Zeichen des Lichtes 'in Wahrheit Zeichen der Finsternis darstellen'...;
  2. Die auβerordentlich vertiefenden Erkenntnisse, die in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens dargeboten werden, und die hin und wieder ungewöhnlich erscheinen in dieser Welt, die in spiritueller Hinsicht einer ständig anwachsenden Oberflächlichkeit und einem Modernismus anheim gefallen ist, der feindselig gegenüber jeglicher These ist, die auf die Notwendigkeit hinweist, zu den Wurzeln von Gottes Absichten zurückzukehren. Manche bringen die Überzeugung in Umlauf, dieses Werk hege die Absicht bzw. wäre dabei, ein 'vollkommen neues Evangelium' zu verbreiten... Die Gottesmutter Selbst hat Ihre Gegenargumente u.a. in den Menüpunkten Das MDA Werk und Ewiger Frühling vorbringen lassen. Die Himmlische Herrin weist immer wieder darauf hin, dass die Thesen der Wissenschaft des Göttlichen Lebens den Seelen so tief ins Gewissen reden, dass die Finsternis mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern versucht, dass Seelen, die sich mit diesen Thesen konfrontiert sehen, diesen Glauben schenken, sie annehmen, und sie in Anwendung bringen. Die Tiefe der Wissenschaft des Göttlichen Lebens macht diese zu einem groβen Feind von demjenigen, der die Seelen für Gottes Weisheit blind macht. Gegenwind ist aus diesem Grunde für unser Werk gleichsam vorprogrammiert. Diesbezüglich sollte auch die bedauerliche Tatsache berücksichtigt werden, dass sehr viele Seelen dazu neigen, an ein mystisches Werkzeug nur in dem Maβe zu glauben, wie dieses Werkzeug genau dasjenige verkündigt, was die betreffenden Seelen hören möchten. Da der Geist unserer Gesellschaft sehr tief von Finsternis entstellt worden ist, liegt somit Anschwärzung eines Werkzeugs der Himmelskönigin im groβen Stil auf der Hand. Finsternis bringt da allerdings nicht das Werkzeug - es verkündigt ja treu dasjenige, was die Himmelskönigin lehrt und verlangt - sondern die Seele, die sich der überbrachten Wahrheit verschließt;
  3. Unzählige inhaltliche Fehler in der Übersetzung der Texte, die ursprünglich in Myriams Muttersprache, dem Niederländischen, verfasst wurden und nach wie vor werden. In den ersten Fassungen der Übersetzungen wurden unzählige Stellen vorgefunden, die inhaltlich hochgradig von den respektiven Grundtexten abweichen, und hin und wieder sogar genau das Gegenteil von demjenigen ausdrücken, was der Originaltext sagt. Myriam wurde vorgeworfen, um diese Übersetzungen gewusst und diese freigegeben zu haben. Die Wirklichkeit ist allerdings diese, dass Myriam aufgrund der anspruchsvollen Berufung und der vielen damit einhergehenden Facetten, die keiner Seele bekannt sind, niemals die Zeit hatte, die Übersetzungen Wort für Wort zu überprüfen. Dies alles hat zu schamlosen Verleumdungen und Verketzerungen zum Nachteil von Myriam Anlass gegeben, die auf das Urteil hinaus liefen, dass 'solche Ketzereien können nicht vom Himmel inspiriert worden sein'. Sobald das Werk damit anfing, auf die vielen Übersetzungsfehler hinzuweisen, und als Akt der Wiedergutmachung und des Dienstes an diesem Himmlischen Gnadengeschenk damit angefangen hat, berichtigte Fassungen der übersetzten Texte zu veröffentlichen, wurde Myriam mit der These verleumdet, dass 'eine Seele (gemeint ist Myriam), die ihre 'Mitarbeiter' so behandelt und ausnutzt, mit Sicherheit nicht von Maria geführt wird'. Der Himmel flüstert, der Böse jedoch schreit, und macht es vielen besonders schwer, die geflüsterte Wahrheit noch zu hören. Was Myriam dabei am Meisten schmerzt, ist die Feststellung, dass sich manche Seelen anscheinend nicht denken können, was es für eine mystisch ausgebildete Seele heiβt, wenn Himmlische Inspirationen, für welche sie ihr ganzes Leben geopfert hat und deren Quelle sie selbst hat schauen und hören dürfen, nicht haargenau wiedergegeben und dadurch von der Finsternis gegen die ursprünglich von Gott damit gehegten Pläne gewendet werden, UND dass immer wieder Seelen vorgefunden werden, die sich sehr willig dazu einsetzen lassen. Himmlische Worte, deren Bedeutung in einer Übersetzung inhaltlich verzerrt wird, sind keine Himmlischen Worte mehr und dienen nicht mehr den Werken des Lichtes.

Dies alles hat in bestimmten Kreisen dieses Himmlische Werk ins Zwielicht gesetzt, was die Gottesmutter schwer geschmerzt hat und die auβerordentliche Gnade, welche den Seelen durch dieses Werk erwirkt worden ist und weiterhin erwirkt wirkt, buchstäblich der Finsternis ausgeliefert hat.

Diese Entwicklungen haben der Himmelskönigin recht gegeben und haben es sehr verständlich gemacht, wieso Sie es ursprünglich so vorgesehen hatte, dass Ihre Myriam und die Früchte Ihrer Inspirationen nie der Öffentlichkeit preisgegeben werden sollten solange Myriam auf Erden lebt.

Gott hat immer das letzte Wort. Maria hat Ihre Myriam vollkommen zurückgezogen, um ein Leben zu führen wie es ursprünglich gemeint war, und das Werk ist ab dem Jahre 2012 Schritt für Schritt zu den Wurzeln der Anfangsjahre zurückgekehrt. Alle fehlerhaften Übersetzungen wurden von der Webseite entfernt und werden allmählich durch völlig neu bearbeitete Fassungen ersetzt, welche den ursprünglichen Inspirationen seitens der Gottesmutter voll und ganz entsprechen. Auβer unserem Willen – und vor allem auβer dem Willen der Himmelskönigin – werden immer noch alte Fassungen der Texte in Umlauf gebracht, deren Echtheit in Sachen Inhalt und Wortlaut in vielen Punkten nicht von uns gewährleistet werden kann. Aus reinem Respekt vor der Gottesmutter und dem barmherzigen Gott, der aus Liebe die Verbreitung dieser einzigartigen ursprünglichen Inspirationen an die Seelen erlaubt hat, bittet dieses Werk mit gröβter Betonung darum, dass Schriften, die nicht mit den Identifikationsdaten ihrer einzigen authentischen Quelle, nämlich des belgischen Apostolates unter der Bezeichnung Maria Domina Animarum Werk bzw. der Webseite www.maria-domina-animarum versehen sind, nicht benutzt, verbreitet, gekauft noch verkauft werden.

Ist unsere heutige Tätigkeit denn mit der Tatsache unvereinbar, dass die Himmelskönigin anfangs den Plan hegte, die Schriften im Rahmen der Wissenschaft des Göttlichen Lebens nicht zu Myriams Lebzeiten in gröβerem Maβstab bekannt zu geben? Nein, und zwar aus dem Grunde, dass uns diesbezüglich eine doppelte Verpflichtung obliegt:

  • Die Entwicklung, die sich aufgrund des nie beabsichtigten Eintritts ins Internet vollzogen hat, kann nicht rückgängig gemacht werden. Die Elemente der Finsternis, welche die Entwicklung als Nebenwirkungen mit sich gebracht hat, sollen allerdings aus Respekt vor Gottes Werken entkräftet werden. Weltliche Augen lassen sich leicht zu der Schlussfolgerung verführen, ein Himmlisches Werk, das sich zurückzieht, erbringe dadurch den Beweis, dass es nicht echt sei. Die Finsternis würde eine solche Entscheidung ohne jeden Zweifel dazu ausnutzen, die Liebe, Hoffnung, Ermutigung und Wahrheit, welche wir ab den Anfangsjahren haben verbreiten helfen, in den Seelen unwirksam zu machen. Die Gottesmutter hat es unserem Werk verboten, auf irgendwelche Polemiken einzugehen, mit der These, dass "jegliche Diskussion das Labor des Bösen ist". Wie Sie eines Tagen zu Myriam sagte: "Über Gottes Wahrheit streitet man nicht, man nimmt sie dankend und liebevoll an, und setzt sie in die Praxis um". Bereits in den Anfangsjahren sagte Sie zu Myriam: "Du brauchst dich nicht zu verteidigen, Ich Selbst werde Zeugnis über die Echtheit der verkündigten Thesen und Belehrungen ebenso wie über deine Echtheit ablegen". Aus diesem Grunde streitet sich dieses Werk nicht mit denen, die sich als Feinde des Werkes aufspielen, es erfüllt einfach die Aufgaben, welche die Herrin aller Seelen ihm gegeben hat und weiterhin Tag für Tag gibt. Dieses Werk braucht sich nicht Menschen gegenüber zu rechtfertigen, nur Gott gegenüber.
  • Die Inspirationen, die wir verbreiten dürfen, sind heilig und können dank der Gnadenwirkung Gottes der Finsternis beträchtlichen Schaden zufügen. Gerade zu dem Zweck ist dieses Werk ursprünglich gegründet worden. Wenn sich Wolken vor die Sonne schieben, heiβt dies nicht, dass es die Sonne nicht mehr gibt. Kritik an Himmlischen Thesen ist lediglich ein Werk von Menschen, die sich von dem Licht haben reizen lassen. So wie Nebel nur von der Sonne aufgelöst werden kann, kann auch Blindheit in einer Seele nur durch die wahre Liebe geheilt werden. Maria Selbst hat es sehr genau in Worten gefasst: "Schau nicht hinter dir (= auf die Vergangenheit), schau nicht neben dir (= auf menschliche Kommentare und Ansichten, egal wie unsinnig diese vor dem Hintergrund einer mystischen Berufung durchwegs sind), schau nur auf MICH".

Dies alles ist eine Frage der aufrichtigen Liebe zu Gottes Werken. Der Plan, den die Herrin aller Seelen mit Ihrer Wissenschaft des Göttlichen Lebens hegt, ist völlig und ganz Teil von Gottes Heilsplan für die Seelen, der letztendlich die Gründung von Gottes Reich auf Erden bezweckt. Es bezeugt nur ein wahres und reines Leben unseres Christ-Seins, wenn wir ein offenes Auge für die Machenschaften der Finsternis bewahren, die kein Mittel scheut um mystische Werke zu verunreinigen und sie unglaubwürdig zu machen, damit sie gemieden und mit Misstrauen betrachtet werden und ihre Fruchtbarkeit unterminiert wird. Dies lässt sich nicht mit der einzigen Berufung einer jeden Seele vereinen, die daraus besteht, Gottes Werken zu dienen, damit diese vollendet werden können. Gott will jede(n) von uns brauchen, damit wir Seine Werke und Pläne bekräftigen und verwirklichen helfen, und gerade diese Erkenntnis ist der rote Faden, der dasjenige läuft, was das Maria Domina Animarum Werk den Seelen zu bieten hat.

Nähere Informationen zu den Hintergründen unseres Werkes können Sie hauptsächlich in den nachfolgenden Menüpunkten vorfinden:

  • Das MDA Werk
  • MDA in Bildern
  • Ewiger Frühling
  • Kontakt

und im Updatebalken Endgültige Zurückgezogenheit Myriams (unten auf der Startseite).

Die Tatsache, dass dieses Werk trotz Marias Absicht, Myriam im Verborgenen zu behalten, die Früchte dieser einzigartigen Inspirationen in dieser Zeit zu den Seelen bringen darf, ist eine Gnade, an deren Blüte wir mitwirken wollen. Der vorliegende Text wurde von der Herrin aller Seelen in der Absicht inspiriert und freigegeben, dass die Seelen erkennen, vor welchem Hintergrund sie dieses Werk verstehen sollen. Nur so können wir alle gemeinsam das Wunderwerk vollenden helfen, das Maria 1997 in und durch Myriam begonnen hat. Himmlische Geschenke nimmt man in Dankbarkeit und Liebe an, und man benutzt sie als Waffen um die Welt aus der Finsternis und dem Elend befreien zu helfen, welche die Unwissenheit, die Verblendung und die Sünde in sie gesät haben.

Vor dem Hintergrund vieler Kritiken an unserem Werk soll noch betont auf Folgendes hingewiesen werden: Die ursprüngliche Absicht der Gottesmutter war es, Myriam die Früchte Ihrer Inspirationen nur innerhalb eines engen Kreises von Seelen um einen Priester herum verbreiten zu lassen, zwecks Ausbildung dieser Seelen auf der höchsten Ebene der vollkommenen Weihe an Maria. Es war anfänglich nie die Absicht der Gottesmutter, die Schriften Myriams zu Myriams Lebzeiten auβerhalb des vom Seelenführer gebildeten Kreises zu verbreiten. Mit dieser Mitteilung wäre mithin darauf hingewiesen, dass es eine besondere Gnade ist, dass sich das MDA-Werk überhaupt bemühen darf, die einzig richtigen Fassungen der Schriften in anderen Sprachen als der Muttersprache Myriams zu den Seelen zu bringen, da die Himmelskönigin Selbst dies nie unmittelbar von Myriam verlangt hat und Maria Myriams Berufung als erfüllt betrachtet, wenn die Himmlischen Inspirationen in Myriams Muttersprache aufgezeichnet werden. Die Verbreitung zu Myriams Lebzeiten gehört nicht einmal zu Myriams Berufung, und schon gar nicht irgendwelche Übersetzungen. Über die Gründe, weshalb die Gottesmutter eines Tages erlaubt hat, die Politik der Veröffentlichungen zu ändern, ist unter Veröffentlichungen all dasjenige ausgeführt worden, das wir von der Herrin aller Seelen dazu schreiben dürfen.

Zum Schluss zur Erwägung:

Die Gottesmutter beabsichtigte Ihr Maria Domina Animarum Werk von Anfang an als ein Werkzeug zur Erschlieβung der Fähigkeit der Seelen zur Heiligung (dem letztendlichen Sinn und Zweck eines jeden Menschenlebens, so wie Gott es gemeint hat), und zwar durch Vertiefung ihrer spirituellen Erkenntnisse und ihres Verständnisses von Gottes Plänen und Werken und von ihrer Lebensberufung in der Nachfolge Christi.

Das Werk Mariä als der Herrin aller Seelen kann diese Vertiefung nur durch einen beharrlichen Kampf gegen die Oberflächlichkeit erschlieβen helfen, welche so viele Seelen in diesen modernen Zeiten im Griff hat. Gerade dieser kompromisslose Kampf gegen jegliche Oberflächlichkeit in der Empfindung und der Anwendung des Christ-Seins hat dieses Werk in manchen Kreisen Feinde eingebracht. Das Maria Domina Animarum Werk bleibt trotzdem bedingungslos dem Gelübde treu, das Myriam zum Zeitpunkt der Berufung der Himmelskönigin gegenüber abgelegt hat: dem Gelübde einer unentwegten Entscheidung zugunsten des Göttlichen Plans, der durch die Heiligste Jungfrau dieses Werk ins Leben gerufen hat, und nicht zugunsten irgendwelcher menschlichen Ansicht, die nicht mit diesem Plan im Einklang ist. Ein Himmlisches Werk, das sich von Menschenfurcht führen lassen sollte, würde dadurch seine Himmlische Herkunft voll und ganz verleugnen.

Maria Domina Animarum verkündigt nichts als Himmlische Wahrheit. Es wäre eine grobe Beleidigung der Gottesmutter und der Ewigen Weisheit wenn wir diese Göttlichen Geschenke verleugnen sollten aus Furcht vor möglichen Einflüssen seitens der Finsternis auf unser Werk wenn wir nach wie vor die Fülle der Wahrheit bezeugen. Uns interessiert es nicht, uns eines besonderen Zuspruchs von Menschen erfreuen zu können, uns interessiert nur eine kompromisslose Treue an Gottes Plan in allem. Keine Seele lebt für das weltliche Leben, sie lebt letztendlich ausschlieβlich für das Ewige Heil und für die Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken. Dasselbe gilt für ein Apostolat, das wahrhaftig seine Wurzeln in Himmlischen Offenbarungen hat.

Oberflächlichkeit in der Empfindung und der Anwendung des Christ-Seins ist der gröβte Feind der Gründung von Gottes Reich auf Erden, des sogenannten 'Kommens Christi'. Aus diesem Grunde wurde das Maria Domina Animarum Werk von der Gottesmutter auch als Gegengewicht gegen die bedauerlich passive Einstellung vieler Christen hinsichtlich dieses Kommens ins Leben gerufen. Der Christ soll in jedem individuellen Herzen neu geboren werden, durch den eigenen aktiven Kampf einer jeden Seele gegen die Finsternis in sich selbst.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Das Maria Domina Animarum Werk

Mit der Herrin durch das Jahr

www.maria-domina-animarum.net

TOTUS TUUS, MARIA !

MIT DER HERRIN ALLER SEELEN DURCH DAS JAHR

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus und Maria,

Die Himmelskönigin hat Ihr Maria Domina Animarum Werk von Anfang an als ein Werk der Belehrung und eine Einladung an die Seelen gemeint, aktiv bei ihrem seelischen Wachsen mitzuwirken, bei der Vervollkommnung ihrer Fähigkeit, wahrhaftig auf Gottes Bild und Gleichnis hin zu wachsen. Wie weit die Seele in diesem Blühvorgang voran kommt, hängt von ihrem eigenen aktiven, spontanen, bewussten Einsatz ab, ebenso wie von ihrem eigenen Sehnen danach, die Fülle des Göttlichen Lebens zu finden.

Die Herrin aller Seelen ist jeder Seele als Mutter gegeben worden, und in dieser Eigenschaft sehnt Sie Sich nach der weitgehendsten Entfaltung einer jeden Seele, damit sie das Ewige Leben verdienen kann. Um dies verwirklichen zu helfen, lädt Maria die Seelen dazu ein, künftighin auf eine aktivere Weise ihren Weg durch den immensen Reichtum an Texten zu finden, welche Sie durch Ihr MDA-Werk bietet.

Aus diesem Grunde wird das Maria Domina Animarum Werk in diesem Bereich Neues und Wichtiges künftighin nur noch zwecks besonderer Belehrungen sichtbar Updates hochladen. Diesbezüglich werden Sie dazu eingeladen, hin und wieder den Balken Die Stimme der Gnade (zurzeit in Vorbereitung) anzuklicken, unter welchem Mitteilungen mit Bezug auf besondere Updates und Aufrufe angekündigt werden sollen.

Im Übrigen werden die Seelen dazu eingeladen, sich des nachfolgenden Jahreskalenders zu bedienen, der ihnen dabei helfen kann, durch das Jahr bewusster an den Meilensteinen im Leben Jesu und Mariä und an den besonderen Eigenschaften der Himmelskönigin Anteil zu haben.

Diese Einladung ist ein Liebesauftrag von Seiten der Gottesmutter an jedes Ihrer Kinder, und passt mithin in den Rahmen der endgültigen Rückkehr zu Ihrer ursprünglichen Absicht, Ihre Myriam in einem Leben vollkommener Zurückgezogenheit weiter auszubilden, was unter anderem durch ein erneuertes System der Ankündigung von Updates ermöglicht werden soll.

Der nachfolgende Jahresüberblick basiert auf den Schriften Schleier aus Gold und Edelsteine der Gnade, die Sie unter Belehrungen > Bücher vorfinden können.

In Liebe und zu Diensten der Herrin aller Seelen,
Das Maria Domina Animarum Werk

 

JAHRESÜBERBLICK

1. Januar
Maria, Mutter Gottes – Arche des Neuen Bundes

3. Januar
Der Heiligste Name Jesu

erster Sonntag nach Neujahrstag
Die Heiligen Dreikönige

dritter Sonntag nach Weihnachten
Die Taufe Jesu im Jordan

23. Januar
Marias Verlobung mit Josef

2. Februar
Mariä Lichtmess (Darstellung Jesu im Tempel)

gleich nach Lichtmess
Flucht nach Ägypten

11. Februar
Erscheinung der Unbefleckten Empfängnis in Lourdes

20. Februar
Maria Mutter der Tränen

Aschermittwoch
Die vierzigtägige Fastenzeit

etwa sechs Wochen nach der Taufe Jesu
Hochzeit in Kana

19. März
Der Heilige Josef

vierter Sonntag der Fastenzeit
Mittefasten

21. März
Anfang des Frühlings

24. März
Der Heilige Erzengel Gabriel

25. März
Mariä Verkündigung

letzter Sonntag vor Ostern
Palmsonntag

Donnerstag nach Palmsonntag
Gründonnerstag

Freitag nach Palmsonntag
Karfreitag: Kreuzestod Christi – Maria Miterlöserin

Samstag nach Palmsonntag
Karsamstag

erster Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings
Ostern: Auferstehung Christi

um Ostern herum (auf Einladung seitens der Herrin: am ersten Mittwoch nach Ostern)
Auffindung des zwölfjährigen Jesus im Tempel

erster Sonntag nach Ostern
Barmherzigkeitssonntag

26. April
Maria Mutter vom Guten Rat

zweiter Sonntag im Mai (Muttertag)
Mariä Mutterschaft – Mutter der Kirche

Donnerstag nach dem fünften Sonntag nach Ostern
Christi Himmelfahrt

Samstag nach Himmelfahrt
Maria Königin der Apostel

siebter Sonntag nach Ostern
Pfingsten

24. Mai
Maria Hilfe der Christen

31. Mai
Mariä Heimsuchung

Sonntag nach Pfingsten
Dreifaltigkeitssonntag

zweiter Donnerstag nach Pfingsten
Fronleichnam

8. Juni
Maria Sitz der Weisheit

zweiter Sonntag im Juni (Vatertag)
Vaterschaft des Ewigen Vaters

dritter Freitag nach Pfingsten
Heiligstes Herz Jesu

dritter Samstag nach Pfingsten
Unbeflecktes Herz Mariä

27. Juni
Maria Mutter der Immerwährenden Hilfe

1. Juli
Fest des Heiligsten Blutes Jesu Christi

22. Juli
Heilige Maria Magdalena

2. August
Maria Königin und Herrin der Engel

5. August
Maria Schnee

6. August
Verklärung Jesu

13. August
Maria Zuflucht der Sünder

15. August
Mariä Himmelfahrt

15.– 22. August
Die Tage von Marias einmaliger Verherrlichung

22. August
Mariä Krönung zur Königin von Himmel und Erden –
Fest der Herrin aller Seelen

Samstag vor dem letzten Sonntag des August
Maria Heil der Kranken

31. August
Maria Mittlerin aller Gnaden

Samstag nach dem Fest des H. Augustinus
Maria Trösterin der Betrübten

8. September
Mariä Geburt

12. September
Der Name 'Maria'

14. September
Kreuzerhöhung

15. September
Maria Schmerzensreiche Mutter

24. September
Maria vom Loskauf der Gefangenen

29. September
Die Heiligen Erzengel

1. Oktober
Fest des Schleiers und des Schutzes der Gottesmutter

2. Oktober
Die Heiligen Schutzengel

7. Oktober
Maria Königin des Rosenkranzes

16. Oktober
Fest von Marias Reinheit

31. Oktober (wie im Oktober 2018 von der Herrin vorgeschlagen)
Maria, Königin des Göttlichen Lichts

November
November, Monat der Vergebung und Versöhnung

1. November
Allerheiligen – Maria Königin der Heiligen

2. November
Allerseelen – Maria Fürsprecherin

Samstag vor dem dritten Sonntag im November
Maria, Mutter der Göttlichen Vorsehung

21. November
Mariä Opferung im Tempel

Sonntag vor dem 1. Sonntag des Advents
Christkönigsfest

vierter Sonntag vor dem 25. Dezember
Advent

8. Dezember
Marias Unbefleckte Empfängnis

18. Dezember
Mariä Erwartung

25. Dezember
Weihnachten: Geburt Jesu Christi

27. Dezember
Der Heilige Apostel Johannes

28. Dezember
Die Heiligen Unschuldigen Kinder

erster Sonntag nach Weihnachten
Fest der Heiligen Familie

31. Dezember
Silvester

Die Stimme der Gnade

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TOTUS TUUS, MARIA!

DIE STIMME DER GNADE

Dieses Werk ist dynamisch. Obgleich die Gottesmutter das System, nach welchem Updates ständig sichtbar hochgeladen werden, hat einstellen lassen, werden dauernd Erweiterungen des Textangebots vorgenommen.

Es ist der Himmelskönigin wichtig, dass die Seelen Ihre Inspirationen ebenso wie die Zusammenhänge zwischen sämtlichen Texten eigenständig suchen und entdecken lernen. So möchte die Herrin aller Seelen Ihre Kinder unterrichten und ausbilden: durch ihren eigenen aktiven Einsatz und aufgrund ihrer freien Wahl. Sie werden in den Himmlischen Garten hinein geführt, sollen allerdings durch ihren eigenen freien Willen ihren Weg zwischen den Blumen finden. Gott bildet nur Seelen, und bereitet nur Gnaden für Seelen nach dem Maß, in dem sie aktiv bei ihrer Bildung und Blüte mitzuwirken bereit sind.

Zur Unterstützung Ihrer Versuche, die Blüte von Seelen möglichst fruchtbar zu machen, hat die Gottesmutter allerdings einen ständigen Infobalken vorsehen lassen: Die Stimme der Gnade. In diesem Balken soll die Seelen gelegentlich auf Texte hingewiesen werden, die in einer bestimmten Jahreszeit besonders zutreffen.

Außerdem werden hin und wieder neue Gebetsblumen zur Veröffentlichung freigegeben. Diese werden Sie unter Gebete > Blumen 1251-1500 vorfinden.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Das Maria Domina Animarum Werk wünscht Ihnen verzückende und bereichernde Stunden im Paradies von Marias Herzen, aus dem Sie die Saat der wahren Hoffnung, der Ermutigung, der Liebe und der Wahrheit in jede Seele säen möchte.

4. Tag des Monats: Myriam-Gebetstag

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TOTUS TUUS, MARIA !

MYRIAM-GEBETSTAG

Myriam van Nazareth

Am 20. Dezember 2011 rief die Herrin aller Seelen im Rahmen der Vollendung des Originaltextes der Bächlein des Heils zu den monatlichen Myriam-Gebetstagen zum Wohl der Tiere auf, die insbesondere dazu gemeint waren, genau jene Verfassungen umzuorientieren, die Menschenseelen daran hindern, Tiere mit aufrichtiger Liebe zu behandeln, da dies eine Voraussetzung dafür ist, die Schöpfung aufs Neue in einen Teil von Gottes Reich zu verwandeln.

Die monatlichen Gebetstage sollten jedes Mal am vierten Tag des Monats abgehalten werden. Als ersten Gebetstag in dieser Reihe schrieb die Himmelskönigin Samstag den 4. Februar 2012 vor, als besonderes Symbol in zweierlei Hinsicht (also von der Heiligen Jungfrau erläutert):

  • Der Hl. Franziskus von Assisi, der groβe Heilige, der unter anderem wegen seiner Liebe zu den Tieren berühmt ist, wird am vierten Oktober gefeiert;

  • Der 4. Februar ist das Fest der Hl. Veronika, der Heiligen, die während des Kreuzweges das Antlitz Jesu sauberwischte, als Symbol dafür, dass jede Seele dazu berufen ist, das Gesicht ihrer Mitgeschöpfe in den Augen der ganzen Schöpfung zu reinigen, als Akt aufrichtiger Liebe in einem Versuch, ein vollkommenes Verständnis, eine vollkommene Annahme und bedingungslose Liebe zwischen allen Geschöpfen in allen Richtungen zu fördern.

Schlieβen wir uns am vierten Tag eines jeden Monats aneinander in einer wahren Offensive des Lichtes in einem Bereich, in welchem unvorstellbar viel Finsternis auf diese Welt herabgebracht wird: dem Bereich der Einstellung und des Verhaltens von Menschenseelen den Tieren gegenüber. Gott hat der Menschenseele die Verantwortung anvertraut, die Instandhaltung einer heiligen Schöpfung zu gewährleisten, gleichsam dadurch, dass sie Ihn der Schöpfung gegenüber vertreten soll. Wir können dies nur dadurch tun, dass wir Sein Herz voller Liebe und Fürsorge vertreten.

Liebevoll zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Myriam und das Maria Domina Animarum Werk


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TOTUS TUUS, MARIA !

Aufruf vom 20. Dezember 2011
von Seiten der Heiligen Jungfrau Maria, der Herrin aller Seelen,
zur Bildung einer Gebetskette mit einem

Myriam-Gebetstag für das Wohl der Tiere
am vierten Tag eines jeden Monates

Anlässlich der Inspirationen, die in der Myriam-Schrift Die Bächlein des Heils ausgearbeitet worden sind, ruft Maria zur Bildung einer Gebetskette auf, wobei am vierten Tag eines jeden Monates für das Wohl der Tiere auf dieser Welt gebetet und die Weihe seines Selbst an jenem Tag Maria dargeboten wird.
In Die Bächlein des Heils lehrt die Himmelskönigin die Seelen die ungeahnte Bedeutung der Tiere in deren indirekter Rolle innerhalb von Gottes Heilsplan für die Menschenseelen. Maria weist darauf hin, dass Gott die Tiere aus unterschiedlichen Gründen erschaffen hat, und dass einer dieser Gründe in der immensen Rolle der Tiere in der Bildung von Menschenseelen in der Tugendhaftigkeit und der Heiligung liegt.
Aus diesem Grunde ist es in Gottes Augen buchstäblich eine Schande und eine Unehre für die Menschenseele und eine groβe Beleidigung an Seine Liebe wenn die Seele Tiere misshandelt, vernachlässigt oder in irgendwelcher Form lieblos, selbstsüchtig oder gleichgültig mit Tieren umgeht.
Deshalb ruft die Heilige Jungfrau jetzt dringend zur Veranstaltung dieser Gebetstage auf, um Gnaden der Bekehrung von Menschenseelen herab zu flehen, die mit Tieren in einer Weise umgehen, die nicht mit Gottes Liebe in Übereinstimmung ist, und für die Befreiung der Tiere selbst aus allen diesen Formen des Elends, das ihnen von Menschenseelen zugefügt wird, obgleich die Menschenseelen innerhalb der Schöpfung als Krone auf Gottes Werken und Vertreter Seiner Liebe vorgesehen waren.
Maria weist darauf hin, dass Sie für diese Gebetstage den vierten Tag eines jeden Monates gewählt hat wegen der symbolischen Bedeutung der Tatsache, dass am vierten Tag eines Monates (Oktober) des Schutzheiligen der Tiere, des H. Franziskus von Assisi, gedacht wird.
Als erster Gebetstag entschied Sich die Himmelskönigin für den 4. Februar 2012, damit Ihr Myriam-Apostolat die Gelegenheit bekommt, möglichst viel Text aus Die Bächlein des Heils in den verschiedenen Sprachen zur Veröffentlichung bereit zu stellen, damit die Seelen möglichst tief informiert werden.
Mögen möglichst viele Seelen durch diesen Himmlischen Aufruf im Herzen berührt werden. Der Einsatz dieser Gebetstage ist unendlich viel gröβer als die meisten Menschenseelen erkennen können. Laut der Heiligen Jungfrau bildet der Kampf gegen Verhalten Tieren gegenüber, das gegen Gottes Gesetze verstöβt, einen wichtigen Teil des Kampfes gegen alle Finsternis auf dieser Welt, so dass die Menschheit nicht aus ihrem Elend befreit werden kann solange die Einstellung unzähliger Seelen gegenüber den Tieren sich nicht tiefgreifend ändert. Daher Marias Aufruf zu einem intensiven spirituellen Kampf in diesem Bereich. Es handelt sich um die Würde der Tiere ebenso wie um jene der Menschenseelen.
Zu Diensten der Heiligen Jungfrau als Herrin aller Seelen,
Myriam


1239. KETTENGEBET FÜR DAS WOHL DER TIERE

(Myriam van Nazareth)

dieses Gebet ist unter anderem zum Beten an den
"Myriam-Gebetstagen für das Wohl der Tiere" gemeint,
wie von Maria in Ihrem Aufruf vom 20. Dezember 2011 an die Seelen erbeten

O Heilige Jungfrau Maria, Königin von Gottes Schöpfung und Mittlerin aller Gnaden,
Gott hat die Tiere erschaffen zur Freude der Menschenseele und zur Vervollkommnung ihrer Fähigkeit zu einem heiligen Verhalten.
Täglich wird dieses Geschenk Gottes auf dieser Welt unzählige Male durch liebloses Verhalten von Menschenseelen gegenüber Tieren entehrt.
Dadurch ist die Strömung der Liebe und des Göttlichen Lebens durch die ganze Schöpfung ernsthaft gestört, und wird die Finsternis, die durch die Sünde über die Menschheit ausgebreitet worden ist, täglich in einem ungeahnten Ausmaβ vergröβert.
O Mutter der Barmherzigkeit, im Namen der ganzen Menschheit flehe ich Dich dringend an um Deine mächtige Vermittlung. Geruhe, durch die uneingeschränkte Macht Deiner vollendeten Liebe die Kraft und Wirkung jeder von allen Menschenseelen dieser Welt zugunsten eines Tieres vorgenommenen guten Tat und Handlung der Liebe zu vervielfachen, damit Licht von Erkenntnis und Bekehrung über die Menschheit ausgegossen werden möge, in einer Liebesexplosion:

  • zur Befreiung von Tieren aus der Finsternis von Misshandlung in gleich welcher Form seitens Menschenseelen. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • zur Befreiung von Tieren aus der Finsternis von Vernachlässigung durch Menschenseelen. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • zur Befreiung von Tieren aus der Finsternis von jeglicher Form lieblosen und bzw. oder gleichgültigen Verhaltens seitens Menschenseelen. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • zur Befreiung von Tieren aus der Finsternis eines jeden materialistischen Verhaltens seitens Menschenseelen. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • für Barmherzigkeit gegenüber Tieren, die von Menschenseelen im Stich gelassen oder verstoβen werden. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • für Barmherzigkeit gegenüber Tieren, die durch Verschulden von Menschenseelen zu wenig Nahrung haben. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • zur Befreiung von Tieren, die Opfer entwürdigender Experimente und anderer entwürdigender Handlungen seitens Menschenseelen sind. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • zur Befreiung von Tieren, die Opfer von Wilderei durch Menschenseelen sind. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • zur Befreiung von Tieren, die Opfer von Ausbeutung zwecks menschlichen Vergnügens, im Sport oder zu gleich welchem Erwerbszweck sind. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

  • für Barmherzigkeit gegenüber Tieren, die aus irgendwelchem menschlichen Grunde Opfer von Vertreibung aus ihrer natürlichen Umwelt sind. Vater Unser + Gegrüβet seist Du...

O Mutter Gottes, mächtige Besiegerin aller Finsternis, aller Sünde und aller Versuchung, ich biete Dir meine Prüfungen dieses Tages dar für die Ausgieβung von Gnaden der Barmherzigkeit und Bekehrung für alle Menschenseelen auf der Welt, die nicht begriffen haben, dass nur die Liebe der Menschenseele gegenüber allen ihren Mitgeschöpfen – Mensch und Tier – die Welt aus ihrem Elend retten kann, und die den Wert eines jeden Tieres innerhalb von Gottes Werken und für ihren eigenen innerlichen Frieden und für ihr eigenes Glück nicht erkannt haben.
Geruhe, in allen diesen Seelen die Macht der Versuchung zu jeglichem lieblosen und bzw. oder eigennützigen Verhalten, zu jeglicher Gleichgültigkeit und zu allem Materialismus zum Nachteil von Tieren zu brechen, damit diese Seelen zur Bekehrung kommen und die Welt aus dem Elend befreit werden möge, welche die bittere Frucht vom Tod der Liebe zu den Mitgeschöpfen ist, die Gottes Vorsehung auf den Lebensweg der Seele für ihr Glück und ihr Ewiges Heil zugelassen hat.
Um diese Gunsterweise zu erhalten, flehe ich zu Dir:

  1. um eine Explosion Göttlichen Lichtes und Göttlicher Liebe in allen Seelen,

  2. um die Lähmung der Macht Satans, der in unzähligen Menschenseelen die Liebe zu ihren Mitgeschöpfen getötet hat oder diese Seelen täglich vergiftet, damit sie die Wirkungen seiner Werke von Finsternis auch in ihrem Verhalten und in ihrer Einstellung den Tieren gegenüber vergröβern, und

  3. um die Gnade, dass durch dieses Gebet alle Tiere auf dieser Welt Gottes Liebe und Barmherzigkeit erfahren mögen, zur Verherrlichung der Liebe, durch welche Er die ganze Schöpfung am Leben erhält.


www.maria-domina-animarum.net

Brief 528.
Beantwortung einer Bemerkung in Bezug auf die Gebetstage zugunsten der Tiere

Anlass dieses Antwortbriefes ist eine Mail, in der es heiβt: "Bei allem Respekt vor der Schöpfung und vor allem vor den Tieren hängt unser Seelenheil nicht vornehmlich von den Tieren ab, wenn diese auch eine große Rolle für den Menschen spielen. Vielleicht sollten Sie auch zu einen Gebetstag aufrufen gegen die Verfolgung der Christen".

TOTUS TUUS, MARIA !

Lieber Bruder in Jesus und Maria,

Vielen Dank für Ihre Mail.

Die Gottesmutter lässt mich Ihren Brief gleich beantworten in der Absicht, einiges richtig zu stellen, weil Sie – trotz der Tatsache, dass Ihre Bemerkung was das Beten gegen die Verfolgung der Christen betrifft, selbstverständlich begründet ist – offensichtlich den wahren Sinn des ganzen Projektes der Himmelkönigin zugunsten der Tiere, mit den Gebetstagen ebenso wie mit der Schrift Die Bächlein des Heils, nicht richtig verstanden haben dürften.

Die Notwendigkeit von Gebeten gegen die Verfolgung der Christen ist mir durchaus bekannt. Das dürfte sich übrigens aus dem Ganzen der Schriften auf der Maria Domina Animarum Webseite ergeben. Gerne einiges zur Erläuterung, in der Hoffnung, dass die Motive der Himmelskönigin den Seelen im Allgemeinen dadurch etwas besser einleuchten können :

  • Nicht ich, sondern die Himmelskönigin entscheidet über dasjenige, wozu auf der MDA-Webseite aufgerufen wird. Manche Seelen berücksichtigen nicht ganz die Tatsache, dass dieses Apostolat in seiner Quelle sowie in seinen Auswirkungen kein Werk von Menschen ist. Jegliche Veröffentlichung und jeglicher Aufruf erfolgt somit auf Inspiration der Ewigen Weisheit, die alles sieht und die auch in absoluter Vollkommenheit alle Folgen abschätzen kann, welche jegliche Entgleisung in dieser Welt auf das Heil der Seelen haben kann bzw. bereits hat;

  • Die Seelen, die sich wirklich in der ganzen Materie der auf der Webseite unserer Himmelskönigin angebotenen Schriften vertiefen, erkennen gleich, dass unser christliches Erbgut der Beschützung im Gebet bedarf, schon wegen der Tatsache, dass es Träger der einzigen Wahrheit Gottes ist. In dem Maβe, wie sich die Seelen tatsächlich gemeinsam zu einer Lichtkette umschmieden lassen, so wie Sich die Herrin aller Seelen diese herbei sehnt, wird das Christentum wie von selbst zu einer Burg von Licht, die sich nicht mehr einnehmen lässt. Dazu bedarf es allerdings der Anwendung des wahrhaftigen, traditionellen Christentums, im Sinne der Schrift Testament des Bundes;

  • Es hat in der Geschichte mehrere eindeutige Beispiele dafür gegeben, wie ein Anrufen der Gottesmutter durch Gruppen von Seelen, die sich im Glauben aneinander schlossen, schwere Bedrohungen der Christen schlagartig brach. Sie dürften verstanden haben, dass Marias Aufruf zur Bildung einer Lichtkette, wie Sie diesen quer durch sämtliche Schriften auf dieser Webseite verlautbaren lässt, letztendlich nichts anders ist als eine Einladung an die Christen, sich aneinander zu schlieβen zwecks Erhaltung des wahren Christentums und Lähmung jeglicher finsteren Kraft, die sich gegen das Licht Christi richtet;

  • Die Herrin aller Seelen hat die Gebetstage für die Tiere mit durchaus berechtigtem Grunde eingesetzt. Wo viele Seelen schon die Notwendigkeit vieler Dinge sehen, welche die Menschenseelen direkt angehen, so sehen nur die Allerwenigsten, wie sehr sich diese ganze Welt ändern würde, wenn den Tieren mehr Respekt und vor allem mehr einfühlsame Liebe entgegen gebracht würde. In diesem Sinne wird in den Bächlein des Heils ebenso wie im Aufruf zu den Gebetstagen zugunsten der Tiere eine Lücke ausgefüllt, die von den allermeisten Seelen sogar niemals erkannt wird, und dies mit verheerenden Folgen für die ganze Schöpfung.

    Ich kann verstehen, dass es vielleicht der erschütternden Empfindung von Visionen bedarf, in welchen man die Gottesmutter weinen sieht wegen des immensen Gnadenverlustes auf dieser Welt durch die Art und Weise, wie mit Tieren umgegangen wird, um diesen Aufruf wirklich zu verstehen. Leider. Vergessen wir nicht, dass dieser Aufruf nicht nur den Tieren nützt, sondern letztendlich dem Gnadenstand der Menschenseelen, und zwar in einem Ausmaβ, von dem mir die Gottesmutter versichert hat, dass keiner dieses ahnen kann. Ich für mein Teil habe nach jenen mystischen Erfahrungen Marias Anordnung, zu einem monatlichen Gebetstag für die Tiere aufzurufen, mit Freudentränen begrüβt;

  • Mich schmerzt jedes Unverständnis wegen des Aufrufes zu den Gebetstagen zugunsten der Beziehungen zwischen den Seelen und den Tieren, und wegen des überhaupt wundervollen Geschenkes des Buches Die Bächlein des Heils, vielleicht noch am tiefsten aus diesem Grunde: Dass sich aus der wahren Liebe zu den Tieren in hohem Maβe die Entwicklung einer Menschenseele im Göttlichen Leben ablesen lässt. Dies ist nicht meine persönliche Ansicht, sondern die These des Himmels Selber, wie man diese den Bächlein des Heils eindeutig entnehmen kann. Ich kann Ihnen somit versichern, dass ich mit diesen Worten durchaus keine Bewertung Ihrer persönlichen seelischen Entwicklung beabsichtige: Dies stünde mir am Allerwenigsten zu, und auβerdem verstehe ich, dass es nicht Ihre Absicht ist, mit Ihrer Bemerkung den Gebetsaufruf zugunsten der Tiere an und für sich herab zu würdigen;

  • Sagt nicht bereits das Evangelium, man kann sehr wohl das eine tun und das andere nicht lassen? Von Herzen begrüβe ich jede Anstrengung von Seelen, wegen der Verfolgung der Christen zu beten. Dazu wurde ich selber bereits vor vielen Jahren von der Gottesmutter aufgerufen, und dazu hat Sie mir auch mehrere Gebete inspiriert (schauen Sie sich lediglich die Kategorie der Myriam-Rosenkränze an, und Sie werden feststellen, wie sehr die Gottesmutter durch meine Wenigkeit bereits zum Gebet zur Stärkung des Christentums aufgerufen hat). Gerne leite ich diesbezüglich noch diese beiden Denkanstöβe aus dem Herzen der Himmelskönigin weiter:

      1. Jede Seele, die sich inbrünstig Maria weiht und ihr Leben als geweihte Seele in allen Einzelheiten ihres Alltags ernst nimmt, sammelt automatisch Gnaden, die zur Stärkung des Christentums gespendet werden und auf deren Grundlage Gott Sich die Festung des wahren Glaubens erbaut. Die richtig gelebte vollkommene Weihe an Maria zielt ja völlig und ganz auf den endgültigen Sieg vom Licht über die Finsternis ab. Sollten mehr Seelen dies richtig erkennen, so würden auch mehr Seelen die Begründung der Tatsache erkennen, dass die Herrin aller Seelen durch dieses Apostolat unaufhörlich zur vollkommenen Weihe an Sie aufruft. Die Seele, die die vollkommene Weihe an Maria richtig lebt, ist ein lebendes Gebet, das genau nach Gottes Ermessen für und gegen all dasjenige angewandt wird, das Er zu jeder Zeit für angebracht hält;

      2. Vergessen wir nie, dass die Verfolgung der Christen nicht nur von Nichtchristen ausgeht, sondern auch (und in Gottes Augen ist dies noch schlimmer) von Seelen innerhalb unserer eigenen Glaubenstradition, die diejenigen angreifen, die sich für die Erhaltung des – bzw. für die Rückkehr zum – wahren, traditionellen Christentums einsetzen, in welchem nur Gott und Seine uralten (zeitlosen) Werte im Mittelpunkt stehen. Wer die Thesen der Wissenschaft des Göttlichen Lebens breit und tief studiert, weiβ sehr wohl, was die Gottesmutter hiermit meint.

      3. Jeder Christ, der sich in dieser von liberalistischem Denken geprägten Welt für die Verkündigung der Fülle der Wahrheit, d.h. der auf den traditionellen christlichen Wurzeln basierenden Lehren und der Inspirationen des Heiligen Geistes, die genau zu derselben Tradition passen, einsetzt, wird verfolgt. Die Herrin aller Seelen hat auch meiner Wenigkeit die schwersten Verfolgungen vorhergesagt, und Sie hat Recht bekommen. So ist es, weil dies genau zu Gottes Plan passt. So wirkt halt die Finsternis.

    Die Finsternis ruht nie solange sie Licht spürt, und jede Seele, die das christliche Erbgut aufrichtig ins Herz geschlossen hat, vergegenwärtigt auch in unterschiedlichem Grade Christus. Der Finsternis ist dies ein Anstoβ. Vergessen wir nicht:

      • dass der Christ automatisch dem Risiko der Verfolgung ausgesetzt ist, wegen der Art und Weise, und der Quelle, seiner Lebensbetrachtung;

      • dass Verfolgung viele Gesichter hat.Viele lassen sich auch in unserer Mitte Verfolgung gegen Mitchristen zu Schulden kommen, ohne dass sie dies erkennen (weil sie das wahre Licht verkennen bzw. nicht jeden Aspekt desselben erkennen und somit in einem gewissen Ausmaβ verblendet sind);

      • dass wir es gröβtenteils den Verfolgungen der Christen durch alle Jahrhunderte zu verdanken haben, dass wir überhaupt noch das Christentum leben können. Jesus Selbst lieβe Sich gleichsam als “der erste verfolgte Christ” bezeichnen. Er musste diese Verfolgungen annehmen und durchstehen, damit die Saat der Erlösung in die Seelen gesät wird.

Lieber Bruder, mir ist klar, dass Ihre Bemerkung aus einem aufrichtigen Herzen stammt, und dass Sie diese nicht als Vorwurf gemeint haben. Trotzdem hat die Gottesmutter Ihren Brief dazu aufgegriffen, allen Seelen einiges nahe zu legen, das leicht übersehen wird. Maria lässt zum Schluss darauf hinweisen, dass Ihre (= Marias) diesbezügliche Antwort keinesfalls als Anlass zu irgendwelcher Polemik aufgegriffen werden sollte. Mit dem vorliegenden Antwortbrief hat Sie lediglich einiges erläutern wollen, damit jede Seele erkennen kann, dass Bewertungen von uns, Menschen, sehr oft neben der Wahrheit liegen, wegen der Tatsache, dass wir nie die Fülle der Perspektive erkennen können, aus welcher Gott Selber bzw. die Gottesmutter die Welt, den Gnadenstand der Seelen und die Entwicklung von Gottes Heilsplans betrachten.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Myriam

 

www.maria-domina-animarum.net


Brief 534.

Über die Gleichgültigkeit über das Leid von Tieren und das Unverständnis über die diesbezügliche These des Himmels

TOTUS TUUS, MARIA !

Lieber Bruder in Jesus und Maria,

Vielen Dank für Ihre Mail. Ich verstehe sehr gut, was Sie meinen. Auch ich bin in schwerer Sorge über die Einstellung unzähliger Seelen den Tieren gegenüber, und insbesondere über die Einstellung derjenigen, die aufgrund ihrer Berufung auf eine ganz besondere Weise Gottes Liebe vertreten sollten. Gerade aus diesem Anlass hat mich die Himmelskönigin die einzigartige Inspiration Die Bächlein des Heils schreiben lassen, damit der Standpunkt des Himmels bezüglich der Unempfindlichkeit gegenüber dem Leid der Tiere ein für allemal der Welt bekannt gegeben wird.

Sehr viele Menschenseelen erkennen dies nicht bzw. (was noch viel schlimmer ist), wollen dies nicht erkennen, aber mit der Gottesmutter als Zeugin bestätige ich Ihnen in Wahrheit: In der Stunde des irdischen Todes erschwert sich eine Menschenseele das Gericht über ihr gerade zu Ende gegangenes Leben auf Erden durch jedes Leid, das sie Mitgeschöpfen (auch Tieren) zugefügt hat, und erleichtert sie sich das Gericht durch jeden Akt der Liebe, welchen sie Mitgeschöpfen (auch Tieren) entgegengebracht hat. Diese Regel könnte so ungefähr als den roten Faden betrachtet werden, der durch die in den Bächlein des Heils der Menschheit vermittelte Botschaft läuft.

Das alles sollte doch durchaus verständlich sein für jede Seele, die das Gesetz von Gottes Liebe verstanden hat. Tiere, genauso wie Menschen, sind Geschöpfe Gottes. Sie sind aus Seiner Liebe hervorgegangen, und haben innerhalb der Schöpfung eine wichtige Rolle zu erfüllen. Über diese Rolle – die, wohlgemerkt, auch das Heil der Menschenseelen betrifft! – wird in den Bächlein in vielen Besonderheiten ausgeführt. Dennoch hat sich herausgestellt, dass es Seelen gibt, die sich als Christen bezeichnen, die diese Ausführungen so vollkommen falsch verstehen, dass man nicht mehr aus dem Staunen herauskommt, wenn man dasjenige erfährt, was sie davon halten bzw. wenn man liest, wie sie diese Ausführungen wohl verstanden haben.

Ich möchte es deswegen noch einmal ganz eindeutig so formulieren: Es ist dem Schöpfer und Heiland ein Greuel, wenn Menschenseelen Tieren Leid zufügen. Die Tiere sind von Ihm dazu erschaffen worden, den Menschenseelen dadurch Freude zu bereiten, dass sie bereits hier auf Erden klare Zeichen Seiner Liebe spüren können – Zeichen die dadurch klar und eindeutig sind, dass sie sogar mit den Sinnen wahrgenommen werden können, in der Natur um die Seelen herum.

Zu dem Mangel an sichtbarer Liebe bei manchen Tiergattungen und den Gründen dazu habe ich mich in den Bächlein ebenfalls von Seiten der Himmelskönigin auf sehr wohl verständliche Weise äuβern dürfen bzw. sollen. Diese Zeichen leisten der These über die Tiere als Kanäle (Bächlein!) von Gottes Liebe, und somit des Göttlichen Lebens, in keinerlei Weise Abbruch.

Die Tiere sind Teile des Netzes von Gottes Liebe, das die ganze Schöpfung umspannt. Wer Tieren Leid zufügt, bewusst und gleichgültig, verstümmelt in Wahrheit Äuβerungen von Gottes Liebe, d.h. somit: Er bzw. sie verstümmelt Werke Gottes. Vergessen wir nie:

  1. Nur diese Liebe macht das Leben auf Erden möglich;
  2. Nur diese Liebe bestimmt, ob, und in welchem Ausmaβ, die Menschenseele bereits auf Erden Glück findet;
  3. Nur diese Liebe bestimmt das Maβ des Heils, das der Menschenseele in der Ewigkeit zuteilwird.

Wieso können Menschen, und ganz besonders solche, die sich als Christen bezeichnen, sich überhaupt noch darüber wundern, dass sich auf Erden das Elend ständig vermehrt, wenn sie sich kaum Gedanken darüber machen, in vielen Fällen sogar nicht einmal daran glauben:

  • dass in der Schöpfung alles erst durch die Gnade Gottes lebt, und die grundlegende Gnade jene des Liebesstroms ist, den Er unaufhörlich durch die ganze Schöpfung flieβen lässt;
  • dass der Strom der Göttlichen Liebe für die ganze Schöpfung erst durch die Art und Weise seine Wirkung bekommt, wie die Menschenseelen mit dieser Liebe umgehen;
  • dass Gottes Liebesgeschenke auf Erden nur sehr beschränkt gewürdigt werden;
  • dass jedes Zeichen von Gottes Liebe ein (manchmal getarnter) Schatz von Heil für die Seelen in sich trägt.

Nur die Liebe Gottes, und von Seiten der Menschenseelen das Verständnis und die beharrliche, selbstlose Anwendung derselben, kann die Welt und die Seelen retten. Die Rettung wird nicht lediglich durch eine Vermittlung, ein Eingreifen, von oben kommen, sie muss von den Seelen erwirkt werden, und zwar durch Verwertung der Gnade und die oberste Verherrlichung der Liebe in unserem Alltag. Dieser 'Notschrei' von Gottes wegen in die Herzen eindringen zu lassen, ist die Aufgabe und erst der wahre Sinn dieses Apostolates der Himmelskönigin.

Nicht nur verstehen viele Seelen die Zeichen von Gottes Liebe nicht mehr bzw. noch nicht, und verstoβen sie auf weltweiter Ebene Tag für Tag milliardenfach gegen die Liebe, über dies alles hinaus hat der Himmel den Seelen das einzigartige Manifest Die Bächlein des Heils als vollkommen unverdiente Ausführung über das tiefste Wesen der Göttlichen Liebe geschenkt, und sogar dieses Geschenk hat manche Seelen nicht davon abgehalten, Myriam mit Argumentationen anzugreifen, die nur aus tiefster Finsternis und Blindheit geschöpft werden können. Dem sei so: Ich tue ausschlieβlich dasjenige, wozu mich die Gottesmutter aufruft, und genau mit der Ausfüllung, die Sie mir inspiriert. Deshalb betrübt mich dies nicht wegen meiner Wenigkeit, sondern wegen der Einstellung mancher Seelen der Gottesmutter gegenüber, dieser Stimme der Wahrheit und Mutter der Mensch gewordenen Liebe.

Manche 'Christen' haben sich auβerdem angemaβt, die Entscheidung der Gottesmutter für lächerlich zu halten, als Sie dazu aufrufen lieβ (und nach wie vor dazu aufrufen lässt), am vierten Tag eines jeden Monates einen Gebetstag zugunsten der Tiere abzuhalten. Ich versichere Ihnen, dass ich in all demjenigen, was Sie mir gezeigt und in mir ausgewirkt hat, mit tiefer Traurigkeit erkannt habe, dass kaum eine Seele verstehen kann, aus welcher Notlage der Seelen heraus Maria diesen Aufruf hat verlautbaren lassen, und dass es keine Worte gibt, die jemals ausreichend ausdrücken könnten, wie wichtig dieser Aufruf für die Menschheit wohl ist. Statt dessen haben sich manche Seelen deswegen sogar über Myriam lustig gemacht. Die Menschenseele, von Gott als Krone der Schöpfung gemeint, macht sich lustig über Gottes Maβnahmen, die darauf abzielen, ihr ewiges Glück zu retten, das sie selbst offensichtlich gleichgültig lässt...

Egal, wie sich manche Instanzen zu diesem Thema äuβern, ich betone, dass ich in den Bächlein des Heils, wie überhaupt, die volle, ungeteilte Wahrheit geschrieben habe, wie mir die Himmelskönigin diese in gesprochenen Worten und in vielen Bildern mitgeteilt hat. Ich habe dem weder irgend etwas aus mir selbst hinzugefügt noch irgend etwas ausgelassen, wozu mich die Himmlische Mutter aufgefordert hat, es weiterzuleiten. Somit bezeuge ich mit meinem ganzen Wesen, dass jede Zeile der Bächlein des Heils Gottes Wahrheit vertritt. Ich wiederhole diesbezüglich, und werde nicht aufhören, es zu wiederholen, dass mir durchaus bekannt ist, welche Verurteilung auf mich wartet für den Fall, wo ich nicht die Fülle der Wahrheit schreiben sollte, wie die Herrin aller Seelen sie mich lehrt und die ich nicht aus mir heraus, sondern ausschlieβlich in Ihrem Auftrag vermittle, in den Bächlein des Heils genauso wie in sämtlichen Schriften, die durch das Maria Domina Animarum Apostolat verbreitet werden.

Es ist wirklich an der Zeit, dass sich die Seelen, und an erster Stelle die Christen – die ja aufgrund ihrer Nachfolge Christi, der Ewigen Liebe, noch am meisten dazu berufen sind – sehr ernsthaft darüber besinnen, dass auf ihnen die Verantwortung ruht, die Saat von Gottes Liebe aufblühen zu lassen. Wir sind zu nichts anderem auf Erden als dazu, in diesem Tal der Tränen Gottes Reich blühen zu helfen. Die Erde ist nicht durch Gottes Liebe ein Tal der Tränen geworden, sondern dadurch, dass diese Liebe Unzähligen gleichgültig ist, und es sogar vielen Christen gleichgültig lässt, was mit der Schöpfung als Ganzem und mit den individuellen Geschöpfen – Menschenseelen und Tieren, Stück für Stück Werken aus Gottes Hand – passiert.

Uns obliegt die heilige Pflicht, keinen Samen aus Gottes Herzen verlorengehen zu lassen. Um diese Pflicht – die für die Krone der Schöpfung der Gipfel der Freude und deshalb ein einmaliges Vorrecht sein sollte – erfüllen zu können, gibt es keinen anderen Weg als jenen des selbstlosen Einsatzes für die Fruchtbarkeit von Gottes Liebesgeschenken. Solange der Mensch nicht die immense Wichtigkeit der Liebe im Umgang mit den Tieren erkannt hat und er diese nicht in der Praxis des Alltags in Anwendung bringt, und zwar von ganzem Herzen, kann nur ein Bruchteil der Saat des Göttlichen Lebens in den Menschenseelen aufblühen.

Viele Christen machen sich mit Recht Sorgen darüber, dass so viele für die Ewigkeit verlorengehen. Wie kann das denn anders sein, wenn nicht einmal unter uns, Christen, die Wahre Liebe verstanden wird? Ich bin Ihnen dafür dankbar, lieber Bruder, dass Sie Ihr Herz zu diesem Thema ausgegossen haben, denn – um es, dem Sinne nach, mit Jesus zu sagen – nicht Fleisch und Blut haben Sie zu diesen Worten und zu dieser Einstellung inspiriert, sondern der Geist Gottes, und die Himmelskönigin hat Sich unbedingt in dieser Antwort dazu äuβern wollen, denn nicht viele haben dies bisher richtig verstanden: Der Anteil unserer Einstellung den Tieren gegenüber in der Entwicklung des Elends auf Erden bzw. in der Behebung desselben, ist wesentlich gröβer als es sich die Menschenseelen vorzustellen bereit sind. In dieser Erkenntnis liegt eine der wichtigsten Lektionen des dringenden Himmlischen Aufrufes, der sich in den Bächlein des Heils hat verkörpern lassen. Setzen wir uns mit voller Kraft dafür ein, dass dieser Aufruf die vom Allerhöchsten bezweckten Früchte einbringen kann, egal was manche Seelen, auch in den von Ihnen erwähnten Kreisen, davon halten. Vergessen wir nie: Wir gehen unserer Berufung nicht wegen der Befriedigung eigener Impulse nach, sondern deswegen, weil uns der Himmel dazu ruft und weil uns die Werke von Gottes Liebe heilig sind. Selig diejenigen, die dies verstanden haben.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Myriam

endgültige Zurückgezogenheit Myriams

www.maria-domina-animarum.net


TOTUS TUUS, MARIA !

ENDGÜLTIGE ZURÜCKGEZOGENHEIT MYRIAMS

Zur Einführung die nachfolgende Privatoffenbarung, welche die in dieser Rubrik enthaltenen Informationen in das richtige Licht rücken dürfte:

Privatoffenbarung von der Herrin aller Seelen an Myriam

während des Betrachtungsgebets am 17. August 2015

HEILIGSTE JUNGFRAU MARIA: "Nur die wenigsten Seelen haben durch die Jahre den wahren Grund und den wahren Zweck der Berufung Meiner Myriam begriffen.

Deine Berufung ist die Frucht eines Mysteriums, das engstens mit dieser Zeit zusammenhängt, welche die Zeit der Vollendung von Gottes Heilsplan ist. Kraft der Gnaden, die diesen besonderen Tagen Meiner Verherrlichung bei Gott (*) vorbehalten sind, lasse Ich dich nunmehr den wahren Grund und den wahren Zweck der Berufung Meiner Myriam in genau Meinen Worten bekanntgeben:

Die Berufung Meiner Myriam bezieht sich in keinerlei Weise auf individuelle Seelen und deren Bedürfnisse, sie zielt unmittelbar darauf ab, die Vollendung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung voranbringen zu helfen, und ist deswegen vollkommen und ganz an der Verkündigung des Grundgesetzes der Schöpfung orientiert: des Gesetzes der Wahren Liebe in der Fülle ihrer Komponenten, Eigenschaften und Geheimnisse.

Der Gegner des Lichtes von Gottes Wahrheit hat nichts unversucht gelassen um das Werk, das Ich durch Meine Myriam vollbringen will und soll, zu hemmen und dieses Himmlische Verkündigungswerk in Bahnen zu lenken, die nicht von Mir beabsichtigt waren. Deine Berufung ist somit von vielen falsch verstanden und hin und wieder missbraucht worden.

Aus diesem Grunde habe Ich Meine Myriam zwischen der Osterzeit 2012 und der Osterzeit 2013 Schritt für Schritt endgültig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, denn diese Berufung kann ausschlieβlich in der Berührung zwischen Meinem und deinem Herzen gestaltet werden, im Verborgenen deiner Seele, in welche Ich die Saat gestreut habe, und nach wie vor streue, die nur dann aufblühen kann, wenn sich keine weltlichen Wolken zwischen die Strahlen aus Meinem Herzen und dein Herz schieben können.

Ebenfalls aus diesem Grunde habe Ich die Zeit vor dem Punkt, an dem Ich dich vollkommen zurückziehen sollte, im Jahre 2012 mit der einzigartigen Inspiration der  Bächlein des Heils abgeschlossen, denn siehe:

Die Berufung Meiner Myriam ist vollkommen und ganz an der Verkündigung der Wahren Liebe und dem Unterricht mit Bezug auf die Anwendungswege derselben orientiert, welche die Menschenseelen zur wahren Ähnlichkeit mit dem Bild führen sollen, das ihr Schöpfer von Anfang an bezüglich der Menschenseele gehegt hat. Gottes Heilsplan kann nur in dem Maβe vollendet werden, wie die Menschenseelen die Wahre Liebe bewusst, spontan und bedingungslos jeder Komponente der Schöpfung gegenüber – Mitmenschen, Tieren und sogar der Umwelt – in Anwendung bringen.

Deine vollkommene Zurückgezogenheit hat Mich in den Stand versetzt, den letztendlichen Zweck dieses Werkes zu seiner Krönung zu führen, die mit den Bächlein des Heils begonnen hat und die sich seitdem voll und ganz in den einzigartigen Inspirationen auswirkt, die Ich in dieser Zeit in dich eingieβe, und die Ich zu Gottes Zeit an die Seelen freigeben soll.

Verkündige diese Worte als Zeichen Meiner Macht über die Finsternis".

(*) Die Herrin aller Seelen verwies einst in einer Offenbarung auf die Tage zwischen Ihren Festen vom 15. bzw. vom 22. August als 'die Tage Meiner Verherrlichung'.

(Ende der Offenbarung vom 17. August 2015)

Wenige Seelen erkennen, dass Myriam die Berufung im Dienst der Herrin aller Seelen nie selber verlangt hat, diese Berufung ist vom Himmel ausgegangen und wurde von einer Menschenseele als Lebensaufgabe im Dienst an Gottes Heilsplan angenommen. Es ist die erste Aufgabe dieses Werkes, die Erfüllung dieser Lebensaufgabe zu beschützen. Deshalb respektieren wir diese Entscheidung der Gottesmutter, Ihr kleines Werkzeug aus jeglichem Kontakt zurückzuziehen. Es folgt einiges zum Hintergrund dieser Entscheidung. 

Endgültige Zurückgezogenheit Myriams
Mitteilung im Auftrag der Gottesmutter

TOTUS TUUS, MARIA !

Pfingstmontag 2013

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus und Maria,

Seit einiger Zeit ist Myriam bekanntlich von der Gottesmutter weitgehend aus jeglichem Brief- und Mailverkehr mit der Auβenwelt zurückgezogen worden. Maria hegte die Absicht, die Berufung, welche Sie Ihrer Myriam ab der ersten Stunde im Jahre 1997 erteilt hatte, durch diese Maβnahme vollkommen ausfüllen zu können. Die von Maria im Rahmen dieser Berufung verlangten Werke lassen sich ja auf Dauer nur in einer Atmosphäre der vollständigen Orientierung an dem Herzen der Himmelskönigin erledigen. Wie es die Gottesmutter Selbst bereits wiederholt formulierte: "Kontakte mit der Auβenwelt sind für eine mystische Berufung wie Gift".

Die Herrin aller Seelen hat in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten Myriam gegenüber Ihren Willen verkündigt, Ihr kleines Werkzeug solle ab Pfingsten die Tag für Tag von Seiten ihrer Herrin auferlegten Aufgaben endgültig in vollkommener Zurückgezogenheit vollbringen. Konkret heiβt dies, dass Myriam künftighin nicht mehr erreichbar ist. Die bisher von Myriam benutzte Mailadresse ist auf Anordnung der Himmelskönigin gelöscht worden. Myriams Arbeitsplan ist künftighin – wie ursprünglich vorgesehen – vollkommen und ausschlieβlich um die Schriften, das Gebet, und die von Tag zu Tag von der Gottesmutter erteilten Aufgaben herum zentriert.

Möglicherweise wird manche Seele diese Himmlische Entscheidung nicht ganz verstehen, und wird die Letztgenannte sogar zu Spekulationen Anlass geben. Spekulationen sind immer unfruchtbar, und können darauf hinweisen, dass man an Gottes Weisheit zweifelt. Himmlische Maβnahmen lassen sich ohnehin nur mit dem Herzen verstehen. Etwaiges Unverständnis darf und wird Myriam und das Maria Domina Animarum Werk als Ganzes nie daran hindern, jeder einzelnen Anweisung von Seiten der Herrin dieses Werkes vollkommen und buchstäblich zu gehorchen, da dieser Gehorsam höchstgradig die Fruchtbarkeit des Werkes bestimmt. Von Anfang an wies die Herrin aller Seelen darauf hin, dass Kritiken an Ihren Verkündigungen ebenso wie an Ihren Entscheidungen immer von der Finsternis inspiriert sein würden, da Ihr Werk von Anfang an als Speerspitze im Kampf gegen die Finsternis und als Kanal der Entlarvung der so wenig erkannten Strategien der Finsternis in diesen Letzten Zeiten beabsichtigt war, und vollkommen auf der Verbreitung wahrer Liebe und Hoffnung und auf der Vertiefung der Kenntnisse von der traditionellen Wahrheit basiert. Übrigens sagte die Herrin bereits ab den ersten Tagen der Berufung – und Sie lässt dies jetzt erneut betonen – dass Myriam für sämtliche Aufgaben im Rahmen Ihres Werkes keinem einzigen sterblichen Menschen gegenüber, sondern ausschlieβlich Ihr und Gott gegenüber Verantwortung schuldet, da die Urheberin sämtlicher Tätigkeiten dieses Werkes ja Sie Selbst – die Himmelskönigin – ist. Da Myriam diese ganzen Jahre hindurch ausschlieβlich nach den Inspirationen und Anweisungen seitens der Himmelskönigin gehandelt und geschrieben hat, und dies weiterhin tun wird, ist dieses Werk voll und ganz Sprachrohr des Himmels und nicht Kanal irgendeines weltlichen Denkens. In diesem Sinne werden Myriam und das ganze Werk alles daran setzen, die ihnen erteilten Himmlischen Aufgaben weiterhin genau gemäβ den Führungen der Herrin auszuführen, und zwar von nun an in einer Atmosphäre, welche der Einheit mit der Himmelskönigin zuträglicher ist als dies in den letzten Jahren möglich war.

Keine Seele darf diese Maβnahme so verstehen, als würde Myriam die Seelen ab jetzt im Stich lassen. Ebenso wenig ist diese Maβnahme so auszulegen – wie manche böswillige Seele inzwischen versucht hat es zu tun – als wäre Myriams Berufung im Dienste der Himmelskönigin zu Ende. Die Gottesmutter lässt darauf hinweisen:

  1. dass die Schriften inzwischen so umfassend sind, dass jede Seele, die sich in sie vertieft, auf jegliche Frage die richtige Antwort im Sinne des Himmels finden kann bzw. eine solche Antwort aufgrund der unterrichteten Linie der Himmlischen Anschauungsweise selber im Herzen lesen kann, und zwar nach dem Maβe ihrer Anstrengungen zur seelischen Vertiefung und ihres Glaubens an den unsagbaren Wert dieser Verkündigungen, die eine einzigartige Himmlische Gnade sind;

  2. dass die Veröffentlichung alter und neuer Schriften unverändert weiterlaufen wird – strikt gemäβ den Anweisungen der Herrin aller Seelen und dem von Ihr gesetzten Plan;

  3. dass Myriam sich der spirituellen Bedürfnisse der Seelen guten Willens jetzt besser wird annehmen können als zuvor. Diese endgültige Zurückgezogenheit ist für Myriam nicht als Stillstand, sondern im Gegenteil als Gelegenheit zur Neubelebung gedacht, die u.a. der Entfaltung der vielen Inspirationen zugute kommen soll, welche die Herrin aller Seelen Ihrer Myriam in den vergangenen Jahren gnädigerweise hat zuflieβen lassen, die allerdings wegen des Tätigkeitsmusters, das sich im Werk entwickelt hatte, nie ausgearbeitet werden konnten. Es soll darauf hingewiesen werden, dass Myriam seitens der Gottesmutter auch viele Aufgaben auβerhalb eines jeden Kontaktes mit der Auβenwelt zu erledigen hat. Gerade jene Aufgabensphäre musste während einiger Jahre notgedrungen in den Schatten gestellt werden, wird allerdings jetzt von Maria kräftig neu belebt.

Den Kampf des Maria Domina Animarum Werkes gegen die Finsternis möchte die Himmelskönigin nun auf einer Grundlage vollkommener Zurückgezogenheit Ihres kleinen Werkzeugs fortsetzen, ebenso wie – selbstverständlich – durch die Tätigkeiten des ganzen Werkes, die sich nach wie vor genau gemäβ den Inspirationen und Anordnungen der Herrin vollziehen. Die Gottesmutter bezweckt mit dieser Regel eine Sicherung der seelischen Fruchtbarkeit Ihres kleinen Werkzeuges ebenso wie Ihres Werkes.

Maria lässt darauf hinweisen, dass sich die ständige Wechselwirkung zwischen Ihr und Ihrem kleinen Werkzeug – auf welcher ja die Verfassung sämtlicher Schriften überhaupt basiert – nur in dem Maβe dauerhaft gestalten kann, wie es Ihrem Werkzeug ermöglicht wird, in einer Atmosphäre des möglichst weitgehenden Mangels an äuβeren Eindrücken und somit in der Stille im Herzen mit Ihr vereint zu bleiben.

Der Briefwechsel mit Myriam, ebenso wie der Eintritt des Werkes in das Internet überhaupt, war nie von der Himmlischen Herrin beabsichtigt. Diese beiden Entwicklungen haben sich wegen Umständen auβer Myriams Willen ergeben, und Maria hat während einiger Zeit das Beste daraus gemacht. Sie hat nun Myriams Aufgaben und die Atmosphäre der Erledigung derselben endgültig zum ursprünglich von Ihr gestalteten Muster zurückgeführt.

Gerne danke ich den vielen Seelen guten Willens, die in den letzten Jahren durch ihre aufrichtigen Briefe an Myriam zur auβergewöhnlichen Gnadenwirkung beigetragen haben, welche der Himmel durch die Antwortbriefe zustande gebracht hat.

In diesem Sinne, sehr geliebte Schwestern und Brüder, bitte ich demütigst um Ihre Unterstützung im Gebet, damit dieses einmalige und gnadenreiche Werk die erhabenen Zielsetzungen der Himmlischen Herrin weiterhin im höchst möglichen Grade verwirklichen kann. Unser gemeinsamer Kampf in der Lichtkette der Herrin aller Seelen hat ein Ziel, dessen Heiligkeit kaum eine Seele auf Erden fassen kann. Gerade deswegen obliegt dem kleinen Werkzeug der Herrin die Pflicht, sich den Anweisungen der Himmelskönigin restlos zu unterziehen.

Zum Schluss möchte ich alle Seelen darum bitten, weder die vorliegende Entscheidung noch jegliche andere Entscheidung der Gottesmutter im Rahmen der Organisation, der Gestaltung und des Inhalts der innerhalb dieses wundervollen Werkes geleisteten Tätigkeiten, Veröffentlichungen usw., bei den lieben Seelen im Herzen des Maria Domina Animarum Werkes zu hinterfragen. Auch uns selbst im Herzen dieses Werkes ist nicht immer der allertiefste Grund für die Entscheidungen der Himmelskönigin bekannt. Selig die Seele, die das Vorgehen der Gottesmutter als sicheren Kanal der Weisheit und der Gnade im Herzen so annimmt, wie es ist, denn dieses Werk hat von Anfang an nur eins bezweckt: die Förderung des stillen, hoffnungsvollen Glücks und des Ewigen Heils einer jeden Seele guten Willens. Die Seele, die an dieses Werk glaubt, glaubt an die Himmelskönigin Selbst, die es gemacht hat und die versprochen hat, es bis zum Ende in jeder Einzelheit zu führen und zu verwalten. Es hat Seelen gegeben, die versucht haben, dieses heilige Werk in einem persönlichen Sinne zu prägen. Solchen Entwicklungen hat die Himmelskönigin nun endgültig ein Ende gesetzt.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Ihr Maria Domina Animarum Werk

 

Sehr wichtig und aufschlussreich in dieser Beziehung wäre übrigens noch der nachfolgende "Offene Brief an eine Seele". Dieser Brief dürfte in mehreren Hinsichten nachweisen, wie unsinnig die Verleumdungen sind, welche aus mancher Ecke gegen Myriam in die Welt gebracht wurden. Im Übrigen vermittelt er Erkenntnisse von manchen Hintergründen, welche den Verleumdern nicht bekannt sein können:

TOTUS TUUS, MARIA !

Offener Brief an eine Seele
(März 2014)

anlässlich bestimmter Missverständnisse bezüglich der Tätigkeit
innerhalb des MDA-Werkes

Lieber Bruder in Jesus und Maria,

Uns tut Ihr Brief sehr leid, zumal da das MDA-Werk in letzter Zeit endlich die Gelegenheit bekommen hat, auf das ursprünglich von der Gottesmutter beabsichtigte Gleis zurückzukehren. Dieses Werk funktioniert endlich ausschlieβlich nach dem Rhythmus der Himmelskönigin.

Als Myriam vor siebzehn Jahren von der Gottesmutter als Ihr kleines Werkzeug gerufen wurde, lautete der wohlumrissene Auftrag (diese genauen Worte der Himmelskönigin waren bisher ausschlieβlich dem Seelenführer Myriams und den wenigen Seelen seines Gebetskreises bekannt, wir dürfen sie erst jetzt wegen des offensichtlichen Missverständnisses in Ihrem Brief wiederholen): "Wenn du damit einverstanden bist, werde Ich die Saat Meiner Belehrungen in dich ausschütten, damit du es in die Seelen säst, die Ich dir dazu zeigen werde. Zu diesem Zweck werde Ich Mein Herz in dir klopfen lassen und dich auf dem mystischen Wege ausbilden, damit du mit deinen ganzen Verfassungen dieser Aufgabe gerecht werden kannst. Dich bitte Ich im Übrigen um dein Einverständnis, mit deinem ganzen Wesen an den ewigen Schmerzen Meines Herzens Anteil zu haben".

Die ursprüngliche Absicht der Gottesmutter war es, Myriam die Früchte Ihrer Inspirationen innerhalb eines engen Kreises von Seelen um einen Priester herum verbreiten zu lassen, zwecks Ausbildung dieser Seelen auf der höchsten Ebene der vollkommenen Weihe an Maria. Es war anfänglich nie die Absicht der Gottesmutter, die Schriften Myriams zu Myriams Lebzeiten auβerhalb des von dem Seelenführer gebildeten Kreises zu verbreiten! Mit dieser Mitteilung wäre mithin darauf hingewiesen, dass es eine besondere Gnade ist, dass sich das MDA-Werk überhaupt bemühen darf, die einzig richtigen Fassungen der Schriften in anderen Sprachen als der Muttersprache Myriams zu den Seelen zu bringen. Über die Gründe, weshalb die Gottesmutter die Politik der Veröffentlichungen weitgehend hat ändern lassen, ist unter Veröffentlichungen all dasjenige ausgeführt worden, das wir von der Herrin aller Seelen dazu schreiben dürfen.

Zu jenem Zweck verband die Gottesmutter Ihr Vorhaben mit Myriam bald mit der Bedingung, Myriam solle ein zurückgezogenes Leben führen, aus dem einfachen Grunde, dass die Welt und alle ihre Gesinnungen und Eindrücke pures Gift für eine mystische Berufung sind.

Wegen Ereignissen, die sich vollkommen auβer dem Willen Myriams und schon überhaupt auβer dem Willen des Himmels vollzogen, wurde die ursprüngliche Absicht, die Schriften Myriams erst nach dem Tode Myriams in weitere Kreisen hineinzuführen, und dies dazu noch genau nach den spontanen Wirkungen der Göttlichen Vorsehung, notgedrungen auβer Kraft gesetzt, weil es da keinen Weg zurück mehr gab, ohne Seelen zu falschen Schlussfolgerungen zu führen. Der Weg ins Internet war unbeabsichtigt geöffnet worden. Myriam ist das gröβte Opfer dieser Entwicklungen geworden, und ist durch eine Vielfalt von Umständen dazu gezwungen worden, die eigene mystische Berufung Gefahren auszusetzen, die weit gröβer sind als es je eine Seele hat ahnen können. Eine der Folgen der Entwicklungen ist jene, dass Myriam die eigene Gesundheit hat aufs Spiel setzen müssen, weil sie Unmengen von Arbeit auf sich hat nehmen müssen, die gar nicht in ihrer Lebensaufgabe verzeichnet waren. Das alles sind Dinge, von denen keine Seele etwas ahnt, die trotzdem hin und wieder Seelen in die Versuchung führen, davon auszugehen, dass sich im MDA-Werk und bei Myriam gar nichts mehr tun würde und dieses Werk im Sterben liege... das alles nur deswegen, weil keiner hinter den Kulissen schauen kann um festzustellen, welche Schmerzen Myriam und die nächsten Mitarbeiter darüber haben erdulden müssen und immer noch erdulden, dass sehr vieles zu schaffen war und nach wie vor ist, um viele unbeabsichtigte Kurven auf dem Weg wieder gerade zu ziehen, damit endlich die Pläne der Gottesmutter mit Myriams Lebensberufung und dem Apostolat so erfüllt werden können, wie Sie diese entworfen hatte.

Die völlig neue Art und Weise, wie das MDA-Werk jetzt mit den Schätzen umzugehen versucht, die in Myriams Herzen hinterlegt worden sind und von denen sehr viele wegen dieser Umstände noch nicht einmal verwertet werden konnten, ist ein Himmlischer Segen. Tatsächlich, die Inspirationen von der Gottesmutter an Myriam haben nie aufgehört, allerdings haben sich sehr viele wegen Überlastung noch gar nicht ausarbeiten lassen. Leider sehen manche Seelen dies anders. Es sei ihnen verziehen, denn sie können ja nicht ahnen, welche Anstrengungen und welchen Kampf dieses Werk bereits hat leisten bzw. führen müssen, um die Saat der unterschiedlichsten Unkräuter aus dem Werk wegzuschaffen. Dem Bösen liegt offensichtlich unvorstellbar viel daran, Myriam die Erfüllung der Lebensaufgabe nach den einzig Himmlischen Regeln unmöglich zu machen, und immer wieder findet er sehr leicht Seelen, die er seinen Plänen dienlich machen kann.

Die Gottesmutter Selbst ist eingeschritten, vorsichtig seit 2011 und erst recht ab Ostern 2012, mit der vollkommenen und bedingungslosen Zurückziehung Myriams zu Pfingsten 2013 als Krönung. Die Bereinigung eines Vorganges, der aus mehreren Ecken vergiftet worden ist, braucht halt Zeit, und die Herrin aller Seelen reiβt bekanntlich erst dann eine brüchige Mauer vollkommen ab, wenn der Aufbau einer weit stärkeren Mauer fast vollkommen fertig ist. Die Änderungen, die sich seitdem aus den neuen Entwicklungen ergeben, sind nicht anders als Schritte zurück auf den eigentlichen Weg, den Sich die Himmelskönigin von Anfang an gewünscht hat.

Myriam hat seelisch unter jeder unbezweckten Kurve auf dem Weg des Werkes aufs Schwerste gelitten. Niemals mehr, soll sich das MDA-Werk Wege vorschreiben lassen, die denen der Anfangstage nicht haargenau entsprechen. Es tut uns sehr leid, dass es immer Seelen gibt, die kein Verständnis dafür zu haben scheinen, dass Myriam und das Werk nicht dazu berufen sind, den Auffassungen der Welt gerecht zu werden, sondern ausschlieβlich dazu, einen Himmlischen Plan zu erfüllen, dessen Wert nur die Wenigsten verstanden haben.

Eine starke geistige Bewegung, lieber Bruder, ist nicht eine, die sich nach einem von der Welt auferlegten und erwarteten Rhythmus entwickelt, sondern im Gegenteil eine, die sich bei ihrer Entwicklung ausschlieβlich von Gottes Inspirationen führen lässt und somit auch nur nach Gottes Zeit funktioniert. Wie dabei vorzugehen ist, darf sich das MDA-Werk gar nicht von welcher weltlichen Vorstellung oder Entwicklung auch immer vorschreiben lassen. Das ganze Tun und Lassen dieses Werkes funktioniert haargenau und ausschlieβlich nach den Inspirationen und Vorschriften der Gottesmutter Selbst, die diese Inspirationen und Vorschriften von Tag zu Tag in Myriams Herzen sät, und nicht, wie es sich die Welt manchmal vorstellt, in weit im Voraus ausgearbeiteten Plänen. Von Myriam wird vom Himmel aus eine geradezu heldenhafte Flexibilität verlangt, die sich mit einem tadellosen Gehorsam verbinden muss. Die Welt bzw. manche Seelen dürfen dabei denken und verlautbaren was sie wollen, Myriam darf sich davon nicht im Geringsten beeinflussen lassen. Keine Seele weiβ in allen Einzelheiten, wo die Gottesmutter mit Ihren Maβnahmen und Schritten in Bezug auf die Wirkungen dieses Werkes hingeht, und welchen Wegen entlang, gerade weil Sie Sich von der Göttlichen Intelligenz, Weisheit und Allwissenheit führen lässt, nicht von den Ansichten von Seelen.

Genau aus diesem Grunde, lieber Bruder, wird es die Gottesmutter niemals erlauben, dass sich das MDA-Werk auf ein Forum einlässt, in welchem darüber debattiert werden soll, 'wie es im MDA-Werk weitergehen soll'. Maria bezeichnete Myriam gegenüber vor einigen Jahren Foren ebenso wie Internetdebatten zu Ihrem Werk als 'Werkzeuge des Gegners'. Überlegen Sie sich dies mal richtig. Über tiefe seelische Themen wird tatsächlich nicht debattiert, die Seelen lassen diese im Herzen reifen. Foren und Debatten sind das reinste Gift wenn sie mystische Werke zu berühren und diese mit dem Verstand zu zergliedern versuchen. Es sind mit Bezug auf das MDA-Werk und Myriam bereits die wildesten Ansichten herumgegeistert. Keine von diesen ist aus der Saat des Heiligen Geistes gewachsen. Kein Werk, das wahrhaftig Himmlischen Ursprungs ist, wird sich auf Foren und Internetdebatten einlassen, denn der Himmel liefert Seine Werke nicht der Verunreinigung aus weltlichen Überlegungen aus. Gottes Wahrheit ist Gottes Wahrheit, darüber debattiert man nicht, man nimmt sie an und lebt entsprechend. Aus diesem Grunde hat die Himmelskönigin Ihrer Myriam bereits vor vielen Jahren sogar verboten, sich jemals Foren anzuschauen, geschweige denn, wir würden uns jemals daran beteiligen. Jegliche Seele, die sich auf Foren und bei Internetdebatten als Sprachrohr Myriams bzw. des MDA-Werkes aufspielt, ist nicht von uns dazu aufgefordert worden bzw. tut dies nicht in unserem Namen, da dies gar nicht dem Willen der Gottesmutter entspricht.

Lieber Bruder, fallen wir nie der Versuchung anheim, die Pläne der Himmelskönigin und die Art und Weise, wie Sie diese auszuführen versucht, ausbessern zu wollen. Das ist nicht nur verwegen, es ist sogar ein Beitrag zu den Schmerzen der Herzen Jesu und Mariä, eine Förderung der Macht des Bösen über diese Welt, und somit ein immer neues Hindernis für die Verwirklichung von Gottes Heilsplan. Myriam hat es bereits bis zum Überdruss zu betonen versucht: Dieses Werk ist einmalig, es hat keine menschlichen bzw. weltlichen Wurzeln und wird nicht von menschlichen Vorhaben und Ansichten gelenkt und geführt. Wahre Weihe an die Herrin aller Seelen, die Weihe, die Sie sich so tief ins Herz geschrieben haben, lässt sich nur auf vollkommener Hingabe und Annahme erbauen. Solange die Seele die Neigung verspürt, manches selber in die Hand zu nehmen bzw. abzuändern während sie weiβ, dass die Gottesmutter es Selbst erschaffen hat und nach Gottes Weisheit führt, ist das Fundament Ihrer Weihe brüchiger, als sie denkt, und somit wie ein offenes Tor für die böswilligen Einflüsse des Gegners. Die Himmelskönigin hat schon öfters davor gewarnt.

Wir hoffen, lieber Bruder, Ihnen mit diesen Worten einiges erläutert zu haben. Seien Sie davon überzeugt, dass die Dinge nicht unbedingt so sind, wie sie aussehen. Im MDA-Werk wird viel härter gearbeitet, als Sie meinen, und vor allem genauer als je zuvor in Übereinstimmung mit den Ansichten und Vorhaben der Herrin aller Seelen Selbst, die ja die wahre steuernde Kraft hinter diesem Werk ist. Die Berufung Myriams ist selten und nur von den Allerwenigsten so verstanden worden, wie sie wirklich ist. Lassen Sie die Himmelskönigin in vollkommener Annahme gewähren, und eines Tages werden Sie sehen und begreifen, was die Gottesmutter mit diesem einmaligen Werk wirklich bezweckt hat.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Ihr Maria Domina Animarum Werk – Anfang März 2014

Nachschrift: Genauso wie es die Himmelskönigin immer schon hat verkünden lassen, ist es uns im MDA-Werk auch anlässlich des vorliegenden offenen Briefes nicht erlaubt, uns auf irgendwelche Polemiken einzulassen.

 

Bald nach dem oben abgedruckten Brief lieβ die Gottesmutter noch die nachfolgende Erläuterung zu (wir zitieren aus einer Privataufzeichnung zugunsten einer Seele):

"(...) Im Zusammenhang mit der von Myriam in ihrer Berufung als Apostel der Herrin aller Seelen zu folgenden Linie gab die Gottesmutter Selbst Myriam von Anfang an ein formelles 'Gebot plus Verbot'. Maria legte Myriam ans Herz, Sie (d.h. Maria), und Sie allein, sollte jeder Einzelheit der Ausführung der Apostolatsarbeiten und der konkreten Gestaltung von Myriams Berufung Richtung geben. Das heiβt also ein Gebot vollkommenen Gehorsams der Herrin aller Seelen als einzigem Wegweiser und einziger Führerin gegenüber. Sie verband dieses Gebot mit einem Verbot an Myriam, sich in irgendwelcher Hinsicht durch menschliche Meinungen, Urteile oder Kritiken von Dritten führen zu lassen. Konkret heiβt dies, dass es Myriam von Maria Selbst untersagt ist, Meinungen, Urteilen oder Kritiken Aufmerksamkeit zu schenken, die von Menschenseelen geäuβert werden. Die einzige 'menschliche' Meinung, welche die Gottesmutter je von Ihrem obenerwähnten Verbot entbunden hat, ist jene von Myriams Seelenführer, mit der Begründung, dass dieser von Ihr Selbst mit dem Verständnis und Erkenntnis von Ihren Wünschen ebenso wie von dem Ziel und dem Plan befruchtet werden soll, die Sie mit Ihrem Werk anstrebt.

Dieses 'Gebot plus Verbot' bestimmt gleich das Grundgesetz des Maria Domina Animarum Werkes, das von Maria Selbst ins Leben gerufen worden ist und von Ihr allein in allen Einzelheiten verwaltet und geführt wird.

Es hat Seelen gegeben, die aufgrund eines vollkommen verzerrten Verständnisses von Marias Absichten mit Myriams Berufung und Lebensaufgabe, durch menschliche Manipulationen versucht haben, Marias Werk einen persönlichen Stempel aufzudrücken. Die Gottesmutter Selbst hat jedoch Ihr Werk entschlossen zu den von Ihr gepflanzten Wurzeln zurückgeführt, und hat die Notwendigkeit Ihres 'Gebot plus Verbots' wiederholt mit der These begründet, dass menschliche Meinungen, Urteile und Kritiken an Ihrem Werk und an der Ausführung und Gestaltung dieses Werkes ebenso wie Myriams Berufung von menschlichen, das heiβt von weltlichen Ansichten inspiriert sind und aus diesem Grunde notgedrungen oberflächlich sind. Aus diesem Grunde hat Myriam immer jeglichen Versuch der Kritik, der Beurteilung, der Verurteilung und sogar der Verleumdung seitens Dritten im Gehorsam der Himmelskönigin gegenüber unberücksichtigt gelassen und ausschlieβlich mit dem Blick und mit dem Herzen an Marias Herzen orientiert gelebt, geschrieben und gehandelt. Bei manchen Seelen ist diese Einstellung auf Unverständnis gestoβen, und ist diese von mancher Seele auch falsch (sogar verleumderisch) ausgelegt worden.

Dies alles hat zu Marias Entscheidung beigetragen, Myriam endgültig und vollkommen aus jeglichem Kontakt mit der Auβenwelt zurückzuziehen, so wie Sie es vor dem Interneteinstieg Ihres Werkes beabsichtigt hatte. Manche Seelen übersehen es tatsächlich, dass dieses Werk bereits neun Jahre vor dem Anfang des Internetapostolats von Maria gegründet wurde, und dass die Gründung eines Internetapostolats mit Kontakten zwischen Myriam und der Auβenwelt nicht von der Himmelskönigin beabsichtigt war. Aus diesem Grunde hat Sie Myriam endgültig aus allem Verkehr zurückgezogen. Jede Seele, die diese Entscheidung kritisiert bzw. sie gar als ein Zeichen dafür auslegt, dieses Werk wäre seit seiner Reorganisation im Niedergang und Myriam auf dem Holzweg, verleumdet die Gottesmutter Selbst und hat Ihre wahren Absichten mit diesem Werk und mit Myriams Lebensberufung ganz und gar nicht begriffen. (...). Immerhin vollzieht sich in unserem Werk sehr viel mehr als dasjenige, was für die Außenwelt sichtbar wird".

Wir verweisen an dieser Stelle mithin auf die Rubrik Das MDA Werk > Myriam Vorstellung.
Umwandlung der Finsternis
Wichtige Vorbemerkung: Die Belehrungen mit Bezug auf die Strategien der Finsternis zur Zerrüttung von Gottes Werken und Plänen und zur Verunreinigung und Lähmung der Seelen auf ihrem Weg zur ewigen Bestimmung bei Gott stehen im Mittelpunkt der erhabenen Mission Mariä, der Herrin aller Seelen. Die Himmelskönigin lässt deswegen mit Betonung auf den engsten Zusammenhang zwischen den nachfolgenden Schriften bzw. Rubriken auf dieser Webseite hinweisen:
  • Umwandlung der Finsternis (in Maria lädt ein vorzufinden)
  • Morgensonne und Nebel (in Belehrungen > Bücher vorzufinden)
  • Weihe an Maria im Kampf gegen das Böse im Alltag (in Weihe an Maria > Weihe in der Praxis vorzufinden)
  • Das Licht leuchtet in der Finsternis (in Belehrungen > Kurze Belehrungen vorzufinden)
  • Maria und das Böse (in Belehrungen > Kurze Belehrungen vorzufinden)
  • Bekenntnis eines Dämons auf Befehl der Heiligen Jungfrau Maria (in Offenbarungen > Sonderoffenbarungen vorzufinden)

TOTUS TUUS, MARIA !

UMWANDLUNG DER FINSTERNIS

Aufruf seitens der Heiligen Jungfrau Maria

durch Myriam van Nazareth

Die Königin von Himmel und Erden möchte die Seelen auf die spirituelle Bedeutung von Finsternis und Elend hinweisen. Sie lässt die nachfolgenden sehr wichtigen Gebetsaufrufe freigeben und lädt dazu ein, die mit den jeweiligen Aufrufen einhergehenden Gebete 1373, 1389, 1396 und 1414 gemeinsam zu benutzen, als mächtige Waffe Ihrer Lichtkette gegen alle Finsternis und alles Elend auf der Welt. Nach diesen Gebetsaufrufen folgt eine tiefe Belehrung der Gottesmutter bezüglich des spirituellen Hintergrunds von allem Elend auf der Welt und Ihre Einladung zum Weg in eine Welt ohne Elend und Finsternis.

Worte/Aufruf seitens der Gottesmutter,
von Ihr im August 2017 freigegeben:

"Jeden Tag werden auf der ganzen Welt Milliarden von Verstöβen gegen die wahre Liebe begangen, die gemeinsam die Schicht von Finsterns über der ganzen Schöpfung ständig dicker machen und es den Seelen erschweren, Gottes Licht und Liebe zu spüren und an diese(s) zu glauben.
Mit dem nachfolgenden Gebet schenke Ich dir eine auβerordentlich mächtige Waffe um die zersetzenden Wirkungen dieser Verstöβe umkehren zu helfen und diese gegen die Finsternis zu wenden. Die Seele kann Mich um Meine Vermittlung bitten damit die Anwendung dieser Waffe dazu führen möge, dass der Finsternis dadurch die Macht über die Menschheit genommen wird, dass alle ihre Inspirationen in Licht und Liebe für die ganze Schöpfung umgewandelt werden. Je mehr Menschenseelen dieses Gebet aus vollem Herzen, aufrichtig und vertrauensvoll Mir darbringen, desto mehr soll die Macht der Finsternis geschwächt werden.
Ich inspiriere dir sieben Kategorien von schweren Verstöβen gegen die Liebe. Diese Kategorien lassen sich nicht immer strikt voneinander trennen, sie flieβen teilweise ineinander hinüber. Zusammen umfassen sie allerdings sämtliche Quellen des Elends, von dem diese Welt Zeuge ist.
Betrachte dieses Gebet als Göttliches Wasser, das die ganze Schöpfung von allem Elend und allen Wirkungen und Spuren desselben reinigen hilft. Dieses Gebet ist als konkreter Beitrag dazu gemeint, die Gründung von Gottes Reich auf Erden voranzubringen.
Es ist Mein ausdrücklicher Wunsch, dass die Worte dieses Gebets mithin Anlass zu tiefer Betrachtung und Einkehr geben mögen".

1373. BITTGEBET ZU MARIA, SCHRECKEN DER TEUFEL,
UM DIE WIRKUNGEN ALLER FINSTERNIS UMZUKEHREN

(Myriam van Nazareth)

Maria, mächtiger Schrecken der Teufel,
Zur Verherrlichung der Allmacht Jesu Christi, Seines Kreuzes der Erlösung und der Göttlichen Liebe weihe ich Dir alle Handlungen, Verfassungen und Gesinnungen von Menschenseelen, durch welche Finsternis auf die Schöpfung gebracht worden ist.
Alle Anregungen seitens der Finsternis, denen Menschenseelen stattgegeben haben, und jede Gelegenheit, die Seelen dazu verführen kann, Werke von Finsternis zu tätigen, vertraue ich Deiner uneingeschränkten Macht auf Gottes Herz an, damit dies alles in Göttliches Licht und Göttliche Liebe umgewandelt werden kann, welche die Werke der Finsternis entkräften und die Wirkungen derselben aus der Schöpfung vertreiben können. Ich bitte Dich inständig um die Entfaltung Deiner Himmlischen Macht über:

  1. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch Handlungen von Misshandlung, Sadismus, Missbrauch oder Folterung gegen ein Mitgeschöpf getätigt hat.
  2. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch Handlungen von geistiger oder moralischer Quälerei gegen ein Mitgeschöpf getätigt hat oder aber einem Mitgeschöpf die Würde genommen hat.
  3. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch sich für stoffliche Interessen und für die Jagd nach materiellem Vorteil entschieden hat zum Nachteil eines Mitgeschöpfes oder auf Kosten des Wohles oder des Gleichgewichts von Gottes Natur bzw. auf Kosten des eigenen Seelenheils oder des Seelenheils von Mitmenschen.
  4. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch Verfassungen von Selbstsucht, Genusssucht, Hochmut, Geltungsdrang, Gleichgültigkeit oder Unfrieden gehegt hat zum Nachteil eines Mitgeschöpfes, und aufgrund solcher Verfassungen Schaden zugefügt hat oder aber sich Verbrechen jeglicher Art hingegeben hat.
  5. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch Verfluchungen oder Verwünschungen gegen ein Mitgeschöpf gerichtet hat oder Handlungen oder Verfassungen gezielter Vernichtung des Lebens oder der Lebenskraft eines Mitgeschöpfes ins Herz zugelassen hat.
  6. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch sich selbst zum Herrn über Leben und Tod eines Mitgeschöpfes gemacht hat.
  7. jede Gelegenheit, auf der ganzen Welt, bei welcher ein Mensch sich in welcher Weise auch immer über Gott erhoben hat, Gott aus der Schöpfung verbannt hat, in einem Mitgeschöpf den Glauben an Gottes Werken oder an Seine Liebe unterminiert hat oder Ehrerbietung an Gott erschwert bzw. verhindert hat.

O Königin von Himmel und Erden, mächtige Mittlerin aller Gnaden und Schrecken der Teufel, geruhe, die Macht dieser Weihe durch die unendliche Macht Deiner vollendeten Liebe und durch die gewaltige Macht der nachfolgenden Aufopferungen zu vervielfachen:

  1. die Macht des Schmerzes aufrichtiger Reue aller Menschenseelen auf der ganzen Welt.
  2. die Macht jeder Handlung und Verfassung aufrichtiger Selbstverleugnung aller Menschenseelen auf der ganzen Welt.
  3. die Macht jeder Handlung und Verfassung aufrichtiger Vergebung aller Menschenseelen auf der ganzen Welt.
  4. die Macht jeder aufrichtigen und liebevollen Annahme täglicher Kreuze und Prüfungen aller Menschenseelen auf der Welt, und von allen Leiden aller Geschöpfe auf der ganzen Welt.
  5. die Macht jeder Handlung, jedes Wortes und jeder Verfassung aufrichtiger Liebe zu einem Mitgeschöpf, zu Gott und zur Schöpfung von Seiten aller Menschenseelen auf der ganzen Welt.

Zur Besieglung dieser inständigen Bitte schenke ich Dir die Verfügung über meinen täglichen Lebensweg. Gepriesen sei die Heiligste Dreifaltigkeit und Ihr Ewiges Gesetz der wahren Liebe, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. (sich bekreuzigen).

Worte seitens der Heiligen Jungfrau Maria
am 24. September 2017, Gedenktag Mariä als Loskauf der Gefangenen:

"Ich wünsche Mir, dass das Gebet, das Ich dir nunmehr inspiriere, zusammen mit Gebet 1373 benutzt wird. Diese beiden Gebete bilden gemeinsam eine mächtige Offensive gegen alle Finsternis und alles Elend in der Welt.
Ich weise die Seelen betont darauf hin, dass alles Elend, das in einem nie vorher gesehenen Ausmaβ das Bild der Welt beherrscht, einer ernsthaften Verzerrung des Gleichgewichts Ausdruck gibt, das Gott in der Schöpfung eingesetzt hat. Diese Verzerrung geht aus der gewaltigen Wucherung der Sünde und der Untugend hervor, durch welche täglich Milliarden von Malen gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe verstoβen wird. In Wahrheit sage Ich dir, dass das Gleichgewicht in der Schöpfung nur durch eine intensive Gebetsoffensive auf der Grundlage einer radikalen Umorientierung der Seelen am Herzen Gottes wiederhergestellt werden kann, dadurch, dass die Menschenseelen die wahre selbstlose Liebe zu allen Mitgeschöpfen, welche die Göttliche Vorsehung auf ihren Weg führt, beharrlich und uneingeschränkt in Anwendung bringt.
Das Elend auf dieser Welt geht aus der Sünde hervor und kann nur durch eine vollkommene Erneuerung der inneren Verfassungen der Seelen von der Erdfläche verschwinden. Gottes Reich der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens kann nur in dem Maβe auf Erden gegründet werden, wie Jesus Christus tatsächlich in den Herzen leben kann. Sein Wiederkommen ist kein äuβeres Ereignis, es kann sich nur in den individuellen Herzen vollziehen. Dort muss Gottes Reich auf Erden Wurzeln schlagen.
Ich inspiriere dir nunmehr, in Form eines Gebets, die zehn gröβten Quellen von allem Elend in der Welt, und schenke dir diese Inspiration in Meiner Eigenschaft als Loskauf der Gefangenen. Es ist Mein Wunsch, dass Seelen dieses Gebet mithin als Anleitung für eine tiefe und aufrichtige Gewissenserforschung benutzen, denn das Beheben allen Elends der Welt muss in jedem einzelnen Herzen anfangen, weil jede Seele von Gott als Werkzeug für die Vollendung Seines Heilsplans gemeint ist, der wesentlich ein Plan der Anwendung der vollendeten Liebe ist. Nur die vollendete, selbstverleugnende Liebe macht eine Seele zum Ebenbild Gottes".

1389. WEIHE ZUR BEKÄMPFUNG ALLEN ELENDS AUF DER WELT

(Myriam van Nazareth)

Maria, Brücke zwischen Himmel und Erden, aufgrund Deiner beharrlichen Anwendung der obersten Reinheit mit Gottes Licht und Liebe erfüllt, zu Dir ruft mein Herz um Dein mächtiges Einschreiten für die Reinigung dieser Welt von allem Elend.
O Mutter aller Menschen, Tag für Tag leidet Gottes Schöpfung unter Milliarden von Verstöβen gegen Gottes Gesetz der Liebe indem Menschenseelen ihren freien Willen für die Vollbringung von Werken, Gedanken, Gefühlen und Wünschen von Finsternis einsetzen statt für die Verwirklichung von Gottes Ideal der wahren Liebe und des wahren Friedens zwischen allen Geschöpfen. Aus diesem Grund biete Ich Dir jetzt sämtliche Quellen des Elends auf dieser Welt dar:

  1. Ich biete Dir jeglichen Materialismus, jegliche Habsucht, Genusssucht, Jagd nach Besitz, Jagd nach Gewinn und nach materiellem Reichtum.
  2. Ich biete Dir jegliche Selbstsucht, jegliche Gleichgültigkeit hinsichtlich des Wohls und der Bedürfnisse von Mitgeschöpfen, sowohl Menschen als Tieren.
  3. Ich biete Dir jegliche Gefühllosigkeit und jeglichen Mangel an Respekt im Umgang mit Mitgeschöpfen, sowohl Menschen als Tieren.
  4. Ich biete Dir jegliche Selbsterhebung, jeglichen Hochmut, Geltungsdrang, und jeden Augenblick, in dem irgendwo auf der Welt ein Mensch als wichtig und groβ betrachtet werden möchte.
  5. Ich biete Dir jegliche Verblendung für Gottes Gesetz der Liebe, für jegliche Sünde und Versuchung und für die Finsternis von Handlungen, die nicht aufgrund menschlicher Gesetze strafbar sind, wohl aber aufgrund von Gottes Gesetz.
  6. Ich biete Dir jegliche Form der Unzufriedenheit mit allen Konsequenzen an Groll, Rachsucht, Aggression, Misshandlung und Kriminalität.
  7. Ich biete Dir jegliche Eifersucht und sämtliche negativen Gefühle zu Mitgeschöpfen.
  8. Ich biete Dir sämtliche Sakrilegien, Gotteslästerungen, jegliche Entwertung der Kirche, der Sakramente und der Liturgie, denn dies alles trotzt Gottes Gerechtigkeit.
  9. Ich biete Dir sämtliche nicht aufrichtig und reuevoll gebeichteten Sünden, die als niemals getilgte Schuld auf der ganzen Schöpfung lasten.
  10. Ich biete Dir jegliche zügellose Verzerrung des Gleichgewichts in der Natur, sämtliche Schäden, welche Menschen der Tier- und der Pflanzenwelt und der Umwelt zugefügt haben und unbeirrbar zufügen.

O Königin von Himmel und Erden, aus vollem Herzen biete ich Dir alle diese Quellen des Elends dar und flehe Dich an, geruhe:

  • aufgrund sämtlicher Prüfungen, Kreuze, Leiden und Schmerzen, die jemals von allen Geschöpfen auf der ganzen Welt erlitten worden sind;
  • aufgrund sämtlicher Prüfungen, Kreuze, Leiden und Schmerzen meines eigenen Lebens;
  • aufgrund der unendlichen Macht der erlösenden Leiden Jesu Christi;
  • aufgrund Deiner vollendeten Liebe und Deines vollkommenen Willens, lebenslänglich keine einzige Sünde zu begehen und keine einzige Untugend zu leben, und
  • aufgrund sämtlicher heiligen Messen, die jemals auf Erden gefeiert worden sind und sämtlicher mit Ehrfurcht empfangenen heiligen Sakramente,

das ganze Elend, das jemals auf dieser Welt erlitten worden ist und noch täglich erlitten wird, als alles verzehrendes Liebesfeuer gegen die Finsternis zu wenden, damit diese Welt voll und ganz von allem Elend gereinigt werden möge und Gottes Reich der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens bald in jedem Menschenherzen gegründet werden möge.

Ich bitte Dich darum aufgrund der erlösenden Allmacht des Kreuzes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (sich bekreuzigen).

Dritter Aufruf seitens der Heiligen Jungfrau Maria
am 24. Oktober 2017:

Die Heilige Jungfrau Maria weist bei der Inspiration des nachfolgenden Gebets darauf hin, dass täglich auf dieser Welt Milliarden von Handlungen, Worten, Gedanken, Gefühlen und Wünschen seitens Menschenseelen mit Finsternis beladen sind, durch welche sie (oft nicht sofort oder aber nicht unmittelbar merkbar) Mitgeschöpfen schaden. Diese Kugeln von Finsternis hüllen Gottes Schöpfung in Nebel ein. Gottes Gnade hat in Gebeten wie jenem mit der Nr. 1396 allerdings ein Gegengewicht vorgesehen, eine Ladung Himmlischer Kraft, die dazu beitragen kann, dass die Wirkung solcher Finsternis auβer Kraft gesetzt wird und Gottes Gegenwart in dieser Welt wieder besser spürbar wird. Wenn dieses Gebet im groβen Stil vorgebracht wird, kann es zu einer machtvollen Waffe im Kampf des Lichts gegen die Finsternis werden, dem Kampf, der diese Letzten Zeiten in beispiellosem Ausmaβ prägt.

Wichtig: Die Heilige Jungfrau weist auf Folgendes hin: "Verstehe dies richtig. Die Entkräftung von Finsternis durch Anwendung dieses Gebets basiert auf einem Einschreiten seitens der Göttlichen Barmherzigkeit, die durch das Liebesfeuer von aufrichtig betenden Seelen herabgebeten wird. Dieses Einschreiten befreit Seelen, die Mitgeschöpfe in Finsternis einhüllen, nicht von ihrer Schuld".

1396. STURMGEBET ZUR UMKEHRUNG VON FINSTERNIS

(Myriam van Nazareth)

O Maria, mächtige Mutter Christi und Mittlerin aller Gnaden,
Mit meinem ganzen Leben und meinem ganzen Wesen als Bürgschaft flehe ich Dich um Deine uneingeschränkte Verfügung über alle Finsternis auf dieser Welt an.
Möge kraft der Erlösungswerke Christi und durch Deine Vermittlung bei der allmächtigen Ewigen Liebe jede Handlung, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl und jeder Wunsch, durch welche überall auf dieser Welt Menschenseelen Mitgeschöpfe in Finsternis einhüllen, als Pfeile aus Liebesfeuer zu den Seelen zurückkehren, von denen sie ausgegangen sind, um dort Erkenntnis, Reue und vollkommene Bekehrung zu wecken.
Möge dieser ununterbrochene Regen von Pfeilen aus Liebesfeuer diese Welt in Meere von Licht tauchen, die alle Finsternis unwirksam machen, und möge jegliche Versuchung in Seelen durch die Macht aufrichtiger, selbstloser Liebe getötet werden, denn nur die wahre Liebe gebärt Gottes Reich in der Seele.


Die Himmelskönigin inspirierte das nachfolgende Gebet unter Erwähnung Ihres Anliegens, es möge als 'Ergänzung' zum Gebet 1389 (Weihe zur Bekämpfung allen Elends auf der Welt) betrachtet und benutzt werden. Aus diesem Grund darf auch dieses Gebet 1414 als Teil Ihres groβen Aufrufs zur Umwandlung der Finsternis betrachtet werden.

1414. NOTGEBET FÜR DIE WELT

(Myriam van Nazareth)

O Maria, mächtige Frau, Die laut Gottes Verheiβung den Kopf Satans zermalmen soll um die endgültige Gründung von Gottes Reich auf Erden einzuläuten, zu Dir ruft mein ganzes Wesen, damit die vollkommene Entkräftung sämtlicher Werke der Finsternis auf dieser Welt vorangebracht wird.
Kraft der Erlösungswerke Christi und Deiner ewig währenden Schmerzen weihe ich Dir ausdrücklich alle Handlungen und Verfassungen aufrichtiger Liebe und Aufopferungsbereitschaft der ganzen Menschheit aller Zeiten, damit Du diese Gott darbietest zwecks einer beispiellosen Ergieβung Seiner Barmherzigkeit auf dieser Welt.
Mögen alle Menschenseelen dauerhaft von einer Welle Göttlicher Liebe berührt werden, zur Ausrottung:

  1. aller Blindheit für die übernatürliche Wirklichkeit, für Gottes Werke und Pläne, und für den wahren Stand ihrer Seele.
    Mögen Sie so lernen, allen ihren Prüfungen und Schwierigkeiten einen Sinn zu vermitteln, auf jede Neigung zu rein weltlichem Denken und Wünschen zu verzichten und sich von jeglichem Modernismus abzuwenden, der Gottes wahre Bedürfnisse hinter weltliche Entwicklungen und Scheininteressen zurückstellt.
    Ich bitte für alle Seelen inständig um vollkommene Orientierung an Gott und am Dienst an Seinen Werken und Plänen, um ein alles beherrschendes Sehnen nach wahrer Weisheit und um Vertiefung ihrer Erkenntnis von Gottes Wahrheit, von allen Manipulationen und Listen der Finsternis und von den Wegen zur wahren Heiligkeit.
  2. von allem Materialismus, jeder Neigung, ihre stofflichen Bedürfnisse und Wünsche in den Mittelpunkt zu stellen und nur für weltliche Zielsetzungen zu leben.
    Ich bitte für alle Seelen um ein hohes Maβ an Vergeistigung und um Befreiung aus Besitzdrang und aus der groβen Verführbarkeit gegen weltliche Scheinbedürfnisse.

  3. von aller Genusssucht und jeglicher Neigung zur Auflehnung gegen alle Prüfungen und Kreuze des Lebens.
    Ich bitte für alle Seelen inständig um ein hohes Maβ an Aufopferungsbereitschaft und Entsagung im Geist Jesu Christi, in der Erkenntnis davon, dass die Erlösung der Welt aus der Finsternis nur in dem Maβe vollkommen wird, wie sich die Seelen von Herzen eins mit dem Opfer des Messias machen.

  4. von aller Selbstsucht, Lieblosigkeit, Gefühllosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber allen ihren Mitgeschöpfen und gegenüber den Bedürfnissen aller ihrer Mitgeschöpfe.
    Ich bitte für alle Seelen inständig um eine groβe Blüte in der wahren selbstlosen Liebe zu allen ihren Mitgeschöpfen und zu Gottes Natur, und um eine spontane Fähigkeit zum Einfühlen in alle ihre Mitgeschöpfe.

  5. von allem Hochmut, Stolz, aller Selbsterhebung, Eitelkeit, Sucht nach Anerkennung und der Neigung, sich selbst für wichtig zu halten und in den Augen anderer wichtig erscheinen zu wollen.
    Ich bitte für alle Seelen inständig um eine Verfassung aufrichtiger Demut und Schlichtheit, und um Verbannung jeglicher Menschenfurcht.

Zum Loskauf dieser höchsten Göttlichen Vergünstigung stelle ich mich selbst und mein ganzes Leben durch vollkommene Weihe an Dich ungeteilt in den Dienst an Gottes Werken, und weihe ich Dir die unzähligen Male, in denen die Menschheit sich durch alle Jahrhunderte in den Dienst an Werken der Finsternis gestellt hat.
Mögen alle Werke der Finsternis auf dieser Welt restlos entkräftet und Gottes Reich bald endgültig auf Erden gegründet werden, zur Verherrlichung der wahren Liebe und zur Erfüllung von Gottes Anliegen, dass diese Welt ein Reich vollendeter Liebe, vollendeten Friedens und vollendeter Harmonie zwischen allen Geschöpfen werden möge. (sich bekreuzigen).


Über den spirituellen Hintergrund des Elends der Welt
und den Weg in eine Welt ohne Elend

Die Königin von Himmel und Erden wies in Ihren Belehrungen bereits wiederholt auf die wahren Quellen allen Elends in der Welt hin, nämlich jene, welche noch tiefer liegen als die feststellbaren Ursachen, die sich diesbezüglich nachweisen lassen. Sie weist nach wie vor mit Betonung darauf hin, dass der goldene Weg aus diesem Elend darin verborgen liegt, dass die Menschenseelen diese mit Ihr gemeinsam und im Rahmen einer Weihe an Sie tragen.

Die Erbsünde und die endlose Reihe von Sünden, die nachher von der Menschheit begangen worden sind, haben der Menschheit eine dauernd anwachsende Schuld gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit aufgebürdet. Diese Schuldenbürde hat ein schwerwiegendes Ungleichgewicht in der Schöpfung herbeigeführt. Dieses Ungleichgewicht ist Grund für alles Elend, das Sie um sich herum feststellen können: Kriege, Kampf, Streit, Lieblosigkeit, Hunger, Armut, Naturkatastrophen und ein sich unaufhörlich verschlimmerndes Wuchern aller Sünden und Untugenden. Das Böse vermehrt seine Macht über die Menschheit unaufhörlich weiter, weil diese durch ihre Sünden Satan immer mehr Macht gewährt. Gott hat die Allerheiligste Jungfrau Maria dazu vorherbestimmt, die Besiegerin Satans zu werden. Maria wurde als einziger Mensch unbefleckt empfangen, das heißt, dass Ihre Seele nicht die Erbsünde in sich trägt. Aus Ihr sollte Jesus Christus, der Sohn Gottes, geboren werden, um die Menschheit durch Sein Leiden und Seinen Kreuzestod von den Wirkungen der Erbsünde zu erlösen, deren Folge die ewige Verdammung sein sollte.

Damit das Erlösungswerk Jesu Ihnen zu Nutzen gemacht werden kann, ist es notwendig, dass Sie Jesus in Ihrem Leben dadurch nachfolgen, dass Sie die Vervollkommnung in sämtlichen Tugenden anstreben (Liebe, Reinheit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Toleranz, Aufopferungsbereitschaft, Vergebungsbereitschaft...) und dass Sie Ihre täglichen Kreuze (die alltäglichen Bürden, Prüfungen, Rückschläge, Schmerzen, Krankheiten, Kummer) liebevoll annehmen. Auf diesem Wege zahlen Sie Ihre eigene ewige Glückseligkeit im Himmel, tragen Sie zur Tilgung der Schuldenbürde der ganzen Menschheit bei, und helfen Sie, die Macht des Bösen zu lähmen und dadurch die Welt von allem Elend zu reinigen.

Die Allerheiligste Jungfrau Maria hat die Macht erhalten, das Erlösungswerk Christi in den Seelen zu vollenden und Satan endgültig aus der Welt zu verbannen. Allerdings darf Sie diese Macht nur in dem Maße anwenden, wie die Seelen Sie durch inständiges Gebet und Darbietung ihres ganzen Lebens an Sie darum bitten. Wieso? Weil Gott immer den freien Willen des Menschen respektiert.

Ihr eigenes Glück und das Glück der ganzen Welt liegt also in diesen Letzten Zeiten in Marias Händen. Sehnen Sie sich nach der ewigen Glückseligkeit nach Ihrem irdischen Leben, und hier auf Erden nach einer Welt voller Frieden und Liebe und ohne Elend? Weihen Sie dann Ihr ganzes Wesen, Ihr ganzes Leben und alles, was Sie besitzen, an Maria.

Lassen Sie Ihr Alltagsleid nicht verlorengehen: weihen Sie sich vollkommen Maria und leben Sie diese Weihe mit Ihrem ganzen Wesen, und Ihre Alltagskreuze werden Ihnen nach diesem Leben den Himmel einbringen, die Welt aus allem Elend retten und Gott verherrlichen.

In Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen hat Maria Ihre Lichtkette entworfen als Waffe gegen alle Finsternis und alles Elend auf der Welt. Mit dieser Lichtkette bezweckt Sie Folgendes:

Die Lichtkette baut an:

der Heiligung der Seelen und
der endgültigen Niederlage Satans

um über den

Triumph des Unbefleckten Herzens Mariä

zur endgültigen

Gründung von Gottes Reich auf Erden

zu gelangen, zugunsten der

Vollendung des Glücks und der Verbannung allen Elends auf Erden

Der Mensch ist sich dessen zu wenig bewusst, aber der Zustand der Welt wird tatsächlich letzten Endes durch den Stand der Gnade der Menschheit als Ganzes bestimmt. Unaufhörliches Gebet für die Heiligung von allen Seelen ist eine absolute Voraussetzung, um die Welt von allem Bösen zu reinigen, das für alles Elend (Hunger, Krieg, Kriminalität, Uneinigkeit, Unfrieden, usw.) verantwortlich ist. Je mehr Seelen sich im Stand der Ungnade befinden, desto weiter treibt die Welt von Gottes Absichten ab. Eine Welt, die nicht mehr im Einklang mit Gottes Gesetz der Liebe ist, ist ein Brutherd des Bösen und des Elends für alle Menschen, denn die Menschheit schneidet sich selbst von allen Gnadengaben ab, die Gott auf die Welt ausgießen will.

Jede Menschenseele ist Gegenstand des Kampfes zwischen dem Licht (Gott) und der Finsternis (Satan). Die Seele lädt jedes Mal eine Schuldenbürde auf sich, wenn sie einer Versuchung nachgibt: einer Inspiration von Seiten der Finsternis, die jede Menschenseele für die Verwirklichung von Werken einzusetzen versucht, die Gottes Plänen in die Quere kommen und somit die Gründung von Gottes Reich der Liebe und des Friedens auf Erden aufschieben. Jede Wirkung, welche die Finsternis durch die Milliarden von begangenen Sünden und Untugenden auf dieser Welt hat zeitigen können, trägt zum Elend bei, das wir Tag für Tag in dieser Welt feststellen müssen. Jede Seele kann aktiv dazu beitragen, dieses Elend auszurotten und die Schicht von Finsternis über der Schöpfung durchbrechen zu helfen, damit Gottes Licht leichter die Seelengärten erreichen kann. Diese Welt ist nicht von Natur aus dazu verurteilt, ein Ort des Elends zu bleiben, sie ist von Natur aus dazu bestimmt, ein Spiegel des Himmelreichs zu werden.

Durch alle Jahrhunderte sind auf dieser Welt unzählige Sünden begangen worden, die niemals gebeichtet und niemals wiedergut gemacht wurden. Im Gegenteil werden die Auswirkungen vieler Sünden durch Verbitterung und Rachsucht noch weiter erschwert. Ein Beispiel: Viele Kriegsverbrechen wurden niemals gebeichtet noch wiedergut gemacht, haben dafür allerdings noch zusätzlich Anlass zu Rachegefühlen, Verwünschungen, Verfluchungen und Mord im Herzen gegeben (Mord im Herzen ist die Sünde, die dann begangen wird, wenn eine Seele in Verbitterung einem Mitmenschen den Tod wünscht, z.B. wenn dieser Letztere eine Seele misshandelt oder getötet hat).

Dies alles gibt zu den unterschiedlichsten Ungleichgewichten in der Schöpfung Anlass, mit als Folgen Elend, Chaos, Krankheiten, Katastrophen usw.

Die Seele, welche die Liebe in sich durch Selbstsucht sterben lässt, fällt bald der Gefühllosigkeit, der Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen ihrer Mitgeschöpfe und der Aggression anheim. Sie kann sich nicht in das Herz eines Mitgeschöpfes einfühlen und denkt nie darüber nach, was sie selber empfinden würde wenn sie mit Lieblosigkeit behandelt werden sollte, noch darüber, was Gottes Herz dabei empfindet. In Ermangelung eines inneren Lichts (der Tod der Liebe heiβt ja vollkommene Verfinsterung in der Seele) begreift die Seele auch nicht mehr, dass jeder Mangel an Liebe und an Gefühl ihren Mitgeschöpfen (Tieren genauso wie Menschen!) gegenüber die ganze Schöpfung mit neuer Finsternis belastet und dadurch auch sie selbst tiefer im Elend versinken lässt. Die Herrin aller Seelen sagte einst, dass, wenn die Seelen einen viel gröβeren Respekt und eine viel tiefere Liebe zu den Tieren aufbringen sollten, sich bereits allein deswegen der Berg des Elends auf dieser Welt beträchtlich verkleinern würde.

Satan hat die Menschenseele zu einer Verleugnung der Liebe verführt, mit unzähligen schweren, dauerhaften Folgen, die wie ein Schneeball unaufhörlich anwachsen. Jeder Mangel an Liebe weckt Finsternis auf, und somit Elend für die ganze Schöpfung. Wo Liebe fehlt, wird Gott sozusagen unwirksam gemacht, weil Er den Seelen niemals Seine Vorzüge aufnötigt: Entscheidet sich die Seele für die Finsternis, dann wird sie Finsternis ernten, trotz allem Licht, das Gott ihr so gerne schenken möchte. Die Menschenseele in all ihrer Blindheit allerdings, sieht ihre eigenen Mängel an Liebe nicht als die Quellen allen Elends auf der Welt, gräbt auf ihrer Suche nach 'Lösungen' für die Probleme der Welt immer tiefer in das Weltliche, und findet denn auch selbstverständlich nur 'Lösungen' die kein Licht in sich tragen und deswegen nichts anders gebären als Kinder der Finsternis.

Dieselbe Verblendung hat in unzähligen Seelen die Liebe und die Hilfsbereitschaft durch Selbstsucht und Jagd nach Besitz ersetzt. Durch diese Manipulation in unzähligen Geistern und Herzen hat die Finsternis den Materialismus in der Welt gründen können, der zu einem auβerordentlich mächtigen Werkzeug geworden ist, durch welches die Finsternis diese Welt regiert, Menschenseelen massenhaft von Gott entfernt und die Welt in einen Ort von Elend umwandelt. Der Materialismus ist die Lebenseinstellung und die Denkart, nach welcher die stofflichen Bedürfnisse alle Aufmerksamkeit an sich reiβen. Die Herrin aller Seelen hat jedoch bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass jegliche Orientierung eines Menschen an der Befriedigung von stofflichen Bedürfnissen, die über dasjenige hinausgeht, dessen der Mensch bedarf um am Leben zu bleiben, im Grunde genommen einem Erschaffen von Pseudobedürfnissen gleichkommt, welche die Menschenseele bald zur Anhänglichkeit an allen Dingen der Welt bringen und sie von Gott und den wahren, tiefen, spirituellen Bedürfnissen der Seele wegführen. Diese wahren Bedürfnisse, die tief in der Seele verborgen liegen, sind das Bedürfnis an Heiligung und jenes, ein Leben zu führen, in dem jede Einzelheit in den Dienst an der Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken gestellt wird. Diese beiden sind die wahren Grundbedürfnisse einer jeden Seele, weil sie gemeinsam den einzigen Sinn und Zweck des Lebens auf Erden bilden, den einzigen Zweck wozu Gott eine Menschenseele in die Welt sendet. Diese angeborenen seelischen Bedürfnisse versuchen ständig, den Mittelpunkt der Seele an Gott zu orientieren. Es lieβe sich so ausdrücken, dass Gottes Herz wie ein Magnet wirkt, der durch dieses System jede Seele an sich zieht. In dem Maβe, wie der Mensch den Dingen der Welt gegenüber anhänglicher wird, werden diese tief spirituellen Grundbedürfnisse der Menschenseele mehr vernachlässigt und erhält die Finsternis mehr Gelegenheiten, den Menschen zugunsten ihrer eigenen Pläne einzusetzen, die nur eins bezwecken: die Zerstörung von Gottes Werken, d.h. der ganzen Schöpfung und der Heiligkeit einer jeden Menschenseele. Die Heiligkeit heiβt, leben im Stand der Gnade, wodurch die Seele mit ihren ganzen Handlungen und inneren Verfassungen fähig ist, Heil auf die Schöpfung bringen zu helfen.

Dadurch, dass diese Einstellung des Materialismus durch die ganze Geschichte dieser Welt in unzähligen Menschenseelen in den Vordergrund gerückt ist und dies nach wie vor tut, ist der Griff der Finsternis auf diese Welt auβerordentlich mächtig geworden. Dies liegt im Grunde genommen daran, dass der Materialismus von Natur aus mit einer Schwächung der Anwendung der wahren Liebe einhergeht, wodurch die Zeichen von Gottes Gegenwart und Wirkung in der Welt immer weniger ersichtlich und spürbar werden.

Da die Welt mit allen ihren Verlockungen und falschen Versprechen die Seelen in ihrem Bann zu halten weiβ, wird auf Gott, den groβen Gegenpol von allem Weltlichen und den groβen Stolperstein zu einer ungehemmten Befriedigung aller weltlichen Scheinbedürfnisse, als den Schuldigen für jegliches Elend gezeigt.

Es soll sehr betont darauf hingewiesen werden, dass nicht Gott des Elends in der Welt schuldig ist, sondern die Menschenseelen, wegen der Tatsache, dass ihr freier Wille nicht in Gottes Sinn benutzt wird und dieser freie Wille für Gott heilig und unverletzbar ist.

Es ist ist groβer Irrtum zu meinen, Gott lieβe Seine Schöpfung mit Gleichgültigkeit zerstören. Die Zerstörungswerke in der Schöpfung sind nicht Gottes Schuld, sondern sie sind ausschlieβlich die Frucht der Tatsache, dass der Böse den Eid geschworen hat, er werde Gottes Schöpfung zerstören und die Erde in das Reich der Finsternis umwandeln, mit Satan als Herrn und allen Geschöpfen als willenlosen Sklaven für den Ausbau eines Reichs von Elend, Unglück, Lieblosigkeit und ständigem gegenseitigem Kampf, Streit und Vernichtung. Sarkastischerweise hat er sich die Menschenseele gleichzeitig zum Ziel und zum Werkzeug seiner Zerstörungswerke ausgewählt. Die Menschenseele war von Gott als Krone auf Seinen vollendeten Werken gemeint, als Seine Vertreterin gegenüber der ganzen Schöpfung, und als Verwalterin der Erde (die Gottes Besitz ist und bleiben wird; der Mensch ist lediglich Benutzer, kein Eigentümer). Durch unaufhörliche Inspirationen gelang (und gelingt) es dem Bösen, unzählige Seelen dadurch für seine Zwecke einzusetzen, dass er sie so weit von Gott entfernt, dass sie gleichsam programmiert sind, Werke von Finsternis zu tätigen. Sie leisten diesen finsteren Inspirationen durch freiwillige Entscheidungen Folge um nicht Werke des Lichts sondern Werke der Finsternis zu tun. Gott verstöβt nicht gegen den freien Willen einer Seele. Die Verantwortung für alles Elend auf der Welt liegt dadurch ausschlieβlich in den inneren Verfassungen der Menschen selbst.

Beachten wir ständig Folgendes: Der unübersehbare Umfang eines jeden Umgangs von Seiten der Menschenseelen mit Mitmenschen und Tieren, der nicht Gottes Gesetz entspricht, hat einen groβen Anteil an der Finsternis, die über der Schöpfung hängt und die unser Leben unter einer Bürde und einer Last von Elend, Leiden und Prüfungen bedrängt. Diese riesige Schuld gegenüber Gottes Gesetz muss ausgeglichen werden. Da Gott Sein Gesetz voll und ganz durch Menschenseelen auszuführen versucht, verlangt Er auch an erster Stelle von den Menschenseelen liebevoll dargebotene, geweihte Prüfungen zur Wiedergutmachung. Die Folge der riesigen Sündenbürde ist das unvorstellbare Elend in der Welt.

Die Tatsache, dass in immer mehr Menschenseelen die Aufnahme der Göttlichen Liebe beeinträchtigt ist, hat schwere Folgen: Die Strömung der Göttlichen Liebe durch die Schöpfung wird dadurch immer schwächer, so dass die Zeichen von Gottes Gegenwart in der Schöpfung immer schwächer werden. Dies ist die unmittelbare Ursache allen Elends, aller Leiden, und sogar der Naturkatastrophen auf dieser Welt. Die ganze Schöpfung (Menschenseelen, Tiere, Pflanzen und Naturelemente) leidet darunter, indem die Schwächung der Strömung von Gottes Liebe und die unzähligen Unterbrechungen derselben in unzähligen Knotenpunkten innerhalb des Netzes der Schöpfung schwere Störungen des Gleichgewichts innerhalb des ganzen Systems der Schöpfung herbeiführen. Die unzähligen Seelen, die Gottes Liebe nicht bzw. in einem nicht ausreichenden Ausmaβ in sich aufnehmen, sind immer kaum dazu imstande, den Heiligungsvorgang in sich zu vollbringen. Ihre Handlungen, Gedanken, Gefühle und Wünsche werden immer weniger fruchtbar für Gottes Werke und Pläne, und sie sind immer weniger dazu imstande, ihren freien Willen in den Dienst von Gottes Willen zu stellen, welcher der Motor allen Lebens innerhalb der Schöpfung ist.

Die ganze Schöpfung funktioniert auf der Grundlage der Liebe, welche die Essenz des Göttlichen Lebens ist. Wer eine bessere Welt haben möchte, ohne Elend und von Glück, Frieden und Liebe erfüllt, tut deswegen gut daran, zu erkennen, dass Satan voll damit beschäftigt ist, alle Geschöpfe gegen einander aufzustacheln und dafür zu sorgen, dass sie sich gegenseitig schwächen und mindestens moralisch zerstören. Gerade aus diesem Grund herrscht unter den Seelen so viel Uneinigkeit und Unfriede.

Die Schöpfung kann nur in dem Maβe wiederhergestellt werden, und alles Elend kann nur in dem Maβe vom Erdboden verschwinden, wie eine gröβere Zahl von Seelen die wahre Liebe zu einer gröβeren Zahl von Mitgeschöpfen (Menschen und Tieren, und sogar der Welt der Pflanzen) bringen.

Es gibt somit tatsächlich einen Weg zurück: Sobald die Menschenseelen im groβen Stil alle ihre Mitgeschöpfe – Tiere ebenso wie Menschen – mit Respekt und aufrichtiger Liebe behandeln, und keine von ihnen mehr demütigen, wird das Vorhaben der Finsternis, Gottes Werke zu unterminieren und im unterschiedlichsten Elend unterzutauchen, völlig gebrochen werden. So einfach ist es, denn dies ist das grundlegendste Göttliche Gesetz: Liebe bringt Licht und Frieden; Mangel an Liebe bringt Finsternis, Unfrieden und Elend in allen ihren Formen.

Gott hat Seine Schöpfung der Obhut der Menschenseelen anvertraut. Die Seelen haben sich der Finsternis ausgeliefert und haben dadurch mithin die Schöpfung derselben Finsternis ausgeliefert. Dadurch, dass Gottes Schöpfung aufgrund des Gesetzes der Gerechtigkeit ein System besitzt, durch welches jedes Ungleichgewicht zu Bewegungen in Richtung eines neuen Gleichgewichts Anlass gibt, wendet sich die ernsthaft zerrüttete Schöpfung gleichsam gegen die Menschenseelen. Die Seelen ernten die Früchte der Saat der Finsternis, die sie jahrhundertelang zügellos ausgestreut haben. Das Ergebnis ist eine Welt, die von einem unvorstellbaren Elend in unzähligen verschiedenen Formen erfüllt ist. Jedem und jeder von uns obliegt die Pflicht, den persönlichen Beitrag zu leisten damit Gottes Schöpfung wieder in den ursprünglichen Gnadenstand zurückgeführt werden kann. Der Schlüssel liegt nur in einer gründlichen, bedingungslosen und spontanen Anwendung der wahren Liebe, Selbstverleugnung, Hilfsbereitschaft allen Mitgeschöpfen gegenüber, kurzum: So zu leben und zu denken, fühlen und wünschen, dass die ganze Seele und ihr ganzes inneres Leben zu einem makellosen Spiegel von Gottes Herzen wird. Der Weg ist uns im Leben Christi gezeigt worden, und wird über unzählige konkrete Belehrungen für uns zum Leben geweckt in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens, dem Ganzen der Belehrungen Mariä, der Herrin aller Seelen.

Zu Diensten der Gründung von Gottes Reich der vollendeten Liebe,
Myriam, im September 2017

Sieben Samen für das Reich Gottes

www.maria-domina-animarum.net

TOTUS TUUS, MARIA !

SIEBEN SAMEN FÜR DAS REICH GOTTES

Sondergebete zu Maria mit Betrachtungen
um sich zum Christsein zu bekennen

an Myriam van Nazareth

Zu Allerheiligen 2017 sprach die Herrin aller Seelen zu Myriam die nachfolgenden Worte:

"Das wahre Christsein wird grundsätzlich durch die nachfolgenden sieben Anstrebungen gekennzeichnet: Der Christ entscheidet sich entschlossen für eine umfassende Anwendung der Liebe, des Glaubens, der Hoffnung, der Reinheit und der Reue, und für eine strikte Nachfolge Christi bis einschlieβlich des Kreuzes, und opfert im Sinne der Worte des hl. Paulus sein Leben entschlossen zur 'Ergänzung des Opfers Christi' auf, das heiβt zur Fortsetzung dieses Erlösungsopfers.

Dadurch, dass sich der Christ entschlossen und beharrlich zum Ziel setzt, diese sieben Anstrebungen zu verwirklichen und sie in allen Einzelheiten und in jeder Minute seines Lebens richtig zu leben, erreicht er die Fruchtbarkeit, durch welche er seine Berufung als Werkzeug für die Vollendung von Gottes Heilsplan zugunsten der ganzen Schöpfung verwirklichen kann, der letztendlich die Gründung von Gottes Reich auf Erden herbeiführen soll.

Ich möchte dir zu diesem Zweck sieben Gebete inspirieren, welche den Seelen helfen können, diese sieben Anstrebungen mit Ausdauer zu verwirklichen. Durch das Ganze dieser sieben Gebete kann sich die Seele auf eine auβerordentliche Weise zu ihrem Christsein bekennen".

Bald nach dieser Offenbarung fing die Himmelskönigin an, sieben auβerordentlich machtvolle Gebete zu inspirieren (die in der Gebetesammlung Marias Blumengarten unter den Nummern 1401-1407 enthalten sind), die nicht lediglich als Gebete, sondern ebenfalls als Material zur tiefen Betrachtung und zur Gewissensprüfung gemeint sind.

Die Herrin aller Seelen beauftragte Myriam damit, das Ganze zu veröffentlichen in Form eines Aufrufs, den Sie mit Betonung an alle Christen richten möchte. Das Ganze der sieben Gebete in dieser Schrift bildet ein umfassendes Bekenntnis des Christseins, das in dem Maβe, wie die Seele versucht, diese in ihrem Alltag strikt zu verwirklichen, der Seele helfen kann, sich in ein auβerordentliches Licht im Kampf gegen die Finsternis umzugestalten, in diesem Kampf, um den sich die Berufung jeder Menschenseele dreht. Tatsächlich, jede Menschenseele erhält auf Erden ein einziges Leben mit der Aufgabe, ein fruchtbares Werkzeug zur Verwirklichung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung zu sein.

Während diese besonderen Gebete zustande kamen, betonte die Himmelskönigin die Tatsache, dass ein striktes Leben des Christseins nichts weniger ist als die mächtigste Waffe für die Aufrechterhaltung des Weltfriedens und die Gründung eines neuen Gleichgewichts in der so tief verzerrten Schöpfung. Wahres Christsein ist an und für sich eine Verkörperung der wahren Liebe, eines felsenfesten Glaubens, einer unerschütterlichen Hoffnung, einer makellosen Reinheit, kurzum: der Verwirklichung von Gottes Idealbild mit Bezug auf jede geschaffene Seele, die dank des in ihr enthaltenen Keims der Heiligkeit mithin fähig ist, Spiegel von Gottes Herz zu sein und dadurch gewaltige Kräfte heilender und wiederherstellender Liebe und heilenden und wiederherstellenden Lichts unter den Geschöpfen aufzubringen. Die Seele muss zu diesem Zweck lediglich aus eigenem freiem Willen dieses heilige Vermögen erschlieβen.

Wieso inspiriert die Herrin aller Seelen für diesen Aufruf den Titel Sieben Samen für das Reich Gottes?

Durch sämtliche Einzelheiten seines Alltags soll der Christ sieben Samen bereiten, die zur Gründung von Gottes Reich auf Erden beitragen können.

Die Namen dieser Samen:

1. strikte Nachfolge Christi
2. Darbietung des ganzen Lebens an Christus
3. Anwendung der wahren Liebe
4. Anwendung des wahren Glaubens
5. Anwendung der höchsten Reinheit
6. Anwendung der wahren Hoffnung
7. Verfassung der aufrichtigen Reue wegen jeden Verstoβes gegen Gottes Gesetz.

Die sieben Gebete in dieser besonderen Sammlung sind von der Gottesmutter als Bekenntnisse inspiriert worden, die im Herzen eines jeden einzelnen Christen Wurzeln schlagen sollen und gemeinsam das ganze Lebensprogramm des Christen zum Ausdruck bringen. Das Maβ, in dem der Christ diese sieben Bekenntnisse tatsächlich tief und aufrichtig in Anwendung bringt, bestimmt die Keimkraft der sieben Samen, welche er in der Stunde seines Lebensgerichts durch Maria Gott wird überreichen können als persönlichen Beitrag zur Gründung von Gottes Reich auf Erden.

Alle diese Bekenntnisse werden durch Maria an Gott gerichtet, weil die Gottesmutter die goldene Brücke zwischen den Seelen und Gott ist und Sie aufgrund Ihrer ewig vollendeten makellosen Liebe mit der Macht bekleidet ist, jede Opfergabe seitens einer Menschenseele zu ergänzen, zu vervollkommnen und die Auswirkungen derselben innerhalb von Gottes Heilsplan tatsächlich erschlieβen zu helfen.

Eine aufrichtige Verwirklichung und Gestaltung des Christseins heiβt: dem Aufruf Jesu stattgeben, jede Seele soll ein Licht für ihre ganze Lebenswelt sein.

Myriam, Advents- und Weihnachtszeit 2017

INHALT

Dieser Aufruf setzt sich aus sieben besonderen Gebeten in einer Umrahmung von Kurzbelehrungen zusammen:

1. Nachfolge Christi

Gebet 1401. Bekenntnis zur Nachfolge Christi durch Maria

2. Darbietung meines ganzen Lebens an Christus

Gebet 1402. Darbietung meines Lebens an Christus durch Maria

3. Wahre Liebe

Gebet 1403. Bekenntnis zur Liebe durch Maria

4. Wahrer Glaube

Gebet 1404. Bekenntnis zum Glauben durch Maria

5. Wahre Reinheit

Gebet 1405. Bekenntnis zum Sehnen nach Reinheit durch Maria

6. Wahre Hoffnung

Gebet 1406. Bekenntnis zur Hoffnung durch Maria

7. Wahre Reue

Gebet 1407. Bekenntnis zur Reue durch Maria

Schlussbetrachtungen

Die Sieben Samen für das Reich Gottes

1. Nachfolge Christi

Es ist schon tragisch wieviele Seelen sich selbst für Christen halten, in Wahrheit allerdings sehr häufig gegen Gottes Gesetze der wahren Liebe, gegen alle Tugenden und gegen sämtliche durch Jesus vorgelebten Lebensgrundsätze verstoβen in ihrem ganzen Tun und Lassen, aber mindestens genauso häufig in ihren tiefen, verborgenen inneren Verfassungen. Diese Seelen täuschen und verblenden ständig sich selbst und ihre Mitmenschen. Für Gott sind sie kaum bzw. gar nicht fruchtbar, und viele von ihnen bringen es nicht fertig, durch das Vorbild ihres Alltags Nichtchristen dazu anzuregen, auch selber Christen zu werden. Damit ein Nichtchrist dazu angeregt wird um seinerseits Christus nachzufolgen, müssen Sie gegebenenfalls durch Worte, an erster Stelle jedoch durch das konkrete Vorbild Ihres eigenen Lebens und durch Ihre eigenen inneren Verfassungen diesen Nichtchristen davon überzeugen, wie wertvoll es ist, Christ zu sein: im Auge des Letztgenannten soll es sich lohnen bzw. soll es reizvoll wirken, so zu werden, wie Sie sind. Er soll in Ihnen einen Menschen sehen, der wahrhaftig vom einzigartigen Wert des Christseins überzeugt ist und der aus dem Herzen 'etwas' ausstrahlt, das ihm die Empfindung von Gottes Nähe und die Botschaft vermittelt, dass wahre Liebe keine Illusion ist sondern in einem Christen tatsächlich lebt.

Eine Seele kann sich nur in dem Maβe als Christ bezeichnen, wie sie Jesus Christus in sämtlichen Einzelheiten des Lebens nachfolgt. Jesus ist das Muster für die vollkommene Anwendung von Gottes Gesetz der wahren selbstlosen Liebe, die ihrerseits nur in dem Maβe gelebt werden kann, wie die Seele sich selbst für weniger wichtig als Gottes Pläne und Werke hält. Nur in einer Verfassung der Einfachheit, der Demut und einer vollkommenen Orientierung an der Verwirklichung von Gottes Heilsplan kann eine Menschenseele wirklich ein Werkzeug sein, das durch Gottes Hand in jeder Situation, in jeder Begegnung mit Mitgeschöpfen und zu jedem Zeitpunkt eingesetzt werden kann, zu dem Gott dieses Werkzeug dazu gebrauchen kann, Seinen Plan zur Vollendung führen zu helfen.

Eins der wesentlichsten Merkmale, die eine Menschenseele zum wahren Christen macht, ist ihre Bereitschaft um von Herzen, bewusst, gewollt und spontan jede Prüfung, jedes Kreuz des Lebens anzunehmen in einer Verfassung des aufrichtigen Sehnens danach, sie bzw. es Gott darzubieten als Rohstoff, aus dem Licht bereitet werden kann, das irgendwo auf der Welt ein Werk der Finsternis lähmen helfen oder die Auswirkungen desselben rückgängig machen kann.

Die Herrin aller Seelen sprach bereits wiederholt von der wahren Nachfolge Christi. Zum Beispiel in der nachfolgenden Offenbarung:

"Ich rufe jede Seele betont zur wahren Nachfolge Christi auf, indem sie zu Quellen der wahren Liebe, des Glücks und der Geborgenheit für alle ihre Mitgeschöpfe – Menschen und Tiere – wird. Vergesst nie, dass Gott, die Ewige Liebe, all dasjenige, was die Seele ihren Mitgeschöpfen gegenüber tut, so empfindet, als ob es unmittelbar Ihm gegenüber getan wird".

In einer anderen Offenbarung sagte Sie:

"Der Göttliche Schlüssel zum wahren Glück ist die vollkommene Nachfolge Christi. Dieser Schlüssel muss täglich nachgeschliffen werden, denn die weltlichen Einflüsse machen ihn stumpf. Das Himmlische Messer dazu ist die vollkommene Weihe an Mich, die Herrin aller Seelen".

Sehr tiefe Worte sprach die Himmelskönigin in einer anderen Offenbarung:

"Es ist ein einmaliges Merkmal von Gottes Liebe, dass Er, der absolut Vollendete, der aus Sich Selbst existiert und weder Anfang noch Ende hat, Seine Werke nur in dem Maβe als vollendet betrachtet, wie diese durch den Willen von Menschenseelen bekräftigt werden. So hat Er es in den Erlösungswerken Christi nachgewiesen, der Mensch werden musste um aufgrund der Einheit von Göttlicher und menschlicher Natur die Erlösung zu vollziehen, und so weist Er es ebenfalls in jedem Menschenleben nach, das in Gottes Augen nur in dem Maβe seine volle Fruchtbarkeit erreicht, wie die Seele Christus dadurch nachfolgt, dass sie die Kreuze ihres Lebens auf Erden freiwillig und widerstandslos annimmt und mit Liebe trägt".

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung der wahren Nachfolge Jesu Christi schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1401. BEKENNTNIS ZUR NACHFOLGE CHRISTI DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, Mutter Jesu und Hilfe der Christen,
Gott hat Seinen Sohn in die Welt gesandt damit jede Seele, die Gottes Gesetz aufrichtig lieben und durch ihr ganzes Leben auf Erden Sein Gesetz der wahren Liebe erfüllen soll, Ewig Leben erhält und kraft ihrer Erlösung ein Werkzeug für die Gründung von Gottes Reich von Liebe und Frieden auf Erden wird.
Durch Seine Leiden, Seinen Kreuzestod und Seine Auferstehung hat Jesus auch für mich die Quelle erschlossen, aus der ich ein Leben lang schöpfen kann um jede Versuchung zu besiegen und immer mehr zu einem Spiegel der Ewigen Liebe zu werden.
Zur Verherrlichung Seiner Werke der Erlösung und der Liebe bekenne ich mich zum Sehnen danach, in meinem ganzen Tun und Lassen und in allen meinen inneren Verfassungen Christus nachzufolgen. Geruhe deswegen, die nachfolgenden Worte des Messias endgültig als Lebensprogramm in mein Herz zu prägen, damit ich mein Leben aus Seinem Herzen führen möge.

  1. "Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, nicht das Stoffliche zum Mittelpunkt meines Lebens zu machen, sondern mein Herz vollkommen für Gottes Führung und Vorsehung aufzuschlieβen, damit ich für die Erfüllung Seiner Werke leben kann.

  2. "Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und Ihm allein dienen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, nicht dadurch Sklave/Sklavin der Finsternis zu sein, dass ich weltlichen Versuchungen nachgebe, sondern mich in allem in den Dienst an den Werken von Licht und Liebe zu stellen, die Gott auch in mir vollbringen möchte.

  3. "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, mir keine Fragen wegen Gottes Wirken zu stellen, sondern blind darauf zu vertrauen, dass Gott in jedem Ereignis meines Lebens einen Schlüssel zur Vollendung meines wahren Lebensziels verbirgt, das Er im Hinblick auf meine Ewige Glückseligkeit für mich vorgesehen hat.

  4. "Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, mein Herz durch unschuldige, spontane Liebe von jeder Verunreinigung durch weltliches Denken und Fühlen zu reinigen.

  5. "Geh und sündige von jetzt an nicht mehr". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, künftighin jede Sünde und jede Untugend zu vermeiden, denn ich möchte nicht länger der Finsternis dabei helfen, Gottes Schöpfung zu schaden und das Licht von Gottes Werken auszulöschen.

  6. "Wer das Leben um Meinetwillen verliert, wird es gewinnen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, vielmehr dasjenige anzustreben, was mein Leben für Gott fruchtbar macht als dasjenige, was meine eigenen weltlichen Wünsche befriedigen kann, denn dieses Leben ist lediglich eine Vorbereitung, die das wahre Leben nach meinem Dahinscheiden bestimmt.

  7. "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, niemals Richter über irgendwelches Geschöpf zu sein, denn jedes Leben ist nur eine Sache zwischen dem Geschöpf selbst und Gott, und meine Rolle besteht nur darin, Licht, Wärme und wahren Frieden in jenes Leben zu bringen.

  8. "Seid wachsam, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, jeden Augenblick eines jeden Tags und einer jeden Nacht so zu leben, dass ich bereit bin, in wahrer Reinheit und mit einer üppigen Ernte an Früchten der Liebe meinem Schöpfer zu begegnen für das Gericht über mein Leben.

  9. "Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, Licht, Frieden, Liebe und Wärme auf die Schöpfung herabzubringen ohne zu beabsichtigen, dass mich mein Mitmensch als Wohltäter(in) erkennt.

  10. "Wenn sie tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, das Göttliche Leben voller Liebe und Glauben in meinem ganzen Wesen so stark machen zu helfen, dass das Gift weltlicher Einflüsse meiner Seele nicht die Reinheit und die Kraft für Gottes Werke rauben kann.

  11. "Lass die Toten ihre Toten begraben". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, mich aus der Macht weltlicher Ziele, Interessen und Beweggründe loszulösen, damit mein ganzes Tun und Lassen tatsächlich Leben in die Schöpfung bringen helfen möge.

  12. "Weg mit dir, Satan, geh Mir aus den Augen, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, mich in allem von Gottes Absichten führen zu lassen und die Situationen meines Lebens nicht nach dem zu beurteilen, wie die Welt diese betrachtet.

  13. "Wer Mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, menschliche Weisheit und menschliches Wissen nicht zur Leitlinie meines Lebens werden zu lassen, sondern in allem die Weisheit von Gott Selbst zu suchen und Seinem Gesetz zu folgen wie einem Vollmond in der Nacht.

  14. "Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, kein einziges finsteres Gefühl oder keinen einzigen finsteren Wunsch in meinem Herzen wuchern zu lassen, denn ein unreines Herz ist die Quelle aller Sünde und allen Verderbens in der Seele.

  15. "Mich hasst die Welt, weil Ich bezeuge, dass ihre Taten böse sind". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, immer den Mut und die Selbstverleugnung anzustreben um nur gemäβ Gottes Gesetz zu leben, auch dann, wenn die Welt dies nicht versteht oder aber mich deswegen verachtet.

  16. "Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, Gott nicht nur mit Worten zu verherrlichen, sondern durch ein wahrhaftig heiliges Leben, denn jedes Wort, das ich Gott anbiete ohne es in der Praxis zu leben, ist ein Verstoβ gegen einen Bund, den ich mit Worten Ihm gegenüber eingegangen bin.

  17. "Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, mich so sehr in der Selbstverleugnung zu vervollkommnen, dass mein ganzes Leben zu einem Schatz werden möge, aus dem Seelen den Wunsch schöpfen können um sich von ihrer Selbstsucht abzuwenden.

  18. "Wenn jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, nicht an finsteren Verfassungen festzuhalten, die zu Verstöβen gegen Gottes Gesetz Anlass geben und die Macht der Finsternis über diese Welt vergröβern.

  19. "Jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, die Schwierigkeiten meines Lebens bewusst in der Absicht aufzuopfern, dass ich durch sie meine eigene innere Finsternis und alle Finsternis besiegen kann, welche die Welt in mich hereinzubringen versucht.

  20. "Lazarus, komm heraus". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, das Grab zu verlassen, das ich mir selbst durch weltliche Anhänglichkeiten, Gewohnheiten, Erinnerungen und weltliches Denken bereitet habe, und ins Sonnenlicht des wahren Lebens mit Gott einzutreten.

  21. "Weint nicht über Mich, weint über euch und eure Kinder". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, mich immer mehr dessen bewusst zu werden, dass auch meine eigene Finsternis zum Elend beiträgt, dem die Welt und meine Mitgeschöpfe zum Opfer fallen.

  22. "Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, die Kreuze meines Lebens dadurch fruchtbar zu machen, dass ich sie durch Deine Hände Gott darbiete, damit sie zur Befreiung der Welt aus dem Einfluss des Bösen beitragen, denn jede Seele ist gerufen um Miterlöserin mit Jesus zu sein.

  23. "Friede sei mit euch". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, den wahren inneren Frieden zu finden durch den festen Glauben daran, dass alles in meinem Leben einen tiefen Sinn hat, der Gottes Heilsplan in dem Maβe erfüllen helfen soll, wie ich annehme, dass Gott mir für mein eigenes Wohl nicht alles schenken kann, was ich wünsche.

  24. "Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit Mir wachen?". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, gewissenhaft über die Reinheit meiner Seele und über die Fruchtbarkeit meiner ganzen Verfassungen und meines ganzen Tuns und Lassens für Gott zu wachen, damit ich nicht trotz der Drohung der vielen Versuchungen und Täuschungen einschlafe.

  25. "Wie Ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, alle meine Mitgeschöpfe bis zum Äuβersten zu lieben, damit die Unterschrift, die Christus in meine Seele geprägt hat, aus mir strahlen möge wie eine Sonne, die Seelengärten erblühen hilft.

  26. "Nicht wie Ich will, sondern wie Du willst". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, meine eigenen Wünsche vollkommen Gottes Willen unterzuordnen, der die Quelle allen Lebens, aller Erlösung, Heiligung, Heilung, Liebe und allen Friedens ist.

  27. "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, durch Vergebungsbereitschaft und Sinn für Versöhnung alle Böswilligkeit in meinem Mitmenschen brechen zu helfen und ihm zu helfen, umzukehren.

  28. "Heute noch wirst du mit Mir im Paradies sein". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, durch tiefe Reue wegen jeder Lieblosigkeit und wegen jedem Fehler meines Lebens Gottes Liebe zu verherrlichen, dessen Barmherzigkeit mir nur in dem Maβe das Paradies erschlieβen kann, wie ich zur aufrichtigen Erkenntnis und aufrichtigen Liebe gelange.

  29. "Frau, siehe, Dein Sohn! Siehe, deine Mutter!". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, das Vermächtnis Jesu voll und ganz dadurch zu ehren, dass ich mich vollkommen Dir weihe und ich diesen Bund tatsächlich in jeder Einzelheit meines Lebens lebe.

  30. "Mich dürstet". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass mein Vorbild und meine Liebe so wie Wasser sein mögen, das das Feuer der Versuchungen in Mitseelen auslöscht, damit sie tatsächlich nach einem Leben in wahrer Liebe zu Gott und zu allen Geschöpfen dürsten.

  31. "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, Sühne für jeden Augenblick zu leisten, in dem ich in einem Mitgeschöpf das Gefühl geweckt oder aber verstärkt habe, Gott gäbe es gar nicht, oder in dem ich in einem Mitgeschöpf das Gefühl verstärkt habe, es sei einsam, verlassen und nicht geliebt.

  32. "Es ist vollbracht". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass ich zu Gottes Zeit im Gefühl dahinscheiden kann, ich habe alles, wozu mir dieses Leben geschenkt worden ist, möglichst gut und in der gröβt möglichen Liebe vollbracht.

  33. "Vater, in Deine Hände lege Ich Meinen Geist". In Hingabe an Dich bekenne ich mich zum Sehnen danach, jetzt, in diesem Augenblick, meinen ganzen Lebensweg in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft, durch Dein Herz Gott darzubieten, damit dessen Wert vollkommen erschlossen und von Dir befruchtet wird, und Gott zugunsten Seiner Werke über ihn verfügen kann, denn von Ihm bin ich ausgegangen und in Seinem Herzen liegt meine Endbestimmung.

O Maria, Führerin auf meiner irdischen Reise, Dir verschenke ich mich jetzt voll und ganz, damit ich in Dir restlos mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben, dem aus Dir geborenen Christus, verschmelzen möge. Für diese Gnade will ich leben und sterben, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. (sich bekreuzigen).

2. Darbietung meines ganzen Lebens an Christus

Die Herrin aller Seelen basiert Ihre ganze Lehre (die Wissenschaft des Göttlichen Lebens) auf dem heiligen Bund der vollkommenen, bedingungslosen und lebenslänglichen Weihe an Maria. Sie macht keinen Hehl daraus, dass diese Weihe letztendlich darauf abzielt, dass die Seele, die sie spontan, von Herzen, bewusst, gewollt und unter allen Umständen des Lebens in ihrem ganzen Tun und Lassen, in allen Worten, Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Bestrebungen tatsächlich lebt, wahrhaftig völlig und ganz Gott gehört und somit in jeder Hinsicht als Werkzeug für die Verwirklichung von Gottes Heilsplan brauchbar ist.

Weihe ist ein heiliger Bund, bei dem sich die Seele freiwillig dazu bereit erklärt um jede Einzelheit, jeden Aspekt ihres Lebens und jedes Element ihres ganzen Wesens vollkommen in den Dienst an Gottes Werken zu stellen. Gott kann mit jedem Element Ihres Alltags und mit der Art und Weise, wie Sie jeden Augenblick eines jeden Tages und einer jeden Nacht mit allen diesen Elementen umgehen, sehr viel mehr tun als Sie ahnen. Jedes Element Ihres inneren Lebens und Ihres Umgangs mit den unzähligen Situationen, die gemeinsam Ihr Leben bilden, kann Träger von Licht und bzw. oder Finsternis sein, je nach dem, was bei all dem in Ihren Gefühlen und Gedanken vorgeht und nach der Art und Weise, wie Sie Ihren freien Willen benutzen um auf jede Situation des Lebens zu reagieren.

Die Herrin aller Seelen lehrt seit vielen Jahren über den überaus groβen Wert der Opfergabe, die eine Seele Ihr darbringen kann, wenn sie alles Obenerwähnte uneingeschränkt der Himmelskönigin zur Verfügung stellt. Maria kann alles, was Sie freiwillig von einer Ihr geweihten Seele erhält, mit der unendlichen Macht Ihrer vollendeten Heiligkeit bekleiden. Vollendete Heiligkeit sollen Sie dabei als die Eigenschaft verstehen, durch welche die Gottesmutter Meere von Heil aus all dem bilden kann, was durch Ihre Hände geht. All dasjenige, was Sie von einer Seele erhält und was Sie durch Ihre eigene Heiligkeit ergänzt, wird dadurch zur Quelle des Rohstoffs, aus dem Gott Gnaden von Licht für die ganze Schöpfung bereitet.

Die Himmlische Herrin betont die Tatsache, dass Sie auf mystische Weise eines Herzens mit Jesus Christus ist, und dass somit alles, was Sie Ihr in einer Verfassung der aufrichtigen Weihe darbieten, automatisch ebenfalls als Opfergabe Ihres Lebens an Jesus Christus gilt. So wird eine aufrichtig gelebte Weihe an Maria zu einem goldenen Samen, den Sie durch Maria ausstreuen für die Gründung von Gottes Reich auf Erden. Diese Gründung ist die letztendliche Zielsetzung von Gottes Heilsplan und bildet dadurch mithin den einzigen wahren Sinn und Zweck des Lebens einer jeden Menschenseele auf Erden. Die Seele, die ihr Leben in der Absicht führt, eigene Pläne, Wünsche, Zielsetzungen und Bedürfnisse zu verwirklichen und zu befriedigen, dient letzten Endes den Werken der Finsternis; die Seele dahingegen, die in der Absicht lebt, Gottes Pläne, Wünsche, Zielsetzungen und Bedürfnisse zu verwirklichen und zu befriedigen, erfüllt ihre wahre Lebensberufung im Dienst am Kampf des Lichts gegen die Finsternis. Diese Seele ergänzt gleichsam die Werke Christi: Gott betrachtet Seine Werke nur in dem Maβe als vollendet, wie Er diese im Zusammenwirken mit Menschenseelen vollziehen kann. Aus diesem Grunde sind die Werke Christi, einschlieβlich der Erlösungswerke, grundsätzlich keine vollreifen Früchte, sondern Himmlische Samen, die durch die freiwillige Mitwirkung von Menschenseelen erschlossen werden sollen, damit sie die Fülle ihrer Göttlichen Auswirkung bekommen.

Die Herrin aller Seelen sprach einst die nachfolgenden Worte:

"Die hohen Grade der Tugendhaftigkeit kann die Seele nur in dem Maβe erwerben wie sie es versteht, ihre Lebensaufgabe durch Verhaltensmuster und Verwirklichungen im Einklang mit Gottes Plänen zu vollbringen, ebenso wie dadurch, dass sie Wege geht, die von Gott gesegnet sind weil sie dem Erreichen von Zielsetzungen dienlich sind, welche Seine Werke vollenden helfen. Es gibt keine andere Weise, auf welche die Seele heilig werden kann. Siehe doch, welche Verherrlichung Gottes Glorie in einer Seele erhält, die während ihres Lebens auf Erden den Stand der Heiligkeit erreicht".

Bei einer anderen Gelegenheit sprach Sie von den Teilen der hl. Messe und wies auf die Gabenbereitung als auf den Zeitpunkt, wo die Seele grundsätzlich ihr Leben Christus darbieten sollte:

"Während der Gabenbereitung deckt die Seele den Tisch und lädt sie Jesus dazu ein, Sich zu Tisch zu legen. Sie schenkt Ihm den Wein ihrer Liebe und setzt Ihm die Früchte ihres Lebenswegs vor".

Das Wesen dieses zweiten Samens (der Darbietung Ihres ganzen Lebens an Jesus Christus) fasste die Gottesmutter einst in die nachfolgenden Worte:

"Der letztendliche Sinn und Zweck des Lebens einer jeden Seele auf Erden ist kein anderer als dieser: die Darbietung ihres ganzen Wesens und ihres ganzen Lebenswegs zugunsten der Gründung von Gottes Reich auf Erden. Die Stunde ist gekommen, in welcher die Seelen sich dessen bewusst werden sollen, dass ein fruchtbares Leben ein Leben von ständigem Kampf gegen die Oberflächlichkeit in der Anwendung ihres Christseins ist. Ich bin dazu gesandt worden, die Seelen zu den Tiefen ihres eigenen Wesens zu führen".

Die Seele kann ihr ganzes Leben und ihr ganzes Wesen unmittelbar an Jesus Christus weihen, aber diese Weihe erhält einen Mehrwert wenn sie durch Maria erfolgt. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass Maria von Gott zur goldenen Brücke zwischen den Seelen und Ihm gemacht worden ist. In der vollkommenen, bedingungslosen, lebenslänglichen und Tag für Tag beständig gelebten Weihe möglichst vieler Menschenseelen an Sie liegt der Schlüssel zur Vollendung von Gottes Sieg über die Finsternis. Selbstverständlich wurde dieser endgültige Sieg durch die Leiden, den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu Christi losgekauft, aber die einzelne Seele kann ihn über keinen einzigen Weg zweckmäβiger erschlieβen als durch die Weihe an Diejenige, Die als einzige erschaffene Menschenseele ein vollkommen heiliges Leben geführt hat, d.h. ein Leben in vollendeter wahrer Liebe und ohne die geringste Sünde oder Untugend. Jesus war der Gott-Mensch, war jedoch nicht 'erschaffen' worden, Maria dahingegen war von Natur eine erschaffene Menschenseele und ist deswegen für Satan das Muster der absolut vollendeten Menschenseele, der einzigen Seele, die niemals durch irgendwelche Versuchung oder Eingebung seitens der Finsternis besiegt worden ist. Sie ist deshalb von Gott zur Königin von Himmel und Erden und zur Herrin aller Seelen erhoben worden, denn Sie hat als einzige erschaffene Menschenseele bewiesen, dass die Seele nicht durch die Finsternis besiegt werden kann, wenn sie sich wirklich unter allen Umständen des Lebens entschlossen, freiwillig und von Herzen für Gott entscheidet. Maria ist auβerdem von Gott mit der Macht bekleidet worden, um Seelen innerlich umgestalten zu helfen und in ihnen die Fähigkeit erschlieβen zu helfen, den Höchstbeitrag zur Vollendung von Gottes Heilsplan zu leisten.

Die Darbietung der Seele an Jesus Christus kann auf keine einzige Weise der Vollkommenheit näher kommen als wenn sie durch Marias Hände erfolgt: Ihre vollendete Liebe und die makellose Einheit Ihres Willens mit dem Willen Gottes macht Sie zur vollkommenen Ergänzung einer jeden menschlichen Darbietung und Weihe. In Anbetracht der Tatsache, dass sämtliche von Maria vorgenommenen Handlungen und ihre ganzen inneren Verfassungen von Gott als vollkommen mit Seinen eigenen Anliegen und Absichten betrachtet werden, kann allem Tun und Lassen und allen inneren Verfassungen einer Menschenseele in aufrichtiger und tief gelebter Weihe an Maria von Gott ein Wert beigemessen werden, der mit dem Wert derselben von Maria Selbst vergleichbar ist. Dies ist einer der Gründe weshalb eine Seele, die in der Praxis des Alltags eine aufrichtige Weihe an Maria lebt, in der Regel schweren Prüfungen ausgesetzt ist: Die Darbietung ihres Wesens und der ganzen Elemente ihres Lebenswegs soll durch die Zeichen ihres eigenen Willens geläutert werden, damit die Seele in diesem hochheiligen Bund der Weihe ausharren kann.

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung der Darbietung des ganzen Lebens an Jesus Christus schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1402. DARBIETUNG MEINES LEBENS AN CHRISTUS DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, vollendete Brücke zwischen jeder Seele und Christus,
Mit Dir als Kronzeugin bekenne ich mich zum Sehnen danach, dass mein ganzes Leben ab der Stunde meiner Empfängnis bis zur Stunde meines Lebensgerichts vor Gottes Thron Jesus Christus gehören möge.
Ich bekenne mich zur Erkenntnis von der tiefen Bedeutung meiner Lebensaufgabe, denn als Christ bin ich von Gott dazu gerufen worden, die Werke Christi durch mein Leben auf Erden sowohl in meiner eigenen Seele als in der ganzen Schöpfung fortsetzen zu helfen.
Ich danke meinem Gott, der mich für würdig gehalten hat, meinen ganzen Lebensweg mit allen seinen Blumen und Disteln, mit seinem fruchtbaren Boden und seinem unfruchtbaren Sand, mit seinem Sonnenschein und seinem Regen, durch Deine Hände und kraft meines Bundes der vollkommenen Hingabe an Dich dem Kreuz der Erlösung, des Lichts und der Wahrheit hinzuzufügen, damit ich Seine ewig reifende Ernte erschlieβen helfen möge, zur Sättigung vieler.
Das Göttliche Weizenkorn ist in die Erde gefallen damit die Erde mit wogenden Feldern Himmlischen Goldes bedeckt wird, als Zeugen der Fruchtbarkeit von allem, was aus Gottes Herzen hervorkommt. Aus diesem Grund will ich den Boden meiner Seele mit dem Pflug einer Liebe bearbeiten, die jeden Stein der Untugend zermahlt.
In der Umarmung meiner eigenen Kreuze umarme ich auch Sein allerheiligstes Vermächtnis, welches das Feuer der Erlösung und der Heiligung für jede Seele bereitet hat, die Seine Werke von Herzen liebt und bereit ist, die Saat dieser Werke auf dem Acker ihres eigenen Lebens auszustreuen als Zeugnis gegen den Säer allen Unkrauts.
Siehe, o hoch auserkorene Mutter des Göttlichen Erlösers, ich lebe nur dazu, das Licht Christi in der Welt dort leuchten zu helfen, wo Wolken von Selbstsucht und Gleichgültigkeit das Blühen von Gottes Blüten zu stören drohen. Mein Herz wird vom Eifer verzehrt, Gottes Gegenwart in jedem Wort, in jeder Handlung und in jedem verborgenen Sehnen meines Herzens spürbar zu machen, welches das Testament Seines heiligen Bundes als den einzigen Schatz erkannt hat, den Gott im Boden meines Lebensweges begraben hat.
Deswegen, o Göttliche Mutter, flehe ich Dich an, den Tabernakel meiner Seele, und meinen Lebensweg als Sänfte meiner Seele, mit dem Gold Deiner unbefleckten Heiligkeit bekleiden zu wollen, damit der Weizen meiner Lebensernte veredelt werden möge zu einer würdigen Opfergabe an den Ewigen Vater, der meinen Acker geschaffen hat, an den Göttlichen Messias, der meinen Acker besät und die Saat mit Seinem Blut Göttlichen Lebens begossen hat, und an den Heiligen Geist, der Tag für Tag alles Ungeziefer und die Saat allen Unkrauts auf Seiner läuternden Brise aus dem Paradies verweht.
Geruhe, meine Seele und meinen ganzen Lebensweg in Deinem Herzen, dem heiligsten Tabernakel der Gottheit, aufzubewahren, und geruhe, sie in der Stunde meiner Begegnung mit meinem Schöpfer im Schatten des Kreuzes Christi zu begraben, denn Ihm allein will ich für immer gehören, für Ihn will ich leben und sterben im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. (sich bekreuzigen).

3. Wahre Liebe

Die Anwendung und Vervollkommnung der wahren Liebe in der Menschenseele ist der absolute Mittelpunkt der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Die Seele kann das Göttliche Leben, das gottebenbildliche Leben, nur dadurch zum zentralen Motor ihres inneren Lebens machen, dass sie die wahre selbstlose Liebe in allen Einzelheiten ihres ganzen Tuns und Lassens und in allen ihren inneren Verfassungen beständig lebt. Die wahre Liebe ist die Essenz, die Trägerin des Lebens. Sie ist die Kraft, durch welche Gott schafft, erlöst, heiligt und wiederherstellt, sie ist die treibende Kraft Seiner ganzen Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Vorsehung, Seiner ganzen Werke und Pläne.

Die wahre Liebe ist die Eigenschaft, welche die Heiligkeit einer Seele bestimmt. Heiligkeit ist nichts anderes als das Maβ, in dem eine Seele durch ihr ganzes Tun und Lassen und alle ihre inneren Verfassungen Heil auf die Schöpfung bringen hilft.

Jesus Christus war die vollendete Verkörperung der wahren Liebe, dadurch, dass Sein ganzes Tun und Lassen und alle Seine inneren Verfassungen jeden Augenblick Seines Lebens als Gott-Mensch vollkommen im Einklang mit Gottes Willen waren. Unter den erschaffenen Menschenseelen war Maria die einzige, die die wahre Liebe auf vollkommene Weise verkörperte, aufgrund der Tatsache, dass Ihr ganzes Tun und Lassen vollkommen mit dem Göttlichen Gesetz im Einklang war und ihre ganzen inneren Verfassungen Spiegel von Gottes Herzen waren. Ihr Wille war vollkommen im Einklang mit dem Willen Gottes, und die Vollkommenheit der Art und Weise, wie Sie die wahre Liebe lebte, kam in einem Leben ohne die geringste Sünde, Untugend oder Abweichung vom Göttlichen Gesetz zum Ausdruck. Die wahre Liebe ist ja der absolute Gegenpol der Sünde: Eine Sünde ist ein Verstoβ gegen die wahre Liebe in einer oder mehreren ihrer unzähligen Äuβerungen. Die Herrin aller Seelen verglich einst die wahre Liebe mit einem Baum, dessen Äste die Tugenden sind, die alle durch den Baumstamm aus dem Boden genährt werden, in dem er seine Wurzeln hat. Der Baum der wahren Liebe kann nur in dem Maβe blühen, wie er feste Wurzeln in einem reichen Boden hat (dem Boden von Gottes Gesetz), und die Seele vollkommen ungehemmt, spontan und freiwillig in jenem Boden verwurzelt bleibt. Je mehr sich die Seele in jeder Hinsicht und zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens an Gott allein orientiert, desto reifer können die Früchte an ihrem Lebensbaum werden. Dies alles hängt letztendlich mit wahrer selbstloser Liebe zu Gott, zu Gottes Werken und Plänen und zu allen Mitgeschöpfen zusammen (die wesentlich ebenfalls Werke Gottes sind).

Die Herrin aller Seelen bildet Ihre ganze Belehrung rund um die wahre Liebe. Einige Ihrer aussagekräftigen Thesen dürften reichen um an dieser Stelle den immensen Wert dieses Motors des seelischen Lebens zu erläutern:

In der Kurzbelehrung Die Saat der Erlösung lieβ Sie Folgendes aufzeichnen:

"Gottes Heilsplan bezweckt die Gründung von Gottes Reich auf Erden. Diese Gründung heiβt konkret, dass die wahre Liebe in möglichst vielen Menschenseelen zum Leben erweckt werden muss, wodurch den Werken der Finsternis auf dieser Welt jegliche Kraft geraubt werden soll und der wahre Friede Christi die Verfassungen aller Herzen beherrschen soll. (...) Der Eintritt in die Ewige Glückseligkeit des Himmels ist für die Seele nur möglich wenn sie die Fülle der Liebe in sich aufgenommen und eingebaut hat. Unsere Lebensreise auf Erden ist im Grunde genommen ein Weg der Vervollkommnung der Empfindung und Anwendung der wahren Liebe".

Ein anderes Mal sprach Sie zu Myriam folgendermaβen:

"Wahre Liebe ist die Essenz, das wahre Wesen des Göttlichen Lebens. Sie ist die Verfassung, in welcher sämtliche Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen der Seele von Herzen, freiwillig und spontan bezwecken:

1. auf vollkommen selbstlose, uneigennützige und bedingungslose Weise in jedem Mitgeschöpf die Lebenskraft in der Seele, im Geist, im Herzen und im Körper zu steigern und das Gefühl des Wohlbefindens in der Seele, im Geist, im Herzen und im Körper zu verstärken, und die Würde des Mitgeschöpfes als Werk Gottes uneingeschränkt und unversehrt instand zu halten und zu verteidigen; und
2. den höchstmöglichen Beitrag zur Verwirklichung und Vollendung von Gottes Plänen und Werken auf Erden zu leisten, mit anderen Worten: zur Erfüllung Seines Gesetzes, wobei das Leisten dieses Beitrags ohne weiteres gegenüber der Befriedigung eigener Bedürfnisse und Interessen bevorzugt wird".

Dadurch, dass die wahre, selbstlose Liebe der letztendliche Maβstab für die wahre Fruchtbarkeit und den wahren Wert eines Menschenlebens als Beitrag zur Verwirklichung von Gottes Heilsplan ist, kann eine Menschenseele nur dadurch Gottes Werke tun, dass sie beständig die wahre Liebe lebt, und wirkt jeder Verstoβ gegen die wahre Liebe der Erfüllung von Gottes Werken und Plänen entgegen. Wahrlich Christ kann man deshalb nur in dem Maβe sein, wie man in jeder Einzelheit des Lebens Tag für Tag alles Tun und Lassen, alle Gefühle, Gedanken, Wünsche und Bestrebungen vollkommen und bedingungslos an der Verbreitung der wahren Liebe zu jedem Mitgeschöpf orientiert. Den wahren Christen erkennt man an dem Maβe, wie ein Mensch Spiegel der Liebe Christi ist.

Die Gottesmutter warnt andauernd vor der Neigung unter den modernen Christen, zu oberflächlich zu handeln, zu denken und zu fühlen.

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung der wahren Liebe schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1403. BEKENNTNIS ZUR LIEBE DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, die Du Christus, die Verkörperung der ewigen wahren Liebe geboren hast,
In Deiner mächtigen Gegenwart und in der Sicherheit Deiner mächtigen Unterstützung bekenne ich mich zum Sehnen danach, jeden Augenblick meines weiteren Lebens mein ganzes Tun und Lassen und alle meine inneren Verfassungen vollkommen, bedingungslos und ausnahmslos gemäβ dem Göttlichen Gesetz der selbstlosen Liebe zu gestalten, so wie Christus mir sie ab Seinen ersten Leiden in der Kälte von Bethlehem bis einschlieβlich Seines letzten Atemzugs am Kreuz von Golgotha vorgelebt hat.

  1. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass mein ganzes Tun und Lassen und alle meine inneren Verfassungen die Schöpfung mit Licht durchstrahlen, das irgendwo auf der Welt ein finsteres Vorhaben entkräften oder aber eine Äuβerung der Lieblosigkeit verhindern möge.

  2. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass meine Gegenwart und alle meine Handlungen und Worte für alle meine Mitgeschöpfe Zeichen der Wärme sind, die Herzen von der Kälte der unzähligen Verstöβe gegen die Liebe heilen helfen, die Tag für Tag auf dieser Welt begangen werden.

  3. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass alle meine Mitgeschöpfe bei mir die Geborgenheit finden mögen, die in ihnen die Sicherheit blühen lassen, dass Gott sie tatsächlich liebt.

  4. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass alle meine Mitgeschöpfe bei mir den inneren Frieden finden, der sie von der Angst und den Unsicherheiten heilt, durch welche die Lieblosigkeit dieser Welt sie bedrängt.

  5. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass ich alle meine Mitgeschöpfe bei jedem Kontakt in Freude wegen der Erkenntnis einhüllen möge, dass unsere Begegnung nur durch eine Himmlische Macht zustande gebracht sein kann, die jedes Geschöpf unendlich liebt.

  6. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass mein ganzes Wesen und meine ganze Seinsweise in allen meinen Mitgeschöpfen die Saat einer unverwelkbaren Hoffnung ausstreuen kann, aus welcher sie die Kraft schöpfen um ihre ganzen Prüfungen mit erhöhtem Mut zu tragen.

  7. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass mein ganzes Wesen und meine ganze Seinsweise wie Brücklein sein mögen, die allen meinen Mitgeschöpfen dabei helfen, ihre ganzen Prüfungen zu überwinden, damit sie aus meiner selbstlosen Liebe die Kraft schöpfen mögen um sich über die Finsternis ihres Lebens zu erheben.

  8. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass meine Gegenwart allen meinen Mitgeschöpfen ein wahres Vertrauen in Gottes Liebe und in den Wert ihrer eigenen Liebe inspirieren möge.

  9. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass mein ganzes Tun und Lassen und alle meine inneren Verfassungen alle meine Mitgeschöpfe so tief von den Wunden des Lebens heilen helfen können, dass sie sich spontan mehr für das Einströmen der wahren Lebenskraft aufschlieβen können, die Gott ihnen durch sämtliche Wirkungen Seiner Liebe schenken will.

  10. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass meine Gegenwart auf dem Lebensweg aller meiner Mitgeschöpfe in ihnen die Lebenslust steigern möge wegen der Erkenntnis, dass sie von Gott mit Leben beseelt werden, ebenso wie den Drang, Seine Liebe ihrerseits in Licht und Freude für ihr eigenes Umfeld umzusetzen.

  11. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass mein ganzes Tun und Lassen in allen meinen Mitgeschöpfen das Gefühl verstärkt, dass ihr Leben sinnvoll ist und dass ihr Dasein für mich etwas bedeutet.

  12. Ich bekenne mich zum Sehnen danach, so zu leben, dass alle meine Mitgeschöpfe trotz meiner Kleinheit mit dem erhebenden Gefühl erfüllt werden mögen, dass Gott ganz nahe ist und dass die wahre Liebe der einzige Sinn allen Lebens ist.

O Königin der Himmlischen Liebe, mein ganzes Wesen schmachtet nach einer makellosen Nachfolge Jesu in der wahren Liebe, denn keine andere Kraft hat das Leben geschaffen und erlöst, und geht zum Äuβersten um die Heiligkeit des Lebens wiederherzustellen, damit die ganze Schöpfung die Fülle von Gottes Frieden erfahren möge.
Aus diesem Grund bitte ich Dich flehentlich, geruhe, meinem Sehnen nach Erschlieβung der Liebe in meinem Herzen entgegenzukommen, damit mein ganzes Tun und Lassen, alle meine Worte und meine tiefsten und verborgensten Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen Strahlen von Liebesfeuer in die ganze Schöpfung bringen mögen und derjenige beschämt werden möge, der alle Liebe zu zerstören versucht, und alle Seelen umkehren mögen, die seinen Werken der Lieblosigkeit dienen.
Zur Verherrlichung des Fürsten der Göttlichen Liebe und aller Werke der Liebe, die Er in allen Zeiten Seiner Schöpfung bereitet hat und versucht hat zu bereiten, will ich ab jetzt alle meine Mitgeschöpfe in bedingungsloser und restloser Selbstverleugnung hegen und ihnen dienen, und jedes von ihnen in mein tiefstes Sehnen nach ihrem Glück und ihrer Blüte auf allen Ebenen ihres Wesens und in allen Situationen ihres Lebens einhüllen.
Zur Verherrlichung der Ewigen Liebe biete ich Ihm durch Dein brennendes Herz in tiefer Reue mithin jeden Augenblick meines ganzen Lebens dar, in welchem ich auf irgendwelche Weise versäumt habe, die wahre Liebe zu Gott und bzw. oder zu einem Mitgeschöpf zu leben, damit die Saat der bedingungslosen, selbstlosen Liebe jetzt noch in mir blühen möge und die Finsternis alle Wirkungen der Werke verlieren möge, die sie jemals durch mich hat vollziehen können.
In diesem Sehnen will ich leben und sterben im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (sich bekreuzigen).

4. Wahrer Glaube

Der Christ bezeichnet sich als 'Gläubigen'. Trotzdem weist die Herrin aller Seelen darauf hin, dass der 'Glaube' vieler Christen im Grunde genommen nicht über die Annahme hinausgeht, dass Gott existiert. Wahrer Glaube geht sehr viel weiter. Wahrer Glaube fängt an dem Punkt an, wo die Seele wirklich auf Gottes Liebe vertraut und sich dadurch in jeder Situation des Lebens von Gott getragen weiβ. Wahrer Glaube bringt die Seele dazu, alles in ihrem Leben als möglichen Weg zu ihrem Ewigen Heil anzunehmen. In dieser Hinsicht ist wahrer Glaube eigentlich die Brücke, die für die Seele den Spalt schlieβen kann wenn sie sich einer Situation gegenüber sieht, in welcher sie weiβ, dass sie jenes Element ihrer Lebensaufgabe aus eigener Kraft nicht verwirklichen kann: Wahrer Glaube ist dann die Überzeugung, dass Gottes Wirken die Situation entweder anders verlaufen lassen kann als menschlicherweise zu erwarten wäre, oder dass die Seele Kräfte oder Wege finden wird, die sie näher zu einer fruchtbaren Lösung bringen werden. Wahrer Glaube ist somit immer die Überzeugung, dass mit Gott gerechnet werden soll, als unsichtbarem aber festem Spieler im oft wenig durchschaubaren Spiel des Lebens. Es geht somit immer darum, dass die Seele ein felsenfestes Vertrauen zu Gottes Liebe für sie hat:

Jede Menschenseele wird in der Absicht in die Welt gesandt, eine Lebensaufgabe im Dienst an der Erfüllung von Gottes Heilsplan für die letztendliche Gründung Seines Reiches der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens auf Erden zu vollbringen. Die Seele muss diese Aufgabe selber erfüllen. Dies heiβt, dass Gott für sie Situationen und Wege vorbereiten hilft, immer in der Absicht, ihren Lebensweg möglichst fruchtbar zu gestalten und sich dadurch möglichst groβe Verdienste zu sammeln. Dies alles kann sie nur in dem Maβe tun, wie sie an alle Situationen und Wege, die sie vor sich findet, aus Herzensverfassungen herantritt, die vollkommen im Einklang mit Gottes Gesetz der wahren Liebe sind. An den unzähligen Kreuzungen auf ihrem Lebensweg soll sie sich aus eigenem freien Willen für die Richtung entscheiden, in welche sie ihren Weg fortsetzen möchte. In dem Maβe, wie sie sich innerlich durch die Stimme der wahren Liebe führen lässt und fest darauf vertraut, dass Gott alles lenkt, wird sie treffsicherer die richtigen Wege wählen. Die 'richtigen' (fruchtbaren) Wege sind dabei jene, die sie näher zu Gott bringen und sie als Dienerin nützlicher machen.

Ohne wahren Glauben ist eine Seele wie ein steuerloses Schiff: Es kann zwar fahren, verliert allerdings die Richtung und wird höchstwahrscheinlich nie den Bestimmungshafen erreichen. So soll man auch die Worte Jesu verstehen, wenn Er sagt, dass derjenige, der glaubt, gerettet wird. Um wahrlich die Frucht der Erlösung zu ernten, soll das Glauben durch einen Gebrauch des freien Willens ergänzt werden, der voll und ganz mit Gottes Willen im Einklang ist. Der Glaube ist jedoch der Kompass, der die Reiseroute zeigt. Die Reise kann ihre Bestimmung nicht erreichen ohne eine einwandfreie Navigation. Es lieβe sich auch so betrachten: Durch den Glauben lebt die Seele in der Überzeugung, dass ihre Lebensbestimmung bei Gott liegt. Je nach der Kraft des Glaubens wird die Seele deshalb stärker oder weniger stark zu Gott hingezogen werden. Bei schwachem Glauben verliert Gott Seine Anziehungskraft und wird die Seele Gott viel weniger die Gelegenheit bieten, tatsächlich Spieler in ihrem Lebensspiel zu sein. Welche Fuβballmannschaft gewinnt leicht ein Spiel, in dem es seinen begabtesten Spieler vollkommen ignoriert oder aber diesem kein einziges Mal den Ball zuspielt?

In einem Antwortbrief lieβ die Herrin aller Seelen einst den wahren Glauben folgendermaβen sehr aussagekräftig umschreiben:

Wirklich und wahrhaftig glauben, heiβt:

  1. davon überzeugt sein, dass Gott existiert;
  2. unentwegt nach der Überzeugung handeln, dass Gott der Seele nur das vollendete Glück bereitet;
  3. mit Sicherheit annehmen, dass Gott die Seele auf jedem Meter ihres Lebenswegs an dieser Bestimmung zu orientieren versucht;
  4. niemals daran zweifeln, dass Gott die Seele auf diesem Weg nur in vollkommene Liebe einhüllt, und dass Er alle Seine Werke zugunsten des Ewigen Heils der Seele entwirft und gestaltet, ungeachtet jeder Prüfung, die in Form von Regen oder Sturm den Lebensweg der Seele erschweren kann;
  5. unentwegt davon ausgehen, dass Menschenaugen sich in der Wahrnehmung des eigenen Schicksals irren können, dass Gott allerdings auch in allen augenscheinlich unangenehmen Dingen des Lebens ungeahnt wertvolle Geschenke verbirgt, und dass die Seele dies alles nach ihrem irdischen Leben in der Fülle erkennen wird.

Wahrer Glaube ist die Kraft, die eine Menschenseele in den Stand versetzen kann, weit über sich hinauszusteigen, dadurch, dass gerade der Glaube eine Seele für Gottes Anziehung empfindlich macht. Wahrer Glaube ist deshalb eine innere Orientierung an Gott, welche der Seele die Überzeugung vermittelt, dass sie nicht auf sich allein gestellt ist und welche ihr das Vertrauen vermittelt um sogar während schwerer Prüfungen den Kampf nicht aufzugeben. Dieses Vertrauen schöpft die Seele aus der Überzeugung, dass dieser unsichtbare Faktor immer unbemerkt wirksam ist um sie aufrecht zu erhalten, während sie an und für sich ohne weiteres mangels Halt und wegen der Aussichtlosigkeit, für ein unerreichbares Ziel zu kämpfen, zusammenbrechen würde.

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung des wahren Glaubens schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1404. BEKENNTNIS ZUM GLAUBEN DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Gott mein Schöpfer hat mich mit dem Glauben als innerem Licht bekleidet, das meine Seele mit Seiner einzigen Wahrheit bestrahlt: mit der Sicherheit, dass es Ihn gibt, mit dem Sinn und Zweck Seiner Werke und Absichten.
In Deiner Gegenwart bezeuge ich vor Gott meine Liebe zu diesem inneren Licht und mein Sehnen danach, es mein ganzes Leben lang instand zu halten.

  1. Ich bekenne mich zum Glauben an den einzigen wahren Gott, der Schöpfer und Beseeler von allem Lebenden ist und Quelle von allen Rohstoffen, aus denen das Leblose gemacht ist oder aber durch menschliches Eingreifen gebildet werden kann.

  2. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass die Schöpfung aus Gottes vollendeter Liebe als Netzwerk gemacht worden ist, das durch Gottes Gesetz der Anwendung vollkommener, reiner, selbstloser Liebe gelenkt und genährt wird, dass diese Liebe die Kraft ist, die Trägerin allen Lebens ist, und dass jeder Verstoβ gegen dieses Gesetz das Gleichgewicht innerhalb der Schöpfung und die Harmonie zwischen den Geschöpfen verzerrt und Gottes Gegenwart in der Schöpfung weniger spürbar macht.

  3. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass Gott die Menschenseele als Krone Seiner Schöpfung erschaffen hat, dass Er von jeder Menschenseele erwartet, dass sie strikt gemäβ des Göttlichen Gesetzes lebt, und dass die Menschenseele wegen der Folgen eines jeden Ungleichgewichts innerhalb der Schöpfung vor Gott haftet.

  4. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass Gottes letztendliches Ziel die Vollendung Seines Heilsplans ist, der die Gründung Seines Reichs der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens in der ganzen Schöpfung bezweckt, und dass jede Menschenseele berufen ist als Werkzeug zur Erfüllung dieses Ziels durch die eigene Heiligung und ein beharrliches Leben der selbstlosen Liebe zu Gott und zu allen Mitgeschöpfen in jeder Einzelheit ihres Lebens auf Erden.

  5. Ich bekenne mich zum Glauben als zu der Kraft, die mich dauernd daran erinnert, dass ich von Gott ausgegangen bin, dass ich durch ein Leben nach Seinem Gesetz für ein ewiges Leben in der Glückseligkeit zu Ihm zurückkehren kann, und dass Er mich ständig unterstützt um jeden Augenblick dieses einen Lebens auf Erden gemäβ Seinen Erwartungen zu verbringen.

  6. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass jede Menschenseele nach ihrem Leben auf Erden von Gott nach dem Maβ gerichtet wird, wie ihre Handlungen und ihre inneren Verfassungen Gottes Anliegen haben verwirklichen helfen oder aber diesen Anliegen entgegengewirkt haben, und dass die Macht von Gottes unfehlbarem Urteil auf Seiner Fähigkeit basiert um jeden Augenblick des Lebens einer jeden Seele jede Handlung, jeden Gedanken, jedes Gefühl, jeden Wunsch, jede Bestrebung und jede innere Verfassung dieser Seele ebenso wie sämtliche Folgen derselben für alle ihre Mitgeschöpfe restlos zu kennen und zu ergründen.

  7. Ich bekenne mich zum Glauben an die Existenz vom Guten und vom Bösen, zum Glauben daran, dass das Böse nicht aus Gottes Unfähigkeit sondern aus jeder Neigung der Menschenseele hervorkommt um ihren freien Willen nicht ungeteilt für die Erfüllung von Gottes Gesetz der wahren Liebe einzusetzen und daran, dass somit alle Finsternis in der Schöpfung aus jeder Abweichung zwischen dem Willen der Menschenseele und Gottes Willen hervorkommt, und daran, dass die makellose Nachfolge von Gottes Gesetz die Schöpfung zu Gottes Reich von Liebe und Frieden machen würde.

  8. Ich bekenne mich zum Glauben an den letztendlichen Sieg des Lichts über die Finsternis mit der Gründung von Gottes Reich auf Erden, und daran, dass der Zeitpunkt jener Gründung vom Maβe bestimmt werden soll, in dem mehr Menschenseelen Gottes Gesetz strikt nachleben und ihren Willen in allem mit Gottes Willen eins machen.

  9. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass die Wirklichkeit mehr umfasst als das Stoffliche, das ich wahrnehmen kann, dass die Bestimmung und das Ziel des Lebens auf Erden nicht stofflicher Natur sind, und dass das Stoffliche dazu neigt, die Seele von der wahren Einheit mit Gott wegzuführen. Ich bekenne mich deshalb zu meiner heiligen Pflicht, in innigster Verbundenheit mit Gottes Herzen zu leben durch eine ständige Anwendung der Selbstverleugnung, Dienstbarkeit und die Bestrebung, allen meinen Mitgeschöpfen gegenüber ein Spiegel Gottes zu sein.

  10. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, als einziger Messias Gottes in menschlicher Gestalt in die Welt gesandt worden ist um den Menschenseelen Gottes Gesetz in Erinnerung zu bringen, damit sie sich durch eigenen aktiven Einsatz für die wahre Erlösung aufschlieβen können, und daran, dass Er als das Licht der Welt auf Erden gelebt hat als Verkörperung von Gottes Gesetz der Liebe, als absolut vollendete Verheiβung des Endsieges des Lichts über die Finsternis.

  11. Ich bekenne mich zum Glauben daran, dass Jesus Christus das Lamm Gottes ist, der Erlöser, der durch Seine Leiden und Seinen Kreuzestod den Eintritt in die ewige Glückseligkeit für jede Seele losgekauft hat, die ein Leben in strikter Einhaltung von Gottes Gesetz der wahren Liebe und in aufrichtigem Streben danach führt, dem Vorbild des Lebens Jesu Christi nachzufolgen.

  12. Ich bekenne mich zum Glauben an den Kreuzestod des Gott-Menschen Jesus Christus als Blitz, der die Fesseln der Sklaverei gegenüber der Finsternis für jede Seele versengt, die sich wahrhaftig aus der Macht der Finsternis befreien will, und an Seine Auferstehung als die Verheiβung, dass jede Seele, die für die Einhaltung von Gottes Gesetz lebt, noch hier auf Erden aus dem Tod ihrer Sklaverei gegenüber der Finsternis in das Göttliche Leben der Einheit der Herzen mit Gott hinübergehen kann.

  13. Ich bekenne mich zum Glauben an das Vermächtnis Jesu Christi in Seiner Gegenwart und Seinem Wirken durch die Sakramente der heiligen römisch-katholischen Kirche als Hilfsmittel für die Seele in ihrer Bestrebung, die Einheit des Herzens mit Gott zu erlangen und instand zu halten, und an die Macht dieses Vermächtnisses zum Besiegen der Finsternis in der Welt in dem Maβe, wie dieses Vermächtnis von Seelen in aufrichtiger Liebe und Reinheit und im Glauben an die Heiligste Dreifaltigkeit als Quelle allen Lebens benutzt wird.

  14. Ich bekenne mich zum Glauben an den Heiligen Geist als Erschlieβer der einzigen Wahrheit und sämtlicher Elemente des wahren Lichts in den Seelen, als Wegweiser für die Seelen zu deren Bestimmung bei Gott, als Erschlieβer aller Selbsterkenntnis und aller Erkenntnis von Gottes Gesetz und von den Mysterien des Göttlichen Lebens, und als Erschlieβer jeglicher Erkenntnis von Sünde und Tugend, von den Wegen der Finsternis und den Wegen des Lichts.

  15. Ich bekenne mich zum Glauben an Gottes Vorsehung als Ausdruck Seiner Intelligenz, Weisheit und Liebe, durch welche Er jede Entwicklung innerhalb Seiner Schöpfung so zu lenken versucht, dass diese Geschöpfen helfen möge, ihre Rolle innerhalb Seines Plans möglichst zweckmäβig zu erfüllen und ihre von Gott vorgesehene Bestimmung zu erreichen.

  16. Ich bekenne mich zum Glauben an die einmalige Mutterschaft der Heiligsten Jungfrau Maria über Christus aufgrund Ihrer Unbefleckten Empfängnis, Ihrer ewigen Jungfräulichkeit und Ihres absolut vollendeten und lebenslänglichen Freiseins von jeglicher Sünde und Untugend, zu meinem Glauben an Marias Aufnahme in den Himmel mit Leib und Seele als Zeichen für Gottes Lohn für ein sündenloses Leben in vollem Einklang mit Seinem Gesetz, und an Marias einmalige Rolle in der Vollendung von Gottes Heilsplan und im endgültigen Sieg des Lichts über die Finsternis.

O Maria, Fels des Glaubens, vollkommen eins im Herzen mit dem Licht der Welt, Deinem Herzen vertraue ich dieses Bekenntnis meines Glaubens an den Gott der Ewigen Liebe an, denn sie hält die Blühkraft meiner Seele für alle Saat instand, die Er jemals in mich ausgestreut hat und nach wie vor ausstreuen möchte. Möge meine bewusste Hingabe an Deine Vollkommenheit an mir die Verheiβung Christi vollziehen, die das Ewige Leben für jede Seele in Aussicht stellt, die glaubt, dass Gott die Quelle von allem Leben, von aller Erlösung und Heiligung ist.
In diesem Glauben will ich leben und sterben im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (sich bekreuzigen).

5. Wahre Reinheit

Am 16. Oktober 2017 sprach die Heilige Jungfrau zu Myriam die nachfolgenden Worte:

"Reinheit ist die Verfassung, in welcher die Seele wahrlich Gott immer mehr ebenbildlich wird, das Maβ, in dem der Spiegel der Seele keine Spritzer aufweist. Diese Spritzer zieht sich die Seele selbst durch jede Finsternis zu, die sie in ihren Gefühlen, Gedanken, Wünschen, Bestrebungen, Handlungen oder Worten zulässt.
Die Seele verunreinigt sich selbst durch all dasjenige, in dem sie nicht vollkommen im Einklang mit Gottes Willen lebt, d.h. durch all dasjenige, wodurch sie an sich selbst festhält. Dieses 'Festhalten an' heiβt ein 'Sich nicht von unfruchtbaren Gewohnheiten, Persönlichkeitsmerkmalen oder Verhaltensmustern loslösen', welche nicht zur Verwirklichung der Lebensaufgabe einer jeden Seele beitragen, der Vollendung von Gottes Werken und Plänen zu dienen.
Die Reinheit der Seele bestimmt ihre Würde als Kind Gottes: Eine Menschenseele würdigt sich selbst durch jede Spur von Finsternis in Gefühlen, Gedanken, Wünschen, Bestrebungen, Handlungen oder Worten herab.
Richtig 'menschenunwürdig' ist all dasjenige, wodurch die Seele ihre Reinheit der Finsternis ausliefert".

Bereits in der Belehrung Die Saat des Paradieses inspirierte Maria die nachfolgende Begriffsbestimmung für die Reinheit:

"Reinheit ist die Eigenschaft, durch welche die Seele Spiegel Gottes sein kann, das Maβ, in welchem sie Gott ebenbildlich ist. Eine Seele in vollkommener Reinheit ist eine Seele, die Gott ähnlich sieht und somit im Stand der Gnade (im Stand der Heiligkeit) lebt. Reinheit ist somit die Fähigkeit um all dasjenige, was die Seele verunreinigen und sie von Gott entfernen kann, von sich fern zu halten. In der Reinheit hat Gott die Würde der Seele verborgen, denn in dem Maβe, wie die Seele ihre Reinheit aufrecht erhält, sieht sie Gott Selber mehr ähnlich".

Reinheit lässt sich als die Verfassung betrachten, in welcher in der Menschenseele der Keim der Heiligkeit voll und ganz erblüht ist, sodass die Seele der Schöpfung gegenüber tatsächlich als Spiegel von Gottes Wesen gelten kann. Es ist für die erschaffene Seele nicht möglich, absolut makelloser Spiegel von Gottes Herzen zu sein, denn jede erschaffene Seele begeht Verstöβe gegen Gottes Gesetz und weicht dadurch vom Bild von Gottes Wesen ab. Die einzige Ausnahme war Maria, die Unbefleckte Empfängnis und einzige vollendete, ganz sündenlose Seele, die aufgrund dieser Sündenlosigkeit in jeder Hinsicht und zu jedem Zeitpunkt Ihres Lebens ein vollkommen makelloser Spiegel von Gottes Herzen und von Seinem Willen war, und dadurch als einzige erschaffene Seele tatsächlich als vollkommene Verkörperung von Gottes Gesetz der wahren Liebe gilt.

Reinheit ist somit die Verfassung, in welcher die Seele in ihrem ganzen Tun und Lassen und in ihren ganzen inneren Verfassungen auf keinerlei Weise den Werken der Finsternis dient: Ihr ganzes Tun und Lassen und ihre ganzen inneren Verfassungen verkörpern so spontan die wahre Liebe und sind spontan so vollkommen an Gottes Erwartungen orientiert, dass die Seele gleichsam automatisch vollkommen im Einklang mit Gottes Willen handelt, spricht, denkt, fühlt, wünscht und anstrebt und dadurch allen Mitgeschöpfen gegenüber gleichsam Gott Selbst vertritt. Das Wort 'automatisch' darf diesbezüglich nicht so verstanden werden, dass ihr bewusster freier Wille keinen Anteil an ihrem Tun und Lassen und sämtlichen inneren Verfassungen hätte. 'Automatisch' heiβt hier nichts anderes als dass es für die wirklich reine Seele selbstverständlich ist, dass sie ganz spontan, 'von Natur aus' dasjenige tut, unterlässt, denkt, fühlt, will und anstrebt, was Gott Selbst tun, unterlassen, denken, fühlen, wollen und anstreben würde, sollte Er in Menschengestalt auf Erden leben. Tatsächlich: Das hat Er bereits, in der Gestalt Jesu Christi. Vom Christen wird erwartet, dass er sein ganzes Wesen so programmiert, dass er gleichsam so wie Christus Selber durch das Leben geht.

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung der wahren Reinheit schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1405. BEKENNTNIS ZUM SEHNEN NACH REINHEIT DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, verzückendste Lilie aus den Gärten von Gottes Himmel,
Deine makellose Liebe zu Gott, zu Seinem Willen und zu Seinen Werken und Plänen brachte Dich dazu, in Deinem ganzen Tun und Lassen und in allen Deinen inneren Verfassungen Gottes Idealbild von der Menschenseele vollkommen zu verwirklichen.
Dank Deines beharrlichen und alles beherrschenden Willens um Gottes vollendete Liebe mit einem Leben in vollkommenem Einklang mit den Erwartungen zu beantworten, die Er jeder Menschenseele gegenüber hegt, kann ich jetzt von Hoffnung erfüllt zu Dir kommen und dich flehentlich darum bitten, dass Du mit Deinen eigenen Händen die Saat Deiner allerreinsten Seele und Deines allerreinsten Herzens in meinem Seelenboden ausstreuen mögest.
Siehe doch den Schlamm, der den Spiegel meiner Seele daran hindert, Gottes Licht in sich aufzunehmen und es in der Fülle seiner Kraft auf den Lebensweg der Mitgeschöpfe spiegeln zu helfen, die Gott mit mir in Berührung bringen möchte damit ich mich vervollkommnen und ihnen Freude bereiten kann.
Geruhe, mich zu beatmen, denn aus Deinem Mund strömt das Parfüm von Lilien, wie diese Welt auβer Dir nie welche gesehen hat.
Geruhe, mich zu umarmen, denn aus Deinem Herzen strömt die Fülle von Gottes Liebe.
Geruhe, das Bild Deiner allerreinsten Schönheit in mich zu prägen, denn sie hat nur dadurch blühen können, dass kein einziger Augenblick Deines Lebens jemals das Herz der Quelle der Ewigen Liebe verletzt hat.
Dein Wille hat nie erlaubt, dass auch nur ein einziger, eine einzige bzw. ein einziges Deiner Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche oder Bestrebungen den Spiegel Deiner unbefleckt empfangenen Seele hätte verunreinigen können, und die Quelle aller Heiligkeit hat Dir die Ernte der Vollkommenheit Seines Bildes im Austausch bereitet.
Durch Dich bekenne ich mich vor unserem Gott zum Sehnen danach, meinerseits Sein Herz dadurch in Verzückung zu versetzen, dass ich meinen Seelengarten für das Erblühen eines Frühlings reinige, der nie mehr vorübergeht.
Deswegen bekenne ich mich zum Sehnen danach, jeden weiteren Augenblick meines Lebens restlos auf jede Handlung, jedes Wort, jeden Gedanken, jedes Gefühl, jeden Wunsch und jede Bestrebung zu verzichten, die nicht vollkommen Seinen Wünschen Folge leisten und welche die Fruchtbarkeit meines Seelengartens dem Unkraut der Finsternis ausliefern würde.
Ich will nicht mehr zulassen, dass irgendwelche Spur der Finsternis das Licht in meinem Garten in Nebel einhüllt, denn Gott hat auch mich dazu berufen, Seine Gegenwart jedem Mitgeschöpf gegenüber zu widerspiegeln.
Ich will meine Seele für nichts mehr aufschlieβen auβer für das Flüstern Seines Willens, denn allzu oft habe ich sie dadurch verunreinigt, dass ich zögerte, nur für das Wohl meiner Mitgeschöpfe zu leben und nur Freude an jeder Gelegenheit zu finden, nicht anderes zu sein als ein Werkzeug zur Verherrlichung der Schönheit der Quelle allen Lichts.
Ich will den Spiegel meiner Seele restlos von den Schlammspritzern jeder negativen Verfassung gegenüber meinen Mitgeschöpfen reinigen, ebenso wie von denen eines jeden Augenblicks, in welchem ich mich selbst und meine vermeintlichen Bedürfnisse und Wünsche mehr hegte als die Liebe und die Selbstverleugnung Gott oder irgendeinem Mitgeschöpf gegenüber.
Ich will mich endgültig von jeder unfruchtbaren Gewohnheit, jedem unfruchtbaren Persönlichkeitsmerkmal, jeder unfruchtbaren Verfassung und jedem unfruchtbaren Verhalten loslösen, die nicht zur Verwirklichung der Lebensaufgabe meiner Seele im Dienst an der Vollendung von Gottes Werken und Plänen beitragen können.
O Königin der obersten Reinheit, in einem Boden wahrer Reinheit findet kein einziger Samen der Finsternis noch Nahrung. In einer Seele, die ihre Wurzeln Tag und Nacht mit dem Wasser eines Willens reinigt, der nur für Gott lebt, stirbt jede Versuchung, jede Verirrung und jede Unfähigkeit um eigene Schwächen zu überwinden, denn die Seele, die sich nur nach der wahren Reinheit sehnt, sehnt sich wesentlich nach nichts anderem als der wahren Einheit mit dem Herzen Gottes.
Aus Liebe zu Gott und zu allen Seinen Werken bekenne ich mich zum Sehnen danach, dass alle meine Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle und Wünsche nichts auβer Licht gebären mögen. Möge ich so die wahre Fruchtbarkeit für Gottes Reich auf Erden in mir zustande bringen, denn in dieser Verfassung werde ich endlich meinem Göttlichen Geliebten ähnlich sehen und wird alles, was von mir ausgeht, in vollkommenem Einklang mit Gottes Willen und Seinen Plänen sein.
So hat Gott mich gemeint, und so möge es durch meine freie Entscheidung bis zum Ende meiner Tage sein, zur Ehre und zur Verherrlichung von Demjenigen, Der mich aus Liebe in die Welt gesandt hat damit ich durch mein ganzes Tun und Lassen und durch meine ganzen inneren Verfassungen die Reinheit Seines Herzens bezeugen möge.
In diesem Sehnen will ich leben und sterben, an Deiner vollkommen reinen Hand und im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (sich bekreuzigen).

6. Wahre Hoffnung

Die Herrin aller Seelen bezeichnet Ihr Maria Domina Animarum Werk als das Apostolat der wahren Liebe, der Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit. Viele Seelen verwirren 'Hoffnung' mit einem Zustand von erregtem Abwarten bis etwas Erfreuliches erfolgt. Die Heilige Jungfrau weist darauf hin, dass eine solche passive Einstellung nicht die wahre Hoffnung ist. Wahre Hoffnung ist eine Verfassung, in welcher eine Seele tatsächlich Gottes Rolle in ihrem Leben voll und ganz mit einkalkuliert, mithin allerdings selber alles daran setzt damit sich der herbeigesehnte Zustand tatsächlich verwirklichen lässt. Gott, in Seiner unvorstellbaren Liebe zur Krone Seiner Schöpfung, der Menschenseele, betrachtet nichts als vollendet solange nicht die Seele aktiv mit Ihm mitgewirkt hat damit es zustande kommt. Die Seele soll in allem ihre Absicht nachweisen, ihren freien Willen eins mit dem Willen Gottes zu machen. Sobald es ihr gelingt, dies zu verwirklichen, ist die Verfassung der Hoffnung tatsächlich gerechtfertigt. Gott nötigt nichts auf. Aus diesem Grunde kann die Seele nur in dem Maβe auf Sein Einschreiten vertrauen, wie sie sich Ihm tatsächlich vollkommen aufschlieβt, wie sie ihre inneren Verfassungen vollkommen rein erhält damit sie Seine Werke wirklich würdig und fruchtbar in sich empfangen und sie tragen kann, und wie sie durch eigenen aktiven Einsatz Gottes Werke gestalten hilft.

Im Grunde genommen lieβe es sich so betrachten, dass wahre Hoffnung die Verfassung der Seele ist, die wahrhaftig erkennt, dass alles in ihrem Leben Kanal des Lichts ist, in dem Maβe, wie sie ihren Willen eins mit Gottes Willen macht, denn in jener Verfassung wird nichts sie noch entmutigen: Sie lebt dann in der Überzeugung, dass auch das weniger Angenehme letztendlich in Licht umgewandelt wird, nach dem Maβ ihrer freiwilligen und zuversichtlichen Mitwirkung mit Gott. Die Seele in der Verfassung der wahren Hoffnung weiβ gleichsam mit Sicherheit, dass alles in ihrem Leben der Mühe wert ist, denn dass es letztendlich dem Sieg von Gottes Licht und Liebe dient, und zwar sowohl in der ganzen Schöpfung als auch in ihrem eigenen Ewigen Leben.

Die wahre Hoffnung ist unbedingt notwendig damit sich die Seele tatsächlich nahtlos in Gottes Heilsplan eingliedern lässt.

In der Kurzbelehrung Die Quellen des Himmels lieβ die Himmelskönigin Folgendes aufzeichnen:

"Die Hoffnung ist die Tugend, durch welche die Seele dazu fähig ist, sich in allem gestärkt zu wissen und alles dadurch relativieren zu können, dass sie nicht auf die dunklen Wolken am Horizont schaut, sondern in ihrem Herzen bereits den blauen Himmel jenseits des Horizonts sieht und erfährt, das heiβt: so lebt als wäre der blaue Himmel bereits da. Die Seele, in welcher die wahre Hoffnung aufblüht, ist von der Überzeugung beseelt, dass das Gute, das Licht, im Zeitlosen bereits vollendet ist, d.h. jetzt bereits in Gottes Herzen Wirklichkeit ist".

In einem Antwortbrief inspirierte die Himmlische Herrin die nachfolgenden Worte:

"Die Himmelskönigin lehrt uns, die wahre Hoffnung als die Verfassung zu betrachten, durch welche die Seele die Dinge so zu betrachten und zu empfinden imstande ist, als wären sie bereits vollendet, und zwar vollkommen im Einklang mit den Gesetzen Gottes. Die Seele, die eine wahre Hoffnung hegt, bezeugt gleichsam Gott gegenüber, dass sie innerlich nicht nur glaubt sondern weiβ, dass Er in Seiner Wirklichkeit (die sich jetzt noch teilweise dem menschlichen Blick entzieht) dasjenige, worauf sie hofft, verwirklicht hat, und zwar in einer vollendeten Form, d.h. dass dieses jetzt bereits Wirklichkeit und völlig mit Gottes Willen bekleidet ist, und somit bereits ganz im Sinne Seines Heilsplans für das Heil der Seelen mitwirkt.

Durch die wahre Hoffnung sagt die Seele eigentlich zu ihrem Schöpfer: 'Ich weiβ, dass Du, Der Du nichts als Liebe bist, dies bereits in Nahrung für meine Seele umgewandelt hast. Zwar sehe ich dies noch nicht, aber ich weiβ, dass Deine Liebe so vollendet ist, dass ich mich blind auf Dich verlassen kann'."

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung der wahren Hoffnung schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1406. BEKENNTNIS ZUR HOFFNUNG DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, Regenbogen der Hoffnung am drohenden Himmel über meinem heimgesuchten Seelengarten,
In Gottes Wirklichkeit hat in Seiner Schöpfung das Licht der wahren Liebe bereits endgültig alle Finsternis besiegt. Weil ich bedingungslos an Seine Liebe und Sein Sehnen danach glaube, mir die ewige Glückseligkeit zu bereiten, weiβ ich, dass jede Prüfung, die Seine Vorsehung auf meinem Lebensweg zulässt, Trägerin eines Schlüssels zum Tor des Paradieses ist.
In meiner Seele scheint das Licht der Hoffnung, denn so wie Wolken die Sonne zwar verbergen, sie allerdings nicht töten können, so können die Prüfungen meines Lebenswegs Gottes Liebe nur für meine Augen, nicht aber für mein Herz verbergen.
Kein Stein auf meinem Weg kann meine Seele daran hindern, ihre Reise zu Gott zu vollenden, denn mein Herz weiβ, dass Er meinen Reiseweg entworfen hat als Weg in das Reich des Ewigen Sommers.
Deshalb bekenne ich mich in Deiner Gegenwart Gott gegenüber zu meinem Sehnen danach, das Licht der Hoffnung in mir nie erlöschen zu lassen, denn in der wahren Hoffnung schlieβt jede Prüfung die Himmlische Vermählung mit der Erwartung, dass unverwelkbare Blumen aus der Saat der Prüfung erblühen sollen.
Kein Nebel weltlicher Täuschung wird mich an den Kreuzungen meines Lebenswegs auf Irrwege lenken, denn mein Seele weiβ, dass die Sonne Deiner Liebe alle meine Entscheidungen erleuchten soll.
Kein Platzregen von Rückschlägen wird die Ernte der schönen Tage in meinem Herzen zerstören, denn ich weiβ, dass der Acker meiner Seele nie ohne Deinen mächtigen Schutz sein wird.
Kein Gewitter von Drohungen aus der Welt wird mein Gemüt und mein Vertrauen erschüttern, denn ich weiβ, dass Gott jede Drohung dazu benutzt, den Himmel über meinem Seelengarten nach dem Maβ meines Glaubens zu reinigen.
Kein Sturmwind von Missgunst oder Eifersucht wird die Bäume meines Sehnens nach selbstloser Liebe entwurzeln, denn ich weiβ, dass Gott aus aller Selbstverleugnung auch für meine eigene Seele reiche Nahrung reifen lässt.
Keine Finsternis von Unwissenheit wird für mich die Wahrheit verbergen, die Gott jeden Tag in mein Herz sät, so wie Er dies in jedem Herzen zu tun versucht, denn ich weiβ, dass keine Nacht Herrin über die Seele wird, die sich wahrhaftig nach der Mittagssonne aus dem Licht der Welt sehnt.
Kein Gegenwind aus Widerständen oder Unwillen seitens Mitmenschen wird mich daran hindern, die Bestimmung zu erreichen, zu der Gott mich zu führen versucht, denn ich weiβ, dass Er Seine Himmlischen Blumen in mich sät nach dem Maβ meiner aufrichtigen Bemühungen zugunsten Seiner Pläne und Werke.
Keine brennende Sonne der Versuchungen wird meinen Seelengarten versengen, denn ich weiβ, dass Gott den milden Regen der Gnade und des Herzensfriedens auf jeden Seelengarten herabkommen lässt, der tatsächlich für Seine Interessen leben und sterben will.
Keine frostige Kälte von Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit auf meinem Lebensweg wird meinem Seelengarten die Lebenskraft rauben, denn ich weiβ, dass kein Winter in einem Herzen König werden kann, das den König vom Reich des Ewigen Sommers nie loslässt.
Kein Hagel von Leiden an Körper und Herzen wird den Blumen meines inneren Friedens bleibend schädigen, denn ich weiβ, dass Gottes Liebe in der Seele, die fest an Seine Liebe glaubt, alles Eis auftauen lässt und alle Blumen aufrichtet.
O Maria, Königin der Hoffnung, Mutter von Demjenigen, Der die Hoffnungslosigkeit der Erbsünde am Kreuz von Golgotha zu Tode gebracht hat damit die Groβe Verheiβung im Garten einer jeden Seele guten Willens aufersteht, Dir verschenke ich mich ungeteilt, denn Deine Liebe kann die Saat der Hoffnung in mir zum Blühen bringen helfen.
Durch meine vollkommene und lebenslängliche Selbsthingabe an Dich bekenne ich mich vor Gott zu meinem felsenfesten Vertrauen zu Seiner Vorsehung auf meinem Lebensweg, denn in der wahren Hoffnung auf den endgültigen Sieg Seiner Werke über alle Finsternis und auf die endgültige Blüte des Baums vom Kreuz der Erlösung will ich leben und sterben im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (sich bekreuzigen).

7. Wahre Reue

Die Lebensberufung eines jeden Christen besteht an erster Stelle darin, dass er unter allen Umständen und zu jedem Zeitpunkt seines Lebens ein Werkzeug für die Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken sein soll. Dies heiβt, dass die Seele zu jeder Zeit ihre inneren Verfassungen (Gedanken, Gefühle, Wünsche, Bestrebungen) an Gott und an der Nachfolge Seines Gesetzes der Liebe orientiert halten soll. Jede Abweichung von diesem Gesetz ist eine Untugend (Handlung oder Verfassung, welche die Fruchtbarkeit der Seele für Gottes Werke oder für Seinen Heilsplan verringert) oder aber eine Sünde (ein freiwilliges Befolgen einer Eingebung aufgrund derer sie dazu angeregt wird, von Gottes Gesetz abzuweichen, entweder durch eine Handlung oder durch ein Wort, Gefühl, einen Gedanken, einen Wunsch oder ein Versäumnis).

Weil jede Untugend und jede Sünde die Seele eine bestimmte Zeit lang als Werkzeug für die Verwirklichung von Gottes Werken unwirksam macht, oder sie sogar zu einem Faktor der Verzögerung bzw. zu einem Hindernis bei der Erfüllung dieser Werke macht, ist es notwendig, dass die Seele möglichst bald aus einem solchen Zustand der Unfruchtbarkeit oder der Finsternis aufsteht um sich erneut am Licht und an der Liebe zu orientieren, und dass sie diese Auferstehung möglichst beständig macht. Letzteres ist nur in dem Maβe möglich, wie die Seele ihre Abweichungen tatsächlich bereut: Ohne wahre Reue kommt eine Seele nie zu einer radikalen Umkehr der Neigung um finsteren Inspirationen nachzugeben. Die Seele wird ihr Herz erst dann beharrlich ausschlieβlich am Dienst an Gottes Werken orientieren, sobald sie tatsächlich vom Sehnen danach durchdrungen ist, jeglicher Finsternis den Rücken zuzuwenden und nicht länger früheren finsteren Mustern anheimzufallen. Der Schritt aus finsteren Verfassungen zur wahren Reinheit des Herzens, welche in der Seele einen gröβeren Widerstand Wurzeln schlagen lässt, ist nur in dem Maβe beständig, wie sich die Seele spontan nicht mehr versündigen will. Dieser Wille schöpft seine Kraft aus wahrer Reue.

Reue ist die Verfassung des Herzeleids in einer Seele, die aufrichtig und tief erkennt, dass sie durch eigenes Tun und Lassen, eigene Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche oder Bestrebungen gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe verstoβen hat und dadurch einem Werk oder Plan Gottes geschadet hat, einem Mitgeschöpf Schaden oder Nachteil zugefügt hat bzw. es von der Erfahrung des Wohlbefindens oder des wahren Glücks abgeschnitten hat, die Lebensprüfungen dieses Mitgeschöpfs durch eigenes Tun und Lassen unnötig erschwert bzw. diesem Mitgeschöpf körperliche, geistige oder moralische Leiden zugefügt hat. Das Herzeleid der aufrichtigen Reue wirkt sich in der Seele durch einen alles beherrschen Antrieb aus, den begangenen Verstoβ direkt wiedergutzumachen, oder falls dies – wegen des Todes eines benachteiligten Mitgeschöpfes – nicht mehr möglich ist, durch Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche und bzw. oder Bestrebungen der wahren Liebe die durch den Verstoβ hervorgerufene Finsternis ausgleichen zu helfen.

Wahres Christsein, d.h. das Leben einer Herzensverfassung, die ständig und mit gröβter Ausdauer am Willen orientiert ist, Christus durch den Dienst an Gottes Werken nachzufolgen, ist unmöglich ohne eine tief verwurzelte Reue über jede Abweichung hinsichtlich der Erwartungen, die Gott jeder Seele gegenüber hegt. Wir dürfen nie aus dem Auge verlieren, dass Gott insbesondere jedem Christen gegenüber sehr hohe Erwartungen hegt, weil gerade das Christentum seine ewig gültige, einzige Wahrheit instand halten und ständig das Göttliche Leben in der Schöpfung aussäen helfen muss. Die Seele, in der die Verfassung einer durchaus lebendigen Fähigkeit zur wahren Reue Wurzeln geschlagen hat, ist ein wertvolles Werkzeug im Kampf gegen die Finsternis und eine kraftvolle Zeugin für das Licht Christi, denn diese Seele ist so ausgerichtet, dass jede Finsternis ihr ein Anstoβ ist und dass sie es als Unehre Gott gegenüber betrachtet, immer wieder Handlungen oder Verfassungen anheim zu fallen, die Gottes Werken nicht dienen, diesen entgegenwirken oder diese irgendwie entstellen oder dazu beitragen, sie vom von Gott bezweckten Ziel abweichen zu lassen. Die Seele in der Verfassung wahrer Reue erkennt ständig, dass Jesus Christus wegen der Wirkungen ihrer sündigen Natur gelitten hat, und sieht genau zu, dass sie weder durch irgendeine Verfassung noch durch irgendwelches Element ihres Tuns und Lassens zu den Leiden Christi beiträgt, die ja von allen Zeiten sind.

Als Hilfsmittel für tiefe Betrachtung und Anwendung der wahren Reue schenkt die Himmlische Herrin das nachfolgende Gebet:

1407. BEKENNTNIS ZUR REUE DURCH MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, meine mächtige Fürsprecherin beim Thron des unfehlbaren, allwissenden und alles spürenden Göttlichen Richters,
Zu Dir ruft mein zerrissenes Herz, denn ich habe wiederholt den Plan beschämt, den Gott mit meinem Leben hatte, und habe Seine grenzenlose Liebe den Wölfen meiner Selbstsucht preisgegeben.
Dir und dem gekreuzigten Jesus biete ich die Opfergabe meines ganzen Lebens mit seinen ganzen Kreuzen, Prüfungen und Schmerzen als Ansatz zur Wiedergutmachung Eurer gemeinsamen Qualen wegen jeden Verstoβes, der jemals auf der ganzen Welt von Menschenseelen gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe begangen wurde.
In tiefster Dankbarkeit für die Aufschlieβung der dunkelsten Ecken meines Seelenkerkers demütige ich zu Deinen Füβen mein Herz, das unter zerreiβenden Schmerzen wegen meiner eigenen Unvollkommenheiten in der Liebe, der Dienstbarkeit und der Selbstverleugnung und wegen jeder Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohl und dem Glück von Mitgeschöpfen gequält wird, die Gott als Geschenke zu meiner Vervollkommnung auf meinen Lebensweg geführt hatte.
In Dein vollkommen liebendes Herz schütte ich meine Tränen wegen jedes Versäumnisses, wegen aller Fehler, Unzulänglichkeiten, Irrtümer, Täuschungen, Untugenden und Sünden meines ganzen Lebens, denn sie legen Zeugnis gegen die vollendete Reinheit ab, mit der mein Schöpfer meine Seele bekleidet hatte.
Aus Liebe wurde ich geschaffen, für die Liebe lebe ich, und im Reich der vollendeten Liebe liegt meine Bestimmung. Meine vielen Unvollkommenheiten haben die Quelle der ewigen Liebe betrübt, in meiner eigenen Seele das Leben geschwächt, und Mitgeschöpfen das Licht und die Wärme genommen.
Siehe, am Baum meines Gewissens ist die schmerzhafte Frucht der Reue zur Reife gekommen, denn mein Herz hat die Sonne der unendlichen Liebe gespürt, die Gott in meinen Mitgeschöpfen und in den Werken Seiner Vorsehung auf meinem Lebensweg verborgen hat. Darf ich die Wunde meines aufwachenden Herzens mit meinen Tränen waschen, denn sie besiegelt das Todesurteil meiner Sklaverei gegenüber dem Bösen.
In meinen ganzen Unvollkommenheiten habe ich Gottes Liebe missbraucht und Seine Barmherzigkeit beschämt. Siehe, das Licht vom Feuer meiner Reue zeigt mir jetzt die Wege, die Er für mich vorgesehen hatte, die ich aber in meiner Blindheit und Selbstsucht verlassen habe. Es zeigt mir ebenfalls wie sehr meine Seele verhungert solange ich sie nicht bewusst mit den Früchten eines tiefen Sehnens danach nähre, Gott, alle Seine Werke, Seine ganze Schöpfung und alle meine Mitgeschöpfe mit Verleugnung meines Selbst zu lieben, denn ich bin zu keinem anderen Zweck geschaffen worden als dazu, durch mein ganzes Wesen Zeugnis von Seinem Licht und Seiner Wärme abzulegen.
In das alles verzehrende Feuer meiner Reue werfe ich sämtliche Verstöβe meines Lebens, damit die finsteren Wirkungen derselben jetzt noch zur Versöhnung meiner Seele mit ihrem Gott verzehrt werden mögen und damit alle Mitgeschöpfe, die je durch mich gelitten haben, neues Leben und die Fülle der Liebe ernten mögen.
In Deiner Gegenwart und in der Hoffnung auf Deine heilende Liebe bekenne ich mich vor Gott zu meinem Herzeleid wegen des ganzen Leids, das ich durch jede Handlung, jedes Wort, jeden Gedanken, jedes Gefühl, jeden Wunsch, jede Bestrebung, jedes Versäumnis und jede innere Verfassung über die Schöpfung gebracht haben kann, durch welche ich die Strömung von Gottes Liebe und des Göttlichen Lebens zu Mitgeschöpfen hin gestört, vergiftet oder aber unterbrochen haben kann.
Ich bekenne mich zu meinem Herzeleid wegen der ganzen Schäden, die ich Werken oder Plänen Gottes innerhalb Seiner Schöpfung zugefügt haben kann, entweder unmittelbar oder indirekt durch Finsternis, die ich in Herzen gesät haben kann.
Ich bekenne mich zu meinem Herzeleid wegen jedes Augenblicks, in dem ich einem Mitgeschöpf gegenüber kein Kanal des Lichts, der Liebe, der Wärme, der Geborgenheit oder des Glücks war, sondern Leid, Schmerz, Kummer, Angst oder Verlust von Lebenslust oder Lebenskraft gebracht habe.
Ich bekenne mich zu meinem Herzeleid wegen jedes Augenblicks, in dem ich für ein Mitgeschöpf kein Spiegel von Gottes liebender Gegenwart und liebendem Wirken war.
O makellose Zuflucht der Sünder, Gottes allumfassendes Muster für alles Lebendige, wie oft habe ich doch dem Netz von Gottes Schöpfung und meiner eigenen Seele Schaden zugefügt. Wieviel Dank schulde ich für das unverdiente Geschenk der Reue, das den Zutritt zu den Wunden in meiner Seele für die heilende Kraft von Gottes Barmherzigkeit freimacht.
Alles in mir sehnt sich danach, Gott tatsächlich Herr und Dich tatsächlich Herrin über alle meine spontanen Bedürfnisse zu wissen, denn nur in dem Maβe, wie mein Herz Dir wahrhaftig zu Füβen liegt, wird mein inneres Leben keinen Motor mehr auβer der wahren Liebe und dem Bedürfnis haben, so wie Du in allem ein makelloser Spiegel von Gottes Licht und dadurch eine Freude und ein Segen für alle meine Mitgeschöpfe zu sein.
Möge ich die erhabene Gnade erhalten, dass meine Reue jede Spur der Vergiftung durch eigene Schuld aus meiner Seele wegbrennen möge, damit ich künftighin ein Leben in wahrer Nachfolge Christi führen möge und Gott auf dem Acker meiner Seele den goldenen Weizen finden möge, der ein Leben lang darauf gewartet hat, aus der Saat Göttlichen Lebens und neugestaltender Liebe zu reifen, die Er bereits in der Stunde meiner Empfängnis in mir ausgestreut hat und die Er ein Leben lang mit der Sonne Seiner Führung bestrahlt und mit dem Regen Seiner Vorsehung begossen hat.
In dieser Reue will ich leben und sterben, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (sich bekreuzigen).

Schlussbetrachtungen

Die ganze Heilsgeschichte setzt sich aus aufeinander folgenden Elementen des ständigen Kampfes zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen Gott und Luzifer (Satan), zwischen Christus und dem Antichrist zusammen. Der 'Antichrist' ist sowohl der gefallene Engel, der vor seinem Fall Luzifer genannt wurde (d.h. eine Seele), als auch die Verkörperung aller gottesfeindlichen Verfassungen, der Geist, der Gottes Wahrheit als Lüge und Illusion darzustellen versucht und der Seelen vergiftet und ihnen das Göttliche Leben raubt. Dieser 'Geist', der durch Satan und sein Gefolge verkörpert wird, wird gerade als 'Antichrist' bezeichnet, weil er der absolute Gegenpol von all demjenigen ist, was durch Christus, dem Sohn Gottes, dem Mensch gewordenen Göttlichen Licht, der lebendigen vollendeten Liebe, verkörpert wird. Im weitesten Sinne des Wortes versteht die Herrin aller Seelen unter 'dem Antichrist': Satan, ebenso wie die Verkörperung seiner ganzen Bosheit in Menschenseelen. Jede Menschenseele wird Tag für Tag vom Satan beeinflusst und ist somit ein Boden, in welchem Samen vom Geist des Antichristen ausgestreut werden. Es kommt allerdings darauf an, wieviele Samen eine einzelne Seele zulässt, die in ihr die Gelegenheit bekommen um frei aufzublühen. Der wahre Feind der Seelen ist der Geist des Antichristen, das Ganze der Äuβerungen der Sünde, des Mangels an Liebe, der Auflehnung gegen die Prüfungen (die ja nur dazu dienen, die Finsternis aus dem werdenden Reich Gottes auf Erden zu verbannen). Aus diesem Grund soll der Antichrist für jeden Christen die Verkörperung von allem sein, was er um jeden Preis in allen inneren Verfassungen und im ganzen Tun und Lassen vermeiden soll, und soll der Antichrist als groβer Feind und Zerstörer des Ewigen Heils der Seelen und aller Werke Gottes betrachtet werden, an erster Stelle des Netzes der wahren Liebe, das alle Geschöpfe miteinander verbindet.

Der Lebensweg der Menschenseele auf Erden ist keine gradlinige Reise, er ist ein Trajekt voller Kurven, bergauf bergab, unterbrochen von Pfützen, Steinen auf dem Weg usw. Auβerdem handelt es sich da um einen Weg, der Tag für Tag häufig von den Lebenswegen von Mitgeschöpfen gekreuzt wird und mit Kreuzungen besät ist, an welchen die Seele Entscheidungen treffen muss: In welche Richtung soll es jetzt weitergehen, damit das Ewige Heil und das Wohl der Mitgeschöpfe ebenso wie die Vollendung von Gottes Werken gewährleistet sind? Gerade diese häufigen Entscheidungen bestimmen das Maβ, in dem ein Menschenleben in Gottes Augen in positivem Sinne zu Seinen Werken beiträgt oder eben der Verwirklichung Seiner Werke entgegenwirkt, weil jede Entscheidung nachweist, aus welcher Herzensverfassung die betreffende Seele ihren freien Willen gebraucht: In welchem Ausmaβ ist sie ganz an Gott und Seinem Gesetz orientiert?...

Die Gottesmutter warnt dauernd vor der Neigung unter den modernen Christen, zu oberflächlich und dadurch zu leichtfertig zu handeln, zu denken und zu fühlen. Sie meint eine Oberflächlichkeit und Leichtfertigkeit im Bereich der bewussten Empfindung des Christseins. Viele Christen erkennen kaum die tiefe Bedeutung von Worten aus dem Evangelium, von Gottes Geboten oder vom eigenen Verhalten, eigenen Worten, festen Mustern und Gewohnheiten, und fallen dadurch leicht einem Lebensmuster anheim, das für Gottes Werke in hohem Maβe unfruchtbar ist. Über diesen Weg möchte die Himmelskönigin deshalb abermals jeden Christen betont dazu aufrufen, sich voll und ganz für die Entwicklung eines gröβeren Bewusstseins hinsichtlich der Folgen einzusetzen, die sein Tun und Lassen und seine ganzen inneren Verfassungen für alle Mitgeschöpfe auf seinem Lebensweg mit sich bringen. Nicht nur durch konkrete Handlungen und Worte beeinflusst ein Mensch seine Umwelt, er tut dies genauso sehr durch alle seine Gedanken, Gefühle, Wünsche, Bestrebungen und durch dasjenige, was er auf seine Umwelt abstrahlt: Ein Mensch kann unbewusst viel Licht, aber auch viel Finsternis auf den Lebensweg von Mitgeschöpfen werfen. Deshalb ist es so wichtig, damit die wahre Lebensberufung als Christ (nämlich die Fortsetzung der Werke Christi und die Verbreitung Seines Lichts) erfüllt wird, dass jeder Christ sich unter allen Umständen des Lebens bewusst dafür einsetzt, dass diese Berufung erfüllt wird und er ein spürbarer Kanal von Licht und Liebe ist.

Der Christ darf nie aus den Augen verlieren, dass Gottes Gesetz und die Lehre Christi eine immerwährende Gültigkeit besitzen und somit unabänderlich sind. Jede Seele soll deswegen ihr Christsein so leben, wie Christus Selbst es eingesetzt hat. Jede Äuβerung von Modernismus ist ein menschliches Einschreiten und verstöβt somit gegen Gottes ewig gültiges Gesetz.

Der Christ darf sich auβerdem nicht durch die Erwägung in den Schlaf wiegen lassen, Jesus habe den Neuen Bund eingesetzt und seitdem habe Gottes Barmherzigkeit ihre höchsten Auswirkungen bekommen: Gottes Barmherzigkeit kann in der einzelnen Seele nur in dem Maβe ihre volle Wirkung erhalten wie diese Seele Gott zeigt, dass sie diese verdient, und zwar dadurch, dass sie sich von Herzen und aufrichtig dafür einsetzt, Gottes Gesetze einzuhalten. Jedes Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit seitens einer Seele, die leichtfertig an ihren Fehlern, Verstöβen, untugendhaften Gewohnheiten und unreinen Herzensverfassungen festhält, ist kühn, d.h. diese Seele geht automatisch davon aus, dass Gott auch ohne ihren Einsatz alles für sie in Ordnung bringt.

Die Menschenseele soll auch nie aus den Augen verlieren, dass jede Seele für ihr eigenes Tun und Lassen und ihre eigenen inneren Verfassungen haftet. Die Himmelskönigin weist darauf hin, dass keine einzige Seele es ohne weiteres vor Gott rechtfertigen kann wenn sie an eigenen Untugenden und finsteren Gewohnheiten und Lebensmustern festhält unter dem Vorwand, "keiner habe sie auf ihre Fehler und die Folgen derselben hingewiesen". Die Gottesmutter betont, dass der Heilige Geist und Gottes Vorsehung ständig jede Seele an Gottes Gesetz zu orientieren versuchen. Viele Entgleisungen in Seelen sind auf die Tatsache zurückzuführen, dass viele Seelen ihre eigene Empfänglichkeit für Eingebungen Gottes bereits selber dadurch blockieren, dass sie tief im Geist der Welt Wurzeln schlagen.

Im Laufe der Geschichte ist das Christentum häufig beschuldigt worden, vielen Missständen und vielem Elend in der westlichen Welt zugrunde zu liegen. Der groβe Trugschluss liegt jedoch darin, dass nicht das Christentum (mit anderen Worten: nicht die Lehre Christi) die vielen Äuβerungen des Niedergangs im Westen herbeigeführt hat, sondern im Gegenteil die vielen Seelen, welche die christlichen Werte, Normen und Gebote aus ihrem Leben verbannt haben. Nicht Gott ist schuld am Elend in der Welt, sondern die Menschenseelen, die Gottes Gesetz nicht einhalten. In dem Maβe, wie Menschenseelen gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe verstoβen, werden die Äuβerungen von Elend, Leiden, Finsternis und Chaos in der Welt entweder zahlreicher und intensiver, oder eben weniger. Die Sünde, und nichts auβer der Sünde, ist für alle Äuβerungen der Finsternis in der Welt verantwortlich. Gott hat Seine Schöpfung vollkommen gemacht. Jedes Ungleichgewicht bringt deshalb menschliches Verhalten und menschliche Verfassungen zum Ausdruck, die nicht im Einklang sind mit Gottes Gesetz.

Gerade aus diesem Grunde richtet die Himmelskönigin diese Schrift an alle Christen in Form eines Aufrufs zur Besinnung und zum Beten in der Absicht, ein Gegengewicht gegen alle Finsternis, alles Elend, alle Bedrohung des Weltfriedens, und sogar gegen die ganze Gewalt in der Natur und in den Wetterbedingungen zu bilden. Dies alles kann in dem Maβe umgekehrt werden, wie Seelen zu einer aufrichtigen Anwendung von Gottes Gesetz zurückkehren. Gott hegt Seine diesbezüglichen Erwartungen in erster Linie uns, Christen, gegenüber. Wir haften an erster Stelle dafür, dass in der ganzen Schöpfung Gottes Gegenwart und die Äuβerungen Seiner vollendeten Liebe wieder spürbar werden.

Damit die Seele im tiefsten Sinn des Wortes Christ wird, der tatsächlich dazu fähig ist, das einmalige Vermächtnis Christi verbreiten und erschlieβen zu helfen, braucht sie eine eindeutige Richtlinie. Deswegen vermittelte die Herrin aller Seelen Myriam die nachfolgenden Hauptgrundsätze des Christseins, und bittet eindringlich darum, dass jede Seele diese häufig und tief betrachtet als Leitfaden für eine wahre Nachfolge Christi, denn sie erschlieβen in der Seele die Fähigkeit, wahrhaftig Gott ebenbildlich zu sein:

1. Der wahre Christ hegt einen unerschütterlichen Glauben an den dreieinigen Gott, an Seine Liebe, an Seinen Heilsplan, an Seine Vorsehung und an den Wert Seiner ganzen Vermittlungen in der Schöpfung. Er führt sein Leben in innigster Einheit mit Gott, in wahrer Gottesfurcht. Die Herrin aller Seelen definierte einst Gottesfurcht als "die Furcht davor, gegen Gottes Gesetz zu verstoβen, aus Liebe zu Seinen Werken, Plänen und Verfügungen. Diese 'Furcht' ist somit keine Furcht vor den Folgen solcher Verstöβe für sich selbst, und auch keine Angst vor Gott, sondern Furcht davor, dass man womöglich nicht ausreichend liebt und somit Gott manches vorenthält".

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Unglaube, Gottlosigkeit, die Neigung, Gott einen immer kleiner werden Platz im Leben einzuräumen. Dies ist es, was sich im groβen Stil unter unzähligen Seelen zuträgt und was im Laufe der letzten Jahrhunderte an erster Stelle in der westlichen Welt immer ausgeprägter zutage tritt. So wird Gott aus Seiner eigenen Schöpfung verbannt.

2. Der wahre Christ lebt für Gottes Werke. Er erkennt voll und ganz, dass jede Seele ausschlieβlich dazu auf der Welt ist, Werkzeug für die Erfüllung von Gottes Werken zu sein. Aus diesem Grund soll der Christ in seinem ganzen Tun und Lassen und in allen Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Bestrebungen vollkommen an Gott orientiert leben. Je nachdem mehr Seelen vollkommen aus diesen Verfassungen heraus leben, wird sich die Chance, dass Chaos, Elend und Unrecht in der Welt zustande kommen, verringern, so lautet eine formelle These der Himmelskönigin.

Für Gottes Werke leben heiβt mithin, eine möglichst weitgehende Loslösung von weltlichen Dingen anstreben. Alles, was über die Befriedigung des Lebensnotwendigen hinausgeht, fällt leicht der Finsternis anheim oder führt mindestens die Seele weg von einem Leben in Gottes Dienst. Die Seele, die keinen besonderen Wert auf stoffliche Dinge legt, lebt in der Verfassung der Vergeistigung und wird ebenfalls eine groβe Mäβigung bei der Befriedigung ihrer stofflichen Bedürfnisse anstreben.

Im Übrigen strebt der wahre Christ eine groβe Aufgeschlossenheit und Gefügigkeit gegenüber der Führung durch den Heiligen Geist an, denn Gottes Werke lassen sich nicht mit dem menschlichen Verstand vollbringen, sondern nur in inniger Verbundenheit mit Gottes Intelligenz und Weisheit.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Das Festhalten an der Auffassung, dass der Mensch auf Erden ist um ein Leben für sich selbst zu führen, mit allem, wozu diese Auffassung führt: der Neigung, sich selbst in vieler Hinsicht in den Mittelpunkt aller Anstrengungen zu stellen. Auβerdem versetzt er viele Seelen in Erstarrung, wodurch sie an bestimmten Auffassungen festhalten und die Neigung aufweisen, sich Gottes Wahrheit zu verschlieβen, sogar dann, wenn man ihnen die Unrichtigkeit bzw. den Unsinn ihrer eigenen Vorstellungen vorhält.

Die ganze Welt ist in hohem Maβe durch Besitzdrang vergiftet, ebenso wie durch die Neigung zur übermäβigen Befriedigung stofflicher Bedürfnisse, durch Materialismus, den Geist des Wettbewerbs, unlautere Konkurrenz und Verschwendung. Dabei ist von gröβter Wichtigkeit, dass wir uns dessen bewusst sind, dass auch sämtliche Äuβerungen des Hasses in dieser Welt letztendlich weltlichen Anhänglichkeiten zuzuschreiben sind. Dies gilt in hohem Maβe für jeden Krieg, alle Äuβerungen des Rassismus usw. Nahezu jede Form des Kampfes zwischen Geschöpfen steht in hohem Maβe mit der Tatsache im Zusammenhang, dass Geschöpfe sich gegenseitig stoffliche Güter und Besitz missgönnen und sich wegen Gütern und Besitz streiten. Die Schöpfung kann nicht tiefer abrutschen als in den Zustand, in dem das eine Geschöpf das andere als 'Feind' betrachtet: in jenem Zustand wirken nicht mehr alle Elemente innerhalb des Netzes der Schöpfung gemeinsam bei der Vorbereitung von Gottes Reich mit, sondern wirken sich die Elemente gegenseitig in unterschiedliche Richtungen entgegen und gerät das ganze System aus den Fugen.

Nur wenige Einstellungen hat der Antichrist im Laufe der Geschichte machtvoller beeinflussen können als den Materialismus (die Betonung der Befriedigung stofflicher Bedürfnisse, und demzufolge der Besitzvermehrung als Ziel an und für sich). Der Materialismus hat in der Welt im groβen Stil Wirtschaftssysteme erzeugt, die in hohem Maβe für viele Missstände verantwortlich sind, z.B. Hungersnöte in groβem Umfang in der dritten Welt, ungerechte Verteilung von Gütern, zügellose Zerrüttung der Umwelt u.a. Das Denken in der modernen Welt lässt es so vorkommen, als hätte dies alles hauptsächlich natürliche Wurzeln (wegen der Verteilung von Rohstoffen im Boden u.a.), in Wahrheit allerdings liegt der Hauptgrund im maβlosen Verfall des Fühlens, Denkens und Wollens in einer immer gröβeren Anzahl von Seelen, die in die Fallen vom Fürsten des Materialismus gegangen sind, des Erzfeindes von Gottes Werken der Liebe.

3. Der wahre Christ lebt eine bedingungslose selbstverleugnende Liebe allen seinen Mitgeschöpfen gegenüber, und zwar spontan und unter allen Umständen des Lebens, genauso wie Jesus es vorgelebt hat.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Jede Sucht nach Genuss, Selbstsucht, Egoismus, vor allen Dingen die Befriedigung eigener (vermeintlicher) Bedürfnisse vornehmen, nicht selten sogar dann, wenn dies einem oder mehreren Mitgeschöpfen Schaden zufügt, bis hin zur Gleichgültigkeit hinsichtlich des Schicksals und des Wohls von Mitgeschöpfen.

Der Antichrist sät mithin in viele Seelen die Neigung zur Schwärmerei, einem falschen Gefühl der Liebe (meistens zu Gott, Maria...), das jedoch vielmehr auf Phantasie und Selbsttäuschung basiert und das durch den Unwillen gekennzeichnet wird, Leiden, Unbequemlichkeiten oder Prüfungen anzunehmen. Wahre Liebe unterscheidet sich von der Schwärmerei dadurch, dass die Seele, die wahrhaftig und aufrichtig liebt, dazu bereit ist, sich auch dann tatsächlich für den Geliebten hinzugeben, wenn die Umstände des Lebens dies schwierig machen. Die schwärmende Seele ist nicht dazu bereit, bis zum Äuβersten zu gehen: Sie täuscht Liebe vor, ist allerdings nicht dazu bereit, sich selbst zu verleugnen.

4. Der wahre Christ übt spontan die Dienstbarkeit und Hilfsbereitschaft allen Mitgeschöpfen gegenüber. Er schlieβt mit Gott Bünde, kraft derer er von ganzem Herzen und bedingungslos für Mitgeschöpfe (Kinder, Ältere, Tiere...) sorgt, und er lebt auch auβer dem Rahmen dieser Bünde strikt aufgrund einer spontanen Neigung um jedem Mitgeschöpf auf seinem Lebensweg in allen seinen Nöten behilflich zu sein. So macht sich der Christ zum Halt für seine Mitgeschöpfe, wodurch er diesen hilft um ihre spezifische Lebensaufgabe möglichst fruchtbar zu erfüllen.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Neigung, gedient werden zu wollen, Mitgeschöpfe ihrem Schicksal zu überlassen (d.h. sie zu vernachlässigen bzw. ihnen nicht – oder nicht bedingungslos – in ihren Nöten beizustehen), und Bünde der Fürsorglichkeit zu brechen.

5. Der wahre Christ führt ein Leben der Weihe, der vollkommenen Hingabe an den Dienst an Gottes Werken. Die Weihe ist ein Bund, kraft dessen die Seele ihr ganzes Wesen und ihr ganzes Leben ausdrücklich Gott zur Verfügung stellt als wären diese Rohstoffe, aus denen Gnaden des Heils für die ganze Schöpfung bereitet werden können. Der goldene Weg der Weihe ist jener der intensiv gelebten vollkommenen Weihe an Maria.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Neigung zur Auflehnung, zum Widerstand, die Neigung um nur für die Befriedigung eigener Lebensvorstellungen zu leben, den eigenen Weg Himmlischen Inspirationen und Belehrungen vorzuziehen, die Neigung um sich selbst und eigene Bedürfnisse für wichtiger zu halten als jene von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung. So versucht der Antichrist möglichst viele Seelen daran zu hindern, Licht bereiten zu helfen, das letztendlich die Gründung von Gottes Reich auf Erden vorbereiten soll. Auβerdem geben sich viele Christen der Illusion hin, sie wären an Maria oder an Jesus geweiht, weil sie einst ein Weihegebet ausgesprochen haben. Falls diese Seelen allerdings diese Weihe nicht in allen Einzelheiten ihres Lebens tatsächlich in Anwendung bringen, ist keine Rede von einer Weihe. Man könnte es so betrachten, dass diese Seelen mit Gott einen Vertrag geschlossen haben, der jedoch unwirksam bleibt.

6. Der wahre Christ folgt Jesus dadurch, dass er die Kreuze des Lebens von Herzen auf sich nimmt, und dass er eine Verfassung der spontanen Buβfertigkeit, der Aufopferungsbereitschaft und der Annahme des täglichen Schicksals in Anwendung bringt. Die Seele, die jedes Kreuz verabscheut, kommt nie zur wahren Nachfolge Christi.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Neigung, alle Prüfungen und Leiden abzulehnen und das Kreuz auszubannen. Viele Christen vergessen, dass das Kreuz symbolisch für ihre Erlösung steht, und dass die Fruchtbarkeit eines Menschenlebens in hohem Maβe durch das Maβ und die Verfassung bestimmt wird, wie bzw. in welcher die Seele dadurch zur Fruchtbarkeit der (erlösenden) Werke Christi beiträgt, dass sie die eigenen Kreuze in bewusster Einheit mit Jesus trägt. Der Antichrist bringt dadurch sehr viel Finsternis auf die Schöpfung, dass er unzählige Seelen dazu anregt, dem Kreuz abzuschwören. Wegen Bequemlichkeit und bzw. oder Genusssucht sind viele Seelen sehr empfindlich für diese Versuchung. Diese Einstellung widerspiegelt sich in der ganzen Gesellschaft in der weit verbreiteten Neigung um jeden Schmerz und jede Unannehmlichkeit zu jedem Preis gleich zu beseitigen bzw. zu bekämpfen. So wird jede spontane Aufopferungsbereitschaft zum Gegenstand der Kritik.

7. Der wahre Christ strebt eine möglichst groβe bedingungslose Vergebungsbereitschaft und Bereitschaft zur Versöhnung an. Das heiβt nicht, dass alles Böse, das ein Mitmensch Ihnen zufügt, gebilligt werden soll, sondern dass Sie es anstreben, dieses Böse von Herzen mit Licht zu beantworten. Finsternis, die mit Finsternis vergolten wird, kann nicht in Licht umgewandelt werden und führt zu einem doppelten Sieg des Antichristen. Finsternis dahingegen, die mit Licht beantwortet wird, nimmt Werken des Antichristen ihre Wirksamkeit.

Parallel dazu übt der wahre Christ eine erhebliche Toleranz, die in der Neigung zum Ausdruck kommt, nicht gleich an diesem und jenem etwas auszusetzen bzw. nicht leicht negative Reaktionen von sich zu geben.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Neigung zu Groll, zu Rachsucht, Verfluchung, Verwünschung, zum 'Aug um Auge, Zahn um Zahn' Prinzip, und die häufige Versuchung von Seelen um Mitmenschen zu Unrecht von Bösem bzw. von böswilligen Absichten zu verdächtigen, sodass viele Fälle der Rachsucht vollkommen unbegründet sind und somit viel Finsternis künstlich aufrecht erhalten wird.

Der Toleranz setzt der Antichrist Neigung zu Aggression, zu Kritiksucht, zu Reizbarkeit und zur Neigung entgegen, auf alles negativ zu reagieren und bzw. oder nur die eigenen Auffassungen als die Richtigen zu betrachten.

8. Der wahre Christ lebt spontan die Demut und die Schlichtheit. Durch diese Verfassungen bekennt sich der Christ zur Erkenntnis, dass er nichts mehr ist als ein einziges Element in einem groβen Netz mit Milliarden von Knotenpunkten (allen Geschöpfen), und dass nicht er an und für sich wichtig ist, sondern lediglich die Tatsache, dass er Werkzeug für die Vollendung von Gottes Werken ist, und dass dies nur in dem Maβe Früchte einbringen kann, wie er ein reiner Knotenpunkt ist, der den Strom von Gottes Liebe durch das ganze Netz weder hemmt noch verfinstert.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Neigung zu Hochmut, Stolz, zur Jagd nach Macht und Anerkennung, zu Selbsterhebung, zu Arroganz wegen eigener vermeintlicher Gröβe oder Wichtigkeit.

9. Der wahre Christ strebt eine möglichst groβe Reinheit an. Im Grunde genommen handelt es sich da um nichts anders als um die Bestrebung, Gott ebenbildlich zu leben. Jede Menschenseele ist dazu berufen.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Verunreinigung sämtlicher Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen. Die ganze Gesellschaft ist von unzähligen Elementen von Finsternis durchdrungen, die gemeinsam das Antlitz der Welt zu einem Produkt machen, das nicht mehr ahnen lässt, dass die Schöpfung ursprünglich von Gott Selbst entworfen worden ist. Dasjenige, was wir von der Welt sehen, ist deswegen nicht mehr dasjenige, was Gott damit bezweckt hat, sondern in sehr hohem Maβe das Ergebnis vieler menschlicher Vermittlungen, die in unzähligen Fällen kaum von Gottes Geist und der Bestrebung inspiriert sind, Sein Gesetz zu erfüllen.

10. Der wahre Christ übt unter allen Umständen die Sanftmut. Diese Verfassung macht die Seele für ihre Mitgeschöpfe zu einem Kanal der Wärme und der Zärtlichkeit in allen ihren Handlungen, Worten und ihrer ganzen Ausstrahlung.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Die Neigung zu Jähzorn, zu Wut, zu Unfreundlichkeit, zu Distanziertheit, zu einem leichtfertigen und hemmungslosen Verletzen von Mitgeschöpfen oder zum Erfüllen des Gemüts von Mitgeschöpfen mit Kälte. Jeder Mangel an Sanftmut verbreitet Kälte über die Schöpfung und macht dadurch Gottes Gegenwart weniger spürbar.

11. Der wahre Christ lebt in allen Situationen des Lebens Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. In dem Maβe, wie Sie aufrichtig sind, weiβ jedes Mitgeschöpf genau, woran es mit Ihnen ist. Die aufrichtige Seele täuscht nicht, lügt und betrügt nicht. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit machen eine Seele zweckmäβiger als Halt für ihre Mitgeschöpfe und vergröβern dadurch ihren Beitrag zur Verwirklichung von Gottes Werken. Die Seele soll sich dessen bewusst sein, dass alle Handlungen, Worte, Gedanken und Gefühle mit Bezug auf ein Mitgeschöpf ebenfalls mit Bezug auf Gott Selbst gelten, denn Gott spürt alles, was einem Geschöpf angetan wird, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Wer ein Mitgeschöpf betrügt, betrügt auch Gott.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: die vielen Formen der Irreführung, des Betrugs und der Lüge.

12. Der wahre Christ hegt einen aufrichtigen Respekt vor jedem Mitgeschöpf. Respekt ist die Verfassung, in welcher eine Seele sich der Würde ihres Mitgeschöpfes als Geschöpf Gottes bewusst ist und nach diesem Bewusstsein lebt. Auch in dieser Beziehung gilt durchaus, dass der Umgang mit einem Mitgeschöpf und die Verfassung, die man einem Mitgeschöpf gegenüber hegt, ebenfalls als Umgang mit Gott Selbst bzw. als Verfassung Gott Selbst gegenüber gelten. Wer ein Mitgeschöpf nicht respektiert, zeigt einen Mangel an Respekt vor einem Werk Gottes.

Der Antichrist setzt dem Folgendes entgegen: Verspottung, Demütigung, die Behandlung von Mitgeschöpfen als minderwertig. Über die ganze Welt ist dies täglich Millionen von Malen der Fall, z.B. jedes Mal dann, wenn ein Tier als Gegenstand ohne Gefühle und ohne Würde behandelt wird. Seelen sind sich oft nicht dessen bewusst, dass Gott sie sogar nach der Art und Weise richtet, wie sie mit Tieren umgehen, und nach der Verfassung ihres Herzens während sie mit Tieren umgehen. Die Herrin aller Seelen gab Myriam gegenüber bereits wiederholt ihrer tiefen Traurigkeit wegen der gewaltigen Finsternis Ausdruck, die auf dieser Welt Tag für Tag von Menschenseelen dadurch erzeugt wird, dass so häufig lieblos und respektlos mit Tieren umgegangen wird.

An dieser Stelle ist es durchaus angebracht, die Aufmerksamkeit auf die These der Herrin aller Seelen zu lenken, dass sich der Gnadenstand der ganzen Menschheit und der ganzen Schöpfung schon allein durch liebevolleren und respektvolleren Umgang von Menschenseelen mit Tieren erheblich steigern würde. Sie weist darauf hin, dass es sich da um einen Aspekt des Christseins handelt, dem durch die Jahrhunderte sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist, und auf den aus diesem Grund ungeahnt gewaltig vom Antichristen eingewirkt worden ist. Maria betont die Tatsache, dass es notwendig ist, dass unter den Christen eine tiefere Erkenntnis hinsichtlich des liebevollen und respektvollen Umgangs mit Tieren Wurzeln schlägt, denn dass in Ermangelung einer radikalen Umwandlung in der Einstellung vieler Seelen ihren nichtmenschlichen Mitgeschöpfen gegenüber vielen Anstrengungen im Rahmen des letzten Kampfes in der Vorbereitung auf die Gründung von Gottes Reich auf Erden die Fruchtbarkeit geraubt werden soll. Die Gottesmutter lässt in vollem Ernst verkünden, dass der wahre Christ alle seine Mitgeschöpfe, nicht nur seine Mitmenschen, spontan als Werke Gottes, als Kanäle der Liebe betrachtet, und somit alle seine Mitgeschöpfe als solche behandelt. Jeder Mangel an Liebe im Umgang mit, und in der Einstellung gegenüber, nichtmenschlichen Mitgeschöpfen wirft einen Makel auf das Licht in dieser Schöpfung und nährt deshalb unmittelbar die Finsternis. Die Himmelskönigin erinnert daran, dass Sie bereits im Buch Die Bächlein des Heils die Haftung einer jeden Menschenseele in diesem Zusammenhang hat nachweisen lassen.

Die Herrin aller Seelen ruft alle Christen dazu auf, sich grundlegend für ein bewusstes, tiefes und bedingungsloses Leben der wahren Nachfolge Jesu Christi zu entscheiden, und führt ausdrücklich aus, dass alles Elend, alles Chaos und Unrecht in der Welt ebenso wie jegliche Bedrohung des Weltfriedens in dem Maβe beseitigt werden können, wie sich die Seelen im Tun und Lassen und in sämtlichen inneren Verfassungen entschieden aufs Neue an Gott und an der Erfüllung Seines Heilsplans für die ganze Schöpfung orientieren. Sie weist betont darauf hin, dass Gott Seine Erwartungen in erster Linie an die Christen hegt.

Jesus Christus ist Mensch in der Absicht, die Erlösung und somit das Ewige Heil loszukaufen für jede Menschenseele, die bereit sein sollte, ihren freien Willen vollkommen in Gottes Willen hinüberflieβen zu lassen. Ab Seiner Geburt im Fleisch bis hin zu Seinem Tod am Kreuz hat Er den Seelen das Vorbild des Göttlichen Lebens vorgelebt. Jedem Christ obliegt die heilige Pflicht, diesem Vorbild bewusst und gewissenhaft nachzufolgen. Es gibt für die Schöpfung keinen anderen Weg um zum vollkommenen Gleichgewicht zurückzukehren, das Gott einst geschaffen hat. Vollkommener Friede, vollkommene Harmonie zwischen allen Geschöpfen, einschlieβlich der vollkommenen Harmonie in der Umwelt und sogar in den Wetterbedingungen, ebenso wie die Verbannung aller Missstände in der Welt, dies alles ist nur in dem Maβe dauerhaft möglich, wie dem Vorbild Christi, der strikten und selbstlosen Anwendung der wahren Liebe in allem Tun und Lassen und in allen inneren Verfassungen, von allen Christen unter allen Umständen des Lebens nachgelebt wird. Rein menschliche, weltliche Lösungen können die Schöpfung nicht mehr in den Stand zurückführen, den Gott bezweckt hat.

Den Menschenseelen obliegt die Verantwortung für den Stand der ganzen Schöpfung. Der Letztere steht in direktem Zusammenhang mit dem Maβ, in dem die Menschenseelen heilig leben, oder umgekehrt, gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe und gegen sämtliche Grundsätze verstoβen, die auf die vollkommenste Weise vom wahren Christsein verkörpert werden.

 

Auf Anordnung der Herrin aller Seelen beschlieβe ich diesen Aufruf mit dem Testament der Liebe von Jesus Christus, wie dieses mir vom Göttlichen Erlöser während der Erstellung der Ernte der Ewigen Liebe inspiriert wurde. Ich zitiere aus dem letztgenannten Buch:

Ich sehe Jesus auf der großen Terrasse des Landguts von Lazarus in Bethanien, wie ich dies ein paar Jahre zuvor bereits in einer Vision gesehen habe. Es dürfte höchstens zwei oder drei Tage vor Gründonnerstag sein, denn der Mond ist fast voll und in früheren Visionen über die Geschehnisse im Garten von Gethsemani habe ich jedes Mal gesehen, dass es in der Nacht des Verrats an Jesus Vollmond war. Ich sehe Jesus in einem intensiven Gespräch zum Ewigen Vater. Ich lese in Seinem Herzen, das vor Verzückung vibriert:

"O Mein Vater, die Stunde ist gekommen, um Dir Mein Testament der Liebe zu weihen. Zwar ist es Dir bekannt, da Unsere Herzen vor der Gründung der Erde bereits eins waren, aber trotzdem Ich will es Dir weihen, während Ich noch im Fleische bin, damit es der Menschheit zu größerem Heil gereichen möge. Geruhe, es anzunehmen, als ob es von allen Menschenseelen an Dich gerichtet würde. Ich weihe es Dir im Verborgenen, damit es offenbart werden möge, wenn Unsere Zeit dazu gekommen sein wird. Dies ist Mein Testament der Liebe: dass alle Seelen Mir nachfolgen sollen, indem sie die drei Wege Meines Lebens im Fleische auch in ihrem eigenen Leben beschreiten:

1. indem sie Dich verherrlichen und Jenen, welche von Dir gesandt werden, Deinen heiligen Namen zu vergegenwärtigen;

(Das dazugehörige Bild zeigt mir, dass Jesus hier eigentlich Sich Selbst, den Heiligen Geist und Maria meint — Jesus zeigt mir ebenfalls die Sakramente)

2. indem sie Unsere Ewige Wahrheit bekennen, nicht nur in Worten, sondern auch durch das Vorbild eines heiligen und tugendhaften Lebens;

3. indem sie den Kelch annehmen, den Unsere Vorsehung für sie bereitet hat, Tag für Tag, in Liebe und ohne Auflehnung.

Dies, Mein Vater, ist es, wonach Ich Mir so sehr sehne, damit die Seelen die Früchte ernten mögen, die Du für sie bestimmt hast. Ich Selbst bin der Acker, der die Saat in Sich trägt. Bereits ist der Pflug im Anzug. Wenige Stunden noch und sie wird die Hochzeit mit Meinem Blut schließen, damit die Saat für jede Seele reifen möge, welche die Ernte in der Stunde hüten wird, in der sie selbst dazu berufen werden soll, in Regen und Wind, unter der brennenden Sonne und unter dichten Nebeln.

O Vater, Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die wahre Liebe kennen lernen, das tiefe Wesen all Unseres Tun und Lassens und von ihrem eigenen Leben in Uns.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte spüren mögen, was ihren Gott in all Seinen Verfügungen für ihren Lebensweg und für die ganze Menschheit treibt,

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die bedingungslose Liebe erkennen als die einzige Quelle des wahren Glücks, der wahren Freude, des wahren Frohsinns, des wahren inneren Friedens.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte in sich das Feuer finden mögen, sich selbst vollkommen zu verleugnen, damit all ihre Mitgeschöpfe den wahren Frieden und das wahre Glück finden mögen, durch ihre Taten, ihre Worte und ihre Lebensweise.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte für all ihre Mitgeschöpfe Zeichen und Quelle des wahren Lichtes sein mögen: Zeichen und Quelle von Ermutigung, Hoffnung und Unterstützung.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die Liebe erkennen als das einzige Heilmittel für alle Unruhe, allen Zweifel, allen Unfrieden und alle Versuchung.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die wahre und aufrichtige Liebe erkennen als den einzigen Weg zur wahren inneren Befreiung und dadurch als den einzigen Weg zur Ewigen Glückseligkeit.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte Meine Mutter erkennen als die vollreife Frucht der Liebe und Sie in sich aufnehmen als die Stimme, das Licht und den Herzschlag ihres Gottes Selbst.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die Kraft erkennen mögen, die von der bedingungslosen Liebe ausgeht, dass sie erfahren mögen, wie das Blut ihres Gottes durch alle Beziehungen mit ihren Mitgeschöpfen in dem Maße hindurch strömt, in dem sie in all ihren Mitgeschöpfen einen Keim ihres Gottes erkennen.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die Liebe verherrlichen werden durch die vollkommene Verleugnung ihres eigenen stofflichen Lebens und ihrer eigenen stofflichen Bedürfnisse, im Bewusstsein, dass Unser Geist sie dann über ihre Schwächen erheben wird.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte verstehen mögen, dass Ich von Dir gesandt worden bin als Verkörperung des allerheiligsten Bundes der Liebe zwischen Gott und ihnen selbst.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die Liebe erkennen mögen als die Göttliche Macht, die alle Finsternis besiegt.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte die Liebe erkennen mögen als die Sonne, die alle Früchte ihrer Lebenswerke reifen lässt, damit diese ihnen die ewige Seligkeit bringen werden und bereits auf Erden den wahren inneren Frieden.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte begreifen und empfinden mögen, dass jedes Leid, das sie einem Mitgeschöpf zufügen, sie ihrem Gott zugefügt haben, dass nämlich ihr Gott eine Faser Seines Herzens in all Seine Geschöpfe gelegt hat.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte lernen mögen, die unendliche Macht der erlösenden und heiligenden Liebe aus Unserem Göttlichen Herzen freizumachen durch die äußerste Anwendung der Vergebungsbereitschaft und der restlosen Versöhnung.

Ich sehne Mich so sehr danach, dass die Seelen aller kommenden Jahrhunderte Mich als die Mensch gewordene Liebe erkennen mögen, als das Vorbild für die Liebe, die durch die Annahme des Kreuzes befreit und verherrlicht, und dass sie Meine Werke erkennen und annehmen mögen als die Ernte der Ewigen Liebe".