TOTUS TUUS, MARIA!

Daueraufrufe seitens der Herrin aller Seelen

Im Auftrag der Herrin aller Seelen ist der vorliegende Menüpunkt dringenden Daueraufrufen an die Seelen gewidmet. Die nachfolgenden Aufrufe wurden von Ihr an die Seelen gerichtet (der zweite und dritte Aufruf lassen sich unmittelbar durch Anklicken des Titels aufrufen):

1. Aufruf zur Instandhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Würde
aller Geschöpfe
2. Aufruf an die Christen der Letzten Zeiten

3. Aufruf zur Anwendung des Göttlichen Gesetzes
4. Kernbotschaft und Aufruf der Herrin aller Seelen

1. INSTANDHALTUNG, FÖRDERUNG UND WIEDERHERSTELLUNG
DER WÜRDE ALLER GESCHÖPFE

als unabdingbare Bedingung für die
Vollendung der Gründung von Gottes Reich auf Erden

Myriam van Nazareth

"(...) Deswegen rufe Ich jede Menschenseele dazu auf, die wahre, bedingungslose, selbstlose Liebe jedem Mitgeschöpf gegenüber in Anwendung zu bringen, egal ob dieses Mitgeschöpf in irgendwelcher Hinsicht 'anders' ist oder nicht, und jegliche Neigung zum Rassismus und zur Diskriminierung radikal aus sich zu verbannen. (...)" (Maria, Königin von Himmel und Erden, Anfang Januar 2019)

Maria, die Himmelskönigin und Mutter Christi, hat das Maria Domina Animarum Werk gegründet als Ihr 'Apostolat der wahren Liebe, der wahren Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit'. Alles in der Schöpfung dreht sich um die wahre Liebe. Gott hat alles durch die wahre Liebe erschaffen, Er hat Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt um die Menschenseelen durch die Fülle der selbstlosen Liebe aus den Wirkungen der Sünde zu erlösen, und Er heiligt Seelen, die Sein Gesetz der wahren Liebe wahrhaftig leben (das heiβt: die diese Liebe bedingungslos ihren Mitgeschöpfen gegenüber in Anwendung bringen), damit sie die Ewige Glückseligkeit im Himmel erben können.

Die wahre Liebe ist die Essenz von allem Leben. Jedes Geschöpf bleibt nur dank der Strömung von Gottes Liebe durch die Schöpfung am Leben. Die wahre Liebe erschafft, erlöst, heiligt und heilt. Gott will durch Vollendung Seines Heilsplans Sein Reich der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens zwischen allen Geschöpfen auf Erden gründen. Jede Menschenseele ist nur dazu auf Erden, damit sie dazu beiträgt, Gottes Heilsplan zu vollenden, denn Gott vollbringt Seine Werke auf Erden vorzugsweise durch die Menschenseelen.

Jedes Geschöpf hat innerhalb des Netzes der Schöpfung eine eigene Berufung und Rolle zu erfüllen. Ein Mensch hat bestimmte Merkmale (Hautfarbe usw.) weil Gott damit bestimmte Zwecke verfolgt, sowohl zugunsten dieses Menschen als zugunsten eines jeden Mitmenschen, mit dem er irgendwann in Berührung kommen soll. Durch diese Unterschiede versucht Gott jede Seele zur Vollkommenheit zu führen.

Die Fruchtbarkeit und Reife einer Seele hängt ausschlieβlich vom Maβ ab, wie sie von Herzen, spontan, freiwillig, bewusst, aktiv, bedingungslos, beharrlich und auf selbstverleugnende Weise Liebe lebt und um sich herum verbreitet, und zwar allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber, ohne irgendwelchen Unterschied und ohne Vorurteile.

Eines der Elemente der wahren Liebe ist der Respekt für die Eigenheit aller Mitgeschöpfe, die Annahme dieser Eigenheit, Abstand von jeglichem Urteil bezüglich irgendwelcher Unterschiede zwischen Mitgeschöpfen und sich selbst, und das aufrichtige Sehnen danach, die Würde aller Mitgeschöpfe zu akzeptieren, zu verteidigen, instandhalten zu helfen und erforderlichenfalls wiederherzustellen, sowohl in der eigenen direkten Einstellung diesen Mitgeschöpfen gegenüber wie durch die Verteidigung des Images dieser Mitgeschöpfe und die öffentliche Reinigung desselben Dritten gegenüber.

Die Himmelskönigin ruft aus diesem Grund alle Menschenseelen mit gröβter Betonung dazu auf, in ihren tiefsten inneren Verfassungen, Gesinnungen und Einstellungen und in ihren ganzen Gedanken und Gefühlen Folgendes voll und ganz zu entwurzeln:

  • jegliche Neigung zum Rassismus gegenüber jedem Mitmenschen mit einer anderen Hautfarbe;
  • jegliche Neigung zur Diskriminierung gegenüber jedem Mitmenschen, der auf welche Weise auch immer 'anders' ist als sie selbst, sei es was die unterschiedlichsten physischen Merkmale angeht, sei es was das Geschlecht, den Glauben, die Muttersprache, den kulturellen Hintergrund, das Bildungsniveau usw. angeht;
  • jegliche Neigung zur Misshandlung, Demütigung, zum Mangel an Respekt oder dazu, Mitmenschen die Würde zu nehmen, die irgendwie 'anders' sind als sie selbst, und ähnliche Neigungen allen Tieren gegenüber.

Die Gottesmutter weist darauf hin, dass die ganze Schöpfung nur in dem Maβe das Ideal der wahren Liebe und des wahren Friedens, das Gott für Seine Schöpfung beabsichtigt hat, verwirklichen kann, wie jede Menschenseele die obenerwähnten Neigungen von Herzen, spontan, bewusst, bedingungslos und vollkommen aus ihren tiefsten inneren Verfassungen entfernt.

In Marias Auftrag zitiere ich die äuβerst wichtigen Worte, die Sie um den Neujahrstag 2019 herum zu mir sprach als Daueraufruf zwecks Instandhaltung, Förderung und Wiedererstellung der Würde aller Geschöpfe:

"Gott bezweckt, durch alles Tun und Lassen, alle Worte, alle Gedanken, Gefühle, Wünsche, Bestrebungen und alle inneren Verfassungen aller Menschenseelen Sein Reich der vollkommenen Liebe und des vollkommenen Friedens auf Erden zu gründen. Diese Gründung kann nicht vollendet werden solange Menschen an Rassismus, Diskriminierung und Mangel an liebevollem Respekt für die Würde eines jeden Mitgeschöpfes – Mensch und Tier – festhalten, das anders ist als sie selbst sind, anders als sie erwarten würden, oder das auf irgendwelche Weise 'nicht zu den eigenen Vorstellungen oder Vorzügen zu passen scheint'.

Kein einziges Geschöpf ist minderwertig im Vergleich zu einem anderen. Gott hat weiβe und farbige Menschen gleich lieb und verlangt, dass Menschen mit verschiedener Hautfarbe diese nichtdiskriminierende Liebe ohne jegliches Vorurteil und bedingungslos zu einander durchströmen lassen. Er verlangt ebenfalls, dass kein einziges Tier Opfer von irgendwelchem Mangel an aufrichtiger Liebe und Respekt wird. Es gibt keinen anderen Weg um die Göttliche Liebe vollkommen ungehemmt durch das ganze Netz der Schöpfung strömen zu lassen. Diese ungehemmte Durchströmung seitens jeder Menschenseele allen ihren Mitgeschöpfen gleich welcher Art, Gattung oder Rasse bzw. mit gleich welchen Merkmalen gegenüber, ist die unabdingbare Bedingung für die Vollendung von Gottes Reich auf Erden.

Deswegen rufe Ich jede Menschenseele dazu auf, die wahre, bedingungslose, selbstlose Liebe jedem Mitgeschöpf gegenüber in Anwendung zu bringen, egal ob dieses Mitgeschöpf auf irgendwelche Weise 'anders' ist oder nicht, und jegliche Neigung zum Rassismus und zur Diskriminierung radikal aus sich zu verbannen.

Diskriminierendes Denken, d.h. Fühlen und Denken einem Mitgeschöpf gegenüber, aufgrund der Tatsache, dass dieses Mitgeschöpf 'anders' ist was seine Hautfarbe oder irgendwelches andere Merkmal angeht, ist nicht mit der Würde vereinbar, welche Gott der Menschenseele geschenkt hat. Keine einzige Menschenseele ist in Gottes Augen minderwertig noch überlegen im Vergleich zu irgendwelcher anderen Menschenseele. Für Gott wird der Wert eines Menschen innerhalb des Netzes der Schöpfung ausschlieβlich durch seine Herzensverfassungen bestimmt, durch das Maβ, wie dieser Mensch in seinem ganzen Tun und Lassen und allen seinen inneren Verfassungen, Gefühlen und Gedanken ein Kanal von Liebe und Licht ist. Sein Wert in Gottes Augen wird in keinerlei Hinsicht durch Merkmale bestimmt, die mit seiner vergänglichen stofflichen Natur im Zusammenhang stehen, wie z.B. die Hautfarbe.

Jeder Unterschied an äuβeren Merkmalen, unter anderem was die Hautfarbe angeht, ist von Gott Selbst so vorgesehen, weil Er damit einen Plan zur Vollendung Seines Heilsplans für die ganze Schöpfung verfolgt. Aus diesem Grund ist jede Form der Diskriminierung und des Rassenhasses ein Verstoβ gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe und soll deswegen als Sünde betrachtet werden.

Gib diesen Aufruf bekannt, verbreite ihn und lenke ständig die Aufmerksamkeit auf ihn, denn er kommt unmittelbar aus dem Herzen der Ewigen Liebe hervor". (Worte Mariä, der unbefleckten Gottesmutter).

Im Mai 2020 beauftragte die Himmelskönigin Myriam mit der Veröffentlichung eines ergänzenden Aufrufs mit Bezug auf die Würde eines jeden Geschöpfes, in welchem Sie mehrere Elemente im Kampf für diese Würde aus noch weiteren Ecken ins Licht rückte und vertiefte:

"Ich übermittle den Seelen eine ergänzende Regel zur Förderung der Wiederherstellung der vollendeten selbstverleugnenden Liebe und des vollkommenen Friedens unter allen Geschöpfen auf dieser Welt, die sehr ernsthaft durch die Finsternis der Lieblosigkeit und der Gefühllosigkeit seitens Menschenseelen ihren Mitgeschöpfen gegenüber zerrüttet worden ist.

Schaut um euch herum, und lasst eure Herzen durch all dasjenige berühren, das ihr seht und nicht mit der vollendeten Liebe des Schöpfers vereinbar ist, der für jedes Geschöpf ohne Ausnahme ein Leben im Stand des Glücks, des inneren Friedens und des Wohls auf jeder Ebene seines Wesens vorgesehen hat.

Kein einziges Geschöpf – weder Mensch noch Tier – hat sein einziges Leben auf Erden dazu erhalten, dass es:

1. durch menschliches Verschulden bzw. durch Mangel an Pflege seitens einer Menschenseele, Hunger leidet, noch irgendwelchem anderen Mangel ausgesetzt wird, der das physische Überleben oder das Führen eines Lebens in Würde erschwert oder gar unmöglich macht.

Der Schöpfer hat in Seiner vollkommenen Intelligenz die Schöpfung so vorgesehen, dass aufgrund der Zusammensetzung der Früchte der Erde, ihres Stoffwechsels und der Wechselwirkung zwischen diesem Stoffwechsel und den natürlichen Bedingungen an jedem Ort des Planeten und durch die Auswirkungen der Göttlichen Wachstumsgesetze für jedes Geschöpf zu jeder Zeit genügend Nahrung verfügbar sein sollte. Ein Geschöpf, das in welcher Weise auch immer durch menschliches Verschulden – u.a. durch Vernachlässigung, Verjagung, Vertreiben aus seiner natürlichen Umwelt oder aber durch Mangel an freiem Zutritt zu Nahrungsquellen – Hunger leidet, wird gleichsam durch die schuldige Seele aus dem Netzwerk der Schöpfung ausgeschlossen, kann seine normalen Funktionen innerhalb dieses Netzwerks nicht mehr ausüben und wird daran gehindert, die Gegenwart und das Wirken eines liebenden Gottes zu spüren und an Ihn zu glauben;

2. durch menschliches Verschulden misshandelt, gefoltert, auf irgendwelche Weise gequält oder aber irgendwelcher Form von Leiden oder Schmerzen ausgesetzt zu werden.

Ich weise darauf hin, dass das Misshandeln und Quälen von Mitgeschöpfen nahezu immer seinen Ursprung in Unzufriedenheit bzw. Unfrieden im Herzen findet. Unzufriedenheit und innerer Unfriede können nur in einer Seele Wurzeln schlagen, die den wahren Sinn und Zweck ihres Lebens als Teil von Gottes Heilsplan nicht mehr spürt. Eine solche Seele kann die Neigung verspüren, Mitgeschöpfe zu quälen, weil sie das vermeintliche Wohl dieser Mitgeschöpfe nicht erträgt und sie deswegen diese Mitgeschöpfe niedermachen will. Erkennt sehr wohl, dass Unzufriedenheit die Verfassung war, die Luzifer zu seiner Aufsässigkeit gegen Gott brachte und die er in jede Seele zu säen versucht, als Grundlage für die unterschiedlichsten Verstöβe gegen das Gesetz der selbstverleugnenden Liebe;

3. durch menschliches Verschulden getötet zu werden (d.h. zu einem unnatürlichen Tod gebracht zu werden).

Ihr sollt wissen, dass Gott Herr der Schöpfung ist und dass aus diesem Grund auch das Lebensende eines jeden Geschöpfes nur von Ihm verfügt werden soll. Deswegen wird das Gleichgewicht in der Schöpfung bei jeder Gelegenheit verzerrt, bei welcher dem Leben eines Geschöpfes durch menschliches Einschreiten ein Ende gesetzt wird;

4. durch menschliches Verschulden wie ein Objekt ohne Wert benutzt, verstoβen, sogar weggeworfen zu werden.

Dies erfolgt auf dieser Welt häufig, an erster Stelle mit Tieren, insbesondere (jedoch nicht ausschlieβlich) jungen Tieren. Die Menschenseele, die ein Mitgeschöpf so behandelt, macht sich einer doppelten schweren Sünde schuldig: Sie zeigt Gott, dass sie das groβe Göttliche Geschenk des Lebens für wertlos hält und zerstört auβerdem wissentlich einen Kanal für die Durchströmung der Liebe, des Kraftstoffs, der unmittelbar aus dem Herzen Gottes zu allen Geschöpfen strömt. Da jedes Geschöpf ein Träger von Leben ist, ist es ebenfalls Träger eines Göttlichen Werks, dadurch, dass das Leben ein Phänomen ist, das einzig und allein von Gott geschenkt werden kann. Die Behandlung eines Geschöpfes als wäre es ein Objekt ohne Wert, ist somit eine Tat, durch welche sich die schuldige Seele unmittelbar gegen Gott und gegen das Göttliche Grundgesetz – das Gesetz der wahren Liebe, welche der Kraftstoff der ganzen Schöpfung ist und mithin als Grundsatz vorgesehen ist, der sämtliche Vorgänge, Entwicklungen, Beziehungen und Kontakte in und zwischen allen Geschöpfen lenkt – wendet.

5. durch menschliches Verschulden als Gegenstand zur materiellen Bereicherung irgendeines Menschen benutzt zu werden.

Deswegen genieβt keine einzige Form der Sklaverei noch irgendwelche Zwangsleistung im Hinblick auf die materielle Bereicherung von Menschen Gottes Wohlgefallen, egal ob Menschenseelen oder aber Tiere dieser zum Opfer fallen, sei es im Rahmen der Sklavenarbeit, des Sports, der Vergnügungsveranstaltungen oder aber in den Fällen, wo Geschöpfe als Handelsware behandelt werden;

6. durch menschliches Verschulden auf irgendwelche Weise missbraucht zu werden, d.h. irgendwelchem Umgang unterzogen zu werden, der nicht von Gott für ein Geschöpf aus Seinem Herzen vorgesehen ist.

Bedenkt dabei, dass jedes Geschöpf ausnahmslos mit einem Keim aus Gottes Herzen versehen ist, der gleichsam die Unterschrift von demjenigen in sich trägt, der das Geschöpf gemacht und es mit dem Mysterium des Lebens bekleidet hat, das ein Werk der Göttlichen Liebe ist;

7. als Gegenstand von Forschungen benutzt zu werden, durch welche ihm physische, geistige, emotionale oder moralische Leiden bzw. Schäden zugefügt werden können.

Ich verweise diesbezüglich auf die Anweisungen, die Ich im Punkt 7 Meiner Belehrung Verschleierte Herzen diktiert habe;

8. durch menschliches Verschulden einem Freiheitsentzug zum Opfer zu fallen, der dem Geschöpf jegliche Möglichkeit nimmt, sich frei und würdig zu entwickeln, d.h. sich auf eine Art und Weise zu entfalten, die Gottes Absichten bezüglich der freien Entfaltung eines jeden Geschöpfes entspricht.

Die einzigen Formen des Freiheitsentzugs, die von Gott nicht missbilligt werden, sind diese, welche aus strafrechtlichen Gründen ausgeführt werden, vorausgesetzt, die Würde des Geschöpfes wird gewährleistet, und diese, wobei ein Tier während eines beschränkten Zeitraums an einer Leine geführt oder aber in einem Käfig befördert wird, strikt zur Beschützung des betreffenden Tieres und seiner Mitgeschöpfe. Im Übrigen möge der Behüter eines Mitgeschöpfes – und in diesem Fall gilt es spezifisch einem Tier – diesem Tier genügend Raum gewähren, um sich frei bewegen und auf eine Art und Weise entfalten zu können, die zur Gattung passt, zu der das Tier gehört und die möglichst genau der Lebensweise ähnlich sieht, die für diese Gattung als natürlich gilt. Gott hat keinem einzigen Tier das Leben geschenkt, damit es durch menschliches Verschulden sein Leben in engster Behausung bzw. in Ketten verbringen soll, oder aber so leben muss, dass seine Würde als Bauwerk Gottes beeinträchtigt werden kann.

Die Seelen mögen bei all dem berücksichtigen, dass diese Regeln durch zwei Grundgedanken begründet werden:

   1. Jedes Geschöpf, sei es Mensch oder Tier, gehört wesentlich nur unmittelbar Gott. Aus diesem Grund haftet jede Menschenseele unmittelbar Gott gegenüber wegen jeder Handlung, die sie einem Mitmenschen oder einem Tier gegenüber vornimmt, und besitzt keine einzige Menschenseele unmittelbar ein persönliches Recht, über das Maβ des Wohls eines Mitgeschöpfes zu bestimmen, egal ob es sich dabei um einen Menschen oder um ein Tier handelt. Eine Menschenseele ist nie im wahren Sinn des Wortes Eigentümerin eines Mitgeschöpfes, sondern höchstens Behüterin desselben: Sie ist mit bestimmten Mitgeschöpfen verbunden im Rahmen ungeschriebener Vereinbarungen mit Bezug auf die Obhut, Versorgung, Pflege, Beschützung und Liebe, welche von Gott als feste Komponenten ihrer Lebensaufgabe betrachtet werden.

Die Ausführung dieser Vereinbarungen schafft für die Seele Verantwortlichkeiten, sodass sie nach ihrem irdischen Leben von Gott nach dem Maβ gerichtet werden soll, wie sie ihre Obhut über bestimmte Mitgeschöpfe in einer dauerhaften Verfassung der selbstlosen Liebe und eines Anstrebens des höchsten Wohls der Mitgeschöpfe erfüllt hat, die sie in Obhut hatte;

   2. Jede dieser Regeln ist ausschlieβlich an der Förderung der Anwendung von Gottes Gesetz der selbstverleugnenden Liebe unter allen Geschöpfen orientiert. Dieses Gesetz ist das Göttliche Grundgesetz nach welchem Gott Seine Schöpfung zu lenken versucht. 'Versucht', weil Gott alle Seine Werke vorzugsweise durch die Hände, die Münder, die Herzen, die Geister und den freien Willen von Menschenseelen vollzieht. Wenn dieser freie Wille für den Dienst an Gott durch strikte Befolgung des Gesetzes der Liebe eingesetzt wird, so wird die Vollendung von Gottes Werken vorangebracht. Wenn der freie Wille für den Dienst an der Finsternis eingesetzt wird, indem gegen das Gesetz der Liebe verstoβen wird, wird die Vollendung von Gottes Werken abgebremst, wird dieser entgegengewirkt oder wird sie sogar völlig und ganz verhindert.

Die Tatsache, dass dieses Letztere weltweit Tag für Tag unzählige Male erfolgt, ist die wahre Quelle von aller Finsternis, allem Chaos, allem Elend, aller Ungerechtigkeit, allem Leid, allem Unglück und allem Unfrieden in und unter allen Geschöpfen, und dadurch der weitgehenden Verfinsterung der Atmosphäre in der ganzen Schöpfung".

Myriam, wie von der Herrin aller Seelen diktiert im Mai 2020

Die Himmelskönigin erinnert daran, dass wahre Liebe die Verfassung ist, in welcher sämtliche Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen der Seele von ganzem Herzen, freiwillig und spontan daran orientiert sind, unter anderem die Würde eines jeden Mitgeschöpfes als Werk Gottes uneingeschränkt und unverletzt instandzuhalten und zu verteidigen.

Jedes Geschöpf besitzt eine Würde. Die Würde ist die Eigenheit des Geschöpfes, das eine bestimmte Würde besitzt so wie es ist, ungeachtet seiner spezifischen Merkmale, gerade weil es in Gottes Intelligenz und Weisheit entstanden ist um genau so, wie es ist, Seinem Plan mit der Schöpfung zu dienen. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass jeder Mensch voll und ganz erkennt, dass sich Satan zum Ziel gesetzt hat, Gottes Schöpfung und alle Seine Werke zu zerstören. Zu diesem Zweck geht er bis zum Äuβersten um der wahren Liebe die Würde zu nehmen, weil die wahre Liebe die treibende Kraft aller Göttlichen Werke ist. Dazu stachelt er Menschen gegeneinander auf, damit sie die Liebe schwächen, sich gegenseitig entmutigen in der Anwendung der Liebe, und sich gegenseitig die Würde nehmen durch die unterschiedlichsten Äuβerungen des Mangels an Respekt, durch Beleidigungen, Qual, Folter, Unterwerfung, Sklaverei usw....

Wiederholt sprach die Himmelskönigin diesbezüglich zu Myriam. Führen wir drei solcher Offenbarungen auf:

19. Januar 2007

"Jede Seele ist Gegenstand eines heftigen Kampfes zwischen Gott, ihrem tatsächlichen Eigentümer, und den Kräften der Finsternis. Die Seelen würden dies besser begreifen wenn sie gewissermaβen erkennen könnten, welchen Wert eine Seele hat. Jede Seele enthält ein Göttliches Element, den Keim der Heiligkeit. So wie ein kleiner Samen sämtliche Lebensgrundsätze und Entwicklungsmöglichkeiten einer bestimmten Pflanzengattung in sich trägt, so trägt dieser Keim einen unübersehbaren Fächer an Möglichkeiten um die Seele nach Gottes Bild wachsen zu lassen. Aus diesem Grund sind in Gottes Augen die beiden nachfolgenden Entwicklungen abscheuerregend:

  1. Eine Seele, die sich vollkommen vom Göttlichen Bild, von der Verfassung von Gott Selbst abdriften lässt, mit anderen Worten eine Seele, die sich selbst jede Würde nimmt.
  2. Eine Seele, die Mitgeschöpfen die Würde nimmt, zum Beispiel dadurch, dass sie diese vernachlässigt, foltert, quält, tief demütigt, geistig oder emotional zerstört, oder von Gott entfernt.

Durch die Jahrhunderte haben unzählige Seelen sich selbst in einer dieser beiden Kategorien untergebracht. Wenn die Seele sich selbst oder einer anderen Seele die Würde nimmt, ergibt sich eine vollkommene Blockade in der Strömung der Liebe, der Hoffnung und des Glaubens. Eine Seele, die in einer solchen Verfassung versinkt, lebt nicht länger gemäβ Gottes Gesetz, sondern folgt dem Gesetz der Triebe und lässt sich nur noch von der Sucht nach Genuss, Macht und Anerkennung, Hochmut, von vollkommener Lieblosigkeit, von der Sucht nach Vernichtung, Sittenlosigkeit und einem Bedürfnis danach treiben, Uneinigkeit und Zwietracht in Gottes Schöpfung zu bringen. Sie wird von Kräften angetrieben, die ihr keine Ruhe in der Bestrebung danach vergönnen, Gottes Werke und Pläne zu unterminieren. In dieser Seele stirbt jegliche Weisheit, und alles, was sie an Gott erinnert, wird radikal verbannt".

18. Februar 2009

"Ich rufe jede Seele betont zur wahren Nachfolge Christi auf, indem sie zu Quellen der wahren Liebe, des Glücks und der Geborgenheit für alle ihre Mitgeschöpfe – Menschen und Tiere – wird. Vergesst nie, dass Gott, die Ewige Liebe, alles was die Seele ihren Mitgeschöpfen gegenüber tut, so empfindet, als ob es unmittelbar Ihm gegenüber getan wird. Auch Ich Selbst spüre alles, was in allen Geschöpfen vorgeht, und alle Qualen, die sie an Körper, Herz und Geist leiden. Je nach den Gefühlen, welche die Seele während ihres irdischen Lebens Gott geschenkt hat – Glück, Liebe, Schmerz oder Qual – wird Er diese Seele richten. Licht schafft mehr Licht, Finsternis schafft mehr Finsternis. Wer der Finsternis dient, wird Finsternis ernten, während des irdischen Lebens und nachher. Wer Licht und Liebe sät, wird Licht und Liebe ernten, während des irdischen Lebens und nachher. Das Licht, das von einer Seele verbreitet wird, soll ihr hundertfach als Weisheit zurückgegeben werden. Die Liebe, die von einer Seele verbreitet wird, soll ihr hundertfach als Glück zurückgegeben werden.

Mögen die Seelen diese Worte betrachten und in Erfüllung bringen wie einen brennenden Aufruf zur Wiederherstellung der Würde aller Geschöpfe – Menschen und Tiere –, denn jedes Geschöpf trägt in sich Gottes Unterschrift. So wie eine Seele ein Mitgeschöpf behandelt, so behandelt sie eigentlich Gott Selbst. Jeder Umgang mit einem Menschen oder einem Tier, der nicht von wahrer, uneigennütziger, selbstloser Liebe erfüllt ist, schafft ein Hindernis in der Strömung der Göttlichen Liebe. Helft Mir, jede Finsternis aus allen Beziehungen unter Menschen und zwischen Menschen und Tieren zu entfernen, damit Gottes Reich früher auf Erden gegründet werden kann. Helft mir, Satan dadurch einer seiner mächtigsten Zerstörungswaffen zu berauben: der Waffe des Mangels an Liebe von vielen Seelen gegenüber ihren Mitgeschöpfen. Je nachdem der Liebesstrom freier und kräftiger kreist, wird die ganze Schöpfung mehr von der Kraft Gottes durchdrungen und wird das wahre Glück in einer größeren Anzahl von Seelengärten blühen. Wahre Liebe schafft Leben und Glück; Hass, Missachtung und schlechte Behandlung schaffen Finsternis und Unglück, für das Opfer, aber in einem noch viel höheren Maβe für die schuldige Seele. Öffnet eure Herzen und erfahrt, wie sich jede Tat und Äußerung der Liebe vervielfacht und sie zu euch in Form des wahren Friedens Christi zurückkehrt".

19. Februar 2009

"Ich habe euch gestern aufgerufen, dazu beizutragen, die Würde eines jeden Mitgeschöpfes – Mensch und Tier – dadurch aufrecht erhalten oder aber wiederherstellen zu helfen, dass ihr Gottes Liebe durch euch hindurch zu allen euren Mitgeschöpfen strömen lasst. So oft beraubt eine Seele ihr Mitgeschöpf seiner Würde, weil es 'anders' ist als sie selbst oder weil sie es als 'minderwertig' betrachtet. Ich betone, dass kein einziges Geschöpf minderwertig ist. Jedes Geschöpf ist deswegen mit spezifischen Eigenschaften versehen, weil Gottes Weisheit dies so verfügt hat, weil Gott damit eine Absicht verfolgt. Die Seele, die ein Mitgeschöpf seiner Würde beraubt, indem sie es auf eine Art und Weise behandelt, die nicht dem Gesetz der Liebe entspricht, ist in Wirklichkeit damit beschäftigt, an Gottes Werken Kritik zu üben und die Wirksamkeit derselben zu beeinträchtigen und Seine Weisheit zurückzuweisen. Deswegen ist jede Handlung oder jedes Wort, wodurch einem Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – physischer, emotionaler oder geistiger Schaden zugefügt werden kann, ein Werk der Finsternis und somit eine Sünde bzw. die Äußerung einer Untugend.

Bedenkt immer, dass ein Geschöpf so ist, wie es ist, weil Gott diese spezifische Verfassung innerhalb Seines großen Heilsplans braucht. Bedenkt immer, dass ein Mensch an einem gewissen Ort geboren wird, zu einer bestimmten Rasse gehört, usw., weil er Gottes Plan gemäß an jenem Ort geboren werden musste und innerhalb jener Gesellschaft und jener Rasse eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Respektiert das alles, denn es ist Gottes Werk, das durch eine unfehlbare Intelligenz gesteuert wird, die diejenige des Menschen weit übersteigt. Auch die Feststellung des 'Anders-Seins' eines Mitmenschen, das auf Abweichungen in der Tugend basiert, darf nicht durch schlechte Behandlung oder Verurteilung beantwortet werden, sondern durch Gebet um Befreiung und Wohlbefinden der betreffenden Seele.

Missachtet auch nicht ein Tier aufgrund seiner Eigentümlichkeiten, äußerer Erscheinung, Verfassungen oder sogenannter Minderwertigkeit. Gott hat alle diese Merkmale in diesem Tier zusammengebracht, damit sich die Menschenseele über diese Vielseitigkeit und über alle sich daraus ergebenden Zeichen von Gottes vollendeter Intelligenz freuen kann. Die Tiere sind euch als Hilfe gegeben, um eure Herzen aufzuschließen und um Anschluss an Gottes Liebe zu finden. Zerbrecht dieses große Geschenk nicht, indem ihr Tiere schlecht behandelt oder sie missachtet. Eure Mitmenschen sind euch als Hilfe bei eurer eigenen Heiligung gegeben worden. Zerbrecht dieses große Geschenk nicht, indem ihr euren Mitmenschen schlecht behandelt oder ihn missachtet".

Aufgrund der von der Herrin aller Seelen vorgebrachten Thesen und auf Ihre betonte und dringende Aufforderung hin, welche Sie Anfang Januar 2019 an Myriam richtete, ruft das Maria Domina Animarum Werk deswegen betont auf:
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen Weiβen und Farbigen.
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen den ethnischen Gruppen innerhalb eines Landes und weltweit.
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen den Anhängern verschiedener Religionen.
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Schichten, Klassen und Gruppen.
  • zu einer aufrichtigen Erkenntnis der vollkommenen Gleichwertigkeit der Geschlechter in Gottes Augen, und zu dementsprechendem Handeln.
  • zur aufrichtig liebevollen und respektvollen Behandlung allen Tieren gegenüber, einschlieβlich des bedingungslosen Respekts für ihre natürliche Umwelt.
  • zur bedingungslosen und unverzüglichen Rückkehr zu einer vollkommenen Orientierung aller Herzen an Gottes Plänen und Werken der Liebe, damit die Wiedergeburt eines vollkommenen Verständnisses der Absichten ermöglicht wird, welche Gott mit der groβen Verschiedenheit zwischen allen Seinen Geschöpfen verfolgt.

Dies alles mit dem Zweck, die menschliche Rasse zum wahren Bild Gottes zurückzuführen, zur ursprünglichen Fähigkeit, ein reiner Spiegel von Gottes Herzen, von Seiner bedingungslosen, nichtdiskriminierenden, selbstlosen Liebe zu sein, und zur ursprünglichen Fähigkeit, Gott allen Mitgeschöpfen gegenüber zu vergegenwärtigen.

Zum Schluss eine kleine Betrachtung aus der Belehrung Das Sehnen der Ewigen Liebe:

"Jeder einzelnen Menschenseele obliegt die Verantwortung für die Wiederherstellung des riesigen Ungleichgewichts in der Schöpfung durch eine radikale Umkehr im Herzen zu einer vollkommenen Anwendung der Liebe in ihrem ganzen Tun und Lassen und in ihren tiefsten inneren Verfassungen: Liebe zu Gott und zu allen Seinen Werken (u.a. der Natur) und Plänen (an erster Stelle Seiner Zielsetzung zur Gründung Seines Reichs auf Erden), Liebe zu allen Mitmenschen ohne jeglichen Unterschied der Rasse, der Sprache und der Kultur, und Liebe zu allen anderen Mitgeschöpfen, dies alles in der vollen Erkenntnis der Tatsache, dass alles Lebendige Gottes Unterschrift in sich trägt und dadurch Seinen Liebessegen erhalten hat, und der Tatsache, dass dieser Segen seine Wirkung nicht durch irgendwelche Unvollkommenheit oder Gleichgültigkeit Gottes verliert, sondern ausschlieβlich durch die Auswirkungen der Finsternis in den Menschenherzen".

"Gott hat jedem Geschöpf eine Würde geschenkt. Die Würde einer Menschenseele wird durch das Maβ bestimmt, wie diese Seele durch ihr Verhalten, ihre inneren Verfassungen und ihre Bestrebungen dem unendlichen Wert entspricht, den Gott ihr beimisst. Die Würde eines jeden Geschöpfes ist seine Eigenheit, die Tatsache, dass das Geschöpf einen bestimmten Wert hat, so wie es ist, ungeachtet seiner spezifischen Merkmale. Es besitzt diesen Wert, weil es aus Gottes Intelligenz und Weisheit hervorgegangen ist um, genau so wie es ist und nicht anders, dem Plan zu dienen, den Gott mit der Schöpfung bezweckt.

Aus diesem Grund sage Ich dir in Wahrheit, dass, in Gottes Augen, die Würde einer Menschenseele letztendlich vom Maβ bestimmt wird, wie sich diese Seele von ganzem Herzen, bedingungslos und spontan mit ihrem ganzen Tun und Lassen und allen ihren Herzensverfassungen dafür einsetzt, die Würde ihrer Mitgeschöpfe – Mitmenschen ebenso wie Tiere – instand zu halten, zu verteidigen und nötigenfalls wiederherzustellen. Dadurch legt sie ihrem Schöpfer gegenüber Zeugnis für ihren Wunsch ab, Seine ganze Schöpfung möge der Heiligkeit, der Liebe, dem Frieden, dem Glück und der Harmonie entsprechen, mit welchen Er sie versehen hat". (die Heilige Jungfrau Maria zu Myriam, im März 2020)

Am 16. August 2020 sprach die Himmlische Herrin zu Myriam die nachfolgenden Worte als Erweiterung zu Ihren äuβerst wichtigen Daueraufrufen bezüglich der Instandhaltung der Würde aller Geschöpfe:

"Keine einzige Kraft entfaltet eine machtvollere Wirkung zum Vertreiben aller Finsternis aus der Welt und zur Lähmung der Wirkungen ihrer Werke als die Verherrlichung an Gott.

Die gröβte Verherrlichung wird Gott durch eine spontane, ununterbrochene Anwendung der selbstverleugnenden Liebe allen Geschöpfen gegenüber dargebracht. Jedes Geschöpf ist ein Bauwerk, das im Herzen Gottes entworfen ist. Aus diesem Grund ist jedes Geschöpf – jede Menschenseele, jedes Tier, jedes Element der lebendigen Natur – Träger der Unterschrift von Gott Selbst. Diese Göttliche Unterschrift bildet die angeborene Würde eines jeden Geschöpfes.

Deswegen bildet jede Verletzung der Würde eines jeden Geschöpfes – besonders der Würde einer Menschenseele oder eines Tieres – eine ernsthafte Beleidigung an Gott und dadurch eine Quelle tiefer Finsternis, die das Elend, das Chaos, die Ungerechtigkeit, den allgemeinen Unfrieden und das Leid in der ganzen Welt vergröβert, und zwar bei jeder Gelegenheit, bei welcher eine Menschenseele eine solche Verletzung begeht.

Die Würde von Menschenseelen und Tieren wird besonders durch Misshandlung, Folterung, Gewalt, Missbrauch, Intoleranz, Demütigung und jede Form des Quälens einem Geschöpf – einem Menschen oder einem Tier – gegenüber verletzt, ebenso wie durch Diskriminierung gegen einen Mitmenschen aufgrund dessen Rasse, Geschlecht, Bildungsniveau, Glauben oder aufgrund persönlicher äuβerer Merkmale.

Aus diesem Grund setze Ich durch Mein Maria Domina Animarum Werk ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Gott jede Form des Rassismus, der Diskriminierung, der Misshandlung, des Missbrauchs, der Folterung, der Demütigung und jede bewusste Herabsetzung der Lebensqualität seitens Menschenseelen jeglichem Mitmenschen und jeglichem Tier gegenüber strengstens verurteilt.

In Wahrheit sage Ich den Seelen, dass Gott keine einzige Menschenseele diskriminiert. Er beurteilt und richtet jede Seele einzig und allein nach dem Maβe, in dem diese zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens fruchtbar ist im Hinblick auf die Erfüllung Seines Heilsplans. Diese Fruchtbarkeit wird ausschlieβlich vom Maβ bestimmt, wie sie die selbstverleugnende Liebe zu allen ihren Mitgeschöpfen ebenso wie zu Gott und zu Seinen Werken in Anwendung bringt.

Dies ist die groβe Botschaft, die Ich durch Mein Maria Domina Animarum Werk allen Seelen überbringen will. Der goldene Weg zur gröβtmöglichen Blüte der inneren Verfassungen, die erforderlich sind, damit diese Botschaft in der ganzen Welt blühen kann, ist dieser der vollkommenen, bedingungslosen und lebenslänglichen Weihe einer jeden Menschenseele an Mich, damit sie durch den vollkommenen Dienst an Maria voll und ganz Gott gehören und ausschlieβlich Seine Werke der Liebe leben, vollbringen und in der ganzen Schöpfung verbreiten kann".

TOTUS TUUS, MARIA !

2. AUFRUF SEITENS DER HIMMELSKÖNIGIN
AN DIE CHRISTEN DER LETZTEN ZEITEN

an sie gerichtet durch Myriam van Nazareth

"Das Christentum in diesen Letzten Zeiten versinkt im Sumpf der Passivität.

Gott wird von sehr vielen Christen als eine Maschine betrachtet, die nur dazu da ist, um Wunder zugunsten ihres weltlichen Scheinglücks zu vollbringen und sie nach ihrem Leben auf Erden automatisch Eintritt in die Ewige Glückseligkeit zu gewähren.

Aufgrund dieser Einstellung verfallen unzählige Christen in ein Leben, in dem sie lediglich Gebete und Sakramente ansammeln mit dem einzigen Ziel, sich das Ewige Heil zu verdienen, während sie den einzigen Weg, der ihnen dieses Ewige Heil automatisch gewährleisten kann, vernachlässigen: den Weg einer alltäglichen aufrichtigen Anwendung des Gesetzes der wahren Liebe, wobei die Seele unter allen Umständen ihres Lebens, in allen ihren Kontakten zu Mitgeschöpfen sich selbst von Herzen verleugnet, damit ihre Mitgeschöpfe durch die ganze Art und Weise, wie sie ist und durch ihr ganzes Benehmen die Wärme von Gottes Gegenwart spüren mögen.

Jede Menschenseele hat ihr einziges Leben auf Erden nur dazu erhalten, damit sie sich unter allen Umständen und zu jedem Zeitpunkt durch ihr ganzes Tun und lassen, alle ihre Worte, alle ihre Gedanken, Gefühle und Bestrebungen und sogar ihre ganzen tiefsten und verborgensten Herzensverfassungen vollkommen und bedingungslos in den Dienst der Vollendung der Werke von Liebe stellt, die Gott unaufhörlich durch Menschenseelen in Seiner Schöpfung zu vollbringen versucht. Eine Seele, die so lebt, hilft Gott Seinen groβen Traum verwirklichen: Seinen Traum der Gründung Seines Reichs der vollendeten Liebe, des vollendeten Friedens und des vollendeten Glücks für alle Geschöpfe auf Erden in einer Welt, in der keine Spur von Finsternis, von Elend, Leid, Chaos und Unglück mehr am Leben bleiben kann, einer Welt, in der die Sünde keine Chancen mehr bekommt.

Es gibt nur einen einzigen Weg zu einer solchen Welt: den Weg einer beharrlichen, spontanen und bedingungslosen Anwendung der selbstverleugnenden Liebe durch alle Menschenseelen allen ihren Mitgeschöpfen und Gott Selbst gegenüber.

Christen, Jesus Christus Selbst schaut sehnsüchtig auf eure Herzen in der Hoffnung, dort Zeichen eines neuen Frühlings vorzufinden, eines Frühlings, der nur in dem Maβe blühen kann, wie ihr die Saat der selbstlosen Liebe, die Er Selbst während Seines Lebens in Seiner Eigenschaft als Gott-Mensch, als Messias, als Erlöser, so ausgiebig ausgestreut hat, in der Wärme der aufrichtigen Liebe ohne jegliche Spur von Selbstsucht oder Eigeninteresse zur Reife bringt. In die Saat der selbstverleugnenden Liebe des Göttlichen Christus hat Er Selbst mit Seinem Blut die Kraft des Göttlichen Lebens gegossen, damit sie den Keim legen möge, aus dem das von Gott beabsichtigte Paradies auf Erden blühen soll, nachdem die Liebe Jesu Christi Heirat mit möglichst vielen Menschenherzen hat schlieβen dürfen, die Ihm in ihrem eigenen Leben und ihren eigenen inneren Verfassungen aktiv, spontan und aus eigenem freiem Willen treu nachfolgen.

Der Gott der vollendeten Liebe erinnert euch an die Berufung, mit welcher Er euch in die Welt gesandt hat: die Berufung eines jeden Christen, die daraus besteht, die Erlösungswerke Christi endlich sichtbar auf Erden zum Blühen zu bringen, damit die Finsternis tatsächlich von den Menschenherzen selber heraus endgültig besiegt werden möge und der Sumpf des Elends, in dem diese Welt versunken ist, endgültig unter der Sonne der bedingungslosen Liebe austrocknen möge. Dies, und nur dies, ist wahre Nachfolge Jesu Christi.

Gott wartet auf eure bedingungslose Selbstverleugnung und euren unermüdlichen Dienst an Seinem Plan zur Gründung Seines Reichs auf Erden durch eine Anwendung von nichts auβer der wahren Liebe Ihm und allen Mitgeschöpfen gegenüber, ohne jeglichen Unterschied und ohne jegliche Diskriminierung, und in einem makellosen Respekt für die Würde, mit welcher Er jedes Geschöpf versehen hat, denn jedes Geschöpf ist Träger der Unterschrift von Demjenigen, der es in Seinem Herzen entworfen hat, und ist somit Träger eines Lebens, das heilig ist und das im Rahmen der Vollendung Seines unfehlbaren Heilsplans zugunsten der ganzen Schöpfung eine spezifische Rolle zu erfüllen hat.

Haltet nicht länger an einer Haltung passiven Abwartens fest, bis Gott kommt, die schwere Finsternis umzukehren, die auf dieser Welt drückt, denn Er hat euch einen unverletzlichen freien Willen geschenkt, und kann aus diesem Grund Seine Werke nur in dem Maβe sichtbar machen, wie ihr selbst aus freiem Willen und aus einem aufrichtigen inständigen Sehnen nach Einheit des Herzens mit Ihm aktiv Sein Gesetz der wahren Liebe in jeder Einzelheit eures Lebens in Anwendung bringt.

Lebt auch nicht länger in der Annahme, dass ihr automatisch die Ewige Glückseligkeit dadurch erwerben werdet, dass ihr Sakramente und Gebete mechanisch anhäuft. Es handelt sich bei denen um Knöpfe, die nur dazu dienen, den Mantel der Liebe zu schlieβen. Ohne eine strikte Anwendung der bedingungslosen selbstverleugnenden Liebe besitzt ihr sogar keinen Mantel, wozu dienen denn die Knöpfe? Womit werdet ihr eure Seelen kleiden ohne den einzigen Mantel, der zu ihr passt: den Mantel einer Liebe, die genau im Einklang mit jener ist, die Gottes Sohn Jesus Christus euch vorgelebt hat?

Christen dieser Letzten Zeiten, euch obliegt die heilige Pflicht, das über alles erhabene Vermächtnis des gekreuzigten und auferstandenen Christus an diese Welt endlich voll zum Blühen zu bringen. Jahrhunderte lang ist dieses Vermächtnis wegen der verheerenden Einwirkung der zügellosen Sünde in hohem Maβe unfruchtbar geblieben. Seid euch voll und ganz dessen bewusst, dass jede Sünde nichts anderes ist als eine Nichterfüllung vom Gesetz der Liebe. Unzählige Blumen aus heiligen Werken der Liebe von Menschenseelen verwelken unter der Giftwolke aus Milliarden von Verstöβen gegen das Gesetz der Liebe, jeden einzelnen Tag wieder.

Ich erinnere euch deswegen mit gröβter Betonung an die heiligste Lehre Christi Selbst zur endgültigen Erlösung der Welt aus den zerfetzenden Krallen Satans: die Lehre der Anwendung einer makellosen selbstverleugnenden Liebe in jeder Situation, jedem Ereignis, jedem Kontakt mit Mitgeschöpfen, in jeder inneren Regung in den Tiefen eurer Herzen, und dies alles zu jedem Zeitpunkt eines jeden Tages und einer jeden Nacht. Verzichtet auf jegliche Selbstsucht, jegliche Eifersucht, jegliche Neigung zugunsten der eigenen Ewigen Glückseligkeit zu leben, jegliche Neigung euch selbst zum Richter und zum Herrn über Leben und Tod und über die Lebensqualität eurer Mitgeschöpfe zu machen.

Lernt euch in allem eurer Berufung bewusst zu werden, jeden Augenblick eures Lebens dadurch auszufüllen, dass ihr Gott die Gelegenheit bietet, den Augenblick mit Seiner Liebe zu erfüllen. Seid jedem Mitgeschöpf gegenüber jeden Augenblick eines jeden Tages ein Sonnenstrahl, ein Spiegel des Lichts und eine Quelle der Geborgenheit, der Dienstbarkeit und der aufrichtigen Vergebungsbereitschaft, und erkennt die unzähligen Gelegenheiten, in welchen die Finsternis jeden Tag ihre Fallen verbirgt, damit ihr euch in ihren Dienst stellt. Lebt nicht in allem für die Befriedigung eurer weltlichen Bedürfnisse, sondern für die Vollendung von Gottes Reich auf Erden.

Jede(r) von euch erhält ein einziges Leben zum Zweck, Gottes Reich auf Erden gründen zu helfen. Ihr könnt diese Lebensaufgabe, diese heilige Mission als Werkzeug Gottes auf Erden, nur in dem Maβe fruchtbar vollenden, wie ihr jeden Tag wieder für jedes Mitgeschöpf, mit dem ihr in Berührung kommt, einen positiven Unterschied zu machen versteht, denn Gott Selber ist es, der Seine Geschöpfe miteinander in Berührung zu bringen versucht, damit ihre Begegnungen die Verwirklichung Seines heiligen Plans näher zu ihrer Erfüllung bringen. Dies kann nur in dem Maβe erfolgen, wie diese Begegnungen von den Menschenseelen aktiv mit aufrichtiger, bedingungsloser Liebe gefüllt werden, die vollkommen frei von jeglichem selbstsüchtigen Beweggrund und von jeglichem selbstsüchtigen Zweck und Ziel ist.

Lebt deshalb nur für die Vollendung von Gottes Reich auf Erden, und das Glück wird euch automatisch zuteil werden, während eures irdischen Lebens in einem wachsenden Herzensfrieden und nach diesem irdischen Leben in einer Ewigen Glückseligkeit, die sogar eure blühendste Phantasie unendlich weit übertrifft. Verliert dies alles keinen Augenblick lang aus dem Auge, und euer Herz wird automatisch ein immer reinerer Spiegel von Gottes Herzen werden.

Christen, auf euch setzt Gott Seine Hoffnung mit Bezug auf die Vollendung Seines Heilswerks, das mit Meiner Unbefleckten Empfängnis begonnen hat, auf vollkommene Weise im Leben, in der Passion, in der Auferstehung und in der Himmelfahrt Meines Göttlichen Sohnes Jesus Christus ausgewirkt wurde, und jetzt in jedem Menschenherzen erschlossen werden soll, damit die Fülle von Gottes Licht die Felder der Welt bestrahlen möge zur Vollendung der heiligen Ernte, die das verlorene Paradies zu seiner Wiedergeburt bringen soll. Der Schlüssel ist euch bekannt, ist allerdings trotz des Göttlichen Vorbildes durch das Leben Christi in groβem Stil dadurch vernachlässigt worden, dass unzählige Seelen sich für den Dienst an den Werken der Finsternis entschieden haben – d.h. für die Ernte der Selbstsucht, der Rachsucht, des Grolls, des Hasses, der Eifersucht, der zügellosen Verletzung der Würde aller Geschöpfe, und für ein Leben zugunsten weltlicher Interessen – statt für den Dienst an den Werken des Lichts – d.h. für die Ernte der vollkommen selbstlosen Liebe, einer spontanen Vergebungsbereitschaft und ein Leben zwecks Förderung des Glücks und des Wohls aller Geschöpfe auf Erden. Nur durch die Entscheidung zugunsten des Lichts soll in der ganzen Schöpfung die Unterschrift von Demjenigen sichtbar werden, der seit der Erbsünde unvorstellbare Verletzungen Seiner heiligen Werke durch die Krallen von Milliarden Gelegenheiten bezeugen muss, bei denen den Inspirationen der Finsternis nachgegeben worden ist, Tag für Tag während vieler Jahrhunderte.

Erinnert euch deshalb an den einzigen Zweck und das einzige Ziel eures Lebens: lebendige Zeichen der Heiligkeit vom Gott der Liebe zu sein, in dessen Herzen jede(r) von euch entworfen worden ist. Dann wird Mein Göttlicher Sohn nicht umsonst für euer Glück und für eine Schöpfung voller Liebe und voller Frieden gelitten haben, und wird der Geist Christi endlich dieser Welt zeigen können, dass Gott nichts als Liebe ist und somit in jedem Menschenherzen als die einzige wahre Bestimmung, der einzige Zwek und das einzige Ziel allen Lebens leben soll". (die Heilige Jungfrau Maria zu Myriam, am 17. Januar 2021)

Die Himmelskönigin lässt im Zusammenhang mit dieser Offenbarung auch auf Ihre nachfolgenden Inspirationen verweisen:

Das Leben jenseits der Abendsonne

Himmlisches Raunen vom Sitz der Weisheit Thema Nr. 31

TOTUS TUUS, MARIA !

3. AUFRUF ZUR ANWENDUNG DES GÖTTLICHEN GESETZES

Offenbarung der Herrin aller Seelen, Februar 2021

an Myriam van Nazareth
 
"Ich schenke jeder Menschenseele einen goldenen Leitfaden als Anregung, um zu jeder Zeit in jedem Kontakt mit irgendwelchem Mitgeschöpf die wahre Liebe in Anwendung zu bringen:

Halte dir fest vor Augen, dass das Mitgeschöpf vor dir ein Bauwerk Gottes ist, das in Gottes Herzen entworfen worden ist und nur dazu am Leben ist weil es, genau so, wie es ist, eine spezifische Rolle im Rahmen der Verwirklichung von Gottes Heilsplan zugunsten der ganzen Schöpfung zu erfüllen hat. Behandle es deswegen mit selbstloser, dienender Liebe und tadellosem Respekt wegen seines Ursprungs im Herzen Gottes und wegen des heiligen Zwecks, zu welchem es lebt". (Maria, Himmelskönigin, 11. Februar 2021)

"Ich lehre die Seelen immer wieder, dass jede von ihnen nur auf Erden ist, damit sie durch ihr ganzes Leben das Göttliche Gesetz erfüllt. Was ist dieses Gesetz?

Das Göttliche Gesetz ist das Gesetz der wahren Liebe, das durch die Menschenseelen strikt erfüllt werden muss, damit das ganze Netzwerk der Schöpfung zu einem Spiegelbild von Gottes Herzen wird, sowie die Schöpfung am Anfang war.

Was genau unter wahrer Liebe verstanden werden soll, habe Ich die Seelen früher bereits gelehrt. (siehe den Link unter der vorliegenden Offenbarung)

Die wahre Liebe leben, sie in Anwendung bringen, heiβt konkret, auf eine solche Weise mit jedem Mitgeschöpf d.h. mit jedem Mitmenschen und mit jedem Tier, umgehen, dass dieses Mitgeschöpf den Kontakt so empfindet, als wäre Gott Selbst mit der ganzen Atmosphäre Seines Wesens als Quelle der absolut vollendeten Liebe zugegen.

Gott kann alles ganz allein aus Sich Selbst vollbringen, ohne die geringste Beschränkung und in absoluter Vollkommenheit. Trotzdem bevorzugt Er es, alle Seine Werke mit der aktiven, bewussten und freiwilligen Mitwirkung von Menschenseelen zu vollbringen. Dadurch setzt Er das ultimative Zeichen Seiner absolut vollendeten Liebe: Er nötigt den Menschenseelen nichts auf, nicht einmal Seine Wohltaten, verlangt dahingegen ausdrückliche Zeichen ihres eigenen Sehnens danach, dass sich Seine Pläne auf Erden spürbar verwirklichen.

Gott erschuf die ganze Schöpfung als Netzwerk, innerhalb dessen am Anfang sämtliche Elemente – sämtliche Geschöpfe – in vollkommener gegenseitiger Harmonie zusammen lebten. Alles, was in Gottes Herzen entworfen wird, ist vollendet. Dadurch allerdings, dass Er der Menschenseele einen freien Willen geschenkt hat, kann jede Menschenseele das System der Schöpfung ebenso wie die gegenseitige Harmonie zwischen den Geschöpfen bzw. zwischen bestimmten Geschöpfen frei beeinflussen.

Gott wirkt somit in der ganzen Schöpfung durch Menschenseelen. Er bedient Sich der Hände, der Münder, der Herzen, der Geister und des Willens von Menschenseelen um Seine Liebe, welche die Quelle allen Lebens und mit Gottes schöpfender, erlösender und heiligender Kraft geladen ist, durch die Schöpfung zu verbreiten. Dies heiβt nichts weniger als dies: dass Gott jede Menschenseele ständig dafür einsetzen können will, dass Sein Wille so umgesetzt wird, dass Seine Schöpfung von der Fülle Seiner Liebe durchdrungen wird, welche die einzige Quelle allen Lebens, aller Blüte und, was die Menschenseelen betrifft, aller Heiligung ist.

So wird jede Menschenseele von Gott mit einem stofflichen Körper verbunden, um innerhalb der Schöpfung eine lebenslängliche Aufgabe als Werkzeug zur Verwirklichung des Göttlichen Willens zu erfüllen. Diese Aufgabe besteht somit aus einem individuell zu leistenden Beitrag zur Verwirklichung eines Zustandes, in welchem das ganze Netzwerk der Schöpfung in vollkommenem Einklang mit dem Göttlichen Gesetz der wahren Liebe funktionieren kann, damit aufgrund dieser Übereinstimmung eine vollkommene Harmonie zwischen allen Geschöpfen instand gehalten wird, bzw. eine solche Harmonie zustande gebracht bzw. überall dort wiederhergestellt wird, wo sie gestört ist.

Solche Störungen der Harmonie zwischen den Geschöpfen zeigen sich im Netzwerk der Schöpfung an unzähligen Punkten, aufgrund unzähliger Verstöβe, die Tag für Tag von Menschenseelen gegen das Göttliche Gesetz der wahren Liebe begangen werden, und zwar durch jeden Mangel an vollkommener, selbstloser Liebe einem oder mehreren Mitgeschöpfen gegenüber. Gottes Plan besteht daraus, dass sich Sein Gesetz der wahren Liebe in allen Geschöpfen und in sämtlichen Verbindungen zwischen Geschöpfen reibungslos und makellos auswirken kann, damit die Schöpfung eine vollendete Widerspiegelung Seines eigenen Herzens sein möge: ein Paradies absolut vollendeter Liebe, vollendeten Friedens, vollendeten Glücks und vollendeter Gerechtigkeit in und zwischen allen Geschöpfen.

Dieser Göttliche Plan wird seit der Erbsünde ununterbrochen durch jede Sünde hintertrieben, die von Menschenseelen begangen wird. Sünde ist jede Handlung, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jeder Wunsch und jede Bestrebung, in welchen Elemente enthalten sind, die nicht so geartet sind, dass sie eine makellose Liebe in und zwischen Geschöpfen instand halten oder aber vermehren können, weil diese Elemente nicht mit Gottes Wünschen in Einklang sind. Jede Abweichung einer Menschenseele hinsichtlich Gottes Wünschen trägt dazu bei, dass Zustände voller Chaos, Elend und Leid in und zwischen Geschöpfen zustande kommen, instand gehalten werden oder aber sich verschlimmern.

In Fortsetzung Meiner früheren Aufrufe zum Wecken der Seelen dieser Letzten Zeiten, damit diese ihre heilige Verantwortung für eine tiefgreifende und endgültige Reinigung der Schöpfung von aller Finsternis und von den Wirkungen aller gottesfeindlichen Kräfte ernst nehmen, rufe Ich deshalb nunmehr alle Menschenseelen vordringlich dazu auf, sie mögen ein für allemal das Göttliche Gesetz tadellos in Anwendung bringen in ihren ganzen Kontakten und Begegnungen, sowohl in den kurzlebigen als in den eher regelmäβigen, mit allen ihren Mitgeschöpfen ohne jegliche Ausnahme. Wie soll dies erfolgen? Ich richte jetzt die goldenen praktischen Regeln dafür an jede einzelne Menschenseele persönlich:

1. Benutze deine Hände so, dass jeder Mitmensch und jedes Tier sie als Werkzeuge der Zärtlichkeit, des Schutzes, des Segens, der heilenden Berührung empfindet, als Brücken von Gottes Geschenken von Liebe, und niemals als Werkzeuge der Quälung, der Bedrohung, des Unheils, der Demütigung, des Schmerzes, des Leids, der Beschädigung oder der Zerstörung oder Vernichtung.

2. Benutze deinen Mund so, dass jeder Mitmensch und jedes Tier ihn als Werkzeug von sanfter Liebe, Verständnis, Ermutigung, Hoffnung und Salbung empfinden kann, und als Wegweiser aus der Finsternis zum wahren Heil und zur Bekehrung für Mitmenschen, die irren und den Werken der Finsternis dienen, und niemals als Werkzeug der Bedrohung, der Demütigung, der Verletzung, der Verleumdung oder der Entmutigung.

3. Benutze deinen Geist so, dass jeder Mitmensch und jedes Tier ihn als Werkzeug von Gedanken empfinden kann, die Gottes Werke der Liebe auf Erden verwirklichen helfen, und niemals als Werkzeug zum Erfinden von Mitteln und Wegen um Geschöpfe zu quälen, ihnen Leid und Schmerz zuzufügen und Tod, Verderben, Angst, Schaden, Zerstörung und Unheil auf die Welt herabzubringen.

4. Benutze dein Herz so, dass jeder Mitmensch und jedes Tier es als Werkzeug von Gottes Liebe und als Wasserfall von Gefühlen des Wohls für dein ganzes Umfeld empfinden können, und niemals als Werkzeug der Finsternis, indem es öffentlich oder aber im Verborgenen Gefühle von Hass, Eifersucht, Groll, Rachsucht oder Missachtung sät, oder dadurch, dass es irgendwelche Wünsche hegt um zu demütigen, zu entwürdigen, oder Schaden, Leid oder Unglück zuzufügen bzw. zu töten, und auch niemals als Quelle der Gleichgültigkeit, der Gefühllosigkeit oder der Selbsterhebung.

Erkenne zu jeder Zeit, dass sehr viel Segen und Licht, ebenso wie sehr viel Leid und Finsternis, aus dem Verborgenen von Menschenherzen in das Netzwerk von Gottes Schöpfung gebracht wird, sogar gröβtenteils aus andauernden Herzensverfassungen, die entweder positiv oder negativ sein können. Aus diesem Grund bilden viele Menschenseelen Quellen ständiger negativer Beeinflussung der Schöpfung als Ganze: Sie wirken unter allen Umständen als Brücken von Finsternis.

5. Benutze deinen Willen so, dass jeder Mitmensch und jedes Tier ihn als Werkzeug für die Umsetzung von Gottes Wünschen in konkret spürbare bzw. wahrnehmbare Steigerungen des Wohls einzelner Geschöpfe oder aber der Welt empfinden können, und niemals als Werkzeug im Dienst der Verwirklichung der Pläne der Finsternis um Leid und Zerstörung auf die Welt oder aber auf einzelne Geschöpfe herabzubringen.

6. Benutze deinen ganzen Körper so, dass ihn jeder Mitmensch und jedes Tier als Werkzeug und Brücke von Geborgenheit, Segen, Wohltaten, aufrichtigem Wohlbefinden empfinden können, und als Verkörperung von Gottes unmittelbarer liebevoller, Hoffnung und Kraft spendender Gegenwart und von Gottes Wirken, als Widerspiegelung des Lichts, der Wärme und des Friedens aus Gottes Herzen, als Quelle der Heilung für Mitgeschöpfe in deren Körper, Gefühlen, in deren Fähigkeit die Liebe zu nutzen und zu spenden, ebenso wie in allem, was in ihnen verletzt, geschwächt oder erkrankt sein kann.

Lebe so, dass du mit deinem ganzen Wesen durch jeden Kontakt, jede Berührung und jede Beziehung mit jedem Mitgeschöpf, das du jemals auf deinem Lebensweg vorfindest, egal ob dieser Kontakt, diese Begegnung oder diese Beziehung kurzfristig oder aber von längerer Dauer ist, einen positiven Unterschied für das Leben und die Erfahrung des Wohlbefindens dieses Mitgeschöpfes machen kannst, ebenso wie für dessen Gnadenstand und Ewiges Heil falls es sich um eine Menschenseele handelt.

Ich bitte ausdrücklich darum, dass diese Einladung aus Meinem Herzen, das zu jeder Zeit die tiefsten Wünsche unseres Schöpfers widerspiegelt, als direkte Ergänzung Meines Aufrufs zur Instandhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Würde aller Geschöpfe (die sich aus den Daueraufrufen vom Januar 2019 und vom August 2020 zusammensetzt) und Meines Aufrufs an die Christen der Letzten Zeiten (des Daueraufrufs vom Januar 2021) betrachtet werden möge. Diese Aufrufe beinhalten in ihrer Gesamtheit die absolut wesentlichen Bedingungen und den goldenen Schlüssel zur gründlichen und endgültigen Reinigung der Welt von allem Elend, Chaos, Leid, Unglück und aller Ungerechtigkeit in und zwischen allen Geschöpfen Gottes.

Vergiss nie, dass dein Leben auf Erden keinen Zweck und kein Ziel hat auβer diesem: an jedem Punkt deiner Lebensreise ein Werkzeug für die endgültige Erschlieβung der Werke der Liebe zu sein, die Gott auf Erden vollbringen möchte. Dieses Ziel wird nur in dem Maβe erreicht, wie du jedem Mitgeschöpf gegenüber ein Kanal aufrichtiger selbstloser Liebe und ein Kanal der Dienstbarkeit bist, aus einem reinen Herzen heraus, das sich nur nach dem Wohl aller Mitgeschöpfe und der Förderung des unfehlbaren Heilsplans Gottes zwecks Gründung Seines Reichs der Liebe, des Friedens, des Glücks und der Gerechtigkeit auf Erden sehnt, in einer Verfassung, welche die eigenen vermeintlichen Interessen und Bedürfnisse zu jeder Zeit der Vollbringung dieser einzigen wahren Lebensaufgabe unterordnet".

(Worte der Heiligen Jungfrau Maria, Herrin aller Seelen, an Myriam, im Februar 2021)

Mit Bezug auf den Begriff wahre Liebe verweisen wir auf Die wahre Liebe.

TOTUS TUUS, MARIA !

4. KERNBOTSCHAFT UND AUFRUF DER HERRIN ALLER SEELEN

Auβerordentlich dringliche Worte der Heiligen Jungfrau Maria
am 2. September 2021

an Myriam van Nazareth

"Die Welt ist in sehr hohem Maβe Opfer unzähliger Äuβerungen von Elend, Leid, Chaos, Ungerechtigkeit, Krieg, Unfrieden, Misshandlung und Ausbeutung, dies alles infolge der unzähligen Sünden, die von allen Menschenseelen aller Zeiten gegen Gottes Grundgesetz der wahren Liebe betrieben worden sind.

Gottes Herz leidet unsagbar unter dieser ganzen Finsternis, die Seine Schöpfung in ein Reich umgewandelt hat, das dadurch hochgradig unter die Macht Satans gekommen ist, dass die Menschenseelen ihren freien Willen häufiger dazu eingesetzt haben, und dies nach wie vor tun, um den Werken und Plänen der Finsternis zu dienen als um den Werken und Plänen Gottes zu dienen.

Jesus Christus wurde in die Welt gesandt um den Unterricht von Gottes Gesetz erneut in die Herzen einzuprägen und um durch Seine Leiden und Seinen Kreuzestod Zeugnis für die vernichtende Macht von liebevoll angenommenen und getragenen Leiden über alle Finsternis abzulegen, damit das Reich Gottes der vollendeten Liebe, des vollendeten Friedens und Glücks und der vollendeten Gerechtigkeit unter allen Geschöpfen auf Erden gegründet werden kann, ein Reich, in dem die Wirkungen aller Finsternis, aller Sünden der Menschheit, zunichte gemacht worden ist.

Gott betrachtet Seine Werke und Pläne nur in dem Maβe als vollendet, wie Menschenseelen bewusst, aktiv, freiwillig, spontan und bedingungslos bei Seinen Werken und Plänen mitwirken. Jede Menschenseele ist ausschlieβlich und allein zu dem Zweck auf Erden, damit sie ihre Hände, ihren Mund, ihren Geist, ihr Herz und ihren Willen als Werkzeuge zur Verfügung stellt, durch welche Gott Seine Werke und Pläne auf Erden verwirklichen will. Aus diesem Grund rechnet Gott fest mit jedem und jeder von euch um die Welt aus ihrer Finsternis zu befreien.

Gottes Reich kann nicht auf Erden gegründet und alles Elend, Leid, Chaos, Ungerechtigkeit, Krieg, Unfrieden, Misshandlung und Ausbeutung und sämtliche Wirkungen und Folgen von all dem somit nicht aus der Welt vertrieben werden auβer wenn ohne jeglichen weiteren Aufschub möglichst viele Menschenseelen entschieden versuchen, die nachfolgenden Wünsche ihres Gottes in ihren ganzen Verhaltenselementen und bis in ihre tiefsten, verborgensten inneren Verfassungen zu verwirklichen, denn ja, sogar in euren tiefsten Gedanken, Gefühlen und Wünschen dient ihr unbemerkt häufig den Werken der Finsternis und ermöglicht ihr es den dicken, stockfinsteren Wolken, welche die Sonne von Gottes Liebe daran hindern, die Atmosphäre des Lebens in der Welt aufzubessern, sich weiterhin zu verdichten.

Ich richte an jede Seele persönlich die nachfolgende dringliche Empfehlung, die Ich als die zwölf Gebote der Vollkommenheit als Menschenseele bezeichne:

Lämmchen Christi,

1. Beende entschieden jegliche Form von physischer, geistiger oder moralischer Quälerei von Mitmenschen und Tieren. Quälerei in egal welcher Form wirft Tag für Tag weltweit Milliarden von Schandflecken auf die Menschheit, die von Gott als Spiegel Seines vollkommen liebenden Herzens gemeint war.

2. Behandle spontan und in allen Situationen, Umständen, Ereignissen und Begegnungen jedes Mitgeschöpf (jeden Mitmenschen ebenso wie jedes Tier) mit aufrichtiger sanfter Liebe, Feinfühligkeit und Takt, und unter Berücksichtigung jeglicher Schwächen und Empfindlichkeiten eines jeden Mitgeschöpfes, denn jedes Geschöpf hat Gefühle und ist mit dem Herzen Gottes verbunden, das alles, jede Empfindung, spürt.
Sei dir zu jedem Zeitpunkt dessen bewusst, dass aus diesem Grund Gott alles spürt, was du irgendwelchem Mitgeschöpf gegenüber tust, sagst, sogar denkst oder fühlst, sowohl negativ als auch positiv, und dass du somit alles, was du egal welchem Mitgeschöpf gegenüber tust, sagst, denkst oder fühlst, mithin direkt Gott gegenüber tust, sagst, denkst und fühlst.

3. Beende entschieden jegliche Form des Umgangs oder der Einstellung jeglichem Mitgeschöpf (jedem Mitmenschen und jedem Tier) gegenüber, durch welche die Würde dieses Geschöpfes als Bauwerk Gottes mit einer spezifischen, sinnvollen Lebensaufgabe und Rolle innerhalb der Schöpfung zwecks Vollendung von Gottes Heilsplan beeinträchtigt, verkannt, verspottet oder aber zerstört wird.
Erkenne diesbezüglich, dass Gott mit der spezifischen Art eines jeden Seiner Geschöpfe eine feste Absicht, einen festen Plan verfolgt, und dass jeder Mangel an Annahme der Eigenheit eines Mitgeschöpfes deswegen Gottes Plan mit Seiner Schöpfung entgegenwirkt, einem Plan, der einzig und allein eine vollkommene Harmonie und ein vollkommenes Zusammenleben zwischen allen Geschöpfen bezweckt und somit eine Welt, die von vollendeter Liebe, vollendetem Frieden und Glück und vollendeter Gerechtigkeit erfüllt ist.
Jedesmal, wenn du dazu beiträgst, dass ein Mitmensch oder ein Tier unter unwürdigen Umständen leben muss, förderst du ein Werk der Finsternis, das Gottes Absichten bezüglich Seiner Schöpfung entgegenwirkt. Die Finsternis bedient sich Tag für Tag weltweit unzähliger Situationen der Entwürdigung von Mitgeschöpfen, damit die Menschheit immer weiter von Gott entfernt wird, was sich in der Welt in der Blüte von fürchterlichen Herden von Elend auswirkt.

4. Beende entschieden jegliche Diskriminierung, Verachtung und Geringschätzung gegenüber Mitmenschen einer anderen Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Kultur. Gott betrachtet keine einzige Menschenseele als minderwertig im Vergleich zu einer anderen.

5. Einer der gröβten Feinde deines eigenen seelischen Lebens ebenso wie der Lebensatmosphäre der ganzen Welt ist die Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit hinsichtlich des Schicksals, der Erfahrungen und der Gefühle deiner Mitgeschöpfe (Mitmenschen ebenso wie Tiere). Eine der wichtigsten Aufgaben einer jeden Menschenseele besteht darin, dass sie sich im Einfühlen in die Gefühle aller ihrer Mitgeschöpfe vervollkommnet.
Stelle dir ständig vor, wie du selbst das Schicksal oder die Lebensumstände eines jeden Mitgeschöpfes (eines jeden Mitmenschen ebenso wie eines jeden Tieres) empfinden würdest wenn es sich um dein eigenes Schicksal oder deiner eigenen Lebensumstände handeln würde, und du wirst eine gesunde Neigung entwickeln um bis zum Äuβersten zu gehen, damit du jeglichen Mangel im Leben deiner Mitgeschöpfe bekämpfen bzw. verhindern helfen kannst.
So wirst du wahrlich ein Kanal von Glück, Geborgenheit und spürbarer Gegenwart von Gottes Liebe zu jedem Mitgeschöpf werden und kann in jedem Mitgeschöpf das Vertrauen zur Menschenseele als Licht aus Gottes Herzen und als Kanal aufrichtiger Liebe wiederhergestellt werden. Die Angst und das Misstrauen von Geschöpfen (Menschen ebenso wie Tieren) vor der Menschenseele ist ein groβer Schandfleck für die Menschheit.

6. Beende entschieden jegliche Neigung um die Befriedigung eigener vermeintlicher Bedürfnisse und Interessen über die Bedürfnisse und Interessen von Mitgeschöpfen (Mitmenschen ebenso wie Tieren) zu stellen, welche die Entwicklungen des Lebens auf deinen Weg führt. Gott folgt mit gröβter Aufmerksamkeit jede Begegnung zwischen jeder Menschenseele und jedem Mitgeschöpf auf ihren alltäglichen Wegen und beurteilt den Wert und die Fruchtbarkeit ihres Lebens nach dem Maβ der selbstlosen Liebe, welche die Seele in jeder dieser Begegnungen aufbringt und die Gefühle von Glück und Frieden bzw. der Verletzung, die sie dadurch im Mitgeschöpf hinterlässt, ebenso wie nach dem Einfluss, der dies alles auf die weitere Entwicklung dieses Mitgeschöpfes hat.

7. Messe in allen Situationen und unter allen Umständen des Lebens den Werten, die niemals vergehen, den Interessen im Bereich des Ewigen Lebens, d.h. all demjenigen, was unmittelbar mit der Erfüllung von Gottes Gesetz der wahren Liebe im Zusammenhang steht, einen gröβeren Wert bei als den stofflichen Dingen des Lebens (materiellen Gütern und Interessen, und Geld und anderen Quellen materieller Bereicherung).
Jede Betonung der Befriedigung von stofflichen Bedürfnissen und Interessen öffnet den Weg zu den unterschiedlichsten Formen der Selbstsucht, der Eifersucht, der Habgier und der Vernachlässigung der Bedürfnisse von Mitgeschöpfen, und ist deswegen dem wahren Sinn und Zweck deines Lebens auf Erden diametral entgegengesetzt.

8. Beende entschieden jegliche Form des Hochmuts, der Selbsterhebung über jegliches Mitgeschöpf (Mitmenschen ebenso wie Tiere) und jegliche Jagd nach Anerkennung und nach Wichtig-Erscheinen. Betrachte jedes Mitgeschöpf spontan als wichtiger als du selber bist, in der Erkenntnis, dass Gott auch in jedem deiner Mitgeschöpfe lebt. Gedenke ständig des Wortes Jesu "Was du für einen meiner geringsten Brüder (nicht) getan hast, das hast du Mir (nicht) getan". Erkenne dabei, dass, wenn du vollkommen sein möchtest, du 'Meiner geringsten Brüder' als jedes Geschöpf (Mensch oder Tier) betrachten sollst, denn jedes Geschöpf ohne Ausnahme ist in Gottes Herzen entworfen worden.

9. Lebe ab jetzt jeden Augenblick eines jeden Tages im Bewusstsein von Gottes Gegenwart und Wirken in der Schöpfung und in deinem eigenen Leben. Sehr viel Elend und Leid sind durch die Neigung unzähliger Seelen in die Welt gekommen, so zu leben, zu denken, zu fühlen und zu wollen, als würde Gott nicht einmal existieren. Die vielen Diktaturen in der politischen Geschichte sind dadurch ermöglicht worden, dass der Mensch und seine stofflichen Interessen in den Mittelpunkt gerückt wurden, wodurch gottlose Gesellschaften zustande kamen.
Beende ebenfalls entschieden die Neigung um Gott für alles die Schuld zu geben, was in der Welt und in deinem eigenen Leben nicht nach Wunsch läuft. Das alles ist nicht Gottes Schuld, sondern ausschlieβlich und allein die Schuld der Milliarden von Gelegenheiten, bei denen Tag für Tag Menschenseelen auf der ganzen Welt ihren freien Willen auf eine Art und Weise einsetzen, die weder jemals von Gott gemeint noch von Ihm gewünscht war, sondern die Er ganz im Gegenteil sehr schwer bedauert und die Seine vollendete Liebe schamlos herausfordert.

10. Lasse dich nicht länger so leicht einem Mitgeschöpf (sei es Mensch oder Tier) gegenüber negativ stimmen. Suche in jedem Mitgeschöpf in erster Linie nach positiven Zügen und erfülle jeden Kontakt mit gleich welchem Mitgeschöpf mit der gröβt möglichen Liebe, und du wirst viel Finsternis unwirksam machen, denn in dir wird keine Neigung zum Groll, zur Rachsucht und zu den unterschiedlichsten negativen Einstellungen Mitgeschöpfen gegenüber noch eine Chance bekommen. So wirst du wahrhaftig zu einem Kanal für die Strömung von Gottes aufbauender und heilender Liebe durch die Schöpfung werden.

11. Lerne, Tag für Tag für die unzähligen Wunder des Lebens offen zu sein, die du in jedem Mitmenschen, in jedem Tier, in jedem Element der Vegetation und der Natur feststellen kannst, denn in allen Lebenselementen sind unzählige Zeichen von Gottes Liebe für Seine Schöpfung verborgen. Erkenne dabei, dass alles, was die Welt entstellt, hässlich und krank macht und auf Seele und Herz nicht erhebend wirkt, nicht von Gott kommt, sondern von jeder menschlichen Einmischung in Seine vollendeten Werke.

12. Vervollkommne dich in einem spontanen äuβersten Respekt für die Natur und die Umwelt. Leiste keinen einzigen Beitrag zur Verletzung der Harmonie in der Vegetation, noch zur Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden, noch zum teilnahmslosen Töten von Tieren. Sei also kein Werkzeug der Kultur des Todes und der Zerstörung, sondern ein Werkzeug der Kultur des Lebens, des Aufbaus und der Heilung. Erkenne dabei unaufhörlich, dass die einzige dauerhaft heilende und aufbauende Kraft in der Schöpfung die selbstverleugnende Liebe ist, die keine Grenzen zieht in Anbetracht der spezifischen Art des Mitgeschöpfes gegenüber welchem diese Liebe angewandt wird.

Dies sind die zwölf Gebote der Vollkommenheit als Menschenseele. Erkenne richtig, dass viele Tugenden und Untugenden, die Ich in den vorliegenden Gebote nicht wortwörtlich erwähnt habe, ebenfalls in diesen Geboten enthalten sind. Nach dem Maβ der Aufgeschlossenheit der Seele für Meine innere Führung wird der Heilige Geist ihr in jeder Situation, in jedem Ereignis, unter jeglichen Umständen und bei jeder Begegnung auf ihrem Lebensweg den Gehalt an Licht bzw. an Finsternis spüren lassen, der darin enthalten ist.

Siehe die Grundregel, deren strikte Nachfolge Ich mit gröβter Betonung von jeder Seele erbitte:

Führe dein Leben derart, dass du für jedes Mitgeschöpf, egal ob Mensch oder Tier, zu jedem Zeitpunkt, in jeder Situation, unter allen Umständen und in jedem Kontakt auf deinem Lebensweg eine Quelle von Licht, Wärme, Geborgenheit, innerem Frieden und Glück sein kannst, sodass du, in Erfüllung der allerersten Lebensaufgabe, die Gott jeder Menschenseele erteilt, die Gegenwart und das Wirken vom Gott der vollendeten Liebe für jedes Mitgeschöpf spürbar machen kannst.

In dem Maβe, wie du dies beharrlich und spontan zu tun verstehst, wirst du Licht auf dein eigenes ewiges Seelenheil ebenso wie auf die ganze Schöpfung herabrufen und wird dein ganzes Leben zu einem Stein im Fundament von Gottes Reich auf Erden werden.

Zu keinem anderen Zweck bist du hier auf Erden als dazu, diese Grundregel zu erfüllen.

Damit die Erfüllung dieser zwölf Gebote wahrlich dazu beitragen möge, die schändliche Macht der Finsternis in dieser Welt und in unzähligen Menschenseelen zu brechen, empfehle Ich jeder Menschenseele mit der allergröβten Betonung und Dringlichkeit, jede Prüfung, jede Unbequemlichkeit, jede Krankheit, jedes Leid und jedes Kreuz, die sie in ihrem ganzen Leben bereits erfahren hat, zurzeit erfährt und noch erfahren kann:

  • von ganzem Herzen anzunehmen,
  • in Liebe Mir zu weihen, in aufrichtigem Sehnen danach, dass dies alles als Baumaterial für die Gründung von Gottes Reich auf Erden eingesetzt werden möge,
  • und insofern sie sich ihren Prüfungen widersetzt hat, diese jetzt noch mit Reue wegen ihres damaligen Widerstands in aufrichtiger Liebe Mir zu weihen, in der Erkenntnis, dass Gott mit allen Prüfungen in jedem Menschenleben eine Absicht verfolgt: Er verursacht keine Prüfungen, kann diese allerdings schon insofern zulassen, dass diese Seine Pläne und Werke der Liebe in der Schöpfung verwirklichen helfen. Das können sie allerdings nur in dem Maβe tun, wie sie im Geist Christi angenommen und getragen werden: ohne Auflehnung, in Selbstverleugnung, und im aufrichtigen Sehnen danach, dass sie dazu dienen mögen, die Macht der Finsternis in der Welt zu brechen. Gerade zu diesem Zweck hat Christus Selber Seine Leiden und Seinen Kreuzestod angenommen, getragen und Gott dargeboten.

Diese Offenbarung schenke Ich den Seelen als Erweiterung und Vertiefung Meiner Offenbarung vom 16. August 2020, weil der heutige Stand der Welt dies nunmehr erforderlich macht".

 

Auf Anforderung der Herrin aller Seelen werden die Worte vom 16. August 2020 und die dazu gehörige Einführung an dieser Stelle wieder aufgeführt:

Offenbarung über die von Gott verlangte Lebensphilosophie,
und somit
Grundbotschaft von Maria Domina Animarum

Durch dieses Werk, das unmittelbar aus Ihrem Herzen geboren wurde und ausschlieβlich aus demselben Herzen genährt wird, will die Heilige Jungfrau Maria die Menschenseelen unterrichten und ausbilden in der Absicht, ihnen die Suche nach dem wahren Glück auf Erden mit voller Fruchtbarkeit vollenden zu helfen, und zwar sowohl zugunsten ihres eigenen Ewigen Heils als auch zugunsten der endgültigen Gründung von Gottes Reich der wahren Liebe und des wahren Friedens unter allen Geschöpfen.

Am 16. August 2020 sprach die Himmlische Herrin zu Myriam die nachfolgenden Worte als Erweiterung zu Ihren äuβerst wichtigen Daueraufrufen bezüglich der Instandhaltung der Würde aller Geschöpfe:

"Keine einzige Kraft entfaltet eine machtvollere Wirkung zum Vertreiben aller Finsternis aus der Welt und zur Lähmung der Wirkungen ihrer Werke als die Verherrlichung an Gott.

Die gröβte Verherrlichung wird Gott durch eine spontane, ununterbrochene Anwendung der selbstverleugnenden Liebe allen Geschöpfen gegenüber dargebracht. Jedes Geschöpf ist ein Bauwerk, das im Herzen Gottes entworfen ist. Aus diesem Grund ist jedes Geschöpf – jede Menschenseele, jedes Tier, jedes Element der lebendigen Natur – Träger der Unterschrift von Gott Selbst. Diese Göttliche Unterschrift bildet die angeborene Würde eines jeden Geschöpfes.
Deswegen bildet jede Verletzung der Würde eines jeden Geschöpfes – besonders der Würde einer Menschenseele oder eines Tieres – eine ernsthafte Beleidigung an Gott und dadurch eine Quelle tiefer Finsternis, die das Elend, das Chaos, die Ungerechtigkeit, den allgemeinen Unfrieden und das Leid in der ganzen Welt vergröβert, und zwar bei jeder Gelegenheit, bei welcher eine Menschenseele eine solche Verletzung begeht.

Die Würde von Menschenseelen und Tieren wird besonders durch Misshandlung, Folterung, Gewalt, Missbrauch, Intoleranz, Demütigung und jede Form des Quälens einem Geschöpf – einem Menschen oder einem Tier – gegenüber verletzt, ebenso wie durch Diskriminierung gegen einen Mitmenschen aufgrund dessen Rasse, Geschlecht, Bildungsniveau, Glauben oder aufgrund persönlicher äuβerer Merkmale.

Aus diesem Grund setze Ich durch Mein Maria Domina Animarum Werk ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Gott jede Form des Rassismus, der Diskriminierung, der Misshandlung, des Missbrauchs, der Folterung, der Demütigung und jede bewusste Herabsetzung der Lebensqualität seitens Menschenseelen jeglichem Mitmenschen und jeglichem Tier gegenüber strengstens verurteilt.

In Wahrheit sage Ich den Seelen, dass Gott keine einzige Menschenseele diskriminiert. Er beurteilt und richtet jede Seele einzig und allein nach dem Maβe, in dem diese zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens fruchtbar ist im Hinblick auf die Erfüllung Seines Heilsplans. Diese Fruchtbarkeit wird ausschlieβlich vom Maβ bestimmt, wie sie die selbstverleugnende Liebe zu allen ihren Mitgeschöpfen ebenso wie zu Gott und zu Seinen Werken in Anwendung bringt.

Dies ist die groβe Botschaft, die Ich durch Mein Maria Domina Animarum Werk allen Seelen überbringen will. Der goldene Weg zur gröβtmöglichen Blüte der inneren Verfassungen, die erforderlich sind, damit diese Botschaft in der ganzen Welt blühen kann, ist dieser der vollkommenen, bedingungslosen und lebenslänglichen Weihe einer jeden Menschenseele an Mich, damit sie durch den vollkommenen Dienst an Maria voll und ganz Gott gehören und ausschlieβlich Seine Werke der Liebe leben, vollbringen und in der ganzen Schöpfung verbreiten kann".