Wichtige Vorbemerkung: Die Belehrungen mit Bezug auf die Strategien der Finsternis zur Zerrüttung von Gottes Werken und Plänen und zur Verunreinigung und Lähmung der Seelen auf ihrem Weg zur ewigen Bestimmung bei Gott stehen im Mittelpunkt der erhabenen Mission Mariä, der Herrin aller Seelen. Die Himmelskönigin lässt deswegen mit Betonung auf den engsten Zusammenhang zwischen den nachfolgenden Schriften bzw. Rubriken auf dieser Webseite hinweisen:
  • Umwandlung der Finsternis (in Maria lädt ein vorzufinden)
  • Morgensonne und Nebel (in Belehrungen > Bücher vorzufinden)
  • Weihe an Maria im Kampf gegen das Böse im Alltag (in Weihe an Maria > Weihe in der Praxis vorzufinden)
  • Das Licht leuchtet in der Finsternis (in Belehrungen > Kurze Belehrungen vorzufinden)
  • Maria und das Böse (in Belehrungen > Kurze Belehrungen vorzufinden)
  • Bekenntnis eines Dämons auf Befehl der Heiligen Jungfrau Maria (in Offenbarungen > Sonderoffenbarungen vorzufinden)

TOTUS TUUS, MARIA !

MORGENSONNE UND NEBEL

Maria, die Herrin aller Seelen, und der alltägliche Kampf gegen den Bösen.

Gebete und Belehrungen zur Befreiung aus der Finsternis

(Myriam van Nazareth)

 

DIE HERRIN OFFENBART: "Zu jeder Seele sage Ich: Lerne den Feind kennen, und lerne seine Strategie erkennen, sonst kannst du den Krieg nicht gewinnen, und wird das Land der Seele besetzt" (6. Juli 2008)

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus und Maria,

In dieser Schrift lässt die Himmelskönigin eine Auslese Ihrer Gebete im Kampf gegen die Finsternis anbieten. Diese Auslese wird allerdings von umfangreichen aufschlussreichen Inspirationen und Offenbarungen begleitet, durch welche Maria wichtige Erkenntnisse von Ihrer Macht über alles Böse in unserem Leben vermitteln lässt, damit die Gebete noch zweckmäβiger Anwendung finden können.

Der Titel dieser Schrift drückt es vollkommen aus: Der Nebel steht symbolisch für den Bösen und seine Werke von Finsternis, welche die Wahrheit verschleiern, den Blick der Seelen auf Gottes Wirklichkeit und auf die eigene seelische Verfassung verfinstern, und die Seelen von den Strahlen der Sonne (Gott und der Empfindung Seiner Liebe) abschneiden. Die Morgensonne ist Maria, Bote der Mittagssonne (Jesus Christus). Die Morgensonne löst den Nebel allmählich auf, so dass Sie frei und vollkommen über das Land (die Seele) herrschen kann. Genau so will die Gottesmutter die Seelen aus ihrer Finsternis befreien: indem Sie das Licht der Wahrheit und die Wärme der Liebe in die Seelen bringt, ihnen Erkenntnisse von demjenigen vermittelt, was sie verblendet und sie daran hindert, die Dinge (und sich selbst) so zu sehen, wie sie wirklich sind, und ihnen dabei hilft, die Nebel zweckmäβiger zu bekämpfen.

Als die Morgensonne zeigt Sich die Herrin aller Seelen den Seelen als die so oft verkannte Macht, die dazu von Gott berufen worden ist, Gottes Sieg über den Bösen konkret zu gestalten. Sie ist die Frau, unter deren Füβen die Schlange gedemütigt und unwirksam gemacht werden soll. Sie ist die Morgensonne, die den Aufgang der Mittagssonne ankündigt. Das Reich der Mittagssonne wird vollkommen sein (die Gründung von Gottes Reich auf Erden) sobald die Morgensonne den Nebel völlig aufgelöst haben wird (Maria den Bösen endgültig unter den Füβen halten kann).

Die Macht der Himmelskönigin über den Bösen und seine Werke ist vollkommen und uneingeschränkt. Allerdings kann Sie diese Macht nur in dem Maβe zur Geltung bringen, wie die Seelen Sie dazu in den Stand versetzen. Gerade deswegen ruft die Herrin aller Seelen in Ihrer Wissenschaft des Göttlichen Lebens – sämtlichen Schriften, welche Sie Ihrer Myriam inspiriert – unaufhörlich dazu auf, möglichst viele Seelen sollten gemeinsam eine Lichtkette bilden und sich vollkommen, bedingungslos und lebenslänglich Ihr weihen und diese Weihe in allen praktischen Situationen des Alltags anwenden.

Ein wesentlicher Teil der Wissenschaft des Göttlichen Lebens setzt sich aus Belehrungen und Anweisungen im Rahmen der Bekämpfung der Finsternis zusammen. Der Grund dafür sollte jedem einleuchten: Die Himmelskönigin hat von Gott die Macht und die Aufgabe erhalten, als "die Frau" den Kopf Satans zu zertreten. Sie bildet Sich zu diesem Zweck Ihr Heer, das sich aus Seelen zusammensetzen soll, die ihr ganzes Wesen und ihr ganzes Leben in allen Einzelheiten vollkommen Maria verschenken, in vollkommener Weihe. Maria ist die Führerin im Kampf gegen die Finsternis zur endgültigen Gründung von Gottes Reich auf Erden.

In der vorliegenden Schrift will die Herrin aller Seelen die Seelen dazu anregen, sich intensiver mit den vielen Gebeten zu beschäftigen, welche Sie Ihrer Myriam im Kampf gegen die Finsternis inspiriert hat. Sie vermittelt dazu ausführliche Belehrungen, welche diese Gebete genau im richtigen Kontext anbieten lassen. In dieser Schrift lernen die Seelen, wie sie zweckmäβig für das wahre Licht, gegen die Wirkungen der Finsternis und für die eigene Stärkung gegen jegliche Bedrohung von Seiten der Finsternis beten können, und lernen sie auβerdem einiges über die Strategien des Bösen und die noch viel zu wenig bekannte Macht der Himmelskönigin über alles Böse, auch in den konkreten Situationen des Alltags.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Myriam – im Juli 2012

♥ ♥ ♥

TOTUS TUUS, MARIA !

In der Offenbarung der Herrin aller Seelen an Myriam am 16. November 2007 heiβt es:

"Benutze unaufhörlich Meine Macht, die über euch ausgebreitet liegt wie eine Decke Himmlischer Kraft und Himmlischen Lichtes, und die euch schützen kann vor allem, was mit Gottes Plänen und Werken unvereinbar ist. Benutze häufig die Anrufung, die Ich euch gegeben habe:

Maria, mächtige Herrin aller Seelen,
ich liefere jede finstere Kraft Deiner Macht aus.

Diese Anrufung weckt Meine furchterregende Macht über jede finstere Kraft wie eine Explosion von Licht in einer dunklen Nacht. Sie weckt die Kraft Gottes zum Leben auf jedem Lebensweg, der in Finsternis und Elend gehüllt ist". (MARIA – 16. November 2007)

DIE HERRIN LEHRT:

Gott hat Seine Schöpfung dazu vorher bestimmt, Sein Reich zu sein. Die Menschenseele sollte als Sein Meisterwerk gelten, das dieses Reich auf Erden erhalten sollte. Zu jenem Zweck musste die Menschenseele den Stand der Heiligkeit, die ihr gewährt worden war, voll erhalten. Dem Bösen, dem die Erlaubnis erteilt worden war, die Menschenseelen zu prüfen, gelang es, das erste Menschenpaar zum Ungehorsam gegenüber Gottes Gesetz zu bringen: Die Erbsünde wurde begangen, und da jede Sünde aus einem Mangel an Liebe Gott gegenüber hervorgeht, wurde gleichsam der Bund zwischen Gott und der von Ihm beabsichtigten Vertreterin Seiner Werke auf Erden, der Menschenseele, zerrissen. Dieser Bund basierte schlieβlich auf der vollkommenen Liebe und einer einwandfreien Einhaltung des Göttlichen Gesetzes.

Gott hat es nicht bei diesem Zustand bewenden lassen wollen, da Ihm alles daran lag, die Menschenseelen in den Stand der Heiligkeit zurück zu führen. Er schloss mit der Menschheit den Neuen Bund, der auf Seiner barmherzigen Liebe und einem Leben nach Seinen Gesetzen von Seiten der Seelen basieren sollte. Gottes Sohn Jesus Christus schloss den Neuen Bund am Kreuz auf und unterschrieb ihn mit Seinem Blut. Der Menschenseele wurden die Grundsätze der Ewigen Wahrheit und das Vorbild der erlösenden Macht der liebevoll angenommenen und dargebrachten Leiden geschenkt, ebenso wie das Vorbild einer erschaffenen Menschenseele, die im Stand vollendeter Heiligkeit empfangen wurde und lebte: Maria, die Frau, die:

  • als makelloser Tabernakel der Heiligsten Dreifaltigkeit zur jungfräulichen Mutter Jesu Christi auserkoren wurde;
  • Satan als absolut unüberwindliche Gegnerin vorgeführt wurde;
  • die Führung im Kampf des Lichtes gegen die Finsternis erhielt.

Maria, der Himmelskönigin, die seit 2005 den Seelen als Herrin aller Seelen bekannt gegeben wird, wurde die uneingeschränkte Macht über den Bösen und alle dessen Werke von Finsternis gewährt. Diese Macht kann Sie voll gegen die Finsternis im Leben der Seelen anwenden. Dieses Wissen zu lehren und den Seelen dabei zu helfen, es im höchst möglichen Ausmaβ zu ergründen und zu erkennen, ist eine der groβen Zielsetzungen dieses Apostolates, das diese Thesen im Auftrag Mariä, der Domina Animarum Omnium (Herrin aller Seelen) den Seelen schenkt.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Seele als Mittelpunkt des Kampfes zwischen Licht und Finsternis. "Ich bin die Herrin aller Seelen. Es gibt drei groβe Kategorien von Seelen: die Engel, die Menschenseelen, und die Teufel. Der groβe Heilsplan Gottes vollzieht sich um die Menschenseelen herum. Weil der Kampf um die Vollendung der Erlösung und der Heiligung der Menschenseelen gegen die Teufel gerichtet ist, die versuchen, die Menschenseelen von Gott zu entfernen, ist es in den Letzten Zeiten notwendig, dass sich die Menschenseelen Kenntnisse über ihren Feind erwerben, und dass sie durch eine gröβere Erkenntnis von Meiner uneingeschränkten Macht über diesen Feind ermutigt werden. Nicht wegen irgendeiner Beschränkung oder Unzulänglichkeit Meiner Macht verläuft der Kampf gegen das Böse so mühsam, sondern einzig und allein wegen der Tatsache, dass die Menschenseelen durchwegs ihren freien Willen falsch gebrauchen, indem sie den Wegen der Versuchung und der weltlichen Interessen folgen (...)". (9. September 2006)

59. GEBET ZU MARIA UM REINIGUNG VON DER SÜNDE

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Mit jedem Fehltritt stirbt mein Herz an dem Schwert, das ich tiefer in Dein Schmerzvolles Herz gestoßen habe.
Deine Tränen wegen meiner Fehler sind wie Dornen für meine Seele.
Dein Kummer wegen meiner Schwachheit entfernt mich von Dir, und die Trennung lässt mich das Fegefeuer erleben, wenn mein Kinderherz wegen des vermeintlichen Verlustes bricht.
Aus dieser bedrückenden Leere heraus kehre ich reumütig in mich selbst zurück, und finde ich Dich tief in meinem Herzen wieder, genauso liebevoll wie vor meinem Fallen.
Nie leuchtet Dein Licht heller als in einer Seele, die in die Dunkelheit der Nacht gehüllt ist.
Liebe Mutter,
Lass Dein Licht in meinen Geist strahlen, damit Gottes Weisheit meine Augen immer auf der Tugend ruhen lässt.
Lass Dein Feuer mein Herz versengen, damit die Liebe zu Dir und Jesus mich der Sünde abgeneigt macht.
Möge die Erinnerung an mein Fallen nicht den morgigen Tag beherrschen, denn eine Seele findet den Himmel nie hinter sich, und das Licht der Morgendämmerung vertreibt die Schatten der Nacht.
O Maria, die Finsternis nimmt einem Kind des Lichtes den Atem des Lebens.
Mache mich deshalb wachsam für alle Zeichen von Satans Gegenwart.
Bekleide mich mit Deiner Kraft gegen alle Versuchungen, die meine Seele auf Irrwege führen, die sie von der Wahrheit wegführen.
Durch Deine Unbefleckte Empfängnis, befreie meine Seele von der Bürde ihrer Verunreinigungen, damit sie Deinen heiligenden Einfluss atmen kann.
Tauche meine Sünden in das kostbare Blut Jesu, damit sie zu einem Opfer der Buße und Wiedergutmachung an den Vater werden.
O meine Mittlerin, erbitte mir die Gnade, dass ich nicht mehr meinen Schwachheiten nachgebe.
Nimm meine Tränen der Liebe an als eine Blumenkrone um Dein Herz und das Herz Jesu.
Liebe Mutter,
Lass jeden Augenblick mein Herz für Dich singen, damit mein Geist still wird an weltlichen Klängen.
Möge meine Liebe zu Dir mich von meiner ganzen Schuld und jedem Makel befreien.
O meine Fürsprecherin, erwirke mir doch Vergebung für alle meine Verirrungen, damit, wenn mein Lebensweg die Kreuzung der Ewigkeit erreicht, Du auf mich warten mögest, um meine Seele in das Zeitlose hinein zu führen.

DIE HERRIN LEHRT:

Eine Seele kann aus den unterschiedlichsten Gründen Verletzungen mit sich tragen. Im Grunde genommen verletzt sich die Seele jedes Mal, wenn sie einer Versuchung nachgegeben hat, denn in jenem Augenblick hat sie sich aus der Verbindung mit Gottes Herzen los gerissen. Durch diese Wunde verliert sie ein gewisses Maβ an Göttlichem Leben, was sie empfindlicher macht für weitere Versuchungen und ihr inneres Leben in einem gewissen Ausmaβ aus dem Gleichgewicht bringt. Die Gottesmutter kann der Seele dabei helfen, ein neues Gleichgewicht wieder zu finden und sich von den Folgen ihres Fehltritts zu reinigen. Mag die Nacht der Sünde auch noch so dunkel gewesen sein, immer wieder folgt ein Morgen für die Seele, die diesen Morgen tatsächlich erleben will. Wenn sich die Erkenntnis von den eigenen Fehltritten mit einem Sehnen nach wahrer Liebe im Herzen verbindet, kann eine Bekehrung zustande kommen.

Bekehrung soll man sich nicht unbedingt als die Wende nach einem groβen Vergehen oder nach einem schwer sündhaften Leben vorstellen: Sich bekehren, kann die Seele täglich tun, sogar nach dem geringsten Fehltritt, denn Bekehrung ist jedes Umkehren nach der Erkenntnis dessen, dass man nicht ganz Gottes Gesetz entsprechend gehandelt, gesprochen, gedacht oder gefühlt hat, sogar in den kleinsten Dingen. Bekehrung ist wie das Sich-Erheben nach jedem Sturz unter der Bürde einer Versuchung. Keine Lebenshaltung eignet sich besser und zweckmäβiger zu diesen ständigen Bekehrungen und zu einem Rücktritt aus der ständigen Neigung zum Sündigen als jene der vollkommenen Weihe an Maria.

Der Böse versucht ständig, die Seele in einer Atmosphäre gefangen zu halten, die diese erstickt. Das Leben in aufrichtiger Weihe an Maria ist wie eine sich ständig wiederholende Mund-zu-Mund Beatmung. Maria hegt und pflegt die Seele, die sich Ihr verschrieben hat und diesen Bund tatsächlich im Alltag heiligt und lebt, und Sie tut dies in einer Atmosphäre, die diese Seele freier atmen lässt, einer Atmosphäre, welche die Seele an jene erinnert, in welcher sie in Gottes Herzen erschaffen wurde.

Es lieβe sich so ausdrücken, dass die Sünde wie ein Ofen ist, der in einem kleinen Häuschen Kohlenmonoxid freisetzt: Die Seele erstickt langsam. Erkenntnis von der Sünde, und besonders die Weihe, ist wie das Öffnen aller Türen und Fenster.

Sünden brauchen keine sinnlose Verletzung zu hinterlassen. Die Sünde und die Reue können Maria geweiht werden. Ja, sogar Sünden, nicht weil diese dadurch wieder gut gemacht würden, sondern weil eine solche Weihe im Grunde genommen heiβt, dass die Seele ihren Fehltritt erkennt, sich von ihm reinigen möchte, und demütig um die Kraft bittet, diesen nicht mehr zu begehen. Eine solche Weihe kommt einem Schuldbekenntnis gleich, welches die Seele vor der groβen Fürsprecherin ausspricht, damit die Gnade der Vergebung und der Wiedergeburt auf einer 'sündenfreieren' seelischen Ebene bekommen werden kann.

66. GEBET ZU MARIA UM SCHUTZ GEGEN DIE VERSUCHUNG UND SÜNDE

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Mein reumütiges Herz findet Dich als eine einsame Rose, ächzend unter strömendem Regen. Die Seelen vieler Deiner Kinder entarten zu Steinen, die die Bürde vom Kreuz Jesu untragbar machen.
Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit machen die Erben des Vaters zu Unkraut von dem, der Hass und Zerstörung zwischen Gottes Früchte sät.
Wie listig macht er doch meine eigenen Schwächen zu Ködern für meine Seele.
Mit jeder Abweichung von der Tugend weise ich Gottes Liebe zurück. Ich habe nicht einmal bemerkt, wie sehr mein Wesen verunstaltet ist. Wie hässlich scheint es mir jetzt im Licht Deiner unbefleckten Schönheit zu sein.
Mein Hochmut schickte mich auf Irrwege. Unsichtbar, aber näher als mein eigener Schatten folgt mir Dein liebendes Herz.
O liebenswerte Schönheit, darf ich in Deiner Liebe verankert bleiben, denn ohne Dein gnädiges Lächeln bin ich verdammt, ewig herumzuirren.
Wie sehr wird meine Seele verwundet bei jedem Schritt auf Wegen, die nicht durch Dich geebnet sind.
Wie widerwärtig wirkt jedes Wort, das nicht durch Dich beatmet wird, bevor es meinen Mund verlässt.
O meine Beschützerin, wie kann mein Herz dem sanften Geflüster der Gesandten aus dem Reich der Ewigen Liebe widerstehen?
Du hast mein Herz zu einem Portal des Paradieses gemacht. Deine Tränen um meine Sünden reinigen dort mein ganzes Wesen.
Lass mich nie mehr los, meine Heiligmacherin, denn nur eine Seele im Stand der Heiligkeit kann Gottes Liebe unbegrenzt in sich aufnehmen und festhalten.
O Maria, mache mein Herz krank vor Liebe zu Dir und Jesus, bevor es am Gift des Teufels sterben kann. Möge Deine Stimme künftighin meine einzige Versuchung bleiben.
Mache, dass jeden Abend Dein Blick mit Wohlgefallen auf mir ruhen kann und dass meine Seele für Dich eine nie austrocknende Quelle der Freude sein möge.

DIE HERRIN LEHRT:

Maria ist das einzige Geschöpf, das jemals ein Leben geführt hat, das vollkommen frei von Sünde war. Wie jeder Mensch war auch Sie der Versuchung ausgesetzt, aber Sie hat jeder Versuchung auf wahrlich heldenhafte Weise Widerstand geboten. Ihre Macht über die Inspirationen des Teufels war vollendet. Daher liegt es auf der Hand, dass Maria die meist Geeignete ist, an die wir unsere eigene Ohnmacht im Kampf gegen die Versuchung aufopfern können und von der wir Kraft erflehen können.

Man könnte sich den Bösen wie ein Ungeheuer vorstellen, das ständig um die Burg der Seele herum schleicht, auf der Suche nach jedem bröckeligen Stein und jeder Spalte, damit es in die Burg eindringen kann. Die bröckeligen Steine und die Spalten in den Mauern sind die Schwächen der Seele, die undichten Stellen, durch welche sie das Göttliche Leben und die Gnaden verliert und durch welche der Einbrecher sich immer wieder die Herrschaft über die Burg verschafft. Der Böse studiert unsere Seele, unsere Neigungen, und bedient sich jeder zutage tretenden Schwäche um die Seele in seine Falle zu locken. Daher die Notwendigkeit für die Seele, ihren Charakter und ihren Willen so zu stärken, dass sie dem Einbrecher widerstehen kann, und ständig um die Vermehrung ihrer Liebe zu bitten, damit sie sich immer häufiger und beharrlicher für die Dinge des Himmels entscheiden kann.

Einst sagte mir die Herrin aller Seelen gnädigerweise: "Vor der Macht der eindringenden Schlange solltest du dich nicht fürchten. Alles, was du brauchst, ist einen felsenfesten Glauben an Meine Liebe, die alles Gute tun will, und an Meine Macht, die alles Gute tun kann. Ist diese Voraussetzung erfüllt, so befehle Ich die Schlange her zu Meinen Füβen, und unterwerfe sie Mir. In Meinem Tempel bin Ich die Herrin". Unter 'Meinem Tempel' versteht die Himmelskönigin die Ihr kraft vollkommener Weihe gehörende Seele.

Was verführt eine Seele zur Sünde? Sehr oft Selbstsucht, Habgier, Hochmut, Machtbegierde, Unzufriedenheit, Genusssucht, Hass, Mangel an Liebe, Mangel an Erkenntnis von Gutem und Bösem, und bzw. oder die Empfindung der Sinnlosigkeit des Lebens. Deswegen setzt die dauerhafte Befreiung aus der Sündhaftigkeit und aus der Verführbarkeit die Entwicklung von genau den entgegengesetzten Verfassungen voraus: Selbstlosigkeit, Liebe, Loslösung aus möglichst vielen materiellen Bedürfnissen, Demut, Abtötung des Selbst, Erkenntnis von Gutem und Bösem, und Sinngebung. Das alles, und die Wege dorthin, lehrt die Herrin aller Seelen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Immer wieder ergibt sich die Erwünschtheit einer beharrlich gelebten vollkommenen Weihe an Maria als Weg in ein neues Leben.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Machtmittel Satans. "(...) Der wirkliche, tief gelebte Glaube an Gott ist eine Seltenheit geworden. Die Verlockungen der Welt sind dafür verantwortlich. Trotzdem wären diese Verlockungen nicht so anziehend, wenn die Seelen die wahre Liebe für Gott kennen würden. Das wahre, tiefe Vertrauen zu Mir ist genauso gering. Es ist sogar bei den meisten Mir geweihten Seelen schwach. Mir wird so selten wirklich nachgefolgt. Seelen geben sich selten Mir hin. In dieser Welt, in der alles mit dem Verstand bewiesen werden muss, bin Ich zu wenig 'greifbar'.

Dennoch übergeben die Seelen sich schon in großen Mengen Satan. Die unzähligen Seelen, die behaupten, dass er nicht existiert, dienen ihm voll und ganz in allen seinen Machtmitteln: freier Sexualität, Materialismus in seinen zahlreichen Äußerungen, gnadenloser Konkurrenz, Genusssucht, inhaltsleeren Freizeitgestaltungen und so vielen anderen. Wie blind sind die Seelen doch geworden. Ihre Sinne folgen den Irrlichtern der Welt, die Augen ihrer Seele finden allerdings das wahre Licht Gottes nicht mehr. Es ist dieses Licht, dass Ich ihnen als Herrin aller Seelen bringen will. Ich wiederhole: Es ist Mein sehnlicher Wunsch, die Seelen wahrlich frei zu machen". (30. Juni 2006)

189. GEBET UM MARIAS FÜRSPRACHE FÜR DIE VERGEBUNG VON SÜNDEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Goldene Stimme der Fürsprache und mächtige Mittlerin aller Gnaden, durch Deine Tränen gequält schenke ich Dir mein Gebet von Liebe als Sühnopfer für die Sünden der Welt.
Aufgrund Deiner Flucht mit dem kleinen Jesus nach Ägypten, stärke mich in meiner Schwachheit, denn ich werde von Versuchungen verfolgt. Lass doch den fruchtbar machenden Regen der Gnade über die Verfolger herabkommen, damit sie sich zum Licht bekehren.
Aufgrund Deiner Schmerzen, als Dein zwölfjähriger Sohn in Jerusalem zurückgeblieben war, erflehe ich Deine Fürsprache zur Vergebung aller Ablehnung Gottes, aller Ketzerei und aller Gottlosigkeit. Entzünde in den Menschenherzen die Sehnsucht, jeden Tag wieder nach Jesus zu suchen.
Aufgrund der schrecklichen Leiden im Herzen Jesu im Garten Gethsemani flehe ich um Deine Fürsprache zur Vergebung aller sündigen Gefühle. O Mutter der Liebe, entzünde alle Menschenherzen zur Reinigung aller Anhänglichkeit an die Sünde.
Aufgrund der Geißelwunden Jesu erflehe ich Deine Fürsprache um Vergebung aller durch den Körper verübten Sünden. O befreie die Welt von jedem Verfall der Moral, der Gottes Licht löscht. Zeige Dich in den Menschenherzen in Deiner blendenden unbefleckten Schönheit, damit sie sich nur noch nach Reinheit sehnen.
Aufgrund des verwundeten Hauptes des mit Dornen gekrönten Jesus flehe ich Dich um Deine Fürsprache um Vergebung aller sündigen Gedanken, aller unreinen Phantasien und allen Hochmuts an. Herrsche in den Herzen als die Königin der Demut, damit alle Deine Kinder zur Glorie erhoben werden können.
Aufgrund der Verurteilung Jesu zum Tod erflehe ich Deine Fürsprache um Vergebung für alle Sünden des Mangels an Respekt vor dem Leben und des Richtens und der Verurteilung anderer. Lehre Deine Kinder, nicht länger Gott in ihren Mitmenschen zu verfolgen.
Aufgrund des wiederholten Fallens Jesu unter dem Kreuz erflehe ich Deine Fürsprache um Vergebung der immer wiederkehrenden Sünden, denen Deine Kinder am wenigsten Widerstand bieten können. Sei bei ihnen, während sie ihr Kreuz tragen, damit sie zur Einkehr kommen und erkennen, dass ihre Leiden mit Liebe ihre Ketten brechen werden.
Aufgrund der Vergebungsbereitschaft Jesu bei der Annagelung an das Kreuz erflehe ich Deine Fürsprache um Vergebung aller mit dem Mund verübten Sünden. Lehre Deine Kinder zu erkennen, dass Hass, Groll, Rachsucht, Klatsch und Verleumdung Waffen des Teufels sind.
Aufgrund der Kreuzeswunden Jesu erflehe ich Deine Fürsprache um Vergebung aller mit den Händen verübten Sünden. Lehre die Seelen, zu sehen, dass Hände Blumen der Freude für ihre Nächsten sein sollen.
Aufgrund Deiner Tränen erflehe ich Deine Fürsprache um Vergebung aller mit den Augen verübten Sünden. O Mutter, lehre uns, wie die Begierde nach den Dingen der Welt ein Grab für die Seele gräbt.
Liebe Mutter der Schmerzen, aufgrund des Todeskampfes Jesu am Kreuz erflehe ich Deinen Beistand für Menschen in ihren letzten Lebensstunden, damit sie im allerletzten Kampf um ihre Seele gestärkt werden mögen und damit ihre Bekehrung und Rettung für die Ewigkeit in Deinen Händen besiegelt sein möge.

DIE HERRIN LEHRT:

Die Macht von Marias Fürsprache wird nur durch einen einzigen Faktor eingeschränkt: durch die Tatsache, dass Sie an das Gesetz von Gottes Gerechtigkeit gebunden ist. Manchmal verhindert Gottes Gerechtigkeit, die ja Ausgleich einer jeden Sünde und eines jeden Fehltritts von Seelen erfordert, dass Sünden ohne weiteres durch die Fürsprache der Gottesmutter beseitigt werden. Wäre dieses Gesetz nicht, so würde Gott jeder Fürbitte der Himmelskönigin stattgeben. Konkret heiβt dies, dass Maria in der Ordnung der Gnade im Grunde genommen allmächtig ist. 'In der Ordnung der Gnade' heiβt: nicht von Natur aus, sondern kraft einer Göttlichen Verfügung, kraft derer die Gnade gewährt worden ist, welche die betreffende Eigenschaft oder die betreffende Fähigkeit zustande gebracht hat oder diese ermöglicht.

Genauso wie Gott durch die Unverletzlichkeit des freien Menschenwillens in Seinem Wirken gehemmt werden kann, so wird Maria durch das Gesetz der Gerechtigkeit in Ihrem Wirken gehemmt. In der Praxis heiβt dies zum Beispiel, dass eine Seele, die eine Todsünde begangen hat, niemals durch irgendeinen Akt der Liebe versucht hat, diese auszugleichen, und auch nie Reue über ihr Verhalten aufgebracht hat, auch durch die übermächtige Fürsprache der Gottesmutter nicht gerettet werden kann.

Einst vertraute die Herrin aller Seelen Ihrer Myriam an, es komme hin und wieder vor, dass Sie Seelen bei deren Lebensgericht aus der Drohung der ewigen Verdammnis zu retten vermag, fügte dem allerdings hinzu, dass dies nur dann der Fall sein kann, wenn hinreichende 'Materialien' vorhanden sind, aus welchen diese Gnade freigesetzt werden kann. Solche Materialien wären: Gebete, Sühneakte, Buβe, Abtötung, vollkommen gelebte Weihe an Maria, Heilige Messefeiern, Empfang von Sakramenten zur Wiedergutmachung u.ä., das alles durch Mitmenschen erbracht, so dass diese Akte automatisch durch die Kraft der Nächstenliebe ergänzt werden. Wo dies alles vorhanden ist, kann sich die Macht der Himmelskönigin voll auswirken.

Einen Nachweis Ihrer Macht in der Stunde des Lebensgerichtes einer Seele brachte die Herrin Ihrer Myriam einst durch die Aussage vor, es komme hin und wieder vor, dass eine Seele der ewigen Verdammnis dadurch entkommt, dass sie sich vor dem Hintergrund dieser schrecklichen Drohung, wenn sie die Erkenntnis von dem Ausmaβ annimmt, in dem sie gegen Gottes Gesetz verstoβen hat, zu den Füβen der Himmelskönigin nieder wirft und Sie flehentlich um Ihre Vermittlung bittet. In einem solchen Falle genügt ein einziges Wort der Fürsprecherin, diese Seele aus der Drohung der Hölle zu befreien. Nach Aussage der Himmelskönigin gilt für Gott dieser Akt der Selbsterniedrigung zu ihren Füβen als ein Auflodern eines letzten Funkens des Glaubens und der Hoffnung. Es soll allerdings darauf hingewiesen werden, dass eine Befreiung aus der ewigen Verdammnis nicht heiβt, dass die Seele gleich in den Himmel eintritt. Durchwegs folgt auf diesen 'Freispruch' ein sehr langer Aufenthalt im Fegefeuer, wegen der Notwendigkeit, das Gesetz der Gerechtigkeit zu befriedigen.

Gottes Gerechtigkeit ist ein System, nach welchem all dasjenige, was von Gottes Gesetz abweicht, irgendwann ausgeglichen wird.

Die besondere Kraft des Gebetes 189 liegt darin, dass die Gottesmutter darum gebeten wird, der Seele Vergebung um der unterschiedlichen Punkte der Leiden Jesu und Ihrer eigenen Schmerzen willen zu bekommen. Dies ist daher sinnvoll, weil die Leiden und Schmerzen Jesu und Mariä die Schlüssel schlechthin sind, durch welche der Kerker aufgeschlossen worden ist, in welchem die Seelen durch die Erbsünde eingesperrt worden waren. Aus diesem Grunde ist vom Kreuz Jesu die Rede als 'dem Kreuz unserer Erlösung': Das Kreuz von Golgotha hat uns nicht an sich erlöst, sondern der Gekreuzigte, Jesus Christus, durch die Leiden und den Tod am Kreuz. Wenn der erlösenden Akte gedacht wird bzw. diese verherrlicht werden, ruft die Seele gleichsam die erlösende Wirkung derselben wieder auf sich herab.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Passion als Entlarvung der Strategie des Bösen. "Lämmchen Meines Herzens, sieh doch, wie Jesus in Seiner Passion die vollständige ewig dauernde, unveränderliche Strategie Satans in allem enthüllt hat, was Er mit Sich hat geschehen lassen:
  • Satan inspirierte Judas zum Verrat. Noch immer inspiriert er die Seelen zum Verrat gegen Christus, indem sie sich von der wahren Lehre Christi abwenden, indem sie anderen Religionen nachlaufen, die nicht die eine Wahrheit Gottes zu den Seelen bringen, durch Abgötterei, durch die Folgen der Verirrungen, indem sie dem Okkultismus und den unterschiedlichsten Lehren nachlaufen, die von der Finsternis inspiriert sind, durch alle Erscheinungsformen des Modernismus in der Kirche und durch alle Formen des Zweifels an dem Wirken Gottes im Alltag;

  • Satan inspirierte Judas dazu, das Geld Gott und der Liebe vorzuziehen, so dass er Ihn an Seine Feinde für eine Handvoll Münzen verkaufte. Immer noch ziehen Unzählige das Geld Gott und der wahren Liebe vor;

  • Satan inspirierte Judas zur Unaufrichtigkeit, indem er ihn dazu veranlasste, Jesus durch einen Kuss zu kennzeichnen. Immer noch inspiriert er unzählige Seelen zu vielen Formen der Unaufrichtigkeit, so dass ihr Mitmensch nicht weiß, was er an ihnen hat, und er von ihnen getäuscht wird;

  • Satan inspirierte den Hohepriestern und Schriftgelehrten bei der Aburteilung Jesu, über eine Situation zu urteilen, von der sie im Grunde genommen nichts verstanden. Das tut er immer noch im groβen Stil unter den Seelen;

  • Jesus zeigte, wie Satan Seelen für die Sünde zu verblenden versucht. Jesus tat dies, indem Er erlaubte, dass Ihm vor den Hohenpriestern die Augen verbunden wurden während Er misshandelt wurde;

  • Satan inspirierte Pilatus dazu, Menschenfurcht und Eigennützigkeit nachzugeben, indem er ihn über die Reaktion der Juden, wenn er Jesus freisprechen würde, in Angst versetzte. Immer noch inspiriert er Unzählige dazu, sich für das eigene Image und Wohlergehen zu entscheiden auf Kosten der Verteidigung der Wahrheit;

  • Jesus zeigte, wie sehr Satan die Seelen zu übermäßigem Interesse für das Leibliche inspiriert, als die Henker dazu angeregt wurden, den Leib Jesu mit einer Grausamkeit zu geißeln, die die Regeln unendlich weit übertraf und die um so unbegreiflicher war, weil sie Jesus nicht einmal kannten und Pilatus auβerdem an Ihm keine Schuld gefunden hatte.

  • Jesus zeigte, wie sehr Satan die Menschheit zum Hochmut anregt, und ließ Sich daher mit Dornen krönen, um die Seelen über die Wertlosigkeit und die vernichtende Kraft dieser Verfassung des Geistes und des Herzens zur Besinnung zu bringen;

  • Satan inspirierte die Henker, Jesus während des Kreuzweges wiederholt zu Fall zu bringen, und ließ dadurch merken, wie sein ganzer Plan darauf gerichtet ist, die Seelen während der Prüfungen ihres Lebens zu Fall zu bringen, damit sie entmutigt werden und den großen Kampf für das Heil aufgeben;

  • Während der ganzen Passion zeigte Jesus, wie sehr Satan die Seelen zu blindem Hass, Gefühllosigkeit und Gleichgültigkeit gegen ihre Mitmenschen und gegen Gott inspiriert.

Dies sind die wichtigsten Punkte, an denen Satan seinen verheerenden Kampf gegen die Seelen orientiert, die Türen, durch die er versucht, die Seelen zu betreten. Die Passion ist unendlich viel aktueller, als die Seelen durchwegs denken. Die Schule jener großen Stunden ist die große Schule des Seelenlebens selbst. Lämmchen Christi, vergiss dies nie.

Deshalb ist das Bestreben, an jedem Tag des Jahres die Passion im Herzen zu erleben, eine notwendige Voraussetzung, die Seele zu ihrer Verherrlichung führen zu helfen, zumal da dieses Erleben das Herz in den Herzen von Jesus und Mir Selbst festhält". (Karfreitag, 6. April 2007)

209. BITTGEBET ZUM EWIGEN VATER ZUR VERNICHTUNG DES BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

Geliebter Ewiger Vater,
Ausgehend von dem unlöschbaren Durst Jesu nach Seelen und Marias nimmer endenden Schmerzen wegen des Verlustes Ihrer Kinder bitte ich Dich um die Ausgießung aller erlösenden Mächte aus Gottes Hand auf die Welt zur Lösung aller Ketten des Bösen, die die Seelen binden.
Durch das blendende Licht des Kreuzes Christi, des Lichts der Welt, löse die Ketten der Finsternis.
Durch die unbegrenzte erlösende Kraft der Heiligen Wunden Christi, des Befreiers der Menschheit, löse...
Durch die niederschmetternde Macht des Heiligen Blutes Christi, des Lammes Gottes, löse...
Durch die häufigen Teufelsaustreibungen durch Christus, den Messias, löse...
Durch die häufigen Wunder durch Christus, das Mensch gewordene Wort Gottes, löse...
Durch die Göttliche Glorie der Auferstehung Christi, des Sohnes Gottes, löse...
Durch die makellose Reinheit der heiligsten Jungfrau Maria, lose...
Durch die glorreiche jungfräuliche Mutterschaft der Mutter Gottes Maria, löse...
Durch die absolute Vollkommenheit der heiligsten Jungfrau Maria, der Königin des Himmels und der Erde, löse...
Durch die geheiligten Tränen und Bluttränen der heiligsten Jungfrau Maria, der Miterlöserin der Menschheit, löse...
Durch die unvergleichliche Verherrlichung der heiligsten Jungfrau Maria an Seele und Körper, löse...
Durch den verheißenen Triumph des Unbefleckten Herzens Mariä, des Schreckens der Teufel, löse...
Durch die mächtige, vernichtende und umgestaltende Ausgießung der Gaben des Heiligen Geistes, löse...
Durch das alles verzehrende Liebesfeuer des Heiligen Geistes, lose...
Durch das segensreiche Schwert des Erzengels Michael, des Überwinders von Luzifer, löse...
Durch die Unbesiegbarkeit der Engel des Lichts, Deiner Himmlischen Heerscharen, löse...
Durch die Reinheit und Treue des Heiligen Josef, des ersten Dieners Jesu und Mariä, löse...
Durch die engelhafte Liebe des Heiligen Apostels Johannes, des geliebten Jüngers Jesu, löse...
Durch den unerschütterlichen Glauben des Heiligen Apostels Petrus, des ersten Papstes der Heiligen Kirche, löse...
Durch die Selbsthingabe, die Aufopferungen, die Entsagungen, die Buße und das Gebet der Dir geweihten Christen, löse...
Durch die Selbstverleugnung, das Blut und die Leiden Deiner Heiligen und Märtyrer, löse...
Durch die Wandlung jeder Heiligen Hostie in Christus in jeder Heiligen Messe, löse...
Durch die wiedergutmachende Kraft jeder aufrichtigen Beichte, löse...

DIE HERRIN LEHRT:

Das Kreuz Jesu Christi ist das Werkzeug unserer Erlösung schlechthin. Für Gott ist es besonders wertvoll, dass die erlösenden Leiden verherrlicht und gepriesen werden, und zwar nicht nur die Leiden Christi sondern alle Leiden, die auf Erden dargebracht worden sind, insbesondere jene, die dadurch geheiligt worden sind, dass sie in der richtigen liebevollen Verfassung Gott dargeboten worden sind. Damit keine Leiden verloren gehen, betont die Herrin aller Seelen hin und wieder die Bedeutung der Weihe aller Leiden, die jemals auf dieser Welt durchstanden jedoch nicht in einer liebevollen Verfassung dargebracht und nicht an Gott (z.B. durch Maria) geweiht worden sind, oder die sogar Anlass zu negativen Gesinnungen (Hass, Verfluchung, Rache, Nichtannahme, Bitterkeit...) gegeben haben. Durch Weihe werden Prüfungen, auch solche, die vor langer Zeit und sogar von anderen Seelen nicht in einer fruchtbaren Verfassung durchstanden worden sind, zu Waffen gegen die Werke der Finsternis. Weihe schwächt gleichsam die Auswirkungen der Macht des Bösen.

So wird Weihe an Maria schlechthin zur wesentlichen Waffe im Machtkampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Maria als Führerin im Kampf gegen die Finsternis in den Letzten Zeiten, und dem Bösen. Maria hat den Bösen voll und ganz in Ihrer Macht. Damit Sie diese Macht tatsächlich voll anwenden kann, muss Ihr der freie Wille möglichst vieler Seelen zu Füβen gelegt werden. Gerade das ist eine der wichtigsten Lektionen, die uns die Herrin aller Seelen lehrt.

Leiden erlösen deswegen nur im dem Maβe, wie sie in Liebe angenommen und getragen, und Gott geweiht werden. Diese Weihe erfolgt vorzugsweise durch Maria, weil Sie die vollendete Brücke zwischen Himmel und Erden ist, und Ihr Schmerzensreiches Herz bereits auf Golgotha der lebendige Kelch war, in welchem die Leiden Jesu und Ihre eigenen Schmerzen sich verschmolzen und als eine hochheilige Mischung aus Göttlicher und aus erschaffener Quelle der Gottheit dargeboten wurden.

Besonders machtvoll im Kampf gegen die Finsternis sind Anrufungen, in welchen die Elemente vorgebracht werden, die dem Bösen ein Anstoβ sind. Aus solchen Elementen setzt sich das Gebet 209 zusammen. Aus diesem Grunde enthält jenes Gebet mithin sehr wichtige Belehrungen über dasjenige, was Licht über die Schöpfung gebracht hat bzw. bringt, und somit die Wirksamkeit des Bösen beeinträchtigt. Werden diese Elemente Gott dargeboten, so wirken diese sich als erlösende Gnaden für die Seelen aus.

257. BITTGEBET UM DEN TRIUMPH MARIÄ, SCHRECKEN DER TEUFEL

(Myriam van Nazareth)

(Gebet zur Demütigung Satans durch Maria,
die Unbefleckte Empfängnis)

Heiligste Jungfrau Maria, allmächtig gegen alle Kräfte von Finsternis, Verderben, Versuchung und Sünde, unter Deinen Schutz fliehe ich vor dem, der Christus in mir töten will.
O vergöttlichter Tabernakel, der das Licht der Welt getragen hat, im Tempel Deines allerreinsten Körpers entsprang die Quelle des Göttlichen Blutes der Erlösung. Dein jungfräulicher Mutterschoß wurde der Kelch, der vielen den Trank des Ewigen Lebens bot.
Mächtiger Schrecken der Teufel, ich werfe mich vertrauensvoll zu Deinen Füßen nieder, denn ich will Dein Eigentum sein. Wen soll ich fürchten, wenn ich Dir vollkommen gehöre. Bist Du nicht die Königin der Letzten Zeiten, die den Prinz der Verführung und Zerstörung unter Ihre Füße legen wird zur Vernichtung von allem Bösen?
Ich verherrliche Dich, Maria, erhabene Königin von Himmel und Erden, denn in Dir wird eine Frau die ganze Menschheit an ihm rächen, der in allen Jahrhunderten die Seelen zu seinem Spielball gemacht hat.
Ich verherrliche Dich, Maria, mächtige Herrin von allem, was lebt, denn die teuflische Schlange, die sich als Beherrscherin der Welt wähnte, wird auf Dein Wort hin zu Deinen Füßen kriechen, die von Gott gemacht sind, sie zu Staub zu zertreten.
Er, der Unzählige vom Licht wegführt, wird durch das Licht aus Deinen Augen geblendet werden, denn Deine Augen werden ihn bezwingen.
Er, der Unzählige vom Weg Christi weggerissen hat, wird jeden Wink Deiner Finger fürchten, denn Deine Hände werden ihn zittern lassen.
Er, der Unzählige durch seine Einflüsterungen ins Verderben gestürzt hat, wird durch die Befehle aus Deinem Mund gedemütigt werden, denn Dein Mund wird ihm gebieten, sich in Übergabe vor Dich niederzuwerfen.
Er, der Unzählige auf Erden zu seinen Sklaven gemacht hat, wird zu Deinen Füßen um Gnade flehen, denn Deine Füße werden ihn Deine Macht spüren lassen.
Zärtlich liebende Mutter Maria, ich bitte Dich flehentlich um Deine unfehlbare Fürsprache für das Kommen des Reiches des Lichts.
Mächtige Mutter Maria, ich bitte Dich flehentlich um die Entfaltung Deiner Macht, damit keine Seele mehr das ewige Verderben im Reich der Finsternis zu fürchten hat.

3 x die Anrufung:

"O Maria, gieße über die Welt das verherrlichte Licht Deiner Unbefleckten Empfängnis aus, zur Demütigung und Austilgung jeder teuflischen Macht!"

DIE HERRIN LEHRT:

Der 'Triumph Mariä' ist folgendermaβen zu verstehen: Maria ist Trägerin unendlicher Mysterien und einer Macht, die keine Menschenseele völlig fassen kann. Die auβergewöhnlichen Offenbarungen in Die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden sind diesbezüglich sehr aufschlussreich. Der häufige Gebrauch des Namens MARIA erschlieβt die oberste Verherrlichung an das absolute Meisterwerk Gottes, und schlieβt dadurch das Tor zu einer vollkommen neuen Welt auf. Da diese neue Welt vollkommen Spiegel und Ausdruck von Gottes Reich sein wird, zeigt Sich die Herrin aller Seelen als das Tor des Himmels. Gott scheint den Seelen den Namen MARIA als das goldene Tor zu einer Wiedergeburt in einem neuen Frieden anzubieten: In der vollkommenen Weihe an die Herrin aller Seelen liegt – kraft der Erlösungswerke Christi – der Schlüssel zur Gründung von Gottes Reich in der Seele.

Gemäß Gottes Verheißung wird das Reich Gottes auf Erden durch den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariä eingeläutet werden. Der endgültige Sieg Christi, des Lichtes, ist bereits in der Bibel vorhergesagt und verheißen worden, und es steht fest, dass dieser Sieg mit dem Triumph des Unbefleckten Herzens Mariä kommen wird, der Frau, die den Kopf der Schlange (Satan) unter Ihren Füßen zerquetschen wird: Das Bild der vollendeten Erniedrigung des Bösen durch die Heiligste der Menschenseelen, Maria, die Sich für diesen Kampf Ihre Armee auserwählt und ausbildet (die Seelen, die sich Ihr vollkommen und bedingungslos weihen). Das Maria Domina Animarum Apostolat ist gerade dazu von der Himmelskönigin ins Leben gerufen, ein kraftvolles Werkzeug in Ihren Händen zu sein, zwecks Vollendung Ihrer besonderen Berufung im Kampf gegen die Finsternis in jeglicher Form.

Jesus Christus hat durch Sein Leiden und Seinen Kreuzestod den Endsieg besiegelt. Gott hat jedoch gewollt, dass der Mensch an der konkreten Gestaltung des Sieges Anteil haben soll. Aus diesem Grunde hat Jesus die Erlösung in Seiner Eigenschaft als Gott-Mensch aufgeschlossen, und hat Gott Maria als erschaffene Menschenseele zur Galionsfigur im Sieg der Menschenseele über den Bösen gemacht. Marias vollendete Heiligkeit wird den Seelen zum Nachweis der Macht der Seele über das Böse angeboten. Wer sein Leben für Maria und in Ihrem Dienst hingibt (vollkommene Weihe von allem, was sich in unserem Leben ereignet), versichert sich der ewigen Glückseligkeit, vorausgesetzt, dass er diesem Dienst treu bleibt und ihn in beharrlicher Tugendbeständigkeit ausübt, so wie Jesus diese in der Frohen Botschaft lehrte.

Maria ist aus dem Grunde Schrecken der Teufel, weil der Böse Sie niemals in die Knie hat zwingen können. Sie hat Sich nie versündigt. Ganz im Gegenteil hat Sie den Bösen unzählige Male in die Knie gezwungen, und wie Sie es in Wiedergeburt des Irdischen Paradieses nachweisen lieβ, tat Sie dies einige Male sogar wortwörtlich, sei es im Verborgenen, weil Sie Ihre Macht, die von Dämonen als Schrecken und Folter empfunden wurde und für alle Zeit empfunden werden soll, nie hat zur Schau stellen wollen.

265. BITTGEBET ZUR HIMMLISCHEN BLUME MARIA
ZUM SCHUTZ GEGEN DIE DORNEN DES BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Eile mir zu Hilfe, denn das Böse bedroht Dein Kind in so vielen Formen.
Du hast alle Macht über den Bösen, die Sünde und die Versuchung erhalten.
O unüberwindlicher Schrecken der Teufel, bekleide mich mit einer heiligen Kraft gegen alle Versuchungen im Geist, im Herzen und am Körper, denn ich sehne mich so nach einem Leben in vollkommener Reinheit, das zum intimsten Garten der Himmlischen Freuden führt.
Mache mich stark gegen alle negativen Gedanken. Mache mein Herz zu einem Rosengarten, der dem Unkraut der Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit, Verzweiflung oder unreinen Gefühle keinen Platz einräumt. Welches Unkraut überlebt Dein Parfüm in der Seele?
Mache mich taub für die listigen Einflüsterungen Satans, denn sie bezwecken nur meinen ewigen Untergang.
Flechte um mich herum Deinen Zaun der Liebe, die allen Hass, alle Eifersucht und alle Verwünschungen durch meine Mitmenschen zärtlich in sich schließt, damit sie im Duft Deiner Blumen verzehrt werden.
O allerheiligster Strauch von Tugenden, ich bitte Dich um die Gnade, vor Sünden bewahrt zu werden, damit mein Garten Dir zur Lust werden möge.
Komm, meine süße Zuflucht, blase über mich Deinen Atem aus den Ewigen Quellen, und ich werde gereinigt werden.
Berühre mich, und ich werde geheiligt werden.
Zertrete unter Deinen Füßen alles Böse, das mich beschleicht, und ich werde sicher sein.
Breite über mich Deinen Mantel als Schild von Himmlischem Satin.
O komm, mache aus mir ein Licht, das alles Böse blendet.
Mache aus mir ein Feuer, das alles, was nicht Himmlisch ist, verzehrt.
Mache aus mir eine heilige Blume, deren Duft den Gestank der Sünde verjagt.
Zu Dir fliehe ich, o allerreinste Lilie. Mache mich zu Deinem Eigentum, denn was Dir vollkommen gehört, ist unantastbar für das Böse.
Mache mich zu Deiner Dienerin, denn alles, was Dir zu Füßen liegt, wird vom Bösen gefürchtet.
Nimm mich für immer in Dein Unbeflecktes Herz auf, denn wer im Himmlischen Parfüm Deiner Liebe gebadet wird, fällt nicht dem Verderben anheim.
O Himmlische Blume, die Dornen des Bösen wollen die Rosen verunstalten, die Du in meinem Garten ausgestreut hast. Nach Dir dürstet mein Boden. Erfreue ihn durch die Berührung Deiner Füße, und der Tau des Himmels wird sich über die Rosen schmeicheln wie ein Mantel der Fruchtbarkeit.

DIE HERRIN LEHRT:

Im Gebet 265 heiβt es: "alles was Dir zu Füβen liegt, wird vom Teufel gefürchtet". Diese Aussage drückt eine besondere Wahrheit aus, in welcher sich ein groβes Element der Macht der Herrin aller Seelen verbirgt. Was liegt Maria zu Füβen? Gott hat Ihr alles zu Füβen gelegt, denn Sie ist unendlich weit über alles auβer Gott erhoben worden. Immerhin kann die Macht der Himmelskönigin über den Bösen und seine Werke nur in dem Maβe konkret ausgeübt werden, wie Menschenseelen Ihr tatsächlich zu Füβen liegen, und zwar aus freiem Willen. Keine Menschenseele ist zu einer von Gott bzw. von Maria erzwungenen oder auferlegten Sklaverei vorherbestimmt. Ich verweise gerne auf den Submenüpunkt Liebessklaverei, der unter dem Menüpunkt Weihe an Maria auf der Maria Domina Animarum Webseite vorzufinden ist.

Wie es mir die Herrin aller Seelen seit den ersten Tagen meiner Berufung in Ihrem Dienst vorgeführt hat, entfaltet es eine ganz besondere Kraft gegen die Finsternis, wenn die Seele buchstäblich möglichst oft und möglichst lange zu Marias Füβen nieder kniet. Wichtiger noch, ist allerdings die Lebensweise, durch welche die Seele der Himmelskönigin im spirituellen Sinne ununterbrochen zu Füβen liegt: die vollkommene, bedingungslose Weihe an Maria. Wahrhaftig gelebte Weihe an Maria ist der Bund, durch welchen sich die Seele mit ihrem ganzen Wesen und ihrem ganzen Leben Maria hingibt. Alles, was sie ist und hat, was sie tut, denkt, sagt, fühlt und will, und was sie ganz bewusst unterlässt, wird Maria dargeboten, damit die Gottesmutter das alles im Kampf gegen die Finsternis einsetzt. Die Wirkungen der vollkommenen Weihe an Maria bilden ein auβerordentlich mächtiges Göttliches Mysterium, das auf unserer Webseite ebenfalls in der Rubrik Weihe an Maria, und ganz besonders in der Subrubrik Liebessklaverei, ebenso wie im wundervollen Manifest Marias Tempel näher erörtert wird.

In Visionen hat mich die Herrin aller Seelen wiederholt gnädigerweise schauen lassen, wie viel die Selbsterniedrigung einer Menschenseele zu Ihren Füβen den Bösen kostet. Er fürchtet sich sehr vor jeglichem Akt der Selbsterniedrigung einer Menschenseele zu den Füβen der Himmelskönigin, weil solche Akte ihm Zeichen der Macht der Herrin aller Seelen über jene Seele setzen, diese Akte Marias Macht verherrlichen, und eine solche Verherrlichung dazu führt, dass Sie Ihre uneingeschränkte Macht über alle Seelen (einschlieβlich der Dämonen) noch betonter zum Ausdruck bringen kann.

So ist die Menschenseele im Grunde genommen die Schlüsselfigur im ganzen Heilsgeschehen:

  • Um die Menschenseele geht es im Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gott und dem Bösen, zwischen Maria und der höllischen Schlange;

  • Die Menschenseele kann die Macht des Bösen über die Welt und die Seelen dadurch verstärken, dass sie sich für ihn entscheidet, seine Werke tut (indem sie in hohem Maβe auf Versuchungen, Verführungen und Täuschungen eingeht, d.h.: indem sie sich ohne viel Widerstand immer wieder versündigt), und seine Werke auch dadurch verherrlicht, dass sie alles Weltliche in den Mittelpunkt ihrer Interessen und ihres Handelns, Denkens und Bestrebens setzt;

  • Die Menschenseele kann die Macht des Bösen aber genauso sehr bändigen, indem sie sich beharrlich den Versuchungen widersetzt, der Welt und ihren Normen und Verirrungen möglichst wenig folgt, und sich dafür einsetzt, ihr Leben zu einem Weg der Heiligung werden zu lassen. Die Menschenseele kann Marias Macht, die sowieso uneingeschränkt ist (weil der Wille der Himmelskönigin völlig identisch mit dem Willen Gottes ist) zu einer tatsächlichen Allmacht über den Bösen werden lassen, indem möglichst viele Seelen sich in vollkommener, in der Praxis des Alltags richtig gelebter und angewandter Weihe an Maria restlos mit ganzem Wesen und Leben der Himmelskönigin verschenken. Gerade deswegen sagte die Herrin aller Seelen einst, die Seelen könnten die Welt im Nu aus den Krallen des Bösen befreien helfen, indem sie sich Ihr (Maria) zu Füβen werfen und Sie uneingeschränkt über sich herrschen lassen. Maria bekäme dadurch die Chance, Ihre Macht dazu anzuwenden, alles Böse und jegliche finstere Neigung in den Seelen auszumerzen.

Die Herrin aller Seelen lässt darauf hinweisen, dass jeder Akt der Verherrlichung Ihrer Macht und Erhabenheit für den Bösen furchterregend ist, weil solche Akte in Gnaden umgesetzt werden, die sich irgendwie irgendwo auf der Welt gegen ein Werk der Finsternis richten.

Ich verweise an dieser Stelle gerne auf die auβerordentliche Gnade, die den Seelen in der Vision gewährt wurde, die auf dieser Webseite als Bekenntnis eines Dämons auf Marias Befehl veröffentlicht wurde.

DIE HERRIN OFFENBART: Weihe an Maria als Bund gegen das Böse. "Weihe an Mich wird von vielen Seelen sehr leichtsinnig verstanden und betrachtet. Ich bin von Gott zur Herrin aller Seelen erhoben worden, und Ich soll die Engelchöre und die Menschenseelen führen im Kampf gegen die Kräfte der Finsternis, die scheinbar die Herrschaft über die Schöpfung an sich gezogen haben, die Gottes Eigentum ist. Viele Seelen weihen sich Mir, und staunen darüber, dass sie in ihrem Leben solchem Gegenwind begegnen. Ich weise diese Seelen darauf hin, dass Weihe an Maria ein heiliger Bund ist, durch welchen sich die Seele mit ihrem ganzen Wesen und ihrem ganzen Leben für ein einziges Ziel einsetzt: den Kampf gegen das Böse.

Solange die Seele dies nicht verstanden hat, und sie die Folgen der Weihe nicht erkennt, ist sie nicht für ein Leben als Maria geweihte Seele bereit. Eine Mir geweihte Seele ist mit einem Soldaten vergleichbar, der zum Frontdienst bestellt wird. Der Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis ist der Krieg der Kriege. Die Seele, die nicht die Einstellung und den beharrlichen Willen besitzt, ihrer Herrin zu dienen bis einschlieβlich der Übergabe ihres eigenen Lebens und aller sinnlosen Genüsse der Existenz in der Welt, kann sich nicht als Mir geweiht bezeichnen. Die Seele, die nicht bereit ist, und nicht bis zum Äuβersten geht, ihre eigenen Schwächen und Anhänglichkeiten zu überwinden, ist nicht für den Frontdienst bereit, denn diese Seele trägt den Feind bereits in sich.

Die Seele, die bereit ist, alles für Mich aufzugeben, und mit Mut, Ausdauer und vertrauensvoller Annahme in allen Prüfungen des Lebens zu kämpfen, wird die Kraft erhalten, über sich selbst und alles Leid hinaus zu wachsen. Diese Seele wird nie von der Prüfung überwältigt werden, im Gegenteil, sie wird bis zum Punkt wachsen, wo sie sich über die Prüfung freut wie über die absolute Sinngebung ihres ganzen Lebens als Mensch auf Erden. Sie wird Meine alles beherrschende Macht in ihrem eigenen Leben erfahren.

Als (...) gestern so unüberwindlich erschien, hast du Mir die nachfolgende spontane Anrufung geschenkt: 'Meine mächtige Herrin, geruhe, den Mittelpunkt meines Wesens zu betreten, damit ich mit Dir in mir die Tore der Hölle stürmen kann, denn vor Dir flieht alle Finsternis'. Leite diese Anrufung an die Seelen weiter, denn sie vertritt den Kern der Einstellung, die Ich von den Mir geweihten Seelen verlange. Du hast Meine zerschmetternde Macht und Meine berauschende Liebe erfahren, immer wieder. Zeuge für sie. Ich bin Deine groβe Kraft. Ich will auch die einzige Kraft aller anderen Seelen sein, sobald diese dazu bereit sind, nicht länger für sich selbst zu leben, sondern für Mich".

"Durch alles Leid und die schweren Prüfungen, welche die Seelen erleiden, wird ein Groβteil der Wahrheit vor Ihren Augen verschleiert (...) Die höllische Schlange windet sich verzweifelt unter Meinem Fuβ und schlägt wild um sich herum. Seelen Meines Herzens, eure Herrin hat die Macht. Die Teufel sind bereits besiegt. Der ständig falsche Gebrauch des freien Willens durch Menschenseelen sorgt dafür, dass Teufel ihre letzten Scheinsiege sammeln. Preist Meine Macht, denn jedes Mal, wenn Meine Macht gepriesen wird, drückt Mein Fuβ härter auf diejenigen, die jetzt bereits nicht anders mehr sind als die Trophäen Meines Sieges. Die schweren Prüfungen, die Mein Gefolge erleidet, sind das untrügliche Zeichen für die Verzweiflung Satans, der zu Meinen Füβen und unter ihnen schwer gedemütigt wird" (11. August 2007)

340. NOTANRUFUNG ZUR BEFREIUNG VON ALLEM BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

Geliebter Ewiger Vater, einziger Gott der Liebe. Im Licht des Heiligen Geistes, in Gegenwart Jesu Christi und auf die Fürsprache der Allerheiligsten Jungfrau Maria hin, bitte ich Dich um Befreiung vom Bösen, das mich bedrängt, mich in Versuchung führt, und meine Seele ins Verderben stürzen will.
Gepriesen sei die Menschwerdung Jesu Christi, durch die der Mensch zur Beschämung der Teufel mit Gott vermählt ist.
Gepriesen seien die Wunden Jesu Christi, durch welche das menschliche Leiden eine Waffe zur Lähmung des Bösen wurde.
Gepriesen sei das Kostbare Blut Jesu Christi, durch welches alles Gift des Bösen aus den Seelen weggespült wird.
Gepriesen sei das Kreuz Jesu Christi, durch das die Seele im Licht der Gnade aus der Macht des Bösen erlöst wird.
Gepriesen sei die Auferstehung Jesu Christi, durch die der Mensch unantastbar wurde für den Tod durch die Sünde.
Gepriesen sei die Unbefleckte Empfängnis Mariä, durch die Gott eine menschliche Seele vollkommen dem Griff des Bösen entzogen hat.
Gepriesen sei Marias Vollkommenheit in allen Tugenden, durch die der Böse von einem Menschen vollkommen erniedrigt wurde.
Gepriesen sei Marias Ewige Jungfräulichkeit, durch die Gott den Menschen zum Stand der Engel erhoben hat.
Gepriesen seien Marias Schmerzen und Tränen, in denen der Böse durch menschliches Leid überwunden wurde.
Gepriesen sei Marias Krönung zur Königin des Himmels und der Erde, durch welche eine Menschenseele über alles erhoben wurde und über alle Teufel Macht erhielt.
In der unbesiegbaren Macht des Dreifaltigen Gottes und der Heiligsten Jungfrau Maria befehle ich jetzt allen Kräften der Quälerei, der Versuchung, der Täuschung und der Finsternis, von mir fortzugehen und ihre Machtlosigkeit im Licht des Kreuzes und zu Füßen der Gottesmutter zu bekennen. So wollen es Jesus Christus, mein Erlöser, und Maria, meine Miterlöserin, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Bekreuzigen Sie sich, vorzugsweise mit Weihwasser).

DIE HERRIN LEHRT:

Bemerkenswert im Gebet 340 ist der nachfolgende Satz, durch welchen sich die betende Seele an jegliche finstere Kraft richtet: "In der unbesiegbaren Macht des Dreifaltigen Gottes und der Heiligsten Jungfrau Maria befehle ich jetzt allen Kräften der Quälerei, der Versuchung, der Irreführung und der Finsternis, von mir fortzugehen und ihre Machtlosigkeit im Licht des Kreuzes und zu Füßen der Gottesmutter zu bekennen".

Die Herrin aller Seelen möchte Sich folgendermaβen zu diesem Satz äuβern: Die Macht der Heiligsten Jungfrau Maria ist genauso unbesiegbar als jene von Gott Selbst, weil alle Macht Gottes von Seinem Willen ausgeht, und Marias Wille hundertprozentig identisch mit Gottes Willen ist, und Sie während Ihres ganzen irdischen Lebens keinen einzigen Augenblick, sogar nicht bei der geringsten Gelegenheit, von diesem Willen abgewichen ist, weder in Taten, noch in Worten, Gedanken oder demjenigen, was Sie unterlieβ. Genau diese vollkommene und ausnahmslose Gleichförmigkeit zwischen Marias Willen und dem Willen Gottes berechtigt die Tatsache, dass Gott Ihr für alle Zeit und Ewigkeit eine absolut uneingeschränkte Macht gewährt hat. Aufgrund dieser Macht hatte Sie den Bösen von Ihrer Unbefleckten Empfängnis an unter Ihren Füβen, und wird Sie ihm letzten Endes unter diesen Füβen den Kopf zertreten.

Was heiβt eigentlich 'Macht'? Macht ist die Fähigkeit, die Verhaltensalternativen eines anderen Wesens zu beschränken. Anders ausgedrückt: Macht ist die Fähigkeit, ein anderes Wesen dasjenige tun zu lassen, was es eigentlich aus sich selber heraus nicht tun möchte, und dasjenige unterlassen zu lassen, was es eigentlich aus sich selber heraus am liebsten tun möchte. Aus dieser Begriffsbestimmung heraus betrachtet, ist die Macht Gottes selbstverständlich absolut. Auch die Macht der Himmelskönigin ist uneingeschränkt, weil Sie von Gott dazu bevollmächtigt ist, alle Seelen in diesem Kampf zur Vollendung von Gottes Heilsplan zu führen:

  • Die Engel sind Ihr dabei als Diener geschenkt worden, und unterwerfen sich Ihr ohne die geringste Zögerung. Sie ist ja für sie die makellose Vertretung des Gehorsams, des 'Hinüberflieβens-in-den-Willen-Gottes', was der Himmelskönigin Vergünstigungen ohne Ende eingebracht hat. Die Engel wissen, dass Marias Wort mit Gottes Wort identisch ist, und werfen sich deswegen genauso blitzartig zu Ihren Füβen nieder als sie es vor dem Thron Gottes tun. So verlangt es übrigens nicht Maria aus Sich heraus, sondern Gott Selbst verlangt dies von ihnen;

  • In Visionen zeigte mir die Herrin aller Seelen wiederholt, wie Sie Dämonen mühelos zu Ihren Füβen befahl. Der einzige einschränkende Faktor, der Maria daran hindern kann, dies ununterbrochen zu tun, ist der freie Menschenwille, der sich dazu bewegen muss, Maria darum zu bitten, diese Macht anzuwenden. Aus Sich Selbst darf Maria den Bösen und sein Gefolge nicht lähmen, weil Sie dann:

  1. gegen die Göttliche Verfügung verstoβen würde, die sagt, dass den Menschenseelen nichts aufgenötigt werden darf – auch keine Gunsterweise! – worum sie nicht selber durch Gebet bitten;

  2. gegen das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit verstoβen würde, kraft dessen jede Gnade, d.h. jedes Geschenk aus Gottes Hand, 'bezahlt' werden soll, und zwar durch Aufopferungen, Gebete, Sühneakte, Verherrlichung an Gott und Seine Werke, liebevoll angenommene und geweihte Prüfungen und Leiden, und die konkrete Anwendung der wahren selbstlosen Liebe in allen Aspekten des Alltags (genauso all dasjenige, was Jesus uns vorgelebt hat);

  • Die Menschenseelen sind Maria durch Jesus vom Kreuz herab geschenkt worden, das heiβt, Er hat die Seelen aller Zeiten unter die Obhut Seiner Mutter gestellt. Damit Maria diese Aufgabe als Behüterin und Führerin richtig erfüllen kann, muss Sie uneingeschränkt Macht über die Seelen ausüben können. Gott ist dabei so weit gegangen, dass Er Seinem Meisterwerk die Macht gewährt hat, Seelen von innen heraus völlig neu zu gestalten, das heiβt: diese so zur Entfaltung bringen zu helfen, dass sie ihr ganzes Potential an Heiligung zur Entwicklung bringen können. Damit Sie dies konkret vollbringen kann, muss Maria das Verhalten der Menschenseelen vollkommen in Ihrer Macht haben können. Der freie Menschenwille entscheidet selber, aber diese Entscheidung ist folgenreich: Die Menschenseele ist nur dazu auf Erden, sich vollkommen zu heiligen und dadurch einen positiven Beitrag zur Verwirklichung von Gottes Heilsplan zu leisten. Stellt sich die Seele also nicht unter die Macht der Himmelskönigin, so verfehlt sie diesen ihr von Gott Selbst zwecks ihrer Heiligung gebotenen Weg zur völligen Entfaltung und zu einem fruchtbaren Leben.

    Aus dieser Sicht betrachtet, lieβe sich sagen: Die Menschenseele könnte dadurch als die mächtigere Partei erscheinen, dass sie über alles frei entscheiden darf. Die wahre Macht jedoch, hat die Himmelskönigin, Herrin aller Seelen, denn im Grunde genommen kann Sie den ewigen Werdegang einer jeden Seele hochgradig bestimmen helfen.

In demselben angeführten Satz aus Gebet 340 wird den Kräften der Finsternis befohlen, 'ihre Machtlosigkeit im Licht des Kreuzes und zu Füβen der Gottesmutter zu bekennen'. In diesem Befehl wird der Böse bereits an sein letztendliches Schicksal erinnert, in der Stunde der Gründung von Gottes Reich auf Erden unter den Füβen der Gottesmutter gedemütigt und endgültig unwirksam gemacht zu werden. Maria hatte ihn von Anfang an zu Ihren Füβen, da er gegen Sie gar nichts vermochte: Jeder seiner Versuche, Sie zu einer Sünde oder gar zu einer relativ kleineren Untugend zu verführen, scheiterte an Ihrer vollendeten Liebe und Ihrem unerschütterlichen Willen, nicht im Geringsten von Gottes Gesetz abzuweichen. Maria war die vollendete Verkörperung von Gottes Idealbild von der Menschenseele: makellos heilig. 'Heilig' bedeutet: in der Lage, Heil zu erwirken und somit der Verwirklichung von Gottes Heilsplan zuträglich zu sein.

In der Stunde, in welcher die Himmlische Herrin den Bösen unter den Füβen zertreten wird, wird dieser Akt nicht mehr Teil Ihres persönlichen Kampfes gegen den Bösen sein (so wie dies während Marias Leben auf Erden der Fall war), sondern wird es in Vertretung aller Menschenseelen erfolgen, als Zeichen dafür, dass die Menschheit nunmehr in den von Gott vorgesehenen Stand der Heiligkeit zurückgeführt worden ist.

♥ ♥ ♥

SEHR MACHTVOLLE ANRUFUNGEN ZU MARIA

  • "Maria, mächtige Herrin aller Seelen, breche die Finsternis in allen Seelen."

  • "Maria, mächtige Herrin aller Seelen, ich liefere alle Finsternis Deiner Macht aus".

  • "Maria, mächtige Herrin aller Seelen, ich lasse das Gift der Finsternis, das Seelen bedroht, unter Deinen Füßen wegfließen, damit das Licht in diesen Seelen aufgehen möge".

  • Lobpreis der Engel zu Maria:

    "Macht und Sieg sei Dir, o Herrin von Himmel und Erden"


    (Dieser Lobpreis wurde mir am 28. März 2006 während einer Vision mitgeteilt, in der mir zwei Engel aus dem Chor der Mächte gezeigt wurden, die diese Worte immer mit einem unglaublichen Feuer wiederholten, während sie sich während längerer Zeit ununterbrochen zu Marias Füßen niederwarfen)

399. GEBET ZU MARIA UM WIDERSTAND GEGEN DAS BÖSE

(Myriam van Nazareth)

Jeder der nachfolgenden Anrufungen folgt: Gib mir Widerstandskraft gegen alles Böse, mache mich zu einem Spiegel Deiner heiligen Seele

Maria, verzückende Frühlingsblüte, in die der Keim der Sünde nie das Verderben hat säen können, (...)
Maria, Schatz von Herrlichkeiten, in der alle Tugenden zur Vollkommenheit gebracht sind, (...)
Maria, makelloser Mond, vollkommene Abstrahlung des Lichts der Heiligsten Dreifaltigkeit, (...)
Maria, Königin der Himmlischen Glorie, gegen die alle Kräfte der Finsternis machtlos geblieben sind, (...)
Maria, Krone der Schöpfung, die Frau, die die Schande der Erbsünde für die Menschheit wegnehmen sollte, (...)
Maria, Stolz des Himmlischen Vaters, die Du die größte Heiligkeit unversehrt bewahrt hast, (...)
Maria, Ziergarten Gottes, in deren ganzem Wesen Gott die höchste Verherrlichung fand, (...)
Maria, Siegerin über alles Böse, unter deren Füßen der Teufel zermalmt werden soll, (...)
Maria, Tabernakel des Messias, durchdrungen vom heiligen Weihrauch des vollkommenen Gebets und Opfers, (...)
Maria, Flamme aus dem Herzen des Geistes, die Herzen in der reinsten Himmlischen Liebe entbrennen lässt, (...)
Maria, Lichtkranz der Engelchöre, deren Seele alle Himmlischen Mächte in Verzückung gebracht hat, (...)
Maria, Schlüssel der Seelen, die Du die intimste Kammer der Seele für Gottes Gnaden aufschlieβt, (...)

DIE HERRIN LEHRT:

Die Bitte, die im Gebet 399 jeder Anrufung folgt, lehrt die Seelen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Widerstandskraft gegen alles Böse und der Verfassung, in welchem die Seele zu einem Spiegel von Marias Seele wird. Maria war bereits als Mensch auf Erden so heilig (das heiβt: so fruchtbar im Rahmen der Verwirklichung von Gottes Heilsplan), dass Ihre Seele für den Bösen eine unnehmbare Festung war. Ihr Widerstand gegen alles Böse war absolut, nicht weil Gott Sie daran gehindert hätte, Sich zu versündigen – denn das hat Er nie getan, da der Menschenwille frei und unverletzlich ist – sondern weil Sie vor makelloser, tadelloser Liebe nie im Leben Gott Schmerzen zufügen wollte. Dieser Wille, die Anwendung der wahren, selbstlosen Liebe in allem makellos zu gestalten, war die Grundlage Ihres Widerstandes gegen alles Böse.

Die Gottesmutter bekam diesen vollkommenen Widerstand nicht geschenkt. Einst lehrte Sie mich – und veranschaulichte dies in mehreren wundervollen Visionen – wie Sie als Mensch auf Erden von Gott erflehte, Ihren Kampf gegen den Bösen genauso wie jede andere Seele leisten zu dürfen. Gott hatte Sie daran erinnert, Sie habe die Macht, den Bösen ganz zu lähmen. Allerdings wusste Sie, dass gerade der wahre Kampf gegen die menschlichen Schwächen und Neigungen, Versuchungen nachzugeben, ebenso wie der Kampf gegen die lähmenden Einflüsse aller Prüfungen und Rückschläge im Alltag, die wahren Verdienste einbringt.

Einige Male jedoch, verfügte es der Plan Gottes, Maria solle von Ihrer schrecklichen Macht über die Dämonen Gebrauch machen, damit dem Fürsten der Finsternis ein Zeichen gesetzt wird. Bei diesen Gelegenheiten (ich sah es ein paar Male als Sie ein junges Mädchen, ein paar Male als Sie eine reife Frau war) befahl Sie Dämonen zu Ihren Füβen auf die Knie. Ich sah, wie diese Ihr gehorchen mussten, und sich erst dann wieder rühren konnten, als Sie es ihnen erlaubte. Die Demütigung dieser Dämonen unter Ihrer Macht war vollkommen.

Die Herrin aller Seelen betonte es bereits mehrfach: Jede Seele kann den Bösen besiegen, durch die Macht einer wachsenden Liebe zu Gott und eines unerschütterlichen Glaubens an die Macht des Gekreuzigten Christus und der Herrin aller Seelen. Bereits vor vielen Jahren lehrte mich die Himmelskönigin, in schwierigen Stunden den Bösen mit Ihrer Gegenwart und Ihrem Einschreiten zu bedrohen. Ich habe wiederholt die Erfahrung machen dürfen, dass dieser Rat tatsächlich wirkt, und zwar oft überraschend zweckmäβig.

Die Angst des Bösen vor Maria ist unbeschreiblich. Damit der Böse sich von einer Bedrohung mit dem Namen MARIA einschüchtern lässt, ist allerdings notwendig, dass die Seele felsenfest an die Macht der Himmelskönigin glaubt. Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass nichts ihn mehr überzeugt als die Anrufung des Namens MARIA von Seiten der Seele, wobei diese Letztere gleich irgendeinen Akt vollbringt bzw. ein Opfer der Selbstverleugnung zur Verherrlichung der Macht der Himmelskönigin über den Bösen und Ihrer Erhabenheit darbringt, z.B. indem sich die Seele vor Maria auf die Knie wirft und Ihr Gebete und die freie Verfügung über sich anbietet. Dieser Nachweis, von Seiten der Seele, der Verherrlichung von Marias Macht über sie, kann den Bösen beträchtlich lähmen. Trotzdem soll berücksichtigt werden, dass manche Prüfungen, egal ob diese vom Bösen in die Wege geleitet werden oder nicht, sowieso durchstanden werden müssen, weil es Gottes Vorsehung so zugunsten der Seele verfügt (liebevoll angenommene Prüfungen bringen der Seele Früchte ein, obgleich die meisten für die Seele zu Lebzeiten verborgen bleiben sollen). Das kann daher rühren, dass:

  • die Seele bestimmte Entwicklungen machen muss, bei welchen ihr die betreffende Prüfung behilflich sein kann (Gottes Weisheit entscheidet darüber);

  • die Verwirklichung von Gottes Heilsplan zu einem bestimmten Zeitpunkt die Vollbringung bestimmter liebevoll angenommener und geweihter Leiden braucht, und Gottes Weisheit diese oder jene bestimmte Seele dazu einlädt, zu dieser Vollbringung beizutragen;

In diesen beiden Fällen ist es möglich, dass auch die selbsterniedrigende Verherrlichung an die Macht der Himmelskönigin die Seele nicht sofort befreit. Allerdings wird die Seele in einem solchen Falle – vorausgesetzt, sie schlieβt das Herz vollkommen dafür auf – irgendwie die Kraft bekommen, das benötigte Opfer zu vollbringen. Selbst habe ich wiederholt die Erfahrung machen dürfen, dass eine Prüfung, die ausdrücklich mit der Himmelskönigin durchstanden wird, auch eine solche, die eindeutig vom Bösen herbei geführt worden ist, ein ganz ungewöhnliches Gefühl im Herzen hinterlassen kann.

418. BITTGEBET ZU MARIA UM BEFREIUNG DER WELT
AUS DEM GRIFF DES BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

Allerheiligste Jungfrau Maria, hocherhabene Herrin der Engel, auserkoren, den Kopf des Bösen zu zermalmen.
In vollkommener Unterwerfung bitte ich Dich um Gnaden für unsere sündigen Seelen.
Komm jetzt, herrsche in allen Menschenherzen und rufe über alles Böse das Feuer Deiner Liebe herab, damit alle Sünden der Welt darin verzehrt werden mögen.
Herrsche in allen Menschengeistern, damit sie nicht länger Werkzeuge für die Verwirklichung teuflischer Pläne sind.
Lass mich Dich verherrlichen, o Mutter des gekreuzigten Jesus. Durch Dich wurde die Erlösung ermöglicht. Dir ist alle Macht gegeben, diese Welt aus der Finsternis zu befreien im Licht des Kreuzes und Deiner Unbefleckten Empfängnis.
Alle Feinde Christi liefere ich Deinen Füßen aus, wo sie gedemütigt werden und zu Staub vergehen sollen. Ich flehe Dich an, jetzt Deine Herrschaft in allen Seelen zu errichten, damit Dein Werk der Befreiung und Reinigung der Welt in ihnen vollendet werden möge. Ersticke jetzt alles Böse unter Deinen Füßen, damit die Seelen neu erblühen für Gottes Reich auf Erden. Komm und herrsche, o Königin von Himmel und Erden.

DIE HERRIN LEHRT:

Es heiβt im Gebet 418, Maria ist alle Macht gegeben, diese Welt aus der Finsternis zu befreien. Ihr ist von Gott tatsächlich die Führung im Kampf gegen die Finsternis anvertraut worden, und in Seiner Vertretung kann Maria jede Seele vollkommen aus Bedrohungen von Seiten der Finsternis befreien. Allerdings kann die Menschheit aus gar nichts befreit werden, weder von Maria noch von Gott Selbst, wenn die Seelen nicht ausdrücklich darum bitten und nicht fest daran glauben, dass die Gottesmutter dies tun kann. Gebet und Glaube sind erforderlich damit Gnaden gespendet und wirksam gemacht werden.

Marias 'Werk der Befreiung und Reinigung der Welt', wie es in diesem Gebet heiβt, ist ganz im Sinne der Belehrungen der Herrin aller Seelen so zu verstehen, dass Sie die Seelen, die sich Ihr in vollkommener Weihe hingeben, innerlich so umzugestalten versucht, dass diese immer fruchtbarer bei der Verbreitung von Licht zum Einsatz kommen können. Je mehr Seelen sich Maria hingeben, desto mehr kann sich die Welt von allem abwenden, was die bedrängende Wirkung der Finsternis erhöht. In diesem Sinne spielt die Gottesmutter gerade in diesen Letzten Zeiten eine Schlüsselrolle bei der Befreiung und Reinigung der Welt. Sie erfüllt diese Aufgaben voll und ganz kraft der Verdienste der Erlösungswerke Christi am Kreuz.

Zu den Füβen der Herrin aller Seelen sollen die Feinde Christi 'zu Staub vergehen': In dem Maβe, wie die Menschenseelen die Werke der Finsternis der Macht der Himmelskönigin ausliefern, wird Sie diese Macht dazu anwenden, diese Werke unwirksam zu machen, so dass sich sagen lieβe, dass diese wie Häuser sind, die zertrümmert werden. Die Steine zerfallen zu Staub. In der vollkommenen Weihe an Maria wird den Seelen eine unschlagbare Waffe geboten, das Reich Satans auf Erden in einen einzigen Trümmerhaufen zu verwandeln. So vergehen die Feinde Christi in ihren Werken tatsächlich zu Staub.

Eine zusätzliche – sei es etwas mehr verborgene – Bedeutung wäre dabei noch aufzudecken: Gott hat die Herrin aller Seelen mit einer solchen Macht ausgestattet, dass jede erschaffene Seele kaum mehr ist als Staub zu Ihren Füβen. Bekennt sich eine Seele in dem Sinne zu ihrer Kleinheit vor der Herrin aller Seelen, so wird Maria diese Seele in Gottes Augen groβ machen. Die Feinde Christi allerdings, wird Sie – vorausgesetzt, diese Gnade wird von Ihr dargebotenen menschlichen Prüfungen beglichen – als Staub zu Ihren Füβen behalten, damit diese dem Vermächtnis Christi nicht schaden können.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Anziehungskraft der Finsternis. "Die Anziehungskraft der Finsternis auf Seelen ist so groß, weil die Finsternis den Seelen immer ein leichtes Leben, ein Leben von Genuss, vorspiegelt. Schau doch, wie die Werke der Finsternis vorgehen: Sie locken die Seelen mit den Verführungen des Geldes, des Besitzes, der Macht, des Ansehens und der ungehemmten physischen Genüsse. Die Seele, die diesen Verführungen nachgibt, landet auf den Irrwegen von Untugend und Sünde: Kriminalität, Verschwendungssucht, Materialismus in seinen zahllosen Formen, Habsucht, gnadenlose Konkurrenz, Gefühllosigkeit gegenüber den Mitgeschöpfen, Selbstsucht, Sittenlosigkeit, Unmäßigkeit, Hochmut, Hass, Zerstörungswut, Sucht nach Zwietracht, Unehrlichkeit und so vielen anderen.

Seelen, drei Schilde können euch gegen alle diese Verführungen beschützen:

1. Liebe

2. Aufopferungsbereitschaft und Bußfertigkeit

3. Demut und Schlichtheit.

Die Seele, die diese drei Verfassungen intensiv zu leben und in sich zur Vollkommenheit zu führen versucht, wappnet sich selbst gegen alle Versuchungen und Verführungen, und empfängt das Licht der Unterscheidung zwischen den Wegen von Gottes Vorsehung und allen Irrwegen. Die Seele, in welcher diese drei Verfassungen wirklich leben, kann kein Sklave der Finsternis werden. Sie wird zum Licht gezogen werden und alle Finsternis scheuen".

"Warum sind diese drei Schilde so mächtig? Weil sie die Seele in die Erfahrungswelt des Göttlichen Lebens untertauchen, das die Seele mit Zufriedenheit, Frohmut, Annahme, Hingabe und Reinheit des Herzens, des Geistes und des Mundes erfüllt. Die Seele in dieser Atmosphäre der Empfindung erwirbt eine große Macht über die Tore der Gnade. In ihr kann Ich vollkommen herrschen.

Nun denn, vor Mir flieht alle Finsternis, denn Ich trage in Mir das Licht der Welt, den Geist der Weisheit und Heiligkeit und das Zepter der Macht. Wer an Mich glaubt, ist für jede Kraft, die nicht mit Gott vereinbar ist, unantastbar". (29. Februar 2008)

447. ANRUFUNG ZU MARIA UM HILFE IN VERSUCHUNG

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Geruhe, in dieser Stunde der Not auf Deine Dienerin herabzublicken, denn zu Deinen Füßen lege ich meine Ohnmacht, meine Angst und meine Schwachheit nieder. Beherrsche meine Versuchungen, meine mächtige Herrin, denn vor Dir flieht jede böse Macht.
Durch Deine Macht, o Maria, verjage von mir jede Kraft, die mich bedroht, verführt, täuscht oder entmutigt.
Durch Deine Weisheit, o Maria, lass mich alles Böse, jede Verirrung und jede Versuchung erkennen.
Durch Deine Liebe, o Maria, verbrenne in mir und um mich herum jede Quelle oder Äußerung von negativen Verfassungen.
Durch Deine Reinheit, o Maria, blende jede Kraft, die mich in Finsternis hüllt oder mit Unreinheit verseucht.
O Unbefleckte Besiegerin der Teufel, verleihe mir die Kraft, allem Bösen zu widerstehen, und die Weisheit, die Liebe und die Reinheit, alle Versuchung zu beschämen, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (sich bekreuzigen)

DIE HERRIN LEHRT:

Die Himmelskönigin ist so mächtig, dass Sie durch ein einziges Wort, durch einen einzigen Wink, durch einen einzigen Blick eine Seele aus der Drohung seitens eines ganzen Heeres von Dämonen befreien könnte. Trotzdem verlangt Sie von der Seele eine aktive Mitwirkung im Kampf gegen alle Finsternis. Das hat mehrere Gründe. Erstens soll die Seele durch ihre Mitwirkung nachweisen, dass sie ihren freien Willen tatsächlich dafür einzusetzen bereit ist, sich von jeder Finsternis abzuwenden und sich dem Licht Gottes zuzuwenden. Zweitens wäre es für die Seele kaum verdienstvoll, wenn sie sich von der Macht der Himmelskönigin aus dem Kerker ihrer Finsternis 'entführen' lassen sollte. Mag die Seele noch so schwach sein, sobald sie ihren festen Willen zeigt, sich für Gott und gegen das Weltliche bzw. gegen die Versuchung und die Sünde zu entscheiden, kommt ihr die Gottesmutter entgegen. Müssen zehn Schritte gesetzt werden, so wird von der Seele der erste Schritt erwartet. Dieser gilt als Bestätigung des Einsatzes des freien Willens für den richtigen Zweck. Sehnt sich die Seele nach diesem ersten Schritt immer noch danach, selbst bei der Vollendung ihrer eigenen Erlösung mitzuwirken, so wird sich die Gnadenwirkung in Gang setzen. Wie sich dies zeigen wird, kann keiner im Voraus sagen.

Die zweckmäβigste Art und Weise, einer Seele eine dauerhafte Bekehrung bzw. ein beharrliches Entscheiden zugunsten ihrer Heiligung zu erwirken, besteht für die Himmelskönigin darin, diese Seele nicht lediglich durch Ihre Himmlische Macht über sich selbst hinaus zu erheben, sondern die Seele so zu unterrichten und sie so bei ihrer inneren Umgestaltung zu helfen, dass sich diese Seele aktiv an ihrer Befreiung beteiligen kann. So wirkt Gott unter allen Umständen, denn:

  • gerade darin liegt auch die wahre Macht einer bewusst und aktiv gelebten Weihe an Maria: Die Seele gibt sich freiwillig Maria hin;
  • gerade darin liegt die wahre Erlösung: Jesus hat die Erlösung losgekauft, aber jede Seele muss diese für sich selbst erschlieβen, mit anderen Worten: Die Erlösungswerke Christi sind die Saat, die Seele selbst muss diese Saat in sich zum Reifen bringen. Viele Christen vergessen dies immer wieder. Gott nötigt keinem etwas auf, auch nicht Seine Gnaden.

499. LITANEI ZUR BEKÄMPFUNG DES BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

Allerheiligste Jungfrau Maria, hocherhabene Königin, der Gott die Macht gegeben hat, den Kopf des Teufels zu zermalmen, im Namen der ganzen leidenden Menschheit flehe ich Dich an, jetzt Deine Macht anzuwenden für die Reinigung der Welt, damit das Reich Gottes auf Erden gegründet werden möge im Licht des Kreuzes Jesu Christi.
Brich jetzt die Ketten der Sklaverei der Irreführungen, in denen der Teufel die Menschheit gefangen hält, mache allen Seelen des Scheins der weltlichen Dinge bewusst, und öffne alle Augen für das Ewige Licht.
Maria, unbefleckt empfangen, zerschmettere den Teufel unter Deinen heiligen Füßen.
Maria, unbefleckt empfangen, befreie uns von den Listen und Irreführungen der höllischen Schlange.
Maria, unbefleckt empfangen, heile uns vom Fieber aller Versuchung.
Maria, unbefleckt empfangen, mache uns frei von jeder Neigung zum Sündigen.
Maria, unbefleckt empfangen, unterminiere all Pläne der Teufel.
Maria, unbefleckt empfangen, vernichte alle Werke von Gottes Feinden.
Maria, unbefleckt empfangen, durchstrahle die Finsternis in allen ihren Formen.
Maria, unbefleckt empfangen, verjage durch den Wind des Heiligen Geistes jede böse Einflüsterung.
Maria, unbefleckt empfangen, gebäre das Kreuz Christi in allen Seelen.
Maria, unbefleckt empfangen, verbanne alle Äußerungen des Bösen.
Maria, unbefleckt empfangen, demütige den Teufel unter Deiner Macht.
Maria, unbefleckt empfangen, rotte alles aus, was die Welt verseucht.
Maria, unbefleckt empfangen, entferne die Ängste und die Unruhe aus allen Herzen.
Maria, unbefleckt empfangen, zerbreche jede antichristliche Organisation oder Vereinigung.
Maria, unbefleckt empfangen, bereite allen entheiligenden Praktiken und sa­kri­legischen Gottesdiensten ein Ende.
Maria, unbefleckt empfangen, erlöse die Erde von der Herrschaft des Antichristen.
Mächtige Königin des Himmels und der Erde, ich opfere Dir alle Sünden der Welt auf, damit Du sie in Liebe verwandelst.
Ich gebe dir alle Finsternis, damit Du sie in Licht verwandelst.
Ich weihe Dir alle Menschen, damit jede Seele dem Bösen entrissen wird, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

♥ ♥ ♥

Der Kampf gegen das Böse beginnt bei Ihnen selbst. Es gilt, in der Verfassung Ihres eigenen Herzens eine Grundlage zu legen, die geeignet ist, Ihre Seele rein zu machen und zu erhalten. Weihen Sie sich vollkommen an Maria und lassen Sie Sie uneingeschränkt in sich wirken.

DIE HERRIN LEHRT:

Im Gebet 499 ist die Rede von den "Ketten der Sklaverei der Irreführungen, in denen der Teufel die Menschheit gefangen hält". Eine der gefährlichsten Waffen, die der Böse gegen die Menschenseelen zum Einsatz bringt, ist tatsächlich diese der Irreführung, der Täuschung, der Verblendung für die Wahrheit, für die Realität Gottes. Der Böse setzt alles daran, damit die Seelen ein völlig verzerrtes Bild von demjenigen sehen, was wirklich vorgeht. Er missbraucht dazu die Tatsache, dass die Menschenseele seit der Erbsünde die Fähigkeit einer reinen Erkenntnis verloren hat. Durch die Erbsünde vermag es die Seele im 'normalen' Zustand, d.h. auβerhalb der Ausnahmezustände der mystischen Wahrnehmung, nicht mehr, Gottes Gegenwart und Sein Wirken so zu empfinden, wie diese wirklich sind, es sei denn, sie lebt aus einem Herzen heraus, das sich beharrlich an Gott und Seinen Interessen orientiert.

Infolgedessen kann die Menschenseele leicht getäuscht werden, und entwickelt sich in ihr leicht ein völlig verzerrtes Bild von ihrer Umwelt, von Gottes Wirken, von den Dingen des Lebens, von den Göttlichen Mysterien, von den Werten des Göttlichen Gesetzes, von Sünde und Tugend, und von sich selbst. Gerade deswegen liegt der gröβte Zweck der Offenbarung der Herrin aller Seelen mit Ihrer Wissenschaft des Göttlichen Lebens darin, diese Strategien Satans dadurch zu entkräften, dass Sie den Seelen die Kenntnisse von der Fülle der Wahrheit vermittelt, so dass diese in den Stand versetzt werden, jede Täuschung und jeden Schein der Dinge durchschauen zu lernen. Dies alles ist notwendig um die Seelen in den Stand zu versetzen, sich auf zweckmäβige Weise für den Kampf gegen die Finsternis einzusetzen.

510. BITTGEBET ZU MARIA UM BEFREIUNG AUS DEM GRIFF SATANS

(Myriam van Nazareth)

Allerheiligste Jungfrau Maria, Unbefleckte Mutter Gottes,
Zu Deinen allerreinsten Füßen bitte ich flehentlich um Befreiung aus den Angriffen des Teufels.
Brenne in Mein Herz das erlösende Kreuz Jesu Christi als ein unauslöschliches Zeichen gegen Satan, der mich bedroht.
Umhülle meinen Geist mit Deinem Himmlischen Mantel, damit keine Versuchung, Irreführung, Verführung, Zweifel oder Angst in meinen Gedanken leben können.
Lege meine gequälte und sündige Seele unter Deine Füße, damit jede Spur vom Gift des Teufels unter Deiner Macht erstickt werden möge.
O Herrin der Himmlischen Mächte, befiehl doch jeder bösen Macht, sich endgültig von mir zu entfernen, damit ich frei sein möge und mit Gottes Engeln Deine Herrlichkeit preisen kann.
O Miterlöserin, in der die Erbsünde zunichte gemacht wurde, Du, in Der der Sieg Jesu Christi über alle Mächte des Bösen zur Vollendung gekommen ist, binde jetzt in mir und um mich herum alle Teufel und vernichte alle ihre Werke und Pläne in der unbesiegbaren Macht, Dir für immer vom Dreifaltigen Gott, Vater, Sohn und Heiligem Geist gegeben.

DIE HERRIN LEHRT:

Hin und wieder benutzt die Herrin aller Seelen den Ausdruck, die Seelen mögen Ihr sich selbst, etwas anderes oder irgendein Anliegen 'unter die Füβe legen'. Sie meint damit nichts anderes als die vollkommene, uneingeschränkte Weihe, durch welche sich die Seele im Grunde genommen ganz unter Marias Macht stellt. Etwas unter Marias Füβe legen, heiβt im wahrsten Sinne des Wortes, es so von Ihr beherrschen zu lassen, dass es nicht durch irgendwelche Äuβerung der Finsternis beeinträchtigt werden kann. Dies heiβt nicht, dass die geweihte Seele nicht mehr von Finsternis bedroht werden kann, allerdings wird alles, auch das Negative, nach aufrichtiger und liebevoller Weihe an Maria viel fruchtbarer in Gottes Heilsplan eingebaut.

Dennoch darf die Seele die Himmelskönigin durchaus um Befreiung vom Wirken Satans bitten, und kann die Gottesmutter unter Umständen ganz eindeutig Ihren Schutz bemerkbar machen. Oft lenkt Gottes Vorsehung nach einem Flehen zur Himmelskönigin die Dinge so, dass die Finsternis der Seele nicht schaden kann. Auch darin liegt ein Element des Sinnes einer beharrlich gelebten Weihe an Maria: Durch ihre vollkommene Selbsthingabe macht sich die Seele gleichsam zum Besitz und Eigentum der Gottesmutter. Dies bildet eine ständige Verherrlichung Ihrer Macht. Jede Verherrlichung der Macht der Herrin aller Seelen erweckt sozusagen diese Macht ganz konkret zum Leben: Maria wirkt diese Macht dann nicht selten gezielt über die Finsternis aus.

Das ganze Leben auf Erden, der ganze Heilsplan überhaupt, ist ein ständiges Machtspiel zwischen Gottes Licht und Satans Finsternis. Das Licht ist von Natur aus unendlich viel mächtiger als die Finsternis, aber der freie Menschenwille entscheidet sich so leicht für das Finstere, dass das Licht sehr häufig an die Kette gelegt wird. Vollkommene Weihe an Maria ist eben ein Bekenntnis der Seele zum Willen, Maria möge in allem die Macht über sie ausüben, damit die Finsternis an die Kette gelegt wird.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Entstehungsgeschichte des Bösen. "Die Sünde kommt durch ein Zusammenspiel von drei Faktoren in die Seelen:

1. den Bedürfnissen des Menschen;

2. der Schwachheit des Menschen;

3. dem freien Willen des Menschen.

Der Mensch lebt auf Erden in einem stofflichen Körper, der unterschiedliche Bedürfnisse hat, die bis zu einem gewissen Grad befriedigt werden müssen, damit der Körper am Leben bleibt. Auch sein Gefühlsleben hat unterschiedliche Bedürfnisse. Alle diese Bedürfnisse bilden die ersten Kreuzungen, auf denen die Seele entgleisen kann. Solange die Seele die wahre Herrin über den Körper und seine Bedürfnisse und über das Herz und seine Bedürfnisse bleibt, kann der Mensch seine physischen und gefühlsmäßigen Bedürfnisse unter Kontrolle halten.

Die Seele verliert aber häufig die Herrschaft über die menschliche Natur durch die angeborene Schwachheit des Menschen. Diese Schwachheit ist im Grunde genommen nichts anderes als die Neigung des Menschen, seiner stofflichen Erlebniswelt seiner spirituellen Erlebniswelt vorzuziehen. So entstehen die Putsche der physischen Bedürfnisse, die zur Genusssucht in unterschiedlichen Formen führen, und der gefühlsmäßigen Bedürfnisse, die zu Leidenschaften führen. Leidenschaften sind alle Störungen des Gefühlslebens, alle Formen des Unfriedens im Herzen, alle Gefühle, die Gottes Plan mit dem Menschen nicht zuträglich sind.

Jedes Nachgeben an das Weltliche ist eine Schwäche, denn wenn die Seele Herrin über die menschliche Natur ist und nicht der Körper, behält der Mensch die Kontrolle über seine Bedürfnisse und werden die Bedürfnisse der Seele vor denen des Körpers angestrebt. Die Schwachheit hat sich durch die Erbsünde in den Menschen eingeschlichen, weil die Erbsünde das erste Nachgeben gegenüber den Einflüsterungen Satans war, der immer zur Herrschaft der stofflichen Bedürfnisse verführt.

Völlig im Einklang mit Gottes Absichten zu leben, heiβt Reinheit. Mit der Erbsünde hat die Unreinheit ihren Einzug in die menschlichen Neigungen gehalten. Aus diesem Grunde kann Schwachheit als die Zwillingsschwester der Unreinheit betrachtet werden. Stofflichen Bedürfnissen und weltlichen Anhänglichkeiten nachgeben, ist nicht ein Verhalten, zu dem der Mensch gezwungen wird: Er entscheidet sich dafür, manchmal unbewusst, wenn das Nachgeben gegenüber dem Weltlichen zur Gewohnheit geworden ist.

Gott hat dem Menschen einen freien Willen gegeben, damit er sich in Freiheit für die Erfahrung des Göttlichen Lebens entscheiden kann. Gott nötigt Seine Wohltaten und Geschenke nicht auf, der Mensch muss sich selber danach sehnen. Wenn die stofflichen Bedürfnisse und die Leidenschaften nicht beherrscht werden und der Mensch sein Leben rund um die Dinge der Welt aufzubauen beginnt statt rund um die Bedürfnisse der Seele, gebraucht er seinen freien Willen, um aus freier Entscheidung das Weltliche zum Herrn seines Lebens zu machen. Er wird dann zum Sklaven seiner physischen Lebenswelt, und dadurch mithin zum Sklaven des Teufels, der den Menschen immer wieder zu seiner Leiblichkeit hin treibt, damit er seine Seele vergisst, denn die Seele enthält die Saat seiner Heiligung und ist der Sitz des Göttlichen Lebens im Menschen.

So wird ein Leben geboren, das auf die Verwirklichung der Werke Satans gerichtet ist, also ein Leben der Sünde. Der Mensch vergisst dann seine ursprüngliche Bestimmung: ein Leben zu führen, das auf positive Weise zu der Verwirklichung der Werke und Pläne Gottes beiträgt, damit die Erlösung und das Heil aller Seelen vollendet wird und Gottes Reich auf Erden blühen kann".

"Die meisten Seelen verstehen nicht, wie Sünde in einer Welt entstehen kann, die von einem Gott geschaffen worden ist, der nichts anderes als Liebe und Vollkommenheit ist. Sie stellen sich die Fragen: Wie kann das Böse entstehen, wenn alles aus Gott stammt? Lebt denn das Böse auch in Gott Selbst? Hat Gott auch das Böse erschaffen, und warum?

Die Seelen gehen an diese Dinge falsch heran. Schau, die Sünde ist ursprünglich durch den Ungehorsam des ersten Menschenpaares Gott gegenüber in die Welt gekommen. Schau aber den allerersten Beginn, den absoluten Keim von allem Bösen. Gott hat die Engel gemacht, noch bevor Er den Menschen schuf. Die Engel waren Träger von nichts anderem als von heiligen Eigenschaften und Verfassungen, die Gott in sie gelegt hatte. In ihnen war keine Spur des Bösen.

Schau jetzt Luzifer, anfangs der Fürst der Engel. Er genoss die Herrlichkeiten des Lebens in den Himmlischen Regionen. Eines Tages gab Gott diesem Hauptengel Seine weiteren Pläne bekannt, ebenso wie anderen hochgestellten Engeln, und so weiter entlang den nachfolgenden Rängen der Engel. Betrachte nun die Herzensverfassungen der beiden höchsten im Rang: Luzifer, und unmittelbar unter ihm Michael.

Michael wurde durch nichts anderes ergriffen als durch reine Liebe und das Bedürfnis, zu dienen. In ihm kam durch diese praktische Prüfung vor dem Hintergrund eines veränderten Zustandes, der Keim aller Tugenden zur vollen Blüte: Michael sah den künftigen Heilsplan Gottes, er sah Mich als künftige Königin und Herrin aller Engel und Menschenseelen für alle Zeiten, und er war verzückt über Gottes Werke, Pläne und Liebe. Er entschied sich für Gott und für seine spätere Königin und Herrin, der er mit seinem ganzen Wesen dienen wollte.

Ich zeige dir jetzt die Herzensverfassung von Luzifer. Er genoss dieselben Herrlichkeiten wie Michael, betrachtete diese Herrlichkeiten allerdings nicht als Mittel, Gottes Plänen und Werken zu dienen, sondern als Ziel an sich. Er war der Höchstrangige unter Gott und hatte diese Position zu einem Ziel an sich gemacht. Die Voraussicht der Erschaffung eines neuen Wesens, des Menschen, der die Vollkommenheit des Göttlichen Lebens sollte anstreben dürfen, und einer Frau, Maria, zu deren Füßen er, der Fürst der Schöpfung, in vollkommener Unterwerfung und vollkommenem Gehorsam sollte niederknien müssen, wurde von Luzifer als eine Bedrohung seiner Macht empfunden, die für ihn zum Ziel an sich geworden war und nicht länger als Mittel empfunden wurde, Gottes Pläne auszuführen. Das Göttliche Geschenk der Herrlichkeit ist in Luzifer zum Ziel an sich geworden. Er besaß alles, um für ewig vollkommen glückselig zu sein, machte jedoch Genuss und Macht zum Ziel seiner Existenz. Er begann auf sich selbst gerichtet zu leben statt auf Gott gerichtet.

Dies zeigt nicht, dass aus Gottes Hand etwas Bösartiges hervorgegangen ist, sondern dass das Geschöpf selbst das Böse ins Leben gerufen hat, indem es ein Göttliches Geschenk falsch gebraucht, nämlich indem es dieses für die eigenen Bedürfnisse gebraucht statt für jene von Gott. Durch diese freie Wahl beraubt das Geschöpf das Göttliche seiner Vollkommenheit und kann das Böse entstehen. Böse ist alles, was nicht mehr die Pläne und Werke Gottes fördert.

Im Herzen Luzifers hat diese falsche Wahl so sehr die Herrschaft über sein ganzes Wesen ergriffen, dass er begann, alle seine Anstrengungen auf die Zerstörung von Gottes Werken und Plänen zu richten. Aus der einen Untugend ging die andere hervor: Selbstsucht und Egozentrik führten zum Ungehorsam, weiter zum Hochmut der Überzeugung, dass er Gottes Verfügungen hintertreiben und zunichte machen könne. Liebe wurde zum Hass in seinen vielen Erscheinungsformen, Licht wurde zur Finsternis.

Luzifer hat diese Verfassung durch Missbrauch seiner unvergleichlichen geistigen Fähigkeiten auf Millionen andere Engel zu übertragen gewusst, indem er sie zu seinem eigenen Hochmut, Ungehorsam, Hass und allen anderen Äußerungen des Unfriedens inspirierte. Nach seinem Fall und seine Verstoßung aus dem Himmel sollte er dieselbe Strategie gegenüber den Menschenseelen ausführen. So entstand das Böse und vervielfachte sich dadurch, dass das Geschöpf sein Herz nicht mehr auf Gott richtete, sondern auf sich selbst. Durch die Erbsünde hat Luzifer, von da an Satan genannt, Macht über alle Menschenseelen aller Jahrhunderte bekommen, außer über Mich, die Frau, die Königin und Herrin aller Seelen. Dies ist die wahre Entstehungsgeschichte des Bösen" (20. Dezember 2006)

545. ANRUFUNG ZU MARIA, HEILMITTEL GEGEN ALLE VERSUCHUNG

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, allerreinste Blume des Himmels,
Zu Deinen Füßen beweine ich meine Schwachheit.
Geruhe, mich vor allen Fallen des Bösen zu behüten, das meine Schwachheit ausnutzt, um mich in die Irre zu führen.
Wie sehr sehne ich mich doch nach Dir, o Allerschönste der Seelen, frei von jeder Sünde und allmächtig gegen jede Versuchung, Verführung und Täuschung.
Nur um eine einzige Blume aus Deinem Herzen bitte ich Dich, o erhabene Königin der Reinheit, und ich werde gesund werden.
Möge das Licht aus Deinen Augen mein Führer sein und Deine Tränen wegen meiner Sünden mich rein waschen von allen meinen Untugenden, die das Kreuz Jesu schwerer machen.

DIE HERRIN LEHRT:

Maria ist das Heilmittel gegen jede Versuchung. Das kann die Seele in dem Maβe empfinden, wie ihre Liebe zur Himmelskönigin wächst. Tatsächlich, in dem Maβe, wie die wahre, selbstlose Liebe im Herzen auflodert, verliert die Versuchung gleichsam ihren Reiz. Wenn die Seele dabei die Gottesmutter sehr liebt, wird diese Liebe sie normalerweise davon abhalten, dasjenige zu tun, wovon die Seele weiβ, dass Maria dies nicht mag bzw. dass Sie diese Dinge Selber nie tun würde. Gerade deshalb ist eine richtige Erkenntnis von den Tugenden und Untugenden und von Gottes Erwartungen den Seelen gegenüber, ebenso wie ein Grundwissen von den Verfassungen, Gesinnungen und Einstellungen der Gottesmutter Selbst und von der Art und Weise, wie Sie als Mensch auf Erden lebte, überaus nützlich, wenn nicht geradezu erforderlich.

Aus diesem Grunde hat die Herrin aller Seelen den Seelen Schriften wie Frühlingsblüten am Lebensbaum, Kreuzzug in die Seele, Wiedergeburt des irdischen Paradieses und Die unverwelkbare Blume von Galiläa geschenkt, um nur einige zu erwähnen. Da es sich in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens um ein vollkommen schlüssiges System handelt, lässt sich ohne weiteres sagen, dass sämtliche Myriam-Schriften genau dieses Wissen vermitteln, das die Seelen dazu befähigen soll, nicht nur Gutes von Bösem zu unterscheiden, sondern auch genau zu empfinden, aus welchen Gründen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Einstellung entweder seelisch fruchtbar oder unfruchtbar ist. Im Klartext heiβt dies, dass die Wissenschaft des Göttlichen Lebens darauf abzielt, Seelen zu einer immer reineren Empfindung und Anwendung der wahren Liebe zu führen.

Das alles hängt engstens mit einander zusammen. Jedes Mal, wenn die Seele einer Versuchung nachgibt, stellt sie dadurch eine persönliche Befriedigung über eine strikte Einhaltung von Gottes Gesetz. Es fehlt ihr somit in jenem Zeitpunkt an wahrer Liebe zu Gott und Seinen Werken. Sobald diese Liebe gröβer wird als die Neigung, ein eigenes Bedürfnis zu befriedigen, gibt die Seele der Versuchung nicht nach. So lässt sich sagen, dass die Liebe in dem Augenblick vollkommen wäre, wenn die Seele nicht mehr die geringste Neigung in sich verspüren würde, sich zu versündigen bzw. Versuchungen nachzugeben. Das Maβ, in dem die Seele dazu neigt, Versuchungen nachzugeben, ist somit ein Gradmesser für das Maβ, in welchem sich in ihr die wahre Liebe entwickelt hat.

Es ist auβerordentlich verdienstlich, in dem Augenblick, wenn man versucht wird, zu Maria zu sagen: "Um Deinetwillen tue ich dies nicht", oder "Aus Liebe zu Dir tue ich dies nicht", oder "Dir zuliebe gebe ich dieser Neigung nicht nach". Eine solche Einstellung ist wahre Weihe, und bildet eine Abtötung, welche dem Wachstum auf dem Weg der Heiligung förderlich ist. Sogar die Überwindung einer kleinen Versuchung ist in Gottes Augen etwas Groβes, weil Er weiβ, dass dies der Seele zuweilen eine groβe Selbstüberwindung abverlangt. Ein solcher Moment ist wie ein gelungener Angriff auf die Burg des Bösen und ein Zurückschieben der Grenzen seines Reiches in der Seele.

Richtig gelebte Weihe an Maria ist eine Einstellung, die sich in mancher Hinsicht mit jener vergleichen lässt, welche man im Zustand des Verliebt-Seins in sich verspüren kann: Die Seele sehnt sich in jedem Augenblick nach dem bzw. der Geliebten, und wünscht sich nichts sehnlicher als die Einheit des Herzens. Sie will unbedingt so sein, wie der bzw. die Geliebte, weil sie eben die ganze Art und Weise, wie der bzw. die Geliebte ist, zutiefst verehrt, und weil sie ihm bzw. ihr unbedingt gefallen möchte. Etwas Ähnliches geht in der Seele vor, die sich aus reiner Liebe ganz Maria hingegeben hat: Sie will genau so sein, wie Maria war bzw. ist, und setzt alles daran, Ihr in allem zu gefallen. Sobald dieser Antrieb das ganze Wesen beherrscht, wendet sich die Seele von einer falschen Neigung nach der anderen ab, denn immer wieder wird sie die Feststellung machen: "Maria würde dies nicht mögen, Sie würde jenes nie machen, Sie würde nie so reagieren, Sie würde nie so denken, Sie würde nie so sprechen...". Die richtige Anwendung dieser Einstellung wird eines Tages zum Tod der Versuchungen in der Seele.

597. ZWÖLF ANRUFUNGEN ZUR VERTREIBUNG VON SATAN

(Myriam van Nazareth)

(in Augenblicken der Versuchung und geistiger Leiden)

Gott der Liebe und des Ewigen Lebens, ich liebe Dich, rette mich.
Jesus Christus, Mensch gewordener Erlöser, ich liebe Dich, rette mich.
Heiliges Kreuz der Erlösung, ich liebe Dich, rette mich.
Heiliges Blut Jesu, ich liebe Dich, rette mich.
Heilige Wunden Jesu, ich liebe Euch, rettet mich.
Heiliger Geist, der alle Tugenden und Gaben der Heiligkeit schenkt, Ich liebe Dich, rette mich.
Unbefleckte Jungfrau Maria, Miterlöserin der Menschheit, ich liebe Dich, rette mich.
Unbefleckte Jungfrau Maria, jungfräuliche Mutter des Messias, ich liebe Dich, rette mich.
Unbefleckte Jungfrau Maria, ewig frei von jeder Sünde, ich liebe Dich, rette mich.
Unbefleckte Jungfrau Maria, die alle Versuchungen, Listen und Werke des Teufels überwunden hat, ich liebe Dich, rette mich.
Heiliger Erzengel Michael, der Satan in die Hölle verbannt hat, ich liebe Dich, rette mich.
Heiliges Sakrament des Altars, Himmlisches Brot, ich liebe Dich, rette mich.
(Bekreuzigen Sie sich) Verherrlicht seien Jesus Christus, das Licht der Welt, und die allerheiligste Jungfrau Maria, Siegerin über den Bösen.

DIE HERRIN LEHRT:

Zu Gott, zu Maria, zum Blut Christi usw. aus ganzem Herzen zu sagen "ich liebe Dich", wirkt auf Satan wie pures Gift. Die wahre Liebe ist das absolute Gegenteil der Sünde. Die Liebe wird dort vollkommen, wo die Sünde und die Neigung und Lust zum Sündigen sterben. Jede Sünde ist wesentlich ein Ausdruck einer Lücke in der Liebe zu Gott und bzw. oder zu Seinen Werken oder zu Seiner Schöpfung. Bei jeder Versuchung versetzt der Böse die Seele in einen inneren Kampf zwischen der Liebe zu Gott bzw. zum Himmlischen einerseits und irgendeinem eigenen Bedürfnis andererseits. Jeder Akt der Abtötung und jeder Sieg über irgendein weltliches bzw. physisches Bedürfnis kommt einer Entscheidung zugunsten der Liebe zu Gott und Seinen Bedürfnissen gleich. Gott hat nur ein einziges Bedürfnis: die Vollendung Seines Heilsplans, was einem endgültigen Sieg der Liebe gleichkommt, denn in jener Verwirklichung wird der Gnadenstrom vollkommen ungehemmt über die Seelen ergossen werden.

DIE HERRIN OFFENBART: Zusätzliches zum Entstehen des Bösen. "Manchmal hörst du Seelen die nachfolgende Erwägung vorbringen: 'Wenn Gott nichts als reine Liebe ist, kann Er unmöglich das Böse geschaffen haben. Wie kommt es denn, dass es das Böse gibt, oder trägt Gott denn doch das Böse auch in Sich?'

Ich will diesbezüglich heute Abend Gottes einzige Wahrheit verkünden. Gott hat die Engel erschaffen, als vollkommen reine Wesen. Sie waren die ersten Seelen, die Gott erschuf. Zum Zeichen Seiner vollendeten, absoluten Liebe gab Er den Engeln einen freien Willen, wodurch sie trotz ihrer Verpflichtung, Gottes Werke vollbringen zu helfen und Seine Glorie zu preisen, dennoch in ihrem ganzen Tun und Lassen ein hohes Maß an Freiheit genießen sollten.

Gott hatte Seine Gesetze und Verordnungen erlassen, und schloss aufgrund dessen mit den Engeln den Bund, dass sie ein hohes Maß an Freiheit in ihrem Handeln genießen sollten, jedoch Rechenschaft würden ablegen müssen für jede Abweichung hinsichtlich dieser Gesetze und Verordnungen, durch welche ihr Beitrag zu der Verwirklichung von Gottes Werken sich verringern würde, und für jede Unzulänglichkeit im Gehorsam gegen die Göttlichen Gebote.

Die Engel waren mit vielen Göttlichen Eigenschaften bekleidet und waren dadurch imstande, makellos heilige Werke zu vollbringen. Trotzdem trat eine Entgleisung auf: Luzifer, Anführer der Engelchöre, begann beim Vollbringen seiner Werke immer mehr von seinen verstandesmäßigen Fähigkeiten und immer weniger von seinen gefühlsmäßigen Fähigkeiten Gebrauch zu machen, die ihn bis dann wie alle Engel zu blindem Gehorsam in der glühendsten Liebe und Weihe angeregt hatten.

Indem er seine Handlungen weniger spontan aus dem Herzen und mehr bewusst erwogen und begründet verrichtete, begann Luzifer immer weniger spontan zu handeln und wurde er immer selbstbewusster. Im Gegensatz zu der üblichen, vorgesehenen Natur der Engel, die sie dazu anregt, spontan zu handeln, aus der reinsten Liebe und ohne Neigung zum Argumentieren und Analysieren, begann Luzifer, jeden Auftrag kritisch zu betrachten. Nicht Gott, sondern sein eigener Verstand wurde Motor seines ganzen Tuns und Lassens.

Er begann, sich selbst mit jedem Element seiner Lebensumgebung zu vergleichen: Er verglich sich mit den anderen Engeln und wurde sich dessen bewusst, dass er Macht über sie besaß, weil seine Fähigkeiten weiter reichten als jene aller anderen Engel. Solange ein Wesen vollkommen im Göttlichen Leben untergetaucht ist, betrachtet es eine Machtposition als eine Gelegenheit, Gott zu dienen. Sobald das Göttliche Leben in der Seele verloren geht, wird eine Machtposition als eine Gelegenheit betrachtet, eigenen Vorteil zu erwerben.

Dieses Letztere war bei Luzifer der Fall. Er verglich sich selbst auch mit Gott und begann danach zu streben, Gott gleich zu werden. Weil seine Erfahrung ihn lehrte, dass Gott mächtiger war als er, glich er diesen Mangel durch Machtwahn aus: Hochmut, Stolz und Schein mussten seine Lebensumgebung davon überzeugen, dass er ebenso mächtig war wie Gott. Luzifer begann also, seinen freien Willen zu gebrauchen, eigene Entscheidungen zu treffen und eigenen Regeln an Stelle jener von Gott spontan zu folgen. So wurden der Neid und die Machtgier geboren. Eine vollkommen reine Seele begann, sich selbst dadurch zu beflecken, dass sie den freien Willen auf eine Weise gebrauchte, die nicht mehr im Einklang mit Gottes Plänen war.

Luzifer begann, andere Engel mit seinen Verfassungen zu vergiften und kam in Konflikt mit den Engeln, die unvermindert weiterhin aus Liebe zu Gott handelten. Diese Letzteren wurden vom zweiten Engel in der Himmlischen Hierarchie angeführt: Michael. Als Gott Seinen Plan für die Schöpfung der Menschenseele bekannt machte und Seine Hauptengel darüber informierte, wurde der Neid von Luzifer und seiner Gefolgschaft weiter angefacht, denn Gott hatte verkündet, dass der Mensch die Krone Seines Schöpfungswerks sein werde. Gott verkündete ebenfalls Sein Vorhaben, dass die Menschenseele die Vereinigung mit Seinem Sohn würde eingehen können, und dass Sich unter den Menschenseelen eine Frau erheben würde, die Königin und Herrin aller Seelen sein werde, also auch der Engel.

Diese Verkündigungen bildeten für Luzifer den Anlass, sich endgültig von Gott abzuwenden. Er und seine Gefolgschaft brachen ihren Eid der Treue an Gott und brachten den Beschluss vor, dass sie niemals vor einer Menschenseele niederknien würden. Zu dieser Zeit wollten sie dies sogar vor Gott Selbst nicht mehr tun. Aufgrund des offensichtlichen Unwillens von Luzifer und seinem Gefolge, ihren Irrtum zu bekennen und sich aufs Neue vollkommen der Liebe hinzugeben, wurden sie in Gottes Auftrag unter Anführung von Michael aus dem Himmel vertrieben. Gott erlaubte Luzifer und seinem Gefolge – den gefallenen Engeln –, dass aufgrund des freien Willens, womit Er auch die Menschenseelen beschenken werde, die Menschenseelen durch die gefallenen Engel geprüft werden sollen, und zwar auf ihre Wahl hin, Gottes Gesetz zu gehorchen, oder eben nicht.

Sobald das erste Menschenpaar geschaffen worden war, begann Luzifer seinen Machtkampf mit Gott, mit den Menschenseelen als Einsatz. Seine Unfähigkeit, Gott vom Throne zu stoßen, würde er künftighin dadurch auszugleichen versuchen, dass er möglichst viele Menschenseelen in seine Macht bekommt und dass er in der Hölle, dem Ort, der ihm bei seinem Fall zugewiesen worden war, sein eigenes Reich mit seinen eigenen Sklaven gründet, denn in den Augen Luzifers betrachtete Gott alle Seine Geschöpfe als Seine Sklaven.

Seelen, versteht dies richtig: Sobald der freie Wille, der auch euch gegeben worden ist, dazu gebraucht wird, die Liebe zu verleugnen zugunsten aller Untugenden, die aus einer Lebenseinstellung hervorgehen, die das verstandesmäßige Denken zum Mittelpunkt hat, bricht die Seele das Siegel des Bundes, der ihr die ewige Glückseligkeit bereitet. Die Seele, die nicht mehr aus der reinen Liebe zu Gott und aus einer blinden Weihe an das Göttliche Licht und an Gottes Werke und Pläne lebt und handelt, schneidet sich selbst vom Göttlichen Leben ab, so dass für sie kein Platz mehr im Himmel ist, denn der Himmel ist die Lebenssphäre der wahren, unbefleckten Liebe" (21. August 2007)

690. OPFERGEBET ZUR WIEDERGUTMACHUNG VON SÜNDEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Ich bitte auf Deine Fürsprache hin um Vergebung für jeden Augenblick meines Lebens, der Dir und Jesus missfallen hat, für jede Träne, die ich Euch gekostet habe und für jede Gelegenheit, die ich versäumt habe, das Gute zu tun.
Dies alles will ich Dir mit dem Geschenk meines Lebens, mit aller Liebe meines Herzens und mit allem Schmerz über meine eigene Unvollkommenheit vergüten.
Möge die Nacht der Unvernunft, der Sünde und der Versuchung in mir durch die Strahlen von Gottes Geist durchbrochen werden für die Morgendämmerung eines neuen Lebens in Tugendhaftigkeit.
Geruhe, meine Seele zu einer Schatzkammer von Stärke, Beharrlichkeit, Weisheit und Göttlicher Gnade zu machen, damit das Licht aus Deinem Herzen in mir das Feuer der Heiligkeit entzünden kann, zur Verherrlichung des Leidens, das der Erlöser für mich vor der Erschaffung meiner Seele vollbracht hat.

DIE HERRIN LEHRT:

Die Darbietung von Wiedergutmachung für die Sünden, Fehltritte oder Versäumnisse des eigenen Lebens ist sehr kraftvoll, weil die Seele dadurch Gott gegenüber zum Ausdruck bringt, dass sie bedauert, jemals von Seinen Gesetzen abgewichen zu sein. Eigentlich heiβt dies, die Seele würde sich wünschen, sie hätte sich nie im Leben versündigt, was für den Bösen einer Demütigung gleichkommt.

Eine Wiedergutmachung entfaltet im Grunde genommen eine Wirkung, die in dem Maβe gröβer ist, wie die Seele im Willen ausharrt, die Sünden ihrer Vergangenheit nicht mehr zu begehen. Das Unterlassen der Sünde ist eine Frage des Herabbittens und des Einbauens einer Göttlichen Gnade. Die Erbsünde hat die Menschenseele sehr geschwächt. Dadurch ist der Kampf gegen die Finsternis sehr hart, verlangt er sehr viel von der Seele ab, und ist es alles andere als selbstverständlich, dass die Seele ihn gewinnt. Die Herrin aller Seelen betonte immer schon, wie wichtig es ist, dass die Seele diesen Kampf nicht alleine zu führen versucht, sondern Sie täglich um Schutz und Unterstützung bittet, da Sie ja von Gott dazu berufen worden ist, dem Bösen den Kopf zu zerschmettern, gemeinsam mit Ihren Dienern.

Erfolg im Kampf gegen die täglichen Versuchungen und die vielen Formen der Beeinflussung aus der Welt ist nicht so sehr eine Frage des Heldentums an gewissen Tagen, sondern vielmehr eine Frage der Verstärkung und Entfaltung der inneren Verfassungen der Tugendhaftigkeit von Boden auf. Man könnte sich diesen inneren Neuaufbau als das Aufziehen neuer Mauern in der Seele vorstellen, wobei der Zement des eigenen beharrlichen Willens zum Guten ständig mit dem Wasser der Gnade vermischt werden soll. Ohne dieses Wasser bleiben die neuen Mauern keinen Tag lang stehen. Gott weiβ das, und gerade deswegen schenkt er uns die Herrin aller Seelen mit Ihren Himmlischen Belehrungen, die uns die Mysterien unserer Seele aufdecken und die Anleitung vermitteln, gemäβ welcher wir unsere Mauern erneuern können und sollen. Auf jeder Seite dieser Anleitung – die den Titel Wissenschaft des Göttlichen Lebens trägt – steht geschrieben, dass die Seele dies kaum ohne die Himmelskönigin tun kann.

Die Herrin aller Seelen mag noch so mächtig sein, ohne unser aufrichtiges 'Ja' darf Sie nichts Konkretes tun. Sie braucht alles, was wir Ihr schenken können: unser Wesen, unser Leben, unseren Willen, sogar die Reue wegen der Fehler unseres ganzen Lebens. Sobald dies alles in Ihrer Macht ist, kann Sie damit anfangen, die Schlange in uns zu zertreten. Unzählige höllische Schlangen sind bereits Ihren mächtigen Füβen zum Opfer gefallen. Die groβe Schlange wird zuletzt der Macht jener Füβe erliegen. So hat Gott es verheiβen. Dies soll aber erst dann vollbracht werden, nachdem sich viele Seelen der Herrin aller Seelen zu Füβen gelegt haben werden, wie ein Teppich der Verherrlichung in der Erwartung der Befreiung aus der Tyrannei der Finsternis.

702. BITTGEBET ZUR VERNICHTUNG DER PLÄNE SATANS

(Myriam van Nazareth)

Allerheiligste, unbefleckte Jungfrau Maria, Siegerin über alles Böse.
Dir liefere ich alle Pläne aus, mit denen Satan mich verfolgt, bedroht und zu vernichten versucht.
Unter Deine Füße lege ich alle Verleumdungen und Lügen, zu deren Opfer ich gemacht werde.
Unter Deine Füße lege ich alle Verirrungen und Verblendung von Menschen, die von Satan gegen mich aufgewiegelt werden.
Unter Deine Füße lege ich allen Unfrieden, den Satan in mein Herz zu legen versucht, indem er Menschen zur Feindschaft gegen mich aufhetzt.
O Herrin, bekleidet mit Elementen von Göttlicher Macht, geruhe nun, Deine Herrschaft auszuüben über jede böse Kraft, die mich bedroht. Geruhe, jeder Seele, die durch das Böse getäuscht wird, die Gnade der Erkenntnis und Bekehrung zu erwirken, und befreie mich, damit ich zu Deinen Füßen Deine Macht verherrlichen möge zur Demütigung der Teufel, die nichts vermögen gegen Dich, die Du das Licht der Welt geboren hast.

DIE HERRIN LEHRT:

Der Böse geht gegen Seelen auf zwei Wegen vor, es lieβe sich sagen: innerlich und äuβerlich.

Innerlich wirkt er durch:

  • Versuchungen
  • finstere Inspirationen
  • Beeinflussung des Gemüts
  • Angriffe gegen den Glauben, das Vertrauen, die Hoffnung und die Liebe.

Äuβerlich wirkt er durch:

  • die ganze Atmosphäre der Welt, welche er selbst durch alle Jahrhunderte hindurch von Boden auf so unterminiert hat, dass sie von seinem Denken geprägt und an der Verwirklichung seiner Ziele orientiert ist;
  • den Mitmenschen: Seelen werden gegen einander aufgestachelt, fügen sich gegenseitig Negatives zu, entmutigen sich gegenseitig.

Sehr vieles ist in dieser Welt bereits dadurch zerstört worden, dass Seelen ihre Mitmenschen verleumden, anschwärzen, als verlogen darstellen, und ihnen jede Glaubwürdigkeit in den Augen anderer nehmen. Ganz besonders werden auf diese Weise Seelen angegriffen, die sich aufrichtig anstrengen, Gutes und Lichtvolles zu tun, zu sagen, anzustreben und zu verbreiten, damit auch diese Seelen in der Liebe geschwächt werden und das Vertrauen zu Gottes Schutz und zu Seinem liebevollen Wirken verlieren.

Wenn im Gebet 702 die Bitte vorgebracht wird, Maria möge die Pläne Satans vernichten, so ist damit gemeint, Sie möge sein Wirken unwirksam machen, so dass seine Absichten und Zielsetzungen nicht verwirklicht werden können. Gott will nichts anders als genau das: dass das ganze Wirken und sämtliche Machenschaften des Bösen im Keim erstickt werden. Von selber macht Gott den Bösen jedoch nicht unwirksam, weil es in der Natur Seiner Gesetze liegt, dass die Menschenseelen ihr Leben völlig frei gestalten können sollen. Aus diesem Grunde ist Gebet für alles erforderlich, auch für eine Befreiung aus dem Wirken Satans. Gott soll sozusagen aus dem Munde (d.h. aus dem Herzen) der Seele selbst erfahren, dass ihr alles daran liegt, nur Ihm – Gott – zu folgen und nur von Ihm geführt zu werden. Nur in jenem Falle kann Gott einschreiten, auch wenn von finsteren Einflüssen die Rede ist.

Ein erschwerender Faktor in diesem Einschreiten liegt darin, dass nicht sehr viele Menschenseelen sich bewusst nach einem Vorherrschen von Gottes Wirken in ihrem Leben und in der Welt sehnen, so dass sehr viele Gebete bei ihrer Verwirklichung auf einen gewaltigen Widerstand stoβen können. Sehr viel Liebe, Beharrlichkeit, Geduld und Vertrauen können erforderlich sein um manche Umstände, die von Finsternis erfüllt sind, abzuändern. Das liegt somit weder an Gott, an irgendeinem Unwillen Seinerseits noch an irgendeiner Unfähigkeit Seinerseits, sondern einzig und allein am niedrigen Stand der Gnade, zu welchem die Menschheit herab gesunken ist: Sehr viele Anstrengungen sind nötig damit die Auswirkungen der Sünde auf dieser Welt hinreichend ausgeglichen werden. Ein hinreichender Ausgleich der Auswirkungen der Sünde käme darin zum Ausdruck, dass die Liebe in dieser Welt viel besser spürbar wird. Die Seelen würden dies als ein Gefühl richtiger Geborgenheit und inneren Friedens empfinden. Genau jene Empfindung ist Ausdruck von Gottes ungehemmter Wirkung in der Seele, so wie diese im irdischen Paradies vor dem Sündenfall vorherrschte und so wie sie in der messianischen Ära erneut vorherrschen wird.

734. ANRUFUNG GEGEN VERSUCHUNGEN

(Myriam van Nazareth)

Gott lebt in mir. Gott ist Licht und Liebe. Das Licht überwindet alle Finsternis.
Nichts kann das Licht aus mir vertreiben.
Heiliges Kreuz Jesu Christi, befreie mich von allem Übel.
Unbefleckte Empfängnis Mariä, reinige mich von aller Versuchung. Besiege in mir alles, was unrein ist.

DIE HERRIN LEHRT:

Es kann behilflich sein, wenn sich die Seele dann und wann selber einprägt, wie mächtig Gottes Licht über alle Finsternis ist. Sich dies ständig vor Augen zu halten, kurbelt die Hoffnung an, besonders an jenen Tagen, wenn die Seele dem Schein der Dinge zu erliegen droht. Gott überlässt die Seelen nicht ihrem Schicksal, nur soll jede Seele selbst alles daran setzen, ihren Lebensweg zu absolvieren. Der Lebensweg einer jeden einzelnen Seele ist von Gottes Vorsehung immer so aufgefasst, wie er dieser Seele die gröβten Verdienste einbringen kann, vorausgesetzt, die Seele strengt sich an, sich selbst, ihre Stärken und Schwächen und ihre Berufung möglichst tief zu ergründen, und sie benutzt voll und so zweckmäβig wie möglich die Gnaden, die ihr im Laufe ihres Lebens zuflieβen. Jede Prüfung auf dem Lebensweg ist eine Gelegenheit, seelisch zu wachsen und das seelische Potential weiter zu entfalten.

An den Tagen, wo es schwer ist und alles dunkel erscheint, erliegt die Seele leicht der Annahme, Gott hätte sie verlassen und es gäbe im Leben nichts auβer Finsternis. Dem ist nicht so. Wenn sich über dem Land ein dichter Nebel zusammen packt, scheint es auch nichts auβer diesem Nebel zu geben. Trotzdem ist die schöne Landschaft rings umher immer noch da, und hat auch die Sonne nicht aufgehört, dasjenige zu tun, wozu sie von Gott erschaffen worden ist. An den 'schwarzen' Tagen ist unsere Seele umnebelt, aber an der Wirklichkeit hat sich gar nichts geändert. Auch das ist eine der Thesen, welche die Herrin aller Seelen hin und wieder in die Herzen zu säen versucht. Die wahre Hoffnung ist die Fähigkeit, die Dinge so zu betrachten, als wäre alles bereits vollendet. In der sogenannten vollendeten Wirklichkeit sind tatsächlich alle Dinge bereits vollendet (siehe die diesbezügliche Betrachtung unter Belehrungen > Betrachtungen > Die vollendete Wirklichkeit), nur kann die Seele dies noch nicht wahrnehmen, weil sie noch ihren Lebensweg zu absolvieren und auf diesem ihre Verdienste zu sammeln hat. Selig die Seele, die felsenfest daran glaubt, dass das Licht immer das letzte Wort hat, denn Gott wird ihr den Verdienst des Glaubens an Seine Liebe ins Lebensbuch schreiben.

DIE HERRIN OFFENBART: Weihe an die Herrin und der Kampf gegen die Finsternis in der Seele. "(...) Wo das Göttliche Leben strömt, ertrinkt alle Finsternis, alles Elend, alles Unglück. Seit den Tagen Jesu auf Erden hat der Fürst der Finsternis unzählige neue Mittel eingesetzt, um in den Seelen die Bächlein des Göttlichen Lebens durch das Feuer unaufhörlicher Versuchungen vertrocknen zu lassen. Der Böse hat sich als Mörder des Gott-Menschen aufgespielt, und durch die Jahrhunderte ist er Mörder von Seelen geblieben. Er ermordet das Gewissen, verbirgt jedoch sein Verbrechen dadurch, dass er die Seelen in Nebel einhüllt, so dass sie weder das Licht aus Gottes Herzen noch ihre eigenen inneren Gesinnungen sehen.

Jesus kennt alle Strategien Satans, und Er kennt alle Schwächen der menschlichen Natur. Aus diesem Grunde bestand einer der letzten Gnadentropfen aus Seinem liebenden Herzen aus dem Geschenk Seiner Mutter an euch. Er hat euch Mich geschenkt als goldenen Schlüssel zu eurer Befreiung aus dem Kerker, in den die Welt euch eingesperrt hat.

Seht doch die Strategie des Mörders aller Liebe: Er blendet euch für seine eigenen Verbrechen und für die Wirkungen seines schleichenden Giftes, löscht das Licht in eurem Tempel und kettet euch an euren eigenen Schwächen und Verführbarkeiten fest. Er vergiftet euer Herz so lange, bis ihr davon überzeugt seid, dass das Leben nichts anderes zu bieten hat als Finsternis, und dass Gott tot ist.

Schaut Mich an. Ich bin die Trägerin des Lichtes der aufgehenden Sonne. Gott hat der ganzen Schöpfung gezeigt, dass Ich die Morgensonne trage. Ich bin die Morgendämmerung eines neuen Lebens, des wahren Göttlichen Lebens. Zunächst schüttete Gott Sich so vollkommen in Mich aus, dass Meine Seele von einem Licht erfüllt war, das keine Seele jemals in sich getragen hatte. Auf diesem Bett vollzog der Heilige Geist an Mir die vollendete Himmlische Vermählung, um als Frucht die Mittagssonne zu gebären: Christus, das Licht der Erlösung.

Nun will die Mittagssonne dieses Mysterium in jeder individuellen Seele wiederholen und vollenden. Die Seele, die ihren freien Willen der Vollziehung von Gottes Gesetz und der Ausführung Seiner Pläne ausliefert und täglich wiederholt: "O Dreieiniger Gott, ich will, mach mich rein und befreie mich aus meinem Kerker. Lass in mir Dein Licht aufgehen, damit mein Kerker von Finsternis wieder zu einem Tempel Deines Lichtes wird", wird allem absterben, was sie bedroht. Sehnt euch nach Mir. Ich bin die Morgendämmerung des wahren Lebens. Ich besitze die Macht, die Mittagssonne Christi in euch zu gebären.

Seht, Ich trage das Licht der wahren Hoffnung. Eure Sehnsucht nach dem Licht ist der Glaube. Wo Hoffnung und Glaube die Vermählung feiern, wird die Liebe geboren. Die Liebe ist die Mittagssonne, das Zeichen des Sommers in der Seele. Ich bin gekommen, in jeder Seele das Feuer der Versuchungen mit dem Tau des Heiligen Geistes zu löschen und ein neues Feuer zu gebären, das nicht tötet, sondern das wahre Leben schenkt: die Sonne, die nie untergeht.

Seelen, sehnt euch nach dem Licht wie ein Ertrinkender nach dem Rettungsring. Gebt Mir euer Herz voll und ungeteilt. Ich muss über euer Herz herrschen können, um das große Wunder zu vollziehen. Lasst euch nicht länger zum Gefangenen aller weltlichen Einflüsse machen. Je tiefer die unterschiedlichsten weltlichen Einflüsse, aber auch Erinnerungen aus eurer eigenen Vergangenheit auf euch einwirken, umso schwerer werden euer Geist und euer Herz. Diese Eindrücke sind es, die euch die Kraft nehmen, eure Ketten zu sprengen. Nährt euren Geist mit Himmlischer Nahrung. Nährt euer Herz mit Meinen Worten der Hoffnung, der Ermutigung und der Liebe. Je weniger Macht ihr der Welt schenkt, eurem Denken und Fühlen Richtung zu geben, umso freier werdet ihr innerlich werden. Richtet euren inneren Blick auf nichts anders als auf die erfreuliche Aussicht, völlig Mir zu gehören, und seid von der Wahrheit überzeugt, dass jede Prüfung, jedes tägliche Kreuz in Wirklichkeit Saat Göttlichen Lebens ist, vorausgesetzt, ihr nehmt diese widerstandslos an.

Das alles vermittelt euch den Schlüssel, um Mir das Tor eures Tempels von innen aus zu öffnen. Sobald Ich wirklich Herrin eures ganzen Denkens und Fühlens sein kann, kann Ich euren Tempel mit dem Parfüm Meiner Macht tränken und kann Ich eure Fenster weit öffnen für das Licht des Heiligen Geistes. Die Blüte des neuen, ewigen Frühlings liegt bereits in der Saat eurer Prüfungen beschlossen. Lasst Mich über euren Boden laufen, und Ich werde die Saat zum Blühen bringen.

Mein Herz ist unbefleckt, weil alle Meine inneren Gesinnungen für ewig frei von Finsternis sind. Ich kann auch euer Herz von Finsternis, Entmutigung, Unzufriedenheit, Unglauben und anderen negativen Gefühlen befreien, die euch lähmen und krank machen (...)" (20. Juni 2009)

745. GEBET UM WIEDERGUTMACHUNG FÜR DIE SÜNDEN ALLER ZEITEN

(Myriam van Nazareth)

Allerheiligste Jungfrau Maria, Mittlerin, Fürsprecherin und Miterlöserin der Menschheit,
Ich erflehe Deine befreiende Fürsorglichkeit auf alle Seelen aller Zeiten herab.
Ich gebe Dir alle Liebe meines Herzens und alle Schmerzen und Betrübnisse meines ganzen Lebens zur Wiedergutmachung für alle Sünden, alle Verirrung, jeden Ausdruck von Hass oder Gleichgültigkeit, alles Elend, alles Leid und allen Schmerz, die Menschen einander jemals zugefügt haben, und für alle Sakrilegien und jeden Missbrauch gegen das Kreuz, die Sakramente, die Lehre Jesu Christi und die Würde, die Gott der Menschenseele gegeben hat.
Möge die Opfergabe meines Herzens an Dein Schmerzvolles Herz und an den gekreuzigten Jesus angenommen werden zur Heiligung der ganzen Menschheit und zur Tilgung der Schuld der Menschheit gegenüber Gottes Gerechtigkeit.
1 x Vater unser ... + 1 x Gegrüßet seist Du, Maria ... + 1 x Ehre sei dem Vater ...

DIE HERRIN LEHRT:

Ich habe bereits darauf hinweisen dürfen, welch besonderen Wert die Wiedergutmachung jeglicher Äuβerung der Finsternis aus der Vergangenheit hat. Der Begriff 'Wiedergutmachung' erinnert bereits daran, dass etwas 'nicht gut war', d.h.: nicht so war, wie Gottes Gesetz es haben möchte. Gottes Gesetze sind aus guten Gründen so, wie sie sind, weil sie Früchte der unfehlbaren Ewigen Weisheit und Ewigen Liebe sind, die darauf abzielen, alles so zu regeln, dass bei vollkommener Einhaltung der Vorschriften die Schöpfung in ihren ursprünglichen Stand zurückkehren kann. So sind einzig und allein die Menschenseelen schuld daran, wenn Finsternis und Elend die Hauptmerkmale der Welt zu sein und zu bleiben scheinen: Diese finsteren Entwicklungen und Zustände ergeben sich nur aus der Sünde, das heiβt, aus jeder Abweichung von Gottes Gesetz der Liebe.

Aus diesem Grunde hat Wiedergutmachung immer etwas damit zu tun, dass ein Zustand des Mangels an Liebe durch die Darbietung von Liebe in irgendeiner Form ausgeglichen wird. Eine Seele begeht eine Sünde, sie (oder eine andere Seele) bietet etwas an, das von Gott als Akt der Liebe angenommen werden kann: Gebete, Handlungen oder Worte der Liebe oder der Nächstenliebe, Sühne, Weihe von Leiden oder eines ganzen Lebensweges, respektvollen Empfang eines Sakramentes, sogar die Opfergabe des eigenen Herzens.

Die Opfergabe des eigenen Herzens heiβt so viel wie das Verschenken von allem Herzeleid und vom ganzen Potential an Liebe, das die Seele irgendwie aufzubringen vermag. Das alles ist nichts anders als ein Austausch von Licht gegen Finsternis. Besonders machtvoll sind solche Darbietungen, wenn sich die Seele auf die gröβten Gnadengaben Gottes beruft: das Kreuz Christi, die Wunden und das Blut Christi, die Leiden Christi, Marias Schmerzen, Ihre Unbefleckte Empfängnis.

Was passiert ist, ist passiert, daran kann man nichts ändern. Trotzdem wäre Gott kein Gott der Liebe und der Hoffnung, wenn Er nicht die Gelegenheit vorhergesehen hätte, die Wirkungen aller finsteren Dinge zu schwächen bzw. diese auszugleichen. Das ist gerade, was jede Seele tun kann, gleich mit den eigenen Fehltritten aus ihrem ganzen Leben. Es ist der erste Schritt zur Reinigung der eigenen Seele und des Lebensweges, auf dem gleichsam alle Steine und Glasscherben entsorgt und durch Blumen ersetzt werden. Gott liebt keine Einöde, er mag lieber Blumen, die ja die Symbole des Lebens sind. Für Ihn ist es allerdings sehr viel erfreulicher, wenn Er diese nicht Selber aus dem Nichts schöpfen muss, sondern die 'Baumaterialien' für diesen Schöpfungsakt Ihm von Menschenseelen in die Hände gelegt werden, vorzugsweise durch Seine verehrte Königstochter, die Herrin aller Seelen.

788. BITTGEBET ZU MARIA, SCHILD GEGEN JEDE VERSUCHUNG

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, Siegerin über den Teufel, Herrin aller Seelen.
Um Befreiung durch Deine mächtige Hand flehend, werfe ich mich zu Deinen Füßen nieder.
Wie sehr sind mein Herz, mein Geist und mein Körper Opfer der Versuchungen durch denjenigen, der der ewige Feind Christi ist.
Im Vertrauen auf Deine Macht lege ich vor Dich alle Wünsche, die in mir geweckt werden und die Reinheit meiner Seele bedrohen. Geruhe, sie unter Deinen Füßen zu Staub zu zermalmen.
Sei die Herrin aller meiner Versuchungen und Täuschungen.
Unterwirf meine Schwächen dem reinigenden Atem Deines Willens, denn sie quälen mein Herz, das sich so sehr danach sehnt, nur Dein zu sein.
Geruhe, jede Spur weltlicher Inhalten aus meinem Herzen und meinem Geist weg zu brennen im Feuer Deiner verzückenden Liebe.
Geruhe, mein Gedächtnis von allen Bildern zu reinigen, die mich an die Welt der Sinne festbinden.
O Maria, Blume der Vollkommenheit, für ewig frei von Sünden, geruhe, mir die Gnade eines heiligen Widerstandes gegen die Listen Satans zu erwirken, und sei mein Schild gegen alle Versuchungen, jetzt und bis zur Stunde meines Todes.

SCHLUSS: 3 x "Maria, Herrin aller Seelen, ich vertraue auf Dich".

DIE HERRIN LEHRT:

In dem Maβe, wie die Seele die Himmelskönigin ins Herz schlieβt, wird sie Zeichen dafür erfahren, dass die Rede von einem Hinüberflieβen von Gesinnungen, Verfassungen, Vorzüge und Abneigungen usw. ist. Maria wird gleichsam zu einem Himmlischen Kleid, in welches die Seele eingehüllt wird. In gewissem Sinne kann die Seele es so empfinden, als würde in ihr ein anderes Herz klopfen, oder noch genauer gesagt: als würde ihr Herz von Boden auf neu aufgebaut. In den unterschiedlichsten Hinsichten kann es ihr allmählich (oder auf einmal) vorkommen, als käme vieles aus der Welt um sie herum nicht mehr durch: Sie erfährt es, aber es berührt sie nicht mehr wirklich. Es handelt sich da abermals um eine bemerkenswerte Äuβerung der neugestaltenden Wirkung der Herrin aller Seelen.

Maria als Schild. In dieser Eigenschaft vereinen sich in Ihr zwei Aspekte Ihrer Berufung den Seelen gegenüber: jener der Mutter Ihren Kindern gegenüber, und jener der Herrin denjenigen gegenüber, die unter Ihre Obhut aber auch unter Ihre Führung gestellt sind. Wenn sich die Seele Maria vollkommen hingibt, macht sie sich freiwillig zu Marias Besitz und Eigentum. Dies gehört voll und ganz zum Bund der vollkommenen und bedingungslosen Weihe, der letzten Endes nur bezweckt, dass die Seele sich mit ihrem ganzen Wesen und ihrem ganzen Leben uneingeschränkt in den Dienst von Gottes Heilsplan stellt.

Besitz und Eigentum der Himmelskönigin zu sein, unter Ihrer Herrschaft und Macht zu stehen, ist gar keine Einschränkung der persönlichen Freiheit, ganz im Gegenteil: Es ist der Weg in die wahre Freiheit der Seele, die erst dann recht unter diesem übermächtigen Schutz gegen all dasjenige steht, das die Seele und ihr Heil bedroht. Vergessen wir nie, was das eigentliche Wesen der Versuchung ist: Versuchung ist jeder Versuch von Seiten einer finsteren Kraft, die Seele dazu zu bringen, etwas zu tun, zu sagen, zu denken, zu fühlen oder zu wollen, was die Seele von Gott entfernen wird, oder etwas nicht zu tun, zu sagen usw., was sie näher zu Gott bringen kann wenn sie es täte, sagen würde usw. Die Herrin aller Seelen kann die Seele vor jeglicher Versuchung schützen, indem Sie:

  • alle Macht über den Bösen besitzt, und diese in dem Maβe ausüben kann, in dem das Gesetz von Gottes Gerechtigkeit dies unter bestimmten Umständen möglich macht;
  • alle Weisheit und alles Wissen besitzt, die erforderlich sind, um sowohl die Strategien des Bösen als auch die Schwächen der Menschenseele und die Wirkungen eines jeden Verhaltens im Rahmen von Gottes Heilsplan vollkommen zu ergründen;
  • dazu berufen ist, die Seelen so umzugestalten und so zu belehren, dass sie für den Kampf gegen die Finsternis gerüstet sind.

Eins darf die Gottesmutter nicht tun: Sie darf im Grunde genommen die Seele nicht vor jeder Versuchung schützen, da Sie in jenem Falle die Seele um jeglichen Verdienst bringen würde. Nichts ist ja fruchtbarer für die Seele als ein gewonnener Kampf gegen ein Element von Finsternis auf ihrem Lebensweg. Somit ist die Eigenschaft der Himmelskönigin als Schild vor allem so zu verstehen, dass Sie das Gewissen der Seele so übt und so aufmerksam macht, und sie ebenfalls so tief in den Geheimnissen von Tugend und Untugend belehrt, dass die Seele nicht mehr ahnungslos in jede Falle hinein geht. Die Herrin aller Seelen hat durchaus die Macht, den Bösen daran zu hindern, sich überhaupt noch der Seele zu nähern. Die gröβte Entfaltung Ihrer Macht liegt gleichwohl vielmehr darin, dass Sie es vermag, Seelen so folgsam zu machen, dass diese aus reiner Liebe zu Ihr freiwillig gegen jede Versuchung kämpfen, und zwar unter Anflehung Ihrer Macht. Die Seele, die sich so vollkommen Maria weiht, dass diese Einstellung zu ihrer wahren Natur wird, bringt Gott eine Verherrlichung dar, die unüberbietbar ist.

DIE HERRIN OFFENBART: Weihe an Maria als Reinigung der Seele. "(...) Gib Mir nicht nur Gebete, Ich will Seelen. Lass Mich den Thron besteigen als Herrin aller Seelen, und die Menschheit wird eine Explosion Meiner Macht erfahren, die ihr zeigen wird, was erfolgt wenn das Böse vom Erdboden verbannt wird: Marias Regierung in den Herzen heiβt das Ende aller Leiden. Der erste dazu erforderliche Schritt ist Meine Thronbesteigung in den einzelnen Seelen. Wenn Ich in einer Seele den Thron besteige, lege Ich Mir dort Satan unter die Füβe und fange mit dem groβen Werk der Reinigung aller Verfassungen des Denkens und Fühlens an. Die von Mir beherrschte Seele wird Trägerin des wahren Lichtes, und wird sanftmütig, frohgemut, freudig, hoffnungsvoll, vertrauensvoll, frei von Angst und Furcht, hilfsbereit, eine Quelle der Ermutigung und eine Sonne für ihren Mitmenschen. Sie entwickelt eine Abneigung gegen alles, was finster oder negativ, unrein oder lieblos ist. Marias wahre Herrschaft in der Seele schafft wahren Frieden, entspannte Gelassenheit und einen tiefen Sinn für Hingabe. Das ist es, was Ich brauche: Seelen, die sich Mir vollkommen hingeben (...)" (19. Mai 2006)

834. BITTGEBET ZU MARIA UM SCHUTZ GEGEN DIE FINSTERNIS

(Myriam van Nazareth)

O Allerheiligste Jungfrau Maria, Mutter Jesu Christi, des Erlösers der Welt,
Für alle Zeiten hat Gott Dir die Herrschaft über alle Kräfte der Finsternis geschenkt.
Ich gebe mich selbst Dir ohne jeglichen Vorbehalt und bitte Dich, dass ich durch Deine unantastbare Macht aus den Fängen des Bösen befreit werden möge. Geruhe, alle Angriffe zu brechen, die Satan gegen mein Herz, meinen Geist, meine Seele und meinen Körper richtet.
Geruhe, mich von aller Unruhe, Angst und Furcht zu befreien.
Ich bitte Dich darum aufgrund Deiner Unbefleckten Empfängnis. Laudate Mariam (= Lob sei Dir, Maria).
Ich bitte Dich darum aufgrund Deiner Göttlichen Mutterschaft. Laudate Mariam.
Ich bitte Dich darum aufgrund Deiner ewigen Schmerzen als Miterlöserin der Seelen. Laudate Mariam.
Ich bitte Dich darum aufgrund Deiner Krönung zur Königin von Himmel und Erden. Laudate Mariam.
Ich bitte Dich darum aufgrund des Kreuzes Jesu Christi. Laudate Mariam.
Ich bitte Dich darum aufgrund der allerheiligsten Wunden Jesu Christi. Laudate Mariam.
Ich bitte Dich darum aufgrund des allerkostbarsten Blutes Jesu Christi. Laudate Mariam.
Maria, mächtige Herrin aller Seelen, errichte Deinen Thron in meiner Seele, damit sie zu einer Trophäe Deiner Macht und Deines Sieges über das Böse werden möge.

DIE HERRIN LEHRT:

Sehr oft wird hinter negativen Vorgängen im Geist und im Herzen nicht das Wirken des Bösen geahnt. Auf den Bösen als Quelle von allem Negativen zu zeigen, soll nicht heiβen, dass die Menschenseele nicht selber für ihre negativen Verfassungen haften würde. Letzten Endes tut eine Seele etwas Böses, weil sie ihren freien Willen nicht dafür eingesetzt hat, es nicht zu tun. Der Böse ist zwar die inspirierende Kraft hinter jeder bösen Handlung, jedem bösen Wort, jedem bösen Gedanken und jedem bösen Gefühl, aber immerhin liegt gerade dort eine ständige Aufgabe für die Seele: Das ganze Leben ist in allen Einzelheiten, aus welchen es sich zusammensetzt, ein einziger ununterbrochener Kampf gegen Versuchungen, gegen alles, was hoch kommt und die Seele zu irgend etwas anregen kann, das der Heiligung der Seele und der Verwirklichung von Gottes Werken und Plänen nicht zuträglich ist.

Gerade aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, dass jede Seele sich selbst genügend kritisch beobachtet, um die eigenen Schwächen und Verführbarkeiten aufzudecken. Nur so kann sie sozusagen die Risse in ihren Mauern finden, durch welche die höllische Schlange immer wieder in die Burg herein schleicht, in welcher Gott den Keim ihrer Heiligkeit gelagert hat.

Ebenso wichtig ist es, das eigene Gewissen zu prüfen. Dieses Regelsystem, durch welches die Seele bei normalem (d.h. Gottes Plänen entsprechendem) Funktionieren vor jeder Abweichung von Gottes Erwartungen und von Seinen Gesetzen gewarnt wird, kann abgeschaltet werden. Dies erfolgt leicht, wenn die Seele dazu neigt, sich von weltlichem Denken und Betrachten führen zu lassen. Die Normen und Regeln der Welt weichen sehr oft von denen ab, die Gott in das Gewissen eingebaut hat. Gefährlich wird es erst recht, wenn die Seele groβe Stücke auf die Ansichten ihrer Mitmenschen hält, und ihr vieles daran liegt, was andere von ihr sagen und denken.

Bedenken wir, dass sich auch darin eine List Satans verbirgt: Die meisten Seelen sind sehr empfindlich dafür, wie sie in den Augen anderer abschneiden, wie sie bewertet werden. So bekommt früher oder später jede Seele einiges von den Gesinnungen der Welt ab, die nicht im Einklang mit Gottes Gesetzen sind. Unzählige Sünden werden dadurch begangen, dass sich die sündigende Seele hinter den Meinungen und Ansichten anderer verbirgt. Da eine Mehrheit der Seelen Gott nicht mehr in den Mittelpunkt ihres Lebens setzt, lauert dort eine besonders groβe Gefahr für das Heil unzähliger Seelen. Sehr viele Seelen verlassen den schmalen Weg der Tugend dadurch, dass sie es nicht mehr wagen, 'anders' zu sein als die Mehrheit, bzw. dass sie eines Tages über sich selbst das Urteil verhängen, sie seien 'nicht normal'. Die Herrin aller Seelen warnt davor, die Seele, die sich hinter der 'Mehrheit' verbirgt, werde in der Stunde, in welcher Gott das Gericht über ihr vergangenes Leben abhält, ganz allein vor Gott und Ihr (Maria) stehen, ohne diejenigen, deren Ansichten sie ihr Verhalten immer wieder angepasst hat.

Gebet um Schutz gegen die Finsternis wird in dem Maβe wertvoller, wie sich die Seele nach einer wachsenden Fähigkeit sehnt, sich in ihrem Verhalten ebenso wie in ihrem inneren Leben ausschlieβlich von Gottes Erwartungen führen zu lassen. Konkret heiβt das eine sich verringernde Neigung, sich von Reaktionen seitens ihres Mitmenschen beunruhigen zu lassen. Die Verfassung, in welcher sich die Seele durch weltliche Ansichten nicht mehr leicht aus dem Feld schlagen lässt, lässt sich als 'Frieden Christi' bezeichnen: In dieser Verfassung empfindet die Seele ihre innere Atmosphäre so, als wäre sie endlich wirklich 'daheim', in Gottes greifbarer Gegenwart.

844. ANRUFUNG ZUR HERRIN ALLER SEELEN
UM BEFREIUNG AUS EINER VERSUCHUNG

(Myriam van Nazareth)

Maria, allermächtigste Herrin aller Seelen,
In der tiefsten Unterwerfung knie ich vor Dir nieder.
Ich bitte Dich, allen Teufeln, die mich in diesem Augenblick unruhig machen, mir meinen inneren Frieden rauben wollen und versuchen, mich zur Untugend oder Sünde zu verführen, zu befehlen, zu Deinen Füßen niederzuknien, um von Dir bestraft und erniedrigt zu werden, zur Verherrlichung Deiner Macht über sie.
Maria, allermächtigste Herrin über die Teufel, ich vertraue auf Dich.

Wiederholen Sie nach dieser Anrufung mehrmals langsam:

"Macht und Sieg sei Dir, o Maria, Herrin von Himmel und Erden"

DIE HERRIN LEHRT:

Am 24. August 2006 sagte Maria: "Ich weiß, dass jeder Teufel auf ein einziges Zeichen Meiner Finger zu Meinen Füßen liegt, so oft und so lange, wie Ich es will, und dass alle Teufel jedem Befehl aus Meinem Mund gehorchen sollen. Alles, was Ich will, kann Ich sie tun lassen. Ich habe die Macht, die ganze Hölle gleichzeitig im Nu zu Meinen Füßen zu bestellen. Ich habe die Macht, die Teufel als Meine Gefangenen zu behandeln. Sie können nicht anders als Mir gehorchen, wie demütigend Mein Befehl für sie auch sein möge".

Die Herrin aller Seelen sprach diese Worte in der Absicht, die Tatsache zu unterstreichen, dass, von Natur aus, der Böse ganz und gar nichts gegen Sie zu tun vermag, was Sie nicht will, und ausnahmslos all dasjenige tun muss, was Sie ihm befehlen würde. Für die Menschenseelen beinhalten diese Worte eine groβe Verheiβung und bilden sie ein kaum überbietbares Zeichen der Hoffnung. Das irdische Leben kann uns bisweilen dazu verführen, davon auszugehen, dass im Leben alles nach dem Bösen geht. Der Schein trügt gewaltig. Gott ist der einzige wahre Herr der Schöpfung, Maria ist kraft Göttlichen Erlasses die Herrin der Schöpfung, Herrin über alles Erschaffene. Die Engel liegen Ihr zu Füβen, die Teufel sind Ihrer Macht ausgeliefert (was in dem Zeitpunkt bewiesen werden soll, in dem Satan Ihr unter dem Fuβ liegen wird), die Menschenseelen sind Ihr gegeben worden. Allerdings liegt bei der letztgenannten Kategorie das schwache Glied in der Kette: Das Maβ, in dem die Herrin aller Seelen eine Menschenseele tatsächlich führen kann, ist unmittelbar durch das Maβ bestimmt, in dem diese Seele ihren freien Willen Maria hingibt und in allen Situationen des Alltags konkret nach dieser Hingabe lebt.

Die groβe Hoffnung liegt eben darin, dass die Seele von sehr viel Finsternis befreit werden kann, wenn sie sich vollkommen der Himmelskönigin hingibt. Es muss darauf hingewiesen werden, dass eine sich immer weiter vertiefende Weihe an Maria die Seele nicht von Versuchungen befreit. Versuchungen und Angriffe von Seiten des Bösen werden auch der Seele gegenüber zugelassen, die sich vollkommen Maria hingibt. Je nach der Berufung der Seele, je nach dem Plan, den Gott mit ihrem Leben verfolgt, je nach der Bedrohung, die für den Bösen von der Seele ausgeht, und je nach demjenigen, was die Seele Gottes Ansicht nach durchstehen soll damit ihre Fruchtbarkeit gesteigert wird und sie sich in bestimmten Tugenden üben kann, können sich Versuchungen und Angriffe vom Bösen dann und wann sogar vermehren.

Sehr wichtig ist dabei jedoch, dass die Seele in dem Maβe, wie sie in der Anwendung ihrer Weihe an Maria wächst, völlig anders mit ihren Versuchungen und ihren Prüfungen umzugehen lernt. Sie betrachtet diese nicht mehr als reine Finsternis, sondern erkennt allmählich, dass sie auch neue Chancen in sich tragen, sich zu heiligen. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass die Seele nicht länger von der Versuchung bzw. von der Prüfung zerschmettert wird weil sie sich im Kampf alleine fühlt, sondern dass sie von der Gegenwart der Himmelskönigin durchdrungen ist, und sehr wohl erkennt, dass Ihre Liebe und Ihre Macht ganz für die Seele wirken. Die wahre Liebe, die wahre Hoffnung und der felsenfeste Glaube gehören zu den ersten Früchten von Marias Wirken in der Seele, die wirklich bereit ist, Ihr zu gehören.

Die vollkommene, richtig gelebte Weihe an Maria fügt dem Leben eine ungeahnte Kraft hinzu. Die Maria wirklich geweihte Seele fühlt sich nicht mehr alleine in dem Sinne, wie sie dies vorher unter Umständen manchmal empfand. Sie lebt dann sozusagen immer mehr aus dem Herzen der Gottesmutter heraus. Die Gottesmutter wusste, dass Sie dem Bösen überlegen war. Sie wurde während Ihres irdischen Lebens unzählige Male vom Bösen aufs Äuβerste versucht und angegriffen. Ausnahmslos scheiterten seine Strategien. Ab dem Augenblick Ihrer Unbefleckten Empfängnis war Maria seine Herrin. Er hat dies trotz allem nie wahrhaben wollen, wird dies aber in der Stunde der Verheiβung wahrhaben müssen.

DIE HERRIN OFFENBART: Der Kampf mit der Herrin gegen das Böse. (Ich sehe Maria, glänzend vor Schönheit, strahlend vor Macht. Eine Schlange kriecht auf Sie zu, Sie fängt diese aber unter Ihrem Fuß. Darauf spricht Maria):

"Schau Mich an. Anfangs kroch die Schlange, wohin sie wollte. Unter Meinem Fuß aber liegt sie, wo Ich will. Sie windet sich und zuckt zusammen vor Machtlosigkeit, weil ihre Freiheit durch Meinen Willen eingeschränkt wird und sie ihre Werke von Finsternis nicht vollenden kann.

Ich komme, die Seelen den tiefen Sinn der Weihe an Mich zu lehren. Der Lebensweg einer jeden Seele wird regelmäßig von den Schlangen finsterer Einflüsse gekreuzt. Die Schlange erregt in der Seele Ekel und Angst. Sie erfüllt die Sinne mit Gefühlen der Unsicherheit und Bedrohung. Alle diese Gefühle werden in der Seele guten Willens geweckt, wenn sie mit Finsternis, mit Unfrieden, mit weltlichem Denken, mit Lieblosigkeit, mit Materialismus und mit Bösem in allen denkbaren Formen in Berührung kommt.

Ich habe Macht über alle Finsternis. Gott hat Mir die Füße mit Öl aus Seinem eigenen Herzen gesalbt. Dieses Öl enthält die Essenz der Göttlichen Liebe, des Göttlichen Lebens, aber auch der Göttlichen Macht. Damit Ich Meine Macht über die Schlange zur Geltung bringen kann, muss sie Mir aber ausgeliefert werden. Ich bin die Königin von Himmel und Erden und die Herrin aller Seelen. Das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit hat es so verfügt, dass Ich nicht nach der Schlange jagen sollte, sondern dass diese Mir ausgeliefert werden soll, durch den freien Willen der Menschenseelen. Ich sehne Mich so sehr danach, dass jeder von euch jeden Tag wieder jede Äußerung von Bösem und von Finsternis in seinem Leben Mir weiht. Jedes Wort der Weihe von Bösem und von Finsternis an Mich ist nichts weniger als die Auslieferung einer Schlange an Meine Macht.

Durch die Weihe einer Äußerung von Bösem oder von Finsternis wird kraft eines Göttlichen Gesetzes eine Schlange – ein Element der Finsternis – so sehr unter den Einfluss des Göttlichen Lichtes gebracht, dass sie nicht anders kann, als zu Meinen Füßen hin zu kriechen, um dort der Demütigung unterzogen zu werden, die Sklavin Meiner Macht zu werden. Das ist das Bild, das du gerade mit eigenen Augen geschaut hast.

Sage den Seelen, dass sie Böses und Finsternis nicht dadurch nähren sollen, dass sie selber negative Gefühle und Gedanken in sich zulassen, weder über die Situation selbst noch über die Seelen, die dieser Situation Vorschub geleistet haben oder aber diese verschlimmert haben, sondern dass sie die Schlange Mir ausliefern. Dies ist der Weg, der kraft Göttlichen Gesetzes die Sonne des wahren Lichtes aufgehen lässt, die jegliche Finsternis beschämt.

Seht, Ich kann die Schlange nicht zu Meiner Gefangenen machen, wenn sie nicht zunächst auf eurem Lebensweg erscheint. Deswegen bilden die Prüfungen unentbehrliche Elemente von Gottes Heilsplan. Das Böse, jede Prüfung, jeder Rückschlag, jede Äußerung der Finsternis in eurem Leben erfüllt euer Herz mit Gefühlen der Abneigung und droht euch zu lähmen. Für die Seele, die jede Erfahrung von Bösem und von Finsternis ausdrücklich mit Mir teilt, bekommt dies alles einen tiefen Sinn. Die Seele, die also auf eine positive Weise mit der Finsternis in ihrem Leben umgeht, wird bemerken, dass jede Prüfung in sich einen Schlüssel trägt, der in die Tür zur Schatzkammer der Göttlichen Gnaden passt.

Jede Schlange, die durch eure negative Einstellung genährt wird, wird euch in die Seele beißen, sie vergiften und sie krank und unfruchtbar machen. In einer kranken Seele kann der wahre innere Friede keine Wurzeln mehr schlagen. Jede Schlange jedoch, die in euch ein Herz voller Hoffnung und Vertrauen findet, wird durch die Kraft des Lichtes, das zu jenem Zeitpunkt aus euch heraus strahlt, verwirrt. Wenn ihr sie dann Mir anvertraut, wird sie durch dieselbe Kraft dazu gezwungen, zu Meinen mächtigen Füßen hin zu kriechen, um dort unwirksam gemacht zu werden. So kann die Seele jegliche Prüfung besiegen, wird sie nicht von der Schlange gebissen, aber macht sie diese zu Meiner Gefangenen.

Seelen, die ständige Anwesenheit der Schlangen auf eurem Lebensweg erregt in euch Übermüdung und führt viele von euch zur Lustlosigkeit und Mutlosigkeit. Verliert nie den Mut. Der Seele, die wahrhaftig Mir gehören will, werden im Leben genau diejenigen Dinge zuteil, die sie braucht, um der Vollendung immer näher zu kommen. Ich habe die Macht, jeder Seele, die sich wahrhaftig Mir weggeschenkt hat, Herrin der Göttlichen Vorsehung zu sein. Seid euch dessen bewusst, dass Gottes Vorsehung ein System mit vollkommener Wirkung ist, das jede Seele an sich und in ihren Beziehungen zu allen anderen Geschöpfen genau dasjenige erfahren lässt, was sie zum Höchstmaß an Verdiensten und ewigem Glück führen kann. Nehmt deswegen alles mit Liebe hin, denn nichts ist sinnlos, vor allem nicht dasjenige, was ihr als negativ empfindet.

Ich betone, dass ihr den Schlüssel zum wahren Herzensfrieden in euch tragt. Der Keim der Heiligkeit, den Gott in jeden von euch gelegt hat, trägt das Licht der wahren Hoffnung. Gebt nie die Hoffnung auf, denn die Seele, die sich ununterbrochen dem Licht aufschlieβt, wird allmählich so sehr von Licht erfüllt, dass keine Finsternis sie noch wirklich berühren kann. Lasst euch nicht vom Anblick der Schlangen neben und auf eurem Weg beunruhigen. Richtet euren Blick vielmehr auf Mich, und ihr werdet ungeahnte Kräfte in Betrieb setzen. Die Schlangen können euch nur in dem Maße wirklich schaden, wie ihr selbst noch Finsternis in eurem Herzen zulasst. Ein Herz, das unentwegt an die Allmacht des Lichtes glaubt, wird noch vielen Schlangen begegnen, aber diese werden alle unwirksam bleiben, das heißt: Sie werden die Seele nicht mehr krank machen können.

Seht, ein Herz, das ständig von der wahren Hoffnung erfüllt ist, weiß ganz tief innerlich, dass die Finsternis in seinem Leben jetzt bereits überwunden ist... in Gottes Herzen. Deshalb lasse Ich Meine Augen mit Gelassenheit auf den Schlangen ruhen, die zu Meinen Füßen kriechen. Ich weiß, dass sie jetzt schon die Gefangenen Meines Willens sind. Sie sind bereits vollkommen in Meiner Macht, aber Gott kann ihr Wirken noch für den Triumph Seines Heilsplans gebrauchen, denn sie haben die Seelen noch manches zu lehren: Lektionen der Hingabe, der Weihe und des Vertrauens auf Gottes Zeit.

Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist Macht gegeben worden über alles, über jeden Lebensweg, über jegliche Situation, die mit Finsternis behaftet ist. Was Ich brauche, um Meine Macht zur Geltung zu bringen, ist nur die wahre Hoffnung und das unerschütterliche Vertrauen der Seele zu Mir.

Jede Prüfung auf eurem Weg ist eine Gnade, welche die Göttliche Vorsehung euch bereitet, denn jedes Mal, wenn ihr eine Prüfung mit Licht in eurem Denken und Fühlen beantwortet, entspringt in eurer Seele eine Himmlische Blume und wird die Schlange zu Meinen Füßen geführt, um dort gedemütigt zu werden. Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube, und ihr werdet die Liebe Gottes erfahren, die Mich als Herrin aller Seelen euch hat schenken wollen, damit ihr bemerkt, dass das wahre Glück bereits auf euren Acker gesät worden ist. Ich bin die Himmlische Gärtnerin. Gebt Mir die Gelegenheit, den ewigen Frühling in euch vorzubereiten" (29. August 2009)

847. BITTGEBET UM DIE EINHEIT MIT MARIA
ZUM SCHUTZ GEGEN VERSUCHUNGEN

(Myriam van Nazareth)

O Maria, mächtigste Herrin meiner Seele,
Ich komme, mein bedrängtes Herz und meinen unruhigen Geist zu Deinen Füßen niederzulegen und bitte Dich, mich restlos in Dich aufnehmen zu wollen.
Geruhe, mein ganzes Wesen in den Tempel Deines Wohlgefallens umzuwandeln, damit die Teufel in mir nichts mehr von mir selbst wiederfinden mögen, sondern jede Faser meines Herzens und Geistes, meiner Seele und meines Körpers Dich ausatmen möge, o erhabene Herrin von allem, was Gott Dir in die Hände gegeben hat.
O unbesiegbare Königin von Himmel und Erden, alles, was menschlich ist, ist anfällig für Versuchung und Sünde. Deine Anwesenheit und Herrschaft in meinem Tempel wird aber Satan zu Deinen Füßen demütigen und mich aus meiner Bedrängnis befreien.
Geruhe, meinen Tempel zu einer Festung von Gottes Licht zu machen, der die Finsternis abschreckt.
Geruhe, mich mit Deinem Mantel der Heiligkeit zu umhüllen, damit mein Herz durch Deine Wärme geheilt werden möge und mein Feind bei der Wahrnehmung des Duftes Derjenigen fliehen möge, Die die unantastbare Herrin von allem ist, was lebt, und Deren Füße ihm von Gott zum Zeichen der Demütigung gesetzt sind.
Lebe und herrsche in mir, o mächtige Herrin, damit ich vollkommen gereinigt werden möge und mein ganzes Leben Deine unendliche Macht über die Teufel verherrlichen möge.

♥ ♥ ♥

SEHR MACHTVOLLE ANRUFUNGEN ZU MARIA

im täglichen Kampf gegen das Böse und zur Sühneleistung zu Marias Ehren

(diese Anrufungen wurden Myriam von der Herrin aller Seelen gelehrt
zur Anwendung in Stunden der Bedrängnis):

  • "Maria, allermächtigste Herrin, demütige die Teufel zu Deinen Füßen".
  • "Ich verherrliche Dich, Maria, allermächtigste Herrin über die Teufel".
  • "Maria, Herrin von allem Erschaffenen, ich verherrliche Deine Macht über die Teufel".
  • "Maria, meine allermächtigste Herrin, ich bringe Dir Wiedergutmachung für die Weigerung der aufsässigen Engel, Dir zu dienen".
  • "Gepriesen sei Maria in Ihrer unbegrenzten Macht über die Engel".

In der betreffenden Privatoffenbarung erläuterte die Herrin aller Seelen, diese Anrufung sei als Verherrlichung des Werkes Gottes gedacht, durch welches 'die Frau' die Finsternis vollkommen in Ihrer Macht hat und Sie diese zu Gottes Zeit auch sichtbar besiegen wird.

 

852. ANRUFUNG IN DER NOT ZUR DEMÜTIGUNG SATANS

(Myriam van Nazareth)

Maria, allermächtigste Herrin über die Teufel,
Geruhe, den Teufeln, die für diesen Zustand verantwortlich sind, zu befehlen, dass sie zu Deinen Füßen niederknien, um von Dir bestraft und gedemütigt zu werden, zur Verherrlichung Deiner Macht über sie.

DIE HERRIN LEHRT:

Das Gebet 852 ist stark von einer Reihe von Visionen geprägt worden, welche die Herrin aller Seelen Ihrer Myriam besonders in der Periode privat schenkte, in der dieses kurze Gebet inspiriert wurde. Die Himmelskönigin wies in jenen Visionen nach, dass es – ganz abhängig von der Gnadenwirkung – zuweilen vorkommt, dass es Ihr durch Gebet und Sühne ermöglicht wird, Dämonen unwirksam zu machen, d.h. dass Sie diese daran hindert, ihre Zerstörungswerke zu vollenden. Ein solches Einschreiten erfordert Gebet und Aufopferungen. Die meisten diesbezüglichen Gnaden werden durch beharrlich gelebte vollkommene Weihe an Maria erbeten, weil ein Leben in Weihe an Maria, die in allen Einzelheiten des Alltags gelebt wird, eine Verkettung von fruchtbar gemachten Aufopferungen bildet.

Das Niederknien von Dämonen zu den Füβen der Himmelskönigin habe ich in einer Reihe von Visionen bezeugen dürfen. Solche Bilder sind besonders beeindruckend und inspirieren eine tiefe innere Ruhe und ein tiefstes Vertrauen. Sie unterstreichen die Wahrheit der Lehre über die uneingeschränkte Macht der Herrin aller Seelen und der Verheiβung über den letztendlichen Sieg über Satan und seine Werke.

Zur Bezeichnung "Bestrafung eines Dämons" durch die Himmelskönigin erklärte mir Maria, es sei vorgekommen, dass Sie – aufgrund inständiger Gebete und Aufopferungen von Menschenseelen – Dämonen verbietet, während einer beliebigen Zeit ihre Werke auf Erden fortzusetzen. Für Dämonen kommt dies einer schweren Strafe gleich, weil diese den Eid geschworen haben, die Menschenseelen unaufhörlich so zu beeinflussen, dass diese Letztgenannten von Gottes Liebe und vom Glauben an Gottes Wirken schlechthin entfernt werden. Wenn diese von einer ihnen überlegenen Macht – wie von der Herrin aller Seelen – davon abgehalten werden, diese Aufgabe zu erfüllen, sogar dann, wenn es sich nur um eine Stunde handeln würde, so empfinden sie dies als eine schreckliche Tortur und als eine sehr tiefe Demütigung. Wenn man sich vor Augen hält, dass sich der Böse immer in der Überzeugung gewälzt hat, er sei Gott mindestens gleich, so sollte man mal versuchen, nachzuempfinden, wie einem Dämon zumute ist, wenn er zu den Füβen der Frau kniend (weil Sie dies so will) von Ihr über sich die Strafe verhängen hört, Sie wolle ihn während x-beliebiger Zeit nicht mehr seiner Aufgabe nachkommen sehen.

Ich betone mit allen meinen Kräften, dass es sich in dieser Schilderung weder um eine Phantasie noch um einen Mythos, sondern um eine Wirklichkeit handelt. Die Macht der Herrin aller Seelen über den Bösen ist unendlich viel konkreter als es sich die meisten Seelen denken. Der Böse selbst ist es, der unzählige Seelen davon abhält, daran zu glauben und somit dieses Wissen dadurch in der Praxis ihres Lebens zur Anwendung zu bringen, dass sie die Himmelskönigin in jeder bedrängenden Lage um Ihr mächtiges Einschreiten anflehen.

863. BITTGEBET ZU MARIA UM BESCHÄMUNG VON ALLEM BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

O Maria, Unbefleckte Empfängnis, Gottes Antwort auf die Sünde,
Alles Böse, in allen Jahrhunderten von der ganzen Menschheit verübt, lege ich unter Deine Füße, damit Satan in seinen Werken und Plänen gelähmt werden möge.
Glänze doch in Deiner Himmlischen Schönheit, o allerreinste Herrin über alle Untugend.
Bezwinge alle Sünde, jede Versuchung, Verführung, Täuschung, Irreführung, Leidenschaft und menschliche Schwachheit aller Seelen unter Deiner unbegrenzten Macht, so schrecklich in den Augen der Teufel und so demütigend für ihren Hochmut.
Ich verherrliche das Vorrecht Deiner Sündenlosigkeit und weihe Dir alle Spuren der Erbsünde, damit Du bis in alle Ewigkeit über alle Seelen herrschen mögest.
Jede jemals durch die Seelen gegenüber den Listen des Bösen erlittene Niederlage weihe ich Dir, damit alle seine Pläne unter Deinen Füßen unwirksam gemacht werden mögen.
Herrsche jetzt, o mächtige Herrin aller Seelen, über das Schicksal der Menschheit und über alle Wege, die sie geht, damit die Kräfte der Hölle unter Deinen Füßen gedemütigt werden und alles Böse in den erdrückenden Auswirkungen Deiner Macht beschämt werden möge.

DIE HERRIN LEHRT:

Das Gebet 863 bietet den Seelen die Gelegenheit eines ganz besonderen Ausgleichs. Aus menschlicher Sicht würde man meinen, dass jede auf dieser Welt in allen Zeiten begangene Sünde einem Sieg Satans gleichkommt, mit welchem Gott und die Menschheit sich abfinden müssen. Durch eine Äuβerung der vollendeten Liebe und Barmherzigkeit Gottes ist allerdings sogar jenem Zustand abzuhelfen. Es beinhaltet eine riesige Hoffnung wenn die Herrin aller Seelen lehrt – wie Sie dies unter anderem im Antwortbrief 526 hat vorbringen lassen – dass auch die Finsternis der Vergangenheit noch ausgeglichen werden kann. Selbstverständlich kann keiner eine begangene Sünde rückgängig machen. Die Auswirkungen einer Sünde allerdings, können sogar Jahre später (es gibt keine zeitliche Beschränkung) ausgeglichen werden, durch Akte der Liebe, Abbüβung, ehrfürchtigen Empfang von Sakramenten usw.

Ganz in diesem Sinne ist auch der Novembergebetsplan zu verstehen, den Sie auf der Maria Domina Animarum Webseite vorfinden. Dieser Gebetsplan kommt einem mächtigen Ausgleich früherer Finsternis bis in die Einzelheiten gleich. Auch im Gebet 863 werden der Gottesmutter Werke des Bösen in die Hände gelegt, die er in der Vergangenheit vollbracht hat, damit ihm jetzt noch der Glanz jener Siege genommen werden kann.

Aus diesem System geht erst recht hervor, wie sehr nach Gottes Gesetz alles früher oder später ausgeglichen wird und somit die Liebe tatsächlich das letzte Wort hat. Keine einzige Spur von Finsternis bleibt für ewig wirksam. Alle Finsternis ist ja dazu vorherbestimmt, irgendwann zu sterben. Nur dasjenige, was aus Gottes Licht besteht, hat das Ewige Leben. Dies soll nicht heiβen, dass man die Sünde nicht bedauern soll: Jede Sünde, möge sie noch so 'gering' sein, fügt Gottes Herzen gleichsam eine Verletzung zu. Gerade deswegen ist Maria die ewige Schmerzensreiche Mutter und ist Jesus der ewige Gekreuzigte: Die Erlösungswerke sind nie eingestellt worden, sie werden erst dann absolviert sein, wenn Gott den Seelen die Frau mit Satan unter dem Fuβ vorführen wird und Er die Gründung Seines Reiches auf Erden verkündet. Wenn das Herz über Gottes und Marias Schmerzen wegen der Sünden keinen Schmerz empfindet, ist in ihm die Liebe mangelhaft. Die Verheiβung des endgültigen Ausgleichs aller Finsternis weist jedoch darauf hin, dass letzten Endes nur das Licht, der vollendete Friede und das vollendete Glück bleiben werden. Die endgültige Herrschaft Satans über die Seelen und die Welt ist somit eine Vorstellung, die auf nichts anderem als einer gewaltigen Täuschung vom Bösen basiert.

871. NEUN KREUZZEICHEN ZUM ZERDRÜCKEN JEDER FINSTEREN KRAFT

(Myriam van Nazareth)

Vor jeglicher finsteren Kraft, die mich quält, bekenne ich, dass mein ganzes Wesen und mein ganzes Leben Gott gehört, und dass ich mein ganzes Wesen und mein ganzes Leben zu den Füßen Mariä, der Königin der Schöpfung und Herrin aller Seelen, niederlege, um von Ihr beherrscht zu werden.

Jeder der nachfolgenden 9 Anrufungen folgt: …finstere Kraft, verlasse mich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Durch die erlösende Kraft des Kreuzes Jesu Christi,.....
Durch die befreiende Macht der Wunden Jesu Christi,.....
Durch die reinigende Macht des Blutes Jesu Christi,.....
Durch die rettende Macht aller Heiligen Messen aller Zeiten,.....
Durch die heiligende Macht des Allerheiligsten Sakramentes des Altares,.....
Durch die vollendete Heiligkeit der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria,.....
Durch die Allmacht der Allerheiligsten Jungfrau Maria über alle Sünden,.....
Durch die niederschmetternde Macht Mariä, der Herrin aller Seelen, über die Teufel,.....
Durch Marias Göttliche Vollmacht über die gefallenen Engel,.....
Im allerheiligsten Namen des Dreifaltigen Gottes befehle ich allen finsteren Kräften im Licht des Kreuzes von mir fortzufliehen und sich zu den Füßen Mariä, der allermächtigsten Herrin über alle Teufel, zu demütigen.

DIE HERRIN LEHRT:

Das Gebet 871 bedient sich einer reichen Symbolik. Es erinnert an die gewaltige Macht des Kreuzes über alle Finsternis, es lädt dazu ein, sich neunmal zu bekreuzigen (neun ist eine heilige Zahl, wo es sich doch aus dreimal drei zusammensetzt, und drei die Zahl der Göttlichen Personen darstellt), und es ruft bei all dem neun Kanäle an, durch welche Gott Macht über die Finsternis walten lässt.

Bemerkenswert wäre für manche Seele die Bezeichnung 'Allmacht' in Bezug auf Maria. Dass diese Bezeichnung alles andere als eine Häresie in sich trägt, habe ich bereits in mehreren Schriften nachweisen dürfen, so zum Beispiel in der Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden und in Das verkannte Paradies, dort besonders im Punkt 3. Die 'Allmacht' der Himmelskönigin ist nicht, wie die Allmacht Gottes, eine Eigenschaft, welche Sie von Natur aus besitzen würde, sondern eine Eigenschaft in der Ordnung der Gnade, was heiβt, dass Ihrer Macht in deren Wirkungen tatsächlich keine Grenzen gesetzt sind, und zwar aufgrund der vollendeten Übereinstimmung zwischen Marias Willen und dem Willen Gottes, weil Gott Ihr diese Macht als Gnadengeschenk hat zuflieβen lassen. Wenn in diesem Gebet die Rede ist von Marias 'Allmacht über die Sünde', ist dies als eine Verherrlichung an Gottes Meisterwerk zu verstehen, wo Er in Maria eine Seele erschaffen hat, die jede einzelne Versuchung Ihres Lebens hat besiegen können.

Auf ähnliche Weise ist von Marias 'Göttlicher Vollmacht über die gefallenen Engel' die Rede, womit die Himmelskönigin darauf hinweisen lässt, dass Gott Ihr grünes Licht im Kampf gegen die Finsternis geschenkt hat. Ohne eine solche 'Vollmacht' könnte nicht im wahren Sinne des Wortes von einem 'Sieg der Frau über die höllische Schlange' die Rede sein. Ein solcher Sieg ist nur dann möglich, wenn Diejenige, Die siegen soll, nicht in Ihrem Wirken beschränkt wird. Maria ist von Gott zur Führerin im Kampf gegen die Finsternis in den Letzten Zeiten ernannt worden, und hat somit Göttliche Vollmacht, die gefallenen Engel sozusagen 'in Gottes Namen zu besiegen'. Es ist wichtig, dass sich die Seelen diese Vollmacht der Gottesmutter vor Augen halten, damit sie sich zuversichtlich an Sie wenden können wenn es gilt, Elemente von Finsternis aus ihrem Leben zu entfernen.

DIE HERRIN OFFENBART: Zusätzliches zu den Machtmitteln Satans. "Sage der armen Herde Jesu, dass sie der Macht Satans nicht willenlos ausgeliefert ist. Ähnlich wie Ich Meine Macht als die Herrin aller Seelen erst in dem Maße völlig entfalten kann, wie die Seele sich Mir wirklich hingibt, kann auch Satan seine vernichtende Macht nur in dem Maße entfalten, wie die Seele sich ihm hingibt. Aus Gott strömt nichts als Leben. Satan dahingegen ist wie ein Magnet, der alles Leben aus der Seele weg zieht, so dass sie immer kränker wird, immer weniger Lebenslust und Lebenskraft zeigt, und in bestimmten Fällen ganz und gar nicht mehr lebensfähig ist.

In dem Maße, wie das Leben aus der Seele wegfließt, hat sie es schwerer, dem Licht zu folgen. Dies rührt daher, dass das Wegfließen des Lebens aus der Seele einen Ausgleich darin sucht, den Bedürfnissen nachzujagen, die scheinbar neues Leben in die Seele bringen, jedoch in Wirklichkeit nur die Macht des Materiellen erhöhen: Die leiblichen Vergnügen und die Bedürfnisse nach allem, was mit Geld bekommen werden kann, machen sich dann zu Machthabern in der Seele. In Wirklichkeit sind dies die Machtmittel, womit jener regiert, der der Tyrann der Tyrannen ist: Satan.

Ich besitze die Macht, Mir seine Peitsche unter die Füße zu legen und sie dort zu behalten. Sage den Seelen, dass Ich nur auf ihr Flehen zu Mir, der wahren Herrin aller Seelen, warte, um die Macht und die Herrschaft über sie in die Hände zu nehmen und sie aus dem Fieber der Versuchungen zu befreien, die mit der Krankheit der Seele einhergehen. Sage ihnen, dass sie Mich häufig und mit voller Kraft mit folgenden Worten anrufen sollen: ‚Maria, unbefleckte Herrin aller Seelen, befreie mich von allem, was meine Seele bedroht, denn ich will Dir gehören. Schenke Mir das wahre Leben.’ Diese Worte, an Mich gerichtet aus einem Herzen, das sich wahrlich nach dem wahren Leben sehnt, werden die Fülle Meiner Macht freisetzen" (6. Mai 2006).

873. GEBET ZUR HEILUNG DER SPUREN MEINER SÜNDEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, vollkommene Seele, geschaffen in der Heiligkeit der Unbefleckten Empfängnis,
In tiefer Reumütigkeit über alle Sünden meines Lebens will ich meine Seele waschen im heilenden Wasser aus dem Ozean Deines Herzens, so erfüllt mit Gottes Allmacht.
Weine doch mit mir, o zärtliche Zuflucht der Sünder, denn sogar meine Tränen sind befleckt. Gieße doch die unendlich befreiende Macht Deiner Schmerzen auf mein Herz und meine Seele aus wie einen Wasserfall von Heil und Heilung.
Wie sehr bereue ich alle Äußerungen der Lieblosigkeit, wodurch meine Seele sich jemals Gott und Seinen Geschöpfen gegenüber schuldig gemacht hat. Wie sehr quälen die Erinnerungen daran mein armes Herz. Welches Fieber der Unruhe entfachen sie in meinem Geist.
O wasche mich doch im Wasser von Gottes Vergebung.
O salbe doch alle Wunden meines Herzens.
Heile doch alle Wunden, die ich meinen Mitgeschöpfen zugefügt habe, und alle Geißelhiebe, die ich Jesus durch meine Sünden und Ungerechtigkeiten verabreicht habe.
O Maria, in Dir rauscht die Brise der Erquickung, Trägerin des Parfüms der ewigen Seligkeit. Blase doch über den Acker meiner Seele die Leben spendende Brise des Heiligen Geistes. Sei tatsächlich die Herrin meines Herzens und meiner Seele, damit Deine allerheiligste Seele in mir die Wege erschließen möge, die mich durch die vollkommene Opfergabe meines ganzen Wesens zu Deinen Füßen zur Wiedergutmachung führen werden.

DIE HERRIN LEHRT:

Gottes Barmherzigkeit hat das Sakrament der Beichte vorgesehen, damit sich die Seele nach jedem Fehltritt wieder mit dem durch diesen Fehltritt verletzten Gott versöhnen kann. Gott nötigt der Seele nichts auf, weil dies gegen Sein Gesetz verstoβen würde, das die Unversehrbarkeit des freien Menschenwillens vorgesehen hat. Gott hat Seine Geschöpfe als freie Wesen gewollt, weil das Wesen nur in der Freiheit den für es vorgesehenen Plan so gestalten und absolvieren kann, dass es dabei Verdienste sammeln kann. Nur die Freiheit ermöglicht es der Seele, Gott zu beweisen, dass sie sich aus sich heraus für Gott, Seine Liebe und Seine Gesetze entscheidet. Die aufgrund ihrer Entscheidungen gesammelten Verdienste sind es, welche der Seele die ewige Glückseligkeit einbringen sollen.

So nötigt Gott der Seele sogar nicht Seine Gnaden auf. Entscheidet sich die Seele frei dazu, sie möchte sich bei Gott dafür entschuldigen, dass sie Ihm nicht in allem gefolgt ist, so weist sie dadurch aus freien Stücken nach, dass ihr an Seiner Liebe etwas gelegen ist. Das ist wichtig, denn letzten Endes wird jede Seele aufgrund des Maβes gerichtet, in welchem sie 'die wahre Liebe gelebt hat', anders ausgedrückt: aufgrund des Maβes, in welchem sie die Liebe als Leitstern ihres Lebens ins Herz geschlossen hat.

Wenn man sich die Sünde als ein Büschel Unkraut vorstellt, so lieβe sich die Beichte mit einer Entwurzelung dieses Büschels vergleichen: Nach der aufrichtigen, reumütigen Beichte, der Lossprechung und der Genugtuung ist das Büschel weg. Dennoch bleiben immer noch Spuren: Nach Entfernung des Büschels ist ja ein Stückchen des Bodens der Seele aufgewühlt bzw. beschädigt, so dass die Seele immer noch unter den Folgen der früheren Anwesenheit des Unkrauts leiden kann. So kann, sogar nach vielen Beichten, die Seele irgendwie aussehen wie ein Boden, aus welchem viele Büschel Unkraut gejätet worden sind: Das Unkraut ist zwar weg, aber der Boden ist an vielen Stellen 'verletzt'.

Handlungen können rasch absolviert werden, Worte rasch gesprochen, Gedanken, Gefühle und Wünsche manchmal nur kurzfristig gehegt, aber das alles kann Folgen hinter sich ziehen, die eine Seele das ganze Leben lang verfolgen. Manche Seele hasst sich selbst ein Leben lang wegen etwas, was sie einst getan oder gesagt hat. Solche lebenslängliche Schmerzen kommen oft vor. Sie wühlen gleichsam die Seele dauernd auf und kosten sie nicht selten einen wesentlichen Teil ihrer Fruchtbarkeit für Gottes Werke.

Wie schafft die Seele auch die Spuren ihrer Sünden und Fehltritte aus der Welt? Durch alles, was jeden Mangel an Liebe aus ihrem Leben wieder ausgleicht: Gebete, Sühne, Abtötung, so vollkommen wie möglich gelebte Weihe, ehrfürchtigen Empfang von Sakramenten, tatsächliche Wiedergutmachung, beharrliche Anwendung aller Tugenden.

Die vollkommene, bedingungslose Hingabe an Maria kann eine Seele sehr tief reinigen und heilen, weil die Himmelskönigin Gottes Liebe und Gnaden maβgeschneidert zu jeder einzelnen Seele bringen kann. Einst verglich die Herrin aller Seelen Sich mit einem vielfarbigen Glas, durch welches die Sonnenstrahlen in ein Zimmer herein strahlen. Der Mensch, der in das offene Sonnenlicht schaut, wird verblendet werden. Wenn er allerdings in die Farbenpracht schaut, die von dem Eintritt des Sonnenlichtes durch vielfarbiges Fensterglas in einem Zimmer auf den Boden gezaubert wird, wird er nicht verblendet, sondern durch eine unbeschreibliche Augenweide verzückt, die ihm ganz das Herz aufschlieβt. Das Sonnenlicht wird nun ohne Beschwerden, ja sogar mit voller Verzückung und positiver Wirkung, in die Seele aufgenommen. So kann Sich die Herrin aller Seelen wie ein Filter zwischen Gott und der Seele aufstellen, so dass die Seele die ihr zuflieβenden Gnaden sehr wirksam in sich aufnehmen kann.

Eine solche Wirkung vollzieht die Himmelskönigin in all demjenigen, was Sie in der Ihr geweihten Seele vollbringen darf, auch im Bereich der Tiefenreinigung nach der Sünde. Maria ist das gröβte Geheimnis Gottes. Von diesem Geheimnis werden uns jetzt in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens Seiten eröffnet, die bisher versiegelt waren.

♥ ♥ ♥

Der nachfolgende Akt der Wiedergutmachung wurde als Gebet zur Wiedergutmachung gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der schweren Sündenschuld inspiriert, die der Schöpfung von Seiten der Seelen hinterlassen wird, die sich selbst für die Ewigkeit verdammen und deswegen ihre Sünden nicht im Fegefeuer abbüßen können. Es betrifft die vielen Seelen, die schwere Sünden begehen, diese nicht beichten und keine Reue darüber empfinden, und aus diesem Grunde nach ihrem Leben auf Erden in die ewig dauernde Finsternis verwiesen werden. Das Gebet steht im Zusammenhang mit der Offenbarung, die Maria als Herrin aller Seelen am Freitag, dem 6. Juli 2007 gab.

974. AKT DER WIEDERGUTMACHUNG FÜR NIE GEBEICHTETE SÜNDEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, Brücke zwischen den Seelen und Gott,
In Beantwortung der grenzenlosen Liebe der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gebe ich Dir meine Reumütigkeit über alle Sünden und Unzulänglichkeiten, Verirrungen und Täuschungen meines ganzen Lebens.
Geruhe, meine Reue und die ganze Liebe meines Herzens zusammen mit Deinen unendlichen Verdiensten und mit den unendlichen Verdiensten des leidenden Jesus der Göttlichen Gerechtigkeit anzubieten, als Wiedergutmachung für die Seelen, die täglich für immer verloren gehen.
Für die unermessliche Sündenschuld, durch welche unzählige Seelen sich selbst auf ewig verdammen, o Gott, vergib uns.
Für die schwere Bürde aller nie gebeichteten Sünden der ganzen Menschheit aller Zeiten, o Gott, vergib uns.
Für den ständig wachsenden Berg von Sünden, die die ganze Schöpfung zerrütten und Gottes Werke und Pläne untergraben, o Gott, vergib uns.
O ewige Schmerzensreiche Mutter, mögen Deine Tränen und das Blut Christi die Welt vom Schlamm der Sünden aller Jahrhunderte reinigen und die ganze Schöpfung von der Schicht der Finsternis befreien, die sie erstickt, damit das Licht von Gottes Liebe alle Herzen entzünden möge.
Geruhe, mich künftighin vor jeder Sünde zu bewahren, damit Gottes Barmherzigkeit geweckt werden möge und die schwere Verwundung Seiner Gerechtigkeit geheilt werden möge zum Heil und zur Bekehrung von vielen, und die Tore der Hölle geschlossen werden mögen, zur Verherrlichung des Göttlichen Lichtes.

DIE HERRIN OFFENBART: Die von verdammten Seelen hinterlassene Sündenbürde. "(...) Ich will die Seelen auf einen großen Störfaktor bezüglich der Instandhaltung und der Wiederherstellung des Gleichgewichts in Gottes Schöpfung hinweisen. Alle verdammten Seelen, und diese sind besonders zahlreich, und ihre Zahl wächst täglich stark an, schließen sich selbst von jeglicher Wiedergutmachung aus. Diese Seelen gelten innerhalb von Gottes Gesetz als tot, so dass sie die Schöpfung nicht mit neuem Leben bereichern können. Darüber hinaus haben diese Seelen gegenüber dem Fürsten der Finsternis den Eid schwören müssen, sie werden die Pläne und Werke Gottes unterminieren, an erster Stelle durch die Förderung der Sünde und Untugend unter den Menschenseelen.

Das alles hat eine schreckliche Wirkung auf die ganze Schöpfung. Wahre Ozeane von Sünden werden aus diesem Grunde von den Seelen nicht wiedergutgemacht, die diese Sünden begangen haben, denn verdammte Seelen verschwinden aus dem großen Heilsplan und hinterlassen nur ihre große Sündenbürde wie eine unübersehbare Masse, die auf die Schöpfung drückt. Dies ist der Hauptgrund für den riesigen Zuwachs des Elends unter den Menschenseelen und der unterschiedlichen abnormalen Zustände in der Natur: Riesige Massen nicht abgebüßter Sünden aus vergangenen Jahrhunderten, ergänzt durch die anwachsende Sünde und die schwächer werdende Liebe unter den Seelen, die noch auf Erden leben (...)" (6. Juli 2007)

986. WIEDERGUTMACHENDE WEIHE
ALLER SÜNDENSCHULD MEINES LEBENS

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Wie sehr seufzt meine Seele unter den Folgen eines jeden Fehltritts und jeder Abweichung meines Lebensweges.
Dir ist die Macht gegeben, alle Unreinheit zu läutern und die Seele von allem zu heilen, was sie verwundet oder krank gemacht hat oder was sie immer noch bedrängt.
Deshalb lege ich in den heiligen Boden Deines Herzens: alle Sünden meines Lebens und alle Folgen derselben für meine Seele und für meine Mitgeschöpfe, alle meine Versäumnisse, alle meine Verirrungen, alle Folgen der Schwächen, Gewohnheiten, Neigungen und Versuchungen meines ganzen Lebens und alle Folgen meiner Untugenden und einer jeden Gelegenheit, in der ich meinen freien Willen dazu gebraucht habe, dem Schlechten zu folgen oder das Gute zu unterlassen.
O Zuflucht der Sünder, Trösterin der Betrübten und mächtige Fürsprecherin für die mit Schuld beladene Seele, geruhe, meine ganze Unreinheit in den Kelch Deines Unbefleckten Herzens aufzunehmen und sie im Blut des barmherzigen Christus zu waschen, damit meine Seele vollkommen gereinigt und befreit werden möge.
Geruhe, alle Verunreinigungen meines Lebensweges mit Deinen Tränen rein zu waschen und alle öden Meter mit den Blumen Deiner Fürsprache zu besäen, denn mein Herz hat den Boden meiner Seele mit den Tränen meiner Reue getränkt.
Geruhe, mir vollkommene Vergebung zu erwirken, denn ich bekenne mich zu allen meinen Verirrungen vor Gottes Antlitz und rufe den Mantel Deiner makellosen Liebe auf sie herab.
Sei die vollkommene Ergänzung der Armut meiner Seele, denn ich bereue alles, was mich jemals von Gott entfernt hat und wodurch ich Seine Gnade beschämt habe.
Geruhe, das Antlitz meiner Seele zu reinigen, damit ich vor Gott gerechtfertigt sein möge, denn auf Dich, o Himmlische Morgendämmerung über meinem Lebensweg, setze ich meine ganze Hoffnung.

DIE HERRIN LEHRT:

In mehreren Gebeten tritt dieses wunderbare Mysterium zutage, kraft dessen Finsternis in Licht aufgelöst werden kann, das Unvollkommene in das Vollkommene hinüber flieβen kann, und für die Seele jede Hoffnung immer wieder als einzige Verfassung berechtigt und begründet erscheint. Der Gott der Liebe verhängt das Todesurteil über jede Finsternis, die dem Licht anvertraut (geweiht) wird, wenn diese Weihe, diese Hingabe, aus einem vertrauensvollen und reumütigen Herzen erfolgt. Finsternis soll der Himmelskönigin aus einer Verfassung heraus anvertraut werden, durch welche die Seele eindeutig zu erkennen gibt, dass sie wirklich gereinigt werden möchte. Den bewussten Willen zur Reinigung entwickelt die Seele erst dann, wenn:

  • sie die Folgen der Finsternis für sich selbst und für Gottes Werke erkannt hat;
  • sie erkennt, dass sie hin und wieder die Liebe nicht hat walten noch sie hat strömen lassen;
  • sie erkennt, dass genau dieser Mangel an Liebe sie von Gott getrennt hat;
  • sie erkennt, dass diese Trennung von Gott sie um den inneren Frieden, um die Fähigkeit zur seelischen Entfaltung und um das Glück gebracht hat.

Dass Gott es vorgesehen hat, dass die Seele die ganze Finsternis ihres Lebens noch ausgleichen kann, durch Anwendung der aufrichtigen Liebe, der Reue und der Weihe, weist nach, wieviel Ihm daran liegt, dass die Seele das wahre Licht findet. Dies zeigt ebenfalls, dass jeder Tag unseres Lebens tatsächlich die Chance einer Wiedergeburt zum Wahren Leben in sich trägt, und dass die Finsternis nur dann gewinnt, wenn die Seele es aufgegeben hat, für die Rückkehr des Lichtes in sich zu kämpfen. Abermals stellt sich heraus, dass die Liebe der Schlüssel zur seelischen Entfaltung und zur Ewigen Glückseligkeit ist. Die Seele, die das wahre Göttliche Leben in sich tragen und es in sich blühen lassen will, muss voll an der Liebe orientiert leben. Die Finsternis kann eine Seele nie beherrschen, noch ihr Leben verwüsten, solange die Seele die Liebe als kostbaren Göttlichen Schatz hegt und pflegt.

DIE HERRIN OFFENBART: Leiden, und Marias Reich in der Seele. "(...) Bereits seit der Erbsünde besitzt der Mensch die Fähigkeit, durch körperliche Leiden Ströme von Licht zu entwickeln. Seit dem Erlösungswerk Jesu hat das Leiden auch wahrhaftig erlösende Kraft, in dem Maβe, wie es geweiht wird. (…)

Wenn körperliches Leiden intensiv wird, kann es das ganze Seelenleben beherrschen. Die Seele verliert dann einen Großteil ihrer Lebenskraft wegen ihrer Anstrengungen, ein Gleichgewicht im inneren Empfinden zurück zu gewinnen. Sobald sie sich völlig zu Meinen Füßen loslässt, im Vertrauen auf Mich allein und in ungehemmter Hingabe, wird in der Seele gleichsam ein verstopfter Kanal geöffnet. Das Hinüberfließen von Liebe zwischen Mir und ihr macht sie frei und bringt neue Lebenskraft in sie. Das Vertrauen auf Meine befreiende Macht und auf Meine heilende Liebe ist wie ein roter Teppich: Wenn Ich diesen sehe, betrete Ich das Herz. Meine Gegenwart lässt alle Finsternis verschwinden.

In Meiner Eigenschaft als Herrin aller Seelen sehne Ich Mich nach Ausübung Meiner Macht. Die Seele, die sich Mir vollkommen hingibt, mit Vertrauen nur auf Mich allein, wird Meine Macht spüren. Ich werde in ihr Meinen Thron errichten und sie zu Meinem Reich der Liebe umgestalten. In diesem Reich werden alle Elemente der Finsternis zu Meinen Sklaven gemacht, und herrscht nichts anderes als Liebe, Friede, Freude, Frohmut und Vertrauen. Daher gelten alle Äußerungen von inbrünstiger Liebe, Frieden des Herzens, Freude, Frohmut und unerschütterlichem Vertrauen in einer Seele als unverkennbare Zeichen für die Tatsache, dass sie sich in Meiner Macht befindet.

Eine Seele, die Meine Macht uneingeschränkt annimmt, entwickelt einen großen Widerstand gegen alle Versuchungen und gegen die Zeichen der Macht Satans über die Seele: schwache Liebe, die Bedingungen stellt und Grenzen setzt, Mangel an Frieden des Herzens, Wankelmütigkeit, Mangel an Frohmut, Zweifel oder Misstrauen hinsichtlich der Werke der Vorsehung im weitesten Sinne. Sobald eines oder mehrere dieser Zeichen spürbar werden, sollte die Seele sich dessen bewusst werden, dass sie Opfer der vergiftenden Inspirationen Satans ist" (12. Oktober 2006)

Anrufung an Maria als mächtige Herrin aller Seelen

Die Allerheiligste Jungfrau MARIA drängt bei den Christen der letzten Zeiten darauf, dass sie sich vielmals der nachfolgenden Anrufung bedienen:

MARIA, mächtige Herrin aller Seelen,
ich habe Vertrauen zu Dir

"Es ist Gottes Wille, dass Ich der Menschheit in dieser Stunde als Herrin aller Seelen offenbart werde. In Meiner Eigenschaft als Herrin aller Seelen wird die grenzenlose Macht offenbart werden, die Gott Mir über die Seelen gegeben hat und wodurch Ich Gott in den Herzen widerspiegeln werde. Ich herrsche in den Herzen, die Mir vollkommen geweiht sind”. (Offenbarung durch MARIA an Myriam van Nazareth am 26. November 2005).

"Sage den Seelen, dass Ich jedes Mal, wenn sie Mich voller Liebe und in tiefster Verehrung als die 'Mächtige Herrin aller Seelen' anrufen, dem Satan befehle, sich zu Meinen Füßen niederzuwerfen". (Offenbarung durch MARIA an Myriam van Nazareth am 11. Dezember 2005).


998. STURMGEBET ZU MARIA, HERRIN ÜBER JEDE FINSTERE KRAFT

(Myriam van Nazareth)

O Maria, Himmlische Königin und Herrin über alles Geschaffene, der Gott die Fülle der Macht über sämtliche Teufel und über jegliche finstere Kraft gewährt hat, bedrängten Herzens liefere ich Dir mein ganzes Wesen aus.
O Unbefleckte Empfängnis, zerbrich in mir jegliche Versuchung.
O Miterlöserin mit Christus, reinige mich von jeder Spur der Sünde.
O Schrecken der Teufel, ich flehe Dich an, Deine Furcht erregende Macht auszuüben über jede finstere Kraft, die mich bedroht.
Allermächtigste Herrin, ich flehe Dich an, befiehl den Teufeln, die mich quälen, mich entmutigen, mich im Geist beunruhigen, mir jeglichen Frieden des Herzens nehmen, mich lähmen in den Fallen der Angst, der Furcht und jeglicher düsterer Stimmungen und mich zur Sünde und zum Laster führen, sich zu Deinen Füßen niederzuwerfen, um von Dir bestraft und erniedrigt zu werden. Geruhe, ihnen zu befehlen, Deine Macht über sie zu loben und zu verherrlichen, und zu Deinen Füßen kniend zu gestehen, dass Du ihre Herrin bist.
Zur völligen Befreiung weihe ich mich Dir vollkommen, bedingungslos und für ewig und verkünde mit sämtlichen Engeln und Heiligen Deine grenzenlose und überwältigende Macht über sämtliche Teufel und über alle ihre Pläne und Machenschaften.
O Maria, mächtige Herrin aller Seelen, beschütze mich.
O Maria, mächtige Herrin aller Seelen, befreie mich.
O Maria, mächtige Herrin aller Seelen, herrsche über mich und über mein Leben.
O Maria, mächtige Herrin aller Seelen, herrsche über jegliche finstere Kraft.

♥ ♥ ♥

Bei der Entstehung dieses Gebetes sprach MARIA:

"Jeder Seele, die Mir mit aufrichtiger Liebe und in tiefstem Vertrauen dieses Befreiungsgebet weiht, verspreche Ich die Befreiung aus der Macht Satans. Jeder Seele, die es Mir täglich weiht, verspreche Ich ein schleuniges Wachstum in sämtlichen Tugenden, denn Ich werde Wohlgefallen daran finden, auf dem Lebensweg dieser Seele die Teufel der vollen Auswirkung Meiner Macht zu unterwerfen".

Myriam: "Mächtige Herrin, im Gebet wirst Du darum gebeten, den Teufeln zu befehlen, sie sollen Deine Macht über sie loben und verherrlichen und zu Deinen Füßen kniend eingestehen, dass Du ihre Herrin bist. Geschieht dies tatsächlich, wenn Dir dieses Gebet geschenkt wird?"

MARIA:

"Es wird geschehen, jedes Mal, wenn Ich Wohlgefallen daran habe und für die Dauer, die Meinem Willen entspricht. Ich allein besitze die Macht, darüber zu entscheiden. Was Ich auch immer befehle, die betreffenden Teufel werden Mir gehorchen, denn sie sind Meiner Macht ausgeliefert. Ich weiß es, und sie wissen es. Jedes Mal, wenn Mir dieses Gebet geschenkt wird, werden die Teufel zittern vor Angst in Erwartung Meiner Entscheidung (...) Ich will, dass dieses Gebet schleunigst verteilt und vielmals benutzt wird. Es wird die Stunde, in der Mein Fuß die höllische Schlange endgültig zertreten wird, voranbringen".

DIE HERRIN LEHRT:

Welche Veränderungen bringt die Sünde der Seele?

1. Bei jeder Sünde kommt ein Makel auf die Seele, so dass sie gleichsam immer weniger Licht um sich herum verbreitet. Dadurch verringert sich ihre Ähnlichkeit mit Gott und geht weniger Kraft von allem aus, was die Seele tut: Ihre Gebete, ihre Fürsprache, ihre Verherrlichungen und Lobpreisungen werden für Gott weniger anziehend und laden Ihn weniger ein, zu erhören. Die Schönheit und Anziehungskraft der Seele verringert sich. Dadurch verringert sich auch der Nutzen, das 'Gewicht', das die Seele für die Verwirklichung von Gottes Plänen aufbringen kann. Ihr Beitrag zur Gründung von Gottes Reich wird kleiner, und ihre Verdienste für die Welt und für ihre Mitmenschen verringern sich ebenso.

2. Gott sucht Seinen Heilsplan durch jede Seele zu entwickeln, und zwar durch deren Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen. Er tut dies, indem Er Ströme von Liebe durch alle Herzen schickt. Jedes Mal, wenn eine Seele eine Sünde begeht, werden diese Ströme von Liebe unterbrochen. Dies bedeutet, dass die Verwirklichung des Teiles von Gottes Heilsplan, der vorgesehen war, durch Vermittlung der Seele vollzogen zu werden, zeitweise eingestellt oder verunreinigt wird. Folglich trägt alles, was von der Seele ausgeht, nicht mehr Gottes Liebe und Reinheit in sich und hat es weniger 'Bezahlkraft' für die Gutmachung gegenüber Gottes Gerechtigkeit.

3. Die Sünde verunreinigt das Fenster der Seele. Man kann sich dies so vorstellen. Gott legt bei der Schöpfung der Seele Sein Feuer in sie. Dieses Feuer kann durch die Sünde nicht rein brennen und erzeugt Rauchentwicklung. Die Seele ist somit weniger geeignet, Gottes Licht (die Führung und Inspirationen des Heiligen Geistes) herein zu lassen. Dadurch werden die eigenen Handlungen und Worte und das innere Leben nicht ausreichend von Gottes Weisheit erleuchtet und wird die Einheit mit Gott geschwächt.

4. Durch die Sünde kommt das Gewissen in einen Zustand der Unruhe. Die Seele bekommt Unfrieden im Herzen. Dieser Unfriede schwächt ihre Verbindung mit Gott, denn nur ein Herz in wahrem Frieden hat wirklich Kontakt mit Gott. In dieser Verfassung innerer Unruhe oder inneren Unfriedens ('Fieber' der Seele) kann die Seele weder Licht um sich herum verbreiten noch Handlungen vollbringen oder Worte sprechen, die vollkommen von Gottes Geist beseelt sind. In diesem Zustand ist die innere Empfindung ein Brutherd der Verbitterung, der Unzufriedenheit mit sich selbst, des Mangels an Lebenslust und der Depression: Zustände, welche die Seele zu einem Instrument Satans machen können.

5. Das Begehen einer Sünde zieht in der Seele eine neue Spur, die das Wiederholen derselben Sünde erleichtert. Da wird also gleichsam ein neuer Weg gebaut. Die Gefahr ist groß, dass das Unterbewusstsein diesen neuen Pfad allmählich als einen bequemen Fluchtweg wertet und dass die Seele für sich selbst eine Gewohnheit schafft, die sie immer weniger wachsam für Versuchung und Irrtum macht und die das Selbstbewusstsein allmählich auszuschalten beginnt, so dass die Seele eines Tages keinen Widerstand mehr gegen die Einflüsterungen des Bösen hat. Durch jede Sünde erwirbt Satan neue Rechte auf die Seele. Es ist, als ob die Seele durch jede Sünde einen Bund mit ihm unterzeichnet.

6. Die Sünde schafft in der Seele einen Zustand der Unterernährung, der in dem Maße schlimmer wird, wie die Sünden zahlreicher und schwerer sind. Dies kommt dadurch, dass die Seele während des Begehens einer Sünde von der Quelle der Gnaden abgeschnitten wird.

Wir können uns dies folgendermaβen vorstellen: Die Seele ist ein Ast an dem Baum, der Christus heißt. Dieser Ast wird ununterbrochen mit dem Saft aus Gottes Boden versorgt und entwickelt zur rechten Zeit Blätter und Früchte. Während des Sündigens erlaubt die Seele, dass der große Feind von Jesus mit einem Hackmesser einen Knick an der Stelle macht, wo unser Zweig am Baumstamm festsitzt, so dass die Saftzufuhr behindert wird, der Ast weniger Nahrung bekommt, krank wird, immer weniger grünt und Früchte hervorbringt und in ernsten Fällen völlig und ganz verdorrt und abstirbt.

Durch die Sünde wird unser ganzes Wesen immer mehr zum Weltlichen hingezogen. Folgen sind die Schwächung des Gewissens, der Fähigkeit zur Heiligung und zur Vergeistigung und zur Entsagung.

7. Durch jede Sünde bekommt die Seele weniger Anteil an dem Strom der gemeinsamen Verdienste aller Seelen (sowohl jener auf Erden als auch jener im Himmel und im Fegefeuer). Diese Verdienste, die ihren Ursprung in Gebeten, in Aufopferungen, in Bußetun, in Leiden, in der Liebe zu Gott und zum Nächsten, in der vollkommen gelebten Weihe und in den heiligen Messopfern finden, bilden zusammen mit der übermächtigen Fürsprache der Allerheiligsten Jungfrau Maria, mit dem Einschreiten der Göttlichen Barmherzigkeit, und mit den ewigen Früchten des Kreuzesopfers Jesu Christi den unendlich flieβenden Strom der Gnade.

Gemäß dem Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit gibt jede Sünde der Seele weniger Recht auf die Gnade. Von dieser Regel kann Gott durch ein übergroßes Eingreifen Seiner Barmherzigkeit abweichen, wenn Er dies für die Verwirklichung Seiner Pläne und Werke für nützlich und notwendig erachtet, allerdings wird Er von der Seele irgendeine Form der Gutmachung verlangen, in Form von Bekehrung, Reue, angenommenen Prüfungen und Äußerungen aufrichtiger Liebe.

8. Gott versucht ununterbrochen in der Seele zu leben und sie nach Seinem Bild und Gleichnis zu kneten und zu formen. Durch die Sünde verliert die Seele zeitweise Gottes Gegenwart, weil Er nicht in einer Atmosphäre der Unreinheit wohnen kann. So wird Gottes Bild in der Seele verunstaltet und muss Gott Sein Knetwerk in der Seele neu beginnen.

9. Jede Sünde schafft eine Notwendigkeit zur Gutmachung. Die Gutmachung besteht zunächst in Reue: Reue ist ein erster Schritt der Rückkehr zur Liebe, und nur die Liebe kann eine neue Versöhnung zwischen der Seele und Gott schaffen. Um tatsächlich Vergebung zu bekommen, muss die Sünde im Sakrament der Beichte ausgesprochen werden. Anschlieβend ist noch eine Gutmachung notwendig, um das Gleichgewicht in der Schöpfung wieder herzustellen, das durch die Sünde gestört ist, und diese Gutmachung kann viele Formen haben.

1002. ANRUFUNG ZUR ÜBERWINDUNG JEDER VERSUCHUNG

(Myriam van Nazareth)

O Heiliger Geist, im Namen des leidenden Christus und im Namen Mariä, meiner Schmerzensreichen Miterlöserin, entzünde mein Herz am Feuer der Göttlichen Liebe, damit alles, was Gott nicht dient, verbrannt werden möge.

DIE HERRIN LEHRT:

Welche Kernpunkte lassen sich in der Strategie Satans unterscheiden, und auf welche Schwächen der Seelen wirken diese ein?

1. Die Genusssucht des Menschen

  • Der Wert aller Leiden, Prüfungen, Aufopferungen und Buße wird immer weiter verdrängt. Der Mensch will nicht mehr leiden, und der spirituelle Wert der Leiden wird nicht mehr verstanden. Das Kreuz ist zum Anstoß geworden. Jeder Schmerz muss sofort entfernt werden. Folgen sind u.a. die Billigung von Euthanasie (Leiden wird als 'unmenschlich' betrachtet) und der massenhafte Gebrauch schmerzstillender Medikamente;

  • Sexuelle Zügellosigkeit. Das sexuelle Bedürfnis ist eines der von Satan am meisten aufgegriffenen Bedürfnisse. Folgen sind alle erotischen Ausschweifungen, Sittenlosigkeit, Pornographie, Prostitution, Abtreibung, usw.;

  • Künstlich erzeugte körperliche und geistige Erfahrungen durch den Gebrauch von Alkohol, Drogen, Tabak, bestimmten Medikamenten, bestimmten Nahrungsmitteln, bestimmten Fernsehprogrammen (erotisch reizende Bilder, gewalttätige Bilder, Gruselbilder, usw.);

  • Außergewöhnliche 'Kicks', erzeugt durch tollkühnes Verhalten, lautstarke und aufpeitschende Musik, usw.;

  • Die Ausgehmöglichkeiten, künstlich erzeugte Gefühle sogenannter Freiheit, wobei der Eindruck geweckt wird, dass alles erlaubt ist, und die Nacht zum Tag gemacht wird. Der Mensch redet sich selbst dabei das Gefühl ein, dass er sich nicht an bestimmte traditionelle Bräuche zu stören braucht, sondern die unterschiedlichsten ungewöhnlichen Dinge ausprobieren muss, um 'seine Grenzen zu erweitern' (die Erfahrung, ein 'vollständiger Mensch zu werden').

2. Die Selbstsucht und der Geltungsdrang des Menschen. Hier steht die Wiege der Gewalt, Kernelement von vielen verbrecherischen Handlungen und Bestrebungen. Gewalt in allen ihren Formen wird zur Befriedigung des Bedürfnisses des Menschen angewendet, sich zum Nachteil seines Mitmenschen zur Geltung zu bringen. Diese Verfassung ist durch die weitgehende Vertreibung der Nächstenliebe aus den Menschenherzen ermöglicht worden. Der Mensch wird egoistisch gemacht und ist bereit, seinen Mitmenschen zu benachteiligen, damit er es selbst scheinbar besser hat. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass der Mensch seine körperlichen (materiellen) Bedürfnisse als viel wichtiger betrachtet als die Bedürfnisse seiner Seele, die dennoch das ewige Leben bestimmen.

3. Die Habsucht des Menschen. Diese bildet die Quelle des Materialismus in allen seinen Formen. Der Mensch wird immer unzufriedener. Je weiter sich die Gesellschaft entwickelt, desto mehr Scheinbedürfnisse verspürt der Mensch. Alles Materielle wird zum Abgott erhoben, es folgt eine ständig wachsende Gottlosigkeit und anwachsende Konkurrenz, Eifersucht, Neid, Missgunst. Der Mensch wird immer unglücklicher, denn in dem Maße, wie seine materiellen Besitztümer zunehmen, wird er in der Seele ärmer, und für jedes Bedürfnis, das er befriedigen kann, entstehen zehn neue, so dass die Kluft zwischen seinen Begierden und seiner wirklichen Befriedigung immer größer wird. Der Materialismus hat mit dem Entstehen der Geldgesellschaft sehr stark zugenommen. Geld war als Tauschmittel vorgesehen, um die Werte von Gütern untereinander zu vergleichen. Der Besitz von Geld wurde allerdings zum Ziel an sich.

Das fieberhafte Anstreben des Gewinns im Austausch von Gütern verstärkt den Kommerzialismus: Die Produktion von Gütern und ihr Verkauf sind nicht mehr für die wirklichen Bedürfnisse des Menschen bestimmt, ganz im Gegenteil, es werden künstliche Bedürfnisse geschaffen, damit immer mehr verkauft werden kann, und die Qualität der Produkte wird herabgesetzt, damit möglichst schnell neue Produkte hergestellt und verkauft werden können (Wegwerfgesellschaft!). Damit dies alles 'schnell ablaufen kann', wird fieberhaft Werbung gemacht, die an sich außerdem eine neue Quelle des Sittenverfalls ins Leben ruft.

4. Die Neugierde des Menschen. Der Mensch wird dazu angeregt, immer neue Wege zu suchen, die vorzugsweise so stark wie möglich von den üblichen abweichen. Wer diesen Tretmühlen nicht folgt, wird als altmodisch verspottet, so dass viele der Ansicht nachgeben, die ihre Mitmenschen über sie aussprechen. Die ersten Werte, die auf der Strecke bleiben, sind jene der traditionellen christlichen Lehre. Dies kann in zwei Richtungen gehen: Entweder wird jeglicher Glaube zur Seite geschoben, oder man geht auf die Suche nach anderen Religionen oder nach halbreligiösen Lebensauffassungen, die im Zusammenhang mit New-Age oder Esoterik stehen. Diese Weltbilder gehören zu den größten Fallen Satans: Sie beeinflussen das Bedürfnis von Menschen, neue, ungewohnte Dinge 'auszuprobieren', und ziehen diese Seelen völlig von Gott und der einen Wahrheit Christi weg.

Dieselbe Neugierde legt ebenfalls die Grundlage für die Sucht, sich in alles einzumischen, und für die massenhaft verübten Untugenden wie Klatsch, Verleumdung und Geschwätz, welche die ganze Gesellschaft zersetzen und viele Leben zerstören. Neugierde ist nur dann nützlich, wenn sie an dem Erwerben von Wissen orientiert ist, das dem Wachsen der Seele förderlich ist. In allen anderen Fällen ist ihr Nutzen zweifelhaft oder geradezu verderblich.

DIE HERRIN OFFENBART: Wie Satan die Seele verwundet. "(...) Siehe, wie Satan den Körper zu seinem Reich zu machen versucht. Betrachte das Pentagramm als ein Schwert mit fünf scharfen Punkten, womit Satan gnadenlos die Seelen vom Körper heraus verwundet, und zwar durch:
  1. Unkeuschheit. Das hemmungslose Erstreben und Anwenden des Sexuellen auf Weisen und mit Zielsetzungen, die von Gottes Absichten abweichen. Ich stelle dem gegenüber:  die Jungfräulichkeit, die physische Reinheit. Ich will von Meinen Treuen, in dem Maße ihrer Möglichkeiten in ihrem konkreten täglichen Leben, den Schlüssel zu ihrem Körper erhalten, damit ihre Reinheit für immer in Meinem Gewahrsam bleiben kann.

  2. Genusssucht. Das hemmungslose Erstreben der Befriedigung aller Bedürfnisse, die mit der Empfindung der Leiblichkeit im Zusammenhang stehen. Ich stelle dem gegenüber:  die Kargheit, die Aufopferungsbereitschaft, den Sinn für Entsagung, die Verleugnung eines möglichst großen Anteils der physischen Bedürfnisse, die oft nur Scheinbedürfnisse sind und deren Befriedigung somit nicht lebensnotwendig ist.

  3. Eitelkeit. Die Neigung, physische Schönheit zur Geltung zu bringen oder durch bestimmte körperliche Merkmale zu gefallen oder sogar erotische Reizung bei dem Mitmenschen zu erwecken. Ich stelle dem gegenüber: die Schlichtheit der äußerlichen Erscheinung. Ich erbitte die Weihe körperlicher Schönheit an Mich zur Verherrlichung Gottes, aber Zurückhaltung im Zeigen der Körperlichkeit dem Mitmenschen gegenüber.

  4. Unmäßigkeit. Die Neigung, der Aufnahme von Substanzen in den Körper, aber auch von Eindrücken in den Geist keine Grenzen zu setzen. Dadurch bekommen der Körper und die Sinne die Gelegenheit, das ganze Empfinden zu beherrschen und die Seele an allem zu versklaven, was die Welt zu bieten hat. Unmäßigkeit orientiert die Seele so vollkommen an dem Stofflichen von außen, dass diese von jeder inneren Empfindung, von jedem Kontakt mit dem Himmlischen los geschnitten wird. Ich stelle dem gegenüber: die Mäßigkeit, die Entsagung von dem Stofflichen als einziger Quelle der Nahrung für die Seele.

  5. Unvorsichtigkeit. Die Neigung, mit dem Körper auf irgendwelche Art und Weise umzugehen, die nicht förderlich ist, ihn in dem Zustand zu erhalten, in dem der Schöpfer ihn beabsichtigt hat. Dies kann durch Handlungen, Verhaltensweisen oder den Gebrauch von Substanzen erfolgen, von denen die Seele weiß oder wissen sollte, dass diese für die Gesundheit schädlich sind. Unvorsichtigkeit entspringt Versuchungen, womit Satan beabsichtigt, sie Seele vom Körper heraus zu unterminieren, damit der Körper nicht länger seine von Gott beabsichtigte Rolle spielen kann. Ich setzte dem gegenüber: einen gesunden Respekt vor dem Körper, so wie er ist, ohne mutwillige Risikos oder Übermüdungen und mit einem gesunden Sinn für Bußfertigkeit.

Ich will, dass Meine Getreuen Mir ihren Körper in Verwahrung geben, und dass Ich alleine den Schlüssel in die Hände bekomme, damit Ich die ganze Kontrolle und Macht ausüben kann über Ihr Körperkapital, ihre Sexualität, ihre körperlichen Beziehungen mit ihren Mitmenschen, die Befriedigung ihrer Bedürfnisse, ihre Ernährungsgewohnheiten. Dies ist die tiefste Bedeutung der Jungfräulichkeit: das Bestreben, den Körper in einer solchen Verfassung zu bewahren, dass er ein gesunder Nährboden für reine, wahrlich Himmlische Früchte werden kann, durch welche die Seele nicht geschwächt, sondern mit neuem Leben genährt werden kann" (28. Juli 2006)

Das nachfolgende Gebet ist von Maria als Austreibung (Exorzismus) inspiriert worden, die von Laien über eine gequälte Seele gebetet werden darf, sogar aus der Ferne (wenn die betreffende Seele nicht körperlich anwesend ist). Es ist günstig, wenn sich die betende Seele und die gequälte Seele (falls die Letztere beim Gebet anwesend ist) vor und nach diesem Gebet mit Weihwasser bekreuzigen. Das Gebet bezweckt, der gequälten Seele neue Ruhe zu vermitteln und sie gleichsam unter ein Schild Himmlischen Lichtes zu stellen. Maria lädt betont dazu ein, die Seele, über die das Gebet ausgesprochen wird, möge sich (falls sie von dem Gebetsvorgang weiß) danach formell an Maria weihen (falls sie eine solche Weihe noch nicht vorgenommen hat) und sich täglich ausdrücklich dem allermächtigsten Schutz der Gottesmutter übergeben. Es ist sehr günstig, dieses Gebet mit Gebet Nr. 998 (Sturmgebet zu Maria, Herrin über jede finstere Kraft) zu kombinieren.

1006. NOTEXORZISMUS

(Myriam van Nazareth)

Allmächtiger Gott von Licht, Liebe und Ewigem Leben,
In der unüberwindlichen Kraft des Kreuzes, der Wunden und des Blutes Deines Sohnes Jesus Christus, Messias und Erlöser der Seelen, und im alles durchdringenden Licht des Heiligen Geistes bitte ich Dich flehentlich um die Ergießung der Gnade einer vollkommenen Befreiung dieser Seele aus dem Einfluss einer jeden finsteren Kraft.
Ich bitte Dich darum durch die unendlichen Verdienste der Allerheiligsten Jungfrau Maria, ewig frei von jeglicher Sünde, Königin von Himmel und Erden und Herrin aller Seelen, die mit der uneingeschränkten Macht bekleidet worden ist, über alle Engel und über jegliche Quelle der Finsternis zu herrschen.
Möge Ihr Fuß jede Kraft, die diese Seele quält, brechen, demütigen und endgültig unterwerfen.
Möge Sie, die Sie ab Ihrer Unbefleckten Empfängnis jegliche Äußerung der Finsternis vollkommen und uneingeschränkt beherrscht, den Lebensweg dieser Seele von jeder Falle des Bösen und von jeglichem Schaden und jeglicher Bedrohung von Seiten des Bösen befreien.
Möge Sie, die Sie Trägerin der neugestaltenden Macht ist, diese Seele verwandeln in eine Burg von Stärke gegen jegliche Versuchung, jeglichen finsteren Einfluss und jegliche Schwäche gegenüber den Kräften des Bösen.
Möge diese Seele von nun an ihr Leben weiter führen unter der vollkommenen Herrschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria und unter Ihrem allermächtigsten Schutz.
Möge der Heilige Erzengel Michael jegliche weitere Bedrohung dieser Seele von Seiten der Finsternis entkräften und diese Seele Tag und Nacht auf allen ihren Wegen wie ein Schild aus Feuer begleiten.
Allmächtiger Ewiger Gott, geruhe, diese Seele in Dich aufzunehmen, damit sie von nun an leben möge im wahren Frieden Christi, Deines Sohnes, und in der vollkommenen Himmlischen Liebe Mariä, der Mutter aller Menschen.

(sich bekreuzigen)

DIE HERRIN LEHRT:

Wie kann sich die Seele gegen die Fallstricke Satans wappnen?

  1. Indem sie aufmerksam auf die Eingebungen ihres Gewissens achtet. Für kurzen, vergänglichen Genuss setzen viele Menschen ihr ewiges Seelenheil aufs Spiel. Bedenken wir jedoch: Die Hölle bedeutet ewiges Leiden. Sie ist mit Seelen gefüllt, die für ewig bedauern, dass sie der Befriedigung nutzloser Scheinbedürfnisse, welche ihnen von Kräften eingegeben worden waren, die nicht mit Jesus Christus vereinbar sind, zu viel Aufmerksamkeit geschenkt haben und den Bedürfnissen ihrer Seele zu wenig Aufmerksamkeit entgegen gebracht haben, und die dadurch in ein Lebensmuster von Sünde und Untugend verfallen sind. Bedenken wir immer, dass die Göttliche Barmherzigkeit uns ein Leben lang die Gnade von Eingebungen schenkt, das Gute zu tun und den rechten Akzent auf unsere Verhaltensweisen und Wünsche zu legen. Gott hat unserer Seele ein Gewissen gegeben. Lassen wir nicht zu, dass es wegen eines kurzen Genusses getötet wird.

  2. Indem sie wachsam bleibt vor Irreführungen und Täuschungen. Unsere Gesellschaft ist voller Verlockungen, die unsere Aufmerksamkeit von den wahren Bedürfnissen unserer Seele wegführen und uns an weltliche Dinge  binden. Vorzugsinstrumente des Bösen sind Werbung, Massenmedien (Fernsehen, Zeitungen, Wochenzeitschriften, Rundfunk, Internet), bestimmte Schaufenster… Dies alles findet seinen Existenzgrund in der Geldgesellschaft. Üben wir uns planmäßig darin, all diesem immer weniger Aufmerksamkeit zu schenken, und unser Geist und Herz werden spürbar reiner werden. Bedenken wir, dass viele Dinge, die wir in dieser Zeit um uns herum sehen, reines Gift für unsere Seele sind. Opfern wir sie Maria und Jesus auf, beten wir dafür und lassen wir sie im Übrigen völlig los.

  3. Indem sie sich selbst in der Liebe in allen ihren Formen übt. Nächstenliebe, Verträglichkeit, Milde, Sanftmut, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind wie Atomraketen gegen die Einflüsse des Bösen. Wenn die Seele die Liebe zu einem Antrieb ihres ganzen Lebens, Arbeitens und Sprechens werden lässt, wird sie sich nicht so leicht vor den Werken des Bösen beugen, denn dann spürt sie viel schneller, dass jede Sünde an erster Stelle eine Äußerung von Mangel an Liebe ist, Mangel an Liebe zu Gott, Seiner Schöpfung und bzw. oder dem Mitmenschen. Liebe ist alles, was Satan nicht ist, und ist dadurch auch das größte Gegengift zur Außerkraftsetzung seines Giftes, das seit vielen Jahrhunderten dabei ist, die ganze Menschheit zu vergiften und zu verseuchen. Das Reich Gottes auf Erden wird ein Reich sein, das die Liebe zum einzigen Fundament hat. Halten wir uns dies immer vor Augen.

  4. Indem sie ein immer intensiveres Gebetsleben anstrebt. Beten wir für unseren Mitmenschen. Bilden wir eine Lichtkette, indem wir Gebetsabmachungen schließen, wobei wir regelmäßig für einen einzigen oder mehrere Mitmenschen beten, während sie für uns beten. Seien wir bereit, Opfer zu bringen, und versuchen wir (wenn möglich) regelmäßig zu fasten. Fasten ist eine sehr gefürchtete Waffe gegen das Böse. Beten wir so oft wie möglich den Rosenkranz, denn er ist wie eine Kette, mit der Satan gefesselt wird. Vergessen wir vor allem nicht, dass das ganze Leben ein einziges Gebet werden soll. Das ist besonders der Fall, wenn die Seele sich vollkommen Maria weiht und sie diese Weihe in jeder Einzelheit ihres Alltags bewusst lebt.

  5. Indem sie vollkommene Reinheit anstrebt. Machen wir unser ganzes Wesen zu einem würdigen Tempel Gottes. Gott (Maria, wenn die Seele Ihr geweiht ist) will in der Seele wohnen und wirken. Halten wir daher unseren Geist, unser Herz und unseren Körper so rein wie möglich. Wie? Indem wir Keuschheit anstreben, indem wir keine negativen Gefühle und Gedanken hegen, nicht klatschen oder verleumden, nicht lügen, keinen Groll hegen, der Eifersucht keine Nahrung geben, weder Hass noch Neid im Herzen zulassen und nicht selbstsüchtig und egoistisch sind.

  6. Indem sie friedfertig ist. Enthalten wir uns jeder Neigung zur Gewalt, nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Mund (Streit, Uneinigkeit, verletzende Worte). Jeder Unfriede ist Nahrung für das Böse.

  7. Indem sie bis zum Äußersten vergibt. Satan versucht ständig, Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Vergebung vereitelt viele seiner Pläne und ist auch eine große Äußerung der Liebe Gott gegenüber, denn Er will die Rettung aller Seelen und Er kann eine zweifelnde Seele viel schneller retten, wenn dieser Seele von ihren Mitmenschen vergeben wird.

DIE HERRIN OFFENBART: Herzensfriede als Zielscheibe der Angriffe des Bösen. "Die auffallendsten Merkmale der Seele, die von Mir vollkommen beherrscht wird, sind Frohmut, Sanftmut, Reinheit und Liebe. Sie sind die Züge Meiner Unterschrift auf den Wänden des Herzens, die Bestandteile Meines Himmlischen Parfüms in der Seele. Sie sind die Früchte des wahren Herzensfriedens, der aus Mir in die Seele strömt. Der Friede des Herzens ist die wahre Essenz des Lebens auf der Ebene der Engel. Wie könnte er denn andere Früchte tragen als Himmlische?

Daher ist der Friede des Herzens die Zielscheibe aller teuflischen Angriffe. Die Teufel unterminieren den Frieden im Menschenherzen, indem sie den Geist unruhig machen. Ein unruhiger Geist fällt Grübelei, Zweifeln, Entmutigung, Verzweiflung, Schwermütigkeit und der Neigung zum fieberhaften Argumentieren und Analysieren anheim. Die Seele empfindet dann nach und nach ihre ganze Lebensumgebung als bedrohend und feindlich. Sie gerät in Unfrieden mit sich selbst und beginnt allmählich Züge der Unreinheit zu zeigen: Hass, Bitterkeit, Neid, Missgunst, Eifersucht, Argwohn, Sarkasmus, Lästern, Klatsch, Verleumden, Urteilen und Verurteilen, Herzlosigkeit, das Sprechen von verletzenden Worten, Neigung zum Spotten und Anschwärzen, unreine Gedanken, Unmut, Groll, Selbstsucht oder gerade die Neigung zur Selbstvernichtung in Gedanken und manchmal in Taten – bis einschließlich der Neigung zum Selbstmord. Im Übrigen die Neigung, alles und jeden in ihrem Umfeld zu vernichten oder ihm Schaden zuzufügen im Materiellen, im Herzen und in der Seele.

Die Seele verliert jeglichen Frohmut und Sanftmut, wird mürrisch, bissig, unfreundlich, eher gefühllos in Worten und Handlungen, sie verliert alle Zärtlichkeit und achtet noch wenig auf die Gefühle ihres Mitmenschen, wenn sie mit ihm kommuniziert. Es geht von dieser Seele immer weniger Licht und Wärme aus. Daher bildet eine Seele mit Unfrieden im Herzen eine Gefahr für ihre Mitmenschen: Sie überträgt die Saat ihres eigenen Unfriedens, die im Grunde genommen Saat des Teufels ist, auf das Herz ihrer Mitmenschen und unterminiert auch ihren inneren Frieden.

Darin liegt die große Strategie Satans. So sät er seine Saat in die Seelen und sorgt dafür, dass sie zur Reifung kommt und sich weiter aussät. Die Seele, die ihren eigenen Unfrieden auf andere Seelen überträgt, handelt den Werken des Heiligen Geistes direkt zuwider, denn Er ist es, Der den wahren Herzensfrieden in die Seelen sät.

Ich, die Herrin aller Seelen, habe alle Macht über die Verwaltung dieser Saat erhalten. Sage den Seelen, sie mögen sich zu Meinen Füßen niederwerfen, sobald sie in sich selbst irgendein Zeichen des Unfriedens bemerken: Mangel an Frohmut, Mangel an Sanftmut, Unfähigkeit zur aufrichtigen Liebe, Mangel an Milde oder Verträglichkeit und Unreinheit in Gefühlen, Gedanken, Worten oder Taten. Ich kann diese Saat des Verderbens unter Meinen Füßen zermalmen und indessen die Himmlische Saat in den Seelenacker ausstreuen: Frohmut, Sanftmut, Reinheit und Liebe. Keine Kraft auf Erden oder unter der Erde kann Meine Unterschrift in einem Herzen löschen, wenn es sich wirklich und aufrichtig danach sehnt, Mir vollkommen zu gehören" (26. Oktober 2006)

 

Anrufungen für eine Seele, die nicht mit sich selbst im Reinen ist und hierdurch den wahren Frieden des Herzens nicht zu finden scheint. Im Grunde genommen sind es keine wirklichen 'Anrufungen', sondern Richtlinien, die die Seele am besten laut ausspricht, während sie sich indessen Maria vor Augen hält, sodass sie hierdurch Ihr Eingreifen und Ihre Hilfe herab bittet, um Befreiung zu bekommen. Diese drei Anrufungen werden am besten zusammen verwendet:
  1. "Meine Vergangenheit ist eine verbotene, giftige Frucht. Aus Liebe zu Maria werde ich nie mehr hinein beißen".
  2. "Ich selbst lebe nicht mehr, künftighin lebt Maria in mir".
  3. "Alles, was mich beunruhigt, kommt nicht von Gott. Ich halte es nunmehr vom heiligen Tempel meines Herzens fern, denn dort herrscht Maria, die Königin des wahren Friedens".

1025. GEBET ZU MARIA, BESIEGERIN DER FINSTERNIS

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Zu Dir, die Du bereits während Deines Lebens auf Erden eine vollendete Macht über alle Sünde und Versuchung hattest, flehe ich:
Besiege in den Seelen alle Finsternis, damit das Reich des Lichts komme.
Nimm Besitz von mir, damit ich meine Schwächen überwinden möge durch die Macht Deiner Herrschaft in meinem Herzen.
Sei der Vollmond in der Nacht meines Gemüts, damit ich sehen möge, dass Gott über Seine Schöpfung wacht.
Bezwinge in meinem Herzen das Gewitter der Versuchungen, so wie der Regenbogen den vergangenen Sturm unter seine Füße legt.
O verzückender Spiegel von Gottes Herrlichkeit, öffne doch das Tor zum Paradies, damit die Sonne des ewigen Frühlings den unfruchtbaren Acker meiner Seele bestrahlen möge, denn der Winter stirbt in jedem Boden, auf dem Deine Augen ruhen.

DIE HERRIN LEHRT:

Der Weg, dessen Sich die Himmelskönigin bei der Bekämpfung der Finsternis vorzugsweise bedient, ist jener der inneren Umgestaltung der Seele. Es ist tatsächlich zweckmäβiger, statt lediglich die Seelen aus jeder Bedrängnis von Seiten der Finsternis zu befreien, in ihnen auch einen gröβeren Widerstand gegen die Versuchungen entwickeln zu helfen, damit sie gleichsam von Natur aus die richtige Einstellung erwerben und die Saat der Versuchung folglich in ihnen nicht mehr so leicht reifen kann. Die Herrin aller Seelen betont hin und wieder, dass Sie von Gott eine neugestaltende Macht erhalten hat, durch welche Sie Seelen so umwandeln kann, dass in ihnen völlig neue Verfassungen zutage treten.

Da jede Seele Trägerin eines Keimes der Heiligkeit ist, muss die neugestaltende Wirkung damit zu tun haben, dass in einer Seele, in welcher die Gottesmutter voll wirken kann, die Fähigkeit zur Heiligung aufgeschlossen wird. In diesem Sinne lehrt es auch Maria. In einer Seele, die sich in vollkommener Weihe an Maria gibt, kann die Himmelskönigin sämtliche Schwächen aufdecken, so dass diese Seele über diese hinaus wachsen kann. Ihr Widerstand gegen alles Böse wird dann gröβer. Gerade darin liegt der ganze Vorgang der Heiligung.

Als Besiegerin aller Finsternis bezeichnet Sich die Herrin aller Seelen gerne als 'Vollmond in der Nacht'. Dieses Bild ist sehr aufschlussreich: Es betont die Tatsache, dass die Himmelskönigin in der Finsternis Gottes Licht vertritt und widerspiegelt. An den Tagen, an denen die Seele eine Nacht von Elend, Leiden jeglicher Art, Hoffnungslosigkeit, Bedrängnis von Seiten der Welt oder von Seiten der eigenen Unreinheiten erlebt, erinnert Sie die Seele daran, dass Sie das Licht Gottes gleichsam in seiner Fülle in Sich speichert und es in die Finsternis der Seelen leuchten lässt, damit die Seelen nie den Eindruck bekommen, die Finsternis werde sie ganz ersticken oder verschlingen.

Der Vollmond ist der Zeuge der Gegenwart der Sonne, die man in der Nacht nicht sehen kann. Wenn der Mond voll ist, wird an ihm nichts verfinstert: Kein Schatten bedeckt auch nur einen Meter seiner Oberfläche. So ist an Maria ganz und gar nichts, was nicht vollendet wäre oder was nicht das Licht Gottes widerspiegelt. Der Vollmond hat Macht über die Nacht, er deckt auf, was die Finsternis zu verbergen versucht, und er lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. So soll die Seele in ihrem Elend, in ihrem Leiden, und in der Versuchung, die Aufmerksamkeit nicht der Finsternis sondern Maria zuwenden.

1042. BITTGEBET ZU MARIA UM BEHÜTUNG VOR DER SÜNDE

(Myriam van Nazareth)

O Maria, mächtige Herrin meiner Seele,
In der tiefsten Hingabe an Deine Führung über mein Leben bitte ich Dich inständig um das Vorrecht, dass Deine Macht mir den Weg des wahren Lichts erschließen möge.
Ich gebe Dir meinen freien Willen, damit Du alle meine Wünsche beherrschen und meinem ganzen Tun und Lassen Richtung geben mögest.
So sehr sehne ich mich danach, dass mein ganzes Wesen eine Blume vor Deinen Füßen sein möge.
So sehr sehne ich mich danach, dass mein Leben eine ununterbrochene Verherrlichung Deiner Macht über mich sein möge.
Deshalb bitte ich Dich, dass mein Herz vollkommen in Dein Herz hinüberfließen möge und dass meine menschlichen Schwächen unter Deinen Füßen gebrochen werden mögen in der Kraft eines beharrlichen Überwindens meiner selbst und aller Versuchungen.
Lass doch mein ganzes Wesen in einer alles beherrschenden Liebe zu Dir entflammen, damit die Nachfolge des Vorbildes Deines Lebens in mir die Macht jeder einzelnen Versuchung verbrennen möge.
Erlaube nicht, dass die vielen Gnaden, die Du mir unaufhörlich erwirkst, durch meine Schwächen weggeraubt werden, denn jede Untugend zieht mich weg von Dir, die Du meine Geborgenheit und das Licht auf meinem Weg zur ewigen Seligkeit bist.
O mächtige Mittlerin aller Gnade, Schrecken aller Dämonen, entfalte doch in meinem Seelentempel die Fülle Deiner Himmlischen Macht, damit ich die Kraft finden möge, mich selbst nie mehr der Sünde auszuliefern.
Im Austausch für Deinen Schutz und das Geschenk einer heiligen Beschaffenheit von Herz und Seele lege ich jetzt mein ganzes Wesen und meinen ganzen Lebensweg zu Deinen Füßen nieder, damit ich vollkommen, bedingungslos und für immer Dir allein als Dein Besitz und Eigentum gehören kann, in mir alles gereinigt werden kann, was Dir nicht dient oder nicht gedient hat, und ich künftighin Deine Werke gemäß Deinem Wohlgefallen tun möge.
Mache aus mir eine heilige Seele, damit die Welt sehen möge, dass ich Dir gehöre und unter den Strahlen Deiner Macht und Heiligkeit zu einer Frucht des Kreuzesbaumes gereift bin.

DIE HERRIN LEHRT:

Einst offenbarte mir die Herrin die nachfolgenden Kategorien von Versuchungen:

  1. Versuchungen, die darauf abzielen, eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Dadurch versucht Satan, die Seele im Körperlichen, im Materiellen festzuhalten und sie von ihrem wirklichen Lebensziel wegzuführen: die Befriedigung der seelischen Bedürfnisse anzustreben. Einige Beispiele: Versuchung zum Diebstahl, sexuelle Verführung…

    Dieser Form der Versuchung kann die Seele sich entziehen, indem sie in der Vergeistigung wächst. Je mehr die Seele sich selbst über die Einflüsse des Materiellen, des Weltlichen, zu erheben weiß, desto weniger wird sie dazu neigen, materiellen Nöten zu erliegen oder Einflüsterungen nachzugeben, die ihr das Gefühl einreden wollen, dass dies wirklich unentbehrliche Bedürfnisse sind.

  2. Versuchungen, die darauf abzielen, einem Mitmenschen Schaden zuzufügen. Durch diese versucht Satan, die Seele dazu zu bringen, gegen die Nächstenliebe zu verstoßen. Einige Bespiele: Versuchung zum Diebstahl, zum Vandalismus, zu jeder Form der Beschädigung von Gütern eines Mitmenschen, auch das bewusste Verletzen eines Mitmenschen und sogar die Neigung, einen Mitmenschen zu entmutigen (dadurch fügen wir der Seele Schaden zu) …

    Gegen diese Form der Versuchung kann sich die Seele dadurch wappnen, dass sie in der wahren Liebe wächst. Wahre Liebe verhindert, dass die Seele noch Gefallen an irgendeinen Nachteil für einen Mitmenschen findet, ganz im Gegenteil: Sie sucht das Wohlbefinden des anderen.

  3. Versuchungen, die darauf abzielen, dass die Seele sich selbst vernichtet. Durch diese Einflüsterungen beabsichtigt Satan, dass die Arbeitskraft der Seele zur Verwirklichung von Gottes Plan unterminiert wird. Einige Beispiele: Versuchung zu Gefühlen von Unfrieden, Ängsten, Zweifeln, Ungewissheit, Unsicherheit, Trübseligkeit, Depression, zu einem regelmäßigen Gebrauch von Drogen, von Tabak, von Alkohol, von bestimmten Medikamenten mit schädlichen Zutaten, von Nahrungsmitteln, die ungesund sind oder von denen die Seele weiβ, dass ihr Körper sie nicht gut verträgt…

    Gegen diese Form der Versuchung kann die Seele sich wappnen, indem sie sich der Tatsache bewusst wird, dass Gott in ihr lebt und dass ihr Körper der Tempel ist, mit dem die Seele auf dieser Welt leben muss, und dass die Gefühle und Gedanken die Nahrung für die Seele bilden. Der Körper, ebenso wie die Fähigkeiten zum Nachdenken und zum Fühlen, und der Verstand, sind Gaben Gottes, welche die Seele in die Lage versetzen müssen, die für sie vorgesehene Lebensaufgabe zu erfüllen. Es ist daher ihre Pflicht, ihr ganzes Wesen instand zu halten, aber ohne sich selbst zu einem Abgott zu machen. Alles, durch das die Seele ihr eigenes Wesen unterminiert, schafft Möglichkeiten für Satan, sie 'auszuschalten': Sie wird dann in spiritueller Hinsicht eine 'lebende Tote', die für Gottes Werke nicht mehr ins Gewicht fällt, auβer im negativen Sinne.

  4. Versuchungen, die darauf abzielen, Gottes Plan zu hintertreiben. Dadurch versucht Satan, die Seele aktiv für seine eigenen Pläne arbeiten zu lassen. Einige Beispiele: Angriffe (in Wort und Tat) gegen die Kirche, Angriffe gegen glaubwürdige Instrumente von Jesus oder Maria, keine Freude mehr am Beten oder Opfern, Mangel an Respekt vor dem Leben, Arbeiten für antichristliche Bewegungen…

    Gegen diese Versuchungen kann sich die Seele wappnen, indem sie sich Maria vollkommen weiht und täglich um Erkenntnis und Führung betet, um dem rechten Weg zu folgen und trotz aller Rückschläge von diesem Weg nicht abzuweichen.

  5. Versuchungen, die darauf abzielen, die Einheit zwischen Menschen zu zerstören. Dadurch versucht Satan, allen Frieden und alle Gefühle der Verbundenheit unter Gottes Kindern unmöglich zu machen, damit die Menschheit durch ihr Leben und ihre Taten Gott nicht verherrlicht, sondern Ihn schändet: Eine Menschheit, die im vollkommenen Unfrieden, in Zwietracht und Uneinigkeit lebt, gleicht nicht mehr der heiligen Frucht eines vollkommenen Gottes, sondern der verfaulenden Frucht eines vollkommenen Chaos, das nicht von einem Wesen hervorgerufen worden sein kann, das absolute Weisheit ist.

    Dieser Gedanke ist an sich eine Versuchung für viele Seelen, die das Wesen der Schöpfung und die überaus wichtige Rolle des freien Willens des Menschen selbst in der Entwicklung des Lebens auf Erden nicht verstanden haben. Einige Beispiele für diese Kategorie von Versuchungen: sich verführen lassen zu Streit, zu Streitgesprächen, zur Polemik, zu Fehden, zum Krieg zwischen Völkern, Provokationen mit einer negativen Zielsetzung anzufangen, Kritiksucht (die Neigung, alles und jeden zu bemäkeln)…

Das nachfolgende Gebet ist von Maria gegeben worden als außergewöhnlich kräftige Kombination von:

  • vollkommener Weihe an Maria,
  • Verherrlichung von Marias Macht und Herrlichkeit,
  • Exorzismus.

VERBREITEN SIE DIESES GEBET, denn Maria hat es mit einer besonderen Verheiβung verbunden. Vor der Eingebung des Gebetes sprach Maria:

"Dies ist die Zeit der Offenbarung der einmaligen Herrlichkeit und Macht, mit denen Mich der Allerhöchste ausgestattet hat. Damit die Seelen sehen, dass Gott Mir alle Macht über Seelen geschenkt hat, also auch über jene in den Regionen der Finsternis, gebe Ich dir die nachfolgenden Gebetsworte für alle Seelen, die von finsteren Kräften jeglicher Art gequält werden, damit diese Seelen Zeugen der Göttlichen Verfügung werden, dass Maria die Frau ist, deren Fuß Satan für alle Ewigkeit erniedrigen wird. Jeder Seele, die Mir dieses Gebet in blindem Vertrauen anbietet, verspreche Ich, dass Meine Macht in einer besonderen Weise strahlen wird".

1047. VERHERRLICHUNG VON MARIAS MACHT 
ZUR BEFREIUNG AUS JEDER FINSTEREN KRAFT

(Myriam van Nazareth)

Gepriesen und verherrlicht sei die Macht Mariä, der Königin von Himmel und Erden, unendlich weit über alle Geschöpfe erhaben und von Gott zur Herrin sämtlicher Engel gemacht, einschließlich der aufsässigen Engel, die jetzt die Seelen quälen und sie in Finsternis untertauchen.
Gepriesen und verherrlicht sei die Macht Mariä, Gottes Heilmittel gegen jegliche Versuchung, Besiegerin von jeglicher Sünde und Finsternis und Schrecken der Dämonen.
Sämtliche Seelen preisen Marias unendliche Macht und Herrlichkeit als Herrin über all dasjenige, was von Gott erschaffen worden ist.
Kräfte der Finsternis, die Allerheiligste Jungfrau Maria befiehlt euch, euch jetzt zu Ihren Füßen zu erniedrigen und Ihre unüberwindliche Macht über euch zu preisen.
Im Namen des Dreifaltigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, flehen wir Maria an, jegliche finstere Kraft, die uns bedrängt, je nach Ihrem Wohlgefallen endgültig von uns zu vertreiben oder aber unter Ihren Füßen zu zertreten, zur Verherrlichung Ihrer unbegrenzten Macht und Herrlichkeit.
Dazu bekennen wir als Zeugnis gegen alle Finsternis, dass wir unser ganzes Wesen, unseren Lebensweg und unser Schicksal Marias Macht als unbestreitbarer Herrin aller Seelen im Himmel, auf Erden und in den Regionen der Finsternis ausliefern.
Möge unsere Himmlische Herrin uns schützen und von jeglicher finsteren Kraft befreien, und die Fülle Ihrer Macht über die Dämonen entfalten, zu deren ewigen Demütigung und zur Gründung von Gottes Reich auf Erden.

DIE HERRIN LEHRT:

Welche Wege benutzt der Versucher, um in die Seele einzudringen? Mir wurden einst zehn Wege als die wichtigsten gezeigt:

  1. Die Schwachheit des Menschen. Schwachheit ist jeder Mangel an Widerstand gegen eine plötzlich aufkommende Lust zur Befriedigung von etwas, das als Bedürfnis empfunden wird, aber es eigentlich nicht ist. Beispiel: mehr essen oder trinken, als zum Leben notwendig; Dinge kaufen, die zum Leben nicht notwendig sind. Mangel an Selbstbeherrschung auf vielen möglichen Gebieten, so dass das Sehen eines bestimmten Anreizes mehr oder weniger zu einer Form von 'Kurzschluss' führt und unzufrieden macht, wenn eine aufkommende Lust nicht befriedigt werden kann.

    Es ist keine Sünde, sich etwas anzuschaffen oder etwas zu benutzen, was über das Lebensnotwendige hinausgeht, aber wenn dies zu einer Gewohnheit wird, gegen welche die Seele anscheinend wenig oder keinen Widerstand leistet, wird sie für Versuchungen oder verschiedene Untugenden anfällig (Unmäßigkeit, Unreinheit u.a.). Die Werbung spielt dabei eine verheerende Rolle.

  2. Die Langeweile, jeder Mangel an Sinngebung für das Leben. Langeweile ist im Grunde genommen eine Äußerung der Unfähigkeit, den Nutzen eines bestimmten Ereignisses oder einer bestimmten Situation zu verstehen. Sie ist eine Form des Unfriedens in der Seele, die nicht imstande ist, dieses Ereignis oder diese Situation mit Gottes Wirken, Plänen und Vorsehung auf ihrem Lebensweg in Verbindung zu bringen. In der Erfahrung der Langeweile gewinnt Satan dadurch zu der Seele Zugang, dass sie nach Sinngebung sucht und diese nicht findet. Genau dadurch, dass sie in dieser Phase nicht vollkommen mit Gott verbunden zu sein scheint, lenkt Satan sie allmählich weg zu Situationen, die ihr eine neue Ausfüllung der Leere in ihrem Leben versprechen. Oft werden auf diesem Wege die Kriminalität und die unterschiedlichsten Formen von abnormalem Verhalten geboren. Viele der Ausschweifungen, die wir in diesen modernen Zeiten um uns herum feststellen können, sind Früchte davon.

  3. Die Unwissenheit. Der Mensch hat nie einen allumfassenden Blick auf die volle Wirklichkeit der Dinge und Situationen um ihn herum. Dadurch zieht er oft falsche Schlüsse, schätzt er Situationen unrichtig ein und sieht er oft nicht (oder sehr spät), dass er dabei ist, allmählich von dem Leben in und mit Gott abzuirren. Unwissenheit kann in vielen Fällen entschuldigt werden, aber kann dennoch Ursache vieler Untugenden beim Mitmenschen sein, indem dieser nicht immer mit den vielen Fehlern ins Reine kommt, die der Unwissende macht und über welche er sich anscheinend keine Gedanken macht.

  4. Die Verblendung. Sie hängt eng mit der Unwissenheit zusammen. Verblendung ist die Unfähigkeit, die Hand des Bösen in einem Ereignis, einer Situation oder einer Entwicklung zu sehen, weil die Dinge nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen. Verblendung ist die Frucht eines Mangels an Unterscheidungsfähigkeit, indem die Seele keinen reinen Kontakt mit Gottes Geist hat. Diese Verfassung ist gefährlich, weil sie oft zum Fundament einer Lebenshaltung wird, bei der eine Sünde der anderen folgt: Das Urteilsvermögen kann außer Kraft gesetzt werden, und die Seele sieht sogar die eigenen Untugenden nicht mehr. Viele führen ein Leben in geistiger Finsternis, beichten nie und sind dennoch überzeugt, dass sie nichts Falsches tun. Diese Seelen geben oft ihrem Mitmenschen die Schuld für alles, was in ihrem Leben falsch läuft.

  5. Die Sucht. Sucht ist das Ergebnis der Schwachheit in hohem Grad. Sie ist die Verfassung der Seele, die von Gefühlen der Scheinbefriedigung abhängig wird, die dadurch erzeugt werden, dass man bestimmten Scheinbedürfnissen nachgibt. Sucht hat die Neigung, den Süchtigen zu dem äußersten Bösen zu verführen, um diese Befriedigung instand zu halten. In nahezu allen Fällen ist Sucht nur dadurch möglich, dass die Seele vollkommen unterernährt geworden ist und alle Aufmerksamkeit im Leben dem körperlichen Wohlbefinden gilt (oder dem, was so empfunden wird; oft ist dies ein sehr großer Selbstbetrug).

    Beispiele: Drogensucht, Abhängigkeit von Medikamenten wie Antidepressiva und Schlafmitteln, Sucht nach Süßigkeiten, bestimmte zwanghafte Gewohnheiten, sexuelle Ausschweifungen, usw. Sucht legt oft vollkommen unerwartete Wege offen für die unterschiedlichsten 'sekundären' Gewohnheiten, welche die Seele zum vollkommenen Sklaven Satans machen. So kann der Mensch zum Beispiel das Bedürfnis empfinden, ständig von harter Musik umgeben zu sein, dadurch in das Ausgangsmilieu geraten und letztendlich in Drogen und Kriminalität verstrickt werden.

  6. Die Enttäuschung. Dies ist die Verfassung, in der die Erwartungen der Seele hinsichtlich bestimmter Entwicklungen im Leben sich nicht erfüllt haben. Enttäuschung ist im Grunde genommen Aufsässigkeit gegen (also Nicht-Annahme von) Gottes Verfügungen für den Verlauf unseres Lebensweges. Enttäuschung kann zu einem Verhalten führen, das genau das Gegenteil von dem ist, was die Seele anfangs beabsichtigte oder erstrebte. Zum Beispiel: Ein Christ kann ein Ketzer werden, ein Priester kann abtrünnig werden und ein ausschweifendes Leben führen.

    Enttäuschung kann sich in kleinen Dingen verbergen und kann, wenn sie mehrmals auftritt, einen nahezu ständigen Unfrieden im Herzen schaffen, der einen sehr reichen Nährboden für Versuchungen bildet. Enttäuschung kann Anlass zu einer ganzen Lebenshaltung geben, die auf Spott, Gehässigkeit, Laster, Klatsch, Geschwätz, Gotteslästerung, usw. basiert, in einem verkrampften Versuch, den eigenen Unfrieden auszugleichen, indem man Mitmenschen (und alles, was heilig ist), niedermacht.

  7. Die Müdigkeit. Körperliche, geistige oder emotionale Müdigkeit verringert oft den Widerstand gegen Versuchungen, von der Tugendhaftigkeit abzuweichen. Wenn der ermüdete Mensch unzureichend in der Liebe, der Hingabe, der Annahme und der Aufopferungsbereitschaft gereift ist, unterliegt er ständig der Gefahr, dass sein Zustand Anlass gibt zu Jähzorn, Unfreundlichkeit, Unzufriedenheit, Barschheit, Ungeduld, Reizbarkeit, Aggression und Unmäßigkeit (sich selbst durch die Neigung, sich 'zu verwöhnen', Schaden zufügen).

  8. Die Angst. Angst ist ein fruchtbarer Nährboden für anormales Verhalten. Angst gibt Anlass zu Zweifeln, Mangel an Vertrauen, unüberlegtem Handeln und Sprechen und manchmal zu aggressivem Verhalten. Angst beschleicht die Seele, sobald diese das Gefühl von Halt verliert. Oft entsteht so eine Lebenshaltung, bei der die Macht jedes Himmlischen Eingreifens in das Leben unterschätzt oder an diese Macht nicht mehr geglaubt wird.

  9. Die Entmutigung. Dies ist die Verfassung der Seele, die von den Bürden und Rückschlägen des Lebens überwältigt ist oder die dadurch geschockt ist, dass sich eine Erwartung nicht erfüllt hat. Entmutigung legt die Seele lahm: Sie findet nicht mehr die Kraft, noch die Lust, für die Verbesserung ihres Lebensschicksals zu kämpfen oder den Hemmnissen auf ihrem Weg die Stirn zu bieten. Entmutigung ist das Werk Satans, der dadurch versucht zu verhindern, dass die Seele zur Verwirklichung von Gottes Plänen beiträgt. Eine oft vorkommende Folge ist die Gleichgültigkeit gegenüber allem, was heilig ist, und eine Schlaffheit in der Nächstenliebe in allen ihren Elementen.

  10. Der Zweifel und die Unsicherheit. Eine Seele, die unsicher wird, hat kein festes Vertrauen in Gottes Wirken in ihrem Leben mehr. In gewissem Sinne erwartet sie immer mehr, dass ihre Unternehmungen misslingen werden. Unbewusst schneidet sich diese Seele von Gott ab und glaubt, dass sie alles mit eigener Kraft bewältigen muss, während sie übermäßig mit einem schlechten Verlauf der Dinge ihres Lebens rechnet. Mit anderen Worten: Die unsichere, zweifelnde Seele glaubt eigentlich, dass Satan mächtiger ist als Gott. So setzt sie sich selbst als Werkzeug für das Gute außer Kraft.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Zeichen der Werke Satans in der Seele. "(...) Ich will, dass die Mir geweihten Seelen (...) bei sich selbst die Zeichen der Werke Satans erkennen: Gesinnung von Zwietracht, Materialismus, Unreinheit des Herzens und des Mundes, Selbstsucht, Gleichgültigkeit, Eifersucht, Verwirrung, Unzufriedenheit, Reizbarkeit, Neigung zum Analysieren und Grübeln, Urteilen und Verurteilen, leichtsinnige Kritik ohne Fundament, Verbreitung von Unheilsbotschaften, falsche Schmeichelei, Unaufrichtigkeit" (9. Juli 2006)

Das nachfolgende Gebet erfüllt ein besonders großes verborgenes Bedürfnis der Seele. Unzählige Male wird die Seele während des Lebens auf Erden in den unterschiedlichsten Weisen in Versuchung geführt. Wenn einer Versuchung nachgegeben wird, begeht die Seele eine Sünde oder verfällt einer Untugend. Dieser Ausgang ist jedes Mal ein Sieg der Finsternis über das Licht. Sogar wenn einer Versuchung NICHT nachgegeben wird, kann ein beträchtlicher innerer Kampf entstehen, der das Herz in Unfrieden versenkt und die Seele teilweise für die Werke unfähig oder unfruchtbar machen kann, die Gott für sie vorgesehen hat. Alle diese Siege der Finsternis in einer Seele können rückgängig gemacht werden, indem sämtliche Augenblicke der Versuchung Maria geweiht werden, Der Gott für die Letzen Zeiten die Führung im Kampf gegen die Finsternis anvertraut hat. So können Sie sogar alle diese dunklen Stellen aus Ihrem Leben heute noch reinigen und sie gegen die Finsternis kehren. Aus diesem Grunde bildet dieses Gebet eine mächtige Waffe für den Kampf des Lichtes gegen die Finsternis in der Welt.

1058. GEBET ZUR WEIHE SÄMTLICHER AUGENBLICKE DER VERSUCHUNG
AN MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, makellose Himmlische Reinheit, die Du Dich jeden Augenblick Deines Lebens für Gott entschieden und Seinen Plänen durch ein sündenloses Leben vollkommen gedient hast,
Ich gebe Dir meine Seele, so sehr bedrängt und verunstaltet von den Spuren unzähliger Versuchungen, denen ich meinen Lebensweg entlang zum Opfer gefallen bin.
Ich gebe Dir mein Herz, so unvollkommen in der Liebe zu Gott und zu Seinen Plänen und Werken.
Ich gebe Dir meinen Geist, so verführbar für alle Einflüsse der Welt.
Ich gebe Dir meinen schwachen Willen, der so oft Sklave unzähliger Bedürfnisse war.
Ich weihe mich Dir mit sämtlichen Augenblicken meines Lebens, in denen ich Versuchungen unterschiedlicher Art nachgegeben habe.
Geruhe doch, den Mantel Deiner Heiligkeit über mich auszubreiten, damit in meiner verwundeten Seele sämtliche Narben heilen mögen, die ihr meine Sünden, Fehler, Untugenden und Versäumnisse zugefügt haben. Geruhe doch, meine Seele zu berühren, damit sie die Schönheit der Stunde wiederfindet, in der Gott sie erschaffen hat.
Ich gebe Dir mein ganzes Wesen vollkommen hin, damit es in Dir für ein Leben nach dem Herzen Gottes neu geboren werden kann.
Ich flehe Dich an, möge Deine unumschränkte Macht sämtliche Stunden der Versuchung meines ganzen Lebens im Feuer Deiner vollkommenen Liebe verbrennen, damit meine Seele völlig gereinigt wird und sämtliche Werke der Finsternis in mir entwurzelt werden mögen.
Geruhe, mir die vollkommene Vergebung zu erwirken, ebenso wie die Gnade des Sieges über alle meine Schwächen.
Als Gegenleistung für diese Gunsterweise gebe ich Dir meine tiefste Reue, mein Sehnen danach, Dir in der vollkommenen Reinheit ähnlich zu sein, und Deine uneingeschränkte Verfügung über alle weiteren Stunden meines Lebens.

DIE HERRIN LEHRT:

Welchen Plan hegt Satan, und wie versucht er, diesen zu erfüllen?

  • Was beabsichtigt Satan?

Die Vernichtung der Menschheit und der ganzen Schöpfung Gottes.

  • Wie?

Dadurch, dass er das Verhalten des Menschen für sich wirken lässt, damit es der Verwirklichung seiner Pläne dient.

  • Wie tut er dies konkret?

Dadurch, dass er auf die Bedürfnisse (und somit die Schwächen) des Menschen einwirkt.

  • Welche Bedürfnisse bzw. Schwächen, und mit welchen Folgen?

Hauptsächlich Genusssucht, Selbstsucht, Geltungsdrang, Habsucht und Neugierde. Gemeinsam führen diese zur Zerstörung des Körpers, zur Vergiftung des Herzens, zu großer Verwirrung im Geist, Zerrüttung sozialer Beziehungen, Untergang aller Tugenden, Tötung des Gewissens, Verschwinden des Sündenbewusstseins, Ausschaltung aller christlichen Werte, sehr schneller Zunahme der allgemeinen Gottlosigkeit, allgemeiner Unzufriedenheit, sehr schneller Verminderung der Lebensfreude, großer Unsicherheit und vollständigem Chaos in der Gesellschaft, und einer sehr raschen Zunahme des Anteils von Seelen, die in relativem oder absolutem Stand der Ungnade leben.

Die letztendliche Zielsetzung Satans besteht in der Gründung seines Reiches auf Erden. Die moderne Gesellschaft scheint darauf hinzuweisen, dass er dabei ist, seinen Vorsatz zu verwirklichen. Die allgemeine Atmosphäre, die wir in dieser Zeit in unserem Leben wahrnehmen, ist der Atem des Bösen, der wie eine ständig dichtere Wolke die Welt umhüllt. Daraus entspringt alles Chaos, alle Verwirrung, Unzufriedenheit, Lieblosigkeit, Gottlosigkeit und ein allgemeines Gefühl von Unglücklichsein, das unser Leben jeden Tag so sehr bedroht. Nur ein einziges Heilmittel besitzt die Kraft, die Welt in der ursprünglichen Ordnung wieder herzustellen, die Gott ihr bei der Schöpfung gegeben hatte: die Rückkehr des Menschen zur Heiligkeit.

1104. GEBET ZU MARIA ZUR UNTERMINIERUNG DER WERKE DER FINSTERNIS

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, Besiegerin der Finsternis, durch Dich bitte ich den barmherzigen Gott um das Licht der Liebe und Bekehrung für jede Seele, die anderen Seelen Böses oder Leid zufügt und dazu beiträgt, die Werke der Finsternis über die Welt zu verbreiten.
Ich weihe mich selbst und mein Leben vollkommen an Dich, mit allem Leid, das mir je zuteilgeworden ist, damit Du mit diesem Leid die erlösende Macht der Leiden Christi und Deiner Schmerzen bekräftigen mögest, zur Zerstörung aller Werke und Pläne der Finsternis.
Ich bitte Dich inständig um die Gnade des Sieges über alle meine Schwächen, damit ich die Heiligkeit erreichen möge, die mich in einen festen Baustein im Fundament von Gottes Reich auf Erden verwandeln wird.

DIE HERRIN LEHRT:

Es lieβe sich sagen, dass alles, was die Seele der Himmelskönigin weiht, kraft dieser Weihe – und in dem Maβe, wie diese aufrichtigen Herzens und vertrauensvoll vorgenommen wird und die Seele wirklich als geweihte Seele lebt – in der Entwicklung bzw. Ausführung von Gottes Heilsplan eine aktive Rolle zu spielen beginnt. Gott sendet jede Seele mit einer bestimmten Lebensaufgabe in die Welt, durch welche sie sich heiligen und Gottes Heilsplan verwirklichen helfen soll. Alle Leiden und Prüfungen, welchen die Seele während ihres irdischen Lebens begegnet, können genau dies tun: die Seele immer weiter heiligen und die Verwirklichung von Gottes Heilsplan vollenden helfen. Da die Seele jedoch von Gott einen freien Willen erhalten hat, muss sie ihr ganzes Leiden und ihre ganzen Prüfungen freiwillig an Gott weihen damit diese tatsächlich diese miterlösende Wirkung entfalten. Dieses Weihen heiβt ja konkret, dass sie diese vor Gott bringt und Ihm mitteilt, sie möchte Ihm diese schenken damit Er Seine Pläne und Werke absolvieren kann. Die Seele tut dies vorzugsweise durch Maria.

So ist aufrichtige Weihe von Prüfungen an Maria ein Ausdruck des Willens der Seele, Maria möge diese Prüfungen reinigen und mit Ihrer vollendeten Liebe bekleiden, damit diese möglichst wertvoll in die Verwirklichung von Gottes Heilsplan eingebaut werden können. In der Weihe begegnen sich durch Maria der freie Menschenwille und der Wille Gottes, und wo diese einen heiligen Bund eingehen, tätigt Gott Seine Heilswerke.

Alles, was einer Seele im Laufe ihres Lebens an Negativem zustöβt (Leid, ihr zugefügte Schäden usw.) erhält durch Weihe einen völlig neuen Sinn. Negatives, das nie geweiht wird, bleibt für Gottes Heilsplan im Grunde genommen wirkungslos, oder eigentlich genauer ausgedrückt: Es wirkt sich vielmehr negativ aus, da die meisten Seelen leicht dazu neigen, sich von Negativem bedrängen, hemmen oder in negativem Sinne umstimmen zu lassen. Es verfinstert dann das Herz, was sich auf die Entwicklungen von Gottes Heilsplan negativ auswirkt.

Der Böse bringt dadurch Unmengen von Finsternis auf die Menschheit herab, dass er Seelen dazu anregt, sich gegen jeglichen Rückschlag im Alltag aufzulehnen, ihren Mitgeschöpfen böse gesinnt zu sein, und bei allem, was nicht nach persönlicher Erwartung läuft, Unfrieden im Herzen wuchern zu lassen, der sich in vielen bzw. in allen Aspekten des Alltags auswirkt, sowohl in der eigenen Seele als gegen die Mitgeschöpfe und gegen Gott Selbst. Durch das Weihen solcher Rückschläge, Enttäuschungen u.ä., können die Auswirkungen solcher Finsternis entkräftet (unwirksam gemacht) werden bzw. bekommen diese ein Gegengewicht.

Weil der absolute Gegenpol der Sünde und der Untugend die Liebe ist, gilt es, an jede Weihe nicht als an ein automatisch vorgenommenes Gebet heran zu gehen, sondern sie bewusst und mit Liebe vorzunehmen. Nicht Worte gleichen die Finsternis aus, sondern die wahre Liebe, die in Verbindung mit diesen Worten aus dem Herzen empor geht. Dies gilt für jedes Gebet und überhaupt für alles, was eine Seele tut, ausspricht, denkt, fühlt, anstrebt, oder unterlässt: Wahre, bewusst empfundene Liebe muss der Motor sein, sonst nützt alles wenig.

1116. AKT DER WIEDERGUTMACHUNG SÄMTLICHER SÜNDEN
AUS DER GESCHICHTE DER MENSCHHEIT

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, mächtige Fürsprecherin bei der Göttlichen Gerechtigkeit,
Aus Liebe zu Gott, zu Dir und zur ganzen Schöpfung schenke ich Dir mein Herz und mein ganzes Leben.
In meinem Sehnen danach, die Finsternis aller Jahrhunderte jetzt noch vom mächtigen Licht der wahren Liebe durchstrahlen zu lassen, biete ich Dir:
Wiedergutmachung für die unzähligen schrecklichen Sünden, die während der Geschichte der Menschheit begangen worden sind.
Wiedergutmachung für jedes Mal, wenn Menschen im Laufe der Geschichte durch Verleugnung der Liebe zu Gott und zu ihren Mitgeschöpfen ihre Seele haben sterben lassen.
Ich weihe Dir alle Leiden, die Menschenseelen sich gegenseitig zugefügt haben, damit Du diese jetzt noch den erlösenden Leiden Jesu und Deinen Schmerzen hinzufügen kannst, zur Begleichung der unzähligen Verstöße, die Seelen jemals gegen Gottes Gesetz der Liebe verübt haben.

DIE HERRIN LEHRT:

Gott hat der Heiligen Jungfrau Maria die Macht und die Aufgabe anvertraut, Satan endgültig zu besiegen. Sie darf dies nur tun, wenn die Menschheit Sie darum bittet und Ihr den aufrichtigen Wunsch zu erkennen gibt, gerettet zu werden, durch Gebet, Opfer, Bußfertigkeit, Rückkehr zur Lehre Jesu Christi, vielfachen und liebevollen Gebrauch der Sakramente und vollkommene Weihe an Maria.

Gott sprach zu Satan: "Feindschaft will ich setzen zwischen dir und der FRAU (= Maria), zwischen Ihrer Nachkommenschaft und der deinen..." Das ist die Aufgabe eines jeden Christen: sich vollkommen Maria hinzugeben, denn Sie ist die absolute Führerin im Kampf gegen Satan und seinen Anhang. Nur Marias Macht wird die Macht Satans und seiner Teufel brechen, denn Sie wird ihn unter Ihren Füßen zermalmen. Gott hat dies verheißen. Diese Verheißung soll buchstäblich erfüllt werden, denn die Erfüllung jeder Göttlichen Verfügung steht unumstößlich fest. Der Mensch jedoch, hat Satan eine nie gesehene Macht gegeben, indem er sich selbst sehr billig in seinen Dienst stellt. Wenn wir das Glück, die Liebe und den Frieden der ersten Stunde auf Erden erneut leben wollen, sollen wir uns Maria hingeben, alle unsere Anstrengungen auf den Himmel, das Kreuz Christi und unsere Heiligung richten, und unseren eigenen Schwächen den Krieg erklären. Unsere Selbstüberwindung bedeutet das Ende der Macht Satans und die Gründung von Gottes Reich auf Erden.

1133. BITTGEBET ZU MARIA ZUR LÄHMUNG FINSTERER KRÄFTE

(Myriam van Nazareth)

O Maria, mächtige Königin von Himmel und Erden,
In meiner Bedrängnis bitte ich Dich inständig um Befreiung von den Auswirkungen und Spuren jeglicher finsterer Kraft, die mich bedroht.
Entzünde mein Herz am Himmlischen Feuer Deiner vollendeten Liebe, die allmächtig ist über jegliche Quelle der Finsternis und über alle Werke, die nicht mit Gottes Heilsplan für alle Seelen vereinbar sind, denn nur die wahre Liebe kann die Finsternis besiegen.
Gesegnete Tochter des Ewigen Vaters, des Gottes von Licht und Liebe, jedes Wort aus Deinem Mund besitzt die Macht, die Hölle erbeben zu lassen und alle ihre Werke unwirksam zu machen.
Aus diesem Grunde bitte ich Dich flehentlich: Geruhe, mit Deiner goldenen Stimme den Göttlichen Namen unseres Erlösers Jesus Christus über meine Seele auszusprechen und jeder Quelle von finsteren Werken, die meine Seele bedrohen, zu Deinen Füßen zu gebieten.
Geruhe, diese Kräfte der Finsternis in das blendende Licht der Herrlichkeit und der Macht aufzunehmen, die Dir für alle Ewigkeit von Gott geschenkt worden sind.
Geruhe, diese Finsternis vollkommen in Licht zu verwandeln und dieses Licht zur Quelle zurückzuschicken, aus der die Finsternis mir zugesandt wird, damit die Werkzeuge, welche die Finsternis gegen mich einsetzen will, zur Erkenntnis und Bekehrung gelangen mögen.
Ich bitte Dich für mich selbst um die wahre Liebe zu Gott, zu Dir und zu denjenigen, die mir böse gesinnt sind, und um die Fülle des Glaubens an Deine Macht, damit ich so bei der Lähmung eines jeden Werkes von Finsternis in meinem Leben mitwirken möge.
Sei meine Quelle der Geborgenheit und bewahre meine Seele in der Sicherheit und den heilig machenden Auswirkungen von Gottes Licht,
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
(sich bekreuzigen)

♥ ♥ ♥

Das Leben in der Welt wird durch Einflüsse gekennzeichnet, die keine Saat Göttlichen Lebens sondern Saat der Zerstörung in sich tragen. Gott hat Maria als eine Schatzkammer der gröβten Heiligkeit einrichten wollen. Ihr ganzes Leben lang war Sie wie eine unzerstörbare Burg, an welcher Satan gleichsam zerscholl. Ihre Macht über den Bösen und sein Gefolge war, und ist nach wie vor vollkommen und bedingungslos. Gerade dadurch ist Ihre Macht auf drei Wegen ein Schild für die Seele, die sich unentwegt für ein Leben in Ihrem Dienst entscheidet:
  • Ihre Worte, Gebete und Gegenwart lassen die Dämonen erbeben und können alle deren Werke unfruchtbar machen;

  • Ihr Wirken im Mittelpunkt einer Menschenseele bildet diese Letztgenannte Schritt für Schritt nach Ihrem eigenen Muster, wodurch die Seele immer weniger fruchtbar für die Saat der Finsternis wird;

  • Ihre eindeutige Gegenwart auf dem Lebensweg der Seele bildet einen mächtigen Schutz, denn Maria wirkt wie eine Bedrohung für alles, was versucht, der Seele zu schaden.

DIE HERRIN LEHRT:

Die Himmelskönigin will in Ihrem Kampf gegen die Finsternis auf eine besondere Art und Weise vorgehen. Seit vielen Jahren betont Sie Ihrer Myriam gegenüber die Bedeutung einer Art des Betens, wobei darum gebeten wird, Finsternis in Licht zu verwandeln, indem jegliche Finsternis, mit welcher eine Seele bekleidet wird (wenn diese zum Beispiel verleumdet wird, Böses über sie gedacht wird usw.) von der Gottesmutter in Ihrer Liebe umgewandelt und in diesem erneuten, lichtvollen Zustand zur Quelle zurück geschickt wird, aus der diese Finsternis stammte. Der Mensch neigt leicht dazu, Böses mit Bösem zu vergelten oder mindestens seinerseits böse Gedanken denjenigen gegenüber zu hegen, die ihm böse gesinnt sind. Die Gottesmutter allerdings, lehrt die Macht der Liebe: wie die Seele versuchen sollte, mit Marias Hilfe Böses mit Licht und Liebe zu bekleiden.

Konkret heiβt dies, zum Beispiel: Eine Seele verbreitet Lügen über einen Mitmenschen. Anstatt dass dieser Letztere Böses über die Erstere denkt oder spricht, wünscht er ihr Gutes und bittet die Himmelskönigin dabei um Hilfe und Vermittlung. Maria wird dieser liebevollen Absicht Ihre eigene vollendete Liebe hinzufügen, und kann 'das Ganze' dazu anwenden, die 'lügende Seele' zur Erkenntnis und zur Bekehrung bringen zu helfen. Das heiβt: Sie kann Gnaden erwirken, dies zugunsten dieser Seele zu bekommen, aber diese Letztere muss aus eigenem freien Willen dazu bereit sein, diese Gnade in sich wirksam werden zu lassen. Gerade deswegen kann die Bekehrung mancher Seele lange auf sich warten lassen.

Einer Seele, der besondere Gnaden zur Bekehrung zuflieβen, wird es vom Bösen zwangsläufig schwer gemacht, diese Gnaden in sich einzubauen. Sie wird dazu angeregt, sich Stolz zu stellen, sie wird so verblendet, dass sie nur Finsternis spürt, oder sie wird zu einer Verhaltensweise angestachelt, die eine Wiederherstellung liebevoller Verhältnisse erschwert. So gelingt es dem Bösen oft, die beiden Parteien in der Finsternis fest zu halten, denn das betende Opfer kann sich entmutigen lassen und seinerseits (erneut) finstere Einstellungen hegen.

Die Gottesmutter weist manchmal darauf hin, die betende Seele, die den Eindruck bekommt, ihre Anstrengungen zugunsten ihrer 'Feinde' wären erfolglos, sollte nie vergessen, dass sie auf jeden Fall einen Sieg davon trägt, wenn sie ausharrt. Tatsächlich kann die Seele, die ihr das Leben schwer gemacht hat, auch noch in der Stunde ihres irdischen Todes das wahre Licht erkennen, und immerhin erwirbt sich die betende Seele die Verdienste ihrer liebevollen Tätigkeiten. Wer Licht und Liebe verbreitet, ist in Gottes Augen ein Sieger, egal ob diese Tätigkeit ihr sichtbaren Erfolg einbringt oder nicht.

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SEHR MACHTVOLLE ANRUFUNGEN ZU MARIA

  • Maria, makellose Herrin über alle Versuchungen, sei meine Kraft.

  • Maria, mächtige Herrin der Vorsehung, herrsche in den verirrten Seelen.

  • Maria, allermächtigste Herrin aller Seelen, möge jede verblendete oder verirrte Seele ihren eigenen freien Willen an Dich abtreten als Nahrung für die Verwirklichung und Vollendung von Gottes Heilsplan für die Menschheit.

  • Engel Gottes, lasst die Macht Eurer Herrin glänzen.

  • Meine Herrin, ich verherrliche Deine Macht, damit Gottes Reich auf Erden komme.

    Maria sagt über diese Anrufung (Offenbarung der Herrin aller Seelen, 18. Mai 2007):
    "Diese Anrufung hat eine unübersehbar große Macht über Gottes Herz, denn die Gründung des Reiches Gottes auf Erden ist untrennbar mit der Anerkennung Meiner grenzenlosen Macht verbunden, die als Symbol für den vollkommenen Sieg der Menschenseele über alle Finsternis steht"

1162. BITTGEBET ZU MARIA UM BEFREIUNG AUS VERSUCHUNGEN

(Myriam van Nazareth)

O Maria, mächtige Herrin meiner Seele, meines Herzens und meines Lebensweges,
Geruhe, die Schlangen der Versuchungen zu zertreten, die ich durch meine Schwächen manchmal selber in den Tempel meiner Seele einlade, weil diese sich an meinem Unglauben und meiner seelischen Blindheit nähren.
Ich bekenne mich zu Deiner Herrschaft über alles, was Finsternis in sich trägt, denn Gott hat Dich als die Frau vorgesehen, die die Schlange unwirksam machen soll.
Durch meinen felsenfesten Glauben an Deine Macht will ich die Schlangen meiner Versuchungen zu Deinen Füßen hinführen, damit sie von Dir erniedrigt werden.
Deshalb schenke ich Dir alle Liebe und alle Schmerzen meines Herzens für ein einziges befreiendes Wort von Dir, das diese Schlangen Dir unterwerfen wird und das mich selbst zu Deiner Dienerin (Deinem Diener) in Reinheit machen wird.

DIE HERRIN LEHRT:

Es ist schon bemerkenswert, dass sogar manche Exorzisten gestehen, dass bei einem sehr schwierigen Exorzismus die Einberufung der Himmelskönigin oft einen Umschwung herbei führt. Dies sollte die Seelen dazu anregen, die Kenntnisse von Marias Rolle bei der Überwindung des Bösen (die Frau mit dem Fuβ auf der Schlange) auch zuversichtlich im eigenen alltäglichen Leben in Anwendung zu bringen. Im Grunde genommen braucht diese Tatsache keine Seele zu wundern. Der Sieg der Frau über den Bösen ist ja von Gott verheiβen worden. Die erste Königin der Schöpfung (Eva) lag dem Bruch des Bundes zwischen den Seelen und Gott zugrunde. Die neue Königin (Maria) war Gottes Antwort auf diesen Sachverhalt. In Maria wurde die Würde der Menschenseele im Allgemeinen, und jene der Frau, vollkommen wiederhergestellt. Maria wurde eine einmalige Macht und Erhabenheit geschenkt. In Ihr soll die Menschenseele den endgültigen Sieg über den Bösen erlangen. Wieso denn, sollte es uns überhaupt wundern, dass die Himmelskönigin in manchem Exorzismus den Bösen in die Knie zwingt?

In dieser Zeit wird den Seelen die Offenbarung von Marias wahrer Erhabenheit als Herrin aller Seelen vermittelt. Leider wirkt der Unwille vieler Seelen, dieses Wissen als ein besonderes Göttliches Geschenk anzunehmen und es an erster Stelle dadurch in Anwendung zu bringen, dass sie in innigster Einheit mit der Gottesmutter beharrlich an sich arbeiten auf dem Weg zum von Ihr gesetzten Ziel, wie eine beträchtliche Bremse auf den Flug der Menschheit aus allem Elend. Wie es die Herrin aller Seelen ja lehrt, regiert alles Elend dadurch die Welt, dass die Seelen durch die schreckliche Sündenbürde der Jahrhunderte Gottes Schöpfung gewaltig aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Jede Sünde ist wie ein Tropfen aus dem Strom der Liebe, der nicht verwertet wird. Wenn man dabei berücksichtigt:

  • dass es die Menschheit seit Tausenden von Jahren gibt;
  • dass sich ein Jahr aus 365 Tagen zusammensetzt;
  • dass jeden einzelnen Tag auf dieser Welt viele Milliarden von Sünden begangen werden,

so könnte man sich im Ansatz vorzustellen beginnen, wie viele Tropfen aus dem Strom der Liebe nicht zum Zweck der Vollendung von Gottes Heilsplan benutzt werden. Die Wirkung dieses Ganzen lieβe sich noch ein wenig besser veranschaulichen, wenn wir uns die Wirkung dieser verloren gehenden Tropfen so vorstellen, als wären diese Trinkwasser für Gottes Gegner. Uns Christen obliegt somit die Aufgabe, durch eine beharrliche Nachfolge Christi – und eine Vervollkommnung derselben durch vollkommene Weihe an Maria – dem Bösen möglichst viele Tropfen zu rauben, und die Schöpfung in der Fülle der Liebe baden zu lassen.

Den endgültigen Sieg der Frau über den Bösen hat Jesus Christus für uns in Seinen Leiden als Gott-Mensch vorbereitet. Damit Gottes Sieg vollkommen wird, muss er auch durch eine erschaffene Seele erlangt werden. Ein Sieg von Gott Selbst über den Bösen ist eine Selbstverständlichkeit. Deshalb musste Jesus diesen Sieg eben in physischer Menschengestalt erringen. Das Besiegen des Bösen von Seiten einer erschaffenen Menschenseele gleichwohl, ist eine Heldentat. Nur ein solcher Sieg kann als wahres Muster für die Seelen gelten, als Anregung zur Nachfolge. Einst sagte mir die Herrin aller Seelen, es sei für den Bösen zwar demütigend, von Gott besiegt zu werden (weil er sich selbst ja immer noch über Gott zu erheben versucht), von Maria besiegt zu werden allerdings, mache ihn wahnsinnig vor machtloser Wut. Bedenken wir dabei, dass er Ihr nicht nur 'irgendwann' unter dem Fuβ liegen wird, sondern dass er Ihr in der 'vollendeten Wirklichkeit' (siehe die diesbezügliche Betrachtung unter Belehrungen > Betrachtungen > Die vollendete Wirklichkeit) bereits seit Ihrer Unbefleckten Empfängnis zu Füβen liegt.

In der Absicht, diesen Triumph vollkommen zu machen, bildet Maria nun Ihr Heer aus, damit der Böse nicht nur von Christus, nicht nur von Christus und Maria, sondern von Christus, Maria und Ihren Kindern besiegt werden kann.

Das nachfolgende Gebet wird den Seelen von Maria als Weihegebet geschenkt, das sie unter Marias übermächtigen Schutz gegen die Angriffe des Bösen stellt. Jede Seele, die sich an Seele, Geist, Herz, Körper oder in der Lebenssphäre von finsteren Kräften bedroht fühlt, kann dieses Gebet frei benutzen. Es bildet eine neue Waffe, um das Wohl der Seele zurückzugewinnen, und bietet der Herrin aller Seelen die Gelegenheit, Ihre grenzenlose Macht über den Bösen tatsächlich anzuwenden und die Hoffnung auf den endgültigen Sieg des Lichtes in Wirklichkeit umzusetzen.

1196. WEIHE AN MARIA ZUR BESCHÜTZUNG VOR DÄMONISCHEN ANGRIFFEN

(Myriam van Nazareth)

Maria, Allerheiligste Jungfrau und Mutter von Gottes Sohn Jesus Christus, dem Mensch gewordenen Erlöser der Seelen,
Zur Verherrlichung der Allmacht Gottes über alles, was war, was ist und was sein wird, weihe ich mich vollkommen, bedingungslos und für ewig Dir, Die Du von Gott die uneingeschränkte Macht über den Bösen und sämtliche Werke der Finsternis erhalten hast.
Ich liefere mein ganzes Wesen und meinen freien Willen restlos Deiner Herrschaft und Deinem Schutz aus und bitte Dich inständig:

  • um die Befreiung aus den Angriffen des Bösen gegen mich und gegen alles, was mir kostbar ist;
  • um die Vernichtung aller Pläne, die der Böse und sein Gefolge gegen mich schmieden, und
  • um die Unterminierung aller Zerstörungswerke des Bösen gegen meine Seele, meinen Körper, meinen Geist und meine Gefühle.

Ich weihe mich Dir im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Der alle Seelen und alles Erschaffene gehören.
Ich weihe mich Dir im Namen des Heiligen Kreuzes Jesu Christi, an dem die Erlösung aller Seelen aus der Macht des Bösen erschlossen worden ist.
Ich weihe mich Dir im Namen des Heiligen Blutes Jesu Christi, das den Seelen Göttliches Leben schenkt.
Ich weihe mich Dir im Namen der Heiligen Wunden Jesu Christi, die den Seelen, die von der Finsternis verletzt worden sind, Heil und Heiligung bringen.
Ich weihe mich Dir im Namen der Leiden, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die für ewig dort Licht und Leben bringen, wo Finsternis und Tod der Seele gesät worden sind.
Ich bekenne mich zu Dir als der Unbefleckten Empfängnis, dem Großen Zeichen Gottes gegen Satan, der Frau, die Gottes endgültigen Sieg besiegeln wird. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Ich bekenne mich zu Dir als der Mutter Jesu Christi, des Göttlichen Erlösers und Messias. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Ich bekenne mich zu Dir als der Miterlöserin während der Erlösungswerke Christi. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Ich bekenne mich zu Dir als dem Schrecken der Teufel, dem Symbol der vollkommen geheiligten Menschenseele. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Ich bekenne mich zu Dir als der Besiegerin aller Sünde, Finsternis und Versuchung, mit uneingeschränkter Macht über alle Dämonen und sämtliche Werke der Finsternis. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Ich bekenne mich zu Dir als der Herrin aller Seelen im Himmel, auf Erden und unter der Erde und Königin von allem Erschaffenen. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Ich bekenne mich zu Dir als der Königin und Herrin aller Engel, der mächtigen Führerin der unbesiegbaren Himmlischen Mächte im Kampf des Lichtes gegen die Finsternis. Besiege alles Böse, das mich bedroht.
Gepriesen sei die Macht Mariä, der Tochter von Gott dem Vater.
Gepriesen sei die Macht Mariä, der Mutter von Gott dem Sohn.
Gepriesen sei die Macht Mariä, der Braut von Gott dem Heiligen Geist.
Weil ich Dir vollkommen gehöre, o Herrin meiner Seele, bitte ich Dich flehentlich, jeglicher finsteren Kraft zu befehlen, mich und alles, was mir lieb ist, für immer zu verlassen, im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes. (sich bekreuzigen)

Das Gebet 1196 wird den Seelen von Maria als Weihegebet geschenkt, das sie unter Marias übermächtigen Schutz gegen die Angriffe des Bösen stellt. Jede Seele, die sich an Seele, Geist, Herz, Körper oder in der Lebenssphäre von finsteren Kräften bedroht fühlt, kann dieses Gebet frei benutzen. Es bildet eine neue Waffe, um das Wohl der Seele zurückzugewinnen, und bietet der Herrin aller Seelen die Gelegenheit, Ihre uneingeschränkte Macht über den Bösen tatsächlich anzuwenden und die Hoffnung auf den endgültigen Sieg des Lichtes in Wirklichkeit umzusetzen.

DIE HERRIN LEHRT:

Wir erleben die finstersten Zeiten der Heilsgeschichte. In der Offenbarung Mariä in Ihrer höchsten Eigenschaft als Herrin aller Seelen erweist Gott den Seelen wahrscheinlich die größte Barmherzigkeit seit dem Kreuzestod und der Auferstehung Jesu Christi, Seines Sohnes. In dieser Eigenschaft entfaltet die Himmelskönigin in Ihrer Fülle die uneingeschränkte Macht, die Gott Ihr geschenkt hat. Sie ist dazu vorherbestimmt, die Führerin im Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis zu sein, in welchem der endgültige Sieg Gottes durch 'die Frau' uns verheißen worden ist. Der Frau, der Herrin aller Seelen, ist uneingeschränkte Macht über alle Seelen geschenkt worden: über Engel, Heilige, Menschenseelen, aber somit auch über alle Dämonen.
Die Finsternis hat im Laufe der Jahrhunderte durch unzählige Strategien und Werke alles daran gesetzt, die Seelen von Gott wegzuziehen, damit sie verloren gehen. Seelen werden millionenweise in die Irre, in Untugend und Sünde geführt und für die einzige echte Wahrheit Gottes verblendet. Durch dies alles scheint die Finsternis nun die Welt vollkommen zu beherrschen. Deshalb ruft Gott die Seelen mehr als je zuvor dazu auf, sich vollkommen und bedingungslos Maria, der Herrin aller Seelen, zu weihen, die alle Ihr geweihten Leben, Handlungen, Worte, Gebete, Aufopferungen, Sühneakte, Gedanken, Gefühle und Wünsche heiligt, diese mit Ihrer absolut vollendeten Liebe bekleidet und sie mit diesem vervielfachten Wert Gott darbietet, um sie Seinen Werken hinzuzufügen. Darin verbirgt sich in diesen Letzten Zeiten die größte Waffe gegen die Kräfte der Finsternis. Jede Seele, die sich Maria weiht und diese Weihe in der Praxis des Alltags intensiv lebt, hilft bei dem Aufbau des Fundamentes von Gottes Reich auf Erden.


1205. SELBSTDARBIETUNG AN MARIA
ZUR BEFREIUNG AUS JEDER FINSTEREN KRAFT

(Myriam van Nazareth)

Maria, mächtige Herrin aller Seelen, Schrecken aller Finsternis,
Im Namen Jesu Christi, Seines Heiligen Kreuzes, Seiner Heiligen Wunden und Seines Kostbaren Blutes bitte ich Dich flehentlich, geruhe, jeder bösen Kraft, die mich verfolgt, zu befehlen, zu Deinen Füβen niederzuknien und alle ihre Werke von Finsternis Deiner Macht auszuliefern.
Geruhe doch, mich aus jeglichem Einfluss zu befreien, der nicht mit dem Licht von Gottes Liebe vereinbar ist.
Ich biete Dir mich selbst, meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft an.
Zu Deinen Füβen lege ich alle meine Leiden und meine ganze Hoffnung.
Geruhe, mich aus jeglicher Kraft zu befreien, die nicht mit Jesus Christus ist, dem Erlöser der Welt.
Ich gebe Dir mich selbst als Lösegeld für meine Befreiung.
Geruhe, mir die Gnade zu erwirken, dass ich mich bald zu Deinen Füβen niederwerfen möge zur Verherrlichung der Macht der Liebe, durch welche Du mich befreien wirst.
O Maria, kein Kind Gottes wird dazu erschaffen, Gefangener von irgendwelcher finsteren Kraft zu sein. Hebe doch jetzt Deine mächtige Hand gegen meine Feinde auf, denn ich will alle weiteren Tage meines Lebens Gott und Dir gehören, meiner Himmlischen Mutter, Königin und Herrin, im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes. (sich bekreuzigen)

DIE HERRIN LEHRT:

Die Herrin aller Seelen spricht gerne von 'Licht'. Manche Seelen befürchten, das Werk der Domina Animarum hätte mit Esoterik zu tun, und sie untermauern diese Annahme durch den Verweis auf manche Begriffe und Bilder, die auf dieser Webseite, diesem Sprachrohr dessen Sich die Herrin aller Seelen bedient, vorzufinden sind. Ich habe an mehreren Stellen in den Schriften (u.a. im Menüpunkt Ewiger Frühling) darauf hinweisen dürfen, wieso die Annahme, das Werk der Herrin aller Seelen sei esoterisch gefärbt, sowohl völlig absurd wie eine Blamage an die Gottesmutter ist.

Einer der Begriffe, die zuweilen nicht richtig verstanden werden, ist jener des 'Lichtes', dessen Sich die Himmelskönigin häufig bedient. Dieser Begriff, im Kontext dieses Werkes angewandt, hat ganz und gar nichts mit Esoterik zu tun. Maria definiert das Licht als das Ganze von Gottes Führung und der Inspirationen seitens des Heiligen Geistes. In einer anderen Schrift lässt Sie das Licht folgendermaβen definieren: Das Licht ist der Seinszustand Gottes, ein Zustand, der aus Seiner vollkommenen Weisheit besteht, ebenso wie aus der Fähigkeit, das Leben in der vollendeten Göttlichen Liebe instand zu halten. Das Licht stellt die Fähigkeit dar, sämtliche Dinge so zu sehen, wie sie tatsächlich sind. Für die geschaffenen Seelen stellt es somit auch die Fähigkeit dar, sich selbst so zu sehen, wie sie im Verhältnis zu Gott tatsächlich sind. Dadurch stellt das Licht ebenfalls die Fähigkeit dar, die Liebe in einem heiligen Zustand zu bewahren.

Im Gebet 1205 heiβt es, die Seele möchte aus jeglichem Einfluss befreit werden, der nicht mit dem Licht von Gottes Liebe vereinbar ist. Konkret wird dadurch auf jede Kraft verwiesen, die nicht Gottes Wahrheit in sich trägt bzw. die darauf abzielt, Seelen für die echte Wahrheit über alles, einschlieβlich über sich selbst, zu verblenden.

In den Augen der Himmelskönigin ist der zweckmäβigste Weg zu einer tiefgreifenden Reinigung und inneren Umwandlung jener der vollkommenen Übergabe und Weihe an Sie. In dem Maβe, wie eine Seele Ihr gehören will, sich mit ganzem Wesen und ganzem Leben Ihr verschreibt, und diese Weihe an Maria in mehr Einzelheiten des Alltags in Anwendung bringt, kann die Himmelskönigin diese Seele tiefer und nachhaltiger umgestalten. Dies heiβt mithin, dass Maria diese Seele dann viel zweckmäβiger 'von innen heraus' gegen jegliche Finsternis stärken kann: Die Seele lernt, ihre Umwelt und ihr Leben mit anderen Augen zu betrachten, und zwar durch das Licht der wahren Hoffnung und der Erkenntnis davon, wie wertvoll eine richtige Einstellung dem Negativen gegenüber für Gottes Werke sein kann.

Auf den ersten Blick wirkt das Thema des nachfolgenden Gebetes etwas ungewöhnlich. Normalerweise werden Dinge und Zustände Maria geweiht damit sie geheiligt werden, das heiβt: damit sie voll und auf die fruchtbarste Weise in Gottes Heilsplan eingebaut werden.
Die Himmelskönigin lässt im nachfolgenden Gebet Böses an Sie weihen, damit Sie es voll der umgestaltenden Macht Ihrer Vermittlung unterziehen kann. In diesem Sinne lässt sich dieses Gebet als eine Erschlieβung des ganzen Bereichs der Finsternis für die Wirkungen der Göttlichen Liebe betrachten.
Die Herrin aller Seelen weist darauf hin, dass dieses Gebet eine gewaltige Macht entwickeln kann, wenn es von individuellen Seelen gebetet wird, und noch mehr wenn dies im Rahmen Ihrer Lichtkette erfolgt, das heiβt: wenn Seelen eine Art von Gebetsbund bilden, wobei jede von ihnen dieses Gebet regelmäβig benutzt.
So leistet dieses Gebet auf machtvolle Weise der groβen Lichtoffensive Vorschub, zu welcher die Herrin aller Seelen Selbst gerufen ist, und zu welcher Sie Ihrerseits die Seelen aufruft.

1232. WEIHE VON BÖSEM AN MARIA

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, mächtige Königin von Gottes Schöpfung,
Gott hat Dich zu einem Spiegel der wahren Liebe gemacht, und Dich zu den Gipfeln der Heiligkeit geführt.
Alles, was in Dein Herz begraben wird, wird zu neuem Leben erweckt und in eine Quelle von Heil umgestaltet.
Deshalb vertraue ich Dir alles Böse an, und flehe Dich im Namen der ganzen Schöpfung um die Ergieβung von Licht und Liebe zur Lähmung einer jeden finsteren Kraft.
Ich weihe Dir die ganze Schöpfung, alle Menschenseelen, alle Tiere und die ganze Natur.
Ich weihe Dir jeden böswilligen Gedanken, jedes Gefühl, das Böses in sich trägt, jede unheilvolle Handlung und jedes Wort, das nicht im Licht gesprochen wird.
Ich weihe Dir jeden Nebel und jede Finsternis, die Seelen vom wahren Licht weg führen und sie ahnungslos den Fallen des Bösen ausliefern.
Ich weihe Dir alle Wirkungen der Sünden der ganzen Menschheit durch die Jahrhunderte.
Ich weihe Dir die Verführbarkeit und die Schwächen aller Menschenseelen.
Ich weihe Dir alle Zweifel von Seelen an Äuβerungen von Gottes Werken, und jede Neigung um den Äuβerungen von Werken der Finsternis blind zu folgen.
Geruhe, dies alles dem Ozean der Fülle Deiner Gnade anzuvertrauen, damit alle Werke der Finsternis gelähmt und alle Pläne der Finsternis zerstört werden mögen.
(zum Schluss bekreuzigt man sich)

DIE HERRIN LEHRT:

Wie kann Satan eine Menschenseele zerstören? Dadurch, dass er sie in einen solchen Stand der Ungnade bringt, dass sie gemäß dem Gesetz von Gottes Gerechtigkeit verdammt werden muss, also keinen Zugang zum Himmel bekommen kann. Dieser Stand der Ungnade ist der Zustand, der entsteht, wenn die Seele mit so vielen und bzw. oder so schweren Sünden beladen ist, dass sogar Gottes Barmherzigkeit und die Fürsprache der Himmelskönigin nicht mehr in solchem Maße in Kraft treten können, dass die Seele für Gottes Freispruch bei Gottes Gericht gereinigt wird. Satan wirkt auf die Seele durch Versuchungen, Verführungen und Irreführungen ein, in der Absicht, ihr unaufhörlich Fallstricke zu spannen, die sie zu Fehltritten (Verstößen gegen Gottes Gesetz, also Sünden) bringen sollen. Wenn die Seele solche Verstöße häufig begeht, kann sie in den Stand der Ungnade fallen und gehört sie Satan.

Warum tut Satan dies? Um Gott die Seelen zu rauben und sie zu seinen Sklaven im Reich der Hölle zu machen. Die ganze Schöpfung ist unaufhörlich in einem Kampf zwischen Gut und Böse (Licht und Finsternis) verwickelt. Dieser Kampf hat nur einen einzigen Gegenstand: Seelen zu gewinnen. Gott will die ewige Glückseligkeit für alle Seelen, Satan dahingegen bezweckt das ewige Verderben für alle Seelen. Er ist darauf erpicht, den Menschen, der von Gott als König der Schöpfung und Spiegel von Gottes Heiligkeit beabsichtigt war, vollkommen lächerlich zu machen und Gott dadurch zu zeigen, dass der Mensch, der vom Schöpfer mit Heiligkeit bekleidet worden war, zu nichts weniger als zu einem willenlosen Spielball in den Händen des Teufels herunterkommen kann. Dadurch will er an erster Stelle Gott Selbst in Seiner Würde treffen.

Welche Strategie benutzt Satan, um dieses Ziel zu erreichen? Er hat von Anfang an nach den Schwächen und Anfälligkeiten der menschlichen Natur gesucht. Keine zwei Seelen sind gleich. Die eine hat einen größeren oder kleineren Widerstand gegen die Versuchung als die andere. Jeder Mensch hat von Natur aus Bedürfnisse, weil er in einem Körper lebt: Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Ruhe, medizinische Pflege… Diese Bedürfnisse müssen befriedigt werden, damit das Leben des Körpers erhalten bleibt. Diese Bedürfnisse hat Satan von Anfang an beeinflusst, und darüber hinaus flüstert er den Seelen auch neue 'Bedürfnisse' ein (indem er ihr einflüstert, dass sie dieses oder jenes auch absolut braucht) und dass die bereits bestehenden Bedürfnisse vom Menschen als immer wichtiger empfunden werden.

Dadurch neigt der Mensch allmählich dazu, die Befriedigung seiner weltlichen Bedürfnisse zum einzigen Zweck seines Lebens zu machen. Damit ist der Keim des ewigen Verderbens gelegt: Satan ist darin erfolgreich, die menschliche Gesellschaft derart zu manipulieren, dass diese immer mehr der Verwirklichung der Zielsetzungen des Teufels, des Bösen, zu dienen begonnen hat, nämlich der Zerstörung von Seelen. Wo gesagt wird, dass die Menschheit sich selbst zerstört, wäre es eigentlich genauer, zu sagen, dass Satan die Menschheit dazu anstiftet, sich selbst von ihm vernichten zu lassen, und dies freilich durch Hände und Geister, die er dadurch in seinen Dienst gestellt hat, dass sie sich von ihm missbrauchen lassen.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Herrin als Weg aus der Sünde hinaus. "(...) Ich bin die Brücke zwischen Himmel und Erden. Ich führe die schwankenden Seelen über die brausenden und wirbelnden Ströme der Welt und ihre Prüfungen und Bedrohungen der Reinheit, zum Himmlischen Vaterland. Ich lade die Seelen ein, Meine unendliche Macht über die Sünde und das Böse und über dessen Anstifter ständig zu berücksichtigen. Ich bin Gottes Geschenk an die Seelen. Ich bin Diejenige, Die die Seelen zu ihrer Wiedergeburt führen kann, einer Wiedergeburt aus Mir, indem Ich in sie die Saat eines neuen Verhaltensmusters lege, einer neuen Weise des Umgangs mit ihrer Umgebung und mit allem, was auf sie zukommt, eines Weges, der sie aus allen sündigen Mustern des Denkens, Wollens, Sprechens und Handelns wegführt.

(An diesem Punkt verweist Maria mich privat auf ein Bild, das Sie mir gezeigt hat, auf dem Sie auf einem Thron sitzend dargestellt wird, mit dem rechten Fuß auf einem Teufel) "(…) das Bild, das Mich in Meiner Erhabenheit als Königin über alles zeigt, mit einem Teufel unter Meinem Fuß als Trophäe Meiner vollendeten Macht über ihn und sein Gefolge. Ich rege die Seelen an, häufig dieses oder ein ähnliches Bild zu betrachten, damit sie ständig an Meine absolute Macht über die Sünde, die Versuchung und alle Finsternis erinnert werden. Ich bitte sie, dass sie in diesem Bild den Teufel auch als ihre eigenen Schwächen und Prüfungen, Fehler, Unzulänglichkeiten, Sünden und Versuchungen betrachten, damit sie davon durchdrungen werden:

  1. dass Ich Macht über dies alles habe, sobald sie fest entschlossen sind, es Mir zu geben;

  2. dass Ich vollkommen über sie herrsche, unter der Voraussetzung, dass sie ihren freien Willen unter Meinem Fuß brechen lassen, damit Ich sie in Gottes Pläne mit ihnen hinüber fließen lassen kann.

Ihre Übergabe an Mich aus freiem Willen sollte genauso groß sein wie die gezwungene Übergabe jenes Teufels unter Meinem Fuß, der Meine Macht als eine Strafe für seine Aufsässigkeit gegen Gottes Pläne und seine Zerstörungswerke gegen Gottes Werke erleidet. Ich lade die Seelen ebenfalls dazu ein, den Heiligen Erzengel Michael zu Hilfe zu rufen, alle Werke des Teufels in ihrer Seele Mir auszuliefern. Auch auf diesem Bild kannst du sehen, wie er den Teufel zu Meinen Füßen gebracht hat, damit Sich seine Herrin diesen unter den Fuß legt, als ein Zeichen, vor dem ganzen Himmlischen Hof, Ihrer uneingeschränkten Macht über die Finsternis. So wird es endgültig geschehen, wenn Gottes Stunde für den Endsieg geschlagen hat (…)" (26. Januar 2007)

Das nachfolgende Kurzgebet wurde von Maria inspiriert zur Unterstützung einer Seele, die auβer Haus traumatisiert wurde.

1248. KURZGEBET ZU MARIA UND JOSEF
UM SCHUTZ GEGEN DAS BÖSE

(Myriam van Nazareth)

Maria, liebe Himmlische Mutter und Herrin meiner Seele,
Geruhe, mich an Körper und Seele zu beschützen wenn ich mich von Finsternis bedroht fühle, insbesondere drauβen.
Heiliger Josef, geruhe, jegliche finstere Kraft zu lähmen sobald sie mir schaden möchte.
Ich vertraue auf Eure Himmlische Macht über alles Böse, und auf Eure vollendete Liebe, die mich wie ein undurchdringliches Licht umhüllen wird.
Seid mein Schild der Reinheit und des Lichtes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (hier bekreuzigt man sich).

DIE HERRIN LEHRT:

Die Mächte des Bösen bemühen sich bereits seit der Erbsünde, die Seelen für sich arbeiten zu lassen. Ein sehr großer Teil der Menschheit ist somit zu Sklaven Satans heruntergekommen, die (in vielen Fällen unbewusst) auf vollkommene Weise seinen zerstörerischen Plänen dienen. Die Seele dient Satan oft viel beständiger und viel begeisterter, als sie Gott zu dienen weiß. Warum ist das so? Weil der Mensch dabei meint, sich für seine eigenen Nöte einzusetzen, während er in Wirklichkeit dem Bösen dient und hilft, Gottes Schöpfung zu zersetzen.

Wie zersetzt Satan Gottes Schöpfung? Dadurch, dass er auf die Bedürfnisse des Menschen einwirkt. Bedürfnisse bilden die Ursache der Schwachheit des Menschen. Wer Bedürfnisse spürt, ist für sein Wohlbefinden von ihrer Befriedigung abhängig. Satan hat von Anfang an begriffen, dass er den Menschen vollkommen in seine Macht bekommen wird, sobald es ihm gelingt, die Befriedigung der Grundbedürfnisse des Menschen unter seine Kontrolle zu bringen. Wir müssen uns deshalb die Frage stellen, welche 'Schwächen' in der menschlichen Natur zu großen Zielscheiben Satans geworden sind. Nur dann können wir ihm Seelen wegnehmen zugunsten Gottes und uns selbst sinnvoll seinen Manipulationen widersetzen lernen. Diese Kenntnis ist von gröβter Wichtigkeit, wenn wir das Reich Jesu Christi auf Erden gründen helfen wollen.

Satan gab sich nicht damit zufrieden, die lebensnotwendigen Bedürfnisse des Menschen zu beeinflussen. Er hat vor allem dafür gesorgt, dass eine stetig zunehmende Anzahl von Scheinbedürfnissen geboren wird. Es geht dabei um Dinge, die immer mehr Menschen als lebensnotwendig empfinden, während dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Sehr häufig gehen diese Scheinbedürfnisse mit einer Mentalität einher, die (plötzlich oder allmählich) zur allgemeinen Norm in der Gesellschaft wird. Ich habe früher bereits darauf hinweisen dürfen, wie sehr sich das Denken und Fühlen des Menschen im Laufe der Zeit verändert hat und welch großer spiritueller Niedergang damit einhergegangen ist. Gott ist aus der Lebenswelt vieler Menschen entfernt worden, das Sündenbewusstsein ist erloschen und die Tür steht weit offen für Inspirationen, die nicht von Gottes Geist stammen. Der Mensch irrt dadurch immer weiter von dem Weg ab, den Gott für ihn vorgesehen hat.


K1. ROSENKRANZ ZUR BEKÄMPFUNG VON ALLEM BÖSEN IN DER WELT

(Myriam van Nazareth)

EINFÜHRUNGSGEBET:

O Maria, sehr Erhabene Himmlische Königin und Herrin der Engel, Du, die Du von Gott die Macht und den Auftrag erhalten hast, den Kopf Satans zu zermalmen. Wir bitten Dich demütig, Himmlische Legionen zu senden, damit sie unter Deinen Befehlen die Teufel verfolgen und überall bekämpfen, ihre Kühnheit unterdrücken und sie in den Abgrund zurück treiben. Wer ist wie Gott?
O gute und zärtliche Mutter, Du bist immer unsere Liebe und unsere Hoffnung.
O Göttliche Mutter, sende die heiligen Engel, um mich zu verteidigen und um meinen grausamen Feind weit von mir fort zu treiben.
Heilige Engel und Erzengel, verteidigt uns und beschützt uns.

anschließend (an einem ordentlichen Rosenkranz) 5 Gesätze wie folgt:

* An den GROßEN PERLEN:

O Himmlischer Vater, gieße das erlösende Blut Christi über uns aus. Blende alles Böse im Licht Seines Kreuzes.
O Maria, erniedrige Satan unter Deinen Füßen. Verbanne alle Teufel und ihr Gefolge in den ewigen Abgrund.

* An den KLEINEN PERLEN:

Aufgrund der Tränen und Bluttränen unserer Miterlöserin Maria, o Jesus, vertilge alle Äußerungen des Bösen und der Sünde.

Nach den 5 Gesätzen:

3 Mal das nachfolgende SCHLUSSGEBET:

Durch Deine Unbefleckte Empfängnis, o Maria, zermalme jetzt den Kopf der teuflischen Schlange, damit das Reich Christi kommen und die Finsternis sich für ewig im Licht auflösen möge.

DIE HERRIN LEHRT:

Was ist das Wesen der Sünde, mit anderen Worten: Was macht eine Handlung, ein Wort, einen Gedanken, ein Gefühl oder einen Wunsch sündhaft? Mir wurden einst fünf Elemente offenbart, die in jeder sündhaften Handlung, jedem sündhaften Gedanken, Gefühl oder Wunsch vorhanden sind:

  1. Die Sünde tötet oder verwundet die Gnade, die Gott in die Seele gegossen hat. Der sündhafte Akt entstellt die ursprüngliche Heiligkeit der Seele. Gott hat bei der Schöpfung der Seele eine Flamme von Heiligkeit in sie hineingelegt, ein heiliges Feuer, das auch einen kleinen Teil Seines Göttlichen Wesens enthält. Durch den sündigen Akt wird diese Flamme leicht gelöscht, wohl umso mehr, je nachdem die Sünden aufeinander folgen, diese schwerer sind und sie nicht oder unvollkommen gebeichtet und abgebüßt werden. Dies führt zu einer zunehmenden Tötung und Verblendung der Seele: Das 'heilige Feuer' gibt immer weniger Wärme und Licht. Jede Seele ist beabsichtigt, heilig zu leben. Heiligkeit ist die größte Gnade, denn sie vereinigt die Seele mit der Gottheit und sichert ihr nach dem irdischen Leben die ewige Glückseligkeit im Himmel. Jeder sündhafte Akt verringert den Glanz dieser Heiligkeit und dadurch die wahre Lebenskraft der Seele.

  2. Die Sünde ist ein Verstoβ gegen Gottes Willen. Was ist Gottes Wille? Gott wünscht Sich das Heil der Seelen, die Heiligkeit der Schöpfung als Ganze und die Harmonie zwischen allen Elementen der Schöpfung. Dieser sündhafte Akt stört diesen ganzen Mechanismus, den Gott auf vollkommene Weise erschaffen hat. Dadurch macht die Sünde die Seele zur Verletzerin von Gottes heiligem Gesetz und legt dem Sünder eine Schuld gegen die Göttliche Gerechtigkeit in die Seele. Durch die Sünde wird der Mensch zum Störfaktor innerhalb des Systems, das Gott so makellos vorgesehen hat. Durch das Handeln, Sprechen, Denken, Fühlen oder Wollen in Abweichung von Gottes Willen wird die Seele gleichsam mit einem Flecken oder einer Wunde gekennzeichnet und verliert mithin einen kleinen Teil ihrer ursprünglichen Schönheit.

  3. Die Sünde ist eine Verleugnung der Liebe. Jede Sünde ist letztendlich ein Verstoß gegen die Liebe, die der Antrieb allen Lebens innerhalb der Schöpfung ist. Daher bildet jeder sündhafte Akt eine Störung des tiefen Wesens von allem Leben, wodurch die Nahrungs- und Kommunikationskanäle zwischen der Seele und Gott abgequetscht werden. Die Folge ist eine zunehmende 'Unterernährung' der Seele und eine wachsende Verfremdung der Seele Gott gegenüber. Gott hat der Seele alles gegeben und stellt ihr auch die größten Schätze im Ewigen Leben in Aussicht. Die Sünde ist wie ein Schlag, der Ihm im Tausch dafür verabreicht wird.

  4. Die Sünde gleicht für Gott einer Entscheidung zugunsten des Bösen. Diese Entscheidung heiβt jedoch eine Wiederholung des Ungehorsams der aufsässigen Engel. Jede Sünde beeinflusst den Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis zugunsten Satans und vergrößert seine Macht über die Menschheit als Ganze. Der Ursprung jeder Sünde beruht immerhin auf einer Versuchung, einer Verführung oder einer Irreführung, die von den Kräften der Finsternis ausgeht, die versucht, die Seele von Gott wegzuziehen, um sie ins Verderben zu stürzen. Die Sünde ist das Nachgeben gegenüber dieser bösartigen Einflüsterung und somit eine Entscheidung für das Böse statt für die Reinheit, die Gott von uns verlangt. Dadurch kommt jede Sünde einer Entehrung Gottes als Schöpfer, Erlöser und Heiligmacher gleich.

  5. Die Sünde lässt eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem erlösenden Leiden Christi und Marias Schmerzen als Miterlöserin erkennen. Jesus ist Mensch geworden, um uns durch ein maßloses Leiden und den Tod am Kreuze den Erwerb der ewigen Glückseligkeit zu ermöglichen. Sein Leiden ist durch die Schmerzen ergänzt worden, die Seine Mutter, die Allerheiligste Jungfrau Maria, während Ihres ganzen Lebens an Prüfungen erlitten hat, vollbracht in ausdrücklichem Einklang mit Gottes Willen. Um die Früchte dieses Erlösungsplanes in unserem eigenen Leben in wirkliche Erlösung umzusetzen, wird von uns ein Leben im Glauben an Jesus Christus als Erlöser erwartet, und ein Leben der Tugendhaftigkeit. Jeder sündhafte Akt kann von Gott als ein Mangel an Ehrerbietung und Liebe für das Erlösungswerk betrachtet werden. Jesus hat den Neuen Bund eingesetzt. Wir müssen diesen als einen Vertrag der Erlösung verstehen, wobei unser Teil der Verpflichtung aus einer äußersten Anstrengung besteht, dieses Erlösungswerkes durch unsere Nachfolge desselben würdig zu werden.

DIE HERRIN OFFENBART: Die Hauptquellen der Sünde. "Die Hauptquellen der Sünde sind:
  1. Unfähigkeit zum Aufnehmen, Verarbeiten und Weitergeben von Liebe. Dies kommt zum Ausdruck in Verfassungen wie Gleichgültigkeit, Kälte des Herzens, Selbstsucht, Egozentrik, Mangel an Einfühlsamkeit den Mitgeschöpfen gegenüber.

  2. Unreinheit des Geistes, des Herzens, des Mundes und des Willens. Dies kommt zum Ausdruck in Verfassungen wie Unverträglichkeit, Kritiksucht, Hochmut, Überheblichkeit, Hass, Missgunst, Neigung zum Verleumden oder zum Klatschen, dem Bilden von Urteilen über Mitmenschen.

  3. Anhänglichkeiten, die sich äußern in Gewohnheiten, Bindungen mit der Vergangenheit, mit Mitmenschen oder mit stofflichen Dingen, Materialismus mit allen seinen Folgen für das Verhalten, aber auch in krankhaften Neigungen, Süchten, unbeherrschten Trieben, sogar in Neugierde;

  4. Unverarbeitete Enttäuschungen oder nicht angenommene Prüfungen, die sich äußern in vielen Formen der Unzufriedenheit, Aufsässigkeit, allen Bestandteilen eines ungenießbaren Charakters, plötzlichen Ausbrüchen von Aggression, Misshandlung von Mitgeschöpfen, Zerstörungssucht.

Nicht selten sind Sünden die Kinder zweier oder mehrerer dieser Kategorien. Bedenke außerdem, dass die große Hauptursache der Sünde sich in einem Verlust von echtem Glauben an Gott und an die Liebe als große Lebenskraft verbirgt. Je tiefer und unerschütterlicher der Glaube wird, desto mehr wird die Seele sich aufrichtig anstrengen, alle Sünde und Untugend zu vermeiden, denn wahrlich tiefer Glaube erhebt die Seele über das Weltliche und alle seine Fallen hinaus".

"Unzählige Male fällt die Seele wegen Unreinheiten in Geist und Mund der Untugend anheim. Sie wird mit Ereignissen und Zuständen konfrontiert, die Gott auf ihren Lebensweg bringt, und statt diese dankbar anzunehmen und auf tugendhafte Weise damit umzugehen, bildet sie in ihrem Geiste darüber Urteile, verfällt sie regelmäßig in Kritik, Protest, Widerstand, Unzufriedenheit, Grübelei und Spekulationen über dasjenige, was geschehen könnte oder eben nicht. Oft geht die Seele noch einen Schritt weiter und macht außerdem Aussagen über die Ereignisse, die ihren Lebensweg kreuzen, so dass sie ihre negative Einstellung gegenüber ihrem Geschick auch noch mit Mitmenschen teilt.

Seelen Meines Herzens, wahre Heiligkeit ist Leben in völliger Annahme, wobei die Seele im Gehorsam gegenüber Gottes Verfügungen und gegenüber Meiner Führung alle Situationen auf ihrem Lebensweg zur Förderung des Wachstums ihres tiefsten Wesens und desjenigen ihrer Mitgeschöpfe benutzt, dies alles ohne Widerstand, ohne Urteil und ohne darüber zu sprechen, es sei denn, um Gottes Weisheit und Liebe Lob zu bringen, die dies alles für ihre ewige Glückseligkeit verfügt hat. Selig die Seelen, die dies erstreben, jeden Tag". (26. August 2007)


K9. ROSENKRANZ ZUR REINIGUNG VON SÜNDEN 

(regelmäßig zu beten in Erwartung des Sakraments der Beichte)

(Myriam van Nazareth)

EINFÜHRUNGSGEBET:

O Gott der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, mit Schmerz bittet meine verwundete Seele um Deine vergebende Liebe, denn ich habe gesündigt.
In die Hände Mariä, der allerreinsten Mutter Deines Sohnes Jesus Christus, lege ich meine aufrichtige Reue und den Wunsch nach völliger Reinigung meiner Seele.
Möge Diejenige, die vollkommen frei von Sünden war, mich im Göttlichen Blut Jesu waschen, damit meine Seele, mein Geist, mein Herz und meinen Körper im Licht Deiner Gnaden strahlen mögen.

anschließend (an einem ordentlichen Rosenkranz) 5 Gesätze wie folgt:

* An den GROßEN PERLEN:

O Maria, meine zärtlich liebende Mutter und mächtige Fürsprecherin. Ich bin unrein gewesen an Geist, Herz und Körper, in Handlungen, Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Worten. Erwirke mir auf Deine Fürsprache hin die Gnade der Vergebung und Reinigung und einen heiligen Widerstand gegen alle Versuchungen.

* An den KLEINEN PERLEN:

O Maria, Braut des Heiligen Geistes, entflamme mein Herz am Feuer Deiner allerreinsten Liebe, damit ich nicht mehr sündige.

Nach den 5 Gesätzen:

3 Mal das nachfolgende SCHLUSSGEBET:

O gekreuzigter Jesus, um Mariä, meiner Miterlöserin willen, lass das befreiende Licht Deines rettenden Kreuzes in meine Seele strahlen, damit sie geheiligt wird.

DIE HERRIN LEHRT:

Nichts wirkt so lähmend auf die Seele, die das Gute anstrebt, wie das Gefühl, sich versündigt zu haben, zu wenig Widerstand gegen eine Versuchung, Irreführung oder Verblendung geboten zu haben oder etwas getan oder gesagt zu haben, das tatsächlich gegen die eigenen Gewohnheiten oder Grundsätze verstößt. Die Seele kann dann das Gefühl haben, Jesus und Maria verraten oder zumindest betrübt zu haben. Für solche Augenblicke ist ein Gebet wie Obiges gemeint.

Gott hat die Mutter Christi bei Seinen Erlösungswerken nötig haben wollen, in engster mystischer Verbindung mit den Empfindungen, Leiden und Schmerzen Seines Sohnes. Aus diesem Grunde braucht es uns nicht zu wundern, dass Maria auch bei der Reinigung der seelischen Verfassungen und bei der Vorbereitung des Empfangs der Sakramente, unter anderem der Beichte, Gottes Vorzugsbrücke ist, über welche die Seele sicher zu Gottes Herzen zurück kehren kann und dabei unterwegs noch neu bekleidet und unterrichtet wird.

Marias Vermittlung in jeder Stunde der Not und der Verunreinigung ist nicht nur jene einer Notbrücke, damit die Seele nicht im Sturm ertrinkt, sondern auch jene einer Lehrerin, die die Seele für ein neues Leben auf einer höheren Ebene der Tugendhaftigkeit und des Widerstandes bereit macht. Tatsächlich, Maria vermittelt der Seele neue, tiefere Erkenntnisse und haucht vielem, was in der Seele verwelkt ist, neues Leben ein. Umgestaltung durch neues Wissen und Erkennen, weg aus dem willenlosen und ahnungslosen Leben als Spielball der Launen Satans, hin zu einem Leben von berechtigten Entscheidungen aufgrund neuer Kenntnisse von demjenigen, was die Seele braucht damit sie dem Licht folgen kann. So geht ein Gott der Liebe vor.

So macht die Himmelskönigin aus der Seele, die seelisch lediglich dahin vegetiert, eine Seele, die bewusst und fruchtbar lebt, und dadurch zu einem Werk wird, das Gnaden erzeugen hilft und Gottes Heilsplan fördert mit jedem Atemzug. Gerade dort liegt eine der wichtigsten Faktoren der Macht der Herrin aller Seelen über die Finsternis: Sie bildet Sich Ihre Diener aus nach dem Muster Ihrer eigenen hochheiligen Seele, so dass diese ihre neue relative Freiheit aus der Tyrannei des Bösen dazu benutzen können, ihm manche Wirkung seiner Werke von Finsternis zu rauben.

Die Herrin aller Seelen bekämpft den Bösen hauptsächlich durch Einsatz der nachfolgenden Waffen:

  • des Ganzen Ihrer einzigartigen Belehrungen im Rahmen der Wissenschaft des Göttlichen Lebens (der Gesamtheit der Myriam-Schriften), welche den Seelen Erkenntnisse vom Wesen der Sünde, der Heiligung, des seelischen Lebens und von Gott Selbst vermitteln, die sie sehen lassen, wofür sie kämpfen, und warum;
  • Ihrer unmittelbaren umgestaltenden Wirkungen in den einzelnen Seelen, wodurch diese zu völlig neuen Ansichten, Vorzügen und Abneigungen kommen, die ihre Einsatzfähigkeit im Krieg gegen den Bösen steigern;
  • der Ernte aller Ihr geweihten Prüfungen und Lebenssituationen, welche Sie zur Aufbereitung neuer Gnaden in die ewigen Erlösungswerke Gottes einbaut;
  • Ihrer unterstützenden und ermutigenden Gegenwart als Leuchtturm der Geborgenheit, als Zuflucht der Sünder, als übermächtige Fürsprecherin, als Brücke der Gnaden, als Veredlerin der mangelhaften Werke Ihrer Diener.

Das alles braucht die Seele in ihrem täglichen Kampf gegen die Finsternis. Auβer Maria wurde nie eine Seele erschaffen, die andere Seelen auf absolut vollkommene Weise aus den Fallen des Bösen befreien und sie in Gottes Herz hinein führen kann. Dazu wurde Sie von Anfang an berufen, dazu wurde Sie mit der Fülle der Gnade ausgestattet, und dazu erhielt Sie eine Macht, die im höchst möglichen Grade eine Abstrahlung der Macht Gottes ist. Ohne diese Macht könnte Sie niemals Ihren letztendlichen Auftrag vollenden, kraft dessen Sie auf der Schwelle der Gründung von Gottes Reich auf Erden den Bösen unter Ihren Füβen unwirksam machen soll. So sind in Gottes Herzen bereits die Erlösungswerke des gekreuzigten Christus für ewig besiegelt. In Maria hat Er diese Werke in den einzelnen Seelen vollenden wollen, damit der Böse erkennen muss, dass die Liebe, die Reinheit, das Licht und die Macht Gottes ihn besiegt haben, durch Gott Selbst und durch Sein Meisterwerk, das die absolute Vollendung der erschaffenen Menschenseele in Sich trägt.


K10. ROSENKRANZ FÜR DEN SIEG DES LICHTS ÜBER DIE FINSTERNIS

(Myriam van Nazareth)

EINFÜHRUNGSGEBET:

Himmlischer Vater, Quelle allen Lichts und Lebens, empfange mein Bittgebet um Befreiung der Welt aus der Finsternis des Bösen, das alles Leben bedroht. Lass das siegreiche Kreuz Jesu und die glänzende Reinheit der Unbefleckten Empfängnis Mariä siegen in allen Seelen.
Heiliger Geist, Spender allen Lichts, entzünde alle Herzen am Feuer der Göttlichen Liebe. Gieße das Licht Deiner Gaben als Regenbogen in die Seelen, die in der Finsternis des Bösen umherirren.
Heiliger Erzengel Michael, im Namen Mariä, der Königin der Engel, verbanne alle Mächte der Finsternis von Gottes Erde. Mit Deinen kämpfenden Engeln mache alle Menschenseelen für den Triumph des Lichts bereit.

anschließend (an einem ordentlichen Rosenkranz) 5 Gesätze wie folgt:

* An den GROßEN PERLEN:

Unbefleckte Jungfrau Maria, Mutter des Lichts der Welt und Schrecken der Teufel, zeige jetzt Deine unbesiegbare Macht über alles Böse. Verjage alle Finsternis in der Himmlischen Glut Deines verherrlichten Wesens. Gebäre das leuchtende Kreuz Jesu Christi und Seine blendende Liebe in allen Deinen Kindern.

* An den KLEINEN PERLEN:

Glänze, o Kreuz Christi, durchstrahle alle Finsternis.

Nach den 5 Gesätzen:

3 Mal das nachfolgende SCHLUSSGEBET:

Gekreuzigter Jesus, gieße das volle Licht Deiner Erlösenden Wunden und Deines Kostbaren Blutes in alle Seelen, damit diese durch ihre Treue zu Deinem Kreuz jeglichen Schatten des Bösen aus sich verjagen, und die Niederlage der Finsternis auf Kalvaria in allen Seelen verewigt wird.

♥ ♥ ♥

Der Teufel wird durch das Licht geblendet. Eine Seele, die danach strebt, das Licht in sich glänzen zu lassen, kann sich in hohem Maße gegen die Einflüsse des Bösen wappnen. Dies kann sie nur durch Gebet und Vereinigung mit der Heiligsten Dreifaltigkeit, mit Maria, mit dem Kreuz und mit dem Blut Jesu.

DIE HERRIN LEHRT:

Marias Unbefleckte Empfängnis ist ein gewaltiges Zeichen dafür, dass Gott in einer Menschenseele die Auswirkungen der Erbsünde, und somit das verheerendste Werk Satans, vollkommen besiegt hat. Deswegen:

  1. gilt ein Anrufen der Himmelskönigin in Ihrer Eigenschaft als Unbefleckte Empfängnis als eine mächtige Waffe gegen den Bösen;

  2. wird Maria in dieser Eigenschaft immer mit der Schlange unter den Füβen dargestellt, was die Seelen daran erinnern sollte, dass die Macht der Himmelskönigin über den Urheber alles Bösen, ebenso wie über dessen Werke, vollkommen ist.

Wenn nun die Seele darum bittet, die Reinheit der Unbefleckten Empfängnis möge in allen Seelen siegen, so heiβt dies, dass sie daran glaubt, dass Gott eine Menschenseele vollkommen von jeglicher Spur des Wirkens der Finsternis befreien kann, und dass Er dies in Maria tatsächlich getan hat. Es kann nicht überbetont werden, wie wichtig jede Verherrlichung der Werke Gottes bei der Lähmung der Werke Seines Gegners ist bzw. die Wirksamkeit jener Werke verringern kann. Gerade dort liegt einer der wichtigsten Gründe für die höchst mögliche Verherrlichung der Gottesmutter, des Meisterwerks Gottes.

Das Kreuz Jesu siegt in der Seele wenn diese Letztere die Erlösung dadurch in sich vollenden lässt, dass sie in der Praxis des Alltags alles daran setzt, Jesus nachzufolgen und die eigenen Kreuze (Prüfungen) in Seiner Nachfolge mit Annahme und Liebe zu tragen. Dies heiβt nicht, dass die Seele in der Not nicht beten sollte, ganz im Gegenteil: Annahme der Kreuze des Alltags wird erst dadurch vollkommen fruchtbar, dass die Seele um die Kraft bittet, die Kreuze so tragen zu können, dass diese sie nicht daran hindern, auf der seelischen Ebene richtig funktionieren zu können, das heiβt: die inneren Verfassungen lichtvoll zu gestalten. Gelingt es der Seele nicht, in der Prüfung das Licht (das sich u.a. in einer aufrichtigen Hoffnung kund tut) und die Liebe wirksam zu erhalten, so kann sie zu jeder Zeit einer Verfinsterung des Gemüts anheim fallen, und schwindet ihre Fruchtbarkeit für Gottes Werke und Pläne rasch dahin.

Ganz in jenem Sinne ist eben die Bitte um die Gaben des Heiligen Geistes zu verstehen: Vom Ausmaβ, in welchem die Seele die Gaben und jegliche Gnadenspendung des Heiligen Geistes in sich verwertet, hängt es ab, in wie weit sie in der Prüfung die Liebe, die Hoffnung und den Glauben aufrecht erhalten kann. Von diesem Ausmaβ wiederum hängt es ab, in wie weit die Seele ihre Prüfungen so tragen kann, dass diese als Waffen der Erlösung gegen den Bösen eingesetzt werden können. Die Himmelskönigin legt einen besonderen Wert darauf, dass Seelen Sie ständig um Ihre Vermittlung bei der Gnadenspendung bitten, und Ihr sämtliche Prüfungen weihen, damit ihr ganzes Leben tatsächlich wie ein richtiger Beutel von Samen wirken kann, die unaufhörlich in den Boden von Gottes Reich gestreut werden.

DIE HERRIN OFFENBART: Der Körper und Satan."(...) Sehr viele Seelen haben ihren Körper an Satan verpfändet. Diese Welt erlebt nunmehr das Reich des physischen Genusses. Eitelkeit, freie Sexualität, Prostitution, unzählige Formen der Unkeuschheit, Pornographie und die ungebremste Anwendung unterschiedlicher Mittel und Praktiken, welche die Sittenlosigkeit leichter machen und dadurch auch oft das Gewissen restlos töten, wie Empfängnisverhütung und Abtreibung, sind jetzt die Machtmittel, durch welche Satan sein Reich der unverschämten Herrschaft über die Menschheit ausbreitet und die Zahl seiner Sklaven in einem erschreckenden Ausmaβ anwachsen lässt, bis in die Reihen der sogenannten Christen.

Dadurch, dass der Mensch leichter an seine physischen Bedürfnisse erinnert wird als an jene seiner Seele, hat die Macht Satans sich bis in alle Sphären des Lebens erweitern können. Indem er die Seelen unaufhörlich, oft wie in einem unlöschbaren Fieber, an ihre Körperlichkeit erinnert und er sie gnadenlos in Versuchung bringt, allen körperlichen Gefühlen nachzugeben, macht Satan den Menschen zu seinem Sklaven. Er weiß den Menschen so sehr an die Tyrannei des physischen Genusses zu binden, dass die Seele sich kaum noch von allem losmachen kann, was dem Körper zur Nahrung dienen kann, um die immer weiter wachsende Genusssucht zu befriedigen: Genussmittel, Alkohol, Drogen, Sexualität, Nahrung in Mengen und Variationen, die das Lebensnotwendige so weit überschreiten, dass der Körper vollkommen zerrüttet wird, weil er nicht mehr in Übereinstimmung mit Gottes Absichten bei der Schöpfung des menschlichen Körpers genährt wird.

Die Seelen liegen Satan millionenfach zu Füßen, und beten ihn an in vielen Abgöttern von Sexualität, Materialismus, Genusssucht und Unmäßigkeit, erkennen jedoch in diesen Verlockungen nicht Satan, der dabei ist, sie für die Ewigkeit in Ketten zu legen.

Es ist Meine Aufgabe, die Seelen aus der Sklaverei der weltlichen Einflüsse zu befreien, um sie zum wahren Leben zu führen. Dies kann nur in dem Maße geschehen, in dem sie Mich als ihre wahre Herrin anerkennen, als Jene, Die sie zur Herrschaft über sich selbst zurückführt, fort aus der Sklaverei gegenüber Satan, der ihre physischen Schwächen durch unterschiedliche Versuchungen und Irreführungen ständig vergrößert, um sie durch diese Schwächen für ewig seinen Launen zu unterwerfen. Er lässt sie Genüssen nachjagen, die vergänglich sind und die er ihnen als den einzigen Sinn und den einzigen Zweck ihres Lebens auf Erden, und als die Belohnung für die unterschiedlichsten Anhänglichkeiten an weltliche Bindungen vorspiegelt. In Wirklichkeit macht er diese Seelen zu seinen Sklaven, indem er ihre Bedürfnisse wie einen glühenden Ofen endlos schürt.

Betrachte die moderne Gesellschaft mit ihren leeren Vorspiegelungen und listigem Betrug in Werbung und Massenmedien und in den vielen anderen Formen von Irreführung. Ich will die Seelen darauf hinweisen, dass sie durch dies alles ihrer ganzen Würde beraubt werden. Die Seelen sind so hochmütig geworden. Durch scheinbare Erfolge in Wissenschaft und Technik haben sie sich selbst zu Göttern erhoben. Sie sehen aber nicht, wie sehr sie durch alle ihre weltlichen Anhänglichkeiten und Scheinbedürfnisse täglich von Satan gedemütigt werden.

Als die Herrin aller Seelen suche Ich Gelegenheiten, die Seelen frei zu machen, indem Ich Mein Reich in ihnen gründe. Dazu ist es notwendig, dass Ich die volle Verfügung über ihren Körper bekomme. Die wahre Freiheit kann die Seele nur in dem Maβe erreichen, wie sie Mir alle ihre physischen Empfindungen hingibt und sie Mir ihre Körperlichkeit weiht. Gib Mir den Körper, und Ich werde die Seele in eine Blume verwandeln, wie Gott sie ursprünglich, vor dem Sündenfall, beabsichtigt hat". (9. Juni 2006)


K13. ROSENKRANZ FÜR BEKEHRUNGEN UND KRAFT GEGEN DIE VERSUCHUNG

(Myriam van Nazareth)

EINFÜHRUNGSGEBET:

Himmlischer Vater, der Du die Seelen mit so viel Liebe erschaffen hast und Dich danach sehnst, dass jede von ihnen zu Dir zurück kehrt, erbarme Dich unserer Schwachheit, damit jede Seele der Anschauung Deines Antlitzes würdig wird.
O Jesus, Du bist für unser ewiges Glück am Kreuz gestorben. Aufgrund Deines rettenden Blutes, mache, dass keine Seele durch Sündhaftigkeit von der Frucht Deiner Leiden getrennt wird.
O Heiliger Geist, auf die Fürsprache Deiner Himmlischen Braut Maria hin, gieße Deine Gaben in alle Seelen aus, damit sie im Licht der heiligen Tugenden leben mögen.
O Maria, Abstrahlung des Göttlichen Lichts, beherrsche das Herz eines jeden Menschen, damit keine Seele mehr der ewigen Finsternis zum Opfer fällt.

anschließend (an einem ordentlichen Rosenkranz) 5 Gesätze wie folgt:

* An den GROßEN PERLEN:

O Lamm Gottes, gekreuzigter Erlöser, lass Dein Kreuz der Liebe in alle Herzen strahlen. Wasche alle verschmutzten Seelen in Deinem kostbaren Blut rein.
O Maria, Schmerzensreiche Mutter, befließe alle Herzen mit Deinen Tränen, der mächtigen Quelle der Bekehrung und der Göttlichen Barmherzigkeit.

* An den KLEINEN PERLEN:

O Maria, binde alle Lieblosigkeit und sündigen Neigungen an den Fuß des Kreuzes. Sei Gottes Heilmittel gegen alle Versuchungen.

Nach den 5 Gesätzen:

3 Mal das nachfolgende SCHLUSSGEBET:

O Maria, vermische den bitteren Kelch der Sünden der Welt mit der Süße Deiner Liebe und mit allen Gebeten, Aufopferungen und Leiden, damit alle Blinden und Verirrten die Gnade der Umkehr erfahren mögen.

♥ ♥ ♥

Durch Sein Leiden und Seinen Kreuzestod hat Jesus uns die Möglichkeit zurückgegeben, nach diesem Leben den Himmel zu verdienen, unter der Bedingung, dass wir ein Leben im Einklang mit Gottes Geboten führen. Dazu ist eine tägliche Bekehrung erforderlich: sich Gott immer aufs Neue zu nähern, immer höher zu Seinem Ideal aufzusteigen.

DIE HERRIN LEHRT:

Durch die Sünde fügt die Seele einen oder mehrere der nachfolgenden Formen von Schaden zu:

  1. Gottes Interessen wird Schaden zugefügt. Im weitesten Sinne dürfen wir davon ausgehen, dass die Seele Gottes Interessen in vielen Fällen schadet, wobei sie vor allem die Befriedigung eigener Wünsche anstrebt. Durch jede Sünde zieht eine Seele ein eigenes bzw. ein menschliches Interesse gegenüber Gottes Heilsplan vor.

  2. Es wird Mitgeschöpfen Schaden zugefügt:

  • an derem Leben. Zum Beispiel Mord, Abtreibung, Euthanasie...
  • an derem Körper. Zum Beispiel Misshandlungen, nicht genügend oder schlecht zu Essen geben…
  • an deren Gefühlen. Zum Beispiel einem Mitmenschen Unfrieden ins Herz legen, ihn verletzen…
  • an derem Geist. Zum Beispiel jemanden mutwillig in Verwirrung bringen, jemanden zur Verzweiflung treiben, geistigen Terror ausüben…
  • an der Seele. Zum Beispiel jemanden an unserer Sünde mitschuldig machen, jemanden moralisch zwingen, uns Recht zu geben, während wir selbst im Irrtum sind, so dass er selbst ungewollt in Untugend verfällt; jemanden verfluchen oder verwünschen, ein schlechtes oder sündhaftes Beispiel geben, unser Kind unchristlich erziehen…
  • an Gütern und Besitz. Zum Beispiel Diebstahl, mutwillige Zerstörung, Betrug, Erpressung…
  • an deren Beziehungen. Zum Beispiel zwischen Menschen Uneinigkeit stiften, einen Mitmenschen in Verdacht bringen (Tratsch, Verleumdung, Klatsch)…
  • an deren Interessen. Zum Beispiel unserem Mitmenschen unehrliche Konkurrenz machen, die Bedürfnisse unseres Mitgeschöpfes unzureichend berücksichtigen.
  1. Die Seele hindert sich selbst daran, die Aufgaben zu erfüllen oder die Wege zu gehen, die Gott von sie erwartet. Zum Beispiel sich selbst vernachlässigen oder unzureichend Vorsicht walten lassen (sich selbst krank machen, Süchten anheim fallen, usw.); auch Untugenden wirken selbstzerstörerisch (Hass, Eifersucht, Verbitterung…).


K20. ROSENKRANZ ZUR VERNICHTUNG VON BÖSEM

(Myriam van Nazareth)

An einem ordentlichen Rosenkranz 5 Gesätze wie folgt:

* An den GROßEN PERLEN:

Gekreuzigter Christus, strahle Dein mächtiges Licht in alle Seelen, damit alle Werke und Pläne Satans vernichtet werden.

* An den KLEINEN PERLEN:

Maria, Schrecken der Teufel, befreie die Menschheit von dem Bösen. Mache die Seelen frei von Sünde.

♥ ♥ ♥

Wer Maria inbrünstig verehrt, Sie anruft, Sie verherrlicht, Ihre großen Eigenschaften verkündet und diese mit der größten Ehrerbietung in Gebeten ausspricht, setzt unvorstellbar große Kräfte in Bewegung, um die Welt von allem Bösen und jedem Unheil zu reinigen. Wer durch Verehrung und Gebete mithilft, das Böse in der Welt zu bekämpfen, bringt dadurch Liebe und wahres Glück unter die Menschen und bekommt Göttliche Gnaden für seine eigene Seele und jene seiner Mitmenschen.

DIE HERRIN LEHRT:

Was ist unter 'Vernichtung des Bösen' zu verstehen? Im wahren Sinne des Wortes 'vernichtet' Gott nichts. Was Er allerdings durchaus tun kann und tun wird, vorausgesetzt, Ihm werden zu dem Zweck Gebete und Aufopferungen dargebracht, ist: die Werke der Finsternis lähmen, sie unwirksam machen. Genau das wird in diesem kleinen Rosenkranz zum Ausdruck gebracht. In dem Maβe, wie das Licht Christi in alle Seelen gestrahlt und von diesen Letzteren angenommen und angewendet wird, werden die Werke und Pläne Satans unwirksam. Das Licht Christi wirkt sich ja konkret hauptsächlich auf zwei Wegen aus:

  1. in einer richtigen Anwendung der Liebe in allen Situationen des Alltags;

  2. in der richtigen Erkenntnis von den höheren Werten des Lebens und von allem, was sich hinter den Ereignissen im Leben verbirgt. In dem Maβe, wie die Seele Gottes Wahrheit, die Fülle der vollendeten Wirklichkeit (siehe die diesbezügliche Betrachtung, die Sie auf der Webseite unter Belehrungen > Betrachtungen vorfinden können) richtig erkennt, wendet sie sich wie von selbst von der Finsternis ab und wird sie mehr von den Dingen des Himmels angezogen.

Wahre Liebe und tiefe Erkenntnis von den Dingen des Lebens und von sich selbst 'immunisieren' die Seele gegen die Machenschaften des Bösen, seine Manipulationen und die unzähligen Täuschungen, die er ständig in die Welt und die Situationen des Alltags zu bringen versucht. Jeder Mangel an wahrer Liebe hindert die Seele daran, sich in allen Situationen unbeirrbar für einen selbstlosen Einsatz zugunsten von Gottes Werken zu entscheiden. Jeder Mangel an Erkenntnis lässt die Seele bald den richtigen Blick auf den wahren Sinn aller Leiden und Prüfungen verlieren. Wenn vieles sinnlos erscheint, kann die Seele bald den Mut zu einem tugendhaften Leben verlieren, und verliert sie auch bald die Kraft, die sie aus einer starken Hoffnung schöpfen können sollte.

Vollkommene Weihe an Maria kann genau dies in der Seele Wurzeln schlagen lassen: ein ständiges Wachstum in der wahren Liebe, eine rasch zunehmende Erkenntnis und Selbsterkenntnis, eine rasch wachsende Sinngebung, und die Fähigkeit, mit den Prüfungen des Lebens so umzugehen, dass diese in Rohstoffe zur Aufbereitung von Gnaden für die Schöpfung verwandelt werden können. Die Seele, die sich vertrauensvoll der Herrin aller Seelen verschenkt, geht mit Ihr einen Bund ein, kraft dessen sie aus ihrem Leben gleichsam eine Gnadenfabrik machen und sich selbst dabei auf immer höhere Stufen der Heiligung erheben lässt. So wird die vollkommene Weihe an Maria zu einer mächtigen Waffe gegen die Finsternis, sowohl für die geweihte Seele selbst als auch für die ganze Schöpfung.

DIE HERRIN OFFENBART: Was bestimmt die Macht Satans über die Seele. "Meine Macht über die Teufel ist absolut vollkommen. Sie ist dies immer gewesen, auch bereits während Meines Lebens auf Erden. Ich bin keiner einzigen Versuchung erlegen gewesen. Dennoch hat Satan mir keine Ruhe gelassen. Du sollst wissen, dass jede Seele in dem Maße Macht über die Teufel erwerben kann, wie sie in der Heiligkeit wächst. Je heiliger eine Seele ist, desto größer ist ihre Macht über die Teufel. Konkret heiβt dies, dass eine Seele, die in konsequenter und beharrlicher Ausübung aller Tugenden und in vollkommener Hingabe an Gottes Willen, im Einklang mit Gottes Plänen, Werken und Zielsetzungen lebt, einen großen Widerstand gegen alle Versuchungen und gegen alles, was weltlich ist, erwirbt. Dies kommt dadurch, dass eine Seele, in dem Maße, wie sie in Heiligkeit wächst, immer mehr aus Gottes Herzen heraus, aus Seinen Wünschen heraus lebt. Diese Seele wird so sehr in die Himmlische Realität untergetaucht, dass sie kein Bedürfnis mehr verspürt, Versuchungen nachzugeben.

Versuchungen sind Versuche Satans, die Seele zum Weltlichen, zum Stofflichen hin zu ziehen. Die Seele, die sich in die Dinge des Himmels untertauchen lässt, hat immer weniger Interesse für die weltlichen Dinge. Sie findet diese Dinge fade, unattraktiv, banal, töricht. Sie betrachtet die Dinge der Welt als eine Beleidigung an die Würde der Seele. Das tut sie mit Recht, denn die Seele ist ein Bauwerk Gottes und in ihrer Heiligung wird eine Seele zu einem wunderschönen Tempel von einer bezaubernden Schönheit, einem Palast Himmlischen Lichts, in den Ich mich verlieben kann. Die Macht über die Teufel beginnt hier: in dem Mangel an Interesse für alle wertlosen Verlockungen, die sie der Seele vorhalten. Wie kann jemand Macht über dich haben, wenn er dir nichts geben kann, was du absolut begehrst, oder wenn er dir nur etwas rauben kann, an dem du sowieso kein Interesse hast?

DIE MACHT SATANS ÜBER DIE SEELE WIRD DURCH DAS MAß BESTIMMT, IN DEM DIE SEELE VERFÜGBAR IST.

Verführbar ist die Seele nur in dem Maße, wie Satan ihre Bedürfnisse manipulieren kann. Wenn die Seele diese Bedürfnisse zu besiegen weiß, hat Satan keine Macht mehr über sie. Die Seele, die sich aus dem Griff Satans befreien will, muss ihre Bedürfnisse an materiellen Dingen, an sexueller Befriedigung und an Lob und Ehre kleiner und kleiner zu machen wissen. Sie muss also alles scheuen, was in ihr den Materialismus, die Eitelkeit, die Genusssucht, den Geltungsdrang, den Hochmut und die Herrschsucht schürt.

Demut, Keuschheit, Reinheit des Gemüts und Liebe zur Vergeistigung und Weisheit bilden die großen Waffen, womit jede Seele die Teufel zu ihren Füßen bekommen kann. Außerdem muss die Seele eine wahre Liebe zu den Prüfungen, Kreuzen und Lasten des Lebens erstreben. Lass keine Chance vorübergehen, um zu opfern. Opfere jede Last, jede Qual, jedes Hungergefühl, jede Ermüdung, jede Krankheit, jeden Rückschlag auf für das Heil deiner Brüder und Schwestern in Jesus und Maria und für Bekehrungen.

Dies sind die einfachen aber überwältigenden Waffen im Krieg gegen die Teufel und also gegen alles Elend der Welt. Dies sind also auch die Schlüssel zum Tor des wahren Glücks. Die Herrin aller Seelen kommt, um in der Seele zu vollenden, was Jesus begonnen hat: den Kreuzzug für den wahren Frieden und den Frohmut im Herzen und die wahre Ruhe im Geiste und dadurch für das wahre Glück in der Welt" (4. September 2006)


Sonderoffenbarung vom Donnerstag, dem 15. März 2007

BEKENNTNIS EINES DÄMONS
AUF BEFEHL DER HEILIGEN JUNGFRAU MARIA

am Donnerstag 15. März 2007

durch Maria an Myriam van Nazareth inspiriert

Vorbemerkung: Vor allem in den Jahren 2006-2007 schenkte die Herrin aller Seelen Ihrer Myriam wiederholt Visionen, in denen Sie Ihre 'Beziehung' zu Dämonen zeigte. Sie tat dies im Rahmen Ihrer Belehrungen über die einmalige Macht der Himmelskönigin, damit die Seelen darin Hoffnung und Mut finden in ihrem schweren täglichen Kampf gegen die Finsternis. Der Großteil dieser Visionen ist von der Herrin aller Seelen als 'privat', d.h. strikt zur privaten Ausbildung Myriams, bezeichnet worden. Die nachfolgende Offenbarung hat Sie allerdings zur Veröffentlichung freigegeben.

Die nachfolgende Offenbarung ist in dem Sinne einmalig, dass sie Teil einer langen Vision ist, durch welche mir die Herrin aller Seelen im März 2007 zeigte, wie Sie 32 Dämonen zu Ihren Füßen auf die Knie befahl, einen dieser Dämonen auswählte und diesen zu einem außerordentlichen Bekenntnis zwang. Nach diesem Ereignis wurde Myriam heftigst von Satan angegriffen. Maria Selbst bestätigte später wiederholt die Wahrheit desjenigen, was in dieser Vision gezeigt und gesagt wurde.

Stellen, die von Maria nach wie vor als 'privat' bezeichnet worden sind, sind in dieser Offenbarung mit "(...)" angedeutet.

Maria zu Myriam: "Ich will, dass du aufschreibst, was Ich dich jetzt aus dem Mund eines dieser Feinde der Seelen hören lasse, denn auf Meinen Befehl hin wird er im Namen aller Teufel sprechen. Du sollst dieses Zeugnis den Seelen mitteilen, denn es soll zu einer einzigartigen Offenbarung eines Meilensteines im Heilsgeschehen werden, in den letzten Vorbereitungen auf den endgültigen Sieg der Frau über Satan und auf die Gründung von Gottes Reich auf Erden".

Ich sehe wie Maria mit Ihrem rechten Zeigefinger auf einen der 32 vor Ihr knienden Teufel deutet (Sie befinden sich alle ungefähr eineinhalb bis vier Metern von Ihr entfernt). Sie berührt mit den Zehen Ihres linken Fußes den Boden links vor Sich und sagt zu ihm:

MARIA zum Dämon: "Wirf dich hier zu Meinen Füßen zur Erde nieder".

(Ich sehe, wie diese Gestalt sich blitzartig auf der von Marias Zehen angewiesenen Stelle auf die Knie niederwirft).

MARIA: "Alle deine Gedanken sind Mir bekannt. Ich will, dass du die innere Erfahrung deiner Kontakte zu Mir und der Beziehung sämtlicher Dämonen zu Mir laut mitteilst, zur Verherrlichung Meiner Macht, als Bekenntnis vor allen deinen Gefährten, in Gegenwart der Engel und einer Menschenseele, als Zeugnis der Machtlosigkeit sämtlicher finsterer Kräfte gegenüber Maria, der Herrin aller Seelen. (...) Sprich!"

Die teuflische Gestalt liegt vor Marias Füßen und beginnt laut zu sprechen, mit einer irgendwie ruckartigen Stimme, die Unruhe und Angst verrät. Ich schreibe so mit, wie ich es höre, und gebe in diesem Bericht nur die Dinge wieder, die Maria mir beim Eintippen aufträgt, zu behalten.

BEKENNTNIS EINES DÄMONS AUF MARIAS BEFEHL

"Der von 'Oben' hat uns vorhergesagt, die 'Frau' würde uns besiegen. Jahrhunderte lang haben wir bezweifelt, ob jene Zeit je kommen würde, weil unser Herr (Satan) uns unterrichtete, wie wir eine immer größere Macht über die Menschenseelen gewinnen könnten. In diesen Zeiten beherrschen wir sie wie nie zuvor. Alle ihre Schwächen sind uns bekannt, und wir unterminieren ihr Vertrauen und ihren Glauben dermaßen, dass sie sich davon überzeugen lassen, es gäbe 'Den von Oben' gar nicht.

Es ist uns gelungen, die meisten Menschenseelen glauben zu lassen, dass es weder einen Gott noch einen Bösen gibt, und dass die Erde folglich nur vom Menschen beherrscht wird. Nun glauben sie, sie seien selbst Gott, und sie tun alles, was wir ihnen einflüstern. So herrschen wir über alles. Wir haben uns so mächtig gefühlt... Fast alle liegen sie uns zu Füßen, ohne zu merken, wer oder was sie so sehr beherrscht..."

(Er zögert lange, setzt dann seine Rede fort):

"Seit kurzer Zeit werden wir durch Aufforderungen von 'Ihr' gequält... von der 'Frau'... In der Stunde, in der ich von Ihr gerufen wurde, unterlag ich einer Qual, die tausend Mal schrecklicher war als das Feuer der Hölle..."

(die Stimme klingt immer angespannter, jeder Laut scheint allmählich ein verkrampftes Keuchen zu werden).

"Schrecklich!... Sie befahl mir, mich schon viele Meter von Ihr entfernt auf die Knie zu werfen... Nichts... ich konnte nichts unternehmen... Auf ein Zeichen Ihres Fingers konnte ich nichts anderes mehr, als auf den Knien zu Ihren Füßen hin zu kriechen, wie ein Insekt...

Welch eine Erniedrigung! Diese Macht, diese schreckliche Macht! Und diese Machtlosigkeit in mir! Nichts anderes mehr zu können, als einem so tief erniedrigenden Befehl zu gehorchen, von einer Frau, die spürbar die Macht genieβt, die Sie über mich hat...(...) Nie zuvor hat Sie Sich in einer solchen Weise offenbart: als die Herrin über alles. Wir würden alles tun, damit wir uns aus solchen Lagen befreien können, aber Sie will es... Ihre schreckliche Macht! Sogar zu Tausenden fühlen wir uns wie nichts Ihr gegenüber und zittern bei der geringsten Ihrer Bewegungen vor Angst. (...) Wie schrecklich...

Wir, die wir so sehr die Macht genossen, die wir scheinbar über alles hatten, werden von dieser Frau dazu gezwungen, uns zu Ihren Füßen auf die Knie zu werfen und in Ihrer Nähe dauernd auf den Knien zu liegen. Sie hat uns bis aufs Äußerste erniedrigt. (...)

Wir können nichts anderes, als allen Ihren Befehlen sofort zu gehorchen, denn Ihr Wille ist Gesetz (...). Nie habe ich glauben können, dass die Macht der Frau über uns so total, so absolut und so schrecklich ist, bis ich selber erfahren habe, welche Wirkungen es hat, kniend vor Ihr zu liegen (...)".

(Er fährt fort, als ob er im schwersten inneren Kampf stände):

Falls die Seelen in der Tugend leben wollten und sich vollkommen Ihr verschenken würden, so würden wir alle 'da unten' noch am selben Tag unter Ihren Füßen seufzen, denn das ist es, was Sie will: Sie will uns alle zu Ihren Sklaven machen, aber zu unserem Glück sind die Seelen so leicht verführbar. Was täten wir ohne die Milliarden von Sünden, die täglich auf Erden begangen werden? (...)

Die Strafen, denen uns die Frau unterzieht, sind für uns tiefste, vernichtende Erniedrigungen. Sie unterzieht uns diesen Strafen, weil wir uns Jahrhunderte lang verweigert haben, 'Dem von Oben' und Ihr Selbst zu dienen und zu gehorchen. (...) muss ich eingestehen, dass sich der Tag nähert, an dem Sie den Genuss erfahren wird, unseren Herrn selber (Satan) unter Ihrem Fuß zu erniedrigen.

Es ist ein Gesetz von Oben, dass alles und jeder zu den Füßen der Frau gelegt worden ist. Die Hölle befindet sich in Unruhe, denn Sie befiehlt uns, sämtlichen Verdammten von unseren Erfahrungen mit Ihr zu berichten. Jeder Verdammte zittert vor Angst vor der Stunde, in der er zu Ihren Füßen bestellt würde. Alles, wofür wir Jahrhunderte lang gearbeitet haben, stürzt in dem Maße zusammen, wie Sie größere Mengen von uns zu Ihren Sklaven macht".

(Er spricht weiter, in zerreißendem innerem Kampf)

"Es ist für uns eine Qual, wenn wir die blinde Unterwürfigkeit der Engel gegenüber der Frau betrachten müssen. Die Betrachtung von MENSCHENSEELEN, zu Ihren Füßen kniend, ist uns jedoch erst recht eine unaussprechliche Tortur, denn jede freiwillige Unterwerfung von Seiten einer Menschenseele der Frau gegenüber vermehrt die Auswirkungen Ihrer grenzenlosen Macht. Eine Menschenseele anzuhören, die Sie in tiefster Selbsterniedrigung als 'Herrin' begrüßt, macht uns wahnsinnig. Deswegen würde Ihre Anerkennung als 'Herrin aller Seelen' durch viele Menschenseelen für uns das absolute Ende bedeuten.

Wenn irgendwann die Stunde kommt, in der die Menschenseelen begreifen und anerkennen, dass die 'Frau' ihre Herrin ist, wird Ihre Macht die Hölle zerspalten und werden wir alle zu Ihren Füßen liegen bis in Ewigkeit... Also gestehe ich ein: Die Frau ist die uneingeschränkte Herrin über alles Lebendige. Sie hat alle Macht, auch über uns Dämonen. In der Stunde, in der die Menschenseelen dies anerkennen und dementsprechend leben, wird die ganze Schöpfung auf ihren Fundamenten beben und erschüttert werden, und ist unser Reich vorüber".

(nicht beim Namen genannter Dämon auf Marias Befehl)

Die teuflische Gestalt schweigt. Maria, die die ganze Zeit in einer unbeschreiblichen Ausstrahlung von Würde und Macht auf die Gestalt zu Ihren Füßen nieder geschaut hat, spricht jetzt:

MARIA: "Du wirst jetzt zur Hölle zurückkehren. Ich will dich dieses Bekenntnis mit genau denselben Worten gegenüber deinem Herrn, Satan, in Gegenwart aller Verdammten wiederholen hören. Danach werde Ich über dein weiteres Schicksal entscheiden. Geh!"

Ich sehe und höre, wie die höllische Gestalt sich wie wahnsinnig vor Marias Füßen zu winden beginnt und sogar zu Ihr um Erbarmen fleht. Während Sie auf ihn nieder schaut, wiederholt Sie nur Ihr letztes Wort: "Geh!". Ich sehe ihn wie einen dunklen Schatten verschwinden, der allmählich ganz und gar unsichtbar wird.

Kurze Erläuterung: die Herrin aller Seelen hat Myriam van Nazareth in mehreren Visionen im Laufe der Jahre 2006-2007 gezeigt, wie Sie beliebig Dämonen für ewig unwirksam machen kann, sei es unter Berücksichtigung des Gesetzes von Gottes Gerechtigkeit, was konkret heiβt: Es handelt sich da um eine auβerordentliche Gnade, die 'verdient' werden muss. Sie hat mir anschaulich gezeigt:

  1. wie Sie diese Dämonen bestrafte, indem Sie zunächst verfügte, diese sollten eine materielle Gestalt annehmen, sich darauf zu Ihren Füßen niederwerfen, oft tagelang Ihre Macht über sie preisen und sich auf unterschiedliche Weisen vor Ihr erniedrigen;
  2. wie Sie diese Bestraften nach einem gewissen Zeitraum wieder von Ihr fortschickte, wobei Sie den betreffenden Dämonen befahl, sie sollten während eines Zeitraums Ihres Wohlgefallens (nicht selten jahrelang, manchmal sogar für ewig) Ihr zu Ehren in der Hölle auf den Knien bleiben und den Lobpreis an "die Herrin aller Seelen" hörbar fortsetzen.

Maria versicherte mir, (...) die bestraften Dämonen seien unter keiner Bedingung imstande, den Lobpreis zu Ehren der Herrin aller Seelen einzustellen, denn Marias vollkommene Macht über sie hindere sie daran. Maria erklärte, Sie könne Dämonen nur in dem Ausmaß mit diesem ewigen 'Strafmal' markieren, in dem es das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit ermöglicht, und das hinge von der tief erlebten Weihe von Seiten der Seelen, von ihrer Buße, ihren Opfern und Gebeten und ihrer Anerkennung der Gottesmutter als Herrin aller Seelen ab.

Bemerkung: Maria gibt mir die Erlaubnis, die Tatsache zu erwähnen, dass während des Eintippens dieser außergewöhnlichen Offenbarung, der Computer, auf dem diese Offenbarungen gesammelt werden, unvorstellbare sonderbare Störungen zeigt (unter anderem der unkontrollierbare in allen Richtungen springende Cursor, als ob dieser plötzlich kreuz und quer über den Bildschirm zu huschen beginnt...).

Schlussbetrachtung

Die Herrin aller Seelen schenkte diese Vision als eine besonders beeindruckende Bestätigung der Tatsache, dass sich die Zeit nähert, in der das Bild von der Himmelskönigin mit dem Fuß auf der Schlange sichtbar verwirklicht wird. Dieses Bild ist jedoch bereits jetzt eine Realität, nicht nur in Gottes Augen, sondern überhaupt, in den Fällen, wo die Herrin aller Seelen das Wirken von Dämonen in dem Maße lähmt, wie die Weihe und Hingabe von Seelen an Sie Ihre Macht spürbar macht.

Marias Macht ist uneingeschränkt, wird in ihrer Entfaltung allerdings durch das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit gemäßigt: Nur in dem Maße, wie sich die Menschheit heiligt, kann Marias Macht zum Ausdruck gebracht werden.

Die Visionen von Bestrafungen von Dämonen durch Maria, die mir die Herrin aller Seelen eine Zeitlang intensiv schenkte, sprechen Bände. Diese auβerordentlich beeindruckenden Visionen dürfen jedoch (noch) nicht veröffentlicht werden, weil – so erklärt es Maria Selbst – der Stand der Gnade der Menschheit dies momentan nicht zulässt. Ich, die ich diese Bilder habe schauen dürfen, bezeuge diese Himmlische Wahrheit und bezeuge somit die uneingeschränkte Macht der Herrin aller Seelen über jegliche Quelle von Finsternis und über jegliches Werk und jeglichen Plan der Finsternis.

Es handelt sich bei diesen Visionen keineswegs um irgendeine Phantasie, sondern um das unverdiente Gnadengeschenk, durch welches meiner Wenigkeit eine Vorabbildung von dem vermittelt wurde, was jetzt bereits vollendete Wirklichkeit ist, und irgendwann wahrnehmbare Wirklichkeit werden soll: dem endgültigen Triumph der Frau über die Finsternis. Sie hat diese bereits in Ihrer Unbefleckten Empfängnis vollkommen besiegt, wird dies allerdings noch einmal in Vertretung aller Seelen tun, in der Stunde, in welcher Ihr der Satan sichtbar unter dem Fuβ liegen wird, vollkommen gedemütigt und besiegt. Es handelt sich hier um nichts weniger als um eine Verheiβung Gottes, welche die Herrin aller Seelen jetzt bereits für Ihre Dienerin veranschaulicht hat, zwecks deren Ausbildung im striktesten Dienst an die Himmelskönigin in Ihrer Eigenschaft aller Eigenschaften.

Sogar ich selbst habe Zeit gebraucht, mit dem Gedanken 'fertig zu werden', dass mir mehrere Male die unbeschreibliche Verzückung vergönnt wurde, meine Himmlische Herrin in einer kaum vorstellbaren Machtentfaltung sehen zu dürfen, während welcher Dämonen, Verkörperungen allen Elends dieser Welt, Ihr auf Ihren Befehl hin zu Füβen liegen mussten. Erst später verstand ich richtig, dass Sie mir dieses Gnadengeschenk bereitete, damit ich in den Stand versetzt werde, den Seelen auf der Grundlage eigener Erfahrung und herzenstiefer Empfindung unermüdlich die Botschaft vollkommener Hoffnung zu vermitteln.

Den Seelen lässt Maria ans Herz legen, sie sollten blind an die Herrin aller Seelen glauben, damit Sie tatsächlich die Hölle beben lassen kann. Es geht hier um nichts weniger als um unser aller Glück, unseren Frieden und die Gründung von Gottes Reich auf Erden.

♥ ♥ ♥

SEHR MACHTVOLLE ANRUFUNGEN ZU MARIA

  • Anrufung, die Maria Selbst verwendete

    "Mein Gott, Dir gehört die Zeit, Dir gehören alle meine Handlungen. Verfüge daher jeden Augenblick über alles auf meinem Lebensweg gemäß Deiner unfehlbaren Weisheit, denn alles dient letztendlich nur Deinen Plänen und Werken".

  • Maria sagt am 12. Dezember 2006: "Wenn eine Seele während einer Versuchung sagt:

    'Maria, mächtige Herrin meiner Seele, ich liefere den Teufel, der versucht, mich hierzu zu verführen, Deinen Füßen aus',
    wird die Demütigung für Satan vollkommen, denn dann zwinge Ich ihn vor Mir auf die Knie".

    Die Himmelskönigin lässt allerdings darauf hinweisen, dass sich diese Verheiβung nur in dem Maβe verwirklichen kann, wie die Seele felsenfest an die Macht der Gottesmutter glaubt.

  • Anrufung in der Versuchung

    "Meine Herrin, ich sterbe lieber, als dass ich Dich dadurch betrübe, dass ich dieser Schwäche nachgebe. Vermehre meine Liebe zu Dir, damit ich mich selbst überwinden kann, und erleuchte mich, damit ich jede Versuchung frühzeitig erkennen möge".

DIE HERRIN LEHRT ZUM SCHLUSS:

Satan greift Seelen grundsätzlich über drei Kanäle an:

  1. im eigenen Herzen. In jedes Herz legt er Eingebungen, welche die Seele durch listige Irreführungen zu sündhaften Handlungen, Gefühlen, Worten, Gedanken oder Wünschen führen wollen.

  2. durch die Mitmenschen. Der Böse kann einer Seele durch Vermittlung ihrer Mitmenschen das Leben zur Hölle machen, sie misshandeln, foltern, entmutigen (Entmutigung lähmt die Schlagkraft der Seele beim Erfüllen ihrer Lebensaufgabe), sie verführen (durch Reizen des sexuellen Bedürfnisses), usw., und sie durch Vermittlung von Mitmenschen sogar körperlich vernichten (Totschlag, Folterung, Aushungern…).

  3. durch Vergiftung der Atmosphäre der Gesellschaft im Allgemeinen. Der Böse sät in der ganzen Welt Verwirrung und Chaos. Verwirrung unterminiert das Bedürfnis nach Halt, und den Glauben (Wenn Gott existiert, warum gibt es denn keine Sicherheiten?). Darüber hinaus hat er im Laufe der Jahrhunderte groβe Teile der Menschheit durch gottlose Lebensanschauungen, Philosophien, und materielles und gottloses politisches, wirtschaftliches und wissenschaftliches Denken vergiftet.

Wie kann man sich nun gegen Versuchungen wappnen? Die Herrin aller Seelen bietet 10 Wege:

  1. Durch Gebet um Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein, Erkenntnis über eigene Verhaltensweisen, Reaktionen und Gewohnheiten. So kann man die eigenen Schwächen entdecken. Lernen wir, uns selbst so zu betrachten, als ob wir auf jemanden anderen schauen. So kann man eine 'gefühlsfreiere' Sicht auf die Fallen bekommen, in die man jedes Mal wieder hinein zu treten droht.

  2. Durch Gebet um Versuchungen zu erkennen, und um Erkenntnis über die Strategien Satans. Um den Feind wirkungsvoll zu bekämpfen, muss man ihn kennen und seine Vorgehensweisen zu begreifen beginnen.

  3. Indem man mit dem inneren Blick auf Maria und Jesus gerichtet lebt. So wird die Seele automatisch auf Heiligkeit in Gedanken, Gefühlen, Worten, Wünschen und Handlungen abgestimmt. Wenn man auf Maria und Jesus ausgerichtet ist, kommt automatisch ein gewisses Hinüberfließen von Ihnen zu uns in Gang.

  4. Indem man ein Leben von häufigem, konzentriertem und inbrünstigem Gebet führt. Während des konzentrierten, inbrünstigen Gebetes kann Satan die Seele nicht wirklich berühren, denn Gebet schafft eine Verbindung zwischen dem Herzen und Gott Selbst. Ein Leben, das vom Geist wahren Gebetes durchdrungen ist, schafft ein dauerhaftes starkes Band mit dem Licht.

  5. Indem man lernt, jede Versuchung als eine Demütigung zu betrachten, die Satan die Seele erleiden lassen möchte. Dies wird die Seele dazu anregen, ihm nicht die Genugtuung zu verschaffen, dass er sie ohne weiteres manipulieren kann. Die Seele ist nicht dazu erschaffen worden, Spielball von Gottes Feind zu werden.

  6. Indem man lernt, sich selbst zu prüfen in Handlungen, Worten, Gedanken und Wünschen, und sich fragt, ob diese negative Folgen für die eigene Seele oder die Seele eines Mitmenschen haben (können). Wenn die Seele zweifelt, und wenn der Zweifel nach intensivem Gebet zum Heiligen Geist nicht weicht, darf sie davon ausgehen, dass ihr Gewissen warnt, dass Gottes Geist sie von ihrem Vorhaben weg führen will, weil es nicht mit Gottes Absichten in Übereinstimmung ist. Wenn eine Handlung, ein Wort, ein Gedanke oder ein Vorhaben kein ungeteiltes Gefühl des Friedens hinterlässt, tut man gut daran, sie nicht (mehr) zuzulassen. Satan und seine Eingebungen hinterlassen keine guten Gefühle.

  7. Indem man lernt, Jesus und Maria in allen ihren Mitmenschen zu sehen. Dann wird man nicht die Neigung verspüren, jemandem zu schaden.

  8. Indem man lernt, zu erkennen, dass die Dinge der Welt nur einen relativen Wert haben, dass sie vergänglich sind und für die Seele keinen Nutzen haben. Begreifen wir außerdem, dass wir sie nur leihweise erhalten. Gott bleibt Eigentümer von allem: von unserem Haus, unseren Gütern, unseren Kindern, unseren Haustieren, und unserem eigenen Leben.

  9. Indem man sich in dem Bewusstsein übt, dass jede gute Tat, jedes gute Wort, jeder gute Gedanke die Gründung von Gottes Reich auf Erden beschleunigen hilft, und das jedes Nachgeben gegenüber einer Versuchung in Tat, Wort oder Gedanken die Gründung hinausschieben hilft. Wenn die Seele begreift, dass Gottes Reich auf Erden das Ende von allem Elend, allem Leiden, allem Schmerz, allem Kummer und Unglück bedeutet, wird sie immer mehr Freude aus jedem Sieg schöpfen, den sie über den Verführer erringt, auch in den kleinen Dingen eines jeden Tages.

  10. Indem man sich selbst und sein ganzes Leben vollkommen an Maria weiht. Dies ist die wichtigste, alles übergreifende Waffe. Eine wahre, aufrichtige, vollkommene, bedingungslose und ewig dauernde Weihe an Maria ist ein heiliger Bund, durch den die Seele sich selbst und alles, was sie hat, ihr ganzes Leben, alle Erfahrungen, alle Leiden und Lasten in Marias Hände legt, weil Sie es ohne Begrenzungen für das Heil der Seelen und ihre eigene Heiligung gebrauchen kann. Wenn die Seele sich vollkommen Maria hingibt und Sie in voller Freiheit in sich wirken lässt, wird sie gegen alle Versuchung geschützt, weil sie dann Marias Besitz und Eigentum wird und Maria Ihr Eigentum nicht durch die Werke ihres großen Widersachers (Satans) verunreinigen lässt. Alles, was wirklich in Marias Händen ruht, wird geheiligt.

♥ ♥ ♥

In dem Maβe, wie wir das uns von der Herrin aller Seelen in der vorliegenden Schrift gelehrte Wissen und die uns von Ihr gebotenen Gebete vertrauensvoll in unserem Alltag anwenden, kann und wird sich der Griff des Bösen auf diese Welt lösen. Der endgültige und vollständige Sieg der Himmelskönigin über Satan und seine Zerstörungswerke ist uns von Gott verheiβen worden. Dieser Sieg wird jetzt voll von der Herrin aller Seelen in Ihren Belehrungen und Anweisungen, und besonders in Ihrem gröβtenteils verborgenen Wirken in den Ihr vollkommen geweihten Seelen vorbereitet. Diese Schrift ist ein machtvolles und besonders aussagekräftiges Zeichen dafür. Diese Schrift ist mit der Kraft geladen, die Nebel der Verblendung, der Lüge, der Verwirrung und der so vielseitigen Versuchung aufzulösen. Wenn dieser Nebel aufzieht, wird die Morgensonne so sichtbar, wie sie wirklich ist: Die Frau in Ihrer Eigenschaft aller Eigenschaften, als Herrin aller Seelen, einschlieβlich der Teufel, und somit mit der uneingeschränkten Macht ausgestattet, seine Werke endgültig unwirksam zu machen. Gerade dort liegt die Verheiβung dieses Buches, und die Erwartung, welche die Himmelskönigin den Seelen gegenüber hegt, die sich Gott zu Ehren mit diesem Buch anfreunden werden.

In diesem Sinne verbinde ich mit Morgensonne und Nebel, diesem neuen Zweig am Baum der Wissenschaft des Göttlichen Lebens, eine groβe Hoffnung. Möge es von vielen Herzen so aufgenommen werden, wie es die Gottesmutter gemeint hat: als Zeichen einer unüberbietbaren Himmlischen Liebe.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Myriam, im Juli 2012

♥ ♥ ♥

1257. AUFOPFERUNGSGEBET AN DIE HERRIN ALLER SEELEN
ZUR ENTWURZELUNG VON ALLEM BÖSEN

(Myriam van Nazareth)

O Maria, verherrlichte Königin von allem Erschaffenen und mächtige Herrin aller Seelen,
Du, die Du die Frau bist, die Unbefleckte Empfängnis, die vollkommen Sündenlose, mit uneingeschränkter Macht über alle Finsternis,
Ich bringe Dir die Aufopferung aller Leiden meines Körpers, meines Geistes und meines Gemüts dar, ebenso wie die vollkommene, bedingungslose und ewige Weihe meines ganzen Lebens und meines ganzen Wesens.
Aufgrund dieser Selbstaufopferung flehe ich Dich an, geruhe, jetzt über die Seelen die Gnaden auszugieβen:

  • sämtliche Teufel, die auf der Welt herumgeistern, zu Deinen Füβen zu demütigen und sie unwirksam zu machen,
  • ihre Werke der Finsternis zu entkräften und deren Wirkungen in Gottes Licht aufzulösen, und
  • die Seelen, die durch sie gequält und in Finsternis untergetaucht werden, zu befreien und sie zum Licht der wahren Erkenntnis zu bringen.

Möge dadurch diese Aufopferung meines Selbst zu Deinen Füβen die unendliche Macht verherrlichen, die Dir von Gott geschenkt worden ist und durch welche Du Satan unter Deinen Füβen zerschmettern wirst.
Möge dieselbe Macht Tag für Tag mehr Seelen aus dem Griff der Finsternis befreien, durch die unendlichen und unerschöpflichen Verdienste der Leiden und des Kreuzestodes Jesu Christi, zur Verherrlichung des Dreifaltigen Gottes in Seinen Werken der Schöpfung, der Erlösung und der Heiligung, und zur Verherrlichung von Dir, Die Du Sein einmaliges Wunderwerk bist, die Brücke Seines endgültigen Sieges in allen Seelen.
Maria, mächtige Herrin über alle Finsternis durch Gottes Verheiβung, gründe nun Deine Herrschaft in allen Seelen, und zerschmettere in ihnen alle Werke, die nicht aus dem Licht geboren sind.

♥ ♥ ♥

LUX ENIM TENEBRAS SEMPER VINCIT

(das Licht besiegt wahrhaftig immer die Finsternis)