TOTUS TUUS, MARIA!

DIE VERHEIβUNG DES EWIGEN SOMMERS

Gottes Offensive des Lichts und der Liebe gegen das Böse

Myriam van Nazareth

dixitque Deus: "Fiat Lux", et facta est Lux

(und Gott sprach: "Es werde Licht", und es ward Licht)

Gott hat Seine Schöpfung aus Liebe und Licht erschaffen.

Die makellose, selbstlose Liebe ist die Essenz und der Kraftstoff des Lebens, denn sie ist das allumfassende Wesensprinzip von Gott Selbst.

Das Licht ist der Seinszustand Gottes, ein Zustand, der sich aus Seiner vollendeten Weisheit und der Fähigkeit zusammensetzt, das Leben in der vollkommenen Göttlichen Liebe instandzuhalten.

Der Seinszustand, der vollkommen von der Fülle des Lichts und der wahren Liebe durchdrungen ist, ist das Göttliche Leben, das Gott ebenbildliche Leben, das Gott von Anfang an für jede Menschenseele vorgesehen hat.

Die absoluten Gegenpole der Liebe und des Lichts sind die Sünde und die Finsternis. Die ab der Erbsünde sehr rasch anwachsende Sündhaftigkeit und Finsternis haben einen Groβteil von Gottes spürbarer Gegenwart in der Schöpfung durch Chaos, Elend, Unfrieden, Leid, Unrecht und Lieblosigkeit in ihren unzähligen Formen ersetzt.

Die Sünde ist die Unterschrift Satans, die sich durch die inneren Verfassungen einer Menschenseele auswirkt, damit die Letztgenannte ihm (Satan) in der Aufsässigkeit gegen Gottes Gesetz der Liebe folgt und sie dadurch bei jeder Sünde ihre Herzensverfassung derjenigen Satans ähnlicher macht, mit dem Ziel, die Werke und Pläne der Finsternis verwirklichen zu helfen.

Die Werke und Pläne der Finsternis bezwecken nur dies: den Werken und Plänen Gottes in der Schöpfung zu schaden, diesen entgegenzuwirken, sie abzubremsen, zu verunreinigen und durch all dies die Zeichen von Gottes Gegenwart aus der Schöpfung zu vertreiben und sie durch die Zeichen vom Feind des Göttlichen Lebens zu ersetzen. Was Satan letztendlich bezweckt, allerdings nie wird erreichen können, ist die Vernichtung von Gottes Werken und Plänen in der Schöpfung. Dasjenige, was aus dem Herzen Gottes hervorkommt, lässt sich nicht vernichten, denn es trägt in sich den Keim des Göttlichen Lebens und das Göttliche Leben ist unsterblich. Vernichten heiβt wesentlich: alles Leben herausnehmen. Etwas, das Träger eines Keims Göttlichen Lebens ist, lässt sich nicht das Leben nehmen solange auch nur ein einziger Funke wahrer Liebe wirksam bleibt.

Satan hat von Gott Erlaubnis erhalten, die Menschenseele zu versuchen, das heiβt: der Menschenseele seine eigenen Wünsche einzuflüstern, damit sich die Seele mit ihrem ganzen Tun und Lassen und ihren inneren Verfassungen für die Verwirklichung von Werken von Finsternis einsetzt. Gott hat dies erlaubt, damit sich die Menschenseele aus freiem Willen für Gott oder aber für Satan entscheiden möge, für das Licht und die Liebe oder aber für die Sünde und die Finsternis. Nur wenn die Menschenseele frei ihr Verhalten und ihre inneren Verfassungen bestimmen kann, haben diese für Gott einen Wert als Zeichen für die spontane Orientierung der Seele: Entscheidet sie sich für das Licht oder aber für die Finsternis, für ein Leben im Dienst an Gott oder aber für ein Leben im Dienst an den Werken der Finsternis, für eine durch die wahre Liebe oder aber eine durch Chaos, Elend, Unfrieden, Leid, Unrecht und Lieblosigkeit regierte Welt?

Deswegen liegt es vollkommen in den Händen der Menschenseelen, was mit der Welt geschieht, wie sich diese entwickelt und in welchem Maβe Gottes Werke in der Schöpfung tatsächlich ihre ursprüngliche Reinheit erhalten und am Leben bleiben. Aus diesem Grund darf in der Schöpfung das Feuer der wahren Liebe nie erlöschen. Da liegt der Kern der Mission, welche die Himmelskönigin von Gott erhalten hat, damit Sie diese durch Ihre Führung, Belehrung und innere Begleitung in und durch Menschenseelen in diesen Letzten Zeiten zur absoluten Krönung der Werke des Göttlichen Erlösers Jesus Christus, des Messias, vollbringt. Aus diesem Grund sollen diese Letzten Zeiten von einer Ära gefolgt werden, die unter der Bezeichnung 'das messianische Zeitalter' bekannt ist.

Die Morgendämmerung des messianischen Zeitalters soll die Stunde sein, in der Die Frau, Maria, die Führerin der Heere des Lichts, die Mutter des Messias, die Königin von Himmel und Erden und Herrin aller Seelen, vor den Augen der ganzen Schöpfung den Kopf der höllischen Schlange unter Ihrem Fuβ zermalmen soll, was ganz konkret heiβt, dass Sie, die Sie die Verkörperung der absolut heiligen Menschenseele, das vollkommene Spiegelbild des Göttlichen Lebens und vom Herzen Gottes ist, Satan dadurch endgültig seine ganze Macht rauben soll, dass Sie seinen ganzen Werken und Plänen unter der Macht der vollendeten Liebe jegliche Wirkung nimmt. Mit dem vollendeten Triumph der Frau über Satan will Gott gegenüber diesem Letztgenannten das groβe Zeichen für die Macht der vollkommenen Heiligkeit – das heiβt: der vollkommen gelebten selbstverleugnenden Liebe und der vollkommen gelebten Fülle der Gnade – der erschaffenen Menschenseele über alle Finsternis setzen.

In jener Stunde soll die Ehre der Menschenseele von Gott endgültig wiederhergestellt werden: Durch die Erbsünde hat die Menschenseele die Würde der vollkommenen Heiligkeit verworfen und hat sie diese Verwerfung dadurch immer betonter bekräftigt, dass seitdem von der ganzen Menschheit Billionen von Sünden begangen worden sind. Durch Marias Unbefleckte Empfängnis lieβ Gott Sein erstes mächtiges Widerwort gegen die Finsternis auf die Schöpfung herabstrahlen. Durch Marias vollkommen makelloses, sündenloses Leben wurde dieses Göttliche Widerwort seitens des freien Willens einer erschaffenen Seele bekräftigt. Dies war von gröβter Bedeutung im Hinblick auf den endgültigen Sieg der Liebe und des Lichts, den Gott der Menschheit dadurch in Aussicht stellte, dass Er diese makellos heilige Seele kraft der Vermählung zwischen einer Göttlichen Verfügung und einem menschlichen Willen (Marias Ja-Wort) zu einem lebendigen Tabernakel des Gott-Menschen, des Christus, gestaltete, der als Messias das Erlösungsmysterium vollziehen sollte.

Jesus Christus beschloss Sein irdisches Leben mit einem absolut vollkommenen Leiden und Kreuzestod zur Krönung sämtlicher Prüfungen, welche Er während dreiunddreiβig Jahren in einer Verfassung der absolutesten selbstlosen Liebe, der vollkommenen Annahme der Göttlichen Verfügungen und der vollkommenen Weihe zugunsten des Göttlichen Heilsplans für die Seelen aller Zeiten getragen hatte.

Vom Kreuz herab gebar der sterbende Jesus eine heilige Kette, mit welcher Er bezweckte, das Feuer und das Licht Seiner absoluten Liebe und Seines absoluten Opfers instandzuhalten, bis Er kraft eines Göttlichen Erlasses wiederkommen soll um in allen Herzen guten Willens den Thron zu besteigen. Diese Kette wurde im Feuer der goldenen Worte "Frau, siehe Deinen Sohn; Sohn, siehe deine Mutter" geschmiedet, durch welche Er Maria den Seelen und die Seelen Maria gab. Dadurch wurde Maria wenige Augenblicke vor dem erlösenden Kreuzestod des Messias zur Mutter und inneren Führerin aller Seelen guten Willens, d.h. sämtlicher Seelen, die bereit sein sollten, in der Nachfolge Christi ihren freien Willen voll und ganz mit dem Willen Gottes verschmelzen zu lassen als höchstes Zeichen der Würdigung des Opfers, das ihnen das Ewige Leben ermöglicht hat, ebenso wie der Würdigung von Demjenigen, der dieses Opfer in vollkommener Selbstverleugnung zu ihren Gunsten vollzogen hat.

Gott hat da eine vollkommene Vermählung zwischen der Gottheit und der erschaffenen Menschenseele vorgesehen: In der Gestalt der Mensch gewordenen Gottheit hat Jesus Christus ein allumfassendes Opfer vollbracht, das mit der Macht bekleidet ist, der Finsternis ihre Auswirkungen in jeder Seele zu nehmen, die sich voll und ganz, spontan, freiwillig und aus einer möglichst reinen selbstlosen Liebe danach sehnt, dieses Opfer durch sämtliche Prüfungen und Kreuze ihres eigenen Lebens zu 'ergänzen'. In Maria ist die erste erschaffene Menschenseele aufgestanden, die auf vollkommene Weise in sich die Verfassungen gelebt hat, die uneingeschränkt mit den Verfassungen des Göttlichen Christus verschmolzen sind. Sie bekräftigte dadurch gleichsam die vollkommene Orientierung der erschaffenen Seele an Gott, an der wahren Liebe, an der Fülle des Lichts. Die Göttliche Natur (Jesus Christus), die Mensch geworden ist, vermählt sich für die Ewigkeit mit der menschlichen Natur (Maria), die ein Leben führt, das ihre Seele zum vollkommensten Ebenbild Gottes erhebt, und in dieser Vermählung wird gegenüber Satan das Zeichen gesetzt, dass die Gottheit und die Menschenseele ihn gemeinsam in vollkommener Einheit des Herzens besiegen, seine Werke voll und ganz lähmen und deren Wirkungen ausrotten sollen, trotz der Tatsache, dass diese Werke während der ganzen Menschheitsgeschichte seit der Erbsünde anscheinend vollkommen von der Finsternis beherrscht worden sind.

So sollte Maria, die Verkörperung der vollkommen heilig erschaffenen Seele, deren Herz seit Ihrem Ja-Wort, dem Wort Ihrer vollkommenen Hingabe an die Vollendung von Gottes Heilsplan, vollkommen eins mit dem Herzen des Gott-Menschen war und die kraft Ihrer Fülle der Gnade in Ihren ganzen inneren Verfassungen voll und ganz vom Licht und Feuer des Heiligen Geistes durchdrungen war, im wahren Sinne des Wortes Herrin aller Seelen werden: innere Führerin, innere Umgestalterin, Wegweiser zur Vollendung der Einheit der Seele mit den erlösenden Verfassungen Christi, und durch dies alles die wahre Herrin für jede Seele, die sich von ganzem Herzen, bewusst, spontan, freiwillig, bedingungslos, lebenslänglich und uneingeschränkt unter Einsatz ihres ganzen Lebens in die Verwirklichung der Werke einschalten sollte, über welche Maria von Gott die Führung erhalten hatte und die im Grunde genommen nichts weniger als die Werke sind, durch welche Gott versucht, Sein Licht und Seine Liebe in allen Seelen Wurzeln schlagen zu lassen, damit das wuchernde Unkraut der Finsternis in der ganzen Schöpfung ausgerottet werden möge.

Maria ist die Führerin und Wegweiserin während der letzten Vorbereitung des endgültigen Sieges des Lichts und der Liebe über die Finsternis und die Sünde, und dadurch der Ausrottung einer jeden Spur von Chaos, Elend, Unfrieden, Leid, Unrecht und Lieblosigkeit in allen Herzen und zwischen allen Geschöpfen.

Durch die Erbsünde ist die Sonne der wahren Liebe in der ganzen Schöpfung verschleiert. Dieser Wolkenschleier ist durch unzählige Sünden und eine zügellose Zunahme der Finsternis in den inneren Verfassungen von immer mehr Menschenseelen immer dicker geworden. Durch diese Finsternis erreicht immer weniger Licht und Wärme von der Sonne der Göttlichen Liebe die Oberfläche der Schöpfung, sodass in zahlreichen Seelen ein spiritueller Winter herrscht. Die Herrin aller Seelen hält den Seelen nunmehr betonter denn je zuvor die Verheiβung des Ewigen Sommers vor: Sie ist die Morgendämmerung eines Zeitalters, in dem die Sonne der wahren Liebe so sehr an Kraft gewinnen soll, dass sie in der Lage ist, jegliche Finsternis zu vertreiben. Gott schaut nun sehnsüchtig und erwartungsvoll auf die Menschenseelen in der Hoffnung, dass die beispiellose Ergieβung der Gnaden, die unter anderem durch die Belehrungen im Rahmen der Wissenschaft des Göttlichen Lebens vergönnt werden, so viele Seelen so tief berühren mögen, dass sich diese von ganzem Herzen spontan, freiwillig, bedingungslos und lebenslänglich mit Einsatz ihres ganzen Tuns und Lassens, ihrer ganzen Prüfungen und Kreuze und ihrer ganzen inneren Verfassungen der Herrin aller Seelen hingeben unter unaufhörlicher und aufrichtiger Anwendung des heiligsten Bundes der vollkommener Weihe.

Die Königin von Himmel und Erden, von Gott zur Herrin aller Seelen auserwählt und durch eine lebenslängliche makellose Anwendung der Fülle der Gnade in diesem Titel bestätigt, ist seit Ihrer Unbefleckten Empfängnis die Morgendämmerung des Sommertags, der die Gründung von Gottes Reich auf Erden bezeugen soll. Die Sonne, die aufgrund der vollkommenen Vermählung zwischen der Gottheit und der makellos heiligen Menschenseele (Maria) aus dieser Morgendämmerung hervorkam ist Christus, der am Kreuz von Golgotha die Verheiβung des Ewigen Sommers in ihrer Fülle strahlen lieβ. Die Morgendämmerung ist die Geburt der Zeit, welche die Nacht besiegt und sämtliche Spuren, die darauf hinweisen, dass es eine Nacht gegeben hat, auslöscht. Aus der Morgendämmerung steht die Sonne auf: Christus steht aus Maria auf und strahlt in der Fülle des Lichts. Die ewig gültige Wirkung der Vermählung zwischen der Gottheit und der erschaffenen Menschenseele kommt in der Tatsache zum Ausdruck, dass die Sonne (Christus) die Schöpfung bestrahlt, sie beleuchtet und aufwärmt im Zusammenwirken mit ihren Strahlen (Maria, der Trägerin der Gnaden Gottes zu den Menschenseelen guten Willens).

Maria versucht möglichst viele Seelen tief innerlich dermaβen umzugestalten, dass diese im Hinblick auf die gröβtmögliche Empfänglichkeit für die Fülle Christi vorbereitet und gebildet werden: In dem Maβe, wie die Seele die Sonnenstrahlen (Maria) in sich aufnimmt, trinkt sie die Sonne Selbst (Christus) in sich auf, sodass die Verschmelzung der Seele mit Maria sie automatisch für die Verschmelzung mit Jesus Christus – Gott) aufschlieβt und folglich in einen zunehmenden Stand als Gottes Ebenbild gipfelt. So soll in jeder einzelnen Seele der Ewige Sommer geboren werden. Die verheiβene Wiederkunft Jesu Christi ist gerade diese: Seine uneingeschränkte Geburt in den Menschenherzen, sodass diese in einen Stand inneren Lebens hinüberflieβen, der ununterbrochen Licht und Liebe durch die Schöpfung verbreitet.

So sieht Gottes Verheiβung aus, und dies zu verwirklichen ist die Lebensaufgabe einer jeden Menschenseele. Die Seelen, die in der heutigen Zeit leben, stehen dadurch an der Schwelle der Wiedergeburt des irdischen Paradieses, einer Wiedergeburt, die Gott bereits in Marias Unbefleckter Empfängnis abgebildet hat. Uns obliegt nunmehr die groβe Verantwortung, Gottes 'Traum' durch eine strikte Nachfolge des Bildes der Heiligkeit verwirklichen zu helfen, das Er uns in Maria vorgehalten hat, und auβerdem in strikter Nachfolge unserer Berufung zum Ergänzen des Erlösungsopfers Christi durch eine bedingungslose uneingeschränkte Verschmelzung unseres freien Willens mit Gottes Willen, der nichts anderes bezweckt als die Gründung Seines Reiches der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens unter allen Geschöpfen. Drei Dinge sind dazu für jede Menschenseele unentbehrlich:

  1. dass sie nur noch dazu lebt, die bedingungslose, selbstlose Liebe intensiv zu verbreiten und zu leben;
  2. dass sie sich dabei ständig vor Augen hält, dass jede Einzelheit ihrer inneren Verfassungen und ihres ganzen Tuns und Lassens sich auf die ganze Schöpfung und sämtliche Geschöpfe auswirkt, einschlieβlich ihrer selbst;
  3. dass sie sich voll und ganz dessen bewusst bleibt, dass sie nur dazu auf Erden lebt, eine Lebensaufgabe im Dienst an Gottes Heilsplan und somit an der Gründung von Gottes Reich auf Erden zu erfüllen, und dass sie bei der Erfüllung dieser Aufgabe lediglich ein Rädchen in einem riesigen System ist, ein Rädchen unter sehr vielen, dessen Wirkung riesige Folgen für das Funktionieren des Ganzen hat, dass allerdings trotzdem das Rädchen an und für sich, als 'Ding an sich', unbedeutend ist. Der Wert einer Seele und ihres Lebens wird nur durch das Maβ und die Art und Weise bestimmt, wie sie ihre Lebensaufgabe erfüllt, jeden Augenblick eines jeden Tages.

Der Ewige Sommer von Gottes Reich auf Erden muss durch einen Frühling der wahren Liebe in den Menschenseelen verbreitet werden. Aus den Frühlingsblüten heiliger Leben – d.h.: Leben, die Heil über die Schöpfung bringen helfen – bereitet die Göttliche Gnade die Sommerfrüchte. Der goldene Weg aus dem Winter durch den Frühling in den Sommer läuft durch die Menschenherzen: Die Finsternis und Kälte des Winters können nur durch das Licht und die Wärme der selbstlosen Liebe von Menschenseelen zu allen ihren Mitgeschöpfen (Menschen, Tieren, sogar der Umwelt) und zu Gottes Plänen und Werken, insbesondere zur Göttlichen Verheiβung des Ewigen Sommers, endgültig vertrieben werden.

Myriam, im Juni 2019


Die Himmelskönigin inspiriert das nachfolgende Schema bezüglich

Gottes Erwartungen gegenüber jeder Menschenseele

in deren Eigenschaft als
Werkzeug für die Verwirklichung von Gottes Werken und Plänen

Die Herrin aller Seelen unterrichtet bereits seit Jahren, dass jede Menschenseele nicht für sich selbst auf Erden lebt, sondern dass die Lebensaufgabe einer jeden Seele ausschlieβlich darin besteht, dass sie lebenslänglich eine Rolle als Werkzeug in Gottes Hand zu erfüllen hat. Alle Menschenseelen gemeinsam tragen die Verantwortung dafür, Gottes Reich auf Erden gründen zu helfen. Die Gründung von Gottes Reich auf Erden wird nicht von Gott aufgenötigt, sondern muss aufgrund einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem freien Willen von Menschenseelen (dem aufrichtigen Sehnen danach, dass Gottes Reich auf Erden gegründet werden möge) und dem Willen Gottes (der die Gründung Seines Reiches auf Erden zum einzigen Ziel Seines Heilsplans gemacht hat) zustande kommen.

Gottes Erwartungen gegenüber jeder Menschenseele lassen sich im nachfolgenden Schema zusammenfassen:

  1. Die Menschenseele ist von Gott nicht dazu erschaffen worden, ein Leben als isoliertes Element zu führen, sondern als Element, das ununterbrochen Teil des Netzwerks der ganzen Schöpfung und in diesem Netzwerk tätig ist. Aus diesem Grund hat das ganze Tun und Lassen, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl und jeder Wunsch einer Menschenseele automatisch Auswirkungen auf das ganze Netzwerk, auch in den Augenblicken, in denen die Seele den Eindruck hat, sie wäre nicht tätig bzw. in denen sie keine einzige wahrnehmbare Handlung vornimmt. Gott erwartet von jeder Seele, sie möge dies nie aus den Augen verlieren und ihre ganzen Verfassungen im Einklang mit dem Herzen Gottes und im Hinblick auf die Vollendung Seines Heilsplans leben und tragen, und sie möge sich dessen bewusst bleiben, dass in der Schöpfung jedes Geschöpf mit jedem anderen Geschöpf verbunden ist. Wegen dieser ständigen Verbundenheit zwischen allen Geschöpfen hat jede Verfassung von Licht und Liebe eine positive Auswirkung auf die ganze Schöpfung, hat jede Verfassung von Finsternis eine negative Auswirkung auf die ganze Schöpfung, und kehren sich jede Verfassung von Finsternis und jede Sünde automatisch auch gegen die Seele selbst, von der diese ausgehen;
  2. Die Menschenseele ist von Gott als Krone der Schöpfung erschaffen worden, und aus diesem Grund erwartet Gott von ihr, dass sie Seine Gegenwart allen ihren Mitgeschöpfen – Mitmenschen und Tieren, sogar der Pflanzenwelt – gegenüber spürbar macht. Konkret heiβt dies ein aufrichtiges, beharrliches und bedingungsloses Anstreben wahrer selbstloser Liebe in ihrem ganzen Tun und Lassen und in allen inneren Verfassungen (Gefühlen, Gedanken, Wünschen);

  3. Jede Menschenseele ist auf Erden, damit sie eine doppelte Aufgabe vollbringt:

    • damit sie die Liebe, die sie in den unterschiedlichsten Gnaden und Werken von der Göttlichen Vorsehung erhält, in sich einbaut zwecks ihres eigenen seelischen Wachstums, ihrer Blüte und Vervollkommnung, und
    • damit sie diese Göttliche Liebe ebenfalls ständig in ihr ganzes Umfeld, d.h. zu allen Mitgeschöpfen, mit denen sie durch Gottes Vorsehung in Berührung gebracht wird – sogar wenn diese Berührung einmalig und von ganz kurzer Dauer ist – hinüberflieβen lässt.

    So bildet die Schöpfung wesentlich ein Netzwerk von Liebe, das sich aus den nachfolgenden Komponenten zusammensetzt:

    • den Knotenpunkten des Netzes, d.h. sämtlichen einzelnen Geschöpfen;
    • den unzähligen Kanälchen, die sämtliche Geschöpfe unter sich gegenseitig verbinden, d.h. sämtlichen gegenseitigen Kontakten und Beziehungen, nicht nur im physischen Sinn des Wortes, sondern sogar in gegenseitigen Gedanken und Gefühlen.
  4. Die Menschenseelen sind von Gott als die gröβten Knotenpunkte im Netzwerk Seiner Schöpfung erschaffen worden. Sie sind die einzigen Geschöpfe, die sich heiligen können, und Gott erwartet von ihnen, dass sie dies tatsächlich innerhalb der ihnen zugeteilten Lebenszeit tun, deren Dauer von Gottes Weisheit und Vorsehung je nach den Nöten Seines Heilsplans für die ganze Schöpfung bestimmt wird. Die Menschenseelen sind ebenfalls die einzigen Geschöpfe, die sich versündigen können. Aus diesem Grund obliegt ausschlieβlich den Menschenseelen die Verantwortung für den Stand der Schöpfung und die Entwicklungen in der Welt;

  5. Gott erwartet von der Menschenseele, dass sie nie ein Mitgeschöpf – sei es Mensch sei es Tier – auf irgendeine Weise behandelt, die von der vollkommen selbstlosen Liebe, der Sanftheit, der Dienstbarkeit, der Hilfsbereitschaft und der aufrichtigen Einfühlung in die Gefühle und Lebensumstände dieses Mitgeschöpfes abweicht bzw. diese Verfassungen nur mangelhaft in sich trägt.

Die nachfolgenden Texte beziehen sich ebenfalls unmittelbar auf den Kampf gegen das Böse. Die Texte lassen sich durch Anklicken des gewünschten Titels aufrufen:

Zum Schluss dieses Themas folgt der äuβerst wichtige Aufruf seitens der Herrin aller Seelen aus dem Januar 2019:

TOTUS TUUS, MARIA!

Daueraufruf seitens der Herrin aller Seelen zwecks

INSTANDHALTUNG, FÖRDERUNG UND WIEDERHERSTELLUNG DER WÜRDE
aller Geschöpfe als unabdingbare Bedingung für die
VOLLENDUNG DER GRÜNDUNG VON GOTTES REICH AUF ERDEN

Myriam van Nazareth

"(...) Deswegen rufe Ich jede Menschenseele dazu auf, die wahre, bedingungslose, selbstlose Liebe jedem Mitgeschöpf gegenüber in Anwendung zu bringen, egal ob dieses Mitgeschöpf in irgendwelcher Hinsicht 'anders' ist oder nicht, und jegliche Neigung zum Rassismus und zur Diskriminierung radikal aus sich zu verbannen. (...)" (Maria, Königin von Himmel und Erden, Anfang Januar 2019)

Maria, die Himmelskönigin und Mutter Christi, hat das Maria Domina Animarum Werk gegründet als Ihr 'Apostolat der wahren Liebe, der wahren Hoffnung, der Ermutigung und der Fülle der Wahrheit'. Alles in der Schöpfung dreht sich um die wahre Liebe. Gott hat alles durch die wahre Liebe erschaffen, Er hat Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt um die Menschenseelen durch die Fülle der selbstlosen Liebe aus den Wirkungen der Sünde zu erlösen, und Er heiligt Seelen, die Sein Gesetz der wahren Liebe wahrhaftig leben (das heiβt: die diese Liebe bedingungslos ihren Mitgeschöpfen gegenüber in Anwendung bringen), damit sie die Ewige Glückseligkeit im Himmel erben können.

Die wahre Liebe ist die Essenz von allem Leben. Jedes Geschöpf bleibt nur dank der Strömung von Gottes Liebe durch die Schöpfung am Leben. Die wahre Liebe erschafft, erlöst, heiligt und heilt. Gott will durch Vollendung Seines Heilsplans Sein Reich der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens zwischen allen Geschöpfen auf Erden gründen. Jede Menschenseele ist nur dazu auf Erden, damit sie dazu beiträgt, Gottes Heilsplan zu vollenden, denn Gott vollbringt Seine Werke auf Erden vorzugsweise durch die Menschenseelen.

Jedes Geschöpf hat innerhalb des Netzes der Schöpfung eine eigene Berufung und Rolle zu erfüllen. Ein Mensch hat bestimmte Merkmale (Hautfarbe usw.) weil Gott damit bestimmte Zwecke verfolgt, sowohl zugunsten dieses Menschen als zugunsten eines jeden Mitmenschen, mit dem er irgendwann in Berührung kommen soll. Durch diese Unterschiede versucht Gott jede Seele zur Vollkommenheit zu führen.

Die Fruchtbarkeit und Reife einer Seele hängt ausschlieβlich vom Maβ ab, wie sie von Herzen, spontan, freiwillig, bewusst, aktiv, bedingungslos, beharrlich und auf selbstverleugnende Weise Liebe lebt und um sich herum verbreitet, und zwar allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber, ohne irgendwelchen Unterschied und ohne Vorurteile.

Eines der Elemente der wahren Liebe ist der Respekt für die Eigenheit aller Mitgeschöpfe, die Annahme dieser Eigenheit, Abstand von jeglichem Urteil bezüglich irgendwelcher Unterschiede zwischen Mitgeschöpfen und sich selbst, und das aufrichtige Sehnen danach, die Würde aller Mitgeschöpfe zu akzeptieren, zu verteidigen, instandhalten zu helfen und erforderlichenfalls wiederherzustellen, sowohl in der eigenen direkten Einstellung diesen Mitgeschöpfen gegenüber wie durch die Verteidigung des Images dieser Mitgeschöpfe und die öffentliche Reinigung desselben Dritten gegenüber.

Die Himmelskönigin ruft aus diesem Grund alle Menschenseelen mit gröβter Betonung dazu auf, in ihren tiefsten inneren Verfassungen, Gesinnungen und Einstellungen und in ihren ganzen Gedanken und Gefühlen Folgendes voll und ganz zu entwurzeln:

  • jegliche Neigung zum Rassismus gegenüber jedem Mitmenschen mit einer anderen Hautfarbe;
  • jegliche Neigung zur Diskriminierung gegenüber jedem Mitmenschen, der auf welche Weise auch immer 'anders' ist als sie selbst, sei es was die unterschiedlichsten physischen Merkmale angeht, sei es was das Geschlecht, den Glauben, die Muttersprache, den kulturellen Hintergrund, das Bildungsniveau usw. angeht;
  • jegliche Neigung zur Misshandlung, Demütigung, zum Mangel an Respekt oder dazu, Mitmenschen die Würde zu nehmen, die irgendwie 'anders' sind als sie selbst, und ähnliche Neigungen allen Tieren gegenüber.

Die Gottesmutter weist darauf hin, dass die ganze Schöpfung nur in dem Maβe das Ideal der wahren Liebe und des wahren Friedens, das Gott für Seine Schöpfung beabsichtigt hat, verwirklichen kann, wie jede Menschenseele die obenerwähnten Neigungen von Herzen, spontan, bewusst, bedingungslos und vollkommen aus ihren tiefsten inneren Verfassungen entfernt. In Marias Auftrag zitiere ich die Worte, die Sie um den Neujahrstag 2019 herum zu mir sprach:

"Gott bezweckt, durch alles Tun und Lassen, alle Worte, alle Gedanken, Gefühle, Wünsche, Bestrebungen und alle inneren Verfassungen aller Menschenseelen Sein Reich der vollkommenen Liebe und des vollkommenen Friedens auf Erden zu gründen. Diese Gründung kann nicht vollendet werden solange Menschen an Rassismus, Diskriminierung und Mangel an liebevollem Respekt für die Würde eines jeden Mitgeschöpfes – Mensch und Tier – festhalten, das anders ist als sie selbst sind, anders als sie erwarten würden, oder das auf irgendwelche Weise 'nicht zu den eigenen Vorstellungen oder Vorzügen zu passen scheint'.

Kein einziges Geschöpf ist minderwertig im Vergleich zu einem anderen. Gott hat weiβe und farbige Menschen gleich lieb und verlangt, dass Menschen mit verschiedener Hautfarbe diese nichtdiskriminierende Liebe ohne jegliches Vorurteil und bedingungslos zu einander durchströmen lassen. Er verlangt ebenfalls, dass kein einziges Tier Opfer von irgendwelchem Mangel an aufrichtiger Liebe wird. Es gibt keinen anderen Weg um die Göttliche Liebe vollkommen ungehemmt durch das ganze Netz der Schöpfung strömen zu lassen. Diese ungehemmte Durchströmung seitens jeder Menschenseele allen ihren Mitgeschöpfen gleich welcher Art, Gattung oder Rasse bzw. mit gleich welchen Merkmalen gegenüber, ist die unabdingbare Bedingung für die Vollendung von Gottes Reich auf Erden.

Deswegen rufe Ich jede Menschenseele dazu auf, die wahre, bedingungslose, selbstlose Liebe jedem Mitgeschöpf gegenüber in Anwendung zu bringen, egal ob dieses Mitgeschöpf auf irgendwelche Weise 'anders' ist oder nicht, und jegliche Neigung zum Rassismus und zur Diskriminierung radikal aus sich zu verbannen.

Diskriminierendes Denken, d.h. Fühlen und Denken einem Mitgeschöpf gegenüber, aufgrund der Tatsache, dass dieses Mitgeschöpf 'anders' ist was seine Hautfarbe oder irgendwelches andere Merkmal angeht, ist nicht mit der Würde vereinbar, welche Gott der Menschenseele geschenkt hat. Keine einzige Menschenseele ist in Gottes Augen minderwertig noch überlegen im Vergleich zu irgendwelcher anderen Menschenseele. Für Gott wird der Wert eines Menschen innerhalb des Netzes der Schöpfung ausschlieβlich durch seine Herzensverfassungen bestimmt, durch das Maβ, wie dieser Mensch in seinem ganzen Tun und Lassen und allen seinen inneren Verfassungen, Gefühlen und Gedanken ein Kanal von Liebe und Licht ist. Sein Wert in Gottes Augen wird in keinerlei Hinsicht durch Merkmale bestimmt, die mit seiner vergänglichen stofflichen Natur im Zusammenhang stehen, wie z.B. die Hautfarbe.

Jeder Unterschied an äuβeren Merkmalen, unter anderem was die Hautfarbe angeht, ist von Gott Selbst so vorgesehen, weil Er damit einen Plan zur Vollendung Seines Heilsplans für die ganze Schöpfung verfolgt. Aus diesem Grund ist jede Form der Diskriminierung und des Rassenhasses ein Verstoβ gegen Gottes Gesetz der wahren Liebe und soll deswegen als Sünde betrachtet werden.

Gib diesen Aufruf bekannt, verbreite ihn und lenke ständig die Aufmerksamkeit auf ihn, denn er kommt unmittelbar aus dem Herzen der Ewigen Liebe hervor". (Worte Mariä, der unbefleckten Gottesmutter).

Die Himmelskönigin erinnert daran, dass wahre Liebe die Verfassung ist, in welcher sämtliche Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen der Seele von ganzem Herzen, freiwillig und spontan daran orientiert sind, unter anderem die Würde eines jeden Mitgeschöpfes als Werk Gottes uneingeschränkt und unverletzt instandzuhalten und zu verteidigen.

Jedes Geschöpf besitzt eine Würde. Die Würde ist die Eigenheit des Geschöpfes, das eine bestimmte Würde besitzt so wie es ist, ungeachtet seiner spezifischen Merkmale, gerade weil es in Gottes Intelligenz und Weisheit entstanden ist um genau so, wie es ist, Seinem Plan mit der Schöpfung zu dienen. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass jeder Mensch voll und ganz erkennt, dass sich Satan zum Ziel gesetzt hat, Gottes Schöpfung und alle Seine Werke zu zerstören. Zu diesem Zweck geht er bis zum Äuβersten um der wahren Liebe die Würde zu nehmen, weil die wahre Liebe die treibende Kraft aller Göttlichen Werke ist. Dazu stachelt er Menschen gegeneinander auf, damit sie die Liebe schwächen, sich gegenseitig entmutigen in der Anwendung der Liebe, und sich gegenseitig die Würde nehmen durch die unterschiedlichsten Äuβerungen des Mangels an Respekt, durch Beleidigungen, Qual, Folter, Unterwerfung, Sklaverei usw....

Wiederholt sprach die Himmelskönigin diesbezüglich zu Myriam. Führen wir drei solcher Offenbarungen auf:

19. Januar 2007

"Jede Seele ist Gegenstand eines heftigen Kampfes zwischen Gott, ihrem tatsächlichen Eigentümer, und den Kräften der Finsternis. Die Seelen würden dies besser begreifen wenn sie gewissermaβen erkennen könnten, welchen Wert eine Seele hat. Jede Seele enthält ein Göttliches Element, den Keim der Heiligkeit. So wie ein kleiner Samen sämtliche Lebensgrundsätze und Entwicklungsmöglichkeiten einer bestimmten Pflanzengattung in sich trägt, so trägt dieser Keim einen unübersehbaren Fächer an Möglichkeiten um die Seele nach Gottes Bild wachsen zu lassen. Aus diesem Grund sind in Gottes Augen die beiden nachfolgenden Entwicklungen abscheuerregend:

  1. Eine Seele, die sich vollkommen vom Göttlichen Bild, von der Verfassung von Gott Selbst abdriften lässt, mit anderen Worten eine Seele, die sich selbst jede Würde nimmt.
  2. Eine Seele, die anderen Seelen die Würde nimmt, zum Beispiel dadurch, dass sie diese vernachlässigt, foltert, quält, tief demütigt, geistig oder emotional zerstört, oder von Gott entfernt.

Durch die Jahrhunderte haben unzählige Seelen sich selbst in einer dieser beiden Kategorien untergebracht. Wenn die Seele sich selbst oder einer anderen Seele die Würde nimmt, ergibt sich eine vollkommene Blockade in der Strömung der Liebe, der Hoffnung und des Glaubens. Eine Seele, die in einer solchen Verfassung versinkt, lebt nicht länger gemäβ Gottes Gesetz, sondern folgt dem Gesetz der Triebe und lässt sich nur noch von der Sucht nach Genuss, Macht und Anerkennung, Hochmut, von vollkommener Lieblosigkeit, von der Sucht nach Vernichtung, Sittenlosigkeit und einem Bedürfnis danach treiben, Uneinigkeit und Zwietracht in Gottes Schöpfung zu bringen. Sie wird von Kräften angetrieben, die ihr keine Ruhe in der Bestrebung danach vergönnen, Gottes Werke und Pläne zu unterminieren. In dieser Seele stirbt jegliche Weisheit, und alles, was sie an Gott erinnert, wird radikal verbannt".

18. Februar 2009

"Ich rufe jede Seele betont zur wahren Nachfolge Christi auf, indem sie zu Quellen der wahren Liebe, des Glücks und der Geborgenheit für alle ihre Mitgeschöpfe – Menschen und Tiere – wird. Vergesst nie, dass Gott, die Ewige Liebe, alles was die Seele ihren Mitgeschöpfen gegenüber tut, so empfindet, als ob es unmittelbar Ihm gegenüber getan wird. Auch Ich Selbst spüre alles, was in allen Geschöpfen vorgeht, und alle Qualen, die sie an Körper, Herz und Geist leiden. Je nach den Gefühlen, welche die Seele während ihres irdischen Lebens Gott geschenkt hat – Glück, Liebe, Schmerz oder Qual – wird Er diese Seele richten. Licht schafft mehr Licht, Finsternis schafft mehr Finsternis. Wer der Finsternis dient, wird Finsternis ernten, während des irdischen Lebens und nachher. Wer Licht und Liebe sät, wird Licht und Liebe ernten, während des irdischen Lebens und nachher. Das Licht, das von einer Seele verbreitet wird, soll ihr hundertfach als Weisheit zurückgegeben werden. Die Liebe, die von einer Seele verbreitet wird, soll ihr hundertfach als Glück zurückgegeben werden.

Mögen die Seelen diese Worte betrachten und in Erfüllung bringen wie einen brennenden Aufruf zur Wiederherstellung der Würde aller Geschöpfe – Menschen und Tiere –, denn jedes Geschöpf trägt in sich Gottes Unterschrift. So wie eine Seele ein Mitgeschöpf behandelt, so behandelt sie eigentlich Gott Selbst. Jeder Umgang mit einem Menschen oder einem Tier, der nicht von wahrer, uneigennütziger, selbstloser Liebe erfüllt ist, schafft ein Hindernis in der Strömung der Göttlichen Liebe. Helft Mir, jede Finsternis aus allen Beziehungen unter Menschen und zwischen Menschen und Tieren zu entfernen, damit Gottes Reich früher auf Erden gegründet werden kann. Helft mir, Satan dadurch einer seiner mächtigsten Zerstörungswaffen zu berauben: der Waffe des Mangels an Liebe von vielen Seelen gegenüber ihren Mitgeschöpfen. Je nachdem der Liebesstrom freier und kräftiger kreist, wird die ganze Schöpfung mehr von der Kraft Gottes durchdrungen und wird das wahre Glück in einer größeren Anzahl von Seelengärten blühen. Wahre Liebe schafft Leben und Glück; Hass, Missachtung und schlechte Behandlung schaffen Finsternis und Unglück, für das Opfer, aber in einem noch viel höheren Maβe für die schuldige Seele. Öffnet eure Herzen und erfahrt, wie sich jede Tat und Äußerung der Liebe vervielfacht und sie zu euch in Form des wahren Friedens Christi zurückkehrt".

19. Februar 2009

"Ich habe euch gestern aufgerufen, dazu beizutragen, die Würde eines jeden Mitgeschöpfes – Mensch und Tier – dadurch aufrecht erhalten oder aber wiederherstellen zu helfen, dass ihr Gottes Liebe durch euch hindurch zu allen euren Mitgeschöpfen strömen lasst. So oft beraubt eine Seele ihr Mitgeschöpf seiner Würde, weil es 'anders' ist als sie selbst oder weil sie es als 'minderwertig' betrachtet. Ich betone, dass kein einziges Geschöpf minderwertig ist. Jedes Geschöpf ist deswegen mit spezifischen Eigenschaften versehen, weil Gottes Weisheit dies so verfügt hat, weil Gott damit eine Absicht verfolgt. Die Seele, die ein Mitgeschöpf seiner Würde beraubt, indem sie es auf eine Art und Weise behandelt, die nicht dem Gesetz der Liebe entspricht, ist in Wirklichkeit damit beschäftigt, an Gottes Werken Kritik zu üben und die Wirksamkeit derselben zu beeinträchtigen und Seine Weisheit zurückzuweisen. Deswegen ist jede Handlung oder jedes Wort, wodurch einem Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – physischer, emotionaler oder geistiger Schaden zugefügt werden kann, ein Werk der Finsternis und somit eine Sünde bzw. die Äußerung einer Untugend.

Bedenkt immer, dass ein Geschöpf so ist, wie es ist, weil Gott diese spezifische Verfassung innerhalb Seines großen Heilsplans braucht. Bedenkt immer, dass ein Mensch an einem gewissen Ort geboren wird, zu einer bestimmten Rasse gehört, usw., weil er Gottes Plan gemäß an jenem Ort geboren werden musste und innerhalb jener Gesellschaft und jener Rasse eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Respektiert das alles, denn es ist Gottes Werk, das durch eine unfehlbare Intelligenz gesteuert wird, die diejenige des Menschen weit übersteigt. Auch die Feststellung des 'Anders-Seins' eines Mitmenschen, das auf Abweichungen in der Tugend basiert, darf nicht durch schlechte Behandlung oder Verurteilung beantwortet werden, sondern durch Gebet um Befreiung und Wohlbefinden der betreffenden Seele.

Missachtet auch nicht ein Tier aufgrund seiner Eigentümlichkeiten, äußerer Erscheinung, Verfassungen oder sogenannter Minderwertigkeit. Gott hat alle diese Merkmale in diesem Tier zusammengebracht, damit sich die Menschenseele über diese Vielseitigkeit und über alle sich daraus ergebenden Zeichen von Gottes vollendeter Intelligenz freuen kann. Die Tiere sind euch als Hilfe gegeben, um eure Herzen aufzuschließen und um Anschluss an Gottes Liebe zu finden. Zerbrecht dieses große Geschenk nicht, indem ihr Tiere schlecht behandelt oder sie missachtet. Eure Mitmenschen sind euch als Hilfe bei eurer eigenen Heiligung gegeben worden. Zerbrecht dieses große Geschenk nicht, indem ihr euren Mitmenschen schlecht behandelt oder ihn missachtet".

Aufgrund der von der Herrin aller Seelen vorgebrachten Thesen und auf Ihre betonte und dringende Aufforderung hin, welche Sie Anfang Januar 2019 an Myriam richtete, ruft das Maria Domina Animarum Werk deswegen betont auf:
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen Weiβen und Farbigen.
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen den ethnischen Gruppen innerhalb eines Landes und weltweit.
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen den Anhängern verschiedener Religionen.
  • zu makelloser und bedingungsloser Akzeptierung, makellosem und bedingungslosem Respekt und aufrichtig liebevollem Umgang zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Schichten, Klassen und Gruppen.
  • zu einer aufrichtigen Erkenntnis der vollkommenen Gleichwertigkeit der Geschlechter in Gottes Augen, und zu dementsprechendem Handeln.
  • zur aufrichtig liebevollen und respektvollen Behandlung allen Tieren gegenüber, einschlieβlich des bedingungslosen Respekts für ihre natürliche Umwelt.
  • zur bedingungslosen und unverzüglichen Rückkehr zu einer vollkommenen Orientierung aller Herzen an Gottes Plänen und Werken der Liebe, damit die Wiedergeburt eines vollkommenen Verständnisses der Absichten ermöglicht wird, welche Gott mit der groβen Verschiedenheit zwischen allen Seinen Geschöpfen verfolgt.

Dies alles mit dem Zweck, die menschliche Rasse zum wahren Bild Gottes zurückzuführen, zur ursprünglichen Fähigkeit, ein reiner Spiegel von Gottes Herzen, von Seiner bedingungslosen, nichtdiskriminierenden, selbstlosen Liebe zu sein, und zur ursprünglichen Fähigkeit, Gott allen Mitgeschöpfen gegenüber zu vergegenwärtigen.

Zum Schluss eine kleine Betrachtung aus der Belehrung Das Sehnen der Ewigen Liebe:

"Jeder einzelnen Menschenseele obliegt die Verantwortung für die Wiederherstellung des riesigen Ungleichgewichts in der Schöpfung durch eine radikale Umkehr im Herzen zu einer vollkommenen Anwendung der Liebe in ihrem ganzen Tun und Lassen und in ihren tiefsten inneren Verfassungen: Liebe zu Gott und zu allen Seinen Werken (u.a. der Natur) und Plänen (an erster Stelle Seiner Zielsetzung zur Gründung Seines Reichs auf Erden), Liebe zu allen Mitmenschen ohne jeglichen Unterschied der Rasse, der Sprache und der Kultur, und Liebe zu allen anderen Mitgeschöpfen, dies alles in der vollen Erkenntnis der Tatsache, dass alles Lebendige Gottes Unterschrift in sich trägt und dadurch Seinen Liebessegen erhalten hat, und der Tatsache, dass dieser Segen seine Wirkung nicht durch irgendwelche Unvollkommenheit oder Gleichgültigkeit Gottes verliert, sondern ausschlieβlich durch die Auswirkungen der Finsternis in den Menschenherzen".

Myriam, im Januar 2019