TOTUS TUUS, MARIA !

BESONDERE EHRERBIETUNG AN GOTTES WERKE

Liebe Seelen in Jesus und Maria,
Die Herrin aller Seelen bezweckte mit Ihrem Maria Domina Animarum Werk von Anfang an eine Vertiefung des Wissens und der Bewusstwerdung der Seelen mit Bezug auf die Fülle von Gottes Wahrheit. In dieser Rubrik will Sie Seelen auf verschiedene Möglichkeiten hinweisen, eine besondere Ehrerbietung an Gott und Seine Werke zu darzubringen. Wir bieten diese an, je nachdem sie von der Herrin inspiriert werden und Sie deren Bekanntgabe verordnet.

Die nachfolgenden Themen wurden bisher vorgebracht:

1. Ehrerbietung am Donnerstag

2. Besondere Ehrerbietung an den Göttlichen Erlöser

3. Das Sakrament der Beichte als Ehrerbietung an Gott

1. Ehrerbietung am Donnerstag

Die Herrin wünscht Sich mit diesem Thema ein neues Licht, wo sich in Leben und Kirche so viele Schatten herein geschlichen haben: eine Betonung des sehnlichen Wunsches des Himmels, die traditionellen Werte wieder herzustellen, da die Leiden Jesu im Garten Gethsemani am Gründonnerstag in hohem Maβe durch die Vision der kommenden vielen Abweichungen gegenüber dem traditionellen christlichen Glauben und dessen Anwendung erschwert worden sind. (* siehe Denkanstoβ etwas weiter unten). Seit dem Jahre 1997 lässt die Herrin in Ihrer Eigenschaft als Schmerzensreicher Mutter Ihre Myriam an den Leiden im Garten Gethsemani Anteil haben. Diese sind sehr ernst zu nehmen. Maria lässt mich auf Die Ernte der Ewigen Liebe verweisen.
Reparation und Ehrerbietung am Donnerstag tragen wesentlich zur Vollendung von Gottes Werken bei. Jesus hat im Garten Gethsemani gerade deswegen so schlimm gelitten, weil Er dort die Abbüβung der Nichtannahme der Fülle von Gottes Wahrheit erschlieβen musste. Er litt wegen der Blindheit der Menschenseele, der Krone auf Gottes Schöpfung.

(* Denkanstoβ, aus dem Antwortbrief 260):

Seit Jesus die Kirche gegründet hat, ist der Böse dabei, diese auf jede denkbare Art und Weise anzugreifen. Der Grund liegt auf der Hand. Der traditionelle Glaube, wie ihn Jesus ursprünglich gestaltet hat, ist Träger der Fülle der Wahrheit über das Göttliche Leben. Nicht alle Elemente dieser Wahrheit wurden auf einmal verkündet, viele wurden und werden erst im Laufe der Zeit nach Christo bekannt gegeben, je nach der Entwicklung von Gottes Heilsplan. Der traditionelle christliche Glaube ist somit als die Schatzkammer des Wissens zu betrachten, das aus der Quelle von Gottes Weisheit hervorkommt und an welchem sich die Seelen nähren sollen, um das Göttliche Leben in sich zum Blühen zu bringen.

Die römisch-katholische Kirche Christi ist deswegen Zielscheibe unzähliger Angriffe von Seiten der Finsternis, weil sie die sichtbare Burg darstellt, in welcher die Schätze aus der Quelle der Wahrheit aufbewahrt und gefeiert werden und in welcher deren Verbreitung sichergestellt werden soll. Schleichend wie eine Schlange versucht der Böse immer wieder, in diese Burg vorzudringen.

Seit mehreren Jahrhunderten versucht er durch die unterschiedlichsten Abtrünnigkeiten und die unterschiedlichsten Äußerungen von Modernismus diese Wahrheit nach seinen eigenen Ansichten 'umzuge­stalten'. Durch den Modernismus wird der Mensch immer mehr in den Mittelpunkt gerückt und Gott und Seine Werke in den Hintergrund verbannt. Die Interessen Gottes werden den Interessen der Menschen untergeordnet. Es ist dadurch ein Türchen zu einer Kammer entriegelt worden, deren Inhalt keinen Platz in der Kirche Christi haben sollte: jener der weltlichen und der menschlichen Bedürfnisse. Die Kirche bleibt nicht länger ausschließlich und ungeteilt die Hüterin von Gottes Interessen, sondern wird Schritt für Schritt der Gesellschaft und allen ihren weltlichen Ansichten und Interessen angepasst. Ganz allmählich musste der wahre Geist Jesu dem Geist der Welt den Platz räumen.

In dem Maße, wie in der Kirche die urtraditionellen Werte verlassen werden, wird auch der Schild der Hirten leichter Risse aufweisen, weil die Atmosphäre der Heiligkeit in der Ausübung der Werke Gottes immer weniger nachvollziehbar wird. Der Zeitgeist verträgt nicht länger die ewig geltende Göttliche Weisheit, weil jegliche Entwicklung in der Gesellschaft als eine menschliche Leistung betrachtet wird und sogar dann vergöttert wird, wenn sie unzählige Seelen von der wahren Liebe und von der Verwirklichung von Gottes Heilsplan und dem wahren Wohl der Seelen entfernt. Der Sinn der Worte, Handlungen und Wünsche von Gottes Sohn wird immer weniger nachempfunden. So kommt es zu vielen Änderungen in der Auffassung über dasjenige, was innerhalb der Kirche 'möglich sein sollte' bzw. 'wünschenswert wäre', weil 'der Sinn solcher Änderungen in der Praxis nachgewiesen worden ist'.

Bemerkung: Den Begriff Modernismus hat die Herrin aller Seelen in der Sturmschrift 49 folgendermaβen definieren lassen: 'Der Modernismus ist die Neigung, eigene Vorschriften einzusetzen, die vom ursprünglichen Gesetz Gottes abweichen. Modernismus ist der Glaube, dass die Welt dadurch verbessert werden muss, dass die alten, traditionellen Werte abgeändert werden sollen'.

In einer Offenbarung am 14. Januar 2008 sagte die Herrin aller Seelen: "Modernismus in der Kirche Christi ist jede Veränderung durch welche sich das Dienstwerk der Kirche von seinen ursprünglichen spirituellen Zielsetzungen entfernen lässt, um sich den Interessen der Welt anzupassen".

Myriam ist aufgrund der unmittelbar in das eigene Herz eingegossenen Belehrungen unerschütterlich von den traditionellen Werten der Kirche als einziger Wahrheit Gottes überzeugt, weil es die Himmelskönigin Selbst Myriam so gelehrt und versichert hat. Aus diesem Grunde, und keinem anderen, nimmt Myriam unentwegt Stellung gegen jeglichen Modernismus, vor welchem die Gottesmutter nicht ohne Grund warnt als vor einem Ganzen von Versuchen seitens der Finsternis, die Kirche Christi und folglich die ganze Schöpfung als lichtvolles Werk Gottes zu entstellen.

Einige Gebete zur Ehrerbietung am Donnerstag: Diese Gebete finden Sie in den betreffenden Kategorien unter Gebete > Marias Blumengarten vor.

53. Gebet zur Wiedergutmachung an Jesus
69. Akt der Reue in Verbindung mit dem Leiden Jesu
156. Gebet der Wiedergutmachung an das Lamm Gottes
210. Gebet der Einheit mit Jesus im Garten von Gethsemani
492. Akt des Mitleidens mit Jesus im Olivengarten
832. Gebet zu Jesus im Olivengarten zum Schutz in meiner
Selbstaufopferung
K9. Rosenkranz zur Reinigung von Sünden


2. Besondere Ehrerbietung an den Göttlichen Erlöser

In der alten Liturgie wurde an bestimmten Orten am 23. Oktober des Heiligsten Erlösers gedacht. Gerne lädt die Himmelskönigin deshalb die Seelen dazu ein, an jenem Tag Jesus einen Tag der Ehrerbietung darzubringen, als kleinen Lichtstrahl in die Finsternis hinein.
Jede Ehrerbietung an Jesus als den Erlöser der Seelen ist wie ein Blitz, der die Werke der Finsternis trifft, und hilft, Gnaden herab zu bitten damit Seelen sich besser für die Erschlieβung der Werke der Erlösung in sich selbst aufschlieβen mögen.
Die Herrin aller Seelen wies bereit vor Jahren darauf hin, dass Sie von Gott dazu berufen ist, Herzen für die höchst mögliche Empfänglichkeit für die Göttliche Saat der Erlösung bereit zu machen. Die Erlösung ist kein Werk, das die Seele passiv in sich aufnimmt, sie ist ein Werk, das in jeder individuellen Seele nur in dem Maβe zur wahren Blüte kommen kann, wie sie in ihren ganzen Lebenserfahrungen und inneren Verfassungen selber aktiv dabei mitwirkt. Dazu ist die Gottesmutter für alle Zeiten berufen worden. Daher diese Einladung.
Möge jeder Tag der Ehrerbietung an den Heiligsten Erlöser für Sie zu einer Gelegenheit werden, Ihre Unterschrift unter dem Bund Ihrer Erlösung zu erneuern.

In einer Privatoffenbarung an Myriam an Gründonnerstag 2016 wies die Herrin aller Seelen auf Folgendes hin:
Durch die Verkündigung der Frohbotschaft an Maria und Ihr Ja-Wort um den Erlöser in Sich zu tragen, wurde die Erschlieβung des Erlösungsmysteriums für die Seelen eingeleitet. Durch den Tod Jesu am Kreuz auf Golgotha an Karfreitag wurde diese Erschlieβung vollendet.
Dadurch wurde ermöglicht, dass jede Seele, die Jesus Christus mit Ausdauer in der Praxis des Alltags nachfolgt, die von Jesus für sie losgekaufte Erlösung in sich zur Verwirklichung bringt.
Die Himmelskönigin brachte dies in jener Offenbarung durch das nachfolgende Bild zum Ausdruck:

MARIA:
"Durch Mein Ja-Wort an den Erzengel entsprang die Blüte der Erlösung am Lebensbaum.
Durch sämtliche liebevoll und protestlos angenommenen Prüfungen und Leiden Christi auf Erden reifte aus dieser Blüte die Frucht der Erlösung.
Durch den Kreuzestod Christi wurde die Frucht der Erlösung gepflückt.
Jede Seele, die Jesus Christus durch eine aufrichtige, liebevolle und selbstverleugnende Annahme einer jeden Einzelheit ihres eigenen Lebensweges wahrhaftig nachfolgt, isst die Frucht der Erlösung und bereitet dadurch für sich das Göttliche Leben".

Einige zweckdienliche Gebete zur Ehrerbietung an den Göttlichen Erlöser: die Nummern 359, 692 und 1174, die unter Gebete > Marias Blumengarten vorzufinden sind.
Ebenfalls empfehlenswert wäre die Lektüre des Textes in der Rubrik Weihe und Jesus im Menüpunkt Weihe an Maria.

In Liebe und zu Diensten der Herrin aller Seelen,
Das Maria Domina Animarum Werk


3. Das Sakrament der Beichte als Ehrerbietung an Gott

Viele Seelen sind sich dessen nicht völlig bewusst, aber die individuelle, gegenüber einem Priester gesprochene sakramentale Beichte bildet eine besondere Ehrerbietung an Gott, denn wenn die Beichte aus der richtigen Verfassung gesprochen wird, bezeugt sie Gott gegenüber, dass die Seele das von ihr verletzte Göttliche Gesetz zum wahren inneren Führer für ihr Leben machen will.

Dieses Sakrament ist ein groβes Geschenk von Gottes Barmherzigkeit, das die Seele von Schulden befreien helfen kann, die sie wegen Verstöβen gegen Sein Gesetz auf sich geladen hat, und bietet auβerdem der Seele die Gelegenheit, Gott und Seinen Plänen und Werken in dem Maβe eine besondere Ehrerbietung darzubringen, wie sie dieses Anliegen im Herzen lebt und mit sich trägt.

Ich benutze dankbar das Vorrecht einer auβergewöhnlichen Inspiration von Seiten der Herrin aller Seelen im Advent 2018, die ich an dieser Stelle wortwörtlich aufführen darf:

"Die sakramentale Beichte wurde von Gott wie eine Waschanlage für die Seele eingesetzt. Von dieser Waschanlage kann nur von einer Seele Gebrauch gemacht werden, die sich danach sehnt, im Mittelpunkt ihres Herzens vollkommen mit Gott und Seinem Gesetz der wahren Liebe in Einklang zu kommen. Das heiβt, dass eine Seele nur wirlich Nutzen aus der Göttlichen Waschanlage ziehen kann, wenn die nachfolgenden Bedingungen vollkommen und ohne jeglichen Vorbehalt vorliegen. Betrachte die nachfolgenden zehn Punkte als die Zehn Gebote für eine wahrhaftig heilige Beichte.

  1. Die Seele soll voll und ganz jedes Element der Schuld und jede Spur von Finsternis erkennen, die durch die Verstöβe in ihr ausgesät worden ist und sie soll dies alles restlos als ihre persönliche Schuld annehmen und erkennen;
  2. Die Seele soll die Ernsthaftigkeit und das Ausmaβ ihrer Verstöβe erkennen. Diese Erkenntnis wird ihr vom Heiligen Geist in dem Maβe geschenkt, wie sich die Seele uneingeschränkt und aufrichtig am Herzen Gottes orientiert;
  3. Die Seele soll sich im Herzen voll und ganz für die Stimme des Heiligen Geistes aufgeschlossen haben, Der in Vorbereitung einer jeden Beichte die beichtende Seele für die Wahrheit aufzuschlieβen versucht, dass die Quelle ihrer ganzen Verstöβe in ihren eigenen Herzensverfassungen verwurzelt ist. Dies heiβt, dass die Seele erkennt, dass die Sünde in ihren Handlungen, Worten und Wünschen, die Finsternis in sich tragen, in Wahrheit bereits in ihrem Herzen begangen worden ist;
  4. Die Seele soll ein alles beherrschendes Sehnen danach spüren, ihre Verstöβe gegen das Gesetz der wahren Liebe restlos wiedergutzumachen, und zwar gegenüber Gott, den Absichten Seines Heilsplans, der ganzen Schöpfung (der ja in ihrer Gesamtheit durch jeden Verstoβ gegen Gottes Gesetz geschadet wird), und den Mitgeschöpfen, denen sie durch ihre Verstöβe unmittelbar Schaden bzw. Leid zugefügt hat;
  5. Die Seele soll vom aufrichtigen Sehnen danach angetrieben werden, sich ohne den geringsten Vorbehalt für Gott aufzuschlieβen, und zwar durch ein aufrichtiges Bekenntnis ihrer Schuld;
  6. Die Seele soll von einem aufrichtigen Sehnen danach angetrieben werden, ab dem Augenblick ihrer Beichte mit Unterstützung von Gottes Gnade, welche ihr nach dem Maβ der Aufrichtigkeit ihrer Vorsätze nicht vorenthalten werden soll, die gebeichteten Verstöβe nie mehr zu wiederholen;
  7. Die Seele soll von einer tiefen Reue angetrieben werden, die nach dem Maβ der Aufrichtigkeit derselben unlöslich in ihrem Herzen Wurzeln schlägt und sie zu einem tiefen Sehnen danach anregt, sich restlos mit Gott und allen ihren Mitgeschöpfen zu versöhnen. Wahre Reue ist dabei als Liebesschmerz zu betrachten, als Schmerz, der in einer Seele durch die Erkenntnis herbeigeführt wird, dass sie gegen Gottes Gesetz verstoβen und dadurch versäumt hat, die Lebensaufgabe einer jeden Seele im Dienst an der Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken zu erfüllen;
  8. Die Seele soll von einer aufrichtigen Dankbarkeit wegen der Erkenntnis angetrieben werden, dass Gott ihr trotz ihrer Verstöβe diese Waschgelegenheit aus der Fülle Seiner vollendeten Liebe anbietet, und soll vor dem Hintergrund dieser Dankbarkeit von Herzen mit Gott den Bund eingehen, ein Leben aufgrund einer Verfassung anzufangen, die mehr denn je zuvor im Einklang mit Gottes Gesetz der wahren Liebe ist;
  9. Die Seele soll vom tiefen Sinn der ihr auferlegten Pönitenz überzeugt sein, soll diese vollständig im ihr auferlegten Sinn erfüllen, und soll diese ebenfalls als eine weitere Anregung dazu benutzen, vollkommen und dauerhaft in ihren inneren Verfassungen umzukehren;
  10. Die Seele soll nicht in erster Linie mit dem Anliegen beichten, sich selbst von Schuld zu befreien und in der Absicht, ihre eigene ewige Glückseligkeit absichern zu helfen, weil diese Absicht auf Selbstsucht basiert. Die Beichte soll an erster Stelle aus dem aufrichtigen Sehnen danach gesprochen werden, die Wunde waschen zu helfen, die sie durch ihre Verstöβe dem Herzen Gottes zugefügt hat, und somit aus dem Sehnen danach, Sühneleistung Gottes Werken und Plänen gegenüber zu bringen, die ausschlieβlich auf Seinem Gesetz der wahren Liebe basieren".

Myriam, im Dezember 2018