TOTUS TUUS, MARIA!

DENN DIE SAAT SEINER LIEBE LIEGT AUCH IN IHREN HERZCHEN

Kernpunkte der Thesen der Heiligen Jungfrau Maria
bezüglich der Rolle der Tiere innerhalb von Gottes Heilsplan –
Ein spirituelles Plädoyer zugunsten einer Behandlung der Tiere
mit bedingungsloser Liebe und bedingungslosem Respekt

inspiriert an Myriam van Nazareth

Offenbarung seitens der Heiligen Jungfrau Maria, der Herrin aller Seelen, an Ihrem Gedenktag als Mutter der Tränen, dem 20. Februar 2020:

"Gott ist der Schöpfer eines jeden Lebewesens. Jedes Lebewesen ist ein Werk, das Er als Baustein für die Vollendung des Tempels Seines Reichs auf Erden vorgesehen hat, der in Erfüllung Seines Gesetzes der wahren Liebe bezweckt, das gröβte Bauwerk der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens innerhalb des Netzwerks der ganzen Schöpfung zu sein.

Liebt deshalb alle Mitgeschöpfe, nicht nur alle Mitmenschen ohne jeglichen Unterschied nach Rasse, Hautfarbe, Kultur, Sprache, Geschlecht oder Alter, sondern auch alle Tiere, denn die Saat Seiner Liebe liegt auch in ihren Herzchen. Gott hat sie als Bächlein des Heils vorgesehen, die das Wasser Göttlichen Lebens zu jeder Menschenseele befördern helfen, als Brücklein über welche Gott Seine Nahrung des Lebens in die Seele bringen helfen kann, damit das Wachstum und die Blüte ihres Heils gefördert wird, und als kleine Werkzeuge, welche den Menschenseelen dabei helfen können, in sich den wahren Stand der Entwicklung ihrer selbstverleugnenden Liebe festzustellen.

Das Maβ, in dem jede Menschenseele von ganzem Herzen, freiwillig und spontan bereit ist, in aufrichtiger Selbstverleugnung allen ihren Mitgeschöpfen zu dienen und ihr Wohl fördern zu helfen, bestimmt mithin das Maβ, wie in der Welt die Finsternis, das Elend und das Chaos durch wahre Liebe, wahren Frieden, Licht und Glück ersetzt werden können.

Durch jede Abweichung und jedes Versäumnis seitens einer Menschenseele hinsichtlich der Anwendung der wahren Liebe allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber vergröβert diese Seele die Macht der Finsternis über die Welt und somit letztendlich ihr eigenes Unglück. Nicht Gott ist für das Maβ des Elends und der Finsternis in der Welt verantwortlich, sondern jede einzelne Menschenseele selbst, aufgrund der Verfassungen ihres Herzens, ihrer ganzen Gefühle, Gedanken und Wünsche, und der Art und Weise, wie sie mit allen ihren Mitgeschöpfen umgeht und diese als Bauwerke von Gottes Liebe erkennt.

Jedes Geschöpf ist Träger der Saat Seiner Liebe. Diese Saat kann nur in dem Maβe als Blume erblühen, wie sie von der Sonne der wahren Liebe aus Menschenherzen bestrahlt wird. In dem Maβe, wie ein Menschenherz für jedes Mitgeschöpf eine Sonne ist, vergegenwärtigt die Seele den Schöpfer Selbst und erfüllt sie dadurch die wahre Berufung, mit welcher sie von Gott in die Welt gesandt worden ist: Ihm ebenbildlich zu leben, als Spiegel, der das Licht und die Wärme aus dem Herzen des Schöpfers über die Welt ausstrahlt". (die Heilige Jungfrau Maria zu Myriam am 20. Februar 2020)

Eins der 'ungewöhnlichen' Elemente in der spirituellen Vertiefung, welche die Gottesmutter in Ihrer allumfassenden Eigenschaft als Herrin aller Seelen zu den Menschenseelen bringt, liegt in Ihrer beispiellosen Betonung der immensen Bedeutung der Art und Weise, wie die Menschenseele mit Tieren umgeht, und im Feuer, mit dem Sie nachweisen lässt, welchen auβerordentlich groβen Einfluss die Verfassung und Einstellung der Menschenseelen den Tieren gegenüber ausübt mit Bezug auf:

  1. das Ewige Heil einer jeden Menschenseele;
  2. den Stand des Glücks und des Friedens der ganzen Schöpfung;
  3. den Stand des Gleichgewichts bzw. des Ungleichgewichts innerhalb der Schöpfung, einen Stand, der nicht zuletzt durch die Art, Frequenz und Intensität von Naturerscheinungen zum Ausdruck kommt, und in dem Maβe, wie diese Letztgenannten Chaos, Elend und Schaden herbeiführen;
  4. das Voranbringen bzw. den Aufschub der Gründung von Gottes Reich der wahren Liebe und des wahren Friedens unter allen Geschöpfen auf Erden.

Die ungewöhnliche Vertiefung und Betonung dieses immer schon sehr weitgehend vernachlässigten Aspekts der Spiritualität gehört zu den Gründen, wieso die Himmelskönigin Ihr Maria Domina Animarum Werk als das Apostolat der Fülle der Wahrheit bezeichnet.

Gott hat alles Lebendige als ein groβes Netzwerk erschaffen, in welchem alle Geschöpfe durch nicht sinnlich wahrnehmbare Kanäle miteinander verbunden sind, durch welche Gott jedes von ihnen mit Lebenskraft versorgt.

Die Essenz aller Lebenskraft ist die Göttliche Liebe. Die Göttliche Liebe ist Gottes wahre, bedingungslose und uneingeschränkte Liebe zu allen Geschöpfen und zu allen Seinen Werken und Plänen zugunsten des Heils der ganzen Schöpfung, des vollendeten Friedens und des wahren Glücks aller Geschöpfe. Das wahre Glück heiβt:

  1. für die Menschenseele die tief im Herzen empfundene Aussicht auf die Ewige Glückseligkeit nach dem Leben auf Erden;
  2. für ein Tier der Erfahrungszustand, in dem das Tier seine Lebenssituation so wahrnimmt und empfindet, dass es die Befriedigung seiner ganzen Bedürfnisse unter Kontrolle bzw. im Griff hat.

Der Schöpfer schickt unaufhörlich Ströme von Lebenskraft in Form wahrer Liebe durch die Schöpfung. Er schickt diese Ströme in erster Linie zu den Menschenseelen, weil diese von Ihm als Wesen vorgesehen sind, die allen Geschöpfen gegenüber die Herzensverfassungen des Schöpfers (auch als 'das Göttliche Leben' bezeichnet) vergegenwärtigen sollen. Die gröβte Haftpflicht mit Bezug auf das Weiterleiten von Gottes Liebe an alle Geschöpfe (einschlieβlich der nicht menschlichen Lebewesen) obliegt deshalb der Menschenseele. Gott hatte ja die Menschenseele als Krone Seiner Schöpfung vorgesehen, was sie mithin zur Behüterin aller nicht menschlichen Elemente der Schöpfung (der Tiere, der Pflanzenwelt, der Natur im Allgemeinen) macht.

Der tiefe Grund, wieso Gott die Ströme von Göttlichem Leben in erster Linie den Menschenseelen zukommen lässt, liegt in der Tatsache, dass die Menschenseele das einzige Wesen ist, das von Gott mit seelischen Fähigkeiten ausgerüstet ist, die es ihr ermöglichen, aufgrund der Art und Weise, wie sie ihren freien Willen einsetzt, unmittelbar Licht bzw. Finsternis erzeugen kann. Konkret heiβt dies, dass die Menschenseele das einzige Wesen ist, das sich heiligen kann, und umgekehrt auch das einzige Wesen, das sich versündigen kann. Alle nicht menschlichen Lebewesen gelten für Gott als indirekte Spieler in den Entwicklungen der Heilsgeschichte.

Aus diesem Grund erhält die Menschenseele von Gott die sogenannten primären Ströme Göttlichen Lebens. Die nicht menschlichen Lebewesen erhalten von Gott die sogenannten sekundären Ströme des Lebens. Die Tiere erhalten von Gott nicht weniger Leben (d.h. Liebe) als die Menschenseele, denn Gottes Liebe ist eins und unteilbar, was heiβt, dass Er Seine Liebe immer in ihrer Fülle schenkt. Die Tiere erhalten allerdings eine andere Form von Leben, (wegen der Tatsache, dass von ihnen, im Gegensatz zur Menschenseele, nicht erwartet wird, dass sie mit der erhaltenen Liebe Licht erzeugen mit direktem Einfluss auf den Stand des Heils der ganzen Schöpfung).

Gott hat es so vorgesehen, dass die Menschenseele ihre Heiligung an erster Stelle durch freiwillige, spontane, aktive, bedingungslose und beharrliche Anwendung der wahren selbstlosen Liebe sowohl Ihm und Seinen Werken und Plänen als allen Mitseelen und den nicht menschlichen Lebewesen gegenüber vollenden soll bzw. muss. Die sekundären Ströme des Lebens, die Gott ohne Unterlass allen nicht menschlichen Lebewesen zukommen lässt, müssen von der Menschenseele 'ergänzt' werden, und zwar durch Handlungen, Worte, Gedanken, Gefühle und Wünsche, die von aufrichtiger, selbstloser Liebe erfüllt sind. Dies heiβt konkret, dass, zum Beispiel, die Tiere durch die unmittelbar von Gott erhaltenen sekundären Ströme von Leben zwar am Leben erhalten werden und dass dieses Leben von Ihm gelenkt und beschützt werden kann, dass allerdings die Qualität ihres Wohls in hohem Maβe durch die Liebe bestimmt wird, die sie seitens Menschenseelen erhalten. Jede individuelle Menschenseele hat in dieser Hinsicht somit von Gott eine weitgehende Haftpflicht erhalten.

Für die Menschenseele liegt in dieser Gegebenheit die gröβte Möglichkeit beschlossen, Gott zu zeigen, in welchem Maβ sie dabei ist, ein verdienstvolles Leben zu führen, d.h. ein Leben, das Früchte für die Verwirklichung von Gottes Werken und Plänen einbringt, denn Gott will Seine Werke und Pläne immer durch die freiwillige Mitwirkung von Menschenseelen vollenden (siehe, unter anderem, die Belehrungen Die Krone der Letzten Zeiten und Der Gradmesser der Ewigen Weisheit). Die Herrin aller Seelen wies bereits in mehreren Belehrungen darauf hin, dass Gott den Wert eines Menschenlebens an erster Stelle nach dem Maβ beurteilt, wie die Seele die wahre Liebe lebt und in die Praxis umsetzt und dadurch konkret zur Erschlieβung der Wirkungen aller Werke und Pläne beiträgt, die Gott in der Welt ausführen möchte – und zwar vorzugshalber im Zusammenwirken mit den Menschenseelen.

Die Durchströmung der Göttlichen Liebe aus den Menschenherzen zu allen Mitgeschöpfen gestaltet sich durch sämtliche Handlungen, die Glück und Frieden fördern können, alle Worte, Gedanken, Gefühle, Bestrebungen, sämtliche Herzensverfassungen und die Art und Weise, wie ein Herz entweder am Licht oder an der Finsternis orientiert ist. Dies alles bildet das Ganze von dem, was ununterbrochen aus einem Menschenherzen jedem Mitgeschöpf und allen Werken und Plänen Gottes zuströmt.

Die Kanäle, die von jeder Menschenseele zu allen ihren Mitgeschöpfen laufen, werden somit im Grunde genommen vom Ganzen aller Verhaltensweisen, aller Kommunikationen und aller inneren Verfassungen der Seele einem jeden Mitgeschöpf und allen Werken und Plänen Gottes gegenüber gebildet (in den Letztgenannten sind zum Beispiel sämtliche Gebete enthalten, die eine Menschenseele an Gott und an jedes Wesen richtet, das nicht (mehr) in einem physischen Körper, sondern im Seinszustand des nicht stofflichen Göttlichen Lebens lebt, z.B. an die Heilige Jungfrau).

Das Maβ, in dem jede Menschenseele allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber von Licht und Liebe in ihren ganzen Handlungen, Gedanken, Gefühlen, Wünschen und jedem Aspekt ihres inneren Lebens erfüllt ist, bestimmt das Maβ, in dem die ganze Schöpfung im Gleichgewicht bleibt. Gott hat die Schöpfung in einem Stand des vollendeten Gleichgewichts, der vollendeten Harmonie geschaffen. In Ihrer Offenbarung vom 4. Juli 2007 machte die Heilige Jungfrau die nachfolgende bemerkenswerte Aussage:

"Die Schöpfung hat im Lauf der Jahrhunderte besonders schwer unter Handlungen von Menschen gelitten, durch welche Gottes Plan hochgradig zerrüttet worden ist. Den Seelen obliegt die Verpflichtung, zur Wiederherstellung des ursprünglichen Gleichgewichts in der Schöpfung beizutragen. Sie können dies durch gute Taten tun, ebenso wie durch Akte der Wiedergutmachung an den Schöpfer, der alles gemacht hat, und Akte der Liebe gegenüber den Wesen, die nicht zur Menschheit gehören. Deine eingeborene inständige Liebe zu den Tieren entspricht der Liebe, die in Meinem eigenen Herzen herrschte als Ich noch auf Erden lebte. Ich habe nunmehr den Seelen offenbart, aus welchen spirituellen Gründen diese Liebe notwendig ist. (...) Siehe doch, wie dies alles auf die Anwesenheit der Hand des Schöpfers in allen Lebewesen hinweist. Welche Intelligenz kann diese unzähligen Unterschiede schaffen, wenn nicht jene von Gott Selbst? Mögen sich die Seelen darüber besinnen als Grundlage für einen gröβeren Respekt allen Tieren gegenüber. Habe Ich nicht in Meinen Offenbarungen über das Lebensgericht, das über jede Seele gesprochen wird, klargestellt, dass auch im Tier eine Spur Gottes zugegen ist?".

Im Lauf der Jahre wies Maria in mehreren Textstellen der an Myriam diktierten Schriften darauf hin, dass die Strömungen des Göttlichen Lebens, die durch die Schöpfung geschickt werden, unvorstellbar weitgehend gestört worden sind, und betonte den riesigen Anteil, den die Verfassungen der Menschenseelen selbst an diesen Störungen haben. Unter anderem am 23. August 2007 sagte sie diesbezüglich:

"Siehe dadurch, wie sehr alle Elemente in der Schöpfung in einem einzigen System zusammenhängen: Nicht die Tiere und Pflanzen versündigen sich, nur der Mensch versündigt sich, aber die ganze Schöpfung gerät ins Ungleichgewicht. Die Natur reagiert darauf, denn sie sucht ständig Wege, um sich diesen abrupten Einflüssen anzupassen und den ursprünglichen Stand des Lebens gemäβ dem Göttlichen Gesetz wiederzufinden. Diese Anpassungen sind jedoch Notschreie und somit nicht immer mit der Fülle der Gesetze vereinbar, durch welche Gottes Intelligenz die natürliche Entwicklung lenkt. Die Folgen lassen sich immer deutlicher in Anomalien, Störungen und Abweichungen in der Natur, im Klima und in den Wetterbedingungen spüren".

Die Haftung der Menschenseelen für einen Groβteil der unzähligen Entgleisungen in der Schöpfung, einschlieβlich jener in der Natur und sogar in den Wetterbedingungen, heiβt konkret, dass sämtliche Verstöβe seitens der Menschenseelen gegen die tadellose Erfüllung von Gottes Gesetz der wahren Liebe die Hauptfaktoren für das Entstehen und die Instandhaltung, ja sogar die ständige Verschlimmerung von allem Chaos, Elend und aller Disharmonie bilden, die wir Tag für Tag in der Welt feststellen können. Ein Groβteil dieser Verstöβe, ein Teil, der allerdings in hohem Maβe übersehen bzw. nie als Verstöβe erkannt wird, liegt in einem lieblosen und respektlosen Umgang unzähliger Menschenseelen mit Tieren, was sich weltweit betrachtet jeden Tag viele Millionen Male ereignet. Am 18. Februar 2009 sprach die Gottesmutter diesbezüglich sehr eindeutig die nachfolgenden Worte:

"Seelen, der Mensch ist von Anfang an dazu auserwählt worden, Gott gegenüber der ganzen Schöpfung zu vertreten. Auf jedem und jeder von euch ruht die Aufgabe, Gottes Liebe an jedes Mitgeschöpf – Mensch und Tier – weiterzuleiten. Weil die Menschenseele als Krone der Schöpfung geschaffen wurde, erhält sie als Erste die Ströme der Göttlichen Liebe. Es hängt also von der Menschenseele ab, inwiefern in der ganzen Schöpfung das Bild Gottes sichtbar werden kann.

Je mehr die Menschenseele die wahre selbstlose Liebe in sich aufnimmt, lebt, ausstrahlt und diese sich zugunsten ihrer Mitgeschöpfe – Mensch und Tier – auswirken lässt, umso zügiger und reiner fließen Gottes Liebe und die Kraft des Göttlichen Lebens durch die Schöpfung. Das Ergebnis für die Seele selbst ist die Erfahrung des wahren Glücks.

Je mehr die Menschenseele die wahre Liebe dadurch gegen Werke der Finsternis austauscht, dass sie ihr Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – hasst, misshandelt, mit Angst oder Misstrauen erfüllt oder in irgendwelcher Weise quält oder ihm Leid zufügt, umso mehr erstickt in ihr die Fähigkeit, die Einheit mit Gottes Herzen zu erfahren und das wahre Glück zu finden.

Ich will jede Menschenseele dazu anregen, sorgfältig ihre Verantwortung als Vertreterin von Gottes Liebe in der Schöpfung in Erwägung zu ziehen. Wenn eine Seele ein Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – durch eine schlechte Behandlung von der wahren Erfahrung der Liebe Gottes trennt, lädt sie dadurch eine Schuld auf sich.

Die Erwägung, ein Tier befände sich außerhalb des Göttlichen Heilsplans im engen Sinn und ein liebloser Umgang mit Tieren würde somit in Gottes Augen nicht als eine Sünde in Rechnung gestellt, ist eine Täuschung, die vom Satan in unverschämter Weise ausgenutzt wird. Jedes Tier spielt indirekt eine spezifische Rolle innerhalb des Göttlichen Heilsplans, durch die Art und Weise, in der die Menschenseele mit ihm umgeht. Ein Geschöpf – Mensch oder Tier –, das schlecht behandelt wird, verliert allmählich seine Lebenskraft und kann dadurch ganz oder teilweise nicht länger den Plan zu Ende führen, den Gott mit ihm hatte. Die Seele, die keine oder aber nur wenig Liebe zu ihrem Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – strömen lässt, wirkt somit Gottes Plan entgegen und stört das Gleichgewicht innerhalb der Schöpfung.

Geht nicht leichtsinnig an dieser Erwägung vorbei, denn sie kann die Wiederherstellung der Schöpfung und die Gründung von Gottes Reich auf Erden voranbringen. Bedenkt, dass der falsche Umgang mit Tieren, von unverschämter Ausbeutung bis zur echten Misshandlung, die Menschheit von Jahr zu Jahr mit unzähligen Sünden belastet. Die Seele, die Liebe sät, erntet das wahre Glück. Die Seele, die keine Liebe sät oder die die Saat der Liebe in ihrem Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – zerstört, erntet Unglück und vergrößert die Schuld der ganzen Menschheit Gottes Gerechtigkeit gegenüber. Keine Seele lebt für sich allein: Jede Sünde und jede Untugend belasten sie mit einer primären und einer sekundären Schuld.

Primäre Schuld ist die, welche unmittelbar auf der Seele ruht wegen der Auswirkungen ihrer Taten oder Versäumnisse auf sie selbst, auf ihren persönlichen Stand der Gnade; sekundäre Schuld ist die, für die sie haftet wegen der Auswirkungen ihrer Taten oder Versäumnisse auf die ganze Schöpfung. Die Seele möge in Erwägung ziehen, dass Gott alles sieht, hört und spürt. Jeder Akt der Zärtlichkeit, jeder Kuss, jedes freundliche Wort, jeder Akt der Nächstenliebe, jedes Wort der Ermutigung, jede Äußerung sanfter Liebe, aber auch jedes verletzende oder unfreundliche Wort und jede Qual, die einem Mitgeschöpf – einem Menschen oder einem Tier – am Körper, im Geist oder im Herzen zugefügt wird, wird im Herzen Gottes bis in alle Einzelheiten empfunden. Jede Handlung und jedes Wort der Liebe küsst Gott, jede Handlung und jedes Wort der Lieblosigkeit quält Gott. Mögen sich die Seelen also sorgfältig überlegen, wie sie mit jedem Mitgeschöpf umgehen. (...)"

In Ihrer kraftvollen Belehrung samt Aufruf von Ende 2017 mit dem Titel Sieben Samen für das Reich Gottes lieβ die Heilige Jungfrau abermals wegen der Tatsache warnen, dass viele Menschenseelen dem spirituellen Wert ihres Umgangs mit Tieren kaum oder gar keine Aufmerksamkeit schenken und dass Gott Selbst die Menschenseele nicht nur aufgrund ihres Verhaltens ihrem Mitmenschen gegenüber richtet, sondern auch aufgrund ihres Verhaltens den Tieren gegenüber. Ich zitiere:

Seelen sind sich oft nicht dessen bewusst, dass Gott sie sogar nach der Art und Weise richtet, wie sie mit Tieren umgehen, und nach der Verfassung ihres Herzens während sie mit Tieren umgehen. Die Herrin aller Seelen gab Myriam gegenüber bereits wiederholt ihrer tiefen Traurigkeit wegen der gewaltigen Finsternis Ausdruck, die auf dieser Welt Tag für Tag von Menschenseelen dadurch erzeugt wird, dass so häufig lieblos und respektlos mit Tieren umgegangen wird.

An dieser Stelle ist es durchaus angebracht, die Aufmerksamkeit auf die These der Herrin aller Seelen zu lenken, dass sich der Gnadenstand der ganzen Menschheit und der ganzen Schöpfung schon allein durch liebevolleren und respektvolleren Umgang von Menschenseelen mit Tieren erheblich steigern würde. Sie weist darauf hin, dass es sich da um einen Aspekt des Christseins handelt, dem durch die Jahrhunderte sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist, und auf den aus diesem Grund ungeahnt mächtig vom Antichristen eingewirkt worden ist. Maria betont die Tatsache, dass es notwendig ist, dass unter den Christen eine tiefere Erkenntnis hinsichtlich des liebevollen und respektvollen Umgangs mit Tieren Wurzeln schlägt, denn dass in Ermangelung einer radikalen Umwandlung in der Einstellung vieler Seelen ihren nichtmenschlichen Mitgeschöpfen gegenüber vielen Anstrengungen im Rahmen des letzten Kampfes in der Vorbereitung auf die Gründung von Gottes Reich auf Erden die Fruchtbarkeit geraubt werden soll.

Die Gottesmutter lässt in vollem Ernst verkünden, dass der wahre Christ alle seine Mitgeschöpfe, nicht nur seine Mitmenschen, spontan als Werke Gottes, als Kanäle der Liebe betrachtet, und somit alle seine Mitgeschöpfe als solche behandelt. Jeder Mangel an Liebe im Umgang mit, und in der Einstellung gegenüber, nichtmenschlichen Mitgeschöpfen wirft einen Makel auf das Licht in dieser Schöpfung und nährt deshalb unmittelbar die Finsternis.

Die tiefe Bedeutung dieser These wird ganz klar wenn wir richtig erkennen, dass jede gute Tat einer Menschenseele einem Tier gegenüber im ganzen Netzwerk der Schöpfung die Strömung der wahren Liebe ebenso wie das gegenseitige Vertrauen unter Geschöpfen verstärkt. Jede negative Handlung einer Menschenseele einem Tier gegenüber (Misshandlung, Jagd, Wilderei, Wegjagen, Abschrecken usw.) vergröβert das Misstrauen von Tieren dem Menschen gegenüber und hemmt dadurch die spontane Durchströmung der Liebe, des Lichts und des wahren Lebens durch das Netzwerk der Schöpfung. Der Grund liegt in einem spirituellen Gesetz, das sich nicht wissenschaftlich nachweisen oder messen lässt, weil es auf einer Wahrheit basiert, die sich nicht sinnlich feststellen lässt: im Gesetz, das vorsieht, dass die Schöpfung als Netzwerk aufgebaut ist, deren Knotenpunkte miteinander verbunden sind, sodass die Art, das Verhalten und die Verfassungen eines jeden Knotenpunktes automatisch sämtliche übrigen Knotenpunkte beeinflussen.

Wenn die Heilige Jungfrau erklärt, Gott habe Seine Schöpfung so gemacht, dass unter allen Geschöpfen ein Zustand vollkommener Harmonie und gegenseitigen Gleichgewichts herrschte, weist Sie in einem Atemzug auch auf die Tatsache hin, dass in einer Schöpfung in einer solchen Göttlichen Harmonie kein einziges Geschöpf Hunger leidet. Der Schöpfer hat in Seiner Schöpfung und ihren Wachstums- und Blühgesetzen vorgesehen, dass jedes Geschöpf ausreichend zu essen hat. Aufgrund dieser Wahrheit ist die These zu verstehen, laut welcher "Hunger ein Unrecht ist". Hunger beim Menschen und beim Tier ist deswegen ein Unrecht, weil dieser Zustand aus der Sünde als erstem Faktor der Zerrüttung hervorgeht. Auf diesem Faktor basieren die anderen, insbesondere jene von wirtschaftlicher Natur (Materialismus, Selbstsucht, Genusssucht, ungerechte Verteilung von Gütern und Rohstoffen wegen der Jagd nach materiellem Reichtum und Macht, usw.).

Seit der Erbsünde neigt die Menschenseele leichter dazu, sich zugunsten der Befriedigung der eigenen (vermeintlichen) stofflichen Interessen zu entscheiden als zugunsten der Liebe zu ihren Mitgeschöpfen. In einer Welt, in der alle Menschenseelen aus einer bedingungslosen, selbstlosen Liebe zu allen ihren Mitgeschöpfen heraus leben würden, würde kein einziges Geschöpf – auch nicht die nicht menschlichen Geschöpfe – Not leiden. Aus diesem Grund, so erläutert die Heilige Jungfrau, ist es in Gottes Augen etwas Groβes wenn sich eine Menschenseele von ganzem Herzen und in wahrer Selbstverleugnung für das Wohl aller ihrer Mitgeschöpfe einsetzt: Beistand und Unterstützung zugunsten aller Mitgeschöpfe, Sorgen für Nahrung und Unterschlupf für Tiere, usw. Dies alles erfordert eine richtige Einfühlung in die Nöte und die möglichen Quellen des Leids von Mitgeschöpfen, und einen aufrichtigen Antrieb um jegliche Not lindern zu helfen. In Gottes Augen ist Gleichgültigkeit angesichts der Nöte eines Mitgeschöpfes, auch eines Tieres, nichts weniger als eine Sünde, weil eine Seele, die einem Mitgeschöpf gegenüber gleichgültig ist, versäumt, diesem Mitgeschöpf bei der Erfüllung der Aufgabe zu helfen, die es innerhalb des Netzwerks der Schöpfung im Hinblick auf die Instandhaltung oder aber die Wiederherstellung des Gleichgewichts und der Harmonie dieses Netzwerks zu erfüllen hat.

Unter anderem in Die Bächlein des Heils lieβ die Himmelskönigin bemerken, es sei in Gottes Augen in gewisser Hinsicht sogar ein noch gröβeres Zeichen bedingungsloser Liebe wenn eine Seele einem Tier gegenüber eine Handlung selbstloser Liebe vornimmt als wenn sie dasselbe einem Mitmenschen gegenüber macht, weil sich eine Seele, die einen Akt der Liebe vornimmt, leichter von einem Mitmenschen als von einem Tier irgendeinen Ausgleich verspricht. Ein Tier kann einen erwiesenen Dienst nicht im materiellen Sinn ausgleichen, sodass der Wohltäter gewöhnlich nicht 'reicher' wird nachdem er sich zugunsten eines Tieres eingesetzt hat, was durchaus der Fall sein kann, nachdem er einem Mitmenschen einen Dienst erwiesen hat (materielle Vergütung, ein gröβeres Ansehen bzw. Anerkennung, usw.).

Aus einer Verfassung bedingungsloser Liebe einem jeden Mitgeschöpf gegenüber leben, heiβt ebenfalls einen tadellosen Respekt einem jeden Mitgeschöpf gegenüber in Anwendung bringen. Mangel an Respekt ist oft der Vater von Zuständen und Ereignissen wie, zum Beispiel, Diskriminierung und Verfolgung. In Ihrer Offenbarung vom 19. Februar 2009 sprach die Heilige Jungfrau die nachfolgenden Worte:

"Ich habe euch gestern aufgerufen, dazu beizutragen, die Würde eines jeden Mitgeschöpfes – Mensch und Tier – dadurch aufrecht zu halten oder aber wiederherzustellen, dass ihr Gottes Liebe durch euch hindurch zu allen euren Mitgeschöpfen strömen lässt. So oft beraubt eine Seele ihr Mitgeschöpf seiner Würde, weil es 'anders' ist als sie selbst oder weil sie es als 'minderwertig' betrachtet. Ich betone, dass kein einziges Geschöpf minderwertig ist. Jedes Geschöpf ist deswegen mit spezifischen Eigenschaften versehen, weil Gottes Weisheit dies so verfügt hat, weil Gott damit einen Plan verfolgt. Die Seele, die einem Mitgeschöpf dadurch die Würde nimmt, dass sie es auf eine Art und Weise behandelt, die nicht dem Gesetz der Liebe entspricht, ist in Wirklichkeit damit beschäftigt, an Gottes Werken Kritik zu üben und die Wirksamkeit derselben zu beeinträchtigen und Gottes Weisheit zurückzuweisen. Deswegen ist jede Handlung und jedes Wort, wodurch einem Mitgeschöpf – Mensch oder Tier – physischer, emotionaler oder geistiger Schaden zugefügt werden kann, ein Werk der Finsternis und somit eine Sünde oder die Äußerung einer Untugend.

Bedenkt immer, dass ein Geschöpf so ist, wie es ist, weil Gott diese spezifische Verfassung innerhalb Seines großen Heilsplans braucht. (...) Missachtet auch nicht ein Tier aufgrund seiner Eigentümlichkeiten, äußeren Erscheinung, Verfassungen oder sogenannten Minderwertigkeit. Gott hat alle diese Merkmale in diesem Tier zusammengebracht, damit sich die Menschenseele über diese Vielseitigkeit und über alle Zeichen der sich daraus ergebenden vollendeten Intelligenz Gottes freuen kann. Die Tiere sind euch als Hilfe gegeben, um eure Herzen aufzuschließen und damit ihr Anschluss an Gottes Liebe findet. Zerbrecht dieses große Geschenk nicht, indem ihr Tiere schlecht behandelt oder sie missachtet. (...)

Seelen, haltet doch mal inne, schaut und lauscht doch mal tief in euer Herz hinein und sucht dort Neuanschluss an den Herzschlag Gottes. Ich flüstere Gottes Liebe in euch. Hört auf Meine Stimme, die von der Ewigen Weisheit gesalbt und von der Ewigen Liebe entflammt worden ist. Leistet Meinen Aufrufen und Belehrungen Folge, und die Nebel in eurem Herzen werden sich auflösen, so dass ihr wieder die Schönheit einer Blume, eines Tieres und eines Mitmenschen sehen lernt. Liefert Mir eure Verblendung aus, und bittet Mich um die Fähigkeit, jedes Mitgeschöpf und Gott Selbst wieder wirklich zu lieben, damit euer verdüstertes Herz sterben und für das Göttliche Leben neu geweckt werden kann, das nur vom Herzschlag des Schöpfers gesteuert wird. Ihr werdet alles so sehen lernen, wie Gott es sieht und wie Ich es sehe".

Auch in der Belehrung Der Mond in der Nacht lieβ die Mutter Jesu Christi dazu aufrufen, die Menschenseelen mögen sich zugunsten der Instandhaltung der Würde ihrer Mitgeschöpfe einsetzen. Ich zitiere:

Es soll darauf hingewiesen werden, dass es in Gottes Augen erforderlich ist, dass die Seelen diese Aufgaben ebenfalls auf die Tiere anwenden. Das Tier hat keine Seele wie der Mensch sie hat, und hat keinen Anteil am Erlösungsplan. Dadurch hat das Leiden von Tieren keinen erlösenden Wert, ABER... Gott richtet die Menschenseele nach der Art und Weise, wie sie mit Mensch UND Tier umgeht, denn die Tiere sind uns anvertraut worden, damit wir mit ihnen so umgehen, wie Gott Selbst es tun würde. Der Mensch vergegenwärtigt gleichsam Gott den Tieren gegenüber, denn er ist der Ambassadeur Gottes für die ganze Schöpfung. Aus diesem Grund erfüllen Tiere indirekt – durch das Verhalten von Menschen – eine Rolle innerhalb von Gottes Heilsplan, und aus diesem Grund stellt Gott auch jede entwürdigende Handlung Tieren gegenüber als Sünde in Rechnung, WEIL jede solche Handlung einen Verstoβ gegen Sein Gesetz der Liebe bildet.

Im Rahmen Ihrer Offenbarung vom 18. Februar 2009, aus welcher etwas weiter oben bereits zitiert wurde, machte die Gottesmutter den nachfolgenden eindeutigen Aufruf:

"Mögen die Seelen diese Worte betrachten und in Erfüllung bringen als ein brennender Aufruf zur Wiederherstellung der Würde aller Geschöpfe – Menschen und Tiere – denn jedes Geschöpf trägt in sich Gottes Unterschrift. So wie eine Seele ein Mitgeschöpf behandelt, so behandelt sie eigentlich Gott Selbst. Jeder Umgang mit einem Menschen oder einem Tier, der nicht von wahrer, uneigennütziger, selbstloser Liebe erfüllt ist, schafft ein Hindernis in der Strömung der Göttlichen Liebe. Helft Mir, jede Finsternis aus allen Beziehungen unter Menschen und zwischen Menschen und Tieren zu entfernen, damit Gottes Reich früher auf Erden gegründet werden kann. Helft mir, Satan dadurch eine seiner mächtigsten Zerstörungswaffen zu nehmen: die Waffe des Mangels an Liebe von vielen Seelen ihren Mitgeschöpfen gegenüber. Je nachdem der Liebesstrom freier und kräftiger flieβt, wird die ganze Schöpfung mehr von der Kraft Gottes durchdrungen und wird das wahre Glück in einer größeren Anzahl von Seelengärten blühen. Wahre Liebe schafft Leben und Glück; Hass, Missachtung und schlechte Behandlung schaffen Finsternis und Unglück, für das Opfer, aber in einem noch viel höheren Grad für die schuldige Seele. Öffnet eure Herzen und erfahrt, wie sich jeder Akt und jede Äußerung der Liebe vervielfacht und zu euch in Form des wahren Friedens Christi zurückkehrt".

Weshalb gibt es in der Schöpfung Tiere? An erster Stelle hat Gott die immense Verschiedenartigkeit Seiner Geschöpfe so gewollt, weil diese Verschiedenartigkeit für die Menschenseele eine ständige Herausforderung darstellt: Jedes Lebewesen ist unterschiedlich geartet und verlangt der Menschenseele deswegen Anpassungen ab, wenn sie mit diesem Wesen in Berührung kommt. Die Fähigkeit zur gesunden Anpassung angesichts der Verschiedenartigkeit innerhalb der Schöpfung wird vom Maβ bestimmt, wie die Menschenseele von einem alles beherrschenden Sehnen angetrieben wird, jedes Mitgeschöpf mit aufrichtiger Liebe und aufrichtigem Respekt zu betrachten und zu behandeln. Dieses Sehnen wird in dem Maβe desto spontaner in der Seele blühen, wie diese sich der Tatsache bewusst wird, dass innerhalb des Netzwerks der Schöpfung für dieses Geschöpf eine Aufgabe, eine Rolle vorgesehen worden ist. Auch aus diesem Grund bewertet Gott jeden Mangel an Liebe und Respekt für ein Mitgeschöpf – egal von welcher Gattung oder Art – als Mangel an Interesse für Seine Werke und Pläne und dadurch ebenfalls als Mangel an Interesse seitens der säumigen Menschenseele für ihr eigenes Glück und für eine vollkommene Liebe und einen vollkommenen Frieden innerhalb der ganzen Schöpfung.

In Ihrer ausführlichen und tiefen Argumentierung bezüglich der wichtigen sekundären Rolle der Tiere im Rahmen der Vollendung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung Die Bächlein des Heils lieβ die Heilige Jungfrau bereits nachweisen, dass Gott den Menschenseelen die Tiere als groβe Hilfsmittel für die Entwicklung ihrer Liebe anvertraut hat, da der Wert und die Fruchtbarkeit eines Menschenlebens für Gottes Werke und Pläne durch das Maβ bestimmt wird, wie die Menschenseele die wahre Liebe in ihren ganzen Kontakten mit Mitgeschöpfen gelebt und in Anwendung gebracht hat, egal um welche Art oder Gattung von Geschöpfen es sich dabei handelt und wie lange die Kontakte dauern (manche dauern nur wenige Augenblicke, andere jahrelang Tag und Nacht). Gottes Vorsehung spielt eine beträchtliche Rolle bei den Kontakten, die zwischen Geschöpfen zustande kommen, denn sie setzt alles daran, damit jede Menschenseele Mitgeschöpfen – Mitmenschen genauso wie Tieren – begegnen kann, welche die Seele etwas zu lehren haben können, ihr Verhalten und ihre inneren Verfassungen (Gedanken, Gefühle, Herzensverfassungen) und Reaktionen Mitgeschöpfen gegenüber blühen und in der wahren Liebe vervollkommnen helfen können. Genau deswegen ist es Gott ein gewaltiger Anstoβ, wenn eine Menschenseele ein Mitgeschöpf, das auf ihren Weg kommt, in irgendwelcher Weise missbraucht, ihm schadet, ihm Schmerzen oder Leid zufügt, es verspottet, missbilligt usw. In Ihrer Offenbarung vom 13. August 2007 sagte die Herrin aller Seelen:

"Menschenseelen erkennen gewöhnlich nicht, dass Kontakte mit Tieren nicht selten von Gottes Vorsehung geregelt werden. Gott hat den Menschen zum Verwalter Seiner Schöpfung eingesetzt und vertraut darauf, dass die Menschenseele die Tiere und Pflanzen mit Respekt behandelt, denn auch sie sind Gottes Eigentum. Die Menschenseele wird in der Stunde ihres Lebensgerichts auch nach ihrem Verhalten den Tieren und der Natur gegenüber gerichtet. Ich habe dir heute Abend gezeigt, wie ein Tier, das seine Umgebung nicht aus dem logisch denkenden Verstand heraus betrachtet, reagieren kann, wenn es reiner Liebe begegnet. Das Tier, das auf dich zukam, spürte bereits aus der Ferne, welche Liebe von dir ausging, und erkannte darin spontan den natürlichen Zustand, so wie Gott ihn in Seiner Schöpfung vorgesehen hat.

Sage den Seelen, dass jede Handlung, jedes Verhalten und jedes Wort aufrichtiger Liebe Tieren gegenüber zur Wiederherstellung des Gleichgewichts in der so schwer zerrütteten Schöpfung beiträgt, ja dass auch die Liebe den Tieren gegenüber das Kommen von Gottes Reich auf Erden voranbringt, weil Gott darin die ursprüngliche Harmonie zurückfindet, mit welcher Er die Schöpfung versehen hat und die mit der Erbsünde verloren gegangen ist. Du hast dich über das Verhalten dieses Tieres dir gegenüber gewundert. Ich sagte dir bereits früher, dass Tiere einer höher entwickelten Gattung sehr empfindlich für die Essenz des Lebens und von Gottes Gegenwart – die Liebe – sind, und dass sie die Fähigkeit besitzen, diese ungehemmt strömen zu lassen sobald sie erfahren, dass das Wesen, dem sie begegnen, diese Kraft in sich trägt".

Am 4. September 2007 erweiterte die Heilige Jungfrau Ihre obenstehenden Worte im nachfolgende Sinn:

"Wenige Seelen erkennen durchaus, dass Haustiere ihnen von Gottes Vorsehung, von der Göttlichen Weisheit, anvertraut werden. Menschenseelen und Haustiere werden von Gottes Weisheit gleichsam deswegen für einander ausgewählt, weil die beiden Parteien Nutzen davon haben können. Wenn die Menschenseele diese Beziehung in der richtigen Weise ausfüllt, kann sie viel daraus lernen und kann sie auch die Reinheit von Gottes Liebe empfinden lernen. Ein Haustier lebt viel mehr aus dem Herzen als aus dem Geist. Wenn es voller aufrichtiger Liebe behandelt wird, wird es in seinem Verhalten so aufgeschlossen sein, dass die Menschenseele, die dafür empfindlich ist, tief berührt werden kann. Einer der Gründe wieso Gott Tiere geschaffen hat, die dem Menschen zum Haustier werden können, liegt darin, dass diese Tiere einen heilenden Einfluss auf ein verletztes Menschenherz ausüben können. Eine Menschenseele, die es schwierig damit hat, Gottes Liebe zu finden, kann für diese Erfahrung dadurch aufgeschlossen werden, dass sie sich von der Offenheit der Liebe des Haustieres berühren lässt.

Sei dir ständig darüber im Klaren, dass ein Tier, dessen Lebensweg deinen Lebensweg kreuzt um während einer gewissen Zeit bestimmte Erfahrungen mit dir zu teilen, nicht durch Zufall Anteil an deinem Leben hat: Gott verfolgt damit einen Plan. Da die Menschenseele als Krone der Schöpfung und als Verwalterin von Gottes Reich auf Erden gedacht ist, soll die Seele jede Beziehung mit einem Haustier als Bund betrachten, für den die Seele Gott gegenüber haftet".

Bereits am 11. Juni 2007 hatte Maria Worte gesprochen, die in dieselbe Richtung gingen:

"(...) Ich betone die Bedeutung der Art und Weise, wie eine Menschenseele mit den ihr anvertrauten Tieren umgeht. Gott vertraut dem Menschen Tiere an, damit sie dem Menschen dabei helfen, zur Heiligung hin zu wachsen. Die Art und Weise, wie eine Menschenseele damit umgeht, ist für Gott von groβer Bedeutung. Es ist durch diesen komplexen Weg, dass ein Tier einer höher entwickelten Gattung (aufgrund der mir innerlich gezeigten Bilder erkenne ich, dass Maria an erster Stelle, jedoch nicht ausschlieβlich, auf Hunde und Katzen verweist) auf indirekte Weise eine Rolle von Bedeutung im groβen Heilsplan Gottes spielen kann, der im Grunde genommen unmittelbar nur die Menschenseele betrifft. Sei dir dessen bewusst, dass die Welt mit Milliarden von Tieren bevölkert ist und dass der Lebensweg vieler Millionen von Menschen durch den Lebensweg von Haustieren gekreuzt wird, und begreife anhand dieser Erkenntnis die Bedeutung einer makellosen Harmonie und Durchströmung von Liebe zwischen Menschenseelen und Tieren hinsichtlich der Gründung von Gottes Reich auf Erden (...)".

In Ihrer Belehrung bezüglich des spirituellen Hintergrunds vom Elend in der Welt und des Weges zu einer Welt ohne Elend, die Sie in Ihren Aufruf Umwandlung der Finsternis aufnehmen lieβ, verlangte die Heilige Jungfrau die Verkündung der nachfolgenden machtvollen These:

Die Seele, welche die Liebe in sich durch Selbstsucht sterben lässt, fällt bald der Gefühllosigkeit, der Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen ihrer Mitgeschöpfe und der Aggression anheim. Sie kann sich nicht in das Herz eines Mitgeschöpfes einfühlen und denkt nie darüber nach, was sie selber empfinden würde wenn sie mit Lieblosigkeit behandelt werden sollte, noch darüber, was Gottes Herz dabei empfindet. In Ermangelung eines inneren Lichts (der Tod der Liebe heiβt ja vollkommene Verfinsterung in der Seele) begreift die Seele auch nicht mehr, dass jeder Mangel an Liebe und an Gefühl ihren Mitgeschöpfen (Tieren genauso wie Menschen!) gegenüber die ganze Schöpfung mit neuer Finsternis belastet und dadurch auch sie selbst tiefer im Elend versinken lässt. Die Herrin aller Seelen sagte einst, dass, wenn die Seelen einen viel gröβeren Respekt und eine viel tiefere Liebe zu den Tieren aufbringen sollten, sich bereits allein deswegen der Berg des Elends auf dieser Welt beträchtlich verkleinern würde. (...)

Beachten wir ständig Folgendes: Der unübersehbare Umfang eines jeden Umgangs von Seiten der Menschenseelen mit Mitmenschen und Tieren, der nicht Gottes Gesetz entspricht, hat einen groβen Anteil an der Finsternis, die über der Schöpfung hängt und die unser Leben durch eine Bürde und eine Last von Elend, Leiden und Prüfungen bedrängt. Diese riesige Schuld gegenüber Gottes Gesetz muss ausgeglichen werden. Da Gott Sein Gesetz voll und ganz durch Menschenseelen auszuführen versucht, verlangt Er auch an erster Stelle von den Menschenseelen liebevoll dargebotene, geweihte Prüfungen zur Wiedergutmachung. Die Folge der riesigen Sündenbürde ist das unvorstellbare Elend in der Welt. (...)

Aufruf

In Ihrer Offenbarung vom 20. September 2009 rief die Heilige Jungfrau dazu auf, Menschenseelen mögen dadurch zu ihrer Verantwortung stehen, dass sie sich aufrichtig zugunsten einer grundlegenden Reinigung der Welt einsetzen, indem sie die wahre Liebe sowohl Mitmenschen als Tieren gegenüber beständig in Anwendung bringen:

"Unterschreibt jetzt mit Mir den Bund, der euch den wahren inneren Frieden und der ganzen Schöpfung viel Glück bringen wird. Unzählige Geschöpfe können noch aus ihrem Elend befreit werden. Es ist die Berufung jeder Seele, bei ihrem Hinscheiden der Schöpfung ein Vermächtnis von Liebe zu hinterlassen. Selig die Seele, von der Gott in der Stunde des Lebensgerichts feststellen kann, dass sie ihr Leben auf Erden dazu benutzt hat, die Leben von Mitmenschen und Tieren mit ihrer Liebe zu bereichern. Selig die Seele, zu der Er sagen wird: 'Die Leben vieler Menschen und Tiere sind dadurch besser gewesen, dass du auf ihrem Pfad warst'. Selig diejenigen, die Liebe und freiwillige Opfer gesät haben, denn sie werden Himmlische Gärten und die süßen Früchte der ewigen Glückseligkeit ernten".

Im bereits erwähnten Aufruf Umwandlung der Finsternis kam Sie auf dieselbe Anregung zurück, indem Sie die nachfolgenden Worte inspirierte:

Die Schöpfung kann nur in dem Maβe wiederhergestellt werden, und alles Elend kann nur in dem Maβe vom Erdboden verschwinden, wie eine gröβere Zahl von Seelen die wahre Liebe zu einer gröβeren Zahl von Mitgeschöpfen (Menschen und Tieren, und sogar der Welt der Pflanzen) bringen.

Es gibt somit tatsächlich einen Weg zurück: Sobald die Menschenseelen im groβen Stil alle ihre Mitgeschöpfe – Tiere ebenso wie Menschen – mit Respekt und aufrichtiger Liebe behandeln, und keines von ihnen mehr demütigen, wird das Vorhaben der Finsternis, Gottes Werke zu unterminieren und im unterschiedlichsten Elend unterzutauchen, völlig gebrochen werden. So einfach ist es, denn dies ist das grundlegendste Göttliche Gesetz: Liebe bringt Licht und Frieden; Mangel an Liebe bringt Finsternis, Unfrieden und Elend in allen ihren Formen.

 

Die Heilige Jungfrau Maria, Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Vollmacht für die Letzten Zeiten der Heilsgeschichte, lässt zum Schluss Ihre nachfolgenden Richtlinien bekanntgeben, die Sie bezeichnet als

dringender Himmlischer Aufruf
zur Förderung des Wohls der Tiere
durch eine bedingungslose Anwendung der Liebe ihnen gegenüber
seitens der Menschenseelen

inspiriert an Myriam van Nazareth

"In Gottes Namen rufe Ich jede Menschenseele in der Welt unverzüglich auf zu einem totalen, beharrlichen, lebenslänglichen Einsatz zugunsten der Anwendung, in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens, einer bedingungslosen, selbstverleugnenden Liebe allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber, nicht nur zu allen ihren Mitmenschen ohne irgendeinen Unterschied nach Rasse, Hautfarbe, Kultur, Sprache, Geschlecht oder Alter, sondern ebenfalls zu allen Tieren.

Mein Aufruf bezieht sich auf den einzigen Weg zur Vollendung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung, eines Plans, den der Schöpfer aus der Vollkommenheit und der Fülle Seiner Liebe entworfen hat mit Hinblick auf die letztendliche Gründung Seines Reichs der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens unter allen Geschöpfen ohne jeglichen Unterschied.

Die Vollendung dieses Göttlichen Plans liegt voll und ganz in den Händen der Menschenseelen, da der Schöpfer für die Vollendung dieses Plans die freiwillige Mitwirkung und das aufrichtige Sehnen der Menschenseele braucht, in Erfüllung des Göttlichen Gesetzes, in dem es heiβt, dass sämtliche Werke von Gottes Liebe vom allmächtigen Gott entworfen werden, allerdings nur in vollkommener Verschmelzung zwischen dem Göttlichen Herzen und dem Herzen der Menschenseele, die als Krone Seiner Schöpfung gedacht ist, erschlossen werden können, d.h. dass die Wirkungen der Göttlichen Liebe nur in dem Maβe auf Erden sichtbar werden können, wie sich die Menschenseele von ganzem Herzen, uneingeschränkt und bedingungslos eins mit dem Willen Gottes macht, der nur das höchste Heil und Glück Seiner Schöpfung bezweckt, und die Seele die wahre Liebe allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber strikt in die Praxis umsetzt.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Schöpfer Seine Schöpfung als Netzwerk entworfen hat, in dem alle Geschöpfe – Menschenseelen ebenso wie die nicht menschlichen Wesen – unter einander verbunden sind, werden das Maβ und die Qualität der Durchströmung der Göttlichen Liebe in Form des Göttlichen Lebens durch dieses Netzwerk genauso sehr durch den Umgang, die Beziehungen und die inneren Verfassungen aller Menschenseelen den Tieren gegenüber wie ihren Mitmenschen gegenüber bestimmt. Aus diesem Grund kann die Welt nie aus ihrem immensen Chaos, Elend, Unrecht und Leid befreit werden, wenn die Menschenseelen nicht hochdringend auch den Tieren gegenüber ihren Umgang, ihre Beziehungen und inneren Verfassungen radikal bereinigen und sie mit bedingungsloser, selbstverleugnender Liebe in ihren unzähligen Äuβerungsformen erfüllen.

Ich rufe betont dazu auf, dass der lobenswerte Einsatz vieler Organisationen für den Schutz und die Förderung des Wohls der Tiere auf dieser Welt von ganzem Herzen und ohne jegliche Hemmung durch die tiefgreifende spirituelle Offensive unterstützt wird, zu der Ich hiermit mit Vordringlichkeit aufrufe, in Form einer grundlegenden Umorientierung aller Menschenherzen zugunsten der Anwendung einer bedingungslosen selbstlosen Liebe zu den Tieren, und wenn irgendwie möglich zudem noch von groβen Gebetsinitiativen untermauert.

In dem Maβe, wie sich die weltlichen Tierschutzorganisationen und eine beharrliche spirituelle Offensive die Hand reichen, soll diese Welt dadurch von groβen Mengen von Finsternis gereinigt werden, dass Gottes Gesetz der wahren Liebe dann in den Milliarden Kontakten, die sich weltweit jeden Tag zwischen Menschenseelen und Tieren ereignen, in einem nie zuvor gesehenen Maβ erfüllt wird.

Ich rufe alle Menschenseelen sehr konkret auf:
  1. zu jeder erdenklichen Anstrengung zur Förderung des Wohls aller Tiere und zur Bekämpfung von allem Leid, das von Menschenseelen Tieren angetan wird. Jede Form der Misshandlung, der Kommerzialisierung oder des Missbrauchs von Tieren im Rahmen des Profitstrebens, sogenannter Sportsveranstaltungen oder 'zum Vergnügen', oder aber aufgrund irgendwelcher inneren Finsternis in Menschenherzen, ist ein Gräuel in Gottes Augen, denn dies alles beleidigt Seine Liebe durch Verleugnung der Fähigkeit, mit welcher Er jede Menschenseele ausgerüstet hat, damit diese ihren Mitgeschöpfen gegenüber als Spiegel von Gottes Herzen und reiner Kanal Seiner Liebe lebt;
  2. zu einer ständigen Aufgeschlossenheit gegenüber den physischen Nöten aller Tiere, insbesondere unter bedrohlichen bzw. physisch belastenden Wetterbedingungen und bei Mangel an Nahrung und bzw. oder Wasser;
  3. zum ständigen Bewusstsein hinsichtlich der Gefülsnöte aller Tiere dadurch, dass man sie mit Sanftmut und Respekt behandelt, in einer Verfassung inneren Friedens, der sie in eine Atmosphäre der Ruhe, der Freundschaft, des Vertrauens und der Geborgenheit einhüllt, und mit Instandhaltung bzw. Förderung der Würde, die jedes Geschöpf – einschlieβlich der Tiere – als Werkzeug innerhalb des Netzwerks der Schöpfung von seinem Schöpfer erhalten hat;
  4. zur gewissenhaften Beschützung der natürlichen Umgebung eines jeden Tieres, mit absolutem und bedingungslosem Vorrang über jegliche Jagd nach irgendwelchem vermeintlichen wirtschaftlichen Nutzen. Ich verweise diesbezüglich unter anderem, aber nicht ausschlieβlich, auf zügellose Entwaldung, Bauwerke und Straβenbau in bzw. in der Nähe von Naturlandschaften und Naturschutzgebieten, Lärmbelästigung in der Nähe von Naturlandschaften, Verschmutzung von Böden, Wasser und Luft, usw.;
  5. zu einer uneingeschränkten Aufgeschlossenheit des Herzens allen Tieren gegenüber als Bauwerke und Geschenke vom Schöpfer, mit tiefer Einfühlung in ihr Wesen. Diese Fähigkeit ist in jeder Menschenseele zugegen, da der Schöpfer alle Geschöpfe so entworfen hat, dass sie dazu imstande sind, in uneingeschränkter tadelloser Harmonie zusammen zu leben. Gott benotet den Wert eines Menschenlebens unter anderem aufgrund des Maβes, in dem die Menschenseele diese Fähigkeit voll und ganz zur Blüte gebracht und sie diese voll benutzt hat im Rahmen aller Kontakte, die auf ihrem Lebensweg mit ihren Mitmenschen ebenso wie mit Tieren zustande gekommen sind.

    Diese Aufgeschlossenheit des Herzens beinhaltet ebenfalls die Erkenntnis, dass Tiere von Gott als Helfer bei der Vervollkommnung der Art und Weise gedacht sind, wie die Menschenseele ihre seelischen Fähigkeiten zur Blüte zu bringen versucht und sie diese für das Gute einsetzt: Der Umgang mit Tieren gilt als äuβerst vielseitige Übung in spiritueller Vervollkommnung und kann auβerdem eine auβergewöhnlich heilende Wirkung in jedem erkrankten bzw. verletzten inneren Leben der Menschenseele entfalten. Jeder Mangel an Aufgeschlossenheit des Herzens für einen vollkommen liebevollen Umgang mit Tieren schneidet die Menschenseele von Kanälen ab, durch welche Göttliches Leben in die Seele hineinströmen kann und verhindert dadurch die Blüte von jedem Glück, sowohl im irdischen Leben als nachher.

    Eine Menschenseele mit vollkommen aufgeschlossenem Herzen und dem aufrichtigen Willen, ihre Fähigkeit zur Instandhaltung, Förderung und Wiederherstellung der von Gott vorgesehenen Harmonie unter allen Geschöpfen durch ein uneingeschränktes Einfühlen in alle ihre Mitgeschöpfe voll und ganz zugunsten der Vollendung von Gottes Heilsplan für die ganze Schöpfung einzusetzen:

  • wird sich auch bei jedem Kontakt mit den Tieren auf ihrem Lebensweg die Frage stellen, welchen Einfluss ihr eigenes Verhalten und ihre inneren Verfassungen auf das Wohl und das Gefühlsleben dieser Tiere haben wird. Die Tatsache, dass Tiere oft dazu neigen, dem Menschen gegenüber Angst und Mangel an Vertrauen zu entwickeln, ist für die Menschenseele als 'Krone' der Schöpfung ein Schandfleck und weist darauf hin, dass die Menschenseele durch die Jahrhunderte die hohen Erwartungen des Schöpfers hinsichtlich der Menschenseele als Spiegel Seiner Liebe hochgradig beschämt hat. Viele Menschenseelen erkennen kaum bzw. gar nicht, dass die unzähligen Zeichen einer gestörten Harmonie unter allen Geschöpfen in sehr hohem Maβe von den unzähligen Milliarden liebloser Handlungen und Anliegen herbeigeführt worden sind, die durch die Jahrhunderte von Menschenseelen zu Tieren ausgegangen sind und die im Lebensprinzip dieser Tiere auf ähnliche Weise eingeprägt worden sind wie die Erbsünde der ersten Menschenseelen sämtliche Menschenseelen nach ihnen verletzt hat;
  • wird sich bewusst sein und bleiben, dass jedes Tier sehr viel mehr spürt, und aus diesem Grund auch sehr viel mehr inneren Frieden, oder im Gegenteil sehr viel mehr inneres Leid und Schaden empfindet, als der Mensch sinnlich wahrzunehmen imstande ist, und wird dies bei jedem Umgang mit einem Tier berücksichtigen. Diese Erkenntnis soll den Menschen anregen zu Sanftmut, Zärtlichkeit, Geduld, zu Verständnis, Mitfühlen, zu Hilfsbereitschaft, Offenheit, zu Respekt und zu einer Verfassung aufrichtiger Freundschaft (einschlieβlich eines vollkommenen Mangels an negativen Gefühlen) allen Tieren gegenüber;
  • wird imstande sein, sich spontan in das Tier, mit dem sie im Kontakt ist, hineinzuversetzen und wird somit spontan dasjenige anstreben, was dieses Tier als angenehm empfinden kann und dasjenige vermeiden, was das Tier als unangenehm, bedrohend oder feindselig empfinden kann. Der goldene Leitfaden wäre diesbezüglich: die Neigung, sich bei jedem Kontakt mit einem Tier vorzustellen, man sei selber dieses Tier, und dann zu erwägen, wie man in dem Fall den Kontakt mit diesem Menschen vor sich empfinden würde.

Seelen, kein einziges Wesen, weder Mensch noch Tier, hat sich selbst gemacht, und kein einziges Wesen hat selber ausgewählt wo, zu welchem Zeitpunkt, unter welchen Umständen und in welchem Umfeld es geboren wird. Erkennt dies uneingeschränkt und macht euch diese Erkenntnis zur festen Richtlinie, damit ihr niemals mehr zulasst, dass ihr ein Mitgeschöpf beurteilt, verurteilt, misshandelt, verspottet, ausbeutet, diskriminiert oder als minderwertig bzw. als unerwünscht betrachtet. Das wahre Glück ist nicht erreichbar für Menschenseelen, die diese Erkenntnis nicht in sich zulassen und die dadurch ihre Mitgeschöpfe – Menschen und Tiere – nicht aus einem Herzen heraus behandeln, das mit aufrichtiger Liebe, Mitgefühl, Einfühlung, Respekt, Freundschaft und Dienstbarkeit erfüllt ist, weil sie auch wissen, dass alles, was sie ihren Mitgeschöpfen antun – sowohl Gutes als Böses – im vollen Umfang mithin von Gott Selbst wahrgenommen und irgendwann vor Ihm gerechtfertigt werden soll.

Schiebt keinen Augenblick lang auf, diesem Aufruf Folge zu leisten, denn jeder weitere Tag, während dem die heutige Atmosphäre der Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und Gefühllosigkeit seitens Menschenseelen unter sich ebenso wie den Tieren gegenüber auf dieser Welt aufrecht erhalten wird, macht das Fell der Finsternis, das diese Welt bekleidet und bedrängt, immer dicker. Die Menschheit erntet dadurch das Elend und das Leid, das sie selbst dadurch gesät hat, dass sie die Liebe, die Gott in Seiner Schöpfung hinterlegt hat, zügellos weiterhin beschämt".

Zum Schluss

Seufzer von Jesus zum Ewigen Vater, während Er ein Vögelchen beobachtet (aus Die Ernte der Ewigen Liebe):

"O Vater, wie eng haben Wir in Unserer Schöpfung doch alles miteinander verflochten. O welche Liebe strömt doch zwischen allen Herzen, nach Erwiderung der Liebe suchend, damit diese Strömung die wahre Liebe in allen Geschöpfen zur Verherrlichung Deiner Glorie wecken kann.

O mögen alle Seelen sehen und fühlen, wie vollkommen Unsere Herzen jedes Gefühl eines jeden Menschen und eines jeden Tieres nachempfinden, weil in jedem Lebewesen ein kleiner Teil von Uns Selbst lebt. Wie sehr fühlen Wir Selbst jede Spur von Freude, sogar in diesem kleinen Vogel. Wie sehr spüren Wir Selbst jede Spur von Schmerz, der sogar diesem kleinen Wesen im Herzen oder im Körper angetan wird. Wie schwer leidet doch Unser Herz unter jedem Mangel an Liebe zwischen Unseren Geschöpfen und welche Freude erfährt Unser Herz um jede Äußerung von Liebe zwischen Unseren Geschöpfen.

O Vater, Ich bete um die Rückkehr des Bewusstseins über die vollkommene Einheit aller Geschöpfe, damit kein Geschöpf noch einem Mitgeschöpf Schaden oder Schmerz zufügen möge. So wird es in der Fülle der Zeit sein, im Reich der vollkommenen Liebe unter der vollkommenen Herrschaft Unseres Gesetzes".

Wichtigste Verlinkungen

Über die nachfolgenden Links sind direkt die wichtigsten Belehrungen aufrufbar, in denen Himmlische Erläuterungen enthalten sind, welche den vorliegenden dringenden Aufruf sehr umfassend umrahmen:

"Gott hat jedem Geschöpf eine Würde geschenkt. Die Würde einer Menschenseele wird durch das Maβ bestimmt, wie diese Seele durch ihr Verhalten, ihre inneren Verfassungen und ihre Bestrebungen dem unendlichen Wert entspricht, den Gott ihr beimisst. Die Würde eines jeden Geschöpfes ist seine Eigenheit, die Tatsache, dass das Geschöpf einen bestimmten Wert hat, so wie es ist, ungeachtet seiner spezifischen Merkmale. Es besitzt diesen Wert, weil es aus Gottes Intelligenz und Weisheit hervorgegangen ist um, genau so wie es ist und nicht anders, dem Plan zu dienen, den Gott mit der Schöpfung bezweckt.

Aus diesem Grund sage Ich dir in Wahrheit, dass, in Gottes Augen, die Würde einer Menschenseele letztendlich vom Maβ bestimmt wird, wie sich diese Seele von ganzem Herzen, bedingungslos und spontan mit ihrem ganzen Tun und Lassen und allen ihren Herzensverfassungen dafür einsetzt, die Würde ihrer Mitgeschöpfe – Mitmenschen ebenso wie Tiere – instand zu halten, zu verteidigen und nötigenfalls wiederherzustellen. Dadurch legt sie ihrem Schöpfer gegenüber Zeugnis für ihren Wunsch ab, Seine ganze Schöpfung möge der Heiligkeit, der Liebe, dem Frieden, dem Glück und der Harmonie entsprechen, mit welchen Er sie versehen hat". (die Heilige Jungfrau Maria zu Myriam, im März 2020)